Unicorn

Ich hab noch Glitzerstaub im Gesicht, es wird schon hell und das in einer Woche die dunkel im Herzen war, aber das ist alles doof gedacht, am Ende war es besser denn je und das Ende Oktober, ja wo führt das denn noch hin.

 
Wir aßen uns satt bei Fisch im Reis, auch Sushi genannt dazu ein sauer scharfer Tropfen und ein knuspriger Snack, das ist Montag, das ist Japanese Restaurant in Johannisthal.
Sport wie gewohnt am Dienstag. Völkerball, werfen, ducken, fangen und ich bin die Queen die nicht schlecht spielt, auch mal auf die Knie fällt und wieder aufsteht.

 
Denkwürdig und ja ich schreibe es genauso nieder der schwarze Mittwoch war gar keiner, es war einfach nur der Anlass das ich seit genau an diesem Tag seit 1 Jahr Single bin und das habe ich gefeiert bei Buscetta und Pizza, zu Stermann und Grissemann die Rippen aus dem Leib gelacht, ach den kennt ihr schon, genauso wie das was ich am Donnerstag schreibe , diese #tbt Geschichte hau ich jeden Donnerstag raus und ihr glaubt den Scheiß auch noch, das ist alles 1 Jahr alt, alter scheiß von gestern, nichts mehr ist aktuell, kein Job zwischen alten Maschinen, keine Beziehung mehr, dafür vollkomme Freiheit in Gleitzeit und mit allen Freunden die man sich nur denken kann.

 
Ich übertreibe nicht, wenn ich schreibe, Wochenende das war fast nur noch heterosexuell, das man da auch immer diese blöde Unterscheidung machen muss, ich kann flirten wo ich will, sei es bei der WG Party mit heißen Extrudier Geschichten oder später im Rosis bei goldenen Momenten zwischen Glitzerstaub, Luftschlangen und Konfettikanone, Club ist, wenn es von der Decke tropft, so muss das sein bei einer Party die alle versammelt die Rang und Namen haben, sei es der Graf Dracula oder Bekannte aus den entlegensten Winkeln von Berlin.
Schade, wirklich schade dass ich kurz in Köln bin, aber gut, wirklich gut das ich auch da schon wieder Anschluss habe.

Okay krass, krass okay

Ich will besser werden, jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, weiter treiben muss ich das jetzt nicht.

 

Ich muss an dieser Stelle nochmal das letzte Wochenende loben.
Von dieser Freizeit zwischen Freitag 16 Uhr und Montag 7 Uhr hatte ich 63h zur Verfügung.
Gut das man schlafen muss ist klar und ich will auch keinen Detailbericht hier geben, aber am Ende und das zählt war ich glaube ich gerade mal 4h wach in meiner Wohnung das war´s. Den Rest Zeit war ich, das kennt ihr draußen oder habe geschlafen.

 

Und dann ist plötzlich Montag und du machst diesen Fehler, das kommt davon, wenn man
Sonntagabend nach Hause trudelt, zu Mausen auf die Bank steigt, runter springt und für sich allein pogt. In Gedanken noch verloren den falschen Schlüssel gegriffen, und dann merkst du es erst am Nachmittag. Nach 748 Tagen das 2. Mal. Okay das ist gut, eine Quote von 0,26%, aber das reicht eben nicht. Für solche Sachen muss es eben eine 0 Fehler Toleranz geben.

 

Die Notlösung hinterlegt bei meiner Tante in Wilhelmsruh, aber so ein Umweg kostet eben Zeit, das kann ich mir bei meiner engen Staffelung an Hobbys, aber eben fast nicht erlauben. Dann halt am Montag keinen Club Mate Bring Dienst, aber trotzdem noch essen für die Völkerballbesprechung und Indiaca Sport danach. So ist das halt, da wird getan und gemacht.
Dienstag habe ich einen kleinen Hänger, ich bin zwar beim Völkerball unter Freunden fühle mich aber gedanklich allein, das kommt vor in dieser dunklen Jahreszeit, das weiß ich, da muss ich durch.

 

Mittwoch ist zurück in die Zukunft Tag, 21.10.2015 wir merken uns das.
Ich mache auch einen Zeitsprung hinein in das Wochenende. Erst hatte ich ja Angst, das die Energie nicht reichen würde oder es sich nichts ergibt, aber dann weiß ich eben auch, da gibt es Freunde mit denen man essen gehen kann und andere in einer Bar und dann wird es wieder eine Nacht bis 3.

