Veränderung

Veränderung beginnt im Kopf. Veränderung entsteht durch machen.

Kreativität ist das was du bist. Kreativität ist das was du machst.

Bin ich ganz nah dran oder doch noch weit? Momentan ist das alles ungewiss. Ich fühlte mich abgetrieben, die Gedanken verloren auf dem dunklen des Meeresgrundes. Ich musste mich sammeln. Stillstand war jetzt keine Lösung, Spontan musste es sein, denn manchmal ist Veränderung die beste Lösung.

Hauptsächlich habe ich mich modernisiert, diesmal nicht äußerlich oder modetechnisch, sondern technisch. Etwas eigenes besitzen, das auf dem Stand der Technik ist und sinnvoll meinen Tageslauf begleitet. Ich mag wieder etwas mehr zurückkehren zu dem wo ich mal hergekommen bin, klassisch zocken, an einer Konsole bei Sportspielen, diesen Wunsch habe ich mir erfüllt.

Dazu kombiniert und dekoriert neue Möbelstücke. Im Stil der Zeit, in dem Stil wie ich ihn mag. Die roten Kerzen auf blauem Steinsand brennen jeden Abend. Der Herbst kann kommen.

Nachziehen musste ich mit der modernen Handytechnik. Touchscreen beherrsche ich schon länger, nun das ganze in einer neuen Dimension mit Internet und Kommunikationsgarantie auch mobil.

Es eröffnet neue Dimensionen und Möglichkeiten, deswegen bin ich näher dran als je zuvor oder weiter weg als ich es je zu träumen gewagt habe.

Jetzt ist die schönste Zeit

Nicht unbedingt wegen der Fußball EM. Was 22 Mann auf dem Rasen treiben sollte nicht wichtiger sein als das eigene Leben.

Der Wochenstart noch etwas träger. Ich fühlte mich fast krank und antriebslos. Gut das mit dem Tischtennistraining gleich ein regelmäßiger Termin mich in Schwung brachte.
Einen Tag später der eigene Antrieb. Ich mag es Menschen zu treffen, um zu kommunizieren. Vielleicht war uns beiden von Anfang an klar das es keinen ernsteren Hintergrund hat, aber allein der Austausch zwischen 2 Welten, war interessant genug.

Und plötzlich war sie da diese innere Aufruhr. Eine Fahrradtour, Kontakt mit Freunden, gutes essen, alles steigerte sich, da ist sie, die schöne Zeit von der ich spreche.

Und so steht plötzlich das Wochenende vor der Tür. Eintauchen in die Berliner Clubszene. Springen, tanzen schwitzen und das bis es hell wird.

Samstag ein kleiner Schreck. Wieder mit dem Fahrrad unterwegs, eine glatte Kante und eine Unachtsamkeit und schon liege ich auf der Fahrbahn. Im ersten Moment scheint nicht viel passiert zu sein, aber später in der S Bahn bemerke ich Blut am Hosenbein und sehe das ich das Knie aufgeschlagen habe. Ich falle, ein Moment wo ich merke es fehlt mir jemand an meiner Seite der mich tröstet oder wenn ich nach Hause komme.

Gut das meine Gastfamilie für mich da ist. Ich bekomme Abendessen, ein Flüssigpflaster und bin schneller fit als gedacht. Keine blöden Fragen oder mahnende Worte. Schneller als gedacht und ich habe schon wieder Lust.

Und so zieht es mich auch an diesem Abend zum tanzen. Zur Popkicker Party ins Schwuz. Ich mag diese Party, ich mag diesen Ort und allein die Tatsache das ich diesen Ort allein betrete ist mutig. Ich bin präsent, spiele Tischtennis, beobachte, sehe bekannte Gesichter und werde bestimmt auch beobachtet. Doch es passiert wenig. Einmal treffen sich Augenpaare, doch diese verschwinden bald. Ich versuche es, doch am Ende steht keine Antwort.

Ich wüsste auch nicht sofort wie diese aussehen würde, aber ich glaube anders als am Sonntag allein seinen Eisbecher zu essen.

My friend <3

Meine Wünsche sind nicht bescheiden

Was ist los?
Körperlich und seelisc brauchte ich genau seit gestern Abend eine Auszeit.
Nicht mehr Aufnahmefähig für meine Umwelt, steuerte ich gestern Abend zielsicher ins Bett, nicht um einzuschlafen, sondern um nachzudenken.

Ich habe viel gemacht in einer Woche, bin spontan gewesen, unterwegs gewesen und habe immer wieder Spaß gehabt. Kommunizieren, sich vorstellen, lächeln, Karaoke singen…
Gestern dann zu viel.

Bei einer bestimmten Person fehlen mir die Worte, wir haben ja gemerkt wie verkrampft wir geredet haben. Immerhin persönlich, besser als nichts.

Mir mangelt es an Konstanz. Ich treffe in Ansätzen zwar die richtigen Personen, aber immer nur für eine kumpelhafte Unternehmung und das war es dann auch schon wieder.

Es ist wirklich schwer jemanden zu finden.

Jemanden der mir meine Hand nimmt, um mich zu beruhigen oder um mich in den Club zu führen. Jemand der mir durchs Haar fährt, weil ich beim Frisör war oder der Wind sie zerzaust hat.

Jemanden der nicht danach fragt wann er anrufen soll, sondern einfach anruft.