Leave a trace

… eine Spur hinterlassen …

 
Das war Sie also die KW30, ich denke, also bin ich, ganz klassisch in Kalenderwochen nun. Arbeitstechnisch alles beim alten, da kann ich locker die Worte von 2014 wählen, aber diesmal hat es ein festes Fundament, okay das wird es nie ganz geben, aber wann gibt es das schon. Also Urlaub genehmigt, Visitenkarten angekommen und Namensschild an der Tür wird auch bald geändert.

 
Also schauen wir mal auf das zurück was diese KW30 wirklich ausgemacht hat. Sonntag in KW29 wohlgemerkt war ich voller Energie und schwärmte von diesen 3 neuen Dingen die auf mich zukommen würden, oder sagen wir 2 wirklich neue Dinge und ein was grob bekanntes.

 
Und so fand ich mich am Dienstag auf dem Boden der Tatsachen beim Völkerball wieder, aber nein gestolpert bin ich nicht, es war ein tolles Ballvergnügen, was ich öfters wiederholen werde.
Ich rauschte weiter durch die Woche, ein Donnerstag wie er nie war, mit dem Scooter nach der Arbeit in das bunte wilde Kreuzberg, Milchreis kaufen, auf der Bank löffeln und einen Text über Freundschaft lesen und grinsen weil ich welche hab, hier Johannisthal und in ganz Berlin nur in Moabit nicht, aber da brauche ich auch keine, was für ein Diss herrlich.

 
Die zweite Sache war nicht so lang im Voraus geplant, es kam mehr oder weniger über mich, mit einem Freund in die Stadt, Sushi essen und dann kräftig den Hintern knackig und gay bei Asbjorn schütteln.

 
Unheimlich gefreut habe ich mich auf das Freiwasserschwimmen in Teupitz am See, ich habe damit keine Erfahrung, auch weil ich als Kind nie wirklich im See baden war. Nun also 1,4 km durchs Wasser, geplagt von Zweifeln ob ich es schaffe, Fragen zum richtigen Tempo und einer tollen Feststellung es zu schaffen, Zeit egal, Hauptsache der Tag war schön, bei Gulasch und Kugeleis, aus einer Telefonzelle heraus zu Hause anrufen.

Neujahr

It could be something new that blogging goes more and more in new directions. English is a fancy style, maybe used in future oftenly. But at first I want to wish you a

HAPPY NEW YEAR

Neujahr also, der Schalter ist auf null gelegt und wieder geht´s von vorne los. Aber warum von vorn, das war doch ein wunderbarer Jahreswechsel, mit vertrauten und fremden Gesichtern und einer Sympathie die seines gleichen sucht. Ein klassischer Partyabend, nur alles eine Nummer aufregender diesmal. Zum Vor-Vor trinken auf ein KitKat, dann weiter nach Friedrichshain zum bunten Staunen an Feuerwerkshimmel und dann gegen 2 in einen Club rein.

Neujahr heißt auch, sich einmal Gedanken zu machen zu dem was kommt. Ja die Zukunft deuten oder besser noch ganz aktiv mit gestalten. Ganz unbemerkt aber nicht spurlos wird es an euch vorbeigegangen sein. Ich blogge jetzt professioneller über eine Adresse die ich direkt bei facebook einbinden kann.

Der Blog wird weiterhin eine private Lebensgeschichte blieben, aber es wird mehr und mehr kommerziell. Ich werde mehr abgrenzen zwischen Privatperson und Kunstfigur . Letztes Jahr bin ich privat als Model in einem schwulen Club, unter den wachsamen Augen enger Indiefreunde, gelaufen. Dieses Jahr wird es eine Lesung als Kunstfigur geben, ich traue mich mehr und mehr auf Bühnen und entdecke die Welt. Ich bleibe für das was ich stehe, aber Liebe, Schwul und Indie stehen mir exzellent.

Gerade schlägt was wildes exzessives in mir. Viel zu schüchtern war ich beim Friseurtermin Ende 2014, jetzt will ich Undercut 2015, das ist das erste kleine Projekt was ich angehen werde, morgen schon! Aber da kommt noch mehr auf mich zu. Ich trage schon die ersten Indieshirts der Kollektion 2015 im Club auf und Freundschaft wird für mich mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit.

Also schauen wir weiter in die Zukunft. Ab Februar werde ich größere Brötchen packen, Lacktechniker und so, in Reinickendorf, das war das zur Arbeit was ich angekündigt hatte. Aber pendeln will ich das? Ja muss ich ja erstmal zwangsläufig, aber jetzt kommts.

Johannisthal da wohne ich und ich habe diesen Standort immer verteidigt. Die energiesparenden Wohnung, der Balkon in der 4. Etage als Süd West Blick bis zum Fernsehturm, die gute Anbindung bis zum Schlesischen Tor und die S Bahnen in 10 min Fußweg mehr oder weniger vor der Tür. Aber ich bin Entwicklung und nach Grünau und Johannisthal habe ich nun mächtig Lust auf darauf ein Mitte Hipster zu sein. Nun muss es nicht zwingend Mitte sein aber irgendwo im Stadtring wohnen ist der nächste Schritt und so groß das es ein ganzes Jahr Projekt wird.

Auf der Suche nach dem Wort

Ich liebe das Wort.

Deswegen ein kurzer Rückblick auf das letzte Jahr. Erst jetzt an dieser Stelle, weil manchmal ein Wort aus dem Wortschatz erst verschwinden muss, bevor einem bewusst wird wie wichtig es war.

Tacheles prägte das Jahr 2012. Tacheles, wofür stand Tacheles. Mit dieser Frage wurde ich oft konfrontiert.

Tacheles war ein Kunsthaus in Berlin. Ich mag Kunst und versuchte immer eine gewisse Kreativität zu vermitteln.

Tacheles ist das aktuelle MIA. Album, jeder weiß das es meine Lieblingsband ist und das ich mich fallen lassen kann wie bei keiner anderen Band.

Tacheles ist ein schönes Wort. Es steht für Direktheit in jeder Lebenslage, ich versuchte es zu leben, bis zum letzten Tag.

Und so verschwand Tacheles letzte Woche so urplötzlich das sich noch nicht jeder daran gewöhnen kann. Dein Profil, Tacheles, du hast es gelöscht. Auf einmal sprechen mich Menschen darauf an die vorher schweigend an mir vorbeigelaufen wären, immer in dem Wissen, den kenne ich ja aus dem Forum, aber ansprechen mag ich ihn jetzt lieber nicht, anschreiben vielleicht.

Tacheles wiederbeleben, das wäre kein Fortschritt. Ich bin ständig auf der Suche nach Innovation und neuen Ideen. Ich schaue mir jetzt lieber einen Jungen in real an und spreche ihn kurz an, wenn ich ihn interessant finde, anstatt wochenlang auf ein Profil zu starren.

Für 2013 ein neues Profil oder ein neues Wort, das alles beschreibt was ich gerade erlebe, das ist gerade nicht in Planung.

Schatten Springer

Es ist theoretisch und praktisch nicht möglich über seinen Schatten zu springen. Die Sonne und der Mond begleiten uns ständig und selbst in der finstersten Nacht begleitet uns ein innerer Schatten.

Was aber möglich ist, das dir die Sonne des Lebens so stark ins Gesicht scheint, das der Schatten hinter dir verborgen bleibt und du blind wirst. Gepaart mit unbedingtem Willen, dann ist vieles möglich.

So wage ich mich das 2. mal allein in das Schwuz. Auch unter der Woche ist das Clubleben in Berlin hart. Offizieller Einlass schon ab um 11. Ich war erst um 1 Uhr da und damit im guten Durchschnitt. Viel ging am Anfang noch nicht. 1 Popfloor und 1 Sportsfloor mit Kicker und Tischtennisplatte. Genau auf diese etwas andere Art der Kontaktmöglichkeit hatte ich abgezielt. Der Start zunächst misraten. Am Kickertisch keinen Anschluss gefunden und auf dem Tanzfloor fühlte ich mich allein auch deplaziert. Also besonn ich mich auf das was ich kann und weswegen ich da war. Tischtennis. Ich wusste der Abend würde sich entwickeln. Egal ob als aktiver Spieler oder passiver Zuschauer, Kontakt baut sich schnell auf. Nur mal den Ball fangen, nett lächeln und zurückwerfen oder einfach Fragen ob jemand mitspielen mag. Aber genau das ist es ja, jemanden ansprechen. Irgendwann, war die Runde dann komplett. So etwa 6 Mann die konstant miteinander, darunter 2 die mir gefallen. Irgendwann gab einer von denen seinen Schläger ab. Ich wollte ihn aber nicht aus den Augen verlieren, also musst eich genau das tun was für mich über den Schatten springen bedeutet. Genau das habe ich getan.

Der Rest des Abends war gerettet.