Und auch am nächsten Tag wird es wieder lang, der Körper fordert zunächst Schlaf bis um 2, dann aber Badminton und abends hinein ins Lido, die Zeitumstellung macht einen Sprung und dann ist es Sonntag und dann sitzt du wieder hier im flax und bist glücklich und das Rad des Lebens dreht sich weiter.

Ja, bitte draußen

Ich komme nach Hause, ich war draußen, ich war im Herbst, der Regen beschließt sich in Pfützen zu entladen, mir egal ich tanze darin.
Dieser Satz, hat es also nach oben geschafft, gerade denke ich fast nur noch in Überschriften.
Alternativen gab es unglaublich viele, diese Wochen, es geht immer nur um diesen einen Satz, der es nach oben schafft.

 

Ein richtiger Kracher wäre auch dieses vom kotzen, ritzen und ins Maul spritzen gewesen, der hat eigentlich alles was dieser eine Satz braucht. Provokant, ein Reim in sich und trotzdem spare ich mir den auf, für eine Ankündigung damit auf Tour gehen zu wollen, die Idee von der Lesebühnentour ist zurück. Ich werde prüfen und abwägen und mich umschauen, im
Dezember geht es los bei mir zu Hause so viel ist klar.

 

Einer war noch, überall und nirgendwo, aber das bezieht sich auf den Freitag und ich will es verdammt nochmal nicht brechen, also chronologisch, weil brechen, ist wie Balbina schreiben, wirr und trotzdem gerade aus, Montag, Montag, ich zeig dir was ein Montag kann, da war Balbina das war wunderbar.

Dienstag ein bisschen Sport, das kennt ihr schon in kleiner Gruppe, bisschen schmunzeln mit M. und M., ach was für ein Wortspiel.

 

An Mittwoch kann ich mich spontan nicht erinnern, das war der Tag mit Stress und Reise buchen und dann Friseur, flax, ach ja erst gemütlich essen, dann Tischtennis spielen.

 

Ach komm den Donnerstag überspringe ich, ich brenne für das Wochenende und den Freitag, von Wittenau nach Friedrichstraße, zu Fassbender und Rausch eine Schokolade trinken und dann in die mall of Berlin, in Begleitung natürlich, eine Winterjacke shoppen, ich allein?, nie!

Abends singen im flax, wenigstens einmal singen, dann ihn ansprechen, weil du kommst und mich ignorierst, das machen wir nicht, ich will wenigstens wissen was du machst, den Rest kannst du selber entscheiden. Ich bin der Meinung du bist überall und nirgendwo, stolperst mit deinem Bier von A nach B und wirkst aufgesetzt, sorry dafür. Aber der Tag an dem es dunkel um uns beide wurde rückt näher und ich bin jetzt weiter, habe viel poliert und polieren lassen, glaube aber, wenn ich die Hände vors Gesicht falte, ich will mich, unglaublich, binden ja!

 

Ich werde schauen suchen, alles durcheinander wirbeln, so wie auch Samstag, Erst 2 Schleifen beim Badminton Turnier sammeln, dann auf der Spree schippern, dann wieder ins flax und abends im Schwuz. Kritik heute an dieser Stelle, nur tanzen reicht nicht, man muss auch Blickkontakt haben, ansprechen, dieser letzter Schritt, den muss ich auch machen, vor der Ablehnung darf ich keine Angst haben.

Das letzte Wort wieder aus dem flax. sauren Apfelshot trinken und Fanta dazu.
Crêpe mit Zucker und Zimt oh was für ein Traum, stöhne auf und beende das hier und jetzt!

Ich lass ein Haar

Ich lass ein Har diese Woche, nur welche Farbe hat es eigentlich.

 
Ist es grau, des Alterns wegen?

Ist es schwarz vom Ärgern?

Ist es blond, weil ich Freude strahle?

Ist es gar blau, so wie bei Mieze Katz?

 
Egal wie ich mich schüttle, diese Woche fällt ganz viel von mir ab.

 
Es ist immer abhängig vom Anspruch den man mitnimmt, wenn man ausfliegt und wiederkehrt.
Natürlich hätte ich eine tolle Woche in Berlin haben können, bei Freunden und bei Sport, tagsüber vielleicht mit Ausflügen in der Stadt versehen, oder Langeweile, aber ich mag keine Konjunktivkonstruktionen, also habe ich mich entschieden aus zu fliegen.

