Ice & Storm

Gerade geht kalt das Wochenende zu Ende. Das wichtigste Mal festhalten. Gut durchgekommen durch minus 10 Grad, ein bisschen mehr Zeit einplanen für die S Bahn dann geht das schon.

 

Ich nehme die Woche mal auseinander. Es gab Tage da habe ich sehr genau überlegt was ich jetzt mache. Ich mache das jetzt mit den Punkten. Zwischendurch war auch mal die Smiley Idee. Ich bin durch gegangen mit einer 8. Mehr wäre bei diesem Wetter auch nicht drin gewesen.

 

Ein paar Höhepunkte gab es dennoch. Der Winterurlaub Anfang März in Dubai. Ich habe es mir so sehr gewünscht, jetzt wird’s gemacht.

 

Das Auto repariert für viel Geld, aber der kleine Flitzer soll ja noch ein paar Jahre mich begleiten und im Ausland waren wir beide ja auch noch nicht.

 

Kleines Bergfest am Mittwoch, bei Asia Gourmet, die Zeit war knapp, mehr war nicht drin.

 

Irgendwie hat mich die Fahrerei ein bisschen genervt diese Woche, trotzdem so viel gemacht. Zum Essen in den Prenzlauer Berg. 3x flax am Wochenende. Einmal Tischtennis. Einmal Geburtstag. Einmal Abendessen. Irgendwie immer schön. Trotzdem immer in der Hoffnung hier oder dort jemand besonderes zu treffen.

 

Mehr gibt es heute nicht. Ich muss erstmal wieder ein bisschen reinkommen wie es ist am Ende so einer normalen Woche zu bloggen.

 

Das Gehirn ein wenig eingefrostet schauen ob es Auftaut bald.

Pläne für die Zukunft

Guten Morgen 2016, ich darf das genau so schreiben an Tagen die nachmittags beginnen und morgens enden, über den Jahreswechsel also im Partyrausch, OM!

 
Zurück in Berlin nach Weihnachten an einem Samstag Abend hält mich nichts mehr, auf ins flax für das erste Getränk in alkoholischer Form und dann in der Busche ein wenig frische Luft schnuppern, not right a big party, but to start still okay.

 
Da hat der Sonntag doch gleich viel mehr zu bieten, Touristenjagen im GMF, mein Freund, Sweetdreams Mash up und dann irgendwann mal wieder, der Asiate im Arm.

 
Montag schwingt es dann weiter, die letzte Restaurantempfehlung für 2015 heiß dann also Tranist, meine Liste füllt sich, 8 von 10 an dieser Stelle.

 
Tuesday morning my morning wood is shortly a problem und dann spanne ich einen Tag aus, für das nächste Dampfabenteuer am Mittwoch.

 

Silvester Donnerstags, so eine Mischung aus wir gehen mal mittelmäßig essen und feiern lang im flax, ich lege die Musik auf, mal voll dabei, mal schön daneben, am Ende doch bis 5. Angekommen in einer Welt in der mich vor einem Jahr kurzzeitig fremd fühlte, mit der Gewissheit verdammt noch mal alles richtig gemacht zu haben.

 
Freitag alles ein bisschen besser, großartig sogar, wunderschön bei Onkel Ho eine Ente in Pflaumensoße genießen , dann als Flo, Erik oder wie auch immer das flax rocken und zum Schluss wunderschön zu Musik der Zeit im Schwuz tanzen, ganz großes Kompliment an mich selber, jemand angesprochen und mit einer glatten 10 aus einer 10 nach Hause gegangen.

 

Kein runterkommen am Samstag, wild und bunt bei Drop the bomb und jetzt die Frage was wird dieses Jahr damit es großartig wird.

 
All right, ich glaube, ich muss es genau so weiter leben wie diese ersten Tage, so sortiert, so viel Lebensfreude, dazu die ganzen Pläne in der Hinterhand hier in Berlin und weit weg, den Traum von Dubai ausleben, auf dem Mittelmeer rumshippern und dann Asien entdecken, ich glaube ich schäume über vor Glück, es wird wunderbar.

2015

Ein Zwiegespräch mit mir selbst heut Nacht, das Jahr ist rum.

 
Es geht ganz vorn los, gleich am 1. Januar, die erste Erinnerung startet nachts zwischen Friedrichshain und Kreuzberg und endet Stunden später auf dem Boden der Tatsachen, ich kleiner Blasebalg. Der Januar ist der Monat der am heftigsten aus der Reihe tanzt, einer der zwischen purem Ernst, Gerichtsverhandlungen und Party bis früh am Morgen steht. Ich habe die Bühne in der Busche mit mäßigem Erfolg erobert und mich selbst exzessiv neu entdeckt. Abgerundet wurde dies mit einer Reise in fremdes fernes unbekanntes Land nach Gran Canaria und einer Lesung mit Freunden auf der heimischen Bühne. Zwischendurch wahrscheinlich ganz viele kleine andere Dinge, die sich in diesen Monat pressen, mit anderen Worten, der Januar hatte es in sich.

 
Ich bleib meiner Linie einfach treu, der 1. im Februar bot einen ganz heftigen Kontrast, bevor ich mich in das spießige Arbeitsleben verabschiede also noch einmal ein Spieleabend mit Freunden. Danach eine Rhythmusumstellung für das ganze Jahr, ab sofort früh um 6:30 Uhr raus und einmal quer durch die Stadt. Wer jetzt spießig denkt, dem sei gesagt, ganz viele neue Eindrücke, ein Umbau in meiner Wohnung vom Sofa zum Bett, Spieleabende und crazy words mit alten und neuen lieben Freunden, dazu ein Gedicht und immer den Indiehousebeat im Ohr.

