Ganz nah bei mir

Rausgeklettert auf den Balkon, dieses eine Lied gehört, diesmal ohne Xylophon Begleitung, weil ich es verliehen habe, glücklich gewesen an diesem Abend.

 

Wenig später schon, im Bett liegend, an das Ende denkend und an alle die, die es schon erreicht haben, danke dass wir mit dir tanzen, lachen, singen und schwitzen durften, du wirst vermisst.

 

Ganz nah bei mir ist einer dieser Artikel, der tiefer geht, näher dran ist an der eigenen Reise zum Ich, als die letzten zuvor.

 

Letzte Woche habe ich noch einen menschlichen Fehler gemacht, ein einfache Tut mir Leid hätte ausgereicht, aber in meinen Kopf waren eher S Bahn Abfahrtszeiten, simple Ausreden und das Schimpfen auf andere, als dieser einfache Satz. Jetzt sitze ich hier und gleiche die Schuld mit einem Gyros vom Drehspieß aus, komme zu spät zum Völkerballtraining, lasse mich von fremden beeinflussen  und fange mir die nächste Rüge ein.

 

Menschlich bin ich trotzdem weiter gekommen diese Woche, ich habe alle Pläne aufrecht erhalten und neues entdeckt, das wichtigste was ich gelernt habe ist, Erfolg ist nicht so wichtig, lieber dieses Teamgefühl, Nudelsalat machen, tanzen, anfeuern und eben ein Nein an einer Stelle akzeptieren an der es andere nicht können, das hat mich Stolz gemacht und finden andere sogar cool. 2 schöne Nachmittage im Sand bei der Strandvölkerballweltmeisterschaft, das bleibt.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine lockere lässige Freundschaft zu führen und so diskutieren wir über E Zigaretten und Langzeitstudien zu Bananen, es endet friedlich mit einer Kakaolimonade auf dem Balkon, es ist einer dieser freudschen  Versprecher der diese Woche bereichern soll.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine locker lässige Freundschaft zu führen und so sitzen wir gemeinsam in der selben Bahn auf dem Weg zum Abendbroten mit Freunden, das wir Stühle und Tische erst selbst raustragen müssen und der Kellner seinen Berliner Humor spielen lässt, ist Teil des Konzepts sich wohl zu fühlen. Am Essen und so scheint es, das ist das wichtigste gibt es nichts zu meckern, Bruschetta aus dem Ofen, eine säuerlich scharfe Soljanka, eine leicht cremiges Schweinegeschnetzeltes und ein Eis mit Cookies und Sahne, es gibt eben nichts zu meckern.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee nach neuen Clubmöglichkeiten Ausschau zu halten. Ich weiß jetzt was ich nicht brauche. Ich brauche keinen Darkroom, keine Transe die Schnaps ausschenkt, keine Transe die eine Show bietet, keine Tombola, keine Karaoke, keinen Aktionsfloor, keinen Candyboy, keine Fotowand, kein Kuchenbuffet, keinen Discobus, kein Karussell, keine Wurf Bude, keine Mega Hollywood Schaukel, keinen Mann mit Mega Brüsten, keine Frau mit Bart, keine Wahrsagerei und vor allen Dingen keinen Türsteher der mir sagen will das ich in locker lässigen Jogginghosen hier nicht reinkomme, weil wir da drin ja so ein gewisses … und dann traut er es sich nicht einmal auszusprechen, Niveau haben. Es ist viel zu einfach die schwule Partyszene in einem langen Schachtelsatz nieder zu schreiben. Da können die Schwulen und Lesben in Zukunft schön allein im Kreis tanzen, ich habe ganz spontan den nächsten Schritt gemacht und bin ausgegangen zu Techno, House und 80&90 Trash Pop und diese Party war besser als alles was ich im ersten halben Jahr gesehen habe, ein Hoch auf Birgit und sein Bier.

 

Und gerade fühle ich, das ist gerade erst der Anfang, einer neuen Club Zeit, ich habe noch mehr als 28 Jahre vor mir, hoffentlich. Guter Plan, gute Nacht.

Danke für nix

Ich nehme das Motto des diesjährigen CSD in meine Überschrift auf, auch wenn ich dieses Jahr nicht persönlich dabei war. Sommer 2016 läuft anders als gedacht, aber für was steht dieser Sommer eigentlich.

 

Erinnern wir uns zurück.

 

Sommer 2012: Angekommen in Berlin, neue Freunde, viele neue Erfahrungen, Diplomarbeit.

Sommer 2013: Arbeitslos, die erste Liebschaft, neue und alte Freundschaft, ein Tanz auf der Rasierklinge.

Sommer 2014: Der erste Job, die zweite Liebschaft, eine unglaubliche Reise nach Japan, die wohl beste Zeit oder?

Sommer 2015: Der zweite Job, keine Liebschaft, sich selbst vollkommen neu entdecken.

 

Und jetzt?

 

Nach dem Motto für 2016 suche ich noch. Die AIDA Kreuzfahrt hat es eingeläutet, die Freunde mit denen ich die Zeit verbringe begleiten es fort, aber es scheint so, dass das ganz große Finale mir noch bevorsteht. Jede Woche ein kleiner Schritt, der Speditionsauftrag ist unterschrieben, 3 Kisten warten im Wohnzimmer, um gefüllt zu werden, aber vorher erstmal Leben.

