Bowl

Bowls sind auch nur Schüsseln mit einer Buchstabensuppe drin und wir schwimmen von A nach Z.

Angekommen bei H, so am Ende des ersten Drittels quasi, wo sich mehr Dinge verändern als auf den ersten Blick offensichtlich sind.

Alle werden jetzt vegan, essen rohe Kost aus ihren Schüsseln,  ich esse weiter Fleisch, ich brauche das Gift.
Das ist also der neue Foodtrend in diesem Jahr, nachdem ich das Foodsharing groß zelebriert habe nun also die Entwicklung alles in einer Bowl zu servieren. Geh mal nach Mitte und bestell ein Wiener Schnitzel, nicht mehr möglich ohne das der Kartoffelsalat aufwendig in einer Schüssel mit einem Stängel Petersilie angerichtet wird.

Bowl das ist auch ein neuer Trend dem ich jetzt Folge. Bowl als cut aber, nach einigen Undercut, den ewig gleichen und billigen Sidecut Versuchen und zuletzt einem braven Jungen Schnitt nun also bowl cut. Mit Ende 20 also noch mal ein neuer Versuch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Vielleicht lasse ich mir zum Finale noch die Farbe rausziehen, mich würde es glücklich machen.

Glück ist es auch eine neue Sportart erlernen zu dürfen. Habe ich in den letzten 2 Jahren auf diesem Sektor Stillstand betrieben sortiere ich nun wieder um. Auf den Weg zu mehr Flexibilität und Nähe bin ich beim Volleyball gelandet, weil seit einigen Wochen genau diese Idee in meinem Kopf rumschwirrt. Nun das ganze vollendet und Spaß gehabt.

In diesem Sinne, neue Frisur, neues Lächeln, neues Sport, alles Gut.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Immer noch da

Ich will Herbst bunt schön und laut.
In diesem Sinne. Ich mache da weiter wo ich letztens aufgehört habe. Immer noch da, trotz Pause, weil es viel zu diskutieren gab. Es gab ein so richtig verregnetes Wochenende und eines was schöner war. Ich habe viele schöne Dinge unternommen in diesem Herbst und mich manchmal in mein Schneckenhaus verkrochen.

Ich habe nachgedacht, nicht über einen ganz großen Neuanfang aber zu mindestens über eine Teilverseifung des Polyvinylalkohols. Herausgekommen ist eine kleine Verbesserung in den heimischen 4 Wänden , stark angefangen und stark nachgelassen. Wozu taugt eigentlich Fhain. Diese Frage habe ich so im Detail noch gar nicht diskutiert. Fakt ist, die Wege sind unfassbar kurz und alles läuft sehr eingespielt. Meine Wohnung taugt nicht als Vortrink Location aber zum spielen kommt man gern her, meist ungefragt.

Diesen letzten schönen Tag, verbracht habe ich genau hier mit einem Eis auf dem Sofa.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Futurium

Das ist sie also die Zukunft, wenn die Fußballspielenden Roboterkollegen umkippen und sich auf den Boden Kugeln. Zu Gast im Futurium quasi dem neuen Flagschiff und Zentrum für Zukunftsgestaltung im Berliner Regierungsviertel. So wird also gebaut im Jahr 2017, groß, hell, Lichtdurchflutet, fast ein bisschen kahl wirkte das alles was bald noch mit realem oder virtuellen Leben gefüllt werden soll.

„Ich will“ ,das sind ja klassische Zukunftsformulierungen. Wie war es also letzte Woche Sonntag gleich nochmal an einem der letzten Sommertage. Ich will ein Eis, ich will schaukeln, ich will Mittag essen, ich will jetzt Seilbahnfahren. Also trauen wir uns hoch auf den Wolkenhain und schauen bis nach Friedrichshain. IGA halt. In Berlin zu wohnen ist auch dieses riesengroße Glück hier in einem Überfluss an Kulturangebot zu leben. Ich habe es doch selbst gesehen in Osnabrück da sitzen 10 Mann im Restauant und 10 im Kino und die anderen tausend zu Hause.

