Kunstkenner

Gute Rahmung, schöne Hängung etwas überleuchtet. So ein Spruch passt wie die Faust aufs Auge am Freitag Abend, dem zweiten Sommertag des Jahres, als hätte man den Frühling übersprungen und ist direkt angekommen in Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Einen Tag später Freunde in den April schicken und selbst zum Mond fliegen, Hühnchenteile essen, Sport machen und zocken bis das Gamepad qualmt.

Da sind sie wieder die bunten Zeiten, kreuz und quer in der Stadt. Es bricht der erste Friedrichshainer Sommer an, vorbei die Zeiten wo ich laute Melodien auf dem Johannisthaler Balkon spielte, nach Perfektion strebte und insgeheim auf noch mehr hoffte.

Die Steigerung für sich selbst gefunden, mal eben zum Tischtennis und Körbe werfen im Freundeskreis rollen und Minuten später schon zurück im trauten Heim.

Kurz und knapp, sicherlich hätte es noch mehr gegeben aber ich entlasse mich zurück in die Freiheit vom Montag morgen.

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Weiß

Ein weißes T-Shirt reicht um beim Online Video Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck zu hinterlassen.  Nach Wien telefonieren, warum ich das mache, so klar ist mir das selbst nicht, es ist einfach mehr dieses Üben und im Training bleiben.

Genauer gesagt wäre es ja St. Pölten, aber selbst das trifft den Nagel immer noch nicht auf den Kopf. Was will ich eigentlich da, wenn Berlin mir im Schnelldurchlauf etwas bietet was ich da nie erleben werde, sei es die Kiffende Omi am Montag morgen in Witttenau oder Ficken Ficken Möse lecken mit Schamlippen so groß wie Rhababerblätter und ein Kitzler so groß wie ein Rindsfilet am Sonntag Abend.

Wo bleibe ich gedanklich hängen bei dieser letzten Woche. Wahrscheinlich  bei diesem phantastischen Poetry Slam am Abend, wie man doch aus so wenig richtig viel machen kann.

Auch der Rest ist ganz glatt gelaufen. Abende für mich und Abende mit Abendessen für uns, dazu Spinat satt ganz grün mit Kartoffel und Ei.

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Lohnt sich nicht zu lesen

Ich bin raus. Out. Abgeschrieben. Kein Trendsetter mehr, kein Hipster.
Gut, selbst dieser Satz ist geklaut aus der Timeline eines Freundes, ihr merkt schon hier kommt nichts mehr, es lohnt sich wirklich nicht zu lesen.

Ziel erreicht die Überschrift irgendwie in den ersten Absatz eingebunden, um ab hier im Hauptteil fröhlich mit inhaltslosem Gelaber auf sich aufmerksam zu machen.

Wie waren die Worte einst noch. 7 Tage Kreuzfahrt und dann finde ich mich in einer völlig neuen Weltordnung wieder. Großer Schwachsinn und eine übertriebene Anfangseuphorie. Am Ende war es eine Kreuzfahrt wie jeder andere auch. Am Ende bin ich heimgekommen, habe mich wieder aufs Sofa gesetzt und weiter gemacht wie zuvor. Keine Neuerungen, wirklich nicht. Da hockt man wieder auf der guten alten Arbeit, gibt das Hirn beim Pförtner ab und versucht möglichst elegant bis kurz nach 3 durchzukommen. Nachmittags gibt es etwas Hausarbeit, eine Serie mit dem Freund, meinem Freund und ein Videospiel. Abends geht man zum Sport oder kocht und wiederholt die Reihenfolge. Manchmal geht man auch raus trifft Freunde zum Bowling und ist spontan, dann führt man sowas wie einen Museumstag am Sonntag ein und isst im China Restaurant.

Was bleibt übrig als größte Leistung dieser Woche lieber Leser und Leserinnen. Vielleicht die, das ich mein Fahrrad verkauft habe oder nicht beim Bingo gewesen bin.

Schnell noch der Abschlusssatz mit schönem Ausblick auf den Frühling, dann wenn die Uhren vorgedreht werden gibt es auch frischen Wind oder auch nicht, wer weiß das schon.

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Davor & danach

Es ist wieder einmal soweit, auf Reisen für 7 Tage. Und es stellt sich wieder einmal die Frage. Was ist davor und was ist danach? Wie sehr können 7 Tage verändern und kommt man wirklich wieder und arbeitet an einer völligen neuen Weltordnung.