Ganz entscheidend für diese Woche war ein sehr schöner Satz. Ich halte nicht viel von diesem Trend, immer nur am Smartphone zu kleben, Pokémon zu fangen, Spots abzulaufen und Chats zu führen, dafür ist die Welt doch viel zu schön. Also raus mit echten Freunden zum Völkerball und Badminton, nach Brandenburg zum Musikfestival und auch mal absagen müssen, weil sich Arbeit einen Tag in Knechtschaft verwandelt und ich den nächsten Tag darunter leide und allein sein möchte. Zum Glück hat es nur einen Tag gedauert und Sonntag kann ich sagen, die Sonne scheint mir aufs Gesicht und ich freue mich mit euch.

Fütter dein Gehirn

Am Montag gleich die Schockdiagnose, vom ganzen deepthroaten und Schwänze blasen haben sich 2 kleine Löcher in die jeweils hinteren Backenzähne, hätte ich das vorher gewusst, man sollte halt manche Sachen nicht so tief in den Mund nehmen, oder besser putzen, ein Auftakt mit einer Mischung aus Spaß und Ernst also.

Ich habe mir mal die Statistiken angesehen, letzte Woche melde ich mich zurück aus der Sommerpause und ausgerechnet einen Tag vorher verirren sich 34 Besucher auf meinen Blog. Da stimmt doch was nicht, dachte ich mir sofort und weiß natürlich auch gleich warum. Da muss es auf dem Festival zu Hause wohl doch Empfang und Smartphones gegeben haben um nochmal kurz zu mobben, das nicht mal was sinnvolles dabei raus kommt und man sich jetzt jemanden anderen sucht, so ist das halt.

Ich bin froh im Trend zu sein, vor einer Woche noch wäre so eine Jugendsprache undenkbar gewesen, doch jetzt auf einmal liegt Lockstoff beim Griechen und Menschen versammeln sich mit Ihrem Smartphone in der Hand, um ein paar Pokémon zu fangen, wir machen da mal eben mit im Volkspark Friedrichshain, doch die Server sind down, also machen wir das was man Samstags eben macht, die Zeit vergessen, sich mit dem Drivenow nach IKEA Lichtenberg verirren, Sofas ansehe, Kuchen essen, Kleinkram kaufen.

Später wird man noch im Club sitzen und schimpfen über das was man eigentlich liebt, sonst wären wir ja nicht ausgerechnet das geworden und würden das jetzt genau arbeiten, trotzdem so 2x 6 Monate Urlaub wäre schon nett und dann stellen wir fest das wir alt werden und bleiben im Club bis 4 länger geht nicht.

Ein Überblick der Woche musikalisch, es fängt elektronisch an mit „Feed your head“, doch schnell schwenkt es um, „Einhorn“ ist jetzt neu aber nur 2 Tage lang da mag ich „Von wegen Lisbeth“ schon wieder und höre mich mal eben so ein bisschen quer durch die deutsche Indie Szene, woher das nur kommt, es gibt da einen Einfluss den ich nicht verschwiegen will, wir haben eine gute Zeit.

Maispaziergang

Ich dachte eigentlich das Wochenende soll der Erholung dienen aber bei F. ist das wohl anders, der ist ja nur unterwegs. Was für ein schöner Satz am Sonntagabend von einem meiner Freunde und gleichzeitig Barbesitzer. Gleich 3x sollte ich abends für ein paar Stunden in diesem 2. Wohnzimmer zu finden sein.

 

 

Um zu sortieren was ich diese Woche alles erlebt habe will ich mit etwas ganz unspektakulärem anfangen. Ich war spazieren im, ach das darf ich ja noch nicht sagen. Jedenfalls liegt der Mietvertrag mir seit Freitag vor und es ist nur noch ein Detail abzustimmen dann wird unterschrieben und im September umgezogen. Eins kann ich ja sagen, Mitte was ich mal favorisiert hatte, wird es nicht werden, klingt ja auch doof zu sagen ich mache einen Spaziergang im Mitte, das wäre grammatikalisch falsch und würde ja nur zeigen das ich damals bei Frau V. nicht richtig aufgepasst habe.

Den Rest runter zu erzählen macht jetzt keinen großen Sinn.

 

Man hat sich also dazu entschieden in der Schenke zu Erdbeere das 10 jährige Mobbingfestival zu zelebrieren, gut nicht alle gehörten dazu, aber was habe ich schon zu erwarten von den Leuten da, schade um die paar Jahre die man mir versaut habe, aber dazu bin ich hier um mir das jetzt schnellstmöglich zurück zu holen.

 

Ich war mal so gut darin in Projekten zu schreiben, eine Eis Liste die führe ich noch und ist am Montag dann wieder um einen Tipp nahe Mauerpark erweitert wurden, fragt mich.

Auch wer essen gehen mag wird recht schnell 2 neue Tipps von mir bekommen.

Sport war auch noch angesagt, einmal auf Höchstleistungsniveau, einmal gut und einmal entspannt.

 

Die Sache ist, feiern gehe ich immer noch ganz gern, aber ich halte Ausschau nach was neuem, es soll hetero werden, elektronisch, gern groß, auch mal an der Tür sich abweisen lassen, ich bin jetzt Ende 20 keine Schande also.