 
Und schon März, erstmals ein bisschen auf der Suche nach sich selbst, eine Perfektion finden beim Badminton am Samstag. Die Struktur in diesem Monat recht klassische geprägt vom Glück auf der Arbeit, bunten T-Shirts die ich gay auftrage und einem Jungen der mit seinem neuen Scooter Spielzeug umherflitzt. Ein bisschen Bingo am Mittwoch und gay unterwegs. Wenn ich was festhalten kann, dann der Abend bei Juli mit jemand ganz unbekanntem und dann einfach nochmal weg mit einem Manager.

 
Wenn ein Monat negativ aus der Reihe tanzen darf, dann der April, trotz Dienstreise und Geburtstag, die einfache Erkenntnis, ich funktioniere in dieser ganzen Dating App Welt nicht, dann doch lieber beim Designer Sale mit einem Freund eine schöne Jacke abstauben, zur Geburtstagssause gehen und einfach schauen was passiert. Manchmal ist es auch gut sich von dem ganzen Stress und Trubel zu erholen.

 
Denn der Sommer beginnt für mich längst im Mai. Eine gay Floss Tour und Leistungsexplosionen im Sport, ich treibe ihn jeden Tag, wenn ich will. Ich nutze jede Lücke in meinem Leben, montags schon zum gay dance, in der Wochenmitte weiterhin Bingo, am Wochenende gern im Indie Rausch und MIA. hauen auch noch ihre neueste Mode raus. Mich treibt es aber auch zu anderem Homopop à la Glasperlenspiel, dazu noch ein buntes Bild in der Wohnung. Eine Ausnahme mache ich doch, Pfingsten vergesse ich ganz kurz, es kommt so selten vor das die Batterie einfach leer ist.

 
Dafür aber im Juni, gleich erstmal etwas Kultur und zur Fotoausstellung world press photo und wenn ich den vollen Terminkalender sehe dann weiß ich eins, es war geil, zwischen neuen Völkerballerfahrungen, ersten Abend draußen auf der Kugelbahn im Wedding und dann auch noch Straßenfest und pride week. In dieser Zeit sind auch ganz neue Entdeckungen wie Balbina und lange Tage zu finden, manchmal beginnend um 6:39 Uhr und endet um 23:39 Uhr, ich bin da fürchterlich exakt.

 

Im Juli feiert man das 1 Jahr GIH im Garten und zu vielt, Es scheint so heiß, das ich das erste Mal auf einer Dräsine nach Brandenburg flüchte und Abends den Zuhälter im Schwuz gebe, kurz auf einer Bühne und dann zurück in die Arme vom Asiaten. Ich schlecke Eis die ganze Zeit und dann haben wir entdeckt, dieses Eis am Stiel am Schlesi. Ich höre Mark Forster und CHVRCHES die ganze Zeit. Schwung in der Kiste und Wanderlust Rhytm begleiten mich Clubmäßig durch den Monat. Tischtennis im flax kommt wieder in Mode und zum Abschluss brunchen wir auf der Wiese im Tiergarten, schade nur das ich teilweise wieder gefangen war in dieser Online Welt.

 

Im August bin ich ganz heftig auf Party aus, bump und Popkicker fordern mich bis in die Morgenstunden, ich sitze so glücklich danach auf dem Balkon, das mir fast die Tränen laufen. Manchmal kommt auch Trauer auf, dann wenn ich mich Trotz alledem allein fühle, ich finde den schönen Satz „I am not a robot“ und mache weiter Abenden im flax auf der Terrasse und irgendwo dazwischen pendelt sich auch die Erkenntnis ein, real bin ich so gut und deswegen weiß ich auch „We used to wait“ auf das nächste Glück

 
Alles schreibt sich so flüssig durch, den September erlebe ich ohne Teile am Spreeufer und in den Clubs dieser Nacht, es wird das erste Mal kalt auf der Heimfahrt. Ich lerne, Vergessen Sie nicht Ihr Handgepäck, egal was der Abend auch bringt, machen Sie das Beste daraus. Und so bleibe ich am Ball, kletter auf den Klunker Kranich hinauf und erlebe das abendliche Berlin. Die beste Party des Jahres erlebe ich zweifelsohne auf dem Straßen Berlins, decentralized dance Party, vom Schlesi über Warschauer, in der S Bahn Friedrichstraße nach Westen zum Kanzleramt und dann der große Kreis am Brandenburger Tor, I´d do anything for love.

 

Das erste Mal seit langer Zeit zum Entspannen komme ich dann Anfang Oktober, kurzer Stopp in Sachsen und dann bei MIA. in München, mit dem Flugzeug zurück, das ist das Tempo was ich liebe, Jetzt reiht sich Konzert an Konzert, mit Balbina im Postbahnhof grübeln und kurz mit A. grübeln, sich am Ende entscheiden für ehrliche Freunde, eine literarische Reise nach Steglitz, auch mal Partymäßig auf dem Partyboot in Treptow Köpenick daneben liegen, schnell noch das Single Sushi essen mitnehmen, 1 Jahr schon und dann weiter.

 
In den November, da beschließe ich erstmal, auch wenn es eher am Ende ist, raus aus der Online Dating App, ich könnte mich selber auskotzen das es so ein Auf und ab, Berg und Tal ist, aber manchmal braucht es erst eine Reise um genau diese Antwort ein zweites Mal im Jahresverlauf zu finden. Der November war auch nochmal geprägt, diesmal bei Glasperlenspiel, CHVRCHES und dann bei MIA. Platzangstgrenzen überwinden. Wenn ich das genau so stehen lasse ist es perfekt.

