Blossom feeling

Ein Text von allen Dingen die ich nicht erlebt habe, von Blockaden und dem ersten Schritt wieder anzufangen.

Aktuell denke ich in Lieblingsfarben, zartes mintgrün, für Momente der Entspannung und rosa für alle Momente in denen ich aufblühe.

Ein Streit mit mir selbst, ewige Diskussionen, ein Queerolant, zwischen Nägeln mit Köpfen machen, blinder Rebellion und stillen Momenten. Gedanken von Dingen die ich in 32 Jahren nicht geschafft habe, ernsten Worten und liebevollen Sätzen.

Es hat wirklich lang gedauert, ich wollte nicht begreifen und habe mich gewehrt, bockig wie ein kleines Kind bis zum letzten Moment auf Abenteuer gepolt. Und selbst in den ersten Wochen Stillstand wollte ich nicht. Bin wie wild gerast durch 4 Wände, in jede Ecke rein und im Untergeschoss habe ich auch gewühlt. Ich stande auf dem Balkon und habe mir die Finger schmutzig gemacht und Tage später jeden Tropfen Eis abgeleckt. Ich hatte Pläne für Ostern und das neue Lebensjahr und alle habe ich sie begraben, es mit Humor genommen und bitterlich geweint, neu gerechnet und zu der Erkenntnis gekommen, das bestimmte Ereignisse trotzdem 3x dieses Jahr statt finden können.

Ein erster Schritt wieder anzufangen, kurz nach dem Stillstand und bevor ich wieder hochfahre, Zimmer mit Aussicht 1. Stock. Die letzten Wochen ein blinder Ritt, Geld verbrannt und Aktien gekauft, Schlange gestanden für ein paar Scheiben Brot und immer noch nicht verstanden. Alles fühlt sich an wie ein roter Knopf „Not Aus“ und Neustart bitte.

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Ich möchte lieber nicht

Ein Wort

Ende

Zwei Wörter

große Reduktion

Drei Wörter

Danke und Tschüß

Kleinkrieg. Wir führen einen kleinen Krieg, nicht jetzt, auch nicht erst seit ein paar Wochen, Jahre schon und es geht hin und her mit Zeilen auf Papier voller Paragraphen und lustigen Zahlen. Das Internet weiß viel und ich will alles wissen, dabei gibt es Grenzen und ich schreite mutig drüber, manchmal verbrenne ich mir die Finger dabei und es bleiben kleine Narben.

Ich möchte lieber nicht – Ich möchte lieber etwas sagen was ich mir aber nicht traue. Rasend vor Wut und heimlich still habe ich heimlich reduziert. Das wird es jetzt also alles nicht mehr geben, müde vom Folgen und dem heimlichen Druck einer Selbstdarstellung verfolge Ich einen Ansatz es einfach zu machen und es wird niemand erfahren. Ich schreibe keine Geschichte, ich bin die Geschichte, manchmal halte ich die Welt an für eine Mitteilung oder eine Photographie, der Rest passiert so wie ich es bin.

Ich bin es leid immer genau das zu müssen was eine Umgebung mit vorgibt. Ich bin es leid immer teilen zu müssen wie glücklich ich gerade bin. Ich bin auch ohne alledem zufrieden mit mir selbst, ausgeglichen und ruhend in mir selbst. Ich wurde konfrontiert mit Neid und Missgunst, das wird es jetzt alles nicht mehr geben.

Statt klarer Worte verstecke ich mich hinter einer Fassade mit eckig dunklen Zimmern drin.

Es gab eine Sache die wollte ich so unbedingt und dann war sie plötzlich da, zweifelsfrei bin ich auf dem Boden geblieben und trotzdem nach oben zu den Sternen gefahren.

Ich bin ausgeflogen, einmal raus aus der Stadt, auf Spaziergang zum Impressionismus und eben auf zu diesem Theaterstück in dem es um alles private, gesellschaftliche, politische, musikalische und eben auch um nichts ging. Es gab Sätze die fand ich richtig cool und trotzdem habe ich sie vergessen.

Ich bin zurück gekommen nach Berlin, mitten in der Nacht beschleunigen sich die Schritte, warm ist da wo es kuschelig ist, zu Hause also, ein Ort den ich betrachte mit voller Stolz und dann drehe ich mich um und gehe weiter.

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Dies das

Ich habe dies das

EINS

ZWEI

DREI

VIER

viele Dinge.

Es ist ja immer so ein aufschreiben, wirken lassen und dann eine Nachanalyse und auch wenn der letzte Beitrag nicht so aufregend war, dann war da das eine Wort, das mich sehr fasziniert hat. Ich halte es geheim welches genau und schreibe weiter, weil erlebet wurde und ich Dinge das erste mal gemacht habe so wie ich es wollte.

