Ich bin jetzt

Ich bin jetzt. Ich habe jetzt. Techniker. Gehalt

Diese Woche war zunächst geprägt von ihrem ganz normalen Rhythmus. Sport am Montag und Dienstag, dazu gutes Steak, fertig aus.

Ein kleiner Bruch, geschäftlich gesehen hat es mich nach Bayreuth, Nürnberg, Neustadt an der Aisch, Gerhardshofen und Erlangen getrieben.

Okay von Bayreuth habe ich nur das Hotel gesehen und von Nürnberg nur das Messegelände, aber immerhin das, weil ich nun weiß , ich bin wirklich angekommen in einer professionellen Welt und ich werde geschätzt von Kollegen auch außerhalb dieser Welt.

In Neustadt an der Aisch gab es dann auch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang und ein zünftiges Abendessen. Gerhardshofen ist zwar nur ein Dorf, aber es ist immer wieder verblüffend das gerade da extrem moderne Firmen sitzen.

In Erlangen brauchte ich erstmal einen kurzen Rundgang, um dann doch noch ein Eis zu finden.

Mit dem ICE ging es dann hinein in ein Wochenende das mir rätselhaft bleiben wird.

Die Sammelnachricht an meine Freunde schon eine falsche Entscheidung, gerade ich, einer der die Individualität so schätzt falle in so ein einfaches Muster zurück. Kein Wunder das ich dann keine befriedigenden Antworten bekomme und Freitag Abend allein sitze. Das ich weder Freitag noch Samstag nicht in der Lage bin auf eine Party zu gehen liegt an einer eigenartigen Angewohnheit von mir gerade. Irgendwie ist es so, dass ich gebeten werden möchte, dabei ist dieser Ansatz falsch, denn im Weggehen und Freunde treffen war ich doch einst so stark.

Immerhin war ich beim Sport und im Tierpark, letzteres habe ich ob bewusst oder unbewusst allein gemacht.

Ich bin jetzt und das ist die wichtige Nachricht für dieses Wochenende Appfrei, das heißt ich bin frei von Romeo, Grindr, Tindr und was es da alles noch so gibt. Ich glaube der virtuelle Raum ist keiner in dem ich existieren sollte. Ich war einst sehr gut darin raus zu gehen und Kontakte zu knüpfen.

Ich bin jetzt wieder freier dafür.

Ich werd mein Leben leben

Ja es ist wahr. Ja ich hatte letzte Woche ein kleines Tief. Das ist in dem Beitrag „Älter werden“ bestimmt deutlich geworden.

Was genau eigentlich los war kann ich nicht sagen. Es ist wohl so, dass ich über meinen eigenen „Über mich“ Text gestolpert bin. Die Perfektion, die Macken, ich habe es nicht so unter Kontrolle gebracht wie ich mir das vorgestellt habe und dann ist das Kartenhaus der Gedankenwelt einfach zusammengestürzt und ich war ganz böse gefangen. Gut das ich es rausgelassen habe, mit Tränen Sonntagnacht 30 min lang bevor ich eingeschlafen bin.

Gut das ich Sonntag tagsüber was gemacht habe. Gut das ich eine Woche später ganz andere Zeilen schreiben kann.

Ich bin mir meinem eigenen Anspruch bewusst geworden und das es gar nicht schlimm ist auch mal zu scheitern, wenn eben Dinge nicht so funktionieren wie gedacht.

Also los dachte ich mir und schrie mir am Montag auf dem Weg zum Indiaca einen Satz ins Ohr:

„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“

Und siehe da es hat funktioniert. Auf auf zu neuen Taten mit einer Projektliste im Kopf.
Nun habe ich auf dem Balkon Salat angepflanzt, ob es funktioniert? No risk, no fun. Just try and give it a chance.