 

Nur der Dezember fehlt noch, es gipfelt in der allerschönsten Reise, die mir den AIDA Traum erfüllt, dazu das 2. Bunte Kunstwerk und so viel Menschen mit denen ich einfach eine tolle Zeit haben kann. Berlin steht nicht still ohne mich, kaum angekommen schon wieder Freunde, wohl das beste im Si An, es ist eine Zeit in der ich neue Kontakte mit diesen engen und tollen Erlebnissen kröne, ich weiß ich habe unheimlich viel vergessen, aber egal, was für ein tolles Jahr 2015

Vielen Dank,

vielen vielen Dank.

 

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Einmal noch, einmal noch

Einmal noch, einmal noch den ganz normalen Rhythmus erleben, mit Montag früh aufstehen und sich Freitagnachmittag auf das Wochenende freuen, nur diesmal alles eine Spur intensiver, die letzte Arbeitswoche 2015 halt, dazu vorweihnachtlich, ach war das schön.
Gerade frisch zurück vom Schiff, da hat einer, der natürlich unheimlich entspannt aussieht was zu erzählen. Und es ist schön, dass es nicht nur als Nebensache abgetan wird, sondern richtig ernst genommen wird.

 
So treibe ich die Woche, erzähle immer und immer wieder meine persönliche Geschichte und werde nicht müde bei, nicht müde beim Indiaca, nicht müde beim Völkerball und nicht müde beim Badminton, nicht müde beim nicht müde Satzkonstruktionen tippen, ach da habe ich heute mal wieder überrascht, was?

 
Ansonsten gab es da noch eine kleine Weihnachtsfeier von der Firma, nicht ultraexklusiv, aber das muss es auch nicht, bodenständig mit Sekt, kurz Rede vom Geschäftsführer, Buffet und Kollegen die einem das „Du“ anbieten, wunderbar. Immerhin sind wir Mittelstand und das man da nicht den Rahmen sprengt war schon klar, dass ich so sauber und ohne Panne durchgekommen bin, welch soziale Reife, ach heute Feier ich mich einfach mal selbst.

 
Ansonsten noch ein bisschen Kekse backen in Frohnau, witzig das ich da fast schon einmal war, und dann noch den Flur rüber zu A. und O. mit U. Teig rollen, kneten, formen und bei Chili heiße Gespräche führen, Wichtel verschenken und es ordentlich ploppen lassen.

 
Sonntag den Staubwedel schwingen und euch leider mitteilen müssen, das war der letzte reguläre Beitrag für dieses Jahr, der Meister wird dann bald an den Zeilen von 2015 tippen, in diesem Sinne auf ein neues.

AIDAblu

Jetzt bin ich zurück nach einer kleinen Pause und einer irren Rundreise, Atlantik kompakt, 4 Kanarische Inseln und Madeira in 7 Tagen auf AIDA, das ist schon ein hartes Programm, das es so ein Wahnsinn werden würde, wer hätte das vorher gedacht. Und genau deswegen macht man das, dieses Reisen und zurück kommen mit neuen Ideen und wenn es nur so ein kleiner Satz ist nach dem ich 7 Tage suche, dann ist es doch schön zu wissen das es auf der Welt noch viel zu entdecken und zu verbessern gibt.

 
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe, da im Loro Park die Orca Show war nett, aber das ist eben auch oft die kleine Schwester von scheiße, denn Tiere gehören nun mal nicht in Gefangenschaft, sondern in die Freiheit der Weltmeere, auf denen ich die Welt entdeckt habe und werde.

 
Ich für meinen Teil kann sagen das ich ein was Wichtiges mitgenommen habe. Wir leben also immer noch in dieser Matrix, in der man kategorisiert und eingeordnet wird, als Single scheint man automatisch gleich heterosexuell zu sein, Kreuzfahrten sind immer noch ein angestaubtes Produkt für ältere und Radfahren mit Helm und Rucksack ist ja mal generell uncool.

 
Heute trete ich also an, um all das von mir zu werfen und nochmals zu sagen was für eine irre Zeit ich hatte. Die wirren Begriffe auf meinem Schnellen Notizblock im Handy baue ich jetzt zu diesem Meisterwerk zusammen.

 
Samstag vor einer Woche also, Anflug nach Gran Canaria, das 3. Mal dieses Jahr gewohnt vertraut, eine Fanta Limon aus dem Supermercado und in den Bus rein, 25 min später erblicke ich die AIDAblu das erste Mal, der Mund klappt auf, am Ziel meiner Träume für dieses Jahr sozusagen, ein obligatorisches Webcam Foto für die Sicherheit , Übergabe der Kabinenkarte, ein kurzer Sprint zum Schiff und auf Deck 5, Kabine 5131 Außen mit Meerblick das Zuhause für die kurzen Nachtruhen in den nächsten Tagen. Ein kurzer Schiffsrundgang, ein Espresso im Café Mare und bald weiter mit meinem Mitreisenden M. zum Abendessen im Bella Donna. Ein Tisch für 7, sächsisch thüringische Freundschaft für ein Abendessen. Geschichten von der letzten Kanaren Tour, Sturm und vom Gouverneur gesperrten Inseln machen und keine Angst, wir stürmen lieber das Buffet, die Gläser bei AIDA wie immer viel zu klein, erfahrene Wiederholer greifen da lieber zum viel größeren Teeglas. Der erste Abend vergeht mit der Seenotrettungsübung bei deutscher Gründlichkeit, anstehen bei Gratis Sekt und dem Auslaufen in Las Palmas de Gran Canaria. Es folgt ein letzter Tanz in der Anytime Bar.