Vorher war schon die Frage. Warum eigentlich schon wieder einer dieser riesigen Metalldampfer. Noch schlägt das Pendel wild hin und her aber hinterher werde ich wieder begeistert sein, obmal ich bei der Suche nach Perfektion diesmal nicht nur in Begleitung eines Kabinenteilers, sondern einer jungen Truppe echt was gefunden habe wo es viel zu erzählen gibt.

Eines weiß ich jetzt schon ich werde es wieder machen trotz des Gegenwindes, jeder dieser Tage ist verdammt wertvoll und ich bin hier nochmal ganz anders als zu Hause. Es gab schon einmal den Single Flo, diesmal ist es der flotte Florian, der echt was vorhat für danach, denn wir stehen an der Schwelle zum Frühling.

Eine Kurzbilanz der ersten beiden Monster sieht durchaus gut aus, aber ich weiß das da noch mehr geht. Es ist Platz für viele dieser Dinge im Ich & wir.

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Technostrich

Die schwulen haben im Pfefferkuchenhaus gefickt. Das ist doch mal ein Einstiegssatz und lang überfällig. Einfach übersprungen habe ich den Blog Alltag am Sonntag Letzte Woche, noch zu geflasht von den Eindrücken vom schwulen Techno im Burg Schnabel, noch zu müde vom Badminton Schläger schwingen.

Nicht so schlimm das ganze, klar geht es hier um Regelmäßigkeit aber eben auch um Qualität und die kommt manchmal erst dann wenn man seinen Körper 5h zu Techno durchschüttelt. Ich hatte da was ausgesucht so ganz aus dem Nichts ein G Dance und es war ein Volltreffer und sofort kommen in mir die Zeilen hoch, wenn ihr Qualität wollt dann müsst ihr eben auch 10€ bezahlen, das ist mit ewiger Gästenliste Schnorrerei eben nicht zu bekommen. Ich habe da meine Prinzipien, das Codewort für die nächste Party heißt Tambourin, das ist jetzt ganz speziell auf mich und dich gemünzt.

Was war sonst so in dieser Zeit. Es gibt einen der fleißig malt und kocht, wir haben Valentinstag im Billig Steak Haus gefeiert und Tage danach nochmal selbst gebrutzelt.

Ich bin mal wieder durch die Lehren sächsischer Gründlichkeit gegangen, beim nächsten mal nehme ich mir eine Putzfrau, bin mal gespannt wie sie dann reagiert wenn hier alles perfekt ist, ihre Putzsucht mit dem ollen Lappen in alle Ecken wird trotzdem hochkommen und schön über die Fidschi Haare meckern es gibt halt Dinge die man können muss.

Ich widme mich da lieber lieben Freunden, sei es im Chat oder persönlich vor Ort. Im März dann auch wieder Bingo und Bowling alles dabei.

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Schefflera arboricola

Etwas Botanik bitte. Ich habe jetzt seit Anfang der Woche eine neue Freundin, eine Strahlenaralie. Und das schöne ist zur Begrüßung am Montag haben wir erstmal zusammen geduscht und dann hat sie ihren Platz gefunden zwischen Wohnzimmer und Essbereich. Im übrigen ist damit ein Projekt abgeschlossen an dem ich zwar nicht Wochenlang saß, aber trotzdem recherchiert habe. Zum Glück flatterte dann die Lidl Werbung in den Briefkasten und die Entscheidung war gefällt.

So eine Zimmerpflanze ist ja auch was nützliches, jetzt wo hier öfters gebraten, gebrutzelt uns ganze Hühnerteile frittiert werden ist es auch ganz gut wenn da etwas Frischluft erzeugt wird.

Ich hänge immer noch am Anfang der Woche mit China Essen und Film gucken, viel glücklicher denn im Verlauf der Woche sollte langsam das schwarze Tuch aufziehen. Donnerstag wurde es mir so richtig übergestülpt und erst recht am Freitag. Da waren sie wieder die Hasstiraden von wegen der schaut dir in die Ordner und der braucht auch Strom und Wasser und die Betriebskosten werden dich in den Ruin treiben. Schon komisch da Bunkert man zu Hause im eigene Tresor bestimmt hübsch ein paar tausend Euro aber dann ist man grundlegend vergeizt und nicht in der Lage zu lieben, vertrauen und einfach modern zu leben.

Angestachelt von dem auch noch eine dumme Diskussion am Samstag und ein ich bin sauer Wochenende ist perfekt. Zum Glück habe ich mich erklärt und weiß nun nicht weinen und enjoy now. Scheiß auf die paar Cent Betriebskosten und eine spießige Meinung und lass uns bald zusammen ziehen.