Ich habe mich sportlich betätigt. Wieder das bunte Programm aus Indiaca, Schwimmen und Badminton. Ja ich weiß, ich werde in keiner Sportart perfekt sein, aber das ist auch nicht mein Anspruch. Es geht mir um die Bewegung und um die Leute die dabei sind.
Ich lasse mich auch nicht verwirren von anderen. Nicht von denen die meinten ich wäre raus oder müsste auf Liste stehen. Ich kann das auch selber bezahlen und ich kann trotzdem noch Indie weggehen, ganz einfach Freitags Nacht.

Ich habe auch plötzlich kein Problem mehr den einen Ex-Freund zu sehen. Wenn er wüsste was er mit mir verpasst. Das Tempo was ich gerade wieder gehe ist hoch, ich bin so unheimlich aktiv, es ist so wunderbar. Dankeschön!

Älter werden

Ich weiß nicht was ich von diesem Wochenende halten soll. In mir schwankt es extrem. Auf der einen Seite golden strahlend in der Sonne tanzen, auf der anderen Seite nachts im Club gegen sich selber und den inneren Dämon kämpfen.

So ein Geburtstag ist ein guter Gradmesser wieviel Freunde man wirklich hat. Wer kommt persönlich, wer denkt in besondere Form an einen, wer sendet einen kurzen Gruß, wer übergeht es völlig.
Das Bild das sich diesmal zeichnet ist klar. Mein Freundeskreis ist älter als ich, diese Analyse überrascht mich doch sehr. Gerade ich, als einer der in den letzten Monaten stark der Jungendlichkeit nachgerannt ist, muss einsehen, dass sich nun alles setzt. Wilde Partys sind nicht mehr, lieber trifft man sich in einem kleinen Kreis und diskutiert erlebtes und Vergangenes. Oder man treibt Sport und geht in eine Bar, oder man geht tanzen, um da dann festzustellen, dass da keiner ist den man kennt.

Und für eine Nacht kämpfe ich mal wieder gegen mich, laufe im weitesten Sinne jemand hinterher der an diesem Abend für kurze Zeit ein Schnittpunkt ist und erhoffe mir Dinge die nicht kommen werden. Ich weiß das alles mal war, eine andere Zeit letztes Jahr zusammen, das ich das gerade nicht habe schmerzt mich sehr, dass ich oftmals beim kennen lernen zu oberflächlich bin weiß ich auch. Und nun werde ich nicht alles ändern, aber ich bin mir bewusster wer wirklich Zeit mit mir teilt, an welche Orte es sich lohnt zu gehen und trotzdem suche ich immer noch nach der perfekten Zeit.

Niveauflexibel

Schöne Wörter, Schöne Sätze, schöne Freunde, schöner Osterbrunch.

Schöne Kommunikation? Sagen wir mal so, mit mir ist das immer recht speziell, da hat man schnell mal Spank und Fist als kleines Ostermenü.

Warum auch immer, ich bin für jede Abartigkeit zu haben, aber es geht auch besser. Philosophisch sozusagen. Ich habe da ein Problem. Aus dem Problem entbrennt eine Diskussion, es geht um dem Klimawandel, unsere Leistung dafür und dagegen, um Zukunft, um Bewusstsein und was ist wenn wir am Ende sind.

Über das Ende nachdenken, jetzt im Frühjahr ist nicht mein Stil. Gut kurz eingenickt bin ich, etwas müde die letzten Tage, viel darüber nachdenkend was Freundschaft nun genau ist, es etwas mit Abkopplung probiert, in neuem Fuß gefasst, so passiert das alles, der Lauf der Zeit eben.

Ich freue mich auf das was kommt, ganz besonders auf meinen Geburtstag. Einen schönen Satz den ich aufgeschnappt habe diese Woche

Die Alter ist nur eine Zahl mehr nicht, die Chemie muss passen.

Ich wünsche mir

Du kannst dir alles kaufen, du kannst alles haben, der größte, schönste und Beste sein, aber das nützt dir nichts wenn du keine Freunde hast. Eine Huldigung auf die Freundschaft.