Vollkommen verstreut schreibe ich einen Text mit und ohne Zitaten drin, mein Gehirn sammelt weiter und spuckt oft Dinge aus, die ich selber nicht verstehe, eben erst sortiere ich Listen, mache diese schlank und denke über dies das Dinge nach, die im Keller lagern kein Brot fressen und dann warte ich auf den Tag der Explosion wo ich beschließe alles weg zu schmeißen, wie es neulich auf der Arbeit geschah, ich weiß er wird kommen.

Eine komplizierte mathematische Formel besagt alles noch mal neu anzufangen, einen Text mit und ohne Zitaten drin und dann zu sagen: „Ich möchte lieber nicht“ wie auch immer dieser Satz in meine Rotation gelangt ist und welcher Deutungsansatz dahinter steckt werde ich erfahren.

Ich schreibe den Text weiter über dies das Dinge und weil ich da korrekt bin folgt ohne literarischen Schnick Schnack eine Abhandlung von 2 kulinarischen Erlebnissen.

SRA BUA – CASUAL FINE DINING EXPRESS DINNER

Auf dem Teller

Frühlingsrolle (Ente – Schwein) – Süß Sauer Dip – Wasabi Mayonnaise – Feldsalat – Sesam

Bao Ban – Schweinenacken „Char Siu Style“ – Cole Slaw

Weiße Schokolade – Pate de fruits – Eispraline

Im Glas

Wasser mit Kohlensäure – Zitronenscheibe Lillet Blanc – Yuzu – Orangenzeste

Espresso Macchiato—

KOPPS – VEGAN COME TOGEHTER MENÜ

Auf dem Teller

Fermentierter Kürbiskern – Kürbiskernöl – Cranberry – Mandarinengelé

Kartoffelsuppe – Lauch – Liebstöckel – Majoran – Petersilie

Knolle vom Topinambur – Linsenpapadam – Sauerkirsche – Pfeffer

Kürbiskrapfen – Popcorn – Rosmarineis – Kompott von der Johannisbeere

Im Glas

frischer Pfefferminztee

Tafelwasser mit Minze und Basilikum Espresso

Wer das liest weiß. Ich hatte Pläne und Ideen, Spaß war das alles nicht sondern pur gemeinter Ernst. Ich habe mir bewiesen, das es oftmals allein Spaß macht, weil ich dann für mich frei denken und philosophische Selbstgespräche führen kann und trotzdem bleibt das Wunder des Lebens, ein grausames Gedanken Spiel unzertrennlich verbunden mit Tag und einsamer Nacht.

Ich bin zu dem Entschluss gekommen alles intensiv zu leben, mich männlicher zu präsentieren, eine Reise die vor wenigen Tagen begann, man wird sehen wo es hinführt. Ich wollte ihn zu Ende bringen an dieser Stelle aber es gibt Sonntage da bin ich rast und ruhe los, suche nach Fragmenten die ich abgespeichert hatte. Nicht losgelassen hat mich dieser Text auf simple Melodie ganze acht Minuten achtzehn Sekunden lang gefordert meine Konzentration und dann da.

„Ich habe niemanden in der Familie, der mir nah ist.

Ich habe Dinge im Kopf, die man besser vergisst.

[…]

Ich habe dreißig Jahre hinter mir, so ganz ohne Hit“

* aus Schminke – Lied von Fatoni – Mine und Orchester live in Berlin

Und das verrückte ist, es ist was wahres dran. Ich suche nach Wertschätzung, stehe an der Spüle beim Abwasch und stelle fest, diese Woche gab es diesen Moment von ganz fremden Menschen ein höfliches Hallo und nettes Lob und dann schaue ich andere Ecken und überlege mir erneut ob ich da wirklich richtig bin, tief verworren in einer Ecke habe ich seit heute eine Projekt Idee!

Sie wird reifen ganz langsam, wie dies das es auch tut.

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Kein Ende

Leerzeichen

Der Januar ist verflogen, guten Morgen wünscht der 2. Februar an einem Tag ganz grau auf dem Weg zu einem Termin, diesmal in Potsdam, ein junger Freund auf dem Weg Museen zu erkunden.

Ich hatte Worte gesprochen und ich muss sagen es ist erstaunlich schlecht gelaufen. Eingehalten habe ich quasi nichts, heimlich Fleisch gegessen, in der letzten Woche in der ich gestresst war sogar oft und von zweifelhafter Qualität und zum fine dining habe ich es dann auch nicht mehr geschafft. Glücklicherweise habe ich da einen nahen Termin mit mir selbst vereinbart.

Ich bin expandiert und wenn ich den Übersetzungen trauen darf habe ich es mit summen von Hummeln, etwas Liebe, Zunder und dem alt bekannten Planeten probiert, fehlt nur noch die gelbe App mit ziemlich bösen Blick. Wenige Stunden weiß ich das darin auch nicht die Lösung liegt, mit 30 außerhalb vom Radar und gespielt wird sowie so in anderen Ligen.