 
Erst ging es nach Sachsen, um da relativ schnell fest zu stellen, wie wenig da los ist. Keine alten Kontakte mehr, die Luft riecht nicht nach Mobbing und Gewalt, alles ist verflogen, was übrig bleibt ist Alter auf den Straßen, zwischen Asia Imbiss und Dönerstand.
Also gab es ein zurückhaltendes Programm aus Oma & Opa, sowie Großtante besuchen, viel Essen, wenig sehen, ein wenig Kino und weiter nach München.
Hinein in eine saubere reine Stadt, rotzfrech tönt die Mieze im Backstage Protest, gut wir haben schon besseres gesehen und ich habe auch schon wilder getanzt aber es war okay, weil es nach wie glücklich macht, Punkt aus, fertig los für 2 weitere Tage, einmal in der Filmwelt zu Bavaria Filmstudios und dem Tierpark bei Hellabrunn. Erwähnen muss ich noch, das ich die sitzende Frau von Picasso gesehen habe, ein fabelhaftes Meisterwerk, aber dann bitte ganz schnell zurück nach Berlin, da wo alle so schön dreckig rum laufen, das reden die, die keine Ahnung haben, kommen vom Dorf, da wo es nicht mal eine Gah-leh-ria gibt in die wir Abends einfach mal reinspazieren, nur um Lockstoff für die weiteren Stunden auf zu tragen.

Ich schwebe weiter

Zum Sonntag früh, sowas besonderes, ich ändere meinen Rhythmus leicht, weil ich dann gleich ausfliege in das Sachsen- und später noch in das Bayernland.
Es ist Oktober und ich benenne einen Song der mich so warm einhüllt, wie der Monat nur werden kann.

Boy- We were here

Für mich ist es nun offiziell, der Sommer darf vorbei sein, ich bin vorbereitet, mit all seinen Pullovern, Hemden, dicken Decken, Kerzen, Schalen, Handschuhen.

 
Heute blicke ich ausnahmsweise mal nach vorn, weil ich mich freue auf die vielen Dinge die da kommen. Im Prinzip alles einmal gedreht. 2014 war der Job scheiße, aber die die Liebe groß. Gemacht haben wir zusammen viel, aber 2015 ist der Job gut, es gibt keine Liebe mehr und allein mache ich noch so viel mehr.

 
Die Trompetentöne treiben mich nach vorn, es wartet bestimmt ein „Was es ist“ Marsch auf mich. Die Zeit der Touren und Konzerte beginnt. Ich weiß wie ich mit mir selber umgehen muss, irgendwo weiter hinten, gefangen in mir selbst und trotzdem glücklich und frei. Später im Monat wartet noch Balbina auf mich, ein Ausflug mit dem Light Art Ship, ein Besuch zu Komik bei Stermann & Grissemann zu „Die Ente bleibt draußen“, dazu Sport, Freunde und Diskospaß.

 
Vielleicht wiederholen sich ein paar Dinge, wie Pilze sammeln, Sushi essen oder es passiert was ganz großes und man ist plötzlich wieder zu zweit.

 
Es ist Herbst, hülle mich ein und halte die Augen offen.

Huckepack

Ich hab das rote Licht, den roten Mond gesehen, es war so wunderschön, komm ich nehme dich Huckepack und einfach mit.

 
Wer F&E arbeitet muss sich auch F&E kleiden. Ich trage ein Hemd dessen Oberfläche so behandelt ist das es changiert, Kleidung und Beruf verschmelzen, that fits, blau tailliert kommt drüber, halt den kennen wir doch schon, Vintage Kint Blazer, a touch of indie, it’s true i believe it.
It´s birthday bash, wir schreiben R.O.T und wenn ich jetzt hier so da oben stehe denke ich mir, wow das habe ich geschafft, dabei war ich früher doch nur ein kleines dummes Mobbingopfer.
DDP it´s time, für eine Party, so spontan so aus dem nichts das ich nicht weiß, komm ich an oder wo geh ich hin. Eine Route durch Berlin im Sound des Eurodance, ich fass das nicht und greif nach Luft.

 
So kaputt, so viel gesehen das ich vor dem Wochenende einmal tief atme, denn ich weiß es ist soweit für einen Ablauf wie aus dem Bilderbuch, diesmal perfekt ich kann nicht meckern, ich sage nicht ab und Date trotzdem, Pho Bo und einmal von vorn und von hinten.