1 Woche noch, dann werde ich Geburtstag haben und feiern und weil ich das nicht alleine tun will gibt es eine große Geburtstagsshow. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich traue mich wieder auf die Bühne. Es ist meine eigene, mein Wohnzimmer wird sich verwandeln in einen Tempel der Gaylheit und ihr seid herzlich eingeladen.

Ich wünsche mir Freunde, Freude, egal ob männlich oder weiblich, ob lesbisch oder schwul, ob Transe oder Drag, ob klein oder groß, ob dick oder dünn, ob, ob, ob… an diesem Abend ist es egal. Wir sind alle zusammen und werden feiern und weil ich heute schon weiß was es nächste Woche gibt will ich euch die Spannung jetzt schon nehmen.

Wir sehen uns wieder für ein Live Programm der Extraklasse. Mit Musik Intro, kurzen Blogtexten à la freestyle, einer Improeinlage und Konfetti!

Und dann werde ich lesen, dafür gibt es wieder eine Setlist mit vielen Wahrheiten und Unwahrheiten, Ansprachen und sicherlich dem ein oder anderen Zwischentext. Ich gehe dabei auch wieder live, ob nun Trend oder nicht, younow und die Welt werden mich genauso begleiten wie ihr mich.

Damit es bunt und lustig wird, kommt, kommt, ja verdammt nochmal kommt vorbei, dann stoßen wir an mit Sekt und essen Kuchen, kitzeln uns und lachen, weil wir alle Ende 20 oder gar noch älter sind und diesen Spaß und Freiheit an diesem Tag genießen werden.

#Florianhatam11.AprilGeburtstag

So fest ich kann

Ich weiß das Krokodil, das beißt nicht. Ich mag Mode. Ich mag Mode die Gimmicks haben mit denen man nicht rechnet. Spacig war ich aus und habe 3 Zacken entdeckt. 3 Zacken wie von einem Krokodilbiss. 3 Zacken die nicht böse sind, es geht nur um ein bisschen auffallen in der allzu grauen Masse. Fresh halt.

Florian ich will ganz ehrlich zu dir sein. Die spannendsten Momente sind immer die, wenn sich wichtige Fragen klären. Dann wenn ich das kribbeln spüre und eine Antwort erhalte. Auch wenn es freundlich negativ ist, so bleibt eine Zeile die diese Woche mich ganz sehr motiviert hat.

Und ich halte meine Welt ganz fest zusammen

ich halte meine Welt so fest ich kann

und wenn du mich berührst fällt alles zusammen

alles zusammen

und ich halte meine Welt ganz fest zusammen

das niemand raus oder rein kann

und wenn du mich berührst fällt alles zusammen

fällt alles zusammen

* aus „So fest ich kann“ von „JULI“

Florian ich will ganz ehrlich zu dir sein. Das war eine tolle Woche. In jeder Situation die richtige Entscheidung. Ein sportlicher Auftakt mit Freunden, ein kribbelnder Mittwoch, ein perfekt strukturierter Donnerstag der mich am Abend mit Glück überströmt das es nicht fassen kann.

Der einzige Moment wo ich nicht ganz bei mir war, war dieser Freitagnachmittag. Da habe ich mich kurz verloren in Gedanken. An Freitage die mit D. um 17 Uhr begannen. Jetzt beginne ich allein und stehe manchmal vor dieser Leere, vor dieser Frage was mache ich jetzt mit all dieser Zeit. Ich kann so schwer allein sein, ich will immer Freunde und Freude um mir herum haben und ich brauche immer einen Plan.

Ich trieb auf das Juli Konzert. Das ist Musik die mich abholt und dahin bringt wo ich hingehöre. Midtempo Pop mit soften Mitspringpassagen, keine Platzangst, nette Gespräche, Gehalt in Tourshirt investiert, ja so soll das sein. Dann weiter in die „Heile Welt“ Club Mate, Orangina gelb und rot. Ein Abend mit Enddreißiger Freundschaft und mir.