 

Es gibt so viele Dinge die unaufgezählt bleiben aber dieses flache runterschreiben wäre ja auch niveaulos.

 

Standardbahn

Hättet ihr mich am Montag nach meinem Befinden gefragt, ich hätte mich selbst gehasst dafür, kein Antrieb, keine Idee, keine Energie, nur fürs Rausbringen des Glasmülles hat es noch gereicht, danach ein paar Sachen sortieren und feststellen das man doch ein wenig zu viel an Besitzt hat, das eine T-Shirt zu viel, den einen Longsleeve zu wenig und einen Handel mit Reisetaschen könnte ich auch aufmachen, aber die werden noch nützlich sein, für den Umzug, das Gerücht streue ich an dieser Stelle ganz offiziell, drücken wir die Daumen das alles so klappt wie ich es mir vorstelle, noch ist nichts offiziell.

 

Dienstag war ich schon besser sortiert, morgens 7:38 Uhr die Hinfahrt nach Reinickendorf zur Arbeit, nachmittags 16:01 zurück, das ist mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, das ich das kurzum Standardbahn nenne und mir alle anschließenden Aktivitäten im Kopf ausmalen kann. Am Dienstag hat es tatsächlich noch für eine kleine Runde PS3 gereicht, bis ich wieder Bälle werfen gegangen bin. Auch dafür gibt es mittlerweile mit 19:33 Uhr eine Standardzeit, mein Leben eng getaktet, zum Glück.

 

Mittwoch war auch sehr standardmäßig wenn man das so sagen darf, ein bisschen Farbe ausmustern, diesmal grün, Abend Badminton und anschließend noch eine Apfelschorle und ein wenig Talk 😉

 

Den sportfreien Donnerstag nutze ich, um mit Badmintonschuhen aufzurüsten, danach noch eine Pizza Hawaii am Alexanderplatz und weiter nach Hause.

 

Ich liebe mein Wochenende, weil, Vietnam mit Rind vor dem Sport, singen und Freunde aus 2012 treffen danach.

Der Samstag ein Tag, da passt es wie Arsch auf Eimer, ein Rind Stroganoff zum Mittag, nochmal ein paar Bälle schlagen, dann weiter zur Salatbar, einen Abend vorher ausgeguckt, am nächsten Tag direkt umgesetzt, kurz zur queren Kuppelshow und dann endlich, ja endlich mal wieder tanzen bis man schwitzt im Irrenhouse, der Göttliche ist zurück und ich freue mich endlich mal wieder dieses Gefühl erlebt zu haben.

 

Es bleibt ein Sonntag, wie er ein Sonntag ist, ein Tag an dem ich aufstehe, frühstücke und entspanne und dann spontan die Entscheidung fälle, heute wieder Scoter und W., auch wenn der Reim besser passen würde, Namen zensiere ich, da bin ich mir treu, genau wie in dem Punkt ganz zum Abschluss auch noch Zeit für einen engen Freund und Thai zu haben.

 

Glas

Im Prinzip ist mein Leben wie ein volles Glas Wasser, sagen wir Mineralwasser, die Quelle alles Lebens. Fällt irgendwo ein Tropfen hinein, schwappt an anderer Stelle einer heraus, daran lässt sich nichts ändern. Es ist so wenig Platz für neues das ich mir angewöhnt habe Dinge immer sofort zu erledigen, um zügig durch die Woche zu kommen, Verdichtung nenne ich das, mit dem Drang alles ganz genau auf die Minute planen zu wollen.

 

Reingekommen bin ich ganz gut, vielleicht mit einem minimalen Schnupfen, weil ich mich tags zuvor im Mauerpark etwas verkühlt hatte, mal war mir heiß, mal war mir halt und dann saß ich auch schon mit E. beim Thai, einmal Ente Kross in Curry Soße zum Montag, was für ein Auftakt. Schnell noch Spargel mitgenommen auf dem Heimweg, die nächsten Tage schon im Takt.

 

Badminton diesmal Montags, etwas Fortgeschrittene Luft beim Training schnuppern, ich habe sofort was mitgenommen und es ist auch was hängen geblieben, ich weiß seit dieser Woche da ist ganz viel Potenzial, vielleicht noch minimal am Material und der Fitness schrauben, dann ist das mit der Liga ein ganz ernstes Projekt.

 

Spargel am Dienstag, wieder mal Völkerball, coole 2 Stunden, gut geschwitzt und die erste Pause am Mittwoch, schön im flax auf der Couch sitzen, sich durchs Abendmenü essen.

 

Beruflich auch viel zu tun, Labormaschine mit 70 m/min fahren, für den hanfwerklich ungeschickten Homosexuellen eine Mischung aus Herausforderung und Glück wenn alles klappt.

 

Nochmal freies Spiel beim Badminton, die Bälle am Netz rauskratzen und im flax etwas Ping Pong, am Samstag die Balkonpflanzen in den Kübel hauen, Mittag im Kattelbach, Designer Sale, die Sommer cruise Trip Stücke stehen jetzt, ein Eis rundet alles ab.

 

Sonntags Freizeit für neue Erlebnisse, ich treffe das Monster mit den braunen Haaren, er ist nicht mehr der Junge der einen versetzt, sondern steht ganz brav und artig bereit zum Sonntagcafé in der AHA, wir reden 2h lang und es endet der Tag mit Indie Nudisco Chillout House.

Dach

Die erste Frühlingsexplosion, willkommen, so schnell war ich noch nie nach gerade 2 maligem Hören sich schon die Konzerttickets ausdrucken, für jemand der gerade noch jung und unbekannt ist, eine Deutsch Pop Perle wo man nicht weiß ob sie zur Koralle wird aber bitte lest doch mal das.

 

Wir liegen hier auf unserem Dach

und bleiben stundenlang wach

immer wieder auf unserem Dach, unserem Dach

uns trägt das wir uns trägt das wir

auf das wir uns niemals mehr verlieren

  • aus LEA – Dach

Es war genau einer dieser Momente im Stau auf der Stadtautobahn die ich liebe und hasse und dann kommen die letzten Zeilen aus dem Radio, ich shazame schnell und es steht schon fest dazu kann ich tanzen.

 

Ich habe diese Woche einmal anders gestaltet als sonst. Kein Sport, dafür spontane Konzertzusage und Begleitung, einen Tag später schon beim Wiener Schnitzel sitzen, diesmal zu dritt, ist es nun schon offiziell oder immer noch Mingle, keiner weiß es und so ziehen wir weiter zum Slam, im Drive now, Go Kart style.

 

Ein geplanter langer Arbeitstag am Donnerstag, unvergesslich würziges Rind und dann schnell alles nach Norden ausrichten, denn die Eltern kommen zum großen Putzmarathon und Abendessen im Café Meta und in der Stadt waren wir auch, diesmal Park am Gleisdreieck, Potsdamer Platz und Mall of Berlin, ein bisschen staunen über die ganzen Berliner, für mich Alltag und ich will genau dahin, deswegen habe ich auch diesen Schritt gemacht, Top Bewerber Status abgeholt und die nächsten Wohnungsbesichtigungen in petto.

 

Nicht vergessen wollen wir den Ausflug zu Zoomania, das Ostermittagessen bei den Freunden aus Mittag, nur das es mir den Gaumen runterläuft nochmal in Ruhe

 

  • Russischer Salat, Osterbrot, gekochtes Ei, Meerrettich, Braten
  • Suppe von der Frittate
  • Kräuterlamm an Kartoffeln, Zwiebeln und Grilltomate
  • Tiramisu mit Espresso
  • Möhrenkuchen mit grünem Tee

 

So viel in den Frühling gepresst, ich explodiere vor Glück und hülle mich in meinen schwarzen Zaubermantel ein.

Boy

Oh Junge. Meine Woche in Songtexten quasi.

We walked these streets like kings, our faces in the wind

Ich übersetze mal Zeitformmäßig falsch

Wir laufen die Straßen wie Könige, unsere Gesichter im Wind

Noch ist es nicht ganz so weit das wir überschäumen vor Liebe, aber es ist eben auch ganz knapp davor, am offiziell werden sozusagen

We’re in the air, we’re in the water
From the rooftops down to the pier
I’ll never walk these streets alone

Ich übersetze mal richtig an dieser Stelle

Wir sind in der Luft, wir sind im Wasser
Von den Dächern bis zum Pier
Ich werde diese Straßen nie allein laufen

Verwöhnt habe ich diesmal nicht nur mich selbst, sondern uns, bei Asiatisch 3 Gängen, einfach mal so aus dem Ärmel geschüttelt, Suppenansatz gekocht, Wan Tan Teigtaschen gefüllt, Pute in Kokos Limette Zitronengras ziehen lassen und noch ein Flan zum Abschluss, nicht einfach mal eben so hingerotzt, sondern richtig durchdacht mit gerade mal maximal 15 Zutaten in meiner 6m² Küche was gezaubert. Bilder anbei, ihr habt euch das gewünscht!

3a  2a  1a

Wisst ihr was auch richtig geil war, das Risotto am Donnerstag, so gut das ich mich an der Tischkante festhalten musste, das passiert mir im Sommer bei frozen Joghurt mit Zimt immer und danach noch ins flax ein paar Bälle wechseln.

Weil ich ja auch was schreiben will zu Szeneaktivitäten, G Tower wird floppen, nächste Woche gehöre ich wieder ins Schwuz und zum Indiaca und zum Badminton und Spieleabend und Museum und und und UND du bist ja auch noch.

You can follow me – Du kannst mir folgen – Wolves without Teeth – Wölfe ohne Zähne

;-)

Die Überschrift ein Piktogramm, der Blog ein Anagramm, HAAR DINGE YETI, na habt ihr´s?

 
Das war ein toller Einstieg, so muss das sein. Letzten Sonntag noch frieren im flax, diesen Sonntag warm nach Dampf, Hitze und Entspannung, dazwischen die übliche Konstruktion beginnenden bei flitzenden Indiaca Federn und enden bei einer kleiner gefüllten Pizzatasche mit Tomate, Mozzarella und Salami.

 
Ich erfinde mich nicht jede Woche neu, dafür ist auch gerade keine Zeit für, so viel in Planung vor raus, die beiden Urlaube und die Gedanken, was mache ich mit dieser wunderschönen Zeit.
In Berlin da funktioniert alles super, aber seit dieser Woche weiß ich auch, das ganze Konstrukt bestehend aus dem Anspruch Sport zu treiben, Freunde zu treffen, sich selbst etwas zu gönnen, wenn möglich bei einem guten Essen und den ganzen anderen Dingen kann manchmal sehr wackelig sein.