 
Es folgt der erste See Tag, wir essen Torte mit Hans der Geburtstag hat, eine Zufallsbekanntschaft und saunieren bis mittags. Einer kleiner Asiasrunde im East Restaurant folgt ein kleines Shoppingerlebnis in der Kunstgalerie, der 2. Rizzi, mit Kunsttransport in 10-12 Wochen bei mir, die Sammlung kann weiter gehen. Eine kleine Kaffeepause bei Stollen und Nikolaus, dann die Animationen Dart und Volleyball im Doppelpack, das Abendessen mit den ersten Bekanntschaften, zum Tagessieger wird Saltimbocca gewählt, beim Black Jack 48€ gewinnen und an der AIDA Bar mit Olli und später in der Anytime bar tanzen, BÄM liest sich das krass.

 

Wir frühstücken vor der Insel Madeira und beobachten die bunte Vogelwelt. Es folgt eine Oldtimer- und Kabinenfahrt auf den Monte in Funchal. Ein Spaziergang in den engen Gassen und eine Korbschlittenfahrt zurück werden zum Erlebnis. Das Mittagessen im Bella Donna, Tagessieger diesmal Rippchen mit Honig und Rosmarin und das verbotene Hähnchen mit Zitrone aus der Allergiker Abteilung.

 
Wieder ein Spaziergang in Funchal, durch den botanischen Garten, mit fleißigen Arbeitern und schönen Schwänen. Ein kleiner Saunagang am Abend und ein schöner Spießbraten im Brauhaus, es folgt eine Karaoke Nacht mit Single F. und Single M., die Masse tobt, wir rocken das Brauhaus bis um 12 und tanzen wild weiter in der Anytime Bar.

 
Am 2. See Tag wieder ein Saunavormittag, danach ein Bananen Lassie und ein Feuerlamm in der Asiatischen Abteilung, es geht weiter zum Pokerturnier, niemand wird mich durchschauen können, ich spiele total crazy All in mit 6 und 9 am Dealer button und werde am Ende mit einem Bubenpaar 350€ abräumen. Es geht weiter zum Shuffleboard und Tabu spielen. Wir wandern in unser Anti Pasti Restaurant Bella Donna und in das Brauhaus, doch Skandal! der Tafelspitz ist aus, doch H. kann das richten und so gibt es Schnitzel und danach den heiß ersehnten Tafelspitz. Es gibt eine schöne Runde Werwolf und R. lässt mich leben, die braven Bürger leben und gewinnen, es werden noch 50€ bei was spielen wir hier, Black Jack! Auf den Kopf geworfen dann geht es ins Bett.

 
Wir landen in Lanzarote und wandern in den Feuerbergen, das Mittag gibt es bei einem crispy Hähnchen Burger im California grill. Es folgt Sauna und Volleyball und dann wieder das Bella Donna Restaurant, diesmal ohne Tagessieger. Die Party steigt am Pool und hinter und liegt Arrecife.

 
Der nächste Tag beginnt schon in Fuerteventura, jetzt geht es hintereinander weg. Erst mit dem Rad 350 m in die Höhe dann fast nackt in den Atlantik, diesmal eine schöne Pizza zum Mittag und weiter zum Volleyball. Das Bella Donna wird wieder zu unserem Vorspeisenrestaurant und die Runde versammelt sich zum großen Steakessen im California Grill. Den Abschuss geben wir uns erst an der AidaBar und dann im Anytime, eine kurze Nacht.

 
Erwacht wird in Teneriffa und es folgt eine morgendliche Busfahrt in den Loro Park, sehr schön die Pinguin Anlage, ein paar weite Tiger, viele Papageien und andere Vögel, leider auch Orcas und Delfine in Gefangenschaft, ich klage mich selber an und merke nun, aller zu kommerziell, beim nächsten Mal folgt Protest und ein andere Ausflug. Zum späten Mittag auf einen Goulasch in das Brauhaus, dann schnell einen Kuchen und Volleyball, eine Runde 4D Kino, der letzte Abend in Marktrestaurant, die Roulade wird Tagessieger, ich stoße an mit einem Ipanema an der Aida bar zocke noch einmal Black Jack und wir tanzen zu MIA. und Sia beim Einlaufen in Las Palmas.
Das letzte schnelle Frühstück im East Restaurant, ein ganzen halben Tag in der Wellness Oase bei Kräutertee und Whirlpool, eine thailändische Ölmassage zum Abschluss und es folgt ein langes Abschiednehmen im Marktrestaurant bei Vorspeise, 2 Hauptspeise und Kuchen, manche wird man leider nur als Urlaubsbekanntschaft gesehen haben, andere mehr als 4 an der Zahl sind schon jetzt mehr als Freunde für eine Woche.

 
Ich kann es immer noch nicht fassen, einen Riesen Dank an M. ; C. ; J. R. ; R. ; A. und mich selbst, Dankeschön!

1. Advent

Ganz unkreative Überschrift, ich weiß. Ich bin schon mehr abgegangen als ich in die Tasten gehauen habe, jetzt ist es eher so eine Zeit dazwischen, zwischen zweimal Gran Canaria eben, mehr nicht.

