Chaotic

From the outside point of view my life seems to be running in a very orderly and regularly way. Just doing some sports, meeting friends, going out for a dinner and have time for myself. But when you take a look a bit closer you see, I drive much through the city, I have so many friends who like to spent time with me and end of the discussion is, to bring this all together is every week a challenge, simply chaotic.

 

Just start on Monday, maybe the reason why doing this blog in English today. Visiting J. for a short round Kubb and then going to the Gleisdreieck, introducing a new person to other players, doing this all in English, it´s a lot of fun. I found a person completing my friends circle just on that way, so cool.

 

So trying something new this week, going out for a typical Chinese restaurant. Ordering in Chinese language is like getting lost in the own city, so beautiful. Take some cucumber in a spicy style. The chicken in a broth out of glass noodles, mushrooms and spices which I cannot assign, is not really my taste, good that my friend ordered this. I take some beef in a bed of vegetables, seasoned powerful with cumin is more my style.

 

So just flying to the weekend. After a long period of time I decided to take the way to good old Saxony, just visiting my parents, there care dog, a very calm and sweet dachshund, this translation is very crazy but obviously right and last but not least my grandma and grandpa in there new flat. It was how I expected it, nothing special, just have some traditional DDR food, going out for collecting some ideas for my new room and just coming back happy to Berlin. All good.

Dach

Die erste Frühlingsexplosion, willkommen, so schnell war ich noch nie nach gerade 2 maligem Hören sich schon die Konzerttickets ausdrucken, für jemand der gerade noch jung und unbekannt ist, eine Deutsch Pop Perle wo man nicht weiß ob sie zur Koralle wird aber bitte lest doch mal das.

 

Wir liegen hier auf unserem Dach

und bleiben stundenlang wach

immer wieder auf unserem Dach, unserem Dach

uns trägt das wir uns trägt das wir

auf das wir uns niemals mehr verlieren

  • aus LEA – Dach

Es war genau einer dieser Momente im Stau auf der Stadtautobahn die ich liebe und hasse und dann kommen die letzten Zeilen aus dem Radio, ich shazame schnell und es steht schon fest dazu kann ich tanzen.

 

Ich habe diese Woche einmal anders gestaltet als sonst. Kein Sport, dafür spontane Konzertzusage und Begleitung, einen Tag später schon beim Wiener Schnitzel sitzen, diesmal zu dritt, ist es nun schon offiziell oder immer noch Mingle, keiner weiß es und so ziehen wir weiter zum Slam, im Drive now, Go Kart style.

 

Ein geplanter langer Arbeitstag am Donnerstag, unvergesslich würziges Rind und dann schnell alles nach Norden ausrichten, denn die Eltern kommen zum großen Putzmarathon und Abendessen im Café Meta und in der Stadt waren wir auch, diesmal Park am Gleisdreieck, Potsdamer Platz und Mall of Berlin, ein bisschen staunen über die ganzen Berliner, für mich Alltag und ich will genau dahin, deswegen habe ich auch diesen Schritt gemacht, Top Bewerber Status abgeholt und die nächsten Wohnungsbesichtigungen in petto.

 

Nicht vergessen wollen wir den Ausflug zu Zoomania, das Ostermittagessen bei den Freunden aus Mittag, nur das es mir den Gaumen runterläuft nochmal in Ruhe

 

  • Russischer Salat, Osterbrot, gekochtes Ei, Meerrettich, Braten
  • Suppe von der Frittate
  • Kräuterlamm an Kartoffeln, Zwiebeln und Grilltomate
  • Tiramisu mit Espresso
  • Möhrenkuchen mit grünem Tee

 

So viel in den Frühling gepresst, ich explodiere vor Glück und hülle mich in meinen schwarzen Zaubermantel ein.

Boy

Oh Junge. Meine Woche in Songtexten quasi.

