Fütter dein Gehirn

Am Montag gleich die Schockdiagnose, vom ganzen deepthroaten und Schwänze blasen haben sich 2 kleine Löcher in die jeweils hinteren Backenzähne, hätte ich das vorher gewusst, man sollte halt manche Sachen nicht so tief in den Mund nehmen, oder besser putzen, ein Auftakt mit einer Mischung aus Spaß und Ernst also.

Ich habe mir mal die Statistiken angesehen, letzte Woche melde ich mich zurück aus der Sommerpause und ausgerechnet einen Tag vorher verirren sich 34 Besucher auf meinen Blog. Da stimmt doch was nicht, dachte ich mir sofort und weiß natürlich auch gleich warum. Da muss es auf dem Festival zu Hause wohl doch Empfang und Smartphones gegeben haben um nochmal kurz zu mobben, das nicht mal was sinnvolles dabei raus kommt und man sich jetzt jemanden anderen sucht, so ist das halt.

Ich bin froh im Trend zu sein, vor einer Woche noch wäre so eine Jugendsprache undenkbar gewesen, doch jetzt auf einmal liegt Lockstoff beim Griechen und Menschen versammeln sich mit Ihrem Smartphone in der Hand, um ein paar Pokémon zu fangen, wir machen da mal eben mit im Volkspark Friedrichshain, doch die Server sind down, also machen wir das was man Samstags eben macht, die Zeit vergessen, sich mit dem Drivenow nach IKEA Lichtenberg verirren, Sofas ansehe, Kuchen essen, Kleinkram kaufen.

Später wird man noch im Club sitzen und schimpfen über das was man eigentlich liebt, sonst wären wir ja nicht ausgerechnet das geworden und würden das jetzt genau arbeiten, trotzdem so 2x 6 Monate Urlaub wäre schon nett und dann stellen wir fest das wir alt werden und bleiben im Club bis 4 länger geht nicht.

Ein Überblick der Woche musikalisch, es fängt elektronisch an mit „Feed your head“, doch schnell schwenkt es um, „Einhorn“ ist jetzt neu aber nur 2 Tage lang da mag ich „Von wegen Lisbeth“ schon wieder und höre mich mal eben so ein bisschen quer durch die deutsche Indie Szene, woher das nur kommt, es gibt da einen Einfluss den ich nicht verschwiegen will, wir haben eine gute Zeit.

Fotografie

Anspruchsvolle Fotografie für sinnlose Dinge.

Da ist mir doch tatsächlich wieder einer eingefallen und das nach einer gefühlten Ewigkeit an Sommerpause. Das ich zwischendurch auf dem Schiff war ist kein Geheimnis, das ich einen Reisebericht schreiben wollte auch nicht. Der Text ist zu 95% fertig, aber er lagert in den Archiven, weil ich selten einmal nicht zufrieden bin, es fühlt sich an wie herunter geschriebener Rotz, ein Logbuch, um es kurz zu machen, ich hatte 10 Tage eine tolle Zeit ohne Internet und ich werde es wiederholen fertig aus.

Zurück in Berlin, 2 Wochen erlebt, die eine verstellt gegenüber sich selber, süchtig nach Kontakten und Dates, Phase 10 geschrieben und Schwanz gerieben, aber der Preis ist teuer, kein Völkerball, kein Badminton.

Die andere Woche deutlich bewusster, zwischen schwulem stillstand und heterosexueller Kreativität, das ich den geklaut habe ist natürlich klar, aber um es richtig auszudrücken ich entscheide jeden Tag auf´s neue in welche Welt ich gehöre und die, die ich gerade finde ist alles wird perfekt.

Was dabei herauskommt ist der Spaß sich am Treffen und neue Ideen, ich bin jetzt wieder bei Instagram das ist okay, nicht mehr bei grindr das ist wichtig, blaue App habe ich noch aber umso mehr Freunde mich zu treffen und an treffen mobben umso weniger brauche ich das, ausgebucht zu 90% und ganz große Projekte im Fokus.

Ganz unbemerkt ist etwas offiziell geworden, ich wandere in die Stadt, ab September im Friedrichshain, jetzt schon liebevoll als Fhain oder nur Hain bezeichnet. Das wirft große Schatten voraus, schon jetzt eine lange Liste im Kopf zwischen Fernseher und Designersofa, das wird eine spannende Zeit, aber jetzt machen wir erstmal Sommer.

Gaga

Endlich mal wieder ein guter und Ich musste den Absatz in deinem Blog zum Zehnjährigen Mobbing Festival dreimal lesen bis ich es verstanden habe … willkommen im Club.

 

So schön, dabei war das was da letzte Woche auf dem Papier stand, eigentlich nur eine Rohfassung, schade hätte ich den Rest gebracht, wäre es ein Knaller gewesen.

 

Nun hat man sich auf Anfang Juli datiert, das Line-up steht. Eröffnet wird um 16 Uhr im Biergarten. 16 Uhr an einem Samstag, das ist eine Zeit wo die letzten Techno Jünger aus dem Berghain stolpern und ich gemütlich beim Badminton ein paar Bälle schlagen. Da wo sie mich Fritzel nennen, ist das nicht genial eine Abwandlung die so gar nichts mit meinem Nachnamen zu tun hat. Ab 18 Uhr soll Buffet stehen, schön die deutsche Küche hoch und runter, aus der Aufwärmbox, dabei kenne ich nur Street Food. Den Rest des Abends kann ich mir schenken, ich bin geladen zum Konzert, MIA. spielen auf, ja die Band die ja eigentlich keine Musik spielt, na und!

 

Nach der überdimensionalen Einleitung noch schnell ein Querschlag durch die Woche. Ich hab vielleicht minimal das Tempo rausgenommen, anfangs zwei Abende zu Hause verbracht und dann doch bei schön schwül warmen Wetter geschwitzt. Ich habe den Drang unbedingt neue Komponenten meinem Leben hinzuzufügen, diese Woche gab es aber kein Projekt das da konkret erfolgreich. Ich war in der EM Bar essen, wie passend der Spaß geht ja bald los und ich freue mich denn viele Spiele werde ich auf dem Schiff sehen und danach mich quer durch die Stadt treiben lassen, Spanien wird es dieses Jahr da habe ich mich festgelegt, mehr gibt es nicht  zu sagen.

 

Nicht ganzunwichtig, Sonntag habe ich einen Tag für mich allein genossen, eine letzte Abschiedsrunde mit dem Scooter durch Johhannisthal und Adlershof schön wars.

Maispaziergang

Ich dachte eigentlich das Wochenende soll der Erholung dienen aber bei F. ist das wohl anders, der ist ja nur unterwegs. Was für ein schöner Satz am Sonntagabend von einem meiner Freunde und gleichzeitig Barbesitzer. Gleich 3x sollte ich abends für ein paar Stunden in diesem 2. Wohnzimmer zu finden sein.

 

 

Um zu sortieren was ich diese Woche alles erlebt habe will ich mit etwas ganz unspektakulärem anfangen. Ich war spazieren im, ach das darf ich ja noch nicht sagen. Jedenfalls liegt der Mietvertrag mir seit Freitag vor und es ist nur noch ein Detail abzustimmen dann wird unterschrieben und im September umgezogen. Eins kann ich ja sagen, Mitte was ich mal favorisiert hatte, wird es nicht werden, klingt ja auch doof zu sagen ich mache einen Spaziergang im Mitte, das wäre grammatikalisch falsch und würde ja nur zeigen das ich damals bei Frau V. nicht richtig aufgepasst habe.

Den Rest runter zu erzählen macht jetzt keinen großen Sinn.

 

Man hat sich also dazu entschieden in der Schenke zu Erdbeere das 10 jährige Mobbingfestival zu zelebrieren, gut nicht alle gehörten dazu, aber was habe ich schon zu erwarten von den Leuten da, schade um die paar Jahre die man mir versaut habe, aber dazu bin ich hier um mir das jetzt schnellstmöglich zurück zu holen.

 

Ich war mal so gut darin in Projekten zu schreiben, eine Eis Liste die führe ich noch und ist am Montag dann wieder um einen Tipp nahe Mauerpark erweitert wurden, fragt mich.

Auch wer essen gehen mag wird recht schnell 2 neue Tipps von mir bekommen.

Sport war auch noch angesagt, einmal auf Höchstleistungsniveau, einmal gut und einmal entspannt.

 

Die Sache ist, feiern gehe ich immer noch ganz gern, aber ich halte Ausschau nach was neuem, es soll hetero werden, elektronisch, gern groß, auch mal an der Tür sich abweisen lassen, ich bin jetzt Ende 20 keine Schande also.