 
Immerhin kam diese Woche ganz gut an bei mir. Ich suche nach einem neuen Körperselbstbewusstsein und finde es bei etwas saunieren. Ich schleiche umher und werde befummelt aber konsequent sage ich gern nein, weil ich weiß was zu mir passt und was nicht, da hilft es auch nicht einen großen zu haben.

 
Lieber spiele ich ein paar Runden Völkerball, übe mich im Dehnen und entdecke neue Kraft bei den ersten Situps und Liegestützen. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht überlege, was sich neu probieren ließe, ich reise umher, trinke Kaffee und esse vietnamesisch, buche Ausflüge und weiß nächste Woche bin ich schon wieder weg und entdecke mich ganz neu.

 
Ein bisschen Badminton, ein ganz böses Déjà-vu, da werde ich wohl noch bisschen nachdenken müssen, was das wirklich ist. Es ist aber der erste Beweis dafür, es geht auch ganz ohne, man trifft sich sowie so früher oder später im realen Leben wieder.

 
Ein bisschen Wochenende, eine neue Frisur, ich bin sehr zufrieden mit der Idee des kurzen und fast geraden Ponys, dann stehe ich etwas verloren im Kaufland und wähle Sprossen aus, später wird es was asiatisches geben und dann vergesse ich glatt die Sprossen, so bin ich halt manchmal 28, aber eine geistige Reife wie 18, den Witz habe ich zuerst gemacht, hallo ihr ehemaligen Mobber.

Meer

Was für ein schönes einfaches Wort für einen einfach schönen Urlaub.

 
So gefasst und sortiert saß ich lange nicht im Flugzeug, Platz am Gang, Blick nach vorn, spotify im Ohr und mit sich selbst diskutieren, herausgekommen ist kein völlig neuer Lebensentwurf, aber das was mich mal ganz stark gemacht hat ist zurück, appfrei mal wieder, euch hängt das zum Halse raus, genau wie mir, scheinbar gefangen in dieser Scheinwelt, seien wir mal ehrlich das war ich doch auch.

 
Gran Canaria dafür als Gegenentwurf, WLan nur im Bungalow, dafür viel Face to Face Kommunikation, angekommen und deutsches Abendessen in Spanien, das ist Widerspruch, das bin ich. Der erste Tag am Strand und in den Dünen, ein erster Ausflug in den Supermarkt und Abendessen in el tablero, diesmal wieder Deutsch aber mit einheimischen Produkten. Ausfahrt nach Las Terrazas zum Shoppen und auf der Suche nach Mustern neue Ideen, diesmal was klassisches Slim Fit, mit Krokodil drauf und ein paar Kaffeekapseln dazu, Láminas de Chocolate Negro 70% Cacao. Abendessen bei Nudeln an Karotte und Champignons und Serano Schinken, dazu ein Gläschen Antioxidant.

 
Ein Tag trennt uns es, ich Segel raus auf den Atlantik, er sucht seinen Lebensentwurf in den Dünen, Abendessen italienisch und dann eine lange Nacht. Ich komme nicht in den Schlaf, frage und grüble immer wieder, es endet in einem Spaziergang, lass uns runtergehen ans Meer so wie wir grad sind, bei Sonnenaufgang.

 
Ein Tag in den Dünen und einen Tag in der Stadt, neue Mode für den Sommer 2016 jetzt schon kaufen, Nike Air Max besitzen, das muss halt auch sein, wenn einer mit 27 auftreten will wie 18. Eine letzte Nacht und Stangentanz, Sonne tanken und zurück nach Berlin fliegen, die Löschung vollziehen und mit einem Freund so großartig vietnamesisch essen gehen und mit dem nächsten eine Waffel, das ich weiß, ja es ist richtig, ich brauch das alles nicht mehr.

Paris

Unfassbar traurig über die Ereignisse in Paris möchte ich ALLE hier aufrufen an diesen Tagen mit besonders viel Kraft zusammen zu stehen für Toleranz und Demokratie. Wir lassen uns das nicht nehmen besonders in einer Woche in der ich selbst auf einem Konzert war und kurz danach schon im Flugzeug saß. Für Freiheit und selbstbestimmtes Reisen eben.

Ich bin jetzt mal eine Woche weg, den Sand zwischen den Füßen rieseln lassen, Sonne genießen und an so vieles denken für sich selbst am meisten und auch für andere, denn das darf man nicht vergessen, wir sind immerhin zu dritt hier und es ist ein Spagat wie er gelingt ich werde es merken.

Genug der langen Rede es gab auch eine Zeit davor, 2 mal Völkerball, der Kampf gegen den inneren Schweinehund und noch ein treffen für Kino am Mittwoch
Schade das ich im Chat so anders bin als in real, ich weiß ich werde genau das ändern müssen und wieder mit mehr Charme spielen.

Donnerstag dann CHVRCHES, es ist schön auch außerhalb von Berlin noch bekannte zu treffen und dann diese beeindruckende Lichtshow und quick lebendige Künstlerin zu erleben.

Jetzt Gran Canaria der Kreis schließt sich Es geht los, wir irren schon wieder umher mit unseren Gehirnwindungen, und lassen  uns treiben im Sand.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Köln

Willkommen im November, ich raste nicht und setze mich nicht zur Ruh, 2 mal fliegen hin und her, dazu viel Programm in dieser schnellen Zeit, so schnell das ich doch glatt 4h von diesem Samstag der Horror Nacht unterschlagen habe, genau dieser Moment, wenn sich so 50 Mann, in einem Wohnzimmer versammeln und zu 2 Künstlern lauschen, wunderschön, danke dafür.