 
Schon bald sitze ich verzweifelt im Reisebüro, für einen der sich nicht binden mag oder nicht gebunden, scheint allein reisen unheimlich schwer, ich kombiniere trotzdem, irgendwann.
Ich bin aus, am Hackeschen Markt und im Prenzlauer Berg, ich sehe 2 Wohnungen in denen ich definitiv nicht wohnen möchte, schon bald werde ich beim Möbel rücken helfen.

 
Keine Party am Freitag und am Samstag ich mache das alles am Sonntag, ich fahre raus nach Brandenburg und wieder rein nach Berlin, mich trennen nur 30 Minuten Power Mittagsschlaf vom nächsten Geburtstag, ich gehe essen um 2 Uhr und tanzen um 1 Uhr, das ist Berlin das ist Sonntag, ich mache meine Augen auf, es ist Montag 13 Uhr, Dachgeschoss, Prenzlauer Berg, wir haben es nicht getrieben uns nur bei der Kurzstrecke vom Taxi verrechnet, es ist immer noch Montag, viel Schlaf und Kartoffelstampf, das war mein Montag und mein Urlaubstag.

los

Ich reduzier´s auf 3 Buchstaben, ich schreib´s von A nach B. Ich suche nach einer Überschrift für genau diese Woche. Normalerweise ist es immer so, das mir was über den Weg läuft, wenn ich so eine Woche erlebe. Es war so bunt, es war so schön, ich sage zu, ich sage ab, Date und erlebe, sportel und treffe die kleinen großen Entscheidungen.

 

Ich schreib´s in einem Satz. Schwimmen ist jetzt aus. Am Ende ging die Kosten-Nutzen Rechnung nicht mehr auf. 35 min Anfahrt für eine Stunde schwimmen, von A nach B, mit der gepflegten älteren Herren Schaft, wenig kommunikativ, nicht spielerisch, vielleicht sportlich, aber das reicht nun heutzutage nicht, meine Ansprüche steigen und steigen, es ist noch Luft nach oben.

 

Ich wähle aus, ich suche aus. Montags habe ich nun die 3. Möglichkeit auf dem Silbertablett serviert bekommen. Diesmal Völkerball, so muss das sein, wir wärmen uns auf, spielen mit abwerfen, Namen ansagen und kennen lernen, dann mit verschieden Bällen und 2 Bällen, hart.

 

Zum Schwimmen noch ein Wort, ich liege wach von 2 bis 3, denke nach von 5-8, es wächst mir ein Verdacht nun ist es aus, Micky Maus.

 

Mittwoch, kaum zu fassen, ich weiß nicht mehr was war, so unwichtig verschwindet der Tag im Nebel und im Herbst.

 

Donnerstag bin ich schon wieder dabei, beim Badminton spiele ich alle entzwei, na mit einem Augenzwinkern geschrieben der Satz, heute ein Reim morgen ein Schrein für dieses Wochenende, ich weiß es nun nicht.

 

Ich habe ein Date ich gebe es zu, ich weiß nicht was ich will, Single und paar Schwänze sehen ist ganz toll, etwas mehr Bindung um Gottes willen, ich weiß es immer noch nicht und so schreibe und rufe ich die Eltern von der Ostsee herbei, der Ablauf ist klar. Samstag gebe ich sie ab, 3 Stunden Alexanderplatz das reicht als Schock, dann gehe wir essen sehr fein, ein Eis um 9, ja ist das denn normal, schnell zurück ins Hotel und ich ins Bett vor 12, so ist das eben manchmal auch okay.

 

Sonntag der war und läuft, geschrieben im flax was für ein Spaß.

Sommer im September

Sommer im September, die Überschrift wiederhole ich gern, weil es runtergeht wie Öl oder ein innerer Vorbeimarsch ist, das habe ich von meinem Mathelehrer, interessant wo die Gedanken überall herkommen, gleich zum Einstieg.

 
Diese Woche etwas, das gab es schon mal, 2.5 Tage nicht in Berlin, weil Dienstreise und so, das war im April und danach habe ich mich total vereinsamt.

 
Diesmal wollte ich es also besser machen, zum Wocheneinstieg erstmal ein schöner Satz. Ich bin mittlerweile in 4 Sportgruppen organisiert und kann es mir jede Woche aussuchen wie ich es gestalte. Indiaca zu 4. Und Völkerball zu . so hießen die kleinen Runden diesmal. Auch mit der Arbeit das nehme ich nicht so genau, sehr genau. Dienstag wäre ich ja fas tan die 10h Marke ran gerobbt aber da kenne ich meine Rechte sehr genau.