Samstag wieder kurze Leere, aber ich war motiviert etwas draus zu machen. Also ein kleiner Ausflug an die Nordsee in der Frankfurter Allee und dann zum Badminton. Es zeigt sich wieder einmal. Mitdreißiger integrieren mich nett. Ich brauche den ganzen jugendlichen Scheiß gar nicht mehr.

Samstags nachts gehe ich aus, habe ich oben schon erwähnt. Wer clever ist, weiß was ich anhatte und wo ich war. Interessiert hat das vor Ort ein paar. Neu verkuppelt wurde ich nicht, aber ich treffe immerhin jemand der am nächsten Morgen mein Frühstücksgast ist. Dann trödel ich so dahin. Erwarte nochmals Besuch ob das nun was bringt oder nicht weiß nicht.

Kreative Krise

Eine Alliteration in der Überschrift, das ist auch schon das kreativste was ich heute zu bieten habe. Es war eine ganz komische Woche und am Ende bin ich weder ich selbst noch verstehe ich warum.

Es läuft und läuft und läuft. Ganz automatisch spule ich mein Programm ab. Das ich nie allein bin ist gut, ich kann jeden Moment der Woche mit einem Hobby oder einem Erlebnis füllen. Das ich trotzdem Angst vor der Zukunft habe ist komisch. Ich wünsche mir mehr feste Bindungen und Rückhalt, egal ob es grau ist oder sie Sonne strahlt.

Eigentlich wollte ich irgendwann mal einen Text über „Glück“ schreiben.

Eigentlich wollte ich irgendwann mal einen Text über „Dating Apps“ schreiben.

Jetzt tue ich beides und meine zu behaupten das eine brauche ich nicht, das andere habe ich schon, was will ich eigentlich noch mehr, wo kommt nur diese komische Unzufriedenheit her?

Ständig irgendwann verbessern müssen, jede Woche neues erleben wollen, aus diesem Antrieb schöpfe ich Kraft und manchmal Verzweiflung. Dann wenn ich allein nach Hause treibe weiß ich irgendwie war ich heute nicht ich selbst oder gerade doch.

Ich bin und plötzlich fällt mir ein

es ist was ganz Besonderes, zu sein

Ich brauche und brauch nirgendwer anders sein

grad das scheint mir was Besonderes, Besonderes

und steh ich neben mir dann fällts mir plötzlich ein

auch das scheint was ganz besonderes, zu sein

und bin ich glücklich und weiß nicht mal warum

dann ist das was ganz besonderes, Besonderes

* aus „Was besonderes“ von „MIA.“

Goldener Engel

Auf der Suche nach Worten, Überschriften und Konstruktionen die im Kopf existieren. Immer wenn das länger dauert wisst ihr was passiert. Gar nichts meint ihr. Aber das ist dann eher so, dass ich mir selbst ganz nah bin, ich flow rufe, also Fluss spüre und mir um kaum irgendwas Gedanken machen muss, weil es einfach so passiert.

Einen Designwechsel hatte ich angekündigt. Kritik wegen den IKEA Möbeln kam ja auch von irgendwem, aber da erinnere mich spontan an den Satz: „Coole Bude hier“ Bunt durchdesignt habe ich das hier schlussendlich nicht, aber T-Shirts auf A4 gefaltet und sortiert und sortiert und entsorgt und dann Ausschau gehalten. Ich mag ja besondere Stücke, Muster, Farbe, eben das was abseits von weiß, grau, schwarz ist und mein Sommershirt habe ich in blau rot weißer Fleckenoptik gefunden. Es ist quasi wie für mich gemacht.

