Lazy Sunday

Ich weiß nicht was ich schreiben soll, ich habe sogar meinen eigenen Blog nach Inspiration abgesucht, aber am Ende bleibt die Erkenntnis, es gab irgendeine Stimme und Vernunft, die mir gesagt hat das ich das so machen soll, jetzt habe ich den Sonntag zwar faul verbracht, aber aus dem Konzept immer irgendwo sein zu wollen wird dauerhaft nichts werden, das wäre zu viel geworden und darauf muss ich achten.

 
Eigentlich ein ganz schöner Beginn so mit Sport und Spieleabend, Pass abholen und der Idee sich ein Topfset irgendwann mal zu kaufen, dann aber die Frage wie weiter. Mittwoch noch zum Sport, dann erstmal Pause und die Fragen.

 
Ich habe mich dagegen entschieden das Leben mit jemand zu teilen, ich weiß du wirst das jetzt lesen, ich weiß du wirst weinen bei, aber ich bin selbst vor mir und der Aufgabe eingeknickt, ich wollte mehr geben, kann es aber nicht.

 
Ich bin darauf programmiert und aktuell ist es mir wichtiger ein glücklicher Single zu sein, mit dem Freiraum auch mal samstags nicht ausgehen zu müssen und sonntags faul zu sein. Mir hat irgendwo, irgendwie, irgendwas ganz entscheidendes gefehlt, dieses ganz entscheidende Zusammenspiel von 2 Herzen, auch Liebe genannt, schade das es so ist, aber ich freue mich mehr auf die Dinge die da kommen, Urlaub und intensive Wohnungssuche.

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Boy

Oh Junge. Meine Woche in Songtexten quasi.

We walked these streets like kings, our faces in the wind

Ich übersetze mal Zeitformmäßig falsch

Wir laufen die Straßen wie Könige, unsere Gesichter im Wind

Noch ist es nicht ganz so weit das wir überschäumen vor Liebe, aber es ist eben auch ganz knapp davor, am offiziell werden sozusagen

We’re in the air, we’re in the water
From the rooftops down to the pier
I’ll never walk these streets alone

Ich übersetze mal richtig an dieser Stelle

Wir sind in der Luft, wir sind im Wasser
Von den Dächern bis zum Pier
Ich werde diese Straßen nie allein laufen

Verwöhnt habe ich diesmal nicht nur mich selbst, sondern uns, bei Asiatisch 3 Gängen, einfach mal so aus dem Ärmel geschüttelt, Suppenansatz gekocht, Wan Tan Teigtaschen gefüllt, Pute in Kokos Limette Zitronengras ziehen lassen und noch ein Flan zum Abschluss, nicht einfach mal eben so hingerotzt, sondern richtig durchdacht mit gerade mal maximal 15 Zutaten in meiner 6m² Küche was gezaubert. Bilder anbei, ihr habt euch das gewünscht!

3a  2a  1a

Wisst ihr was auch richtig geil war, das Risotto am Donnerstag, so gut das ich mich an der Tischkante festhalten musste, das passiert mir im Sommer bei frozen Joghurt mit Zimt immer und danach noch ins flax ein paar Bälle wechseln.

Weil ich ja auch was schreiben will zu Szeneaktivitäten, G Tower wird floppen, nächste Woche gehöre ich wieder ins Schwuz und zum Indiaca und zum Badminton und Spieleabend und Museum und und und UND du bist ja auch noch.

You can follow me – Du kannst mir folgen – Wolves without Teeth – Wölfe ohne Zähne

Haushalt & Sport

Haushalt & Sport, das war das Clubmotto für diese Woche.

 
Ich hab mir auch mal überlegt was so ein Clubmotto für mich sein könnte. Ganz einfach Freunde, Kommunikation, mein Clubmotto wäre, Missverständnisse für Fortgeschrittene.
Moment mal, das klingt doch fürchterlich geklaut, bei alten MIA. Zeiten, weil es diese Woche irgendwie mal wieder überfällig war, in der externen Festplatte nach alten Zeiten zu kramen. Da stellt sich doch auch unweigerlich die Frage, was macht so eine Band eigentlich gerade? Das letzte Album 2015 veröffentlicht, die Tour abgespielt und jetzt klafft da ein kleines Loch, weil wenig angekündigt ist. Also mal wieder Zeit die Moleküle tanzen zu lassen und raus zu finden, was eigentlich nicht raus zu finden erlaubt ist.

 
Einen Stalking Treffer hatte ich diese Woche dann doch. Weil ich kurzzeitig mal diese App bedient habe wo man Jungs nach links oder rechts wischt und zack da war er, der früher einen Baum aus Keksen besaß und jetzt als taurus im allblackeverything Stil mit weißen Air Max 90 den Prenzlauer Berg unsicher macht. Warum ich das in aller Deutlichkeit so schreibe, weil es neben Mieze Katz schon immer Menschen gab und geben wird die mich inspiriert haben und das was ihr heute lest, diesen Blog also, das basiert auf der Grundidee und einer Traurigkeit von 2009 die ich bis heute gerettet habe.

 
Gerade bin ich dabei jemand anderen zu begeistern, das wichtigste ist es dabei Zeit zu teilen, die schönen Sonntage in Spaßbädern, mal ein Ausflug zur Karaoke oder ein Abendessen und da ist noch so viel in der Pipeline das ich mich wahnsinnig drauf freue, denn wenn ich ehrlich bin vielleicht war für ein paar Tage das supergute Gefühl weg, aber jetzt ist es zurück.
Mein Leben war 2015 halt extrem darauf ausgerichtet Single zu sein, die vielen Sporttermine, Orte an die ich gegangen bin und gefühlt hunderte von Bekanntschaften, aber ich habe nie vergessen wie wichtig es ist Freundschaften zu pflegen und gerade weiß ich wer wie wichtig ist und ich genieße einfach diese Zeit.