 
Dienstreise ab Mittwoch dann. 400 km hin, bis Neustadt an der Aisch, wieder einmal, da war ich ja auch im April. Diesmal alles ganz locker. 1 Tag Training und Abendveranstaltung und Freitag überpünktlich zurück. Hinein ins Wochenende, ich versuche es mit tanzen, einmal hetero, einmal schwul, beide Mal allein, so ganz gelingen will mir das nicht, Müdigkeit verschleppt. Zum Glück pusht mich Badminton nach vorn, ein enges Spiel gegen C. und ein sonntägliches Abendessen mit D.

 
Wie sagt der Busfahrer so schön. „Vergessen Sie nicht Ihr Handgepäck, egal was der Abend auch bringt, machen Sie das Beste daraus“

Haste Teile

So eine Überschrift charakterisiert die ganze Woche. Heute ist das nicht ganz so, denn dafür gibt es zu viele Themen die besprochen werden wollen.

 
Wir sind im Herbst, haben einen Temperatursturz hinter und von über 30 Grad bis auf 15 Grad und hüllen uns jetzt wieder ein in warmem Gedanken, wie passend das ich gleichzeitig eine Liebschaft präsentiere und ich bin da auch überraschend offen umgegangen mit. Fragen können immer unangenehm sein Kritik trifft mich hart, hilft mir aber auch zu überdenken und den Wunsch nach Bindung lauter zu rufen und besser zu zeigen. Ich gehe den Schritt weiter und beschäftige mich mehr mit meinem Gegenüber als zuvor.

 
Die Woche beginnt gemütlich mit Eis und Indiaca aber schon recht früh ahne ich dass wir diesmal ganz andere Geschichten schreiben.

 
Ich sitze Tags später im Theater höre mir Comedy und ernste Gespräche zur Integration an und um es nur mal an zu schneiden. Ja jeder ist willkommen, wir tragen Verantwortung für ein weiterhin friedliches Deutschland und Europa.

 
Mittwoch kommt die Liebschaft ins Spiel und sonntags frage ich mich warum ich so bin. Zwischendurch konstaniere das ich ein kleiner Stalker bin. Da ist es wieder dieses alles unter Kontrolle haben wollen. Wenn ich wirklich will dann denke ich nicht nur für mich selber sondern auch für einen weiteren. Scheitern ist erlaubt denke ich und so rappeln wir und vielleicht noch einmal auf.

 
Party machen war ich auch. Aber es scheint schwieriger zu werden die passende Party in Berlin zu finden. In der hetero Elektro Szene verteilen sie Drogen schlimmer denn je. Jetzt weiß ich auch das Teile Ecstasy ist. Der Kampf der Gay Partys tobt am anderen Ende. Propaganda gegen Ken und andere Clubs. Geboten wird ein Floor, eine lächerliche Seifenblasenmaschine und wilde Homos und Gogos. Musik ohne Übergänge Bitte und das Bier warm für 4€. Herzlich willkommen ich weiß es nicht

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Ich werde immer besser

Energie. Das erste Wort heute gleicht sich mit dem letzten von vor einer Woche. Ich sag’s doch. Ich werde immer besser und sogar das mit der Grammatik haut heute mal hin.
Ich wusste das es wieder kommt, aber das es dann mit so brachialer Gewalt auf mich einstürzt, kaum zu glauben es ist immer noch Sommer und ich habe immer noch oder endlich wieder Lust und Energie das zu tun.

 
Und so fragen die Freunde wieder. Wann, ja wann bist du denn eigentlich mal zu hause oder woher nimmst du eigentlich die Energie das zu tun was du machst.
Ja weißt du früher war ich ein Stubenhocker und heute habe ich einfach das Bedürfnis das nach zu holen, so einfach ist das.

 
Also fangen wir mal an, ihr kennt das schon und jeder der mich kennen lernt kann es sich einfach anhören.

 
Ich hatte Montag das Bedürfnis nach gutem Vietnamesischen Essen und Völkerball im Sand. Gesagt getan. Kurzer Verschnaufpause am Dienstag, Auswärtsspiel am Nöldnerplatz.
Schönster Tag und in der Hektik fast vergessen der Ausflug am Mittwoch zum Plötzensee. Einmal quer durch den See und am Abend weiter zum Äthiopier, schön mit den Händen essen, einfach rein, einfach mal jede Etikette vergessen.