 
Seit langer Zeit mal wieder haben sich ein paar Selbstzweifel eingeschliffen. Dienstag so unscheinbar der Kreislauf, vielleicht ein Wetterwechseln, vielleicht eine minimale Panik wegen einer anderen U Bahn Route zur Arbeit bei MC Donalds schnell aufs Klo, dann noch Bürgeramt und neuen Reisepass beantragen. Wenn ich es streng rechne bin ich 2 Abende ausgefallen, den einen gab es kein Völkerball und nur eine Dosensuppe, den anderen immerhin bestellte Nudeln.
Zurück am Donnerstag beim Badminton, Freitag noch einer dieser wertvollen Abende bei Freunden und gutem Essen, das war es doch was ich liebe.

 
Samstag sich dann komplett zurückfinden in das gewohnte Leben, neue Jeans kaufen bei New Yorker, richtig gut Badminton spielen und exzellent für sich selber kochen. Schnitzel in Cornflakes Panade an Rosenkohl und klassischer Salzkartoffel. Abends noch das Irrenhouse, getanzt auf 3 Floors, Pop, House, Rock, fein und zurück im Schneetreiben, ein Schkoladencroissant auf die Hand und da war er wieder einer dieser ganz tollen Momente wo ich mir selber eine zehn gebe, Dankeschön!

AIDAblu

Jetzt bin ich zurück nach einer kleinen Pause und einer irren Rundreise, Atlantik kompakt, 4 Kanarische Inseln und Madeira in 7 Tagen auf AIDA, das ist schon ein hartes Programm, das es so ein Wahnsinn werden würde, wer hätte das vorher gedacht. Und genau deswegen macht man das, dieses Reisen und zurück kommen mit neuen Ideen und wenn es nur so ein kleiner Satz ist nach dem ich 7 Tage suche, dann ist es doch schön zu wissen das es auf der Welt noch viel zu entdecken und zu verbessern gibt.

 
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe, da im Loro Park die Orca Show war nett, aber das ist eben auch oft die kleine Schwester von scheiße, denn Tiere gehören nun mal nicht in Gefangenschaft, sondern in die Freiheit der Weltmeere, auf denen ich die Welt entdeckt habe und werde.

 
Ich für meinen Teil kann sagen das ich ein was Wichtiges mitgenommen habe. Wir leben also immer noch in dieser Matrix, in der man kategorisiert und eingeordnet wird, als Single scheint man automatisch gleich heterosexuell zu sein, Kreuzfahrten sind immer noch ein angestaubtes Produkt für ältere und Radfahren mit Helm und Rucksack ist ja mal generell uncool.

 
Heute trete ich also an, um all das von mir zu werfen und nochmals zu sagen was für eine irre Zeit ich hatte. Die wirren Begriffe auf meinem Schnellen Notizblock im Handy baue ich jetzt zu diesem Meisterwerk zusammen.

 
Samstag vor einer Woche also, Anflug nach Gran Canaria, das 3. Mal dieses Jahr gewohnt vertraut, eine Fanta Limon aus dem Supermercado und in den Bus rein, 25 min später erblicke ich die AIDAblu das erste Mal, der Mund klappt auf, am Ziel meiner Träume für dieses Jahr sozusagen, ein obligatorisches Webcam Foto für die Sicherheit , Übergabe der Kabinenkarte, ein kurzer Sprint zum Schiff und auf Deck 5, Kabine 5131 Außen mit Meerblick das Zuhause für die kurzen Nachtruhen in den nächsten Tagen. Ein kurzer Schiffsrundgang, ein Espresso im Café Mare und bald weiter mit meinem Mitreisenden M. zum Abendessen im Bella Donna. Ein Tisch für 7, sächsisch thüringische Freundschaft für ein Abendessen. Geschichten von der letzten Kanaren Tour, Sturm und vom Gouverneur gesperrten Inseln machen und keine Angst, wir stürmen lieber das Buffet, die Gläser bei AIDA wie immer viel zu klein, erfahrene Wiederholer greifen da lieber zum viel größeren Teeglas. Der erste Abend vergeht mit der Seenotrettungsübung bei deutscher Gründlichkeit, anstehen bei Gratis Sekt und dem Auslaufen in Las Palmas de Gran Canaria. Es folgt ein letzter Tanz in der Anytime Bar.

 
Es folgt der erste See Tag, wir essen Torte mit Hans der Geburtstag hat, eine Zufallsbekanntschaft und saunieren bis mittags. Einer kleiner Asiasrunde im East Restaurant folgt ein kleines Shoppingerlebnis in der Kunstgalerie, der 2. Rizzi, mit Kunsttransport in 10-12 Wochen bei mir, die Sammlung kann weiter gehen. Eine kleine Kaffeepause bei Stollen und Nikolaus, dann die Animationen Dart und Volleyball im Doppelpack, das Abendessen mit den ersten Bekanntschaften, zum Tagessieger wird Saltimbocca gewählt, beim Black Jack 48€ gewinnen und an der AIDA Bar mit Olli und später in der Anytime bar tanzen, BÄM liest sich das krass.