Gebracht hat das alles nichts, gut hätte ich vorher wissen können, aber da ich hier hauptsächlich über mich und meine Erlebnisse schreibe gehört das hier mit rein, das Leben ist ja nicht immer geprägt von Erfolg.

Also hin zu schönen Dingen die ich erlebt habe. Ich habe mir Zeit genommen, richtiger Weise für das Festigen einer Freundschaft, für grüne Woche und Kino. Jetzt kraule ich mir am Kopf und überlege wie weiter, es bleibt bei einem Rhythmus und diesem Blick nack vorn.

Ich hatte kurz die Idee von ganz alten Zeiten und einem Tag ohne Smartphone, die Idee habe ich ganz schnell eingestampft und dennoch mochte ich diese Zeilen auch wenn ich nicht weiß wie es überhaupt im Zusammenhang zueinander steht.

Wir sind so selten im Jetzt. Wir kriegen uns nicht mit. Wann spüre ich mich? Sag mir wann spüre ich mich?

* aus „Kein Ende“ – Balbina

Leerzeichen

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It has to be lived once and dreamed twice

Ich habe geklaut und in die Überschrift genommen, den Titel einer abstrakten Großprojektion eines postapokalyptischen Science-Fiction-Films in dem eine künstliche Intelligenz auf der Suche nach ihrer Herkunft und ihren eigenen Göttern auf poetische Weise über die Filmgeschichte der ausgestorbenen Menschheit nachdenkt. Begleitet von einer vibrierenden und immersive audio-visuellen Live-Performance, basierend auf Algorithmen formt sich eine unendliche Landschaft aus Licht und Rauschen.

Das war er also der Start in ein neues Jahrzehnt, in dem ich plötzlich alles anders machen will. Und was für einer. Ich beziehe immer mehr Position, es gibt Dinge die kann ich nicht, aber ich kann sie mir ansehen und mich überraschen lassen von einem gewaltigen Film voller Rauschen und fernen Stimmen die mich in den Bann ziehen und entführen auf eine Reise zu den Grenzen der Kunst, denn Kunst darf alles und ich darf nichts, außer diesen Blog hier schreiben, das hat der Meister so befohlen und gefällt ihm und dabei muss ich leise grinsen weil ich weiß über jedem Meister sitzt noch ein Meister, der die Gesellschaft formt und nun die Früchte mutig gesähter Samen erntet.

Ich begeisterte zwar nicht tausende von Lesern, aber dafür schreibe ich mir frei von der Leber was mich juckt. Zum Beispiel, das ich gar nichts mehr darf, nur noch halbe Portion ohne Fleisch und Wasser dazu, abgemagert auf 74kg bei einer Körpergröße von 183 cm, perfekte Figur würde ich sagen und woher kommt das? Ich kann euch sagen es war nie ein konkretes Projekt von mir, aber ich habe schon vor einem Jahr von Limonade auf Wasser zum Mittag umgestellt , habe Zuckerquellen aussortiert, mich zum Sport getrieben und jetzt ernte ich die Früchte dieser Arbeit. Ein Blick in den Spiegel zeigt eine neue frische Linie und der Blick ist geschärft für neue Dinge. Ich wusste schon immer um meine Vorliebe für food, habe mich durch Länderkuchen gegessen, Trends kommen und gehen gesehen, Eis gegessen und Kaffee getrunken und nun suche ich nach neuen Trends. Es ist noch ein junger Sprössling in der Gastronomieszene aber ich will anspruchsvoll alkoholfrei trinken und im feinen Stil trotzdem locker und gemütlich essen. Lange habe ich nach Begleitung gesucht nun traue ich mich einfach allein, alles zu erleben so wie ich es will und dabei wird sich eine Frage stellen.

Was ist in Zukunft moralisch noch vertretbar?

Es scheint so als muss ich mich für meine Homosexualitat nicht mehr rechtfertigen, aber das ich noch Fleisch esse schon?

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Zwanzig zwanzig

Hallo du! Hallo Zwanzig Zwanzig!

Diese Zeilen schreibe ich voller Ehrfurcht, es liegt ein Monat ohne Blog hinter mir, ein Jahr ist vergangen und noch viel unfassbarer, ein ganzes Jahrzehnt endet und ein neues bahnt sich seinen Weg. Und so denke ich zurück, auch wenn ich das nicht mehr 100% rekonstruieren kann, so glaube ich ganz fest daran das ich den letzten Wechsel eines Jahrzehnt als kleiner Junge kotzend nach einem gärigen Kartoffelsalat unter der Dachschräge in einer bäuerlichen Kleinstadt verbracht habe. Ein Jahrzehnt später habe ich es also tatsächlich geschafft vom grauen Mauerblümchen aus Sachsen zum sozial integrierten Ingenieur in Berlin. Eine unfassbare Reise die schon ganz lang von diesem Blog begleitet wird und ganz nebenbei habe ich fast die ganze Zeit auch in Berlin verbracht. Natürlich habe ich das allein geschafft und trotzdem muss ich Danke sagen an alle Menschen die mich begleitet haben in dieser Zeit, sei es nur ein paar Stunden oder schon 10 Jahre lang, jeder Moment ist und bleibt wertvoll.

Und so habe ich die ganze Zeit gegrübelt, wie beginne ich das neue Jahrzehnt? Das ist er jetzt also der große Knall nach einer rauschenden Silvesternacht. So wie es die ganzen jungen hübschen schwulen bei instagram gerade machen, rede und schreibe ich einfach drauf los, es wird schon gefallen.

Aber ganz ehrlich und ohne Selbst Ironie an dieser Stelle. Ich bin 30 und 31 geworden, wirklich ganz stolz darauf weil auch schon Pläne für die 32 stehen und das heißt nun wahrlich auch, jung bin ich nicht mehr.

Und sowieso mit der Hübschheit das ist ein arg subjektiver Fakt. Höhepunkt meines dreimonatigen Ausflugs zum Planet Romeo war eine Nachricht ob das Gruselkabinett heute wieder auf Ausflug ist. Es scheint eine der dringendsten Fragen der Homosexualitat zu sein. Bist du aktiv oder passiv und keine Frage hasse ich mehr als diese. Es mag sein das sich in den letzten Jahren eine gewisse Vorliebe eingeschliffen hat, aber ich liebe nichts mehr als die Flexibilität, selbst zu entscheiden was ich wann und wie erlebe und generell die ganze Sexualität ist wahnsinnig überbewertet. Ich habe da ein klares kurzfristiges Ziel für dieses Jahr, keine sinnlosen Sexdates und Schwanzspielerei und wenn ich dann am Ende des Jahres keinen Sex hatte ist es auch nicht so schlimm. Denn ehrlich gesagt habe ich ein langfristiges Ziel und das heißt partnerschaftliche Bindung. Es mag so klingen, als habe ich diese Zeilen schon tausend mal so geschrieben und doch steckt mehr dahinter, denn in den letzten Wochen ging es mir gut, aber eben nicht sehr gut. Ich hatte wirklich Lust auf Aktivitäten mit Freunden und Lust auf neue Konatkte und gleichzeitig bin ich an der Oberflächlichkeit der schwulen Szene gescheitert. So habe ich an dieser Stelle entschieden ich halte mich raus an vielen Stellen, ich habe eingetreten Pfade und Wege die werde ich weiter beschreiten, es wird nicht ausbleiben auch neue Dinge und Orte zu testen, aber am Ende des Tages muss alles sinnvoll sein und einzig allein dieses Ziel verfolgen, das ich abends in der blauen Stunde zwischen Helligkeit und Dunkelheit nicht mehr allein bin, denn um es kurz zu machen, das ist es eigentlich was mich in den letzten Wochen am meisten beschäftigt hat. Und so bleibt am Ende ein kleiner Appell, wenn irgendjemand meint ich sehe nicht so aus als wäre ich frisch aus der Geisterbahn gefallen, grundsätzlich mit meinen Aktivitäten wie Badminton, Volleyball, Bowling, Aufenthalte in Museen und Ausstellungen, eine Vorliebe für einen gewissen kulinarischen Anspruch und offen für Urlaub auf Kreuzfahrtschiffen ist, so kann derjenige sich ja melden.

Und so bleibt es am Ende dabei. Ich will lachen, ich will leben und vor allen Dingen ich will Lieben, Hallo du! Hallo zwanzig zwanzig!

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Es ist fast zu Ende

Die letzten Wochen war die ganze Zeit etwas da, das ich fast dachte es hatte schon Einzug in den Blog gefunden, doch dann musste ich überrascht feststellen, kein Wort habe ich darüber verloren, das es fast zu Ende gewesen wäre.

Das da wirklich Gedanken waren, vom Aufhören aufgrund fehlender technischer Möglichkeiten, das ich einfach keine Lust mehr hatte, weil mir bewusst geworden war, das ich gereift bin und die jugendliche frische und rohe Schreibkulutur einfach verloren gegangen ist, das war alles in mir.

Ein ewig sich wiederholendes Mantra, das sich seit Jahren eingeschliffen hat wie eine Spirale in der ich laufe erst hinein und dann heraus und plötzlich habe ich Bock einfach hin zu schmeißen.

Schon vor 2 Wochen hatte ich gespürt, das plötzlich etwas anders ist. Verlogen in der der Ecke bei der Lieblingsband das kennen wir ja schon, aber einen Tag später gähnend auf dem Sofa bei Mausen war eine neue Qualität. Keine Monster in mir, keine Energie, einmal 32h noch dann die Erkenntnis, ich bin krank und brauche wirklich eine Pause, also habe ich mich wieder gefunden, horizontal und ruhend, sich neu sortieren und zu der Weisheit kommen, das hier ist schon lang da, hat Klassiker und Sprüche hervorgebracht, vielleicht ist der Rhythmus jetzt ein anderer, Inhalt und Stil geprägt von Themen die so vor 5 oder 10 Jahren nicht da waren, aber trotzdem deswegen einfach etwas Sterben lassen, was wie ein lieb gewonnenes Kind ist, ist nicht möglich.