We walked these streets like kings, our faces in the wind

Ich übersetze mal Zeitformmäßig falsch

Wir laufen die Straßen wie Könige, unsere Gesichter im Wind

Noch ist es nicht ganz so weit das wir überschäumen vor Liebe, aber es ist eben auch ganz knapp davor, am offiziell werden sozusagen

We’re in the air, we’re in the water
From the rooftops down to the pier
I’ll never walk these streets alone

Ich übersetze mal richtig an dieser Stelle

Wir sind in der Luft, wir sind im Wasser
Von den Dächern bis zum Pier
Ich werde diese Straßen nie allein laufen

Verwöhnt habe ich diesmal nicht nur mich selbst, sondern uns, bei Asiatisch 3 Gängen, einfach mal so aus dem Ärmel geschüttelt, Suppenansatz gekocht, Wan Tan Teigtaschen gefüllt, Pute in Kokos Limette Zitronengras ziehen lassen und noch ein Flan zum Abschluss, nicht einfach mal eben so hingerotzt, sondern richtig durchdacht mit gerade mal maximal 15 Zutaten in meiner 6m² Küche was gezaubert. Bilder anbei, ihr habt euch das gewünscht!

3a  2a  1a

Wisst ihr was auch richtig geil war, das Risotto am Donnerstag, so gut das ich mich an der Tischkante festhalten musste, das passiert mir im Sommer bei frozen Joghurt mit Zimt immer und danach noch ins flax ein paar Bälle wechseln.

Weil ich ja auch was schreiben will zu Szeneaktivitäten, G Tower wird floppen, nächste Woche gehöre ich wieder ins Schwuz und zum Indiaca und zum Badminton und Spieleabend und Museum und und und UND du bist ja auch noch.

You can follow me – Du kannst mir folgen – Wolves without Teeth – Wölfe ohne Zähne

;-)

Die Überschrift ein Piktogramm, der Blog ein Anagramm, HAAR DINGE YETI, na habt ihr´s?

 
Das war ein toller Einstieg, so muss das sein. Letzten Sonntag noch frieren im flax, diesen Sonntag warm nach Dampf, Hitze und Entspannung, dazwischen die übliche Konstruktion beginnenden bei flitzenden Indiaca Federn und enden bei einer kleiner gefüllten Pizzatasche mit Tomate, Mozzarella und Salami.

 
Ich erfinde mich nicht jede Woche neu, dafür ist auch gerade keine Zeit für, so viel in Planung vor raus, die beiden Urlaube und die Gedanken, was mache ich mit dieser wunderschönen Zeit.
In Berlin da funktioniert alles super, aber seit dieser Woche weiß ich auch, das ganze Konstrukt bestehend aus dem Anspruch Sport zu treiben, Freunde zu treffen, sich selbst etwas zu gönnen, wenn möglich bei einem guten Essen und den ganzen anderen Dingen kann manchmal sehr wackelig sein.

 
Seit langer Zeit mal wieder haben sich ein paar Selbstzweifel eingeschliffen. Dienstag so unscheinbar der Kreislauf, vielleicht ein Wetterwechseln, vielleicht eine minimale Panik wegen einer anderen U Bahn Route zur Arbeit bei MC Donalds schnell aufs Klo, dann noch Bürgeramt und neuen Reisepass beantragen. Wenn ich es streng rechne bin ich 2 Abende ausgefallen, den einen gab es kein Völkerball und nur eine Dosensuppe, den anderen immerhin bestellte Nudeln.
Zurück am Donnerstag beim Badminton, Freitag noch einer dieser wertvollen Abende bei Freunden und gutem Essen, das war es doch was ich liebe.

 
Samstag sich dann komplett zurückfinden in das gewohnte Leben, neue Jeans kaufen bei New Yorker, richtig gut Badminton spielen und exzellent für sich selber kochen. Schnitzel in Cornflakes Panade an Rosenkohl und klassischer Salzkartoffel. Abends noch das Irrenhouse, getanzt auf 3 Floors, Pop, House, Rock, fein und zurück im Schneetreiben, ein Schkoladencroissant auf die Hand und da war er wieder einer dieser ganz tollen Momente wo ich mir selber eine zehn gebe, Dankeschön!