Deckendekorationsfetisch

Ich mach das jetzt Montags, weil mir der Sonntag neuerdings so wichtig geworden ist, für andere Dinge tagsüber, dass die Kraft abends dann fehlt.

 
Neuerdings ist es ja Mode mit Punkten die Woche zu beschließen und so ist es dann auch wieder das ich weit über dem Durchschnitt durchgejagt bin. Für den Blog dagegen hagelte es Noten die gerade so ausreichend sind, das liegt daran das ich in letzter Zeit Montag bis Sonntag einfach nur so hingerotzt habe, ohne Hirn und Verstand, ohne Raffinesse, das Gold und der Glanz alter Tage es bröckelt und wird zu Staub.

 
Dass das nicht so ist dafür habe ich mit der Überschrift gesorgt, aufgeschnappt an dem Ort der 2. Wohnzimmer ist und an dem man manchmal nicht weiß was ist. Zum Abendessen gesellt sich diesmal jemand neues und alte Bekannte es wird witzig und am Ende wissen wir der Ort an dem ich mich befinde kann eben auch mal für ganz geheime Fetische sein.

 
Ich habe neben dem üblichen Programm der letzten Wochen, diesmal noch Kino mit anschließendem Vapiano ergänzt. Star wars war´s, ein schöner Film bestimmt, aber ich kam nur langsam rein in die Story.

 
Ganz besonders gefreut hatte ich mich auf den Freundschaftstag bei Massage und Schnitzel, am Ende war es genau so wie erwartet, das eine neue und ungewohnt, das andere altbewährt, getraut und abgehackt, trotzdem finde ich diese Idee von Spa und entspannen ganz gut passend zu mir.

 
Schwapp war noch, eben genau einer dieser Ausflüge am Sonntag die den Tag so sinnvoll machen, zurück am Abend und direkt beim Handball für 1h eingepennt, aber nicht so schlimm, auf ein neues.

Zehn

Da hat das Energiebündel aus Johannisthal einfach mal so eine Woche rausgehauen. So glückselig das es am Sonntagabend nur noch für den Abschlusssong und völlig breit im Bett liegen reicht.

 
Wenn ich ehrlich bin, da hatte ich am Montagmorgen schon so eine leise Ahnung davon was diese Woche auf mich zukommen mag. Eine entspannte Fahrt bei Sonnenaufgang in der S Bahn zur Arbeit, viele Pläne schon im Kopf vorgefertigt, aber das ich mich dann selbst übertrumpfen sollte, unfassbar.

 
Ich schmiede Pläne, ich habe Ideale und so eine Vorstellung von Perfektion. Oft gelingt mir das für einen Tag, manchmal kam es auch schon vor das sich so ein paar Tage aneinander gereiht haben, aber jetzt mal eben eine Woche so zusammenzubasteln wird in Erinnerung bleiben. Das klingt jetzt groß, das klingt fantastisch aber wenn ausgerechnet eine so unscheinbare Woche im Januar ohne MIA. Konzert und Liebesqualen zur besten hier in Berlin seit GIH Gedenken annonciert, dann muss schon was passiert sein was ich nicht verschweigen kann.

 
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Also dann mal rein ins Vergnügen, denn Montag war schließlich mehr als S Bahn fahren und die übliche Indiaca Soap, auch wenn diese überaus lustig war. Dazwischen lag noch ein Besuch der Tante. Keks an Kaffee und dann nach Hause und schnell noch ein perfektes Spiegelei in die Pfanne.

 
Am Dienstag der Feierabend auf die Minute und ein paar Momente der Ruhe in der eigenen Wohnung, ein Abend beim Völkerball, es gab schon Dienstage da ging es mir nicht so toll, weil Dienstage die mochte ich diesmal nicht, diesmal nicht, ich weiß weder warum noch kann ich es erklären.

 
Für Mittwoch greife ich tief in die Trickkiste, erst eine Runde durch alle Abteilungen, Geld sammeln für den anstehenden Geburtstag von unserem Chef, dabei merken wie anerkannt man ist. Abends das wiederrum umwandeln in 2 Gutscheine, sich dabei selbst ein perfektes Steak gönnen und dann bei Hans Klok staunen, Wahnsinn.

 
Auch Donnerstag habe ich nichts zu klagen, Badminton Termin wahrgenommen und damit die 3. Sportgruppe am 4. Tag besucht ohne ein bisschen müde zu sein.

 
Am Freitag ein riesengroßes Wagnis, aber selbst das schüttel ich so selbstlos aus dem Ärmel, erstmal ein bisschen Fashion shoppe, auf der Suche nach einem Stück Mode für mich das exklusiv genug ist, um von sich behaupten zu können, es als einer das ganz wenigen und vielleicht einziger hier in Berlin zu besitzen muss ich zwar in die Tasche greifen, aber auch nicht so tief das es mich umhauen würde. Danach noch ein paar frittiert Raupen in Butter verspeisen und weil es nicht genug ist im Schwuz noch bis 4 tanzend den Abend beenden. Ich treffe da einen der eine Phobie vor meinen Händen hat, Hände die jede Woche diese Meisterwerke schreiben, denn ich bin einer der wenigen Menschen die mit der deutschen Sprache umkönnen und lustige Witze damit machen.