Ich will das alles nicht. Ich will Herbst bunt schön und laut.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

1

Schon 1 Jahr, unglaublich, wie die Zeit reist.

Gleich 2 Jubiläen standen an. Weil ich vor einem Jahr entschieden habe am Tag des Umzuges auch gleich noch meine Beziehung zu verkünden.

War es vor einem Jahr der Koreaner mit Freunden, ist es dieses Jahr ein Hot Pot zu zweit. Asiatisch essen in Berlin viel geiler als im Sachsenland wo sie Thai China Vietnam Küche alles in einen Topf schmeißen.

Und wie feiern wir das nun genau, mit einer Überraschung hier und einer Überraschung da, genauer gesagt heißt das ein neues Kunstwerk für die Wohnung und mich und ein Frühstück am gedeckten Tisch für ihn. Schon tags zuvor gute Stimmung bei der fashion Show im Bikini Haus.

Ich sortiere meine Gedanken, ein ganz besonderer Schlüssel ist nicht nur die Zeit zu zweit, sondern auch die Zeit allein, die da wäre beim Sport, bei einer neuen Freundin im Norwegenkiez oder bei einem schwarzen Eis, lang wird es das nicht mehr geben dieses Jahr, ich trag schon jetzt Trauer in mir.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Augüstchen

Augüstchen bringt sein letztes warmes laues Lüftchen.

Etwas Poesie bevor wir in den ganzen staubtrockenen Fakten ersticken.

31 lange Tage, öfter verregnet als im Sonnenschein gebadet. Den Balkon habe ich so gut wie gar nicht genutzt für 2018 muss ich hier nach einem Konzeptwechsel suchen.

Baden war dieses Jahr auch keine Sau und das man gegrillt hat war wohl auch eher im Mai als im August.

Auf der Suche nach persönlichen Höhepunkten gerate ich auch kurz ins Stocken. Es gab nicht so einen Übermoment wie in den Jahren zuvor und wenn ich einmal bis 6 Uhr auf Party gehe bin ich direkt danach einen Tag krank.

Aber dieser Beitrag muss mehr sein wie ein lauwarmer Aufguss vom August. Wo waren sie also die Momente von denen wir noch in Jahren schwärmen werden.

Ich glaube es ist das Zusammenspiel von uns zwei, Tag ein Tag aus und wenn ich dann mal allein bin helfe ich bei Umzügen, halte und knüpfe neue Kontakte und treibe Sport. Dann gibt es noch Bromance Abende im Kino wo Liebe in Aussicht ist.

Das ist das Rätsels Lösung, das Puzzle welches sich aus vielen Teilen zusammensetzt, das ich in einem Jahr im FHain so schnell alles zusammengefügt habe das es keinem Tag mehr gibt wo ich über den nächsten Schritt an Perfektion nachdenken muss.

Ja das ist alles und dafür wird man wohl mal Danke sagen dürfen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Paxologe

Beschreibung für einen Menschen der sich in dem intensiven Prozess von Auswahl, Einkauf, Transport und insbesondere dem Aufbau einer PAX Ikea Schlafzimmerwand befindet.

Gern auch als Verb, paxen, im weiteren Sinne das paxen, also schaffen wir schon verwendet.

Der Paxologe kann in diesem Zusammenhang aber auch psysische Aufbauarbeit bei eventueller Paxmüdigkeit betreiben.

So ist das also. Gerade befinden sich 2 Freundinnen im Umzugsprozess, das hatte ich ja nach dem eigenen im letzten Jahr ja lange nicht mehr. Also heißt es mal wieder Transporter fahren und erstmal wieder kapieren wie das mit so ein paar Tonnen unterm Hintern und den Gängen gleich war. Hinzu kommt ein äußerst amüsanter Besuch bei IKEA am Samstag, das ist wie so eine Loveparade im Möbelhaus, schön den Massen hinterher und am Ende mit einem Pax raus.