Und kaum ein paar Tage später ist es soweit. Der Frühling strahlt extrem, fast schon trügerisch schraubt sich das Thermometer auf 15 Grad Celsius und kurz überlege ich den Kurzmantel gegen die Sommerjacke zu tauschen. Ich bin mir da nicht so sicher, denn das was sich da draußen abspielt ist trügerisch und so lasse ich Khaki im Schrank und wähle Grüngrau. Ich fliege aus in das Bikkini Haus, mit meiner Nachbarin auf dem Holländerfahrrad im Look der Französischen Avantgarde. Kurz weilen wir am Affenfelsen und treiben dann ab in ein recht industrialisiertes Shopping Zentrum. Den Concept Store für Berliner Designer habe ich selbst gewählt und so stöbern wir durch ganz besondere Mode die zwischen Untragbar, Auffällig und teuer schwankt. Aber es spiegelt meinen aktuellen Wunsch wieder. Ich möchte für dieses Jahr ein Stück Mode besitzen das ganz besonders und so warte ich auf Noé und werde im Frühsommer wiederkommen.

Der Goldene Engel flog am Montag auf mich hernieder. Ich bin ja immer noch überrascht von dieser Professionalität und Flexibilität. Wo ich früher einfach nur die Zeit bis 16 Uhr absaß, in einem stinkenden kleinen Kabuff, so nenne ich nun ein schönes Büro, eine eigene Produktionsstätte und Kollegen die mit mir scherzen mein eigen. Und wenn eben mal nichts zu tun ist dann bekommt man auch die Freigabe für einen Goldenen Nachmittag, ab auf den Scooter und raus.

dreams

Say something about you and i wanna impressed by you

Crystal sky night and love behind the sun

Darker deeper into my heart

Take my hand and follow me to the moon and stars

I will impress you with romantic songs and rimes coming from my heart

And don’t tell stories about the past

Only go forwards to future and dance till anyone is sleeping

And telling me something about love

Only with you, springtime is coming and I am ready for you

I give myself the opportunity to find you

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Offene Klappe

Es war lustig es war erheiternd, es war ein Abend zur Mitte der Woche, einer der lang wurde, weil abwechslungsreich. Die Möglichkeiten abseits von Club und Sport sind riesengroß. Sie richtig zu nutzen mit einzelnen Freunden zusammen, ist gerade schon ein früher erster Frühling in mir.

Bahn fahre ich jeden Tag und da lese ich viel. Gerade ist es. Wer bin ich und wenn ja wie viele? Auch eine Leihgabe von einem Freund. Ich mag das Wort ganz bewusst betonen, weil es gerade jemanden gibt der denkt nur weil er nicht mehr in meinem engeren Freundeskreis ist hätte ich nun keine Freunde mehr. Das Leben außerhalb von Club kann doch weitsichtgier sein als man das immer annehmen mag.

Und so las ich und saß starr in der S Bahn.

Nicht geliebt zu werden ist schlimm, niemanden zu haben, den man lieben kann, ist noch schlimmer.

Und so stelle ich mich hin und rufe es hinaus. Ich bin wieder bereit für eine Frühlingsliebe die sich gern so lang hinziehen darf das es für immer meine Liebe ist.

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crazy words

Verrückte Worte. So verrückt war die Woche doch gar nicht und dann trotzdem schreiben. Nicht außergewöhnlich aber trotzdem erwähnenswert, denn jetzt wo ich niederschreibe, weiß ich was in Erinnerung bleiben wird.

Wo ist denn hier die Scheiß Vergangenheit?

Nicht weit weg wenn man richtig schaut, immer wieder Sonntags, Worte zum zurück blicken und nach vorne schauen. Nach einer regulären Woche mit Indiaca, schwimmen essen und Ko oder Co. Wo ich gerade über Co stolpere. Ja es gab einen Spieleabend und ja Scrabble war toll, weil Co nämlich auch ein vietnamesisches Volk ist und Grüntees gerade total in sind. Wer noch nicht wusste, das sich der Autor von Scrabble bei der Buchstabenverteilung an einer Titelseite der New York times orientiert har, der weiß es jetzt. Mein Unnützes Wissen sollte locker für einen Auftritt bei Wer wird Millionär reichen.