Huckepack

Ich hab das rote Licht, den roten Mond gesehen, es war so wunderschön, komm ich nehme dich Huckepack und einfach mit.

 
Wer F&E arbeitet muss sich auch F&E kleiden. Ich trage ein Hemd dessen Oberfläche so behandelt ist das es changiert, Kleidung und Beruf verschmelzen, that fits, blau tailliert kommt drüber, halt den kennen wir doch schon, Vintage Kint Blazer, a touch of indie, it’s true i believe it.
It´s birthday bash, wir schreiben R.O.T und wenn ich jetzt hier so da oben stehe denke ich mir, wow das habe ich geschafft, dabei war ich früher doch nur ein kleines dummes Mobbingopfer.
DDP it´s time, für eine Party, so spontan so aus dem nichts das ich nicht weiß, komm ich an oder wo geh ich hin. Eine Route durch Berlin im Sound des Eurodance, ich fass das nicht und greif nach Luft.

 
So kaputt, so viel gesehen das ich vor dem Wochenende einmal tief atme, denn ich weiß es ist soweit für einen Ablauf wie aus dem Bilderbuch, diesmal perfekt ich kann nicht meckern, ich sage nicht ab und Date trotzdem, Pho Bo und einmal von vorn und von hinten.

 
Schon bald sitze ich verzweifelt im Reisebüro, für einen der sich nicht binden mag oder nicht gebunden, scheint allein reisen unheimlich schwer, ich kombiniere trotzdem, irgendwann.
Ich bin aus, am Hackeschen Markt und im Prenzlauer Berg, ich sehe 2 Wohnungen in denen ich definitiv nicht wohnen möchte, schon bald werde ich beim Möbel rücken helfen.

 
Keine Party am Freitag und am Samstag ich mache das alles am Sonntag, ich fahre raus nach Brandenburg und wieder rein nach Berlin, mich trennen nur 30 Minuten Power Mittagsschlaf vom nächsten Geburtstag, ich gehe essen um 2 Uhr und tanzen um 1 Uhr, das ist Berlin das ist Sonntag, ich mache meine Augen auf, es ist Montag 13 Uhr, Dachgeschoss, Prenzlauer Berg, wir haben es nicht getrieben uns nur bei der Kurzstrecke vom Taxi verrechnet, es ist immer noch Montag, viel Schlaf und Kartoffelstampf, das war mein Montag und mein Urlaubstag.

Ich werde immer besser

Energie. Das erste Wort heute gleicht sich mit dem letzten von vor einer Woche. Ich sag’s doch. Ich werde immer besser und sogar das mit der Grammatik haut heute mal hin.
Ich wusste das es wieder kommt, aber das es dann mit so brachialer Gewalt auf mich einstürzt, kaum zu glauben es ist immer noch Sommer und ich habe immer noch oder endlich wieder Lust und Energie das zu tun.

 
Und so fragen die Freunde wieder. Wann, ja wann bist du denn eigentlich mal zu hause oder woher nimmst du eigentlich die Energie das zu tun was du machst.
Ja weißt du früher war ich ein Stubenhocker und heute habe ich einfach das Bedürfnis das nach zu holen, so einfach ist das.

 
Also fangen wir mal an, ihr kennt das schon und jeder der mich kennen lernt kann es sich einfach anhören.

 
Ich hatte Montag das Bedürfnis nach gutem Vietnamesischen Essen und Völkerball im Sand. Gesagt getan. Kurzer Verschnaufpause am Dienstag, Auswärtsspiel am Nöldnerplatz.
Schönster Tag und in der Hektik fast vergessen der Ausflug am Mittwoch zum Plötzensee. Einmal quer durch den See und am Abend weiter zum Äthiopier, schön mit den Händen essen, einfach rein, einfach mal jede Etikette vergessen.