 

Wir frühstücken vor der Insel Madeira und beobachten die bunte Vogelwelt. Es folgt eine Oldtimer- und Kabinenfahrt auf den Monte in Funchal. Ein Spaziergang in den engen Gassen und eine Korbschlittenfahrt zurück werden zum Erlebnis. Das Mittagessen im Bella Donna, Tagessieger diesmal Rippchen mit Honig und Rosmarin und das verbotene Hähnchen mit Zitrone aus der Allergiker Abteilung.

 
Wieder ein Spaziergang in Funchal, durch den botanischen Garten, mit fleißigen Arbeitern und schönen Schwänen. Ein kleiner Saunagang am Abend und ein schöner Spießbraten im Brauhaus, es folgt eine Karaoke Nacht mit Single F. und Single M., die Masse tobt, wir rocken das Brauhaus bis um 12 und tanzen wild weiter in der Anytime Bar.

 
Am 2. See Tag wieder ein Saunavormittag, danach ein Bananen Lassie und ein Feuerlamm in der Asiatischen Abteilung, es geht weiter zum Pokerturnier, niemand wird mich durchschauen können, ich spiele total crazy All in mit 6 und 9 am Dealer button und werde am Ende mit einem Bubenpaar 350€ abräumen. Es geht weiter zum Shuffleboard und Tabu spielen. Wir wandern in unser Anti Pasti Restaurant Bella Donna und in das Brauhaus, doch Skandal! der Tafelspitz ist aus, doch H. kann das richten und so gibt es Schnitzel und danach den heiß ersehnten Tafelspitz. Es gibt eine schöne Runde Werwolf und R. lässt mich leben, die braven Bürger leben und gewinnen, es werden noch 50€ bei was spielen wir hier, Black Jack! Auf den Kopf geworfen dann geht es ins Bett.

 
Wir landen in Lanzarote und wandern in den Feuerbergen, das Mittag gibt es bei einem crispy Hähnchen Burger im California grill. Es folgt Sauna und Volleyball und dann wieder das Bella Donna Restaurant, diesmal ohne Tagessieger. Die Party steigt am Pool und hinter und liegt Arrecife.

 
Der nächste Tag beginnt schon in Fuerteventura, jetzt geht es hintereinander weg. Erst mit dem Rad 350 m in die Höhe dann fast nackt in den Atlantik, diesmal eine schöne Pizza zum Mittag und weiter zum Volleyball. Das Bella Donna wird wieder zu unserem Vorspeisenrestaurant und die Runde versammelt sich zum großen Steakessen im California Grill. Den Abschuss geben wir uns erst an der AidaBar und dann im Anytime, eine kurze Nacht.

 
Erwacht wird in Teneriffa und es folgt eine morgendliche Busfahrt in den Loro Park, sehr schön die Pinguin Anlage, ein paar weite Tiger, viele Papageien und andere Vögel, leider auch Orcas und Delfine in Gefangenschaft, ich klage mich selber an und merke nun, aller zu kommerziell, beim nächsten Mal folgt Protest und ein andere Ausflug. Zum späten Mittag auf einen Goulasch in das Brauhaus, dann schnell einen Kuchen und Volleyball, eine Runde 4D Kino, der letzte Abend in Marktrestaurant, die Roulade wird Tagessieger, ich stoße an mit einem Ipanema an der Aida bar zocke noch einmal Black Jack und wir tanzen zu MIA. und Sia beim Einlaufen in Las Palmas.
Das letzte schnelle Frühstück im East Restaurant, ein ganzen halben Tag in der Wellness Oase bei Kräutertee und Whirlpool, eine thailändische Ölmassage zum Abschluss und es folgt ein langes Abschiednehmen im Marktrestaurant bei Vorspeise, 2 Hauptspeise und Kuchen, manche wird man leider nur als Urlaubsbekanntschaft gesehen haben, andere mehr als 4 an der Zahl sind schon jetzt mehr als Freunde für eine Woche.

 
Ich kann es immer noch nicht fassen, einen Riesen Dank an M. ; C. ; J. R. ; R. ; A. und mich selbst, Dankeschön!

Okay krass, krass okay

Ich will besser werden, jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, weiter treiben muss ich das jetzt nicht.

 

Ich muss an dieser Stelle nochmal das letzte Wochenende loben.
Von dieser Freizeit zwischen Freitag 16 Uhr und Montag 7 Uhr hatte ich 63h zur Verfügung.
Gut das man schlafen muss ist klar und ich will auch keinen Detailbericht hier geben, aber am Ende und das zählt war ich glaube ich gerade mal 4h wach in meiner Wohnung das war´s. Den Rest Zeit war ich, das kennt ihr draußen oder habe geschlafen.

 

Und dann ist plötzlich Montag und du machst diesen Fehler, das kommt davon, wenn man
Sonntagabend nach Hause trudelt, zu Mausen auf die Bank steigt, runter springt und für sich allein pogt. In Gedanken noch verloren den falschen Schlüssel gegriffen, und dann merkst du es erst am Nachmittag. Nach 748 Tagen das 2. Mal. Okay das ist gut, eine Quote von 0,26%, aber das reicht eben nicht. Für solche Sachen muss es eben eine 0 Fehler Toleranz geben.