 
Ich kann’s noch steigern. Freitag Nägel leckeren lassen und dann zu den Lesben im den darkroom, aber halt nur für Frauen, was soll das denn. Kurz fühle ich mich diskriminiert, aber ich will akzeptieren ist es doch für diese selten Spezies die einzige Möglichkeit im Monat sich der intensiven Spielerei zuzuwenden. Man sagt manchem Weib die Fähigkeit nach, einen Orgasmus aus squirt zu bekommen, verrückte Welt.

 
Samstag war ich bei der langen Nacht der Museen, einmal ganz viel mitnehmen Bitte. Es bleibt hängen, das Gender Thema natürlich aber warum auch nicht.

 
Nachts bin ich bei einer hetero Party und flirte mit einem, spreche ihn sogar an aber er wird weggezogen von seinem Begleiter mit den Worten: „Komm wir gehen jetzt Hase“. Losgelöst von allen Grenzen. Schwule auf einer Hetero Party und einen Tag zuvor 2 hetero Jungs auf einer Lesben Party. So soll es sein.

I am not a robot

Ich bin kein Roboter. Überschrift diesmal Zufall oder nicht?

 
Sagen wir so, es war ein Zufall das ich diese Woche Freitag ganz entspannt auf Arbeit laut fm gehört habe und da Marina and the diamonds mit „I am not a robot“ lief. Von daher Zufall das ihr diese Überschrift nun lest, aber doch kein Zufall denn ein paar Tage zuvor hatte ich mit einem Freund noch einen Chatverlauf und da hieß es „Bist halt kein Roboter“ und ich dachte mir so „Ich wünschte mir, ich wäre einer“. Es läuft also alles irgendwie zusammen.

 
Kritisch betrachtet muss ich sagen das ich diese Woche nicht mein gewohntes Programm an Aktivitäten abgespult habe, aber das war auch nicht weiter schlimm, bei dem Programm was ich in den letzten Wochen hatte, war klar das irgendwann der Bruch kommt. Eine logische Konsequenz, wenn ich weniger unternehme ist auch immer eine leicht gedrückte Stimmung und so trieb ich durch die Woche, diesmal nicht zum Sport, nicht am Dienstag und nicht am Donnerstag, nur ein kleines Date zum Eis essen mit mir selber darauf konnte ich mich einigen.
Mir war trotzdem bewusst allzu lang darf diese Phase nicht anhalten, ich darf nicht zu sehr versinken in meiner Wohnung und der Meinung das sich schon irgendwann jemand melden wird. Okay es gibt immer wieder Menschen die liebe Frage stellen, aber ich bin doch eher derjenige der Vorschläge macht, da bin ich einfach dominant was soll´s.

 
Und so beschließe ich fürs Wochenende machst du deine Wohnung schickt, fährst einmal quer durch die Stadt und besuchst die Tante und den Onkel der am Grill steht und nimmst dir am Abend wenigstens die Zeit für einen engen Freund. Club muss diesmal nicht sein und trotzdem schlafe ich mich Sonntag nochmal schön aus, klettere sogar Mittag ins Bett und bin am Abend sortiert genug für eine neue Woche. Energie!

Müssen kombinieren

Nicht aus dem Rhythmus kommen, nur nicht aus dem Rhythmus kommen. Eine Freundin und Blog Leserin fragte mich heute Morgen ob alles klar, ich sehe das als Warnschuss zu schreiben.
Wie komme ich darauf, die Überschrift meine ich natürlich. Ich habe mal nachgezählt. Von 5 Werktagen habe ich 3 so verbracht früh aus dem Haus zu gehen und abends nach Hause zu kommen, einmal sogar nachts. Da muss man natürlich kombinieren, was kommt früh in den Beutel, was begleitet mich tagsüber.
Am Montag war das schon fest eingeplant. Turnzeug und Schuhe rein, damit ich nach getaner Arbeit bei herrlichem Sommerwetter schnell im Sale shoppen kann, um es mir danach beim Vietnamesen gut gehen zu lassen und abends noch ein paar Bälle zu werfen.
Mittwoch war das auch recht einfach, da brauchte ich nur mich und einen Freund mit dem ich beim Kaffee sitzen kann und abends nochmals Freunde mir denen ich beim Abendessen sitzen kann, obwohl es das erste mall kühl war.
Schön ist es immer dann wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Sehen wir es als Randbemerkung für den Blog. Ich hatte einen netten Chat, ein paar Smiley flogen hin und her, Tischtennisschläger hatte ich für ein anderes treffen dabei und dann kam er mit der Idee noch was zu machen. Im Prinzip war es wie eine Reise in eine andere Welt, einmal nach Springpfuhl bitte. Treffen am Bahnhof und dann in seine sehr gepflegte Wohnung. Of Monsters and Men Ticket an der Pinnwand am Eingang, die Musik die ich gerade höre während die Zeilen hier entstehen, das kann ja nur gut werden dachte ich mir.
Aber ich mache es kurz, denn das habe ich gelernt oder geklaut keine Ahnung.
Wenn sich Jungs nicht bei dir melden, dann stehen sie einfach nicht auf dich. Ganz einfaches Prinzip!
So ist das und das heißt auch das ich ein schönes, sagen wir normales Wochenende hatte, mit 3x Party, einmal nackt, ein wenig freundschaftlichen Kontakt und weniger Schlaf als benötigt, deswegen entsteht das alles hier erst heute.