 
Ich kann’s noch steigern. Freitag Nägel leckeren lassen und dann zu den Lesben im den darkroom, aber halt nur für Frauen, was soll das denn. Kurz fühle ich mich diskriminiert, aber ich will akzeptieren ist es doch für diese selten Spezies die einzige Möglichkeit im Monat sich der intensiven Spielerei zuzuwenden. Man sagt manchem Weib die Fähigkeit nach, einen Orgasmus aus squirt zu bekommen, verrückte Welt.

 
Samstag war ich bei der langen Nacht der Museen, einmal ganz viel mitnehmen Bitte. Es bleibt hängen, das Gender Thema natürlich aber warum auch nicht.

 
Nachts bin ich bei einer hetero Party und flirte mit einem, spreche ihn sogar an aber er wird weggezogen von seinem Begleiter mit den Worten: „Komm wir gehen jetzt Hase“. Losgelöst von allen Grenzen. Schwule auf einer Hetero Party und einen Tag zuvor 2 hetero Jungs auf einer Lesben Party. So soll es sein.

Müssen kombinieren

Nicht aus dem Rhythmus kommen, nur nicht aus dem Rhythmus kommen. Eine Freundin und Blog Leserin fragte mich heute Morgen ob alles klar, ich sehe das als Warnschuss zu schreiben.
Wie komme ich darauf, die Überschrift meine ich natürlich. Ich habe mal nachgezählt. Von 5 Werktagen habe ich 3 so verbracht früh aus dem Haus zu gehen und abends nach Hause zu kommen, einmal sogar nachts. Da muss man natürlich kombinieren, was kommt früh in den Beutel, was begleitet mich tagsüber.
Am Montag war das schon fest eingeplant. Turnzeug und Schuhe rein, damit ich nach getaner Arbeit bei herrlichem Sommerwetter schnell im Sale shoppen kann, um es mir danach beim Vietnamesen gut gehen zu lassen und abends noch ein paar Bälle zu werfen.
Mittwoch war das auch recht einfach, da brauchte ich nur mich und einen Freund mit dem ich beim Kaffee sitzen kann und abends nochmals Freunde mir denen ich beim Abendessen sitzen kann, obwohl es das erste mall kühl war.
Schön ist es immer dann wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Sehen wir es als Randbemerkung für den Blog. Ich hatte einen netten Chat, ein paar Smiley flogen hin und her, Tischtennisschläger hatte ich für ein anderes treffen dabei und dann kam er mit der Idee noch was zu machen. Im Prinzip war es wie eine Reise in eine andere Welt, einmal nach Springpfuhl bitte. Treffen am Bahnhof und dann in seine sehr gepflegte Wohnung. Of Monsters and Men Ticket an der Pinnwand am Eingang, die Musik die ich gerade höre während die Zeilen hier entstehen, das kann ja nur gut werden dachte ich mir.
Aber ich mache es kurz, denn das habe ich gelernt oder geklaut keine Ahnung.
Wenn sich Jungs nicht bei dir melden, dann stehen sie einfach nicht auf dich. Ganz einfaches Prinzip!
So ist das und das heißt auch das ich ein schönes, sagen wir normales Wochenende hatte, mit 3x Party, einmal nackt, ein wenig freundschaftlichen Kontakt und weniger Schlaf als benötigt, deswegen entsteht das alles hier erst heute.

We used to wait

Wir sind es gewohnt zu warten. Überschrift diese Woche geklaut bei J. aus dem WhatsApp Status, aber eigentlich innerlich gemeint und angewendet auf M. und da sind wir schon wieder bei dem inneren Chaos, einer ständigen Aufruhr, kurzum diese Woche war so gut das ich Sonntagmorgen 7:30 Uhr auf dem Balkon sitze, meine Monster frei lasse und das Glück einfach rausheule.