 

Die Notlösung hinterlegt bei meiner Tante in Wilhelmsruh, aber so ein Umweg kostet eben Zeit, das kann ich mir bei meiner engen Staffelung an Hobbys, aber eben fast nicht erlauben. Dann halt am Montag keinen Club Mate Bring Dienst, aber trotzdem noch essen für die Völkerballbesprechung und Indiaca Sport danach. So ist das halt, da wird getan und gemacht.
Dienstag habe ich einen kleinen Hänger, ich bin zwar beim Völkerball unter Freunden fühle mich aber gedanklich allein, das kommt vor in dieser dunklen Jahreszeit, das weiß ich, da muss ich durch.

 

Mittwoch ist zurück in die Zukunft Tag, 21.10.2015 wir merken uns das.
Ich mache auch einen Zeitsprung hinein in das Wochenende. Erst hatte ich ja Angst, das die Energie nicht reichen würde oder es sich nichts ergibt, aber dann weiß ich eben auch, da gibt es Freunde mit denen man essen gehen kann und andere in einer Bar und dann wird es wieder eine Nacht bis 3.

Und auch am nächsten Tag wird es wieder lang, der Körper fordert zunächst Schlaf bis um 2, dann aber Badminton und abends hinein ins Lido, die Zeitumstellung macht einen Sprung und dann ist es Sonntag und dann sitzt du wieder hier im flax und bist glücklich und das Rad des Lebens dreht sich weiter.

Ja, bitte draußen

Ich komme nach Hause, ich war draußen, ich war im Herbst, der Regen beschließt sich in Pfützen zu entladen, mir egal ich tanze darin.
Dieser Satz, hat es also nach oben geschafft, gerade denke ich fast nur noch in Überschriften.
Alternativen gab es unglaublich viele, diese Wochen, es geht immer nur um diesen einen Satz, der es nach oben schafft.

 

Ein richtiger Kracher wäre auch dieses vom kotzen, ritzen und ins Maul spritzen gewesen, der hat eigentlich alles was dieser eine Satz braucht. Provokant, ein Reim in sich und trotzdem spare ich mir den auf, für eine Ankündigung damit auf Tour gehen zu wollen, die Idee von der Lesebühnentour ist zurück. Ich werde prüfen und abwägen und mich umschauen, im
Dezember geht es los bei mir zu Hause so viel ist klar.

 

Einer war noch, überall und nirgendwo, aber das bezieht sich auf den Freitag und ich will es verdammt nochmal nicht brechen, also chronologisch, weil brechen, ist wie Balbina schreiben, wirr und trotzdem gerade aus, Montag, Montag, ich zeig dir was ein Montag kann, da war Balbina das war wunderbar.

Dienstag ein bisschen Sport, das kennt ihr schon in kleiner Gruppe, bisschen schmunzeln mit M. und M., ach was für ein Wortspiel.

 

An Mittwoch kann ich mich spontan nicht erinnern, das war der Tag mit Stress und Reise buchen und dann Friseur, flax, ach ja erst gemütlich essen, dann Tischtennis spielen.

 

Ach komm den Donnerstag überspringe ich, ich brenne für das Wochenende und den Freitag, von Wittenau nach Friedrichstraße, zu Fassbender und Rausch eine Schokolade trinken und dann in die mall of Berlin, in Begleitung natürlich, eine Winterjacke shoppen, ich allein?, nie!

Abends singen im flax, wenigstens einmal singen, dann ihn ansprechen, weil du kommst und mich ignorierst, das machen wir nicht, ich will wenigstens wissen was du machst, den Rest kannst du selber entscheiden. Ich bin der Meinung du bist überall und nirgendwo, stolperst mit deinem Bier von A nach B und wirkst aufgesetzt, sorry dafür. Aber der Tag an dem es dunkel um uns beide wurde rückt näher und ich bin jetzt weiter, habe viel poliert und polieren lassen, glaube aber, wenn ich die Hände vors Gesicht falte, ich will mich, unglaublich, binden ja!

 

Ich werde schauen suchen, alles durcheinander wirbeln, so wie auch Samstag, Erst 2 Schleifen beim Badminton Turnier sammeln, dann auf der Spree schippern, dann wieder ins flax und abends im Schwuz. Kritik heute an dieser Stelle, nur tanzen reicht nicht, man muss auch Blickkontakt haben, ansprechen, dieser letzter Schritt, den muss ich auch machen, vor der Ablehnung darf ich keine Angst haben.

Das letzte Wort wieder aus dem flax. sauren Apfelshot trinken und Fanta dazu.
Crêpe mit Zucker und Zimt oh was für ein Traum, stöhne auf und beende das hier und jetzt!

Ich lass ein Haar

Ich lass ein Har diese Woche, nur welche Farbe hat es eigentlich.

 
Ist es grau, des Alterns wegen?

Ist es schwarz vom Ärgern?

Ist es blond, weil ich Freude strahle?

Ist es gar blau, so wie bei Mieze Katz?

 
Egal wie ich mich schüttle, diese Woche fällt ganz viel von mir ab.

 
Es ist immer abhängig vom Anspruch den man mitnimmt, wenn man ausfliegt und wiederkehrt.
Natürlich hätte ich eine tolle Woche in Berlin haben können, bei Freunden und bei Sport, tagsüber vielleicht mit Ausflügen in der Stadt versehen, oder Langeweile, aber ich mag keine Konjunktivkonstruktionen, also habe ich mich entschieden aus zu fliegen.