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Zum ersten Mal Nintendo

Der Mensch braucht etwas das ihn antreibt. Ob es nun die Vorfreude auf eine kleine Portion feuriges Chili, eine mittelgroße Haxe oder die nächste große kurze Reise ist.

Genau dann bin ich doch am besten, wenn ich die Lust in mir spüre, wenn ich planen kann und die Gedanken wild in mir umher springen.

Diese Woche war am besten bisher und trotzdem gab es diesen einen Moment. Ihr kennt das schon mit dem Schaum vorm Mund und nachts über die Tanzfläche vom Rosis Rollen.

Nun ist es diese Woche ein wenig anders. Musikalisch hat es mich nicht neu erwischt. Es ist eher altes Gewand neu verpackt.

Es drückt aus was ich nie vergessen darf und etwas das ich mir für dieses Jahr auf die Fahnen geschrieben habe.

Einfach mal dazu gehören
Das wär was gewesen.
In irgendwas der Beste sein,
Irgendwo hingehör’n

* aus „Zum ersten Mal Nintendo“ von Philipp Poisel

Um es rund zu machen. Ich habe meinen Rhythmus gefunden. Sportliche Tage für mich. Tage für uns mit Seien schauen, Essen gehen und kochen. Aber es ist noch mehr geworden. Es ist jetzt auch unser Bett, unser Sofa und unsere Zeit. Vielleicht leidet der ein oder andere darunter, aber ich werde da Konsequent sein. Es gibt Pläne in der Theorie und die Praxis und wenn nicht alles perfekt ist und der ein oder andere Fehler die Woche eckig macht ist das schon schön.

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Bermudadreieck

Ich habe da ja schon eine gewisse Routine, einen guten Riecher, Bauchgefühl und eine große Portion Orientierungssinn. Es gab schon Tage, da bin ich bei einer Betriebsstörung der S Bahn zum richtigen Zeitpunkt rausgesprungen, habe mich in das nächste car 2 go oder drivenow geworfen, bin ein paar Stationen gefahren oder direkt nach Hause. Oft ist das gut gegangen, Zeit wurde gespart, aber am Freitag war so ein gebrauchter Tag. Morgens früh auf dem Weg zur Arbeit Polizei und Notarzteinsatz, nichts ging mehr im Bermudadreieck zwischen Schönhauser Allee, Gesundbrunnen und Bornholmer Straße. Immerhin brachte mir dieser Gag einen Top Jodel ein, aber auch 60 min Verspätung auf Arbeit.

Immerhin stand das am Ende einer Woche die doch genau so verlief wie sie verlaufen sollte. Montag freundschaftlich zu zweit, mexikanisch und romantisch im Kino zu einem Schießfilm, danach wieder Geschrei in der Nacht.

Dienstag wirklich so richtig zu zweit, schön Maultaschen essen und etwas Frieren beim spazieren.

Sport sollte es noch geben und eine richtig gute Bolognese, was man aus Sellerie so alles machen kann, unglaublich.

Ich weise nun darauf hin das ich mir mit dem nun folgenden Absatz keine neuen Freunde machen werde. Irgendwann habe ich das Thema auch schon diskutiert, aber ich bin leicht unzufrieden mit dem was sich Indie Party nennt. Schluss kurz nach 3, früher ging es bis 8 und in dem andern Club kam auch sehr viel anderer musikalischer Scheiß. Zeit also, um doch nochmal laut darüber nachzudenken wie Club Kultur 2017 aussehen könnte.

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Würfeleis

Wenn ich eines bin, dann vor allen Dingen…

Bei der Suche nach dem einen Wort bin ich am Freitag gescheitert. Weil ich eben mehr sein will als dieses eine perfekte Wort.

Getrieben von Projekten ist es auch mal schön zu sagen das gerade nichts besonderes ansteht. Die Technik läuft, die Wohnung hat ihre Abläufe gefunden und läuft sogar zu 2. Mal ordentlich mit frischen Wäscheduft in der Luft, mal Schweißtreibende asiatische Chilischärfe in der Luft. Am Dienstag brodelt ein Kimchi Eintopf auf dem Herd, am Freitag gibt es Schwein in Rahm, das sind so Einblicke die ich geben kann.

Das ist jetzt das neue Projekt unter dem Kürzel 24/7 abgelegt entsteht eine ganz neue Welt aus Zweisamkeit zwischen Schloss teilen und Einkäufe erledigen ist noch Platz für gay Sport und Indie Party. Fein ausgewählte Perlen, gemeinsam mit dem großen Meister 7€ Eintritt sparen oder Montags über Getreidebrei philosophieren.

Es ist wie es bleibt, ein Stamm aus Verrückten ist gefunden, mit Ende 20 auch bitter nötig. Eine Sanktion hier, ein Mobbing Spruch da und nächste Woche sind wir wieder ganz die alten.

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Gefroren & gefrostet

Ich mache das ja mit schöner Regelmäßigkeit, also weiß ich Anfang Januar 2016 war kalt und trotzdem heiß zu Beginn.

Ganz so feurig war es 2017 bisher noch nicht. Pünktlich mit dem Neujahr kam auch der Schnee, draußen gefroren, das Getränk auf dem Balkon gefrostet. Auch so lernt man neues Deutsch.

Friedlicher Wochenstart, ein bisschen faul, trübe Gedanken, es braucht ein bisschen Zeit. Ich mache das wie versprochen, ehrlich sein, sich an Verabredungen halten und mitziehen.

Schön gekocht erst das Hühnchen, dann gebraten das Schnitzel, Gott was haben wir gesunken,  kein Wunder das der Abend mäßig war und nicht im Club endete.

Kaum zurück aus dem großen Urlaub schon der nächste Ausflug in unbekanntes Territorium. Kaum 2h gefahren, schon in Polen. Gar nicht weit weg aber dank fremder Sprache und Währung ein ganz anderes Gefühl. Ein kleiner Ausflug in das Nachtleben, spätestens Frühstück, viel Spaß, etwas Verplantheit wie immer das sind die Eckdaten für diesen Ausflug.

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Zwischen den Jahren 

2017 ist schon da. Es ist Sonntag und ich bin quasi zurück. Ich hatte einiges überlegt, Jahresrückblick, Reiseblog und am Ende ist gar nichts draus geworden.
Ich habe kein Feuer gespürt, Asien war schön, ich mag das Land, die Kultur, besonders das Essen, aber es gab auch Tage da war es ein wenig Kampf und Krampf, vielleicht war das alles zu lang geplant und ich am Ende Müde vom ganzen Kreuzfahren.
Zurück in Berlin, ein paar Tage zum Ideen sammeln, ein neues Jahr und ehrlicherweise liegt einiges in Trümmern. Neu Aufbauen, sich Gedanken machen und das Abarbeiten was belastet. Viel gekauft in den letzten Wochen, alte Dinge irgendwo hin gepackt, Zeit also Ordnung zu schaffen, auch für sich selber, geradliniger, zielstrebiger und ehrlicher sein. Genau wissen was zu tun und was nicht. Sich Gedanken machen über Hobbys und Möglichkeiten, die eigene Stadt mehr denn je entdecken, offen sein für neue Freunde, Möglichkeiten, Essen, Kultur und was es alles gibt. Die gute Ausgangsbasis nutzen und immer aktiv sein, das ist es was ich mir wünsche, so kann es laufen. 

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Still ruht der See

Der letzte Eintrag war der Renner im Netz. Zumindestens haben mich gleich 2 Personen aus unterschiedlichen Freundeskreisen gefragt wie es sich den auf den neuen Sofa so sitzt. Ganz wunderbar und Grund genug eine Woche mal die Füße hochzulegen.

Plötzlich angekommen im Dezember heißt auch das die Zeit gekommen ist etwas weiter zurück und noch viel weiter nach vorn zu schauen. Eines weiß ich jetzt schon. Es wird vielleicht etwas Mikroblogging aus dem großen Asien Urlaub kommen, aber eines ist noch viel sicherer. Mit einer Tastatur am Tablet werden dann bald die Zeilen für 2016 viel leichter reinfliegen als das gerade am Handy geht.

Eines ist gewiss. War ich anfangs nach den Umzug im Schneckentempo unterwegs und brauchte ich witzigerweise über einen Monat um das verdammte Internet einzurichten bin ich in den letzten Tagen viel schneller gewesen. Quasi zwischen Freitag und Montag habe ich alles an Technik installiert was mir schon lang in Kopf rumschwirrte. Ein Riesen Forschtritt plötzlich Serien übers Internet zu sehen oder Musik per spotify connect hören zu dürfen. Das alles in bester Qualität und wuchtigen Sound qualifiziert mich für eine deftige EM Übertragung leider erst 2018. Den Ball lasse ich trotzdem schon Rollen dank Konsole und FIFA 17. Ob mich das nun fauler oder zu einem besseren Menschen macht, auf jeden Fall bin ich gerade bei bestimmten Freunden wahnsinnig gut integriert.

Es gab keine Sanktionen wir waren viel aus und schon bald sprießen neue Gedanken in meinem Kopf.

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Das Sofa ist da

Experten wissen, wenn was von Sofa in der Überschrift steht, dann geht es wohl auch darum. Ihr wisst um den Kampf den ich gekämpft habe mit mir selber. Ich habe alles abgesucht zwischen Billig Sofa und Designer Teil. Ich bin durch Geschäfte und Online Shops gestriffen, habe mit mir selbst gekämpft, angefasst und abgewogen. Es war wie ein Kind kriegen, in der 9. Woche des Wartens sollte sich nun endlich die Tür öffnen und 2 reife Männer 2 große Kisten hereinbugsieren. Am Nachmittag habe ich mich dann dem auspacken gewidmet. Das Sofa in die richtige Ecke gestellt, den Hocker ran und abgewartet. Das was ich sehe ist wirklich auffällig. Türkis als Farbe, klar in seinen Linien, Ende der Woche fanden Freunde die richtigen Worte dafür, Purismus.

Die Beziehung zwischen uns wird enger, da er öfters hier ist und auch bleibt wäge ich genau ab was zu tun und zu lassen ist. Ich habe mich durchgesetzt, Sport gemacht und einen privaten Abend gehabt. Ich habe nachgegeben und ein scharfes koreanisches Topfgericht gegessen.  Es gab Zeit mit Freunden und mit Krankheit. Am Wochenende habe ich sicherlich nicht Vollgas gegeben, mich in Ruhe geübt, viel gekocht und gekauft. Mit der Technik geht es weiter, weil wir bald Musik und Videos streamen wollen und das in vernünftiger Qualität.

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Warum seid Ihr hier?

Dieser Blog Eintrag will mehr sein als der übliche Lauf von Montag zu Sonntag. Denn seit dieser Woche weiß ich, die Zeit ist nicht zwingend linear. Es gab Entscheidungen diese Woche die mir aufzeigen, das nicht das wissenschaftlich belegte oder die Vernunft den Sieg bringen, sondern blanker Populismus viel mehr verändern zu scheinen als gedacht. Ein politischer Beitrag vielleicht, aber es kann möglich sein das so manche Spezies ihren Höhepunkt gerade erlebt haben und schon in einigen Jahren in Ketten anderen zu Füßen liegt.

Alles ausgelöst durch einen Wochenauftakt der mir Gänsehaut beschert. Im Kino sitzen und nicht wissen was auf einen zukommt, um dann mit voller Wucht von einem mehr als ruhigen und nachdenklichen Science Fiktion Film erwischt zu werden.

Anschließend habe ich mich auf die Suche nach dem Geheimnis begeben. Nach 2 Monaten kann ich keine Antwort dazu geben, das beste ist wohl sich immer wieder in die Augen zu blicken und sich gegenseitig mit Wünschen glücklich zu machen. Gegenseitig die verschiedenen Kulturen schätzen, chinesisch kochen und es gut finden, mit Freunden deutsche Trinkspiele machen und im Club glücklich tanzen. Es zählt auch dazu das manches eben nicht genau so geplant war und man trotzdem auch in diesen Momenten zusammenhält. Da sorgt für ganz besondere Schübe an Liebe.

Ich stehe kurz vor einem radikalen Umbruch. Da es sich nun mehrfach verschoben hat erwarte ich das Sofa erst morgen, den 4K TV bald und andere Spielereien später.

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Ansehen

Das kann man mir ansehen, das mein Ansehen gestiegen ist. Freude strahlend schiele ich in mein Wohnzimmer, 30 Kelen rufen da meinen Namen. Für einen Augenblick bin ich der Mittelpunkt der Welt. Besser gesagt habe ich Freunde und Unbekannte versammeln lassen für ein Wohnzimmerkonzert. Man lobt es, das ich den Mut habe meine Wohnung dafür herzugeben, nichts geht kaputt, alle sind glücklich.

Ich habe das schwarze Tuch abgegeben. Gemacht habe ich das durch viel Sport. Indiaca und Badmintonen waren mir wichtig. Einen Abend haben wir gekocht, Hühnchen in goldener Curry Soße, dazu Gemüse. Das hat mich so aufgeheizt das ich danach direkt friedlich eingeschlafen bin, während mein Freund noch in der Dusche stand.

Chinesische Kultur habe ich vertieft, einmal bei Dumplings und dann bei einem würzigen Mittagessen mit 4 verschiedenen Schätzen.

Etwas neue Kleidung habe ich besorgt und sitze immer noch auf dem alten Stuhl. Hoffen wir mal dass das Sofa nächste Woche kommt. Beiträge mit solchen Überschriften sind immer sehr beliebt bei mir.

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