 
Dann also los rein in diese Woche, am Montag schnell noch ein paar Handmuster zum metallisieren, dann rein ins Taxi an den Flughafen. Da sitzt er also der kleine große Junge in seinen bunten Turnschuhen zwischen den ganzen Business Typen. Ich bin aufgeregt, es ist nicht mein erstes Mal, aber immerhin geht es zu einem Seminar von hohem Wert.
Am ersten Abend nur essen vom Buffet, noch nicht viel los, einfaches Zimmer, komisches Rundlauf im Hotel, egal, Augen zu und Gute Nacht.

 
Dienstag ein paar Stunden Seminar, so der Knaller wird das nicht, das spüren alle irgendwie recht früh, aber anstatt in Lethargie zu versinken traue ich mich raus. Die anderen verweilen beim Kegelturnier, mich treibt es nach Köln, treffen mit K. und nochmal K., MIA. Konzert ganz groß, ohne blaue Flecke, diesmal in der Menge, Platzangst überwunden, irgendwas hat mir einen Schub gegeben.

 
Mittwoch wir langweilen uns irgendwie weiter, es zieht sich bis 17:30 Uhr, ich genieße danach die Annehmlichkeiten in der Sauna und nicht nur, Abendessen und ab ins Bett.
Donnerstag ich lache mich schlapp beim Werner Film in der Nacht, vorher gibt es ein überaus gutes Treffen mit einem Kabinenteiler für AIDA, ja wir schmieden Pläne für die Zukunft, 2016 ist nicht mehr fern.

 
Freitag dann zurück, leider etwas Zeit verschwendet am Flughafen, aber egal, das plant und bezahlt die Firma. Ich bereite und denke lieber weiter voraus für 2016, Koffer kaufen mit Tante am Samstag, Tanzen zu Glasperlenspiel am Abend mit mir allein, Freunde mit denen ich glücklich werde gab es diese Woche um genau zu sein keine, ein vergammelter Sonntag und weitere Pläne für die nahe Zukunft, der Anspruch an mich selbst ist immer hoch, ich will immer raus, immer was machen, dafür habe ich die nächste Woche organisiert und die wird groß. Hamburg. CHVRCHES, wieder Flugzeug Gran Canaria, Sonne 25 Grad.

Unicorn

Ich hab noch Glitzerstaub im Gesicht, es wird schon hell und das in einer Woche die dunkel im Herzen war, aber das ist alles doof gedacht, am Ende war es besser denn je und das Ende Oktober, ja wo führt das denn noch hin.

 
Wir aßen uns satt bei Fisch im Reis, auch Sushi genannt dazu ein sauer scharfer Tropfen und ein knuspriger Snack, das ist Montag, das ist Japanese Restaurant in Johannisthal.
Sport wie gewohnt am Dienstag. Völkerball, werfen, ducken, fangen und ich bin die Queen die nicht schlecht spielt, auch mal auf die Knie fällt und wieder aufsteht.

 
Denkwürdig und ja ich schreibe es genauso nieder der schwarze Mittwoch war gar keiner, es war einfach nur der Anlass das ich seit genau an diesem Tag seit 1 Jahr Single bin und das habe ich gefeiert bei Buscetta und Pizza, zu Stermann und Grissemann die Rippen aus dem Leib gelacht, ach den kennt ihr schon, genauso wie das was ich am Donnerstag schreibe , diese #tbt Geschichte hau ich jeden Donnerstag raus und ihr glaubt den Scheiß auch noch, das ist alles 1 Jahr alt, alter scheiß von gestern, nichts mehr ist aktuell, kein Job zwischen alten Maschinen, keine Beziehung mehr, dafür vollkomme Freiheit in Gleitzeit und mit allen Freunden die man sich nur denken kann.

 
Ich übertreibe nicht, wenn ich schreibe, Wochenende das war fast nur noch heterosexuell, das man da auch immer diese blöde Unterscheidung machen muss, ich kann flirten wo ich will, sei es bei der WG Party mit heißen Extrudier Geschichten oder später im Rosis bei goldenen Momenten zwischen Glitzerstaub, Luftschlangen und Konfettikanone, Club ist, wenn es von der Decke tropft, so muss das sein bei einer Party die alle versammelt die Rang und Namen haben, sei es der Graf Dracula oder Bekannte aus den entlegensten Winkeln von Berlin.
Schade, wirklich schade dass ich kurz in Köln bin, aber gut, wirklich gut das ich auch da schon wieder Anschluss habe.

Okay krass, krass okay

Ich will besser werden, jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, weiter treiben muss ich das jetzt nicht.

 

Ich muss an dieser Stelle nochmal das letzte Wochenende loben.
Von dieser Freizeit zwischen Freitag 16 Uhr und Montag 7 Uhr hatte ich 63h zur Verfügung.
Gut das man schlafen muss ist klar und ich will auch keinen Detailbericht hier geben, aber am Ende und das zählt war ich glaube ich gerade mal 4h wach in meiner Wohnung das war´s. Den Rest Zeit war ich, das kennt ihr draußen oder habe geschlafen.

 

Und dann ist plötzlich Montag und du machst diesen Fehler, das kommt davon, wenn man
Sonntagabend nach Hause trudelt, zu Mausen auf die Bank steigt, runter springt und für sich allein pogt. In Gedanken noch verloren den falschen Schlüssel gegriffen, und dann merkst du es erst am Nachmittag. Nach 748 Tagen das 2. Mal. Okay das ist gut, eine Quote von 0,26%, aber das reicht eben nicht. Für solche Sachen muss es eben eine 0 Fehler Toleranz geben.