Ap­ro­pos Auftritt. Ich bin dem Thema der Lesebühne treu geblieben und war diesmal bei „crazy words“ im Danziger 50. Anständig ging es pünktlich um 16 Uhr los, weil das ganze in das Rockradio übertragen wurde. Passend dazu gab es von mir dann auch „Anstand“ und „Das Ende der Coolheit“

 

Und das ist auch schon das Ende.

Das Sofa ist weg

Das Sofa ist weg, kein Ding oder. Und weil die Freude zu einem All we are FlicFlac Remix überschwappt dieser Beitrag heute. Endlich Freiheit, ein Raum kann so anders aussehen wenn ein Möbelstück fehlt. Dazu habe ich auch noch gut Geld eingenommen, das ich quasi vorher in die Investition des Bettes gesteckt hatte, aber so ist das mit dem Konsum und dem ewigen Optimierungsgedanken. Es kann sogar sein das Malm und Kallax jetzt nochmal Ihre Plätze tauschen, dann sind ein paar logistische Wege um 30 Sekunden kürzer, aber das spielt nur eine Nebenrolle, nein eben nicht.

Obwohl ich seit 1,5 Jahren hier nun  schon wohne, etwas persönlicher kann es noch werden. Ein paar Fotos gut ausdrucken und an die Wand hänge, ein besonderes Kunstobjekt kaufen und die Farbe der Bettwäsche nochmal überdenken, dann, dann aber wirklich bin ich der so liebgewonnen Perfektion so nah

Und nun ab auf den Scooter  und schwimmen gehen.

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Deine Vergangenheit

Sturm, Aufruhr, ein lautes Lachen schallt durch Berlin Weißensee.

Was ist passiert?

Einer/eine weiß das genau!

Es gab einen Kommentar zu meinem letzten Beitrag, freischalten brauche ich das nicht, weil es lächerlich ist.

Es ist immer ein schmaler Grat zwischen meiner privaten Person und dem Blog als Kunstform und wenn ich es genau nehme trenne ich es auch. Das heißt wer nach meinem realen Namen sucht wird nicht zwingend hier landen oder eben doch, weil es gab ein kleines Schlupfloch.

Das hat jemand ausgenutzt und direkt losgelegt, wegen den vielen Rechtschreibfehlern und der Kommasetzung und das alles ja so lächerlich sei. Gut da ist was wahres dran, da habe ich wohl bei Frau V. im Deutschunterricht nicht richtig aufgepasst, aber das hier ist ein Blog, das ist Kunst.

Wenn du das Gelaber zum ablachen fandest, ist es dein Problem. Es muss schon etwas Energie gekostet haben jetzt 12 Jahre danach nochmal zu einem Mobbingversuch anzusetzen.  Ich sag dir mal was, wer vom Park Inn Hotel springt, als Model im Schwuz läuft und in der Busche auf der Bühne steht, dem schockt nichts und niemand mehr. Gelaber ist das was du hier bringt, ablachen ausdrücklich erwünscht.  Meine Freunde haben es bereits getan. Ja du hast richtig gehört. Freunde, das was du mir damals wohl nicht gönnen wolltest habe ich in der Großstadt geschafft. Du bist wohl im Dorf hängen geblieben mit deinen Gedanken irgendwo in der spießigen Provinz.

Vielleicht war in dem letzten Beitrag eine kleine Schwäche zu erkennen. Ich hatte für das Wochenende keinen sauber ausgearbeiteten Plan, aber dann hat es sich doch ganz schnell ergeben, wie ich das bereits gedacht hatte. Freitag also einfach bei Freunden, eine gemütliche Runde ein paar Gespräche, ein House DJ Set von einem geschätzten Freund. Samstags spanne ich aus in dem Wissen Abends mit anderen Freunden im Kino zu sitzen. Sonntag treibt es mich in das quirlige Kreuzberg in den breakfast market und wieder zurück. Club brauche ich nicht den kann ich selber zu Hause auflegen, aber ihr die mich vermissen seht mich bald wieder. Man kann halt nicht alle Freundeskreise bedienen.