 

Was War das, ach ja Montag ja eigentlich frei aber anstatt Füße hoch heißt es lieber mal das neue GMF besuchen. Gut der Mega Knaller war es nicht aber da bin ich glücklicherweise mittlerweile sehr konsequent zu mir selber das zu erkennen und einfach zu beenden, was gar nicht angefangen hat.

 

Also lieber montags tagsüber eine Waffel und ein Eis dann schön zu IKEA und zum Sport. Schreiben wir kulinarisch weiter mit asiatischem Krautsalat und Hähnchen in Mango soße. Natürlich kurzfristig und spontan mit 2 Freunden und einer Freundin.

 

Es bleibt dabei ich renne am Mittwoch quer durch die Stadt, setze mich ein für die Mietpreisbremse und genieße am Abend Steak, Pfefferlinge und Kartoffelgratin.

 

Es bleibt immer noch dabei, ich renne auch am Donnerstag durch die Stadt, schönes Kubb Spiel am Humanplatz, schönes Ipanema Eis und am Abend einem Knoblauchrausch à la Aglio e olio.

 

Ich Wechsel den Schreibstil, ich bin im Wochenende, ich könnte reden über das Date am Freitagabend, mach ich aber nicht, weil ich niemanden hinter her laufe.

 

Also lieber fokussieren auf Freunde und Zeit teilen am Ufer der Spree im Treptower Park. Abends Zeit teilen mit dem Manager Freund. Um die Platte hetzen, im Finale stehen, den Floor wechseln und Geschichten auspacken, unterbrochen von einer Umarmung und wildem knutschen. Nein ich verschweige dir nichts. Irgendwann schließt sich der Kreis auch dieser. Wir kennen uns nicht mehr einfach nur virtuelle da ist jetzt was und ich lasse es ganz langsam wachsen, denn nochmal ich habe gut genug in mir erkannt das alles auf mich zu kommt, ich muss nicht suchen, ich muss nicht hetzen, ich darf sitzen schweigen und genießen.

Wir haben es entdeckt

So warm, so feucht, so schön

 
Travel back in time: Morgen vor einem Jahr bin ich nach Tokio gereist, krass Flo, krass, krass, man kann es nicht schöner sagen.

 
Und was treibst du heute oder dieses Jahr für verrückte Sachen.

 
Man kann es noch nicht so genau sagen, die Asienreise könnte weg sein, das liegt an der Entscheidungsfreudigkeit der Mitreisenden, lieber jetzt noch nicht, lieber später, ich höre immer nur später, später und irgendwann hat man das Leben verpasst.

 
Stell dir vor Sie hätten sich nicht für dich entschieden, dann würdest du jetzt immer noch Bewerbungstexte tippen und gegen das drohende Hartz IV kämpfen. Aber Sie haben sich für dich entschieden und so darfst du jetzt mitmischen und genießen. Diensthandy, das teuerste Mittag essen von der Karte, leider geil und Bück dich hoch.

 
Stell dir vor Sie hätten sich damals nicht für dich entschieden. Dann würdest du, so Gott es will mit 85 im Schaukelstuhl sitzen und nicht daran denken wie das damals war irgendwann im Sommer 2003 und der Sache mit dem Absperrband und der Umkleide in der Turnhalle. Aber sie haben sich für dich entschieden und das wird dich begleiten ein Leben lang und weil ich damals so viel verpasst habe in meiner Jugend, muss ich jetzt jeden Tag 2- oder 3-mal so intensiv leben.

 
Das was ich eigentlich sagen wollte ist doch, dass ich eine heimliche Eis Liste in meinem Kopf führe von Vanille und Marille und Co von Sorten, Orgasmen bei weißer Schokolade mit Ingwer und Orange und den Überraschungen die es immer noch gibt, so zum Beispiel diesem kleinen Laden an der Falckensteinstraße das gerade einmal 17 Gefällt mir Angaben bei Facebook führt aber Eis am Stiel produziert wie du es in Berlin noch nie gegessen hast.

 
Es bleibt also fest zu halten, vielleicht braucht es dieses Jahr keine Reise um die halbe Welt, einfach mal in Berlin verirren reicht schon aus um überrascht zu werden.

Die Weihnachtsgeschichte

Es ist der 24.11 und es ist so als hätte jemand ganz plötzlich auf einen Knopf gedrückt und mit eingepflanzt das nun die Weihnachtszeit beginnt. Okay es gab da noch eine kleine Sache zu erledigen die schon seit 2 Wochen negative Stimmung auslöst.

Also stand um dekorieren auf dem Plan. Bilder und anderes weg, dafür Weihnachten hin. Und weil ich einmal dabei bin gibt es jetzt „Die Weihnachtsgeschichte“ Schon mal formuliert vor ein paar Jahren, vorgetragen bei einer legendären Busfahrt und jetzt im Blog, weil es jede Jahr das gleiche ist und das ist ja auch irgendwie beruhigend so.

Alles beginnt quasi irgendwann zwischen dem 21. Und 23. Dezember. Da werden Einkaufslisten abgearbeitet, weil man sich ja 3 Festtage mit Nahrungsmitteln versorgen muss. Spätestens am 23.12 sollte dann alles eingekauft sein, weit gefehlt wenn man meint. Zunächst einmal landet am 23.12 ein Bio Suppenhuhn mit Wurzelgemüse in einem großen Topf und darf artig ein paar Stunden köcheln, bevor es abgeputzt wird.

24.12 der Weihnachtstag beginnt mit frischen Brötchen und einer Parade von frischen Wurstwaren. Danach passiert das was passieren muss. Urplötzlich stellt sich heraus, dass von der Einkaufsliste noch eine entscheidende Komponente fehlt. Mutti also auf in die Stadt und Vati verschwindet auch plötzlich, um wohl noch eine entscheidende Komponente für das Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Gern lagern auch schon mal geheime Amazon Pakete irgendwo im Haus.

Mittagszeit. Zu der Hühnersuppe werden Nudeln und Suppengemüse gereicht. Es wird fleißig abgeschmeckt und dann schnell heimlich mit etwas künstlicher Brühe nachgeholfen. Schade um das Bio Huhn das man extra für das Weihnachtsfest gekauft hat, das es nun seine Brühe mit dem Industriepulver teilen muss.

Zum Kaffee fliegen dann Oma und Opa ein, natürlich mit Körbeweise Geschenken und Zutaten für das Abendessen. Aber erstmal Kaffee trinken. Stollen kommt auf den Tisch. Zur Sicherheit von 2 verschiedenen Bäckern. Nun werden Feuchtegehalt und Rosinenanteil ausgiebig diskutiert. Dazu noch die alljährliche Preisentwicklung. Was eigentlich reichen würde, wird noch ergänzt von einer ganzen Parade anderen Naschereien.

Abendessenzeit. Jetzt wird quasi der Höhepunkt erreicht. Klassischerweise würden Kartoffelsalat und Wiener ausreichen. Dazu werden aber verschiedenen Salate, Wurst, Brot und ganz wichtig Aal aufgetischt. Warum Aal weiß ich bis heute nicht so genau, aber jedenfalls wird dieser vorher geräucherter Fisch lauwarm gegessen und auf den Kamin gelegt, merken!
Zunächst einmal geht es los mit Kartoffelsalat und Wiener, die verschiedenen Fleischereien werden ab diskutiert und die Netto Wiener in höchsten Tönen gelobt. Dazu der Kartoffelsalat oh welch eine Pracht. Man widmet sich den Salaten und der Brot und Wurst, kleine Portionen Gang für Gang.
Was gemerkt, ja genau der Fisch, der liegt auf dem Kamin und da lag er schon 2 oder 3-mal auch nach dem Abendessen. Überflüssig diese Speise an einem Weihnachtstag.