 

Es gibt so viele Dinge die unaufgezählt bleiben aber dieses flache runterschreiben wäre ja auch niveaulos.

 

Standardbahn

Hättet ihr mich am Montag nach meinem Befinden gefragt, ich hätte mich selbst gehasst dafür, kein Antrieb, keine Idee, keine Energie, nur fürs Rausbringen des Glasmülles hat es noch gereicht, danach ein paar Sachen sortieren und feststellen das man doch ein wenig zu viel an Besitzt hat, das eine T-Shirt zu viel, den einen Longsleeve zu wenig und einen Handel mit Reisetaschen könnte ich auch aufmachen, aber die werden noch nützlich sein, für den Umzug, das Gerücht streue ich an dieser Stelle ganz offiziell, drücken wir die Daumen das alles so klappt wie ich es mir vorstelle, noch ist nichts offiziell.

 

Dienstag war ich schon besser sortiert, morgens 7:38 Uhr die Hinfahrt nach Reinickendorf zur Arbeit, nachmittags 16:01 zurück, das ist mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, das ich das kurzum Standardbahn nenne und mir alle anschließenden Aktivitäten im Kopf ausmalen kann. Am Dienstag hat es tatsächlich noch für eine kleine Runde PS3 gereicht, bis ich wieder Bälle werfen gegangen bin. Auch dafür gibt es mittlerweile mit 19:33 Uhr eine Standardzeit, mein Leben eng getaktet, zum Glück.

 

Mittwoch war auch sehr standardmäßig wenn man das so sagen darf, ein bisschen Farbe ausmustern, diesmal grün, Abend Badminton und anschließend noch eine Apfelschorle und ein wenig Talk 😉

 

Den sportfreien Donnerstag nutze ich, um mit Badmintonschuhen aufzurüsten, danach noch eine Pizza Hawaii am Alexanderplatz und weiter nach Hause.

 

Ich liebe mein Wochenende, weil, Vietnam mit Rind vor dem Sport, singen und Freunde aus 2012 treffen danach.

Der Samstag ein Tag, da passt es wie Arsch auf Eimer, ein Rind Stroganoff zum Mittag, nochmal ein paar Bälle schlagen, dann weiter zur Salatbar, einen Abend vorher ausgeguckt, am nächsten Tag direkt umgesetzt, kurz zur queren Kuppelshow und dann endlich, ja endlich mal wieder tanzen bis man schwitzt im Irrenhouse, der Göttliche ist zurück und ich freue mich endlich mal wieder dieses Gefühl erlebt zu haben.

 

Es bleibt ein Sonntag, wie er ein Sonntag ist, ein Tag an dem ich aufstehe, frühstücke und entspanne und dann spontan die Entscheidung fälle, heute wieder Scoter und W., auch wenn der Reim besser passen würde, Namen zensiere ich, da bin ich mir treu, genau wie in dem Punkt ganz zum Abschluss auch noch Zeit für einen engen Freund und Thai zu haben.

 

Eine Frage

Eine Frage: „Wie definierst du Erfolg?“

 

Gut ich habe mir das Meisterwerk mal durchgelesen, die Erkenntnis ist, Berlin atmet auf und nach 4 Jahren verlässt ein ganz kleiner Mann die Stadt, da habe ich es wohl schon weiter gebracht, wohne immerhin seit September 2011 hier und demnächst treibt es mich auch noch in die Innenstadt, auch wenn es mir unter den Nägeln brennt, verkünden darf ich es erst wenn es offiziell ist, bis dahin heißt es die Tage zählen und schon mal träumen und sich ausmalen was ich mit der 1 Stunde Zugewinn an Freizeit machen werde.

 

Fakt ist, am Anfang der Woche bin ich so richtig durchgepeitscht, nein das ist keine Anspielung auf irgendeine SM Spielart, ich war nach dem langen Wochenende zuvor wunderbar sortiert, stand Montag fit auf der Matte und Abends in der Turnhalle, so lief das dann weiter und fand seine Krönung in Rindfleisch an Wasserspinat mit Reis und Badminton am Mittwochabend.

