Pong

Sommer, Ende Juni zur Sommersonnenwende, nicht zu spät, aber lang erwartet. Wir lassen uns treiben am Kanal, von gegenüber grüßt ein Graffiti, „Scheiß Sommer“ steht da. Ein Widerspruch ganz klar. Sommer 2017 beginnt gerade erst. Eine konkrete Taktik habe ich für mich selbst nicht festgelegt. Es soll einfach so werden wie die letzten Jahren auch. Aber da das zu einfach wäre, dann doch herzlich wilkommen im Selbstoptimierungswahn. Details in der Wohnung abgehackt. Der Salat sprießt langsam auf dem Balkon, in der Gewerbefläche baut man auch. Ich habe nachgedacht über Hängematte, Sekretär und sogar neue Stühle. Alles verworfen, dann doch lieber einmal sortieren, nicht gebrauchtes in den Keller und einmal abgestaubt, mehr Platz für zwei, traumhaft wie es funktioniert.

Optimierungen am Lebenslauf wurden vorgenommen. Wenn man sich über 2 Jahre nicht mit diesem Stück Papier beschäftigt hat, tut Beratung gut, für einen neue Perspektive. Was bleibt ist der Traum einer 32h Woche den ich schon lebe, aber auch dem Gefühl das ich noch mehr kann. Also schauen und offen bleiben für neues, aber nur innerhalb Berlins bitte.

Pong, das war also ein Abend in der Grießmühle, die Beine am Wasser treiben lassen, im Darkroomlabyrinth sich selbst entdecken und mal nachvollziehen wie sich so ein Lack im Inneren eines Mischkessels fühlt, gar nicht mal so schlecht finden wir. Noch schnell ein Stockbrot grillen. Die Phallussymbole außen schön knusprig und innen weich das es auf der Zunge vergeht. Sportlicher Rundlauf an der Tischtennis Platte bis diese krachend zusammen kracht. Zum Schluss Gespräche am Lagerfeuer, das Leben ist noch lang, ich habe schon neue Ideen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog