E-Scooter

Eine profane Überschrift, für einen Zeitraum oder Abschnitt, der mit reichlich Gegenwind begann. Da war die einfache Frage ob ich denn überhaupt so viel Urlaub habe, keine Sorge man muss meine wilden Rechnungen nicht verstehen, aber ich weiß sehr genau was mir zusteht und wie ich es einsetze. Da war die Rede davon das ich es schon wieder mache und ob es nicht langsam mal langweilig werden würde. Andere gönnten es mir so gar nicht und verabschiedeten sich ganz, aber das wichtigste zum Schluss ich wollte unbedingt und habe es dann auch einfach gemacht, 4 Tage Urlaub eingereicht und 8 Kreuzfahrttage rausgeholt und meine erste Transreise gemacht, zwar nur von Hamburg nach Warnemünde aber immerhin. Ich will gar nicht viel schreiben über die einzelnen Stationen oder es chronologisch auswerten. Ich hatte meine Erwartungen ob neuer Begleitung und gewähltem Reisezeitraum niedrig gesteckt und bin umso mehr überrascht worden, nicht nur von dem übertrieben gutem Wetter, auch von der Harmonie und Rhythmus die diese Reise mit sich brachte. Und so saß ich entspannt im Regionalexpress zurück nach Berlin ließ die Augen zu fallen und träumte weiter, nur um wenige Tage die Bombe platzen zu lassen und gleich die nächste Route zu buchen. Das dann auch mal jemand von der Sache überzeugt ist und es gut findet, wie ich das so mache, zeigt mi, ich werde einfach unbeirrt weiter machen, so lange bis ich das erste mal wirklich Zweifel haben sollte, ob dieses Konzept noch zu mir passen sollte.

Irgendeinen Sinn müssen die 8 Tage aber doch haben, denn nach Hause kommen und nicht über die ein oder andere Sache nachdenken wäre langweilig. Ich bin begeistert von der Modernheit und Coolheit der beiden bereisten Länder Norwegen und Dänemark. Ich bin ein bisschen tiefer eingedrungen und habe hinterfragt woran es liegt. Es gibt nicht die einzig wahre Antwort aber ein gewisser Zusammenhang zwischen wöchentlicher Arbeitszeit, Einkommenverhältnissen und vielen anderen Faktoren ist erkennbar. Und so bin ich Zeuge geworden von sehr glücklichen und hilfsbereiten Menschen, die in ihrer Technologie viel weiter sind als wir, alles sehr sauber und aufgeräumt, an der Eisdiele kann ich kontaktlos mit meiner Visa Card bezahlen und die Technik der E-Scooter hat längst Einzug gehalten. Natürlich bin ich eine Runde gefahren, vielleicht bin ich nicht vollends überzeugt aber es gehört in ein modernes Stadtbild des 21. Jhd. da gibt es nichts weg zu diskutieren.

Es gibt auch eine Zeit außerhalb des ganzen Kreuzfahrtquatschs. Aufmerksame Beobachter haben längst erkannt seit einigen Wochen wird fleißig geleckt, war es am Anfang eher ein Spaß, ist daraus eine Serie entstanden die so langsam in ein ernstes Hobby gipfelt. Hinter jeder geleckter Kugel steckt aufwendige Recherche ob die Qualität der gewählten Eisdiele meinen verwöhnten Gaumen zufrieden stellen kann, es ist erst die Ausstattung und Sortenvielfalt zu bewerten und am Ende muss natürlich intensiv geleckt werden, dabei wird die jeweilige Kugel Eis sanft über die ganze Zunge geführt um auch wirklich jede Geschmackskomponente zu entdecken und auch hier gilt, trotz des ein oder anderen giftigen Kommentares werde ich solange weiter machen wie es mir schmeckt und ich natürlich jeden erwähnenswerte Eisladen von Berlin kenne.

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Explodieren / Why so serious?

Jetzt sitze ich hier und denke darüber nach, wann bin ich das letzte mal richtig explodiert? Ich bin genervt von dieser andauernden Frechheit, von den Fragen im Staccato Takt, das mir erlaubt wird oder nicht und das ich neuerdings auch noch versprochen bin.


Es fühlt sich an, als legen Fesseln sich um mich herum, mir wird genommen die Selbstbestimmung , doch ich will selbst bestimmen wann sie kommt in mir die Lust.


Ich weiß meine Welt teilt sich scharf auf, da sind sie die gewöhnlichen Veranstaltungen beim Sport oder Abendessen, auch einen Spieleabend oder die ein oder andere Verabredung wird mir nicht verwährt, aber wehe dem ich habe einmal langeweile und komme auf solche Ideen wie Ostereier suchen im dunklen Raum oder am nächsten Tag mit meinem Roller durch die Gegend fahren und nach einem Brettspiel auf dem Spielplatz suchen, das ist dann gleich wieder nicht Niveaugerecht oder entspricht nicht meiner Alterskategorie.
Sowieso ist es wunderlich auf was für Ideen ich komme, wenn mir einmal zu viel Zeit zur Verfügung steht. Es war ein zäher Sonntag an dem ich so vor mich hindöste die Explosion kurz vor mir, am Abend noch auf dieser lang angekündigten Party mit vielen DJ’s. Am Ende sollte man ein einsehen haben, ausgerechnet an Ostern, das war jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei und dann erfüllt es mich schon ein wenig mit Stolz, das habe ich euch alles vor Jahren schon gesagt. Man bedenke nur den legendären Eintrag „Let’s just pretend it’s summer“ wo ich bereits angeregt mit mir selbst über den Tod der Indie Szene diskutiert hatte und jetzt fast 5 Jahre später kommen sie wieder auf die Fragen. Es ist längst an der Zeit anders zu planen. Ich kann es nicht mehr hinnehmen immer nur die Begleitung für den Club zu sein, ich will auch eigene Impulse setzen und ich werde nicht müde sein zu fragen ob man nicht auch einmal bereit ist die Sichtweise zu wechseln, nur einmal, das würde mir schon reichen.


It’s the first time that I divide one Blog entry into two parts. But there is more to say and now I’m in the right flow to do something crazy. Last year it was a risk to change my hair colur from brownblond to white, this year I took the next step from brownblond to some honey blond with a Touch of of Rose. It guided me into a sensatinoal spring rush coming to the point to think about my musical feelings. For a long time there was no special song in my ears, but than it started very slowly with a lovely TV noir Version of Why so serious, coming to the point that i tapped my foots to this mix of easy listening and dance number. I even understood the text for myself and so there is no more the question why so serious, it is more the answer to start 2019 definetly now.

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Ernst

Ich möchte einen Nachtrag schreiben, über den Tag davor, den eigentlichen Tag und das Wochenende danach.

Es ging nicht darum in irgendeinem möchtegern Restaurant zu sitzen, auch ging es nicht um Prestige oder Selbstdarstellung, es ging einfach nur um wollen und etwas ausprobieren was schon lange auf meiner Liste stande. Eben dieses trauen Dinge mit Niveau zu machen, lieber suche ich die Perfektion in 34 Gängen im Sternerestaurant als irgendwo anders. Noch Tage zuvor hatte ich über dunkle Taten links neben einst Berlins bestem Club nachgedacht. Es kann nicht sein das ich in meinen Gedanken so stark schwanke, ich muss da mehr Konstanz reinbringen und die Dinge machen die wirklich schön sind vollkommen unabhängig ob nun allein wie der Abend im ernst oder mit Freunden im Katz orange oder Prince Charles.

Ich bin so froh ausprobiert zu haben, ein Wochenende und 2 Clubbesuche später kann ich sagen mit 31 kann ich die Dinge genau so gut wie mit 18, mehr noch ich bin wirklich von A bis Z, wie es in diesem schönen Text stand und ich renne beschleunigt durch dieses Leben. Da ist es wirklich ärgerlich das ein Eistest am Freitag ausfallen musste. Jeder Moment ist wichtig, jede Begegnung und jedes Wort schätze ich sehr, sei es Menschenfleischfressende Verspottungen oder ein aufrichtiges Dankeschön nach einer kurzen Autofahrt.

Ganz heimlich habe ich mit einem neuen Projekt begonnen, es nennt sich clean eating und gipfelt in der bewussten Auseinandersetzung mit Ernährung. Und so habe ich die letzten Pulver und Tüten abgeschafft, den Vanillezucker selbst angesetzt, schon die ein oder andere Limonade selbst gemischt und schon seit Anfang des Jahres gibt es zum Mittag Wasser anstatt der Limonade. Es ist nicht das Essen an sich das uns dick macht, es ist der böse industriell versteckte Zucker, ich habe dem jetzt den Kampf angesagt, es sind kleine Schritte kombiniert mit 2 mal die Woche Sport die mich so fühlen lassen sollen wie ich gerade fühle. Ich verbiete mir nichts aber es ist eine bewusste Reduzierung. Letztes Jahr war es noch eine große Runde, dieses Jahr saßen wir zu 4. Ich habe nicht das Gefühl etwas verloren zu haben, gab es Jahre der Explosion in diesem Bereich so ist es jetzt wieder wichtiger zu wissen wer genau zu mir hält. Bald werde ich mich in einem Raum einsperren lassen oder im Sommer auf einem Festival im Kreis tanzen, genau an eben einem Wochenende wo ich mich rar machen wollte, es ist ja eigentlich auch ganz schön aber es geht eben auch nicht immer, besonders nicht bei Einladung und Aufforderung zum gemeinsamen Tanz.

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Melodie des Lebens

Ein Text ist dann fertig, wenn er gut ist, trotzdem kann ich diesen Monat nicht ohne Blogeintrag vergehen lassen.


Alles nimmt seinen Ursprung irgendwo im Februar an einem Sonntage, wo ich eigentlich schon durch bin mit dem Wochenende und dann kommt noch dieser Vorschlag zum Abend ein Konzert zu besuchen. Es endet bei kostenlosem Espresso, lustigen Fotos und Worten denen ich gemütlich in der ersten Reihe lauschen darf und da prägt es sich ein, dieser Satz der mich wochenlang begleitet hat.
Da wollte die ganze Zeit was raus, aber immer wenn es fertig war, war es auch schon wieder verschwunden. Ich habe es einfach nicht geschafft Sätze vom Gehirn auf das virtuelle Papier zu transportieren.
Also bin ich in mich gegangen habe nachgedacht über Ende, Projekte sterben lassen und mir eingeredet, dass das mit Anfang 30 der richtige Wege ist und Tage später war ich wieder voller Sätze und wusste es wird wieder kommen.
Ich habe die Melodie meines Lebens weiter gespielt, mich zu Tode optimiert, stande Sonntags in Museen statt Samstag Nachts im Club. Das sich Dinge wandeln weiß ich, das ich damit nach und nach klar komme auch. Es gibt sie noch die Nächte wo ich im Dunkeln umhertappe und zwischen zuckenden Diskolichtern meinen Körper schüttel, aber es gibt eben immer öfters die Tage da spiele ich tagsüber eine Melodie, Reihe Aktivität an Aktivität und habe mehr vom Tag.
Ich bin auf Reisen gegangen, 14 Tage weit weg, nicht ganz für mich allein aber dennoch in einem Zustand in dem ich mir sage, ich erlebe das jetzt und das lasse ich mir von niemanden wegnehmen oder vermiesen. Es hat irgendwas mit meiner Stimmung gemacht, das ich danach vollkommen neu sein wollte und bin erstmal gnadenlos gescheitert. Es hat 1 Woche gedauert zu verstehen wie sie funktioniert meine Welt, sie ist am besten ganz klein und dennoch groß im Herzen und in der Güte, ich brauche kein aufgesetztes Make up oder Selbstdarstellung, ich bin einfach und plane voraus immer mit dem Fokus es geht um Erlebnis und Zusammenhalt ohne Fehltritt mehr nicht.

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Lachen und Applaus

Eine Überschrift mit Fröhlichkeit, eine Zeit ohne Blog, kurz nach 6 an einem Donnerstag der eisig ist, schon längst vergangen, plötzlich ferne Tage später, an einem Dienstag der kuschelig ist, nach einer heißen Dusche auf dem Sofa.

Letztens war es ein Geheimnis, diesmal möchte ich offener sprechen, ich bleibe meiner Linie da jetzt treu, freie Zeit fülle ich mit Kultur und so geht es diesmal in ein Museum eines ehemaligen Staatsapparates der auch viele Geheimnis hatte. Horch und guck im Volksmund, Ministerium für Staatssixherheit, kurz Stasi als offizielle Bezeichnung.

Grüne Woche war da auch noch irgendwann an einem Dienstag an dem ich mir die Zeit zurück geholt habe nach einem langen Montag, unglaublich wie einfach das geht.

Eigentlich liebe ich diese Tage, die so flüssig durchlaufen entweder mit einem Plan oder besser noch wenn ich früh aufstehe und noch nicht weiß das ich Abends beim ISTAF sitze und das genau so unglaublich nebenbei wie alles andere auch.

Ich habe einen Plan geschmiedet, wenn ich etwas unbedingt will dann mache ich das auch, also 4 mal Kreuzfahrt dieses Jahr, scharf gerechnet und ja gesagt dazu, warum weil ich diese Stadt Berlin liebe in der ich lebe und ich nicht mehr unterscheide zwischen Montag oder Sonntag wo jeder Tag ist wie er ist, aber eben auch irgendwann mal der Moment kommt wo ich rauswill, weiter machen neues entdecken und mit nach Hause bringen, genau so wie dieser Eintrag hier der 10 Tage warten musste bis er endlich rausdarf.

Zwischenzeitlich hatte ich darüber nachgedacht übers aufgeben, selbst zersplittert, aber das geht nicht, nicht im 10. Jahr unabhängig davon ob das nun stimmt oder nicht. Ich weiß wo ich herkomme und wie ich angefangen habe und von welcher Wut und bösem Wort ich zerfressen war, heute sitze ich hier und höre alte Musikmitschnitte aus dieser Zeit mühevoll aufgenommen am PC, mit diesem lächerlichen Plop Geräusch von ICQ wenn jemand online ging, das war der einzige Kanal den ich manchmal hatte und heute habe ich mich befreit von dieser Last ständig sein zu müssen, ich habe einen Plan und auch keinen und trotzdem ist jeder Tag neu.

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Geheimnis

Da hat es gewechselt, das Jahr und der 10. Tag geht vorbei. Nichts besonderes ist passiert, es war Kreuzfahrt mit Weihnachten und später noch Silvester in Berlin.

Ich hatte brutal viele Pläne so kurz vorm Jahreswechsel, welche genau bleibt mein Geheimnis.

10 Tage sind vergangen, was ich sagen kann, die eine große extreme Neuerung oder Änderung wird es nicht geben. Mein Leben ist konstant, eingefahren vielleicht auch langweilig, jedenfalls nicht mehr so wild wie früher. Es sind die kleinen Veränderungen die ich suche, ein Projekt was ich mal hatte wieder verkaufen, im der Mittagspause nur noch Wasser trinken, ein bisschen Ordnung schaffen real wie virtuell.

Ich konzentriere mich jetzt nur noch auf die Freunde die wirklich zuverlässig sind und wirklich etwas unternehmen wollen. Ich bin noch einmal Opfer der homosexuellen Unzuverlässigkeit geworden, 2x hatte ich geplant und überlegt, dann bin ich ausgerastet, scheiß auf die Dose und den Cent Betrag den ich damit verloren habe, entweder bekomme ich sie wieder oder nicht, was ich aber nicht zurückbekomme ist die verlorene Zeit.

Glücklich bin ich über die Dinge die ich bewusst erlebe, dann wenn ich mal für mich bin und in einer Ausstellung umher laufe, aber auch das bleibt mein Geheimnis.

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Reise zu sich selbst

Wie soll man es schreiben an einem dieser Tage der wie aus heiterem Himmel als einer der besten 2018 eingehen wird, einfach so kurz bevor das Jahr so unscheinbar abläuft. Es ist schon ein wenig her, aber ich habe mir Zeit zum Nachdenken und zu sich selbst finden genommen. 


Ich habe in den letzten Wochen einige Fehler gemacht, krank vor Sucht und geblendet von einem blauen Bildschirm habe ich mir eingebildet genau da das zu finden was mir zwar schon 3 mal vergönnt aber eben über 30 Jahre lang nur selten möglich war.
Gelogen habe ich vor mir selbst und viel schlimmer meinem besten Freund auch!, ganz dreist obwohl ich wegen jeder Mücke gleich angekrochen komme, habe ich ausgerechnet diesen Fakt peinlich genau unterschlagen und das schon seit September.
Zeit wird es also die Sünde jetzt abzubüßen, nach 10 Jahren Freundschaft lang genug überfällig. Sind doch solche Verabredungen immer ein schmaler Grat zwischen hartem Mobbing und echter Freundschaft. Haben wir nicht eben noch über Besetzung Setlist und selten gespielte Lieder philosophiert und dann trifft es mich wie aus heiterem Himmel und es wird eine neue Tour für 2019 angekündigt. Ist jetzt Ende des Jahres nicht gerade der perfekte Zeitpunkt neu zu starten, wobei dieser Neustart ja kein neu in dem Sinne ist es wie ich es von mir erwarte, es ist eher ein zurück zu einer Zeit ohne Applikation in blau, gelb und rot. Es ist der erneute Versuch radikaler besser und zielgerichteter zu Leben. Ich fange hier gerade an, Rad gefahren und die Muskeln gestärkt, Kontakt gesucht zu denen die wichtig sind und kleine Freuden verbreitet. Es kann los und weitergehen. 

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Eine Liebeserklärung an das Leben

Vivid the grand Show. Eine Liebeserklärung an das Leben. Ein Anlass für einen Text also, auch wenn es über eine Woche in mir gebrodelt hat. Na gut ganz so schlimm war es dann doch nicht. Genauer gesagt bin ich eher mäßig durch den November gekommen, immer den Anspruch im Kopf was will ich erleben und was ist neu und treibt mich an. Aber an diesem Anspruch bin ich auch gescheitert, ein langweiliger Freitag, keine neue Idee für Samstag und schon wieder ein langweiliger Sonntag, statt Ausflug in die Kunsthalle in der Kindl Baruerei noch mal auf dem Sofa gewälzt und am Ende doch in der Thüringer Stuben einen Braten gegessen.

Trotzdem musste etwas her, etwas neues großartiges, etwas was ich so vorher noch nicht erlebt habe und so spielte der Zufall und ein Afterwork Ticket für 25€ mir in die Hände. Gut etwas eng war es in der 12. Reihe rechts, aber die Sicht gut und so saß ich da und schaute mir etwas an was mutig als hypersinnliche Reise zu sich selbst und eine Liebeserklärung an das Leben umworben wird. Es liegt in meiner Natur sich fragen zu stellen. Wer kann ich sein und wann habe ich zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Über 2 Stunden Show, viele bunte, schöne und spektakuläre Eindrücke später kann ich nach Hause gehen still schweigen die blaue Stunde genießen und froh sein. Ich weiß das Wort allein ist eklig und es belastet mich manchmal schwer und im nächsten Moment bin ich so froh genau so zu sein. Jede Entscheidung ist meine Entscheidung und ich habe so viel Mut und Kreativität zu erleben und manchmal bin ich wie ein Kartenhaus stark und wie eine Festung aber wehe man zieht eine falsche Karte heraus dann bricht alles zusammen für einen Moment, dann braucht es wieder einen neuen Eindruck und alles geht von vorn los.

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Neu

Neu ist all das was in 14 Tagen ohne Blog passiert. Kaum den Mercedes Platz erkundet ist das schon wieder alt und wir fallen ein in die East side Mall. Ein Stadtbezirk rasend schnell im Wandel, was gestern noch cool war ist heute schon wieder alt backen, ich kann das verstehen und strebe danach alles mit zu nehmen was sich mir bietet.

Neu ist, das ich etwas über den Dingen schwebe, nicht so neu ist das ich mal wieder mit Menschen spiele, und wiederum neu ist das ich es mir jetzt sogar trauen kann eine Absage für ein Vorstellungsgespräch zu schreiben. Es ist schon lustig was alles für Pannen passieren können, da warten sie auf mich für ein Gespräch und ich weiß nichts davon, kann ich auch nicht weil ich nie eine E Mail erhalten habe und wenn dann doch eine kommt schaffen sie es nicht einmal Wochentag und Datum richtig zuzuordnen. Was ich mir geschworen habe ist professionell zu bleiben, also freundlich absagen und ab sofort seinen eigenen Wert kennen.

Nicht so neu ist das es Wochen gibt die recht standardmäßig durchlaufen mit Sport und anderen Freizeit Terminen. Schön ist aber das ich mich berufen kann auf Freunde und Kontakte, den einen mal mehr den anderen mal weniger, aber immmer mit einem klaren Ziel vor Augen auch im Herbst ist keine Ruhe angesagt. Ich war hüpfen bei MIA. Eine neue Setlist hatten sie nicht, aber es gibt immer einen Moment den ich besonders in Erinnerung behalten werde, diesmal habe ich bei FC Elektro punk Remix den Kaugummi verschluckt und bei Mausen mich im Kreis gedreht.

Neu macht sich der November werfen wir eine Auge drauf.

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65k

Ich weiß nicht ob das Lachen wirklich so laut war, das man es auch im Schwarzwald gehört hat, aber das was ich jetzt niederschreibe ist die Mitzeichnung eines ironischen Gespräches und was es ausgelöst hat bei mir.

Es ist mal wieder passiert, da ist jemand über mein Profil in einem Karriereportal gestolpert, hat mich angeschrieben und später gleich kurz mit mir telefoniert. Es hat keine 10 min small talk gedauert da hatte er schon den perfekten Job für mich, eine „once in a life chance“ um es gleich mal direkt zu sagen, ein Unternehmen, Weltmarktführer und die sich nur um ihre Mitarbeiter kümmern, ja natürlich. Und so heuchelte ich ironisch Interesse und lies mich im Gehalt gleich mal hoch handeln auf 65k und jetzt finden wir mal den Fehler an der Sache. Das ganze befindet sich natürlich in einer sehr schönen Gegend von Deutschland, ruhig und malerisch gelegen so richtig schön weit ab vom Schuss irgendwo hinter Böblingen bei Stuttgart fast in Frankreich im Wald bei Schwarz.

Und so weiß ich jetzt schon, dass das nichts wird, was mich eigentlich mehr interessiert ist die Frage warum eigentlich ich. Was ist an meinem Lebenslauf eigentlich so besonders das ich plötzlich so viel Wert sein soll.

Ehrlich gesagt kann man da quatschen so viel man will. Es gab diese „once in a life chance“ für mich vor 7 Jahren. Ich bin nach Berlin gekommen nach durchschnittlichem Studium mit wenig Selbstbewusstsein und es war nicht wirklich zu erwarten das es klappen würde in einer Millionenstadt zu überleben, schließlich war ich einige Jahre zuvor in Dresden kläglich gescheitert. Also habe ich mich hart rannehmen und einführen lassen in das was die Stadt zu bieten hat. Ich hatte selbst Ideen wie ich Anschluss finde und bin innerhalb eines Jahres verdammt mutig geworden. Übermütig bin ich abgestürzt ohne Job und Perspektive stand ich am Rand von Berlin. Dann ist irgendwas passiert, das mich in eine eklige Abhängigkeit getrieben hat, das größte Übel der Menschheit ist die künstliche Erfindung von Arbeit und das sie exkat in einem bestimmten Zeitraum 40h die Woche statt zu finden hat. Ich habe es gehasst, mich dagegen gewehrt und bin irgendwann geflogen und dann ist etwas passiert was ich manchmal selbst nicht glauben kann. Es gibt ein paar Menschen die an mich glauben, die mir die Freiheit geben in gewissen Grenzen das zu tun was ich kann, natürlich bleibt es nach wie vor ein Tauschgeschäft zwischen Lebenszeit und Geld, nur ist in diesen Fall das Verhältnis einigermaßen angemessen. Wenn ich ehrlich bin ist das was ich jetzt mache auch nicht mehr als das was ich einfach mache, wenn ich etwas genauer bin ist es sogar schlimm das ich mit meiner Arbeit und den Produkten an denen ich arbeite indirekt ein Produkt und eine Suchtkrankheit unterstütze. Deswegen habe ich mich hingesetzt und darüber nachgedacht, das an meinem Lebenslauf doch irgendwas besonderes sein muss, das in mir viel mehr Potential steckt als ich momentan abrufen muss weis ich nun. Ich weiß auch das es sich irgendwann ändern wird ob das nun 5, 50 oder 500 Tage dauern wird weis ich nicht so genau, denn viele Stellenangebote kollidieren nicht mit meinem Ideal wenig zu arbeiten, leistungsfähig zu sein und trotzdem genug zu verdienen für ein ausgewogenes Leben.

Es ist erstaunlich was ich aus dem mache was mir eine Woche zu bieten hat, ein langer Tag auf Arbeit wirbelt meine Pläne durcheinander und so erfülle ich einen Tag später eben mein Soll, entdecke einen neuen Ort und lecke ein echt teures Eis. Ich integriere mich in eine regelmäßige Runde und beweise das ich auch entschlossen auftreten kann im gemeinsamen Kampf gegen eine Hausverwaltung die nicht so gut ist wie es den Anschein hat. Es ist eine schwere Entscheidung aber ich stelle die einmalige Mietversammlung über eine regelmäßige Runde Bowling.

Diesmal habe ich wirklich großen Spaß am Freitag lecke erneut ein gutes Eis mit einer Freundin und spiele Badminton an meinem persönlichen Limit bis die Beine schwer werden. Am nächsten Tag reicht es schon wieder zu einem Ausflug mit einem Freund um einen neuen Platz am anderen Ende meines Bezirkes zu entdecken und durch die Stadt zu marschieren und ein bisschen zu demonstrieren. Ich treibe erneut Sport am Abend, trotzdem schwinge ich mich am Sonntag auf meinen Scooter und fahre quer durch den Bezirk nur um noch einmal den neuen Platz und ein für mich neues Systemgastronmierestaurant zu entdecken. Es geht weiter mit einer Backstunde in der Backstube am Ostbahnhof und einem letzten Sommerspaziergang beim Fest der Lichter. Das ist Berlin, das ist die Dichte an Veranstaltungen die ich brauche und wenn jemand wirklich will das ich den Wald nach Schwarz komme dann mache ich das wirklich nie oder wir reden nochmal drüber bei 650k.

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Du bist was du dir traust

Es ist mir lange nicht passiert, das ich einen Text, den ich geschrieben habe einfach so kommentarlos wieder gelöscht habe. Was ist es wert Zeilen zu veröffentlichen die Zusammenhanglos dahingetippt sind und nicht die Energie wieder spiegeln mit der ich heute unterwegs bin. Es ist wahr, mit einem bestimmten Lied im Ohr stehe ich in der S Bahn und denke nochmals nach über 11 Tage und die 2.5 Wochen danach. Was hat es nun gebracht wieder etwas mit sich herum zu tragen was ich eigentlich nicht brauche und was mache ich aus dem was ich damit erlebt habe. Es ist schon verwunderlich das ich mit dem was ich mit mir selbst erlebe meistens so zufrieden bin das mir alles andere nicht wichtig genug erscheint. Aber ich habe da meine klaren Ideale im Kopf, mit der Idee jede Woche einen neuen Ort zu entdecken. Und so tue ich das beim Frühstück am Sonntag genau so wie beim letzten Eis im Herbst und gleichzeitig goldenen Oktober.

Trotzdem tut es mir leid um jeden Moment den ich nicht zusammen erleben kann. Ich weiß es kommt selten vor und klingt bei einer 32h Woche fast schon unmöglich aber auch ich kenne Arbeitstage die bis zum Einbruch der Dunkelheit gehen. Es fällst mir schwer eine soziale Entscheidung und Absage zu treffen und auch wenn meine Zeilen kühl und routiniert klingen so ist es genau das was ich gelernt habe durch eine ständige Penetration an Worten. Sich klar ausrücken, Gründe angeben, entschuldigen, die nächste Gelegenheit vorschlagen. Das es manchmal nicht so passt kann vorkommen das es ein nächstes Mal gibt ist aber viel klarer als bei meinem anderen Experiment was ich da gerade betreibe.

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Schmoren

Ich schmore im eigenen Saft, wälze mich von links nach rechts und überlege ob ich nicht doch was vergessen habe, aber die Zeit hat sich schon weiter gedreht, also ein letztes Wort noch zum letzten Urlaubstag der so unheimlich gut zu mir passt.

Ich lasse mich hübsch machen, das weiß blond verschwindet langsam trotzdem bleibt meine Frisur interessant, im 3€ Primark Shirt zum Lunch ins 2 Sternerestarant, das war nicht ganz der Plan aber ich habe es trotzdem gemacht und so bleibe ich offen für neues, sei es Alge, Gänseleber oder Stockfisch.

Ich falle zurück in den Alltag, lese 2 Tage lang auf Arbeit meine Mails und denke nach über kryptische Zahlen, was der nächste Schritt nun sei nach 32/5 diese Frage steht im Raum und ich philosophiere über 28/4. Es bleibt bei ersten neuen Aufgaben, schönen Mails und einmalig mangelnder Durchsetzungkraft. Ich steuer durch die Woche und erlebe neue Sachen, jede Woche mindestens ein neuer Ort zwischen gewohnten Routinen. Etwas abgeändert muss es lauten das eine neue Routine sich erkocht werden wird aus einer Box vegetarisch mal A und mal B.

Eigentlich hatte ich ja noch diesen Plan mit Eis und so aber dann schlägt das Wetter einfach um ganz böse in den Herbst hinein. Und so bleibt es bei einer angefangen Woche mit Feiertag und ein bisschen Sonnenschein den ich im Bett genieße.

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Zwischenapplaus bitte

Ich muss mich korrigieren, die Sätze mit Kreuzfahrt durch Mittelmeer, Meerenge und ein bisschen Atlantik wirken ein wenig einfach und abgedroschen, sie sind zu einfach und drücken nicht das aus was ich wirklich erlebt habe. Ich hatte alles vorausgeplant von zu Hause aus, ich war vorbereitet und abgebrüht wie nie zuvor und hatte ganz vergessen welche Magie möglich ist auf AIDA, einmal AIDA immer AIDA, AIDA ist nur 3 mal im Jahr, es sind nicht einfach nur Sätze zum runterschreiben, dahinter steht ein Lebensgefühl, eine Interpretation dessen wie ich wirklich bin, immer ausgeplant, immer beschäftig, klug beobachtend, glücklich und ganz besonders und wichtig mutig.

Es beginnt alles in Palma, nach perfekter Anreise mit einem sonnigen Tag, einmal quer über die Insel, mit einem Abschluss und dem Anspruch bei spanischen Tapas.
Es folgt ein Sonntag wie ein Sonntag nun mal ist, einchecken auf dem Schiff, kurz umschauen und Taktik für den nächsten Tag festlegen, denn auf See werden gleich die Weichen gestellt für die nächsten Tage.

Und so schieben wir die Scheiben beim Shuffleboard, knüpfen Kontakte und ich kann nicht leugnen das mein Blick das erste mal auf jemand fällt. Der Tag vergeht beim Volleyball und ein wenig Entspannung mit Kurs auf Malaga. Picasso und Warhol überraschen uns mit großartiger Kunst, ich fange ein seltenes Pokemon und erfülle damit jemanden einen Herzenswunsch. Es treibt mich weiter nach Cadiz, in den weißen Dörfern entsteht das beste Foto des Urlaubs danach verblasst die Erinnerung kurz um erst in Lissabon an der AIDA Sternbar wieder aufzutauchen, noch ist längst nicht alles klar, aber ich habe das erste mal so ein Gefühl, das ich jetzt aufgeregt sein muss um später Radzufahren im Sonnenuntergang. Ich bin erst nicht so begeistert von den Plänen einen Spaziergang auf dem Expo Gelände zu machen, ich würze das mit einem Besuch im Ozeanarium, einer Fahrt in der Seilbahn trotz Platzangst und einer geheimen Turmauffahrt, es gipfelt in einem 5 min Blitzkauf von neuen Schuhen. Die Nacht wird lang bei der Silent Party bis wir weiter auf See treiben. Es wird ein intensiver Tag auf See mit einer neuen Runde Shuffleboard, einem verwirrendem Nachmittag zwischen Sport und Entspannung. Es folgt ein Abend an dem ich mit mir selbst diskutiere ob ich nun jemand spiegel weil ich das gut finde oder ob ich den Trend mit der 7/8 Hose selber setze. Es sind fragen wie kurz sie sein muss um doch nicht 3/4 zu sein und welche Farbe an Socke ich dazu tragen möchte . Fakt ist auf dem Schiff falle ich nun auf, da kennen sie den Jungen mit den wilden weiß blonden Haaren irgendwo zwischen klassisch schwarz und wildem Colourblockdesign nun endlich.

Es folgt Cartagena, es ist nichts los in Cartagena, es ist Sonntag, wir spielen Shuffleboard und ich betreibe fleißig Analyse, trotzdem bin ich nicht glücklich für einen Moment, das Abendessen italienischer Art schmeckt mir nicht und die Schlagernacht auf dem Pooldeck langweilt mich, meine Augen erspähen etwas nun weiß ich es fast sicher aber wann ist sicher wirklich sicher und so grübel ich und brauche bis Valencia um frei zu sein. Es ist ein schönes Gefühl schlauer als AIDA zu sein, für 4,50€ fahren wir den ganzen Tag durch die Stadt, entspannen beim besten Espresso der Stadt süß in der Unternote trotzdem kräftig und rund. Der Wissenschaftspark beindruckt mich kurz doch mein Herz habe ich eher an der alten Formel 1 Rennstrecke und einem langen Spaziergang verloren.
Ich kehre zurück zum Schiff, esse mich einmal quer durch die Welt um dann im Brauhaus zu landen, lange Bierbänke, eine werfe ich direkt mal um, Tollpatsch bleibt Tollpatsch und im Gespräch, dann geht es ganz schnell, ein paar direkte Fragen, ein kurzer Moment zu zweit, eigentlich ist es ja nur eine Frage, doch ich wollte Gewissheit haben für mich selber, um mich danach ganz mutig zu fühlen. Die Spannung löst sich erst in Barcelona, an einem Tag quer durch die Stadt mit beindruckendem Nahverkehr und Archtiektur, es folgt ein Spieleabend und ein weiterziehen in Gruppe. Ich glaube der Punkt an dem wir zusammen gewachsen sind war schon Tage zuvor, diese Kreuzfahrt fühlt sich schon längst  wie eine große Klassenfahrt an und so landen wir glücklich in Ibiza, singen lustige Lieder und quizzen uns zu tollen Preisen, unglaublich das es schon der letzte Abend ist, ich habe Gänsehaut für lange Zeit, ein letzter Tag in Palma, ein schneller Heimflug, eine neue Gruppe bei whatsapp mit Freunden von AIDA 2018 im Mittelmeer, es war wirklich eine meiner besten Urlaube bisher und vielleicht sieht man sich irgendwann mal wieder, dieser Satz stammt nicht direkt von mir, nein von einer Gastgeberin die uns wirklich ins Herz geschlossen hat, Danke für alles mit Regenbogen und Kussmund.

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Kurz vor der Pause

Das war er also der Sommer 2018 in Berlin, ein letztes Mal draußen sitzen im Shirt bis kurz vor Mitternacht, mit dem Roller quer durch die Stadt und so viele Dinge mehr.
Offiziell für beendet erkläre ich ihn nun und was macht man da am besten, einfach noch um 13 Tage verlängern, kreuz und quer durchs Mittelmeer, mit Meerenge und ein bisschen Atlantik. Es ist mein Hobby ich verheimliche das nicht. Auch wenn es langsam zur Gewohnheit wird so kurz vorher kann ich sagen, so gut vorbereitet wie diesmal fühlte ich mich selten. Die Ausflüge sind gebucht, die Orte sie ich sehen will markiert, ein seltenes Pokemon soll ich auch noch finden und der Rest ergibt sich. Eine neue Begleitung an meiner Seite, nun gut so neu nun auch wieder nicht, die Wellen sollten im gleichen Takt schlagen der Rest ergibt sich, das ist das schöne an mir das ich so extrem unkompliziert bin und alles um mich herum akzeptiere, trotzdem stolziere ich durchs Leben und habe einen klaren Plan von dem was ich will.

So war das auch diesen Sommer, da gab es feste Hobbys und Strukturen, Wochen die wahnsinnig voll waren und ganz selten auch mal einen extrem langweiligen Sonntag. Ich erinnere mich noch gern an eine spontane Entscheidung im Mai mit Schwimmen und griechisch essen. Ich will mich nicht verlieren in einem großen Rückblick und Einzelheiten. Was ich sagen will ist, das ich immer Wert auf Gemeinschaft gelegt habe und wenn mal jemand nicht wollte habe ich es einfach allein gemacht. Das ist im Prinzip keine neue Stärke von mir, es brauchte eher den Mut es einfach neu zu entdecken, Dinge sofort entdecken, nicht aufschieben und einfach glücklich sein.

In diesem Sinne, schönen Urlaub, 13 Tage Pause und Zeit einen Koffer voller Ideen für den Herbst zu sammeln. Kaum wenn ich zurück bin wird es schon weiter gehen mit Friseurtermin und einem ganz besonderem Mittagessen.

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Die große Runde Zahl

Und da stehe ich, die Sonne geht golden, am von Kornfeldern eingerahmten Horizont, unter.
Ich habe meine innere Geschwindigkeit abgestellt und frage mich wirklich, wie kann man hier leben. Auf was wartet man hier. Ein Pferd will geritten werden, eine Junge rollt mit seinem Holzroller den Hügel hinab und ein Mädchen spielt im Sand.

Wahrscheinlich war der Gegensatz schon immer so, aber diesmal fällt es mir so krass auf wie nie zuvor. Ich habe meine innere Geschwindigkeit im Vergleich zu den letzten Jahren nochmals weiter aufgedreht, hier fließt alles langsam und so still das es mich beklemmt, innere Unruhe beginnt, der Magen wird flau, nach 2 Tagen sitze ich wieder im Zug nach Hause und das ist dann auch gut so, auch wenn es insgesamt Schön war.

Diese Woche hatte eine klare Struktur, mit einem Film den ich nur schwer verstanden habe, lag es am Powernap oder der anspruchsvollen Handlung ohne Ende, ich weiß es nicht.

Ich habe einen Tag im freien verbracht mit Freunden und Musik, das war wirklich schön und muss auch mal gewertschätzt werden, besonders weil ich einen neuen Eisladen entdeckt habe.

Ich habe geholfen und beobachtet wie das Leben in Künstlerkreisen so läuft, aber ganz besonders freut es mich das ich das Ordnungsamt ausgetrickst habe und Berlin nun noch ein Stücken ärmer aber sexy ist.

Ich habe meine Woche abgerundet mit einem kleinen Bowling Spiel und mit einer Vorspeise von Curry und Huhn, gut war es und so soll es auch bleiben.

Trotzdem bin ich tiefer gegangen in meiner Recherche, weil es mir nicht reicht einfach nur zu essen, nein ich will richtig gut essen, am liebsten auf Sterneniveau, aber auch da habe ich meinen eigenen Kopf, ein Konzept soll es haben und am besten eine alkoholfreie Begleitung haben und da das selbst in der großen Stadt ein kleine Herausforderung ist, ist meine Wahl noch nicht endgültig gefallen aber ich habe eine Tendenz für einen ersten Test zum Lunch

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