Sehr pünktlich also genau einen Monat vor Weihnachten, weis ich, das ich jetzt angekommen bin, in der Phase, die ich am meisten hasse. Jetzt wo plötzlich die Gedanken der Zweisamkeit durch die Decke schießen und kräftig an der Schraube der Konsumfreudigkeit gedreht wird, fühle ich mich plötzlich Fehl am Platz.Weil ich mit meinen Werten einfach ganz woanders bin habe ich einfach schon beschlossen, das Jahr ist jetzt für mich zu Ende. Was noch kommt sind vorprogrammierte Wochen, mit etwas besinnlicher Weihnachtsfreude, einer Dienstreise und einem finalen Urlaub. Sollte überraschend noch etwas passieren so freue ich mich darauf. Was sowieso schon beschlossen ist, meine Welt wird digital kleiner und größer im Herzen, die Grundidee für das neue Jahrzehnt ist gestrickt.

Ganz ohne Beitrag wird der Dezember nicht bleiben es wird was kommen einfach aus der Laune heraus, dann wenn ich selber am wenigsten damit rechne.

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Ein wunderschönes Labyrinth

Ein wunderschönes Labyrinth, verlauf ich mich, rein und raus, bis die Sonne gleißend rot untergeht, hinterm Horizont. Heute wage ich mich an Poesie, weil noch viel offen ist verstecke ich das hinter blumigen Geschichten und lass mich selbst finden.

Ich hatte die Phantasie von einer Zukunft, die Spannung gezügelt nun muss ich sagen das ist alles geplatzt, was übrig bleibt ist dieses Textfragment welches seit Wochen in meinem Hirn herumwabert, raus damit!

Es gibt Dinge die entscheide ich blitzschnell und es gibt andere die reifen in mir quasi als Langzeitidee. Oft wäge ich ab, teile ich das jetzt  oder behalte ich es für mich allein und manchmal ist es ein zwischendrin vom suchen, finden, diskutieren und am Ende nur heiße Luft. Ganz einfach gesagt, ich wollte essen, die Zukunft im Restaurant Golvet, 1 Michelin Stern, teuer sicherlich, aber mit alkoholfreier Begleitung dem Trend der Zeit folgend, erst 4 Gänge genießen und danach einen Drink an der Bar zum Abschluss, bis in die Nacht hinein, also teilte ich diese Idee, weil es mir allein doch ein bisschen komisch vorkommen würde, da allein zu sitzen. Eine halbe Zusage hatte ich schon, künstlich und virtuell, ich will nicht sagen das es einfach so platzte, aber irgendwann nach dem 3. Anlauf hatte ich keine Lust mehr. Jetzt ist die Zukunft verschoben irgendwo hin in den Frühling 2020, bis ich das Labyrinth in meinem Kopf durchschritten haben.

Alles in mir laut ist eine dieser Textzeilen, aus einer der neuesten MIA. Kreationen, wenn ich es für mich umschreibe heißt es besser, alles in mir stumm, ich mag die leisen Diskussionen die ich mit mir allein führe ohne Druck und Hektik, ganz besonders am Wochenende, wenn die Stadt ein riesiges Tor wird und alles offen steht.

Glück ist auch ein neues Lieblingswort, es steht seit kurzem für neue Musik, von hetero normativen Einheitspop auf der Suche nach dem egalsten aller Popsongs ist die Rede. Mir gefällt es trotzdem und da ist es wieder das ich öfters schwarz und weiß denke als grau. Grau das ist eine Dekade her und nichts hat heute mehr damit zu tun.

Ich probiere mich durch die Welt auf der Suche nach Erlebnissen und Entdeckungen und so kam es mir gerade recht das ich ein meetup haben durfte fernab von Szenegeflüster und irgendeiner Randgruppe, eben was ganz spießiges zum Sonntag sich in die Bahn setzen, ein Stündchen fahren, ein bisschen wandern gehen und neue Erlebnisse, Freunde oder was der Nachmittag eben noch so bereit hält machen.

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Leipzig

Auch wenn es schon über eine Woche her ist, ich war auf der Suche nach der perfekten Übersicht und bin gelandet bei dem Gefühl von Zugehörigkeit und sich an einem glücklichen Ereignis zu bedienen. Es ist schon überraschend wie einfach ich die Dinge miterweile so herunterspule, in den späten 2000ern und frühen 2010ern wäre das noch undenkbar gewesen, sich einfach in den Zug setzen, nach Leipzig fahren, bei einer unbekannten Person auch Gastgeber genannt auf dem Sofa schlafen, mit Vereinskollegen Essen gehen, Badminton spielen und für die Organisation des nächsten Abendessens zuständig sein, früher auch wenn es lang her ist hätte man mir so eine Sache nicht anvertraut, miterweile habe ich eine riesige Portion Menschenkenntnis im Kopf.Gefährlich ist wie souverän und gleichgültig ich die Dinge runterspule, ob man mich ausfragt ja fast schon beleidigt, im Zug anrempelt oder ein schreiendes Kind fast schon scheint es so als lächel ich alles Gefühlskalt weg.Dabei war das ein schöner Augenblick, als ich mal die blöden Spielerein mit mir selbst zwischen langeweile und kurzer Bruckentagsdepression hinter mir gelassen habe und mir mal die Zeit genommen haben für Gespräche und Kennenlernen, von Ideen mit Spaziergang und Waffel essen, das was ich getan war so in dieser Form irgendwas zwischen 2 oder 3 Jahren so nicht da, es ist wie ein kompletter Sinneswandel das es auch einmal so sein kann, ich habe an anderer Stelle radikaler geschrieben und kurz darauf wieder gelöscht, was jetzt bleibt ist Augen und Ohren offen zu halten, denn ich bin ständig dabei etwas zu Plan sei es für mich allein oder zusammen mit anderen.

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Zoe

Nichts und dennoch einfache Tatsache des Lebens, welche allen Lebewesen gemein ist. Ein bisschen kompliziert, fast schon holprig der Einstieg an diesem Sonntag.

Was ich eigentlich sagen möchte, es ist nie ein offizielles Projekt gewesen und dennoch wollte ich herausfinden wie es sich anfühlt ein Elektro Auto zu besitzen, nichts kommt aus seinem Auspuff raus und seine Namensschöpfung klingt genau danach, dennoch ist es irgendwie auch griechisch. Also habe ich alles ausprobiert, bin gefahren auf Straße und Autobahn, mal schnell, mal langsam habe das Auto geteilt, mit Getränken beladen und Strom neu geladen. Alles in allem fande ich es cool und modern, trotzdem bleibe ich Bauer und dumm und fahre meinen alten Trabant auch twingo II genannt einfach weiter bis er irgendwann auseinander fällt.

Die Zukunft als Auto bin ich also schon gefahren, eine andere Zukunft wollte ich eigentlich Ende September probieren, es war quasi alles angerichtet und ausgedacht und dennoch ist es mir dann doch nicht gelungen einen Termin zu finden. Es ist schon komisch da brodelt eine Idee schon über 1 Jahr in mir und ich habe es immer noch nicht geschafft mich selbst für einen Abend einzufangen und aus zu führen. Was dennoch bei mir angekommen ist, das ich nun weiß wonach genau ich irgendwie noch suche und die Frage es zu finden mich neu beschäftigt, es ist spannend ungewöhnliche Ideen und Hobbys zu haben, also werde ich mich erneut Kopfüber in dieses Abenteuer stürzen.

Ich wollte einen großen Text schreiben über die Zukunft, das Wort was mich momentan am meisten fasziniert, zwischen Klimastreik und eigener Verbesserung, da steckt so viel drin, das ich manchmal nur dasitze und schweige. Total in mir ruhend und fokussiert, keine Zweifel die in mir liegen, ein schöner Satz den ich gerade im TV auf schnappen durfte, ich schaue noch linear TV heute Marathon, während andere laufen eine kleine Pause für mich, aber nicht lang der Plan für neue Abenteuer steht schon.

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Ich will verreisen.

Vielleicht ist es Flucht, vielleicht ist es Neuanfang, aber auf alle Fälle ist es Reisen. Es gab diesen einen Moment, anfang dieser Woche am Montag, da wusste ich der Sommer ist vorbei, lange Hosen sind jetzt wieder im Standard Programm, die Sonne neigt sich immer schneller dem Horizont entgegen, Zeit also ein kleines Projekt abzuschließen und für eine neue Lichtstimmung zu sorgen, Bettwäsche wechseln und sich einkuscheln. Ich bastel immer an Ideen für meine Zukunft, Ende September wird sich ein Projekt abschließen an dem ich seit 20 Monate grübel, es trägt den simplen Titel Zukunft. Trotzdem ist es immer ein schmaler Grad, zwischen gestern und heute, ich führe lange Selbstgespräche da hänge ich gedanklich noch zwischen 2014 und werte Situationen aus die längst vergangen sind, unterhalte mich mit mir selbst über eine Person die 2015 den Weg in mein Leben fand, sich breit gemacht und dieses Jahr nicht mit Fragen sparte, die aufploppten und zerplatzen wie Seifenblasen. Es hat meine Seele aufgeraut, denn es gibt Sachen die sind oberflächlich in dieser schnellen Zeit und dennoch von tieferem Bestand und so werde ich nicht ruhen. Zeit also einmal über den Sommer nachzudenken. Die große Überraschung ist, es gab die ein oder andere Challenge, alle habe ich sie gebrochen und trotzdem viel über mich gelernt, exakt 3 kg abgenommen so wie das gewünscht war, Produkt einiger Erinnerungen und harter Arbeit verbunden mit Tropfen vom Schweiß. Eis esse ich immer noch, fast bin ich am Ende angekommen mit meiner Suche, es bleiben auch nur noch ein paar Wochen, es hat die Erkenntnis gebracht, das ich dabei unheimlich viel Spaß hatte mich in ein Thema so tief hinein zu versetzen, Kieze zu erkunden, Gespräche zu führen, für eine Sache zu stehen und am Ende sogar ein bisschen Bekanntheit zu erlangen, 2 Kugeln in der Waffel ist mehr als ein Erofföffnungssatz geworden. Ich springe aus der Vergangenheit in die Gegenwart, denn Bekanntheit erlangen ist ein gutes Stichwort für eine Sache die ganz plötzlich über mich kam und so stande ich Freitag Abend plötzlich auf der Bühne im flax und moderierte die Karaoke Show, war das anfangs ungewohnt hatte ich schnell meinen Witz gefunden und kam viel schneller in Kontakt als sonst. Wenig Schlaf und ein Ausflug nach Leipzig in den Zoo, einige Stunden Stillstand in Werdau ließen mein Gehirn einfrieren und so endet der Text plötzlich