 
Samstag spanne ich bis Mittag aus, bei der Fahrt zum Badminton schmiede ich spontan den Plan bei KFC fast Food zu essen, ein kulinarischer Abstieg vielleicht, aber selbst das ist perfekt. Nach der Spielerei mit dem ersten Freund zum Schnitzel essen in das Schall und Rauch und mit diesem dann im flax die nächste Runde gründen, den nächsten Freund aufsammeln und den letzten in der Busche treffen um mal eben noch bis 5, ach ich fass es nicht.

 
Eigentlich sind diese Sonntage dann ja da für eine großzügige Runde zwischen Bett und PC, aber meine Neugier in den letzten Wochen hat mich gepackt, ja ich widerspreche mich zum x-ten Male falsch, aber für diesen Sonntag darf es eben mal wieder ein date über eine App sein, aber wir machen das ganz brav, bei Minigolf und shoppen, später shoppen und ich quatsche schon wieder so viel das ich ihn glatt überfordere, aber egal, es gibt so viel zu teilen aus meinem Leben, es muss halt sein!

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;-)

Die Überschrift ein Piktogramm, der Blog ein Anagramm, HAAR DINGE YETI, na habt ihr´s?

 
Das war ein toller Einstieg, so muss das sein. Letzten Sonntag noch frieren im flax, diesen Sonntag warm nach Dampf, Hitze und Entspannung, dazwischen die übliche Konstruktion beginnenden bei flitzenden Indiaca Federn und enden bei einer kleiner gefüllten Pizzatasche mit Tomate, Mozzarella und Salami.

 
Ich erfinde mich nicht jede Woche neu, dafür ist auch gerade keine Zeit für, so viel in Planung vor raus, die beiden Urlaube und die Gedanken, was mache ich mit dieser wunderschönen Zeit.
In Berlin da funktioniert alles super, aber seit dieser Woche weiß ich auch, das ganze Konstrukt bestehend aus dem Anspruch Sport zu treiben, Freunde zu treffen, sich selbst etwas zu gönnen, wenn möglich bei einem guten Essen und den ganzen anderen Dingen kann manchmal sehr wackelig sein.

 
Seit langer Zeit mal wieder haben sich ein paar Selbstzweifel eingeschliffen. Dienstag so unscheinbar der Kreislauf, vielleicht ein Wetterwechseln, vielleicht eine minimale Panik wegen einer anderen U Bahn Route zur Arbeit bei MC Donalds schnell aufs Klo, dann noch Bürgeramt und neuen Reisepass beantragen. Wenn ich es streng rechne bin ich 2 Abende ausgefallen, den einen gab es kein Völkerball und nur eine Dosensuppe, den anderen immerhin bestellte Nudeln.
Zurück am Donnerstag beim Badminton, Freitag noch einer dieser wertvollen Abende bei Freunden und gutem Essen, das war es doch was ich liebe.

 
Samstag sich dann komplett zurückfinden in das gewohnte Leben, neue Jeans kaufen bei New Yorker, richtig gut Badminton spielen und exzellent für sich selber kochen. Schnitzel in Cornflakes Panade an Rosenkohl und klassischer Salzkartoffel. Abends noch das Irrenhouse, getanzt auf 3 Floors, Pop, House, Rock, fein und zurück im Schneetreiben, ein Schkoladencroissant auf die Hand und da war er wieder einer dieser ganz tollen Momente wo ich mir selber eine zehn gebe, Dankeschön!

Ice & Storm

Gerade geht kalt das Wochenende zu Ende. Das wichtigste Mal festhalten. Gut durchgekommen durch minus 10 Grad, ein bisschen mehr Zeit einplanen für die S Bahn dann geht das schon.

 

Ich nehme die Woche mal auseinander. Es gab Tage da habe ich sehr genau überlegt was ich jetzt mache. Ich mache das jetzt mit den Punkten. Zwischendurch war auch mal die Smiley Idee. Ich bin durch gegangen mit einer 8. Mehr wäre bei diesem Wetter auch nicht drin gewesen.

 

Ein paar Höhepunkte gab es dennoch. Der Winterurlaub Anfang März in Dubai. Ich habe es mir so sehr gewünscht, jetzt wird’s gemacht.

 

Das Auto repariert für viel Geld, aber der kleine Flitzer soll ja noch ein paar Jahre mich begleiten und im Ausland waren wir beide ja auch noch nicht.

 

Kleines Bergfest am Mittwoch, bei Asia Gourmet, die Zeit war knapp, mehr war nicht drin.

 

Irgendwie hat mich die Fahrerei ein bisschen genervt diese Woche, trotzdem so viel gemacht. Zum Essen in den Prenzlauer Berg. 3x flax am Wochenende. Einmal Tischtennis. Einmal Geburtstag. Einmal Abendessen. Irgendwie immer schön. Trotzdem immer in der Hoffnung hier oder dort jemand besonderes zu treffen.

 

Mehr gibt es heute nicht. Ich muss erstmal wieder ein bisschen reinkommen wie es ist am Ende so einer normalen Woche zu bloggen.

 

Das Gehirn ein wenig eingefrostet schauen ob es Auftaut bald.

Pläne für die Zukunft

Guten Morgen 2016, ich darf das genau so schreiben an Tagen die nachmittags beginnen und morgens enden, über den Jahreswechsel also im Partyrausch, OM!

 
Zurück in Berlin nach Weihnachten an einem Samstag Abend hält mich nichts mehr, auf ins flax für das erste Getränk in alkoholischer Form und dann in der Busche ein wenig frische Luft schnuppern, not right a big party, but to start still okay.