 

Die Notlösung hinterlegt bei meiner Tante in Wilhelmsruh, aber so ein Umweg kostet eben Zeit, das kann ich mir bei meiner engen Staffelung an Hobbys, aber eben fast nicht erlauben. Dann halt am Montag keinen Club Mate Bring Dienst, aber trotzdem noch essen für die Völkerballbesprechung und Indiaca Sport danach. So ist das halt, da wird getan und gemacht.
Dienstag habe ich einen kleinen Hänger, ich bin zwar beim Völkerball unter Freunden fühle mich aber gedanklich allein, das kommt vor in dieser dunklen Jahreszeit, das weiß ich, da muss ich durch.

 

Mittwoch ist zurück in die Zukunft Tag, 21.10.2015 wir merken uns das.
Ich mache auch einen Zeitsprung hinein in das Wochenende. Erst hatte ich ja Angst, das die Energie nicht reichen würde oder es sich nichts ergibt, aber dann weiß ich eben auch, da gibt es Freunde mit denen man essen gehen kann und andere in einer Bar und dann wird es wieder eine Nacht bis 3.

Und auch am nächsten Tag wird es wieder lang, der Körper fordert zunächst Schlaf bis um 2, dann aber Badminton und abends hinein ins Lido, die Zeitumstellung macht einen Sprung und dann ist es Sonntag und dann sitzt du wieder hier im flax und bist glücklich und das Rad des Lebens dreht sich weiter.

Ja, bitte draußen

Ich komme nach Hause, ich war draußen, ich war im Herbst, der Regen beschließt sich in Pfützen zu entladen, mir egal ich tanze darin.
Dieser Satz, hat es also nach oben geschafft, gerade denke ich fast nur noch in Überschriften.
Alternativen gab es unglaublich viele, diese Wochen, es geht immer nur um diesen einen Satz, der es nach oben schafft.

 

Ein richtiger Kracher wäre auch dieses vom kotzen, ritzen und ins Maul spritzen gewesen, der hat eigentlich alles was dieser eine Satz braucht. Provokant, ein Reim in sich und trotzdem spare ich mir den auf, für eine Ankündigung damit auf Tour gehen zu wollen, die Idee von der Lesebühnentour ist zurück. Ich werde prüfen und abwägen und mich umschauen, im
Dezember geht es los bei mir zu Hause so viel ist klar.

 

Einer war noch, überall und nirgendwo, aber das bezieht sich auf den Freitag und ich will es verdammt nochmal nicht brechen, also chronologisch, weil brechen, ist wie Balbina schreiben, wirr und trotzdem gerade aus, Montag, Montag, ich zeig dir was ein Montag kann, da war Balbina das war wunderbar.

Dienstag ein bisschen Sport, das kennt ihr schon in kleiner Gruppe, bisschen schmunzeln mit M. und M., ach was für ein Wortspiel.

 

An Mittwoch kann ich mich spontan nicht erinnern, das war der Tag mit Stress und Reise buchen und dann Friseur, flax, ach ja erst gemütlich essen, dann Tischtennis spielen.

 

Ach komm den Donnerstag überspringe ich, ich brenne für das Wochenende und den Freitag, von Wittenau nach Friedrichstraße, zu Fassbender und Rausch eine Schokolade trinken und dann in die mall of Berlin, in Begleitung natürlich, eine Winterjacke shoppen, ich allein?, nie!

Abends singen im flax, wenigstens einmal singen, dann ihn ansprechen, weil du kommst und mich ignorierst, das machen wir nicht, ich will wenigstens wissen was du machst, den Rest kannst du selber entscheiden. Ich bin der Meinung du bist überall und nirgendwo, stolperst mit deinem Bier von A nach B und wirkst aufgesetzt, sorry dafür. Aber der Tag an dem es dunkel um uns beide wurde rückt näher und ich bin jetzt weiter, habe viel poliert und polieren lassen, glaube aber, wenn ich die Hände vors Gesicht falte, ich will mich, unglaublich, binden ja!

 

Ich werde schauen suchen, alles durcheinander wirbeln, so wie auch Samstag, Erst 2 Schleifen beim Badminton Turnier sammeln, dann auf der Spree schippern, dann wieder ins flax und abends im Schwuz. Kritik heute an dieser Stelle, nur tanzen reicht nicht, man muss auch Blickkontakt haben, ansprechen, dieser letzter Schritt, den muss ich auch machen, vor der Ablehnung darf ich keine Angst haben.

Das letzte Wort wieder aus dem flax. sauren Apfelshot trinken und Fanta dazu.
Crêpe mit Zucker und Zimt oh was für ein Traum, stöhne auf und beende das hier und jetzt!

Ich lass ein Haar

Ich lass ein Har diese Woche, nur welche Farbe hat es eigentlich.

 
Ist es grau, des Alterns wegen?

Ist es schwarz vom Ärgern?

Ist es blond, weil ich Freude strahle?

Ist es gar blau, so wie bei Mieze Katz?

 
Egal wie ich mich schüttle, diese Woche fällt ganz viel von mir ab.

 
Es ist immer abhängig vom Anspruch den man mitnimmt, wenn man ausfliegt und wiederkehrt.
Natürlich hätte ich eine tolle Woche in Berlin haben können, bei Freunden und bei Sport, tagsüber vielleicht mit Ausflügen in der Stadt versehen, oder Langeweile, aber ich mag keine Konjunktivkonstruktionen, also habe ich mich entschieden aus zu fliegen.