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Weder Fisch noch Fleisch

Challenge ein Wort aus dem Englischen, ziemlich exakt gemeint mit Herausforderung, sich selbst oder gegen andere ganz egal am Ende gibt es nur Gewinner oder Verlierer. Ich habe gegen mich selbst gespielt, nicht so ultra streng, doch trotzdem habe ich mir Gedanken gemacht und mein Weltbild erweitert, verloren habe ich trotzdem, weil ich mein Weltbild zwar erweitern wollte, aber eben auch nicht, mich in meiner Freiheit einschränken lasse wollte.

Um die Ernährung sollte es gehen, da war diese irre Woche mit Sport vor dem TV und die Idee weder Fisch noch Fleisch, vegatrisch also. Es begann mit Tagen auf Probe, ein gemütlicher Einkauf vorbei an ein paar Ersatzprodukten hin zu den Dingen die mich wirklich reizen, viel Salat und Gemüse, neue Ideen in der Pfanne, ein Burger auch mal vegetarisch oder Döner ohne Fleisch weil es schnell gehen musste und dann war er da der 1. August. Medial ausschlachten sollte ich es, am besten Essen und Fresse in die Kamera halten, aber das bin ich nicht, lieber geheimnisvoll und dann später rauskommen mit der Botschaft das ich es nicht geschafft habe, weil da der eine Tag in der Kantine war, mit Seelachs unter leichter Panade und später auch ein Stück von Kasslerbraten. Schlimm ist das alles nicht.

Ich habe gelernt zu lieben und zu leben so wie ich es für mich am schönsten finde, das sind viele Geschichten von nur nach vorn und doch wieder zurück, manchmal ist es eine Geschichte des Scheiterns, ich sehe das immer öfter als probieren und alles wissen wollen, wie sagte ein weiser Mann vor kurzem ganz nett und dezent, du hast immer einen Plan an einem das Tag, am nächsten dann etwas anderes, zwischendurch Zeit für dich selbst und später für Freunde ohne dabei gestresst zu wirken und so soll es auch sein einfach leicht und wunderbar.

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Dreihundert

Dreihundert in Worten, nicht in Zahlen, ein Jubiläum sozusagen, ich würde laut vorlesen, alsbald, sollte aber in die Runde fragen, wen interessiert das so halb, dann bitte ich um Handzeichen auch von den gemobbten, schön mit Witzen aus der guten alten Zeit und einem großen Topf an Geschichten. Vielleicht lasse ich auch Zahlen ziehen und errate anhand der Uberschift den lustigen Inhalt oder eben nicht, das wird ein Spaß im Sommergarten, meiner kleinen Raumstation im Friedrichshain. Das Fundament steht, aus Sachsen da komm ich her, verschlagen nach Berlin und so einiges durchgemacht, da hat es dann auch angefangen, meine ersten Worte waren extrem, danach kam ein Klassiker von dem sie manchmal heute noch rezitieren, ich habe mich durch gearbeitet über Stationen, selbst nie gefunden und immer weiter optimiert. Zwischendurch wars schlimm so richtig allein auf der Suche nach Identität und ein halbes Jahr später schon wieder verrückt. Ich habe immer ausprobiert, mal war es laut bis früh halb 7 als Unternehmer, mal wars leise im stillen Wald bei Grünau, es gab Sätze von immer verstehen wollen und Entwicklung im Detail. Ich denke es war auch Glück dabei, ich habe mich unter Wert verkauft und bin angeeckt. In bestimmten Dingen ist meine Meinung heute radikal, modern und um Jahre vorrausgedacht, in anderen Beziehungen habe ich Trends total verschlafen. Geschärft habe ich mein Profil und die Sicht auf die Dinge, ich war schon immer aufgeschlossen für asiatische Kulturen, habe sehr lange Zeit damit verbracht und mir danach einen bowlcut aufgesetzt, mich total in ein schwimmende Objekt verliebt und verstanden das Reisen ein Kernelement von mir ist. Ich habe mich spezialisiert auf viele Dinge und wenn ich aufzähle, runterschreibe vom Badminton, Volleyball, Bowling, dem Stammtisch, Freunden, Museumsbesuchen, ständig und wieder kehrendem Eis essen dann fragen mich so manche wie ich das alles schaffe und dann sage ich, es ist Leben genau jetzt und glücklich sein im hier und jetzt, nichts verschieben, nicht auf morgen und schon gar nicht auf über morgen, es ist leisten und pünktlich Feierabend machen, ständig auf der Suche nach Ideen, sei es in der Reduzierung dem Minimalismus, dem Bodyworkout via Youtube vorm TV oder dem immer wieder kehrenden Traum von Alleinzeit im Sternerestaurant bei Food und cold brew coffee, es ist alles erst der Anfang und das Fundament, ihr werdet noch viel von mir hören, auf die nächsten dreihundert, 300, cheers!