 
Erst ging es nach Sachsen, um da relativ schnell fest zu stellen, wie wenig da los ist. Keine alten Kontakte mehr, die Luft riecht nicht nach Mobbing und Gewalt, alles ist verflogen, was übrig bleibt ist Alter auf den Straßen, zwischen Asia Imbiss und Dönerstand.
Also gab es ein zurückhaltendes Programm aus Oma & Opa, sowie Großtante besuchen, viel Essen, wenig sehen, ein wenig Kino und weiter nach München.
Hinein in eine saubere reine Stadt, rotzfrech tönt die Mieze im Backstage Protest, gut wir haben schon besseres gesehen und ich habe auch schon wilder getanzt aber es war okay, weil es nach wie glücklich macht, Punkt aus, fertig los für 2 weitere Tage, einmal in der Filmwelt zu Bavaria Filmstudios und dem Tierpark bei Hellabrunn. Erwähnen muss ich noch, das ich die sitzende Frau von Picasso gesehen habe, ein fabelhaftes Meisterwerk, aber dann bitte ganz schnell zurück nach Berlin, da wo alle so schön dreckig rum laufen, das reden die, die keine Ahnung haben, kommen vom Dorf, da wo es nicht mal eine Gah-leh-ria gibt in die wir Abends einfach mal reinspazieren, nur um Lockstoff für die weiteren Stunden auf zu tragen.

Ich schwebe weiter

Zum Sonntag früh, sowas besonderes, ich ändere meinen Rhythmus leicht, weil ich dann gleich ausfliege in das Sachsen- und später noch in das Bayernland.
Es ist Oktober und ich benenne einen Song der mich so warm einhüllt, wie der Monat nur werden kann.

Boy- We were here

Für mich ist es nun offiziell, der Sommer darf vorbei sein, ich bin vorbereitet, mit all seinen Pullovern, Hemden, dicken Decken, Kerzen, Schalen, Handschuhen.

 
Heute blicke ich ausnahmsweise mal nach vorn, weil ich mich freue auf die vielen Dinge die da kommen. Im Prinzip alles einmal gedreht. 2014 war der Job scheiße, aber die die Liebe groß. Gemacht haben wir zusammen viel, aber 2015 ist der Job gut, es gibt keine Liebe mehr und allein mache ich noch so viel mehr.

 
Die Trompetentöne treiben mich nach vorn, es wartet bestimmt ein „Was es ist“ Marsch auf mich. Die Zeit der Touren und Konzerte beginnt. Ich weiß wie ich mit mir selber umgehen muss, irgendwo weiter hinten, gefangen in mir selbst und trotzdem glücklich und frei. Später im Monat wartet noch Balbina auf mich, ein Ausflug mit dem Light Art Ship, ein Besuch zu Komik bei Stermann & Grissemann zu „Die Ente bleibt draußen“, dazu Sport, Freunde und Diskospaß.

 
Vielleicht wiederholen sich ein paar Dinge, wie Pilze sammeln, Sushi essen oder es passiert was ganz großes und man ist plötzlich wieder zu zweit.

 
Es ist Herbst, hülle mich ein und halte die Augen offen.

Huckepack

Ich hab das rote Licht, den roten Mond gesehen, es war so wunderschön, komm ich nehme dich Huckepack und einfach mit.

 
Wer F&E arbeitet muss sich auch F&E kleiden. Ich trage ein Hemd dessen Oberfläche so behandelt ist das es changiert, Kleidung und Beruf verschmelzen, that fits, blau tailliert kommt drüber, halt den kennen wir doch schon, Vintage Kint Blazer, a touch of indie, it’s true i believe it.
It´s birthday bash, wir schreiben R.O.T und wenn ich jetzt hier so da oben stehe denke ich mir, wow das habe ich geschafft, dabei war ich früher doch nur ein kleines dummes Mobbingopfer.
DDP it´s time, für eine Party, so spontan so aus dem nichts das ich nicht weiß, komm ich an oder wo geh ich hin. Eine Route durch Berlin im Sound des Eurodance, ich fass das nicht und greif nach Luft.

 
So kaputt, so viel gesehen das ich vor dem Wochenende einmal tief atme, denn ich weiß es ist soweit für einen Ablauf wie aus dem Bilderbuch, diesmal perfekt ich kann nicht meckern, ich sage nicht ab und Date trotzdem, Pho Bo und einmal von vorn und von hinten.

 
Schon bald sitze ich verzweifelt im Reisebüro, für einen der sich nicht binden mag oder nicht gebunden, scheint allein reisen unheimlich schwer, ich kombiniere trotzdem, irgendwann.
Ich bin aus, am Hackeschen Markt und im Prenzlauer Berg, ich sehe 2 Wohnungen in denen ich definitiv nicht wohnen möchte, schon bald werde ich beim Möbel rücken helfen.

 
Keine Party am Freitag und am Samstag ich mache das alles am Sonntag, ich fahre raus nach Brandenburg und wieder rein nach Berlin, mich trennen nur 30 Minuten Power Mittagsschlaf vom nächsten Geburtstag, ich gehe essen um 2 Uhr und tanzen um 1 Uhr, das ist Berlin das ist Sonntag, ich mache meine Augen auf, es ist Montag 13 Uhr, Dachgeschoss, Prenzlauer Berg, wir haben es nicht getrieben uns nur bei der Kurzstrecke vom Taxi verrechnet, es ist immer noch Montag, viel Schlaf und Kartoffelstampf, das war mein Montag und mein Urlaubstag.