We used to wait

Wir sind es gewohnt zu warten. Überschrift diese Woche geklaut bei J. aus dem WhatsApp Status, aber eigentlich innerlich gemeint und angewendet auf M. und da sind wir schon wieder bei dem inneren Chaos, einer ständigen Aufruhr, kurzum diese Woche war so gut das ich Sonntagmorgen 7:30 Uhr auf dem Balkon sitze, meine Monster frei lasse und das Glück einfach rausheule.

 

Was War das, ach ja Montag ja eigentlich frei aber anstatt Füße hoch heißt es lieber mal das neue GMF besuchen. Gut der Mega Knaller war es nicht aber da bin ich glücklicherweise mittlerweile sehr konsequent zu mir selber das zu erkennen und einfach zu beenden, was gar nicht angefangen hat.

 

Also lieber montags tagsüber eine Waffel und ein Eis dann schön zu IKEA und zum Sport. Schreiben wir kulinarisch weiter mit asiatischem Krautsalat und Hähnchen in Mango soße. Natürlich kurzfristig und spontan mit 2 Freunden und einer Freundin.

 

Es bleibt dabei ich renne am Mittwoch quer durch die Stadt, setze mich ein für die Mietpreisbremse und genieße am Abend Steak, Pfefferlinge und Kartoffelgratin.

 

Es bleibt immer noch dabei, ich renne auch am Donnerstag durch die Stadt, schönes Kubb Spiel am Humanplatz, schönes Ipanema Eis und am Abend einem Knoblauchrausch à la Aglio e olio.

 

Ich Wechsel den Schreibstil, ich bin im Wochenende, ich könnte reden über das Date am Freitagabend, mach ich aber nicht, weil ich niemanden hinter her laufe.

 

Also lieber fokussieren auf Freunde und Zeit teilen am Ufer der Spree im Treptower Park. Abends Zeit teilen mit dem Manager Freund. Um die Platte hetzen, im Finale stehen, den Floor wechseln und Geschichten auspacken, unterbrochen von einer Umarmung und wildem knutschen. Nein ich verschweige dir nichts. Irgendwann schließt sich der Kreis auch dieser. Wir kennen uns nicht mehr einfach nur virtuelle da ist jetzt was und ich lasse es ganz langsam wachsen, denn nochmal ich habe gut genug in mir erkannt das alles auf mich zu kommt, ich muss nicht suchen, ich muss nicht hetzen, ich darf sitzen schweigen und genießen.