 
Erst ging es nach Sachsen, um da relativ schnell fest zu stellen, wie wenig da los ist. Keine alten Kontakte mehr, die Luft riecht nicht nach Mobbing und Gewalt, alles ist verflogen, was übrig bleibt ist Alter auf den Straßen, zwischen Asia Imbiss und Dönerstand.
Also gab es ein zurückhaltendes Programm aus Oma & Opa, sowie Großtante besuchen, viel Essen, wenig sehen, ein wenig Kino und weiter nach München.
Hinein in eine saubere reine Stadt, rotzfrech tönt die Mieze im Backstage Protest, gut wir haben schon besseres gesehen und ich habe auch schon wilder getanzt aber es war okay, weil es nach wie glücklich macht, Punkt aus, fertig los für 2 weitere Tage, einmal in der Filmwelt zu Bavaria Filmstudios und dem Tierpark bei Hellabrunn. Erwähnen muss ich noch, das ich die sitzende Frau von Picasso gesehen habe, ein fabelhaftes Meisterwerk, aber dann bitte ganz schnell zurück nach Berlin, da wo alle so schön dreckig rum laufen, das reden die, die keine Ahnung haben, kommen vom Dorf, da wo es nicht mal eine Gah-leh-ria gibt in die wir Abends einfach mal reinspazieren, nur um Lockstoff für die weiteren Stunden auf zu tragen.

Ich schwebe weiter

Zum Sonntag früh, sowas besonderes, ich ändere meinen Rhythmus leicht, weil ich dann gleich ausfliege in das Sachsen- und später noch in das Bayernland.
Es ist Oktober und ich benenne einen Song der mich so warm einhüllt, wie der Monat nur werden kann.

Boy- We were here

Für mich ist es nun offiziell, der Sommer darf vorbei sein, ich bin vorbereitet, mit all seinen Pullovern, Hemden, dicken Decken, Kerzen, Schalen, Handschuhen.

 
Heute blicke ich ausnahmsweise mal nach vorn, weil ich mich freue auf die vielen Dinge die da kommen. Im Prinzip alles einmal gedreht. 2014 war der Job scheiße, aber die die Liebe groß. Gemacht haben wir zusammen viel, aber 2015 ist der Job gut, es gibt keine Liebe mehr und allein mache ich noch so viel mehr.

 
Die Trompetentöne treiben mich nach vorn, es wartet bestimmt ein „Was es ist“ Marsch auf mich. Die Zeit der Touren und Konzerte beginnt. Ich weiß wie ich mit mir selber umgehen muss, irgendwo weiter hinten, gefangen in mir selbst und trotzdem glücklich und frei. Später im Monat wartet noch Balbina auf mich, ein Ausflug mit dem Light Art Ship, ein Besuch zu Komik bei Stermann & Grissemann zu „Die Ente bleibt draußen“, dazu Sport, Freunde und Diskospaß.

 
Vielleicht wiederholen sich ein paar Dinge, wie Pilze sammeln, Sushi essen oder es passiert was ganz großes und man ist plötzlich wieder zu zweit.

 
Es ist Herbst, hülle mich ein und halte die Augen offen.

Huckepack

Ich hab das rote Licht, den roten Mond gesehen, es war so wunderschön, komm ich nehme dich Huckepack und einfach mit.

 
Wer F&E arbeitet muss sich auch F&E kleiden. Ich trage ein Hemd dessen Oberfläche so behandelt ist das es changiert, Kleidung und Beruf verschmelzen, that fits, blau tailliert kommt drüber, halt den kennen wir doch schon, Vintage Kint Blazer, a touch of indie, it’s true i believe it.
It´s birthday bash, wir schreiben R.O.T und wenn ich jetzt hier so da oben stehe denke ich mir, wow das habe ich geschafft, dabei war ich früher doch nur ein kleines dummes Mobbingopfer.
DDP it´s time, für eine Party, so spontan so aus dem nichts das ich nicht weiß, komm ich an oder wo geh ich hin. Eine Route durch Berlin im Sound des Eurodance, ich fass das nicht und greif nach Luft.

 
So kaputt, so viel gesehen das ich vor dem Wochenende einmal tief atme, denn ich weiß es ist soweit für einen Ablauf wie aus dem Bilderbuch, diesmal perfekt ich kann nicht meckern, ich sage nicht ab und Date trotzdem, Pho Bo und einmal von vorn und von hinten.

 
Schon bald sitze ich verzweifelt im Reisebüro, für einen der sich nicht binden mag oder nicht gebunden, scheint allein reisen unheimlich schwer, ich kombiniere trotzdem, irgendwann.
Ich bin aus, am Hackeschen Markt und im Prenzlauer Berg, ich sehe 2 Wohnungen in denen ich definitiv nicht wohnen möchte, schon bald werde ich beim Möbel rücken helfen.

 
Keine Party am Freitag und am Samstag ich mache das alles am Sonntag, ich fahre raus nach Brandenburg und wieder rein nach Berlin, mich trennen nur 30 Minuten Power Mittagsschlaf vom nächsten Geburtstag, ich gehe essen um 2 Uhr und tanzen um 1 Uhr, das ist Berlin das ist Sonntag, ich mache meine Augen auf, es ist Montag 13 Uhr, Dachgeschoss, Prenzlauer Berg, wir haben es nicht getrieben uns nur bei der Kurzstrecke vom Taxi verrechnet, es ist immer noch Montag, viel Schlaf und Kartoffelstampf, das war mein Montag und mein Urlaubstag.