 
Da hat der Sonntag doch gleich viel mehr zu bieten, Touristenjagen im GMF, mein Freund, Sweetdreams Mash up und dann irgendwann mal wieder, der Asiate im Arm.

 
Montag schwingt es dann weiter, die letzte Restaurantempfehlung für 2015 heiß dann also Tranist, meine Liste füllt sich, 8 von 10 an dieser Stelle.

 
Tuesday morning my morning wood is shortly a problem und dann spanne ich einen Tag aus, für das nächste Dampfabenteuer am Mittwoch.

 

Silvester Donnerstags, so eine Mischung aus wir gehen mal mittelmäßig essen und feiern lang im flax, ich lege die Musik auf, mal voll dabei, mal schön daneben, am Ende doch bis 5. Angekommen in einer Welt in der mich vor einem Jahr kurzzeitig fremd fühlte, mit der Gewissheit verdammt noch mal alles richtig gemacht zu haben.

 
Freitag alles ein bisschen besser, großartig sogar, wunderschön bei Onkel Ho eine Ente in Pflaumensoße genießen , dann als Flo, Erik oder wie auch immer das flax rocken und zum Schluss wunderschön zu Musik der Zeit im Schwuz tanzen, ganz großes Kompliment an mich selber, jemand angesprochen und mit einer glatten 10 aus einer 10 nach Hause gegangen.

 

Kein runterkommen am Samstag, wild und bunt bei Drop the bomb und jetzt die Frage was wird dieses Jahr damit es großartig wird.

 
All right, ich glaube, ich muss es genau so weiter leben wie diese ersten Tage, so sortiert, so viel Lebensfreude, dazu die ganzen Pläne in der Hinterhand hier in Berlin und weit weg, den Traum von Dubai ausleben, auf dem Mittelmeer rumshippern und dann Asien entdecken, ich glaube ich schäume über vor Glück, es wird wunderbar.

2015

Ein Zwiegespräch mit mir selbst heut Nacht, das Jahr ist rum.

 
Es geht ganz vorn los, gleich am 1. Januar, die erste Erinnerung startet nachts zwischen Friedrichshain und Kreuzberg und endet Stunden später auf dem Boden der Tatsachen, ich kleiner Blasebalg. Der Januar ist der Monat der am heftigsten aus der Reihe tanzt, einer der zwischen purem Ernst, Gerichtsverhandlungen und Party bis früh am Morgen steht. Ich habe die Bühne in der Busche mit mäßigem Erfolg erobert und mich selbst exzessiv neu entdeckt. Abgerundet wurde dies mit einer Reise in fremdes fernes unbekanntes Land nach Gran Canaria und einer Lesung mit Freunden auf der heimischen Bühne. Zwischendurch wahrscheinlich ganz viele kleine andere Dinge, die sich in diesen Monat pressen, mit anderen Worten, der Januar hatte es in sich.

 
Ich bleib meiner Linie einfach treu, der 1. im Februar bot einen ganz heftigen Kontrast, bevor ich mich in das spießige Arbeitsleben verabschiede also noch einmal ein Spieleabend mit Freunden. Danach eine Rhythmusumstellung für das ganze Jahr, ab sofort früh um 6:30 Uhr raus und einmal quer durch die Stadt. Wer jetzt spießig denkt, dem sei gesagt, ganz viele neue Eindrücke, ein Umbau in meiner Wohnung vom Sofa zum Bett, Spieleabende und crazy words mit alten und neuen lieben Freunden, dazu ein Gedicht und immer den Indiehousebeat im Ohr.

 
Und schon März, erstmals ein bisschen auf der Suche nach sich selbst, eine Perfektion finden beim Badminton am Samstag. Die Struktur in diesem Monat recht klassische geprägt vom Glück auf der Arbeit, bunten T-Shirts die ich gay auftrage und einem Jungen der mit seinem neuen Scooter Spielzeug umherflitzt. Ein bisschen Bingo am Mittwoch und gay unterwegs. Wenn ich was festhalten kann, dann der Abend bei Juli mit jemand ganz unbekanntem und dann einfach nochmal weg mit einem Manager.

 
Wenn ein Monat negativ aus der Reihe tanzen darf, dann der April, trotz Dienstreise und Geburtstag, die einfache Erkenntnis, ich funktioniere in dieser ganzen Dating App Welt nicht, dann doch lieber beim Designer Sale mit einem Freund eine schöne Jacke abstauben, zur Geburtstagssause gehen und einfach schauen was passiert. Manchmal ist es auch gut sich von dem ganzen Stress und Trubel zu erholen.

 
Denn der Sommer beginnt für mich längst im Mai. Eine gay Floss Tour und Leistungsexplosionen im Sport, ich treibe ihn jeden Tag, wenn ich will. Ich nutze jede Lücke in meinem Leben, montags schon zum gay dance, in der Wochenmitte weiterhin Bingo, am Wochenende gern im Indie Rausch und MIA. hauen auch noch ihre neueste Mode raus. Mich treibt es aber auch zu anderem Homopop à la Glasperlenspiel, dazu noch ein buntes Bild in der Wohnung. Eine Ausnahme mache ich doch, Pfingsten vergesse ich ganz kurz, es kommt so selten vor das die Batterie einfach leer ist.