Durchgekommen sind wir allemal und diesmal bin ich auch standhaft geblieben und nur ein neues Spannbetlaken und 2 neue Badematten landeten in meiner blauen Einkaufstasche. Ich sehe den Prozess des Einrichtens und sich selbst optimierens auch als abgeschlossen an. Viel mehr sind es die kleinen Stellschrauben an denen man drehen kann. Und eigentlich geht es ja auch ums ausmisten von längst vergessenen Technikgenerationen, weil ich auch schon eine Generation weiter bin.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Blau

Dieser Blog macht blau.

Ich weiß auch nicht welche Inspiration ich brauche, um so zu schreiben wie früher. Vielleicht sollte man einfach mal die harte Hand wieder anwenden.

Jede Zeit hat ihren Sinn und Abschnitt. Als das hier entstanden ist, war es 2013, tief im ALG II Strudel und heftig auf der Suche nach sich selbst. Da gab es Zeiten mit Smileys auf der Hose beim Gespräch im Jobcenter und lackierten Nägeln beim Vorstellungsgespräch. Es war mein Protest gegen das System Arbeit zu rebellieren und jetzt stecke selbst tief fest in den System aus Montag bis Freitag, zum Glück nur 32h die Woche.

Damals war ich offensiv schwul, es gab eine bestimmte Bar in der ich zu viel Zeit verbrachte, ich suchte im Club nach dem Sinn der Subkultur und verschwendete Zeit auf dem schwulen Einwohnermeldeamt.

Und jetzt? Zeit das Ende zu verkünden?

Es läuft seit Wochen so glatt durch, erst auf Kreuzfahrt gewesen, nicht erwähnenswert weil gut, dann ein schneller Einstieg zurück auf Arbeit, auch nicht erwähnenswert weil immer so und dann mit dem Freund zu Hause, auch nicht erwähnenswert weil immer so.

Spontane asiatische Woche und etwas geplantere europäische Woche hinter uns. Mit allen Freunden und Hobbys einmal durchrotiert, ein zwei Dinge nicht geschafft, bei manchem weiter als geplant.

Und so bleibt es wie oben schon gesagt. Der Blog macht blau, keine Regelmäßigkeit, aber auch kein Ende, irgendwo dazwischen pfeifen wir die Zukunft herbei.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Pong

Sommer, Ende Juni zur Sommersonnenwende, nicht zu spät, aber lang erwartet. Wir lassen uns treiben am Kanal, von gegenüber grüßt ein Graffiti, „Scheiß Sommer“ steht da. Ein Widerspruch ganz klar. Sommer 2017 beginnt gerade erst. Eine konkrete Taktik habe ich für mich selbst nicht festgelegt. Es soll einfach so werden wie die letzten Jahren auch. Aber da das zu einfach wäre, dann doch herzlich wilkommen im Selbstoptimierungswahn. Details in der Wohnung abgehackt. Der Salat sprießt langsam auf dem Balkon, in der Gewerbefläche baut man auch. Ich habe nachgedacht über Hängematte, Sekretär und sogar neue Stühle. Alles verworfen, dann doch lieber einmal sortieren, nicht gebrauchtes in den Keller und einmal abgestaubt, mehr Platz für zwei, traumhaft wie es funktioniert.

Optimierungen am Lebenslauf wurden vorgenommen. Wenn man sich über 2 Jahre nicht mit diesem Stück Papier beschäftigt hat, tut Beratung gut, für einen neue Perspektive. Was bleibt ist der Traum einer 32h Woche den ich schon lebe, aber auch dem Gefühl das ich noch mehr kann. Also schauen und offen bleiben für neues, aber nur innerhalb Berlins bitte.