Auf zur Geschenkestunde. Es ist ja so, dass wir vorher sagen, dieses Jahr schenken wir uns nichts. Cleverer Ansatz, aber warum dann die Körbe voller Geschenke. Und so wird dann fleißig ausgetauscht, Süßigkeiten die zuvor im Angebot waren, Kleinigkeiten vom Weihnachtsmarkt, so eine richtige Überraschung in den letzten Jahren gab es selten.

2. Weihnachtstag

Zu den Brötchen vom Vortag gesellen sich noch Stollen und Reste, das erste Mal. Es wird ein Vormittag vertrödelt und es geht weiter zur Weihnachtsgans bei Oma und Opa. Wir hatten da schon tolle Momente, von den 2 Soßen einmal mild und einmal scharf, über ein fremdartiges Gewürz bis hin zu einem einfach tollen Weihnachtsessen. Nachtisch selbstverständlich, gern eine Angebotspackung Eis der letzten Wochen.
Mittagsschlaf und relativ schneller Übergang zum Kaffeetrinken zu Hause dann wieder. Wieder Stollen, wieder süßes, wieder zu viel.

Keine Freiheit auch beim 2. Abendessen. Gern die Suppe vom Vortag, Salat und alles wie beschrieben.
Ich lass das an dieser Stelle mal so, werden in einem Monat abhacken was davon eintritt und nicht.
Bis dahin eine schöne Weihnachtszeit.

Flackern der Lichter in unseren Gesichtern

10.4
Es ist erst 5 vor 12.
Der Mondschein wirft ein Schattenspiel an meine Wand. Ich war gerade am einschlafen und das was ich da als Blumenmuster geträumt habe, ist nur ein Schatten eines Astes.
Ich bin hellwach und irre im Zimmer umher. Geht es jetzt zu Ende?
Ein Blogeintrag über den Tod? Ach quatsch!
5 nach 12. Die ersten Gratulationen zum Geburtstag trudeln über facebook ein. Ich fühle mich virtuell akzeptiert. Ich trudel ins Bett. Für einen Moment schrecklich allein, daran habe ich mich gewöhnt. 5 min Gänsehaut und dann bin ich eingeschlafen.

Am Morgen. Ich sitze allein am Frühstückstisch. Meine Vermieterin ist gedankenverloren in der Küche. Sie hat meinen Geburtstag vergessen. Erst nach einer kleinen Erinnerung gratuliert sie mir herzlich.

In der Firma sitze ich im Büro. Mir gratuliert niemand. Diplom- oder Diplomarbeiten scheinen wichtiger als Zwischenmenschliches. Nach einer Erinnerung gratuliert man.
Da sind andere Abteilungen aber wesentlich netter. Manche fallen mir fast um den Hals. Hier herrscht noch Leben.

Wirklich angekommen bin ich aber erst nach Feierabend. Ich bin noch nie mit einem Freund mit einem Regionalexpress zum essen gefahren. Das wird unvergessen bleiben. Bei traditionellem vietnamesischen essen begrüßen mich Freunde, egal ob lässig gestylt oder im Anzug.

Es ist schön, so soll es zu Ende und weitergehen.

weiß – grau

Ich bin auf dem Weg zum Tischtennis. Die Abendstimmung färbt den Himmel auf eine ganz besondere Weise. Der Hintergrund vom Sonnenuntergang weiß – grau und die Wolken am Himmel dunkelgrau. Schleier bilden sich und die Abstrakten Formen vermischen sich am Himmel.

Warum mir das auffällt?

Ich habe frei, also Freizeit. Ich bin nicht mehr in dem Tunnel, bestehend aus Praxissemester, Praxisarbeit und Terminen. Freizeit kann sehr schön, aber auch belastend sein. Zu mindestens, dann wenn man lange weile hat.