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Das Rennpferd

Das Rennpferd lahmt ein bisschen, in mir ist etwas nicht sichtbares, subtiles, für Tage verschwunden am nächsten Morgen wieder da, was mich hindert zu springen und zu hüpfen. Die Zähne werden geschont mit einer kleinen Schiene für die Beißerchen, die Füße begradigt mit Einlagen, so fühlt sich das also an, wenn oben und unten repariert wird.

Ich lasse diese Woche jetzt einfach an diesem Punkt hier stehen, unvollendet bleibt der große Plan, ich wollte Debütant sein, jetzt ess ich wieder Eis. Neuanfang quasi, von Entlassung und Erlassung der Verträge war quasi schon die Rede, doch am Ende wieder nur Sanktionen. In meinem Kopf war schon alles ausgemalt und dann Lachs bei der Butter oder wie man so komisch sagt.

Es gibt so Wochen da ist alles ausgemalt und dann finde ich die 2. Seite und setze fort bis tief in die Nacht. Ich hasse diese Entwicklung, gelb und blau bestimmen nicht mein Leben aber ich habe es mir besser vorgestellt.

Es gibt so Wochen da Zweifel ich an allem, da bin ich nur in der Lage zu kopieren, es kam über mich bei 38 Grad, Tennis woher auch immer und jetzt muss ich wieder alles in Frage stellen was kommt, was bleibt und ganz heimlich sind da diese Zeilen kaltes Wasser, kopfüber, ein rauschender Chor und es ist nichts wie davor.

Es wird keine Sommerpause geben nur eine kleine Vorschau es bleibt dabei, auf zu neuen Ufern, jeder einzelnen Tag ausgeschöpft und verplant, Mittwoch geht es los eine Woche später Sonntag bin ich zurück und dann muss ich noch einmal scharf nachdenken, ich wäre gern Debütant.

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Sommergeschichten

Das war unglaublich, ich will nicht mit Lob sparen, ich weiß das Pendel schlägt schnell aus zwischen diesen Momenten wie an Wochenenden im Juni und anderen Gedanken zuvor. Ich hasse besonders ein Wort. Allein, du wirst im Restaurant fragend angeschaut wenn du allein kommst, der Bettler lacht über dich weil du allein bist und an der Clubtür schauen sie kritisch. Ich habe diesen Zustand zu meinem Zustand gemacht. Ich weiß um die Zeit vor einigen Wochen wo ich am Restaurantfenster saß und wie in einem Spiegelbild mich selbst sah, äußerlich ruhig und gelassen, innerlich eine wilde Diskussion über Richtigkeit der Dinge und der Suche nach dem ganz großem Glück. Ich habe mich zurück erinnert an Zeiten aus 2014, wo dieser Blog ein wöchentliches Ritual am Ende einer Woche war, wo alles so leicht ging obwohl ich täglich 9h im Gefängnis saß. Ich kann nicht oft genug betonen wie stolz ich bin alles getauscht zu haben und trotzdem will es mir manchmal nicht gelingen leicht zu sein. Da lecke ich an meinem Eis treibe durch Kieze dieser Stadt und erwarte hinter jeder Ecke eine neue Herausforderung und dann kommt sie einfach nicht. Ich weiß nicht was ich konkret gemacht habe, es muss an dieser Temperatur Kurve liegen die plötzlich Steil nach oben schaut und das ich jeder Hitze trotz und hinter jedem Tag eine neue Herausforderung suche. Ich bin ausgegangen habe meine Freiheit im Tanz und in der Nacht gesucht, habe beobachtet und erobert ganz für mich allein, mehr muss ich nicht dazu sagen außer das ich am Ende dieser Zeit fast am Ende meiner Kräfte war und es trotzdem weiter geht.

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