Das Sofa muss weg

Banale Überschrift.  Es hätte auch heißen können das Gemüse wechselt jetzt, ein Erlebnis aus der Kantine diese Woche.

Eine Woche in der ich mir selbst treu geblieben bin, auch an dem Tag als ich  flexibel etwas länger bleiben musste.  Das war zwar mit 2 Absagen verbunden,  aber eine habe ich schon nachgeholt und bei der anderen warte ich noch ab. Und das schöne ist das ich nicht nur auf Arbeit flexibel war sondern auch meine Umwelt und Hobbys darauf reagiert haben. Der flexible Tag, liebevoll flexibler Mittwoch genannt, dann eben keine geplante Verabredung sondern ungeplant in dir Bar wo es immer so lecker Abendessen gibt und dann da ein ungeplante Treffen obendrauf.

Ich finde das mit den geplanten treffen sowieso gerade alles sehr anstrengend. Diese Woche hat doch gezeigt das es auch ohne geht. Montag beim Indiaca,  Dienstag beim schwimmen,  Mittwoch beim essen und im weitesten Sinne auch Donnerstag beim schwimmen.

Und jetzt steht ein Wochenende bevor wo ich noch nicht genau weiß was ich damit anfangen werde. Aber gerade wo ich sage das ich planen nicht so hip finde wünsche ich mir genau das. Der ewige Widerspruch eben.

Aber ich habe so eine vage Ahnung das sich alles ergeben wird und ich dem nur etwas mehr Zeit geben muss, bis es am Sonntag wieder einen tollen Eintrag gibt.

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In der Nacht

Ich komme entspannt und ich gehe entspannt und das was dazwischen liegt nennt sich Arbeit, oder sagen wir besser Berufung.  32h die Woche arbeiten, so entspannt war ich noch nie. Dabei trotzdem das Gefühl haben ernst genommen und gebraucht zu werden und trotzdem noch Zeit für Freunde zu haben. Freunde sind Arbeit, nein das sollten sie eigentlich nicht, aber wer wie ich den hohen Anspruch hat so viel wie möglich mit Freunden zu unternehmen darf sich nicht hängen lassen.

Diese Woche, da war noch viel Konsumgedanken im Kopf. Es ist wie ein Kreislauf, ich trenne mich von Dingen und schaue nach neuem, verbessere mein Ordnungssystem und steigere die Qualität. Ich suche nach einer Steigerung für mich selbst und hinterfrage. Kallax Regal aufgebaut und Schubkästen eingeschraubt. Wie ich den Platz auf nur 35m² nochmals optimiert habe ist eine große Leistung. Und trotzdem wohnlich, sauber, ordentlich das sind nun Ziele. Und Platz für neues heißt nun zu prüfen was ist der nächste Schritt wo geht es hin, das ist es ja was mich immer antreibt.

Ich suche nach besonderen Stücken und habe diese Idee im Kopf die mich nicht so loslässt. Ich will das hier nochmal bunt durchdesignen und es auf dem Körper tragen, und wenn es 200€ kostet dann bin ich auch bereit dazu.

Day to night das ist ein schönes Motto. Ich treibe hinaus und bin darauf vorbereitet, das es ein neues Wiedersehen gibt. Ich spüre kurz Wärme in mir und rede dann und amüsiere mich später, weil ich weiß es war eine schöne Zeit aber ich brauche das nicht, weil  ich einen Menschen will der zu mir passt und keinen der sich noch ausprobiert. In der Nacht, das ist das wo ich allein bin obwohl ich das nicht mehr jeden Abend mag und so konzentriere ich mich auf den Tag. Ich stelle fest, das es sich in der Sonne sehr schön leben lässt. Dann wenn man früh aufsteht und zum Frühstück geht, wenn man mehr hat vom Tag als nur Club und Nacht und cool.

Keine neuen Wege aber sich einfach darauf besinnen was zwischenmenschlich wichtig ist.