 

Am Donnerstag kam dann der Abfall, im wahrsten Sinne des Wortes. Mich hat es das erste Mal vom Scooter geschmissen, seit über einem Jahr rase ich recht sicher auf dem Ding zwischen Wohnung und S Bahnhof Schöneweide hin und her, teilweise auch Kreuz und quer durch die Stadt, aber dann habe ich an einer kleinen Bordsteinkante die etwas feucht war nicht aufgepasst und schon lag ich da.

 

Nicht so weiter schlimm trotzdem sollten die nächsten Tage für mehr Langeweile als Lebensfreude stehen. Freitag wollte ich eigentlich pokern gehen, aber weil mir die Leute da nicht passten habe ich das Projekt kurzerhand aus meiner Liste geschmissen, so empfindlich kenne ich mich gar nicht, einmal ausgeheult, den Zeiten nachgetrauert als ich noch deutlich kreativer und beliebter war, sagen manche, finde ich selber sogar auch ging es dann so durchs Wochenende.

So bleibt am Ende ein schöner Satz und die Erkenntnis es wird nicht alles anders werden aber ich werde genauer zuhören, aufmerksam sein

„Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen

Was soll’s mit der Zurückhaltung

Wenn die ersten Tage im Mai nicht der Durchbruch waren, dann weiß ich auch nicht. Durchbruch auch nur weil ich mir Anfang des Jahres mal so ein System ausgedacht hatte und prompt über Standard bis auf Reihenweise 10 geschossen bin. Danach hatte es etwas nachgelassen, punktuell bin ich sehr glücklich gewesen aber ich bin ab und an auch unter Standard gefallen, viel gearbeitet, weniger auf Party gewesen, das Leben tagsüber geschätzt und dann auf einmal 4 freie Tage am Stück, sorgen für einen Strudel an Verabredungen und Neuigkeiten, dabei habe ich sogar mit eigenen Regeln gebrochen.

 

Diesmal gelbe App, es gibt Tage da sitzt du davor und es passiert nichts und es gibt so Phasen da weißt du gar nicht wie du es managen sollst.

 

Fangen wir mal ganz langsam an, ein bisschen Ball spielen Montag und Dienstag, ein kurzer Anschiss auf Arbeit, sich zusammen reißen und wieder ausbügeln können. Danach ein entspannter Mittwoch und abends kurze lange weile. Also gelbe App an und danach noch mal schnell nach Karlshorst rollen.

 

Für Donnerstag markiere ich einen schönen Satz. „Gibt es da eine extra Kategorie für bei tinder?“ Offensichtlich schon auch wenn es grindr war, so treffen sich am Ende 2 Jungs dir vegetarischen Burger essen und mit ihrem Scooter über das Tempelhofer Feld rollen, nach einer Kugel Eis am Ende und einem kleine Kuss darf ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen niederschreiben.

 

Freitag im Garten, im Norden bei der Tante, wieder gelbe App, 2 Stunden später schon im Park und abends noch im flax, wie schnell doch alles geht, dabei er eigentlich zu jung und ich viel zu jung Gestylt, am Ende gilt dasselbe wie für oben.

 

Samstag sportlich über den Kanal per Muskelkraft, abends schön sitzen bei Roastbeef und Spargel, der Tag wird sich am erst um 6 Uhr morgens zu Ende neigen, ich tanze noch ab bei Rose Kennedy im Jahrmarkt von  Birgit und Bier.

 

Mehr geht nicht Danke Sommer Sonne Sonnenschein

 

kajak

Der helle Wahnsinn

Schreiben kann ich das noch? Ist ja sowieso jede Woche die selber Leier hier. Heute mal am Handy, das hatten wir lange nicht, soll gut sein, da fließen die Gedanken anders, spontaner vielleicht, dem Satzbau wird es wohl kaum helfen vermute ich mal.

 

Ich scrolle zurück auf Montag, seit Ewigkeiten mal wieder Indiaca, aber was für ein Spaß. Es muss halt nicht gleich immer der härteste Sport auf Erden sein.

 

Dienstag Völkerball, ein Volltreffer ins Gesicht, Nase rot, soll vorkommen.

 

Mittwoch dann in der AHA, slammen im Dunkeln ja ich gebe zu ich hatte Angst.

 

Für Donnerstag notiere ich Fischstäbchen mit Kräuter Kartoffelstampf, was für ein Krampf diese hochkomplizierte Aromakomplexizität ins Handy zu hauen.

 

Für Freitag hatte ich eigentlich Pause eingeplant, aber mit mir geht das nicht so lang, kurz 1.5 h geschlafen und dann doch einen Abend im flax verbringen.

 

Samstag dann das was es heute in die Überschrift geschafft hat, ich war zur Show gewesen am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, klingt spießig und das soll es ja auch. Ganz so überragend das es stehende Ovationen gab fande ich es nicht,  aber immer noch gut genug von Story und Schauspiel herum es weiter zu empfehlen. Danach am Samstag die wohl verdiente Pause im Bett und das tue ich jetzt auch.

 

Glas

Im Prinzip ist mein Leben wie ein volles Glas Wasser, sagen wir Mineralwasser, die Quelle alles Lebens. Fällt irgendwo ein Tropfen hinein, schwappt an anderer Stelle einer heraus, daran lässt sich nichts ändern. Es ist so wenig Platz für neues das ich mir angewöhnt habe Dinge immer sofort zu erledigen, um zügig durch die Woche zu kommen, Verdichtung nenne ich das, mit dem Drang alles ganz genau auf die Minute planen zu wollen.

 

Reingekommen bin ich ganz gut, vielleicht mit einem minimalen Schnupfen, weil ich mich tags zuvor im Mauerpark etwas verkühlt hatte, mal war mir heiß, mal war mir halt und dann saß ich auch schon mit E. beim Thai, einmal Ente Kross in Curry Soße zum Montag, was für ein Auftakt. Schnell noch Spargel mitgenommen auf dem Heimweg, die nächsten Tage schon im Takt.

 

Badminton diesmal Montags, etwas Fortgeschrittene Luft beim Training schnuppern, ich habe sofort was mitgenommen und es ist auch was hängen geblieben, ich weiß seit dieser Woche da ist ganz viel Potenzial, vielleicht noch minimal am Material und der Fitness schrauben, dann ist das mit der Liga ein ganz ernstes Projekt.

 

Spargel am Dienstag, wieder mal Völkerball, coole 2 Stunden, gut geschwitzt und die erste Pause am Mittwoch, schön im flax auf der Couch sitzen, sich durchs Abendmenü essen.

 

Beruflich auch viel zu tun, Labormaschine mit 70 m/min fahren, für den hanfwerklich ungeschickten Homosexuellen eine Mischung aus Herausforderung und Glück wenn alles klappt.

 

Nochmal freies Spiel beim Badminton, die Bälle am Netz rauskratzen und im flax etwas Ping Pong, am Samstag die Balkonpflanzen in den Kübel hauen, Mittag im Kattelbach, Designer Sale, die Sommer cruise Trip Stücke stehen jetzt, ein Eis rundet alles ab.

 

Sonntags Freizeit für neue Erlebnisse, ich treffe das Monster mit den braunen Haaren, er ist nicht mehr der Junge der einen versetzt, sondern steht ganz brav und artig bereit zum Sonntagcafé in der AHA, wir reden 2h lang und es endet der Tag mit Indie Nudisco Chillout House.

Vorhang auf

Es ist die erste Zeile, von dem Lied das ich gerade höre. Etwas gequält begann meine Woche von Sonntag auf Montag mit 2 Freunden im GMF, Anlass weil ich Geburtstag habe. Gequält, weil der Rücken hinten rechts etwas gezwickt hat, Folge von etwas zu viel Schlaf, ja ihr habt richtig gehört, auch sowas kann ungesund sein.

 

Montag zum Glück frei, langsam und bescheiden durch den Tag, Waffel essen und Freunde beim Abenddinner zum Burger treffen. Ein ganz besonderer Moment, wenn ich genau sein will, so schön das ein Danke eigentlich nicht reicht, 5 wertvolle Menschen an einem Tisch, schöne wertvolle Geschenke und ganz viel Adrenalin Ausstoß.

 

Die Woche weiter, ich nehme mir vor, ich mache Sport gegen das Zwicken, der Rhythmus lautet Völkerball, Badminton, Völkerball, Badminton, Badminton. Ich ziehe das an 5 Abenden durch bis Samstag und prompt geht es mir besser.

 

Viel mehr noch, Stammtisch am Samstag, es fallen Worte, Lob und Kritik und ich bekomme den Antrieb für das Trainingslager im August und vielleicht sogar die Liga ab September.

 

Letztes Jahr war ich voller Projekte und das wiederholt sich jetzt wieder. Nächste Woche steht das Kräuterpflanzen auf dem Balkon an, einer der letzten Aktivitäten die die Wohnung hier betreffen, sobald es offiziell ist spuck ich es auch aus.

Harte Woche

Wenn man sich ständig einredet das es eine harte Woche wird, dann wird es auch eine. Ich habe die Frühjahrsmüdigkeit, definitiv. Also das Schlafpensum erhöht und andere Aktivitäten sausen lassen, im gewissen Maß kann  ich das vertreten.

 

Die Woche begann super.

 

Montags bei einem lauwarmen Abend am Ufer der Spree zwischen den  Tee Pee Zelten spazieren und bei einer Privatparty bei der Chefin einer Japanischen Designagentur anwesend sein, eigentlich keinen kennen, nur den Manager an der Seite, trotzdem cool.

 

Dienstag war dann der Tag der mich aus dem Rhythmus bringen sollte, arbeiten bis 20 Uhr, mit vielen Mikropausen, zwischendurch auch was geschafft, ein Versuch an einer der schnellsten Lackiermaschinen der Welt, sicherlich ein Meilenstein in meinem Berufsleben, aber es gibt Dinge die ich besser kann und spannender finde.

 

2 Tage habe ich gebraucht, um mich wieder in meinen Rhythmus rein zu pendeln, an einem Projekt habe ich noch gearbeitet, es ist das ewige Suchen nach einer neuen Bleibe im Stadtzentrum, diesmal ging es zu einem Neubau im Friedrichshain, schön war es und sogar so schön das ich mich drauf beworben habe.

 

Probiert habe ich es auch mit Badminton und tanzen, doch jetzt steht erstmal älter werden auf dem Programm und dann geht es weiter.

Fadenkreuz

Ich nehme den Faden mal auf, letzte Woche habe ich was geschrieben von Frühlingsexplosion, diese Woche bin ich erstmals auf diesem Pfad unterwegs, doch Vorsicht, abends fährt noch eine wundersame Kühle durchs Land und geschneit haben soll es am 1. April auch, kein Scherz.

 

Ich schreibe mal auf was ich erlebet habe zwischen Ostermontag und Sonntag, eine fette Sonne grinst vom Kalender mich an und wenn ich jetzt gerade rausgehe ist es auch schon mild warm und die Kinder schreien Ihre Laute über den Hof.

 

Was mich am meisten überrascht hat, obwohl damit zu rechnen war, da schauen sich 40 Menschen am Mittwochabend eine Wohnung im Prenzlauer Berg an und tun so als wäre das normalste der Welt, dabei hat jeder von Ihnen eine persönliche Geschichte warum er genau da wohnen will oder muss. Es ist ja so ein wahnsinniger Hype entstanden darum ausgerechnet da zu wohnen. Und ich mache da jetzt schon einige Zeit mit, bald mehr in diesem Kino garantiert.

 

Ausgestattet habe ich mich für den kommenden Sommer schon mal mit geometrisch gemusterten Schuhen, gepunkteten Poloshirts und einem Shirt, ich bin vogelfrei sozusagen. Verwaschen habe ich ausgerechnet das rote Poloshirt, ein dummer Fehler, 20€ im Arsch, kann passieren, muss ich wohl mit Leben.

 

Dafür gingen wahnsinnig viele andere Dinge glatt diese Woche. Das Einkaufen, das Badmintonspielen, den Freitag mit Eis essen und Motto Abend Italienisch, danach noch schwuz und soft tanzen, im Sommer habe ich da definitiv noch mehr Bock drauf.

 

Am Samstag im Museum der Kommunikation, no pain no game und in der Face box stehen, abends Tunten Transen Sensationen bei Circus Prohst und jetzt die nächste Woche planen, ich kriege das irgendwie hin.

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Dach

Die erste Frühlingsexplosion, willkommen, so schnell war ich noch nie nach gerade 2 maligem Hören sich schon die Konzerttickets ausdrucken, für jemand der gerade noch jung und unbekannt ist, eine Deutsch Pop Perle wo man nicht weiß ob sie zur Koralle wird aber bitte lest doch mal das.

