Ganz nah bei mir

Rausgeklettert auf den Balkon, dieses eine Lied gehört, diesmal ohne Xylophon Begleitung, weil ich es verliehen habe, glücklich gewesen an diesem Abend.

 

Wenig später schon, im Bett liegend, an das Ende denkend und an alle die, die es schon erreicht haben, danke dass wir mit dir tanzen, lachen, singen und schwitzen durften, du wirst vermisst.

 

Ganz nah bei mir ist einer dieser Artikel, der tiefer geht, näher dran ist an der eigenen Reise zum Ich, als die letzten zuvor.

 

Letzte Woche habe ich noch einen menschlichen Fehler gemacht, ein einfache Tut mir Leid hätte ausgereicht, aber in meinen Kopf waren eher S Bahn Abfahrtszeiten, simple Ausreden und das Schimpfen auf andere, als dieser einfache Satz. Jetzt sitze ich hier und gleiche die Schuld mit einem Gyros vom Drehspieß aus, komme zu spät zum Völkerballtraining, lasse mich von fremden beeinflussen  und fange mir die nächste Rüge ein.

 

Menschlich bin ich trotzdem weiter gekommen diese Woche, ich habe alle Pläne aufrecht erhalten und neues entdeckt, das wichtigste was ich gelernt habe ist, Erfolg ist nicht so wichtig, lieber dieses Teamgefühl, Nudelsalat machen, tanzen, anfeuern und eben ein Nein an einer Stelle akzeptieren an der es andere nicht können, das hat mich Stolz gemacht und finden andere sogar cool. 2 schöne Nachmittage im Sand bei der Strandvölkerballweltmeisterschaft, das bleibt.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine lockere lässige Freundschaft zu führen und so diskutieren wir über E Zigaretten und Langzeitstudien zu Bananen, es endet friedlich mit einer Kakaolimonade auf dem Balkon, es ist einer dieser freudschen  Versprecher der diese Woche bereichern soll.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine locker lässige Freundschaft zu führen und so sitzen wir gemeinsam in der selben Bahn auf dem Weg zum Abendbroten mit Freunden, das wir Stühle und Tische erst selbst raustragen müssen und der Kellner seinen Berliner Humor spielen lässt, ist Teil des Konzepts sich wohl zu fühlen. Am Essen und so scheint es, das ist das wichtigste gibt es nichts zu meckern, Bruschetta aus dem Ofen, eine säuerlich scharfe Soljanka, eine leicht cremiges Schweinegeschnetzeltes und ein Eis mit Cookies und Sahne, es gibt eben nichts zu meckern.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee nach neuen Clubmöglichkeiten Ausschau zu halten. Ich weiß jetzt was ich nicht brauche. Ich brauche keinen Darkroom, keine Transe die Schnaps ausschenkt, keine Transe die eine Show bietet, keine Tombola, keine Karaoke, keinen Aktionsfloor, keinen Candyboy, keine Fotowand, kein Kuchenbuffet, keinen Discobus, kein Karussell, keine Wurf Bude, keine Mega Hollywood Schaukel, keinen Mann mit Mega Brüsten, keine Frau mit Bart, keine Wahrsagerei und vor allen Dingen keinen Türsteher der mir sagen will das ich in locker lässigen Jogginghosen hier nicht reinkomme, weil wir da drin ja so ein gewisses … und dann traut er es sich nicht einmal auszusprechen, Niveau haben. Es ist viel zu einfach die schwule Partyszene in einem langen Schachtelsatz nieder zu schreiben. Da können die Schwulen und Lesben in Zukunft schön allein im Kreis tanzen, ich habe ganz spontan den nächsten Schritt gemacht und bin ausgegangen zu Techno, House und 80&90 Trash Pop und diese Party war besser als alles was ich im ersten halben Jahr gesehen habe, ein Hoch auf Birgit und sein Bier.

 

Und gerade fühle ich, das ist gerade erst der Anfang, einer neuen Club Zeit, ich habe noch mehr als 28 Jahre vor mir, hoffentlich. Guter Plan, gute Nacht.

Fütter dein Gehirn

Am Montag gleich die Schockdiagnose, vom ganzen deepthroaten und Schwänze blasen haben sich 2 kleine Löcher in die jeweils hinteren Backenzähne, hätte ich das vorher gewusst, man sollte halt manche Sachen nicht so tief in den Mund nehmen, oder besser putzen, ein Auftakt mit einer Mischung aus Spaß und Ernst also.

Ich habe mir mal die Statistiken angesehen, letzte Woche melde ich mich zurück aus der Sommerpause und ausgerechnet einen Tag vorher verirren sich 34 Besucher auf meinen Blog. Da stimmt doch was nicht, dachte ich mir sofort und weiß natürlich auch gleich warum. Da muss es auf dem Festival zu Hause wohl doch Empfang und Smartphones gegeben haben um nochmal kurz zu mobben, das nicht mal was sinnvolles dabei raus kommt und man sich jetzt jemanden anderen sucht, so ist das halt.

Ich bin froh im Trend zu sein, vor einer Woche noch wäre so eine Jugendsprache undenkbar gewesen, doch jetzt auf einmal liegt Lockstoff beim Griechen und Menschen versammeln sich mit Ihrem Smartphone in der Hand, um ein paar Pokémon zu fangen, wir machen da mal eben mit im Volkspark Friedrichshain, doch die Server sind down, also machen wir das was man Samstags eben macht, die Zeit vergessen, sich mit dem Drivenow nach IKEA Lichtenberg verirren, Sofas ansehe, Kuchen essen, Kleinkram kaufen.

Später wird man noch im Club sitzen und schimpfen über das was man eigentlich liebt, sonst wären wir ja nicht ausgerechnet das geworden und würden das jetzt genau arbeiten, trotzdem so 2x 6 Monate Urlaub wäre schon nett und dann stellen wir fest das wir alt werden und bleiben im Club bis 4 länger geht nicht.

Ein Überblick der Woche musikalisch, es fängt elektronisch an mit „Feed your head“, doch schnell schwenkt es um, „Einhorn“ ist jetzt neu aber nur 2 Tage lang da mag ich „Von wegen Lisbeth“ schon wieder und höre mich mal eben so ein bisschen quer durch die deutsche Indie Szene, woher das nur kommt, es gibt da einen Einfluss den ich nicht verschwiegen will, wir haben eine gute Zeit.

Unicorn

Ich hab noch Glitzerstaub im Gesicht, es wird schon hell und das in einer Woche die dunkel im Herzen war, aber das ist alles doof gedacht, am Ende war es besser denn je und das Ende Oktober, ja wo führt das denn noch hin.

 
Wir aßen uns satt bei Fisch im Reis, auch Sushi genannt dazu ein sauer scharfer Tropfen und ein knuspriger Snack, das ist Montag, das ist Japanese Restaurant in Johannisthal.
Sport wie gewohnt am Dienstag. Völkerball, werfen, ducken, fangen und ich bin die Queen die nicht schlecht spielt, auch mal auf die Knie fällt und wieder aufsteht.

 
Denkwürdig und ja ich schreibe es genauso nieder der schwarze Mittwoch war gar keiner, es war einfach nur der Anlass das ich seit genau an diesem Tag seit 1 Jahr Single bin und das habe ich gefeiert bei Buscetta und Pizza, zu Stermann und Grissemann die Rippen aus dem Leib gelacht, ach den kennt ihr schon, genauso wie das was ich am Donnerstag schreibe , diese #tbt Geschichte hau ich jeden Donnerstag raus und ihr glaubt den Scheiß auch noch, das ist alles 1 Jahr alt, alter scheiß von gestern, nichts mehr ist aktuell, kein Job zwischen alten Maschinen, keine Beziehung mehr, dafür vollkomme Freiheit in Gleitzeit und mit allen Freunden die man sich nur denken kann.

 
Ich übertreibe nicht, wenn ich schreibe, Wochenende das war fast nur noch heterosexuell, das man da auch immer diese blöde Unterscheidung machen muss, ich kann flirten wo ich will, sei es bei der WG Party mit heißen Extrudier Geschichten oder später im Rosis bei goldenen Momenten zwischen Glitzerstaub, Luftschlangen und Konfettikanone, Club ist, wenn es von der Decke tropft, so muss das sein bei einer Party die alle versammelt die Rang und Namen haben, sei es der Graf Dracula oder Bekannte aus den entlegensten Winkeln von Berlin.
Schade, wirklich schade dass ich kurz in Köln bin, aber gut, wirklich gut das ich auch da schon wieder Anschluss habe.