Ich bin in einer Freizeit, bewusst, ganz bewusst. Bisher habe ich alles sehr aktiv erlebt. Disko, Spieleabend, Konzert und weitere Dinge werden folgen.

Mein Verhalten hat sich der Freizeit angepasst. Im Supermarkt kann ich mir Zeit nehmen und Wähle Quark und Kresse als Besonderheit aus. Dazu Putzmittel für den Frühjahrsputz.

Morgen will ich aufräumen, nach einem halben Jahr wird das auch mal wieder Zeit.

Überfluss

Die Schlange am Dönerstand am Mehringdamm ist nachts um halb 1 länger, als die auf dem Platz der Annoncenuhr in Werdau um halb 1 Mittags.
Der Nachtbus in Neukölln ist nachts um 1 voller als die Stadtlinie in Werdau, Mittags um 1.
An der Disko reißt die Schlange nicht ab und Wartezeiten von 1-2h sind normal. In Werdau geht man nach 2h in der Disko manchmal wieder.

In Berlin zu leben heißt ständigen Überfluss zu konsumieren. Ob das gut ist darüber diskutieren wir in der Schlange am Dönerstand. Irgendwann lernt man das ganze nicht mehr zu schätzen, so die einheitliche Aussage am Ende.

Da ist es doch gut zu wissen, das es einen Sonntag gibt. Jeder entspannt auf seine eigene Weise und fährt sich einmal herunter. Ein Freund sendet ein Foto vom Tegeler See, ich weiß es geht ihm gut, er hat die letzte Nacht zusammen mit mir gut überstanden.

Das letzte Mal

Spinat mit Kartoffeln ohne Ei. Etwas Kuchen und Gulaschsuppe mit Brot und Wurst. Von allem nur wenig und alles zu Hause. Das waren die letzten Mahlzeiten 2010. Psychisch sehr niedergeschlagen nach einem anstrengendem Weihnachtsfest im Zweispalt mit der Familie. Körperlich auch mit wenig Kraft, ausgemergelt nach einem Magen Darm Infekt. Langeweile und Wach bis 22 Uhr. Danach im Bett und nur wach zwischen 23:45 Uhr und 00:30 Uhr. Das war Silvester 2010. Eine andere Option hätte ich auch nicht gehabt.

Dieses mal.

Schweinefleisch mit Nudeln, asiatisch, am Kuhdamm. Ein doppelter Esspresso macchiato in Berlin Mitte. Mohnstollen zu Hause und später noch Tortellini mit Tomatensoße auch zu Hause. Viel besser. Und Optionen habe ich auch. Da warten 2 Freunde auf mich um mit mir in eine Bar zu gehen. Oder ich wähle eine Kneipe mit 2 anderen Freunden. Optionen gibt es hier immer und was sich geändert hat ist der Status von isoliert auf allein mit Anschluss.

Tacheles.

Gedanken

Warum sitzt da ein Mann am Spreeufer ganz allein. Er ist fein angezogen mit schwarzen eleganten Hosen und einem langärmligen lila Hemd. Sein Blick ist traurig und es ist ungewöhnlich.

Warum sitzt da ein Mann am Spreeufer ganz allein. Er hat ein Blindenabzeichen an der Jacke aber eine Fotokamera in der Hand. Er schaut nichts sagend und wartet auf einen Lichtblick.

Warum jagen mehrere Männer am Plänterwald sich durch den Wald. Sie tragen Hosen im Armeestil und schwarze Hemden. An Stöcken haben sie Fotokameras befestigt und es sieht aus wie ein Spiel aber dann klettern sie über den Zaun des stillgelegten Spreeparks und es wird illegal.

Warum spricht mich ein fast zahnloser Mann am Dönergeschäft in Adlershof an. Er erkennt sofort meinen sächsischen Dialekt und weiß sofort gut Bescheid. Er kennt Details über diese Region und scheint auch Fachwissen zu besitzen.

Die Heimfahrt nach meiner heutigen Stadttour bleibt rätselhaft.