 

Wir liegen hier auf unserem Dach

und bleiben stundenlang wach

immer wieder auf unserem Dach, unserem Dach

uns trägt das wir uns trägt das wir

auf das wir uns niemals mehr verlieren

  • aus LEA – Dach

Es war genau einer dieser Momente im Stau auf der Stadtautobahn die ich liebe und hasse und dann kommen die letzten Zeilen aus dem Radio, ich shazame schnell und es steht schon fest dazu kann ich tanzen.

 

Ich habe diese Woche einmal anders gestaltet als sonst. Kein Sport, dafür spontane Konzertzusage und Begleitung, einen Tag später schon beim Wiener Schnitzel sitzen, diesmal zu dritt, ist es nun schon offiziell oder immer noch Mingle, keiner weiß es und so ziehen wir weiter zum Slam, im Drive now, Go Kart style.

 

Ein geplanter langer Arbeitstag am Donnerstag, unvergesslich würziges Rind und dann schnell alles nach Norden ausrichten, denn die Eltern kommen zum großen Putzmarathon und Abendessen im Café Meta und in der Stadt waren wir auch, diesmal Park am Gleisdreieck, Potsdamer Platz und Mall of Berlin, ein bisschen staunen über die ganzen Berliner, für mich Alltag und ich will genau dahin, deswegen habe ich auch diesen Schritt gemacht, Top Bewerber Status abgeholt und die nächsten Wohnungsbesichtigungen in petto.

 

Nicht vergessen wollen wir den Ausflug zu Zoomania, das Ostermittagessen bei den Freunden aus Mittag, nur das es mir den Gaumen runterläuft nochmal in Ruhe

 

  • Russischer Salat, Osterbrot, gekochtes Ei, Meerrettich, Braten
  • Suppe von der Frittate
  • Kräuterlamm an Kartoffeln, Zwiebeln und Grilltomate
  • Tiramisu mit Espresso
  • Möhrenkuchen mit grünem Tee

 

So viel in den Frühling gepresst, ich explodiere vor Glück und hülle mich in meinen schwarzen Zaubermantel ein.

Mingle

Mingle ist nicht die Antwort auf alles, 42 aber auch nicht, oder doch, zu mindestens wenn ich es antichronologisch schreibe. Festgestellt habe ich das ich mich wohlfühle in diesem Mix aus Bindung und Freiheit und an diesem Abend wo die Tuntigkeit ein Lied singt oder meistens nur die Lippen bewegt zum Würfelspiel, trotzdem haben wir gelacht.

 

Eine Woche, vorher schon im Kopf bis zum Erbrechen durchgeprobt und dann trotzdem immer wieder anders.

 

Montags treffe ich jemanden der meinen Blog liest und sein Fan Da sein dadurch zum Ausdruck bringt, Gruß an dieser Stelle, wir sind also um 17 Uhr in einem Neuköllner Café, die Bedienung entschuldigt sich erstmal das es kein Frühstück mehr gibt, aber der Koch für die Abendkarte auch noch nicht da ist, alles sehr nett, der Minze Tee angemessen süß, das Gespräch irgendwie auch nur ohne Erkenntnis, aber man muss ja auch nicht immer suchen in dieser Zeit.

 

Ich würze die Woche mit Völkerball am Dienstag, mal wieder nach längerer Zeit, ob ich die Stimmung und den Sport wirklich von tiefsten innerem Herzen und vollster Überzeugung mag kann ich Stand heute nicht ganz sagen.

 

Meine Weltordnung aus Prioritäten und Projekten gerät immer wieder aus ihrer Ordnung, um sich dann anschließenden wieder neu aufzubauen. Gerade lebe ich Badminton, laufe mir die Füße wund beim Pendeln, suche nach einer Wohnung und weiß irgendwas gibt es einen Knall und dann bin ich schon wo ganz anders.

 

Drum basteln und werkeln wir weiter mit dieser Idee und ich entlasse euch in die nächste Woche voll Frühling und seid fröhlich und lustig, ups geklaut.

