Harte Woche

Wenn man sich ständig einredet das es eine harte Woche wird, dann wird es auch eine. Ich habe die Frühjahrsmüdigkeit, definitiv. Also das Schlafpensum erhöht und andere Aktivitäten sausen lassen, im gewissen Maß kann  ich das vertreten.

 

Die Woche begann super.

 

Montags bei einem lauwarmen Abend am Ufer der Spree zwischen den  Tee Pee Zelten spazieren und bei einer Privatparty bei der Chefin einer Japanischen Designagentur anwesend sein, eigentlich keinen kennen, nur den Manager an der Seite, trotzdem cool.

 

Dienstag war dann der Tag der mich aus dem Rhythmus bringen sollte, arbeiten bis 20 Uhr, mit vielen Mikropausen, zwischendurch auch was geschafft, ein Versuch an einer der schnellsten Lackiermaschinen der Welt, sicherlich ein Meilenstein in meinem Berufsleben, aber es gibt Dinge die ich besser kann und spannender finde.

 

2 Tage habe ich gebraucht, um mich wieder in meinen Rhythmus rein zu pendeln, an einem Projekt habe ich noch gearbeitet, es ist das ewige Suchen nach einer neuen Bleibe im Stadtzentrum, diesmal ging es zu einem Neubau im Friedrichshain, schön war es und sogar so schön das ich mich drauf beworben habe.

 

Probiert habe ich es auch mit Badminton und tanzen, doch jetzt steht erstmal älter werden auf dem Programm und dann geht es weiter.

Die Dunkelheit drückt

Sonnenuntergang heute 16:46. Dank Winterzeit nun wieder früher und in den nächsten Wochen stetig sinkend. Damit muss man erstmal klar kommen und das war auch der Grund für eine recht ungewöhnliche Woche. Wer mich kennt weiß um mein hohes Aktivitätslevel. 3x Sport die Woche, Freunde treffen, unterwegs sein und nur den Sonntag Nachmittag nutzend für Erholung. Das ging immer super gut weil Freund und Freunde riesen Ansporn sind das zu tun. Aber irgendwann ist der Akku mal leer oder auf einer Stufe wo Ruhe mehr bringt als Verausgabung. Ich hatte sowas schon mal im März oder keine Ahnung wann, aber immer wenn es so war, war ich ziemlich schnell unglücklich.

Diesmal nicht, aktive Entspannung bei leichten Terminen beim Arzt oder ein bewusster Spaziergang, ein Buch lesen, eine Runde Konsole spielen. Dinge tun die andere als Freizeit betrachten  und für mich auch mal als Aktivität und Freizeit gelten lassen. Kuschelfreitag bis Sonntag, nicht so einfach weil schnell Lagerkoller entsteht, aber Nähe und Wärme sind immer noch wichtiger als einfach nur Termine abzuarbeiten.

Ich bin im Urlaub und werde die nächsten Tage aktiv entspannen, in den Urlaub fliegen, Sonne tanken und mich auf viele Winterprojekte freuen.