Pong, das war also ein Abend in der Grießmühle, die Beine am Wasser treiben lassen, im Darkroomlabyrinth sich selbst entdecken und mal nachvollziehen wie sich so ein Lack im Inneren eines Mischkessels fühlt, gar nicht mal so schlecht finden wir. Noch schnell ein Stockbrot grillen. Die Phallussymbole außen schön knusprig und innen weich das es auf der Zunge vergeht. Sportlicher Rundlauf an der Tischtennis Platte bis diese krachend zusammen kracht. Zum Schluss Gespräche am Lagerfeuer, das Leben ist noch lang, ich habe schon neue Ideen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Rückfall

Da sind sie einmal aus die Freunde, zum Festival und auf Heimatbesuch und schon wackelt die Indie Pyramide. Wie war das noch mit Indie only? Nein an diesem Wochenende sollte es schöner Homopop sein. Eintritt gleich mal 12€, das ist für jemanden der es mehr oder weniger auf Gästeliste feiern zu gehen gleich mal ein Schock. Fast schon wäre ich auf dem Absatz umgekehrt, aber ich wusste ja was auf mich zukommt.
Drinnen nun also 3 Räume so wie man es kennt. Ein bisschen Retro, verrrauchter House und einen große Pop Kathedrale, die sich im Laufe des Abends zu einer Lady Gaga Goldgrube entwickeln sollte. Genau so schön die Tischtennis Ecke zum Bälle nach flitzen. Viele Ecken zum entspannen haben sie auch eingerichtet, da muss man fast enttäuscht sein das es keine Bumsecke gibt.

Ich habe mich auf die Suche nach einem Geheimnis begeben. Wunderbar wie es funktioniert trotz viel Sport am Abend und anderer gemeinsamer Zeit. Trotzdem lustige Abende auf der Couch und beim Kochen. Kino schauen und mach draußen, Deutsch und asiatisch Essen, das alles zwischen Freunden, wunderbar wie es funktioniert.

Längster Tag des Jahres und bald auch schon bald Jahreshalbzeit. Wenig Raum um einmal Bilanz zu ziehen. Krasse Worte gelingen mir nicht, das ruhige sortierte ist aber auch ganz nett.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Golden

Golden und schön frittiert soll sie sein, die Fritte. Pommes essen auf einem anderem Niveau, dem nächsten Foodtrend folgend, der eine probiert die deutsche Fritte mit gezupftem Eisbein, Sauerkraut, gepuffter Schweinehaut und Majo Flecken dazu. Der andere probiert die asiatische Variante mit Peking Ente, saurem Krautgemüse und Pflaumen Majo. Gut genug war es allemal, diesmal sogar so gut das wir für die Nachtisch Kreation mit Banane wieder kommen werden.

Goldene Zeiten sind es dann, wenn die Sonne langsam am Friedrichshainer Horizont untergeht, die Steaks saftig bruzzeln und König Fußball die Welt regiert und diesmal sind es dann auch die schwarz gelben, die den goldenen Pokal abräumen.

Ich Reise weiter durch die Zeit, auch wenn diesmal schwer zu sortieren ist was wann eigentlich genau war. Ich hatte diese kurze Zukunftsvision von der Hängematte auf dem Balkon, habe sie dann aber wieder verworfen weil es zu spät im Jahr wäre damit zu beginnen, weil das ganze Projekt mit viel zu viel Aufwand verbunden wäre und weil es sowieso schon genügend Plätze zur Entspannung gibt.

Goldene Zeiten haben sie mir versprochen da unten in Österreich, knallhart abgesagt habe ich, weil hier gerade einfach alles und manchmal zu viel perfekt passt.

Großzügig ausgelassen habe ich viele Geschichten aber das ist es mir diesmal wert.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Club

Club, dieses übermächtig allgegenwärtig beherrschende Wort, besonders in Berlin. Aber was ist eigentlich dran an diesem Mythos und bin ich gerade oder dauerhaft dabei, mich weiter zu entwickeln?