 
Dafür aber im Juni, gleich erstmal etwas Kultur und zur Fotoausstellung world press photo und wenn ich den vollen Terminkalender sehe dann weiß ich eins, es war geil, zwischen neuen Völkerballerfahrungen, ersten Abend draußen auf der Kugelbahn im Wedding und dann auch noch Straßenfest und pride week. In dieser Zeit sind auch ganz neue Entdeckungen wie Balbina und lange Tage zu finden, manchmal beginnend um 6:39 Uhr und endet um 23:39 Uhr, ich bin da fürchterlich exakt.

 

Im Juli feiert man das 1 Jahr GIH im Garten und zu vielt, Es scheint so heiß, das ich das erste Mal auf einer Dräsine nach Brandenburg flüchte und Abends den Zuhälter im Schwuz gebe, kurz auf einer Bühne und dann zurück in die Arme vom Asiaten. Ich schlecke Eis die ganze Zeit und dann haben wir entdeckt, dieses Eis am Stiel am Schlesi. Ich höre Mark Forster und CHVRCHES die ganze Zeit. Schwung in der Kiste und Wanderlust Rhytm begleiten mich Clubmäßig durch den Monat. Tischtennis im flax kommt wieder in Mode und zum Abschluss brunchen wir auf der Wiese im Tiergarten, schade nur das ich teilweise wieder gefangen war in dieser Online Welt.

 

Im August bin ich ganz heftig auf Party aus, bump und Popkicker fordern mich bis in die Morgenstunden, ich sitze so glücklich danach auf dem Balkon, das mir fast die Tränen laufen. Manchmal kommt auch Trauer auf, dann wenn ich mich Trotz alledem allein fühle, ich finde den schönen Satz „I am not a robot“ und mache weiter Abenden im flax auf der Terrasse und irgendwo dazwischen pendelt sich auch die Erkenntnis ein, real bin ich so gut und deswegen weiß ich auch „We used to wait“ auf das nächste Glück

 
Alles schreibt sich so flüssig durch, den September erlebe ich ohne Teile am Spreeufer und in den Clubs dieser Nacht, es wird das erste Mal kalt auf der Heimfahrt. Ich lerne, Vergessen Sie nicht Ihr Handgepäck, egal was der Abend auch bringt, machen Sie das Beste daraus. Und so bleibe ich am Ball, kletter auf den Klunker Kranich hinauf und erlebe das abendliche Berlin. Die beste Party des Jahres erlebe ich zweifelsohne auf dem Straßen Berlins, decentralized dance Party, vom Schlesi über Warschauer, in der S Bahn Friedrichstraße nach Westen zum Kanzleramt und dann der große Kreis am Brandenburger Tor, I´d do anything for love.

 

Das erste Mal seit langer Zeit zum Entspannen komme ich dann Anfang Oktober, kurzer Stopp in Sachsen und dann bei MIA. in München, mit dem Flugzeug zurück, das ist das Tempo was ich liebe, Jetzt reiht sich Konzert an Konzert, mit Balbina im Postbahnhof grübeln und kurz mit A. grübeln, sich am Ende entscheiden für ehrliche Freunde, eine literarische Reise nach Steglitz, auch mal Partymäßig auf dem Partyboot in Treptow Köpenick daneben liegen, schnell noch das Single Sushi essen mitnehmen, 1 Jahr schon und dann weiter.

 
In den November, da beschließe ich erstmal, auch wenn es eher am Ende ist, raus aus der Online Dating App, ich könnte mich selber auskotzen das es so ein Auf und ab, Berg und Tal ist, aber manchmal braucht es erst eine Reise um genau diese Antwort ein zweites Mal im Jahresverlauf zu finden. Der November war auch nochmal geprägt, diesmal bei Glasperlenspiel, CHVRCHES und dann bei MIA. Platzangstgrenzen überwinden. Wenn ich das genau so stehen lasse ist es perfekt.

 

Nur der Dezember fehlt noch, es gipfelt in der allerschönsten Reise, die mir den AIDA Traum erfüllt, dazu das 2. Bunte Kunstwerk und so viel Menschen mit denen ich einfach eine tolle Zeit haben kann. Berlin steht nicht still ohne mich, kaum angekommen schon wieder Freunde, wohl das beste im Si An, es ist eine Zeit in der ich neue Kontakte mit diesen engen und tollen Erlebnissen kröne, ich weiß ich habe unheimlich viel vergessen, aber egal, was für ein tolles Jahr 2015

Vielen Dank,

vielen vielen Dank.

 

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Einmal noch, einmal noch

Einmal noch, einmal noch den ganz normalen Rhythmus erleben, mit Montag früh aufstehen und sich Freitagnachmittag auf das Wochenende freuen, nur diesmal alles eine Spur intensiver, die letzte Arbeitswoche 2015 halt, dazu vorweihnachtlich, ach war das schön.
Gerade frisch zurück vom Schiff, da hat einer, der natürlich unheimlich entspannt aussieht was zu erzählen. Und es ist schön, dass es nicht nur als Nebensache abgetan wird, sondern richtig ernst genommen wird.

 
So treibe ich die Woche, erzähle immer und immer wieder meine persönliche Geschichte und werde nicht müde bei, nicht müde beim Indiaca, nicht müde beim Völkerball und nicht müde beim Badminton, nicht müde beim nicht müde Satzkonstruktionen tippen, ach da habe ich heute mal wieder überrascht, was?

 
Ansonsten gab es da noch eine kleine Weihnachtsfeier von der Firma, nicht ultraexklusiv, aber das muss es auch nicht, bodenständig mit Sekt, kurz Rede vom Geschäftsführer, Buffet und Kollegen die einem das „Du“ anbieten, wunderbar. Immerhin sind wir Mittelstand und das man da nicht den Rahmen sprengt war schon klar, dass ich so sauber und ohne Panne durchgekommen bin, welch soziale Reife, ach heute Feier ich mich einfach mal selbst.