MSC Musica

„Ich suche verzweifelt Halt in einer Welt die sich immer höher gen Himmel neigt.“
Ich habe etwas eigenes geschrieben, auch wenn das lang gedauert hat, eigentlich hänge ich ja hinterher mit dem Rhythmus den das Leben vorgibt und der Blog aufnimmt, aber ich kann so eine Reise nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

 
Nach viel zu langem Warten ging es vor 2 Wochen von Samstag auf Sonntagnacht nach Abu Dhabi. Die Kernfakten vorab, meine erste richtige Reise allein, 8 Tage auf einem Kreuzfahrtschiff, die Anreise top, alles klar, Abu Dhabi per Stadtrundfahrt erkundet über die Saadiyat zur Scheich-Zayid-Moschee und zurück vorbei an der Skyline. Der erste Abend an Bord bei Abendessen und Eis, dann bin ich wohl zu Bett, mehr geben meine Aufzeichnungen nicht her.

 
Der erste Tag auf See, ich schlafe zu lang und suche erstmal nach Orientierung am Frühstücksbuffet, dann weiter zum Tischtennis erst Kontakte knüpfen, vieles läuft hier auf Englisch wie ich früh bemerke. Die Sicherheitsübung am Mittag wie ungewöhnlich und dann weiter zum Mittag und Tischfußball, es sind schnelle kurze Stationen und ich erhole mich am Außendeck. Der Abend bringt die Showcatwoman und die weitere Suche nach Orientierung, irgendwann zu Bett.

 
Wir landen an in Khor al fakan, ich wähle die Ostküstentour, es soll eine Busfahrt mit vielen kurzen Stationen werden, es beginnt bei einer sehr alten Moschee, dann treiben wir über einen Fisch und Gemüsemarkt, halten in einem kleinen Beduinendorf, erklettern einen Aussichtsturm und waren wohl noch irgendwie in einem Heimatmuseum. Zurück am Schiff mit Mittag, Kaffee und Volleyball, das Netz zu tief die Typen aus der Schweiz hübsch. Für den Abend wähle ich Bingo und die Italian Show in rot, weiß, grün.

 
Der nächste Tag in Muskat, diesmal bin ich auf eigene Faust unterwegs, rein in den Big Bus und bis zum Strand die Seele baumeln lassen. Bevor ich in den Bus einsteige will ein Junge von der Straße noch wissen was die AirMax in Europa kosten hier scheint dieser Schuh wohl noch teurer und besonders zu sein als in Europa, ich frage mich ja sowieso wie so ein Schuh nur so gehyped sein kann, egal ich trage ihn auch. Weiter geht die Rundfahrt durch die Stadt zum Hafen, kurz über den Souk und zurück zum Schiff. Der Nachmittag bietet eine Partie Basketball, ein abendliches Gewitter und eine Varieté Show.

 
Der nächste Tag in Kasab, der Hafen unspektakulär, die Jeep Tour auch, es geht über zu glatte Straßen zu dem ein oder anderen Fotostopp, gesehen habe ich viel Natur und Wüste, meins ist es nicht. Am Nachmittag spiele ich Tennis, bade im Pool und sehe die wohl beste Show unter dem Motto Ninja Turtles.

 
Es ist Freitag, ich stehe auf um 6, endlich bin ich da wo ich schon lang sein wollte, im Morgengrauen erwartet mich die Skyline von Dubai, in der Ferne funkelt der Burj Kalifa, ab jetzt bin ich auf mich allein gestellt. Ich wähle den Big Bus und die City tour, zum Gold Souk zurück zur Dubai Mall. Es geht über 6 bis 8 spurige Autobahnen, es gibt Hochhäuser ohne Ende, ich bin ein kleines Kind komme aus dem stauen nicht heraus. Erst geht es durch die Dubai mall, dann noch einen Iced coffee, das letzte Lied vor der Auffahrt auf dem Burj Khalifa heißt crazy Youngsters, gerade fühle mich am besten, ich genieße die Aussicht 555,7 m. Der Abend bringt einen nahezu perfekten Sonnenuntergang und die Dubai Fountain sehe ich auch noch.

 
Der 2. Tag in Dubai, mit dem Big Bus kombiniere ich die Beach und Marina Tour, sehe alles was es zu sehen gibt, angefangen beim Burj al arab, über Atlantis the palm, die Lost Chambers, die Emirates Mall und vorbei am tallest Block. Am Abend noch ein Sonnenbad, Karten schreiben für die Lieben zu Hause und einen Iced coffee.

 
Irgendwann nach 12h Reise zurück, glücklich, aber auch um die Erkenntnis reicher, allein reisen ist toll, aber ich teile meine Zeit lieber.

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