Die Welt geht vor die Hunde, Junge, traurig aber wahr. Gewarnt und trotzdem gemacht, weil von dem einstigen Ideal die Nacht durch zu machen und zu tanzen bis man schwitzt nicht mehr viel da ist. Aufwärmabend für ein Festival sollte sein, der Ruf und die Verlockung waren groß, aber aufgewärmt wird längst schon woanders. Das war der erste Abend auf dem Balkon und der nächste einer epischen Fifa Schlacht, dann doch später weiter ins Rosis um da fest zu stellen das der DJ schlecht ist und dann Hoffen auf einen goldenen Löwen, aber wie gesagt so richtig lang wurde die Nacht nicht.

Ganz anders da schon der nächste Tag, erst die Angst vor einem langweiligen Abend und dann mit etwas Nachdruck wie aus dem Nichts ein Treffen mit 3 weiteren Freunden organisiert. Spontan gleitet der Abend dahin, erst ein paar mal die Ballonabwehr beim Tischtennis geprobt und dann in Zimmer mit Ballons noch ein bisschen singen.

Sonntage sind sonnig, besonders dann wenn man Sonne wirklich genießen kann und wenn man weiß wie schlau wirklich geht. Zu den beiden Museen die wir kostenlos besuchen kommt ganz legal aber schon ein bisschen dreist, da in einer 5 Gruppe aufschlagend ein kostenloses Kaffeegetränk hinzu.

Zu guter letzt noch ein Satz über Weiterentwicklung mit etwas umräumen, neue Klarheit im Badezimmer und bald ein frischer Duft, weil ich den Planet liebe.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Kulinarik

Kulinarik, das Wort gibt es doch gar nicht meinte einer meiner Freunde einst. Oh doch erwiderte ich, nicht nur das es diesmal ausnahmsweise grammatisch korrekt ist, weiß ich darüber hinaus noch viel mehr.

Also habe ich mich auf die Suche begeben nach dem nächsten großen Trend nach Burger, Süßkartoffel und Co.

Erst blühte vegetarische Kost ganz stark auf, doch schon bald wurde alles veganisiert. Blöd nur für einen der sich zu Fleisch bekennt. So darf es dann auch die „Meat plate“ für 2 im black beards sein. Eines dieser unkomplizierten Restaurants mit flotter Jazz Musik, persönlichem Service und eben hervorragenden Fleischgerichten, neuerdings auch ganz praktisch zum teilen halt. Das ist nicht mehr so wie früher am Sonntags Tisch in Sachsen, schön das Mittag um 12, die exakt gleiche Portion Roulade, Soße, Kraut und Klöße für jeden.

In Berlin wird quer über den Tisch gegessen, sharing is caring, getreu dem Motto sein Essen nicht mehr nur bei Instagram zu teilen, sondern direkt am Tisch.

Ganz neu ist die Idee nicht, asiatische und arabische Küche zelebrieren das schon seit Jahrtausenden, aber der Deutsche hatte bisher gern immer seine eigene Portion Kartoffel an Schnitzel, Soße und Gemüse. Gut kein Problem, kann er auch gern weiterhin haben, aber nicht nur ich sehe im Prinzip des Teilens den nächsten Großen Trend.

Das ist dann auch gleichzeitig ein Aufruf gegen den Bestellwahn, deliveroo, foodora und wie sie alle heißen. Besser gemeinsam raus an den Tisch, speisen und teilen, teurer ist das auch nicht.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Der 673. Morgen

„Er konnte sich kaum erinnern, wie lange er schon hier vor Ort war, doch irgendwie schien es jetzt genug, obwohl so schlecht es nun auch nicht war“

Eine Kette liegt im Raum, man sieht sie kaum, es hängt kein Bild an der Wand, das nennt man jetzt also Kunst.