 
Ansonsten noch ein bisschen Kekse backen in Frohnau, witzig das ich da fast schon einmal war, und dann noch den Flur rüber zu A. und O. mit U. Teig rollen, kneten, formen und bei Chili heiße Gespräche führen, Wichtel verschenken und es ordentlich ploppen lassen.

 
Sonntag den Staubwedel schwingen und euch leider mitteilen müssen, das war der letzte reguläre Beitrag für dieses Jahr, der Meister wird dann bald an den Zeilen von 2015 tippen, in diesem Sinne auf ein neues.

AIDAblu

Jetzt bin ich zurück nach einer kleinen Pause und einer irren Rundreise, Atlantik kompakt, 4 Kanarische Inseln und Madeira in 7 Tagen auf AIDA, das ist schon ein hartes Programm, das es so ein Wahnsinn werden würde, wer hätte das vorher gedacht. Und genau deswegen macht man das, dieses Reisen und zurück kommen mit neuen Ideen und wenn es nur so ein kleiner Satz ist nach dem ich 7 Tage suche, dann ist es doch schön zu wissen das es auf der Welt noch viel zu entdecken und zu verbessern gibt.

 
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe, da im Loro Park die Orca Show war nett, aber das ist eben auch oft die kleine Schwester von scheiße, denn Tiere gehören nun mal nicht in Gefangenschaft, sondern in die Freiheit der Weltmeere, auf denen ich die Welt entdeckt habe und werde.

 
Ich für meinen Teil kann sagen das ich ein was Wichtiges mitgenommen habe. Wir leben also immer noch in dieser Matrix, in der man kategorisiert und eingeordnet wird, als Single scheint man automatisch gleich heterosexuell zu sein, Kreuzfahrten sind immer noch ein angestaubtes Produkt für ältere und Radfahren mit Helm und Rucksack ist ja mal generell uncool.

 
Heute trete ich also an, um all das von mir zu werfen und nochmals zu sagen was für eine irre Zeit ich hatte. Die wirren Begriffe auf meinem Schnellen Notizblock im Handy baue ich jetzt zu diesem Meisterwerk zusammen.

 
Samstag vor einer Woche also, Anflug nach Gran Canaria, das 3. Mal dieses Jahr gewohnt vertraut, eine Fanta Limon aus dem Supermercado und in den Bus rein, 25 min später erblicke ich die AIDAblu das erste Mal, der Mund klappt auf, am Ziel meiner Träume für dieses Jahr sozusagen, ein obligatorisches Webcam Foto für die Sicherheit , Übergabe der Kabinenkarte, ein kurzer Sprint zum Schiff und auf Deck 5, Kabine 5131 Außen mit Meerblick das Zuhause für die kurzen Nachtruhen in den nächsten Tagen. Ein kurzer Schiffsrundgang, ein Espresso im Café Mare und bald weiter mit meinem Mitreisenden M. zum Abendessen im Bella Donna. Ein Tisch für 7, sächsisch thüringische Freundschaft für ein Abendessen. Geschichten von der letzten Kanaren Tour, Sturm und vom Gouverneur gesperrten Inseln machen und keine Angst, wir stürmen lieber das Buffet, die Gläser bei AIDA wie immer viel zu klein, erfahrene Wiederholer greifen da lieber zum viel größeren Teeglas. Der erste Abend vergeht mit der Seenotrettungsübung bei deutscher Gründlichkeit, anstehen bei Gratis Sekt und dem Auslaufen in Las Palmas de Gran Canaria. Es folgt ein letzter Tanz in der Anytime Bar.

 
Es folgt der erste See Tag, wir essen Torte mit Hans der Geburtstag hat, eine Zufallsbekanntschaft und saunieren bis mittags. Einer kleiner Asiasrunde im East Restaurant folgt ein kleines Shoppingerlebnis in der Kunstgalerie, der 2. Rizzi, mit Kunsttransport in 10-12 Wochen bei mir, die Sammlung kann weiter gehen. Eine kleine Kaffeepause bei Stollen und Nikolaus, dann die Animationen Dart und Volleyball im Doppelpack, das Abendessen mit den ersten Bekanntschaften, zum Tagessieger wird Saltimbocca gewählt, beim Black Jack 48€ gewinnen und an der AIDA Bar mit Olli und später in der Anytime bar tanzen, BÄM liest sich das krass.

 

Wir frühstücken vor der Insel Madeira und beobachten die bunte Vogelwelt. Es folgt eine Oldtimer- und Kabinenfahrt auf den Monte in Funchal. Ein Spaziergang in den engen Gassen und eine Korbschlittenfahrt zurück werden zum Erlebnis. Das Mittagessen im Bella Donna, Tagessieger diesmal Rippchen mit Honig und Rosmarin und das verbotene Hähnchen mit Zitrone aus der Allergiker Abteilung.

 
Wieder ein Spaziergang in Funchal, durch den botanischen Garten, mit fleißigen Arbeitern und schönen Schwänen. Ein kleiner Saunagang am Abend und ein schöner Spießbraten im Brauhaus, es folgt eine Karaoke Nacht mit Single F. und Single M., die Masse tobt, wir rocken das Brauhaus bis um 12 und tanzen wild weiter in der Anytime Bar.

 
Am 2. See Tag wieder ein Saunavormittag, danach ein Bananen Lassie und ein Feuerlamm in der Asiatischen Abteilung, es geht weiter zum Pokerturnier, niemand wird mich durchschauen können, ich spiele total crazy All in mit 6 und 9 am Dealer button und werde am Ende mit einem Bubenpaar 350€ abräumen. Es geht weiter zum Shuffleboard und Tabu spielen. Wir wandern in unser Anti Pasti Restaurant Bella Donna und in das Brauhaus, doch Skandal! der Tafelspitz ist aus, doch H. kann das richten und so gibt es Schnitzel und danach den heiß ersehnten Tafelspitz. Es gibt eine schöne Runde Werwolf und R. lässt mich leben, die braven Bürger leben und gewinnen, es werden noch 50€ bei was spielen wir hier, Black Jack! Auf den Kopf geworfen dann geht es ins Bett.

 
Wir landen in Lanzarote und wandern in den Feuerbergen, das Mittag gibt es bei einem crispy Hähnchen Burger im California grill. Es folgt Sauna und Volleyball und dann wieder das Bella Donna Restaurant, diesmal ohne Tagessieger. Die Party steigt am Pool und hinter und liegt Arrecife.

 
Der nächste Tag beginnt schon in Fuerteventura, jetzt geht es hintereinander weg. Erst mit dem Rad 350 m in die Höhe dann fast nackt in den Atlantik, diesmal eine schöne Pizza zum Mittag und weiter zum Volleyball. Das Bella Donna wird wieder zu unserem Vorspeisenrestaurant und die Runde versammelt sich zum großen Steakessen im California Grill. Den Abschuss geben wir uns erst an der AidaBar und dann im Anytime, eine kurze Nacht.

 
Erwacht wird in Teneriffa und es folgt eine morgendliche Busfahrt in den Loro Park, sehr schön die Pinguin Anlage, ein paar weite Tiger, viele Papageien und andere Vögel, leider auch Orcas und Delfine in Gefangenschaft, ich klage mich selber an und merke nun, aller zu kommerziell, beim nächsten Mal folgt Protest und ein andere Ausflug. Zum späten Mittag auf einen Goulasch in das Brauhaus, dann schnell einen Kuchen und Volleyball, eine Runde 4D Kino, der letzte Abend in Marktrestaurant, die Roulade wird Tagessieger, ich stoße an mit einem Ipanema an der Aida bar zocke noch einmal Black Jack und wir tanzen zu MIA. und Sia beim Einlaufen in Las Palmas.
Das letzte schnelle Frühstück im East Restaurant, ein ganzen halben Tag in der Wellness Oase bei Kräutertee und Whirlpool, eine thailändische Ölmassage zum Abschluss und es folgt ein langes Abschiednehmen im Marktrestaurant bei Vorspeise, 2 Hauptspeise und Kuchen, manche wird man leider nur als Urlaubsbekanntschaft gesehen haben, andere mehr als 4 an der Zahl sind schon jetzt mehr als Freunde für eine Woche.

 
Ich kann es immer noch nicht fassen, einen Riesen Dank an M. ; C. ; J. R. ; R. ; A. und mich selbst, Dankeschön!

1. Advent

Ganz unkreative Überschrift, ich weiß. Ich bin schon mehr abgegangen als ich in die Tasten gehauen habe, jetzt ist es eher so eine Zeit dazwischen, zwischen zweimal Gran Canaria eben, mehr nicht.

 
Immerhin kam diese Woche ganz gut an bei mir. Ich suche nach einem neuen Körperselbstbewusstsein und finde es bei etwas saunieren. Ich schleiche umher und werde befummelt aber konsequent sage ich gern nein, weil ich weiß was zu mir passt und was nicht, da hilft es auch nicht einen großen zu haben.

 
Lieber spiele ich ein paar Runden Völkerball, übe mich im Dehnen und entdecke neue Kraft bei den ersten Situps und Liegestützen. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht überlege, was sich neu probieren ließe, ich reise umher, trinke Kaffee und esse vietnamesisch, buche Ausflüge und weiß nächste Woche bin ich schon wieder weg und entdecke mich ganz neu.

 
Ein bisschen Badminton, ein ganz böses Déjà-vu, da werde ich wohl noch bisschen nachdenken müssen, was das wirklich ist. Es ist aber der erste Beweis dafür, es geht auch ganz ohne, man trifft sich sowie so früher oder später im realen Leben wieder.

 
Ein bisschen Wochenende, eine neue Frisur, ich bin sehr zufrieden mit der Idee des kurzen und fast geraden Ponys, dann stehe ich etwas verloren im Kaufland und wähle Sprossen aus, später wird es was asiatisches geben und dann vergesse ich glatt die Sprossen, so bin ich halt manchmal 28, aber eine geistige Reife wie 18, den Witz habe ich zuerst gemacht, hallo ihr ehemaligen Mobber.

Meer

Was für ein schönes einfaches Wort für einen einfach schönen Urlaub.

 
So gefasst und sortiert saß ich lange nicht im Flugzeug, Platz am Gang, Blick nach vorn, spotify im Ohr und mit sich selbst diskutieren, herausgekommen ist kein völlig neuer Lebensentwurf, aber das was mich mal ganz stark gemacht hat ist zurück, appfrei mal wieder, euch hängt das zum Halse raus, genau wie mir, scheinbar gefangen in dieser Scheinwelt, seien wir mal ehrlich das war ich doch auch.

 
Gran Canaria dafür als Gegenentwurf, WLan nur im Bungalow, dafür viel Face to Face Kommunikation, angekommen und deutsches Abendessen in Spanien, das ist Widerspruch, das bin ich. Der erste Tag am Strand und in den Dünen, ein erster Ausflug in den Supermarkt und Abendessen in el tablero, diesmal wieder Deutsch aber mit einheimischen Produkten. Ausfahrt nach Las Terrazas zum Shoppen und auf der Suche nach Mustern neue Ideen, diesmal was klassisches Slim Fit, mit Krokodil drauf und ein paar Kaffeekapseln dazu, Láminas de Chocolate Negro 70% Cacao. Abendessen bei Nudeln an Karotte und Champignons und Serano Schinken, dazu ein Gläschen Antioxidant.

 
Ein Tag trennt uns es, ich Segel raus auf den Atlantik, er sucht seinen Lebensentwurf in den Dünen, Abendessen italienisch und dann eine lange Nacht. Ich komme nicht in den Schlaf, frage und grüble immer wieder, es endet in einem Spaziergang, lass uns runtergehen ans Meer so wie wir grad sind, bei Sonnenaufgang.

 
Ein Tag in den Dünen und einen Tag in der Stadt, neue Mode für den Sommer 2016 jetzt schon kaufen, Nike Air Max besitzen, das muss halt auch sein, wenn einer mit 27 auftreten will wie 18. Eine letzte Nacht und Stangentanz, Sonne tanken und zurück nach Berlin fliegen, die Löschung vollziehen und mit einem Freund so großartig vietnamesisch essen gehen und mit dem nächsten eine Waffel, das ich weiß, ja es ist richtig, ich brauch das alles nicht mehr.

Paris

Unfassbar traurig über die Ereignisse in Paris möchte ich ALLE hier aufrufen an diesen Tagen mit besonders viel Kraft zusammen zu stehen für Toleranz und Demokratie. Wir lassen uns das nicht nehmen besonders in einer Woche in der ich selbst auf einem Konzert war und kurz danach schon im Flugzeug saß. Für Freiheit und selbstbestimmtes Reisen eben.

Ich bin jetzt mal eine Woche weg, den Sand zwischen den Füßen rieseln lassen, Sonne genießen und an so vieles denken für sich selbst am meisten und auch für andere, denn das darf man nicht vergessen, wir sind immerhin zu dritt hier und es ist ein Spagat wie er gelingt ich werde es merken.

Genug der langen Rede es gab auch eine Zeit davor, 2 mal Völkerball, der Kampf gegen den inneren Schweinehund und noch ein treffen für Kino am Mittwoch
Schade das ich im Chat so anders bin als in real, ich weiß ich werde genau das ändern müssen und wieder mit mehr Charme spielen.

Donnerstag dann CHVRCHES, es ist schön auch außerhalb von Berlin noch bekannte zu treffen und dann diese beeindruckende Lichtshow und quick lebendige Künstlerin zu erleben.

Jetzt Gran Canaria der Kreis schließt sich Es geht los, wir irren schon wieder umher mit unseren Gehirnwindungen, und lassen  uns treiben im Sand.

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Köln

Willkommen im November, ich raste nicht und setze mich nicht zur Ruh, 2 mal fliegen hin und her, dazu viel Programm in dieser schnellen Zeit, so schnell das ich doch glatt 4h von diesem Samstag der Horror Nacht unterschlagen habe, genau dieser Moment, wenn sich so 50 Mann, in einem Wohnzimmer versammeln und zu 2 Künstlern lauschen, wunderschön, danke dafür.

 
Dann also los rein in diese Woche, am Montag schnell noch ein paar Handmuster zum metallisieren, dann rein ins Taxi an den Flughafen. Da sitzt er also der kleine große Junge in seinen bunten Turnschuhen zwischen den ganzen Business Typen. Ich bin aufgeregt, es ist nicht mein erstes Mal, aber immerhin geht es zu einem Seminar von hohem Wert.
Am ersten Abend nur essen vom Buffet, noch nicht viel los, einfaches Zimmer, komisches Rundlauf im Hotel, egal, Augen zu und Gute Nacht.

 
Dienstag ein paar Stunden Seminar, so der Knaller wird das nicht, das spüren alle irgendwie recht früh, aber anstatt in Lethargie zu versinken traue ich mich raus. Die anderen verweilen beim Kegelturnier, mich treibt es nach Köln, treffen mit K. und nochmal K., MIA. Konzert ganz groß, ohne blaue Flecke, diesmal in der Menge, Platzangst überwunden, irgendwas hat mir einen Schub gegeben.

 
Mittwoch wir langweilen uns irgendwie weiter, es zieht sich bis 17:30 Uhr, ich genieße danach die Annehmlichkeiten in der Sauna und nicht nur, Abendessen und ab ins Bett.
Donnerstag ich lache mich schlapp beim Werner Film in der Nacht, vorher gibt es ein überaus gutes Treffen mit einem Kabinenteiler für AIDA, ja wir schmieden Pläne für die Zukunft, 2016 ist nicht mehr fern.

 
Freitag dann zurück, leider etwas Zeit verschwendet am Flughafen, aber egal, das plant und bezahlt die Firma. Ich bereite und denke lieber weiter voraus für 2016, Koffer kaufen mit Tante am Samstag, Tanzen zu Glasperlenspiel am Abend mit mir allein, Freunde mit denen ich glücklich werde gab es diese Woche um genau zu sein keine, ein vergammelter Sonntag und weitere Pläne für die nahe Zukunft, der Anspruch an mich selbst ist immer hoch, ich will immer raus, immer was machen, dafür habe ich die nächste Woche organisiert und die wird groß. Hamburg. CHVRCHES, wieder Flugzeug Gran Canaria, Sonne 25 Grad.