Herz zerreißend

Ich schreibe diesen Eintrag, weil ich weiß, dass sein Inhalt irgendwann einmal wichtig werden wird.
Ich möchte jemandem zum Geburtstag gratulieren. Er gehört nicht zu meiner Familie, nicht zu meinem Verwandtenkreis und auch nicht zu meinen Freunden. Ich kenne Ihn nur virtuell und trotzdem ist er ein wichtiger Teil in meinem Leben momentan.
Was ist das zwischen uns?
Alles begann im November. Ein Blick, ein Bild und in diesem Moment ist irgendwas passiert. Bis heute weiß ich nicht genau was mich an deinem Gesicht fasziniert, aber irgendetwas hast du, etwas das ich mir nicht erklären kann, kurzum etwas Besonderes.
Wir schrieben, ein paar Worte und ich spürte von Anfang an eine Verbundenheit. Du auf der Schüchternen Seite, ich kommunikativer, aber es passte genau so.
Wir überwanden ein erstes Tabu und telefonierten im Januar. Du magst das nicht, sagtest du am Anfang und trotzdem sprachen wir fast 90 min lang, mitten in der Nacht um 12. Deine weiche Stimme, etwas schüchtern trotzdem direkt mit der gewissen Portion Humor und Aussagen die genau zu dir passten.
Wir wollten das größte Tabu überwinden und uns treffen. Doch du sagtest mir ab und ich weinte einen Nachmittag lang. Ich verzieh dir, weil du weiter kommuniziertest. Die Texte wurden länger die Aussagen direkter, es spitze sich auf eine Brief zu, eine Zeile zitierte ich bereits in einem Eintrag, weil ich sie faszinierend fand. Ich kenne deine größte Angst und auch noch mehr von dir.
Wir wollten es erneut probieren mit einem Treffen doch du sagtest mir wieder ab, auf eine Art und Weise wie ich es noch nie erlebt habe. Ich war wütend, sauer und traurig. Wir stritten und wollten nichts mehr von einander hören.
Doch was passierte dann? Du warst jeden Tag auf meinem Profil und verfolgtest mich wie ein Schatten. Plötzlich kam wieder eine Anfrage von dir und ich gab dir erneut eine Chance. Ich war klar und direkt und sagte nicht viel. Du warst ähnlich in deiner Kommunikation.
Du wolltest einen Text schreiben für mich, einen langen. Du meintest er sei fertig ,du müsstest ihn nur noch absenden. Das war das letzte was ich von dir gehört habe.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwo her wusste ich, dass heute dein Geburtstag ist. Jeden Tag schaute ich und heute war es soweit und der Zähler sprang um. Also beschloss ich dir eine SMS zu schreiben, sogar einmal dich anzurufen, aber du hast nicht reagiert, wie so oft.
Ich weiß nicht was du heute gemacht hast. Ich weiß nicht ob du einen schönen Tag hattest, mit deiner Familie oder Freunden gefeiert hast. Ich weiß so wenig über dich.
Das einzige was ich weiß ist, dass du heute an mich gedacht hast und ich an dich.
Deswegen wünsche ich dir von ganzem Herzen
Alles Gute zum Geburtstag.

Keine Angst mehr

Überschrift heute abgeguckt von Fabian Römer und seinem Song Kein Mensch mehr. Kein Künstler der in die Schaum vorm Mund Kategorie fällt, aber trotzdem wenn sich das abgewandelt in die Überschrift mogelt muss es ja irgendwas haben. Wie ich zu Rap komme keine Ahnung, es ist wohl eine Mit Vergnügen Nachwehe, auf dieser Party wo ich einst irgendwann mal war und ich mit Überraschungskünstlern zu gebombt wurde.

 
Nun mal zu dem was wichtig war letzte Woche. Der Satz ein Montag der sich wie Sonntag anfühlt kommt mir schrecklich bekannt vor, muss ich irgendwann mal geschrieben haben, ich habe jetzt keine Lust nach zu schauen wann, ihr könnt das ja machen, dann weiß ich das den Ranz hier wenigstens einer liest. Aus dem Ghetto kommen aber immer wieder Stimmen das sich der Blog laufender Beliebtheit erfreut, aus dem anderen Lager kommen Klassiker die durch Berlin wie ein Echo treiben und aus dem Lager der Mobber nichts neues da war die Sache mit dem Absperrband wohl nicht Vorlage genug gewesen.

 
Jetzt aber endlich mal zu dem Punkt, es war eigentlich so gewesen wie immer, ich mache mega viel Sport, das Programm ist gerade ein wenig ein anderes, es gesellen sich nun Badminton, Völkerball und Schwimmen irgendwie in die Woche. Aber so eine Woche setzt erst dann einen Highlight wenn irgendwas Besonderes passiert mit dem ich nicht rechne, das ist der Anspruch mittlerweile, Wahnsinn. Also wurde ich diese Woche mal eben zum WM Teilnehmer beim Strandvölkerball, erst dachte ich ja das ist alles Spaß, okay eine Fun Veranstaltung bleibt es, wenn jedes Volk einzieht und erstmal eine lustige Choreografie aufführt, in unserem Fall war es die U ru gayer die ein wenig tanzten und sogar ein Spiel unter Regenbogen gewannen, das kann kein Zufall sein. Auf dem Platz stand ich auch, einmal abgeschossen, paar Ballkontakte, keine Riesenleistung aber trotzdem dabei gewesen das reicht doch aus um am Ende von sich zu behaupten, ich war WM Teilnehmer.