Wir sind aus an Tag eins zum Gallery weekend und es wird nicht das letzte bleiben. Erstaunt bleiben wir zurück, das also alles ist Kunst. Auch bleiben Rätsel beim Blick auf die Preislisten, 8 schwule Bilder für 10.000€ das kann ich doch auch!

1. Mai unangenehme Stimmung in der Luft, Hühnchen teile essen und an einer zu vollen Veranstaltung scheitern.

Ein kurzer Ritt nach Österreich. Papierherstellung ansehen und schön Smalltalk führen. Darin bin ich gut in anderen Dingen nicht aber scheiß egal.

Kaum zurück schon wieder rein in das schwule Getümmel. China Restaurant und Karaoke so muss das sein.

Mehr zu sagen fällt wahrlich schwer. Es gibt kein Sommer, es gibt kein Frühling, Freunde hissen das schwarze Tuch und fragt man mich finde ich für alles eine Antwort.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Furchtbar Fruchtbar

Es kommt nicht mehr so oft, frustrierte Worte eines jetzt älter gewordenen Bloggers. Der Druck muss nicht mehr so oft raus, früher war es immer der Sonntag, man konnte die Uhr danach stellen und abgerotzt habe ich auf das virtuelle Papier. Jetzt habe ich mich von diesem Gedanken gelöst, manchmal spritzt es noch vor Ideen, aber immer öfter ist das nur ein kleiner Schwall der einfach kommt und den ich dann auffangen muss.

So wie Ostern zum Beispiel. Großes hatten wir uns vorgenommen, aber am Ende war man zweimal müde beim tanzen, einen Tag ganz zu Hause und Berlin war sowieso leer, ja wie leer war Berlin eigentlich?

Erholung und besser kurz danach, ein IKEA Ausflug wird zur Erkenntnis, das große Neuanschaffungen nicht im Raum stehen, wer bald 30 wird verabschiedet sich nach und nach vom Power Billig Möbel shoppen.

Sport getrieben und Freizeit genossen, einmal vortrinken, beim Fifa verlieren und tanzen bis kurz vor 5, was für mich schon als früher morgen gilt. Einen richtig schönen Sonntag im Museum für Kommunikation haben und zum Abschluss essen und Baden,  das klingt jetzt irgendwie nach einer Mischung aus Aufbruch und Gewohnheit und war kurz gesagt ein tolles Wochenende.

Nehmen wir uns ein Beispiel daran und setzen fort, schon heute Abend bei einem Handjob, Schilder hochhalten bei TV Noir als Human Jingle.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Angezogen, ausgezogen, abgezogen

Das Haar in der salzigen Suppe ist doch wenn Sie hinter deinem Rücken streiten und sich nicht einig sind.

Zurück auf dem Level von 2013, weise Worte vom Manager und integriert. 13 sitzen nun an der langen Tafel. Sie kommen von nah aus dem Friedrichshain bis fern aus Horst und kein Horst weiß wo das liegt.

Es wird gegrillt und gebrutzelt, gescherzt und gelacht, manchmal fliegt ein böser Blick quer über den Tisch und am Ende wird im flüssigen Schokokuchen umher gerührt.

Ich habe nun Aufgaben bekommen und ich werde sie gewissenhaft abarbeiten damit aus Frühjahr Sommer wird. Es geht also Blumen gucken zu 4. Ein bisschen Tischtennis trainieren. Konsole spielen und natürlich Instagram nicjt vergessen. Eine kleine Spanien Reise steht an zum Pfefferberg und einmal schlemmen bitte. Die Pfunde abtrainieren kann ich im Tramploinhaus dann. Ein paar Blumen schmücken das Haus zur Entspannung geht es zum Kinoabend und später in ein Cremebad. Ein gutes Buch darf dabei nicht fehlen und wenn ich ganz eifrig bin wird in Aquarell gemalt.

Danke dafür und für alles bis zum nächsten Jahr.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog