Die Schönheit der großen Stadt

Da stehe ich vor diesem kubistischen Bild, farbige Flächen, wild gemustert, langsam verschmilzt das Bild zu Straßen, Häusern, Fenstern, Treppen und immer tiefer dringe ich ein in das Muster einer Stadt, dieser Stadt. Es ist meine Stadt, die ich immer tiefer kennen lerne. Kein Ort ist vor mir sicher, was habe ich nicht schon alles gesehen und vor allen Dingen will ich noch sehen.

Wie nennt man diese Leute die sich sehr stark mit sich selbst beschäftigen. Ich finde kein Wort dafür doch eins weiß ich ganz genau, als erstes habe ich die Apps gelöscht, der nächste Schritt war gerade sehr genau aufzuräumen, Ich fühle mich jetzt sortierter denn je, bereit für Projekte die Herbst und Winter charakterisieren werden.

Es gibt Tage da stehe ich morgens auf und weiß nicht was ich am Abend machen werde, da streite ich den ganzen Tag mit mir selber ob ich nun zur Lesung oder doch zum Sport gehe und dann gibt es andere Tage da weiß ich sehr genau wo ich nächstes Jahr sein werde.

Zwischenzeitlich habe ich überlegt sows wie eine Sommerpause einzulegen, aber mal ehrlich was bringt das schon ob ich nun schreibe oder nicht, neue Kreaitivtät wird dadurch nicht entstehen. Ich habe mein stures Programm, war schon wieder in der Galerie und habe Berlin betrachtet mehr brauche ich auch nicht.

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Appgesteuert

Das ist also die Erkenntnis des Sommers. Dieses eine Wort nach dem ich gesucht habe, das ausdrückt wie es so ist wenn es zwischen mir und mir hin und her geht.

Tatsächlich ist es so das ich mich in den letzten Wochen nicht frei gefühlt habe. Bei all den Dingen die ich unternommen habe, besonders bei dem Ausflug zu MIA. in die Gärten der Welt oder nach Potsdam zur Abstraktion von Gerhard Richter, ich kam mir ständig ferngesteuert, besser gesagt Appgesteuert vor, immer dieser Blick auf das Handy mit dem Wunsch das da doch jemand kommen möge und worin gipfelte es, in zwei mehr als fragliche und sinnlose Ausflüge in den B Bereich von Berlin.

Und so geschah es dann eines Abends an einem dieser x-beliebigen Tage im Juli, ich weiß das jetzt der ein oder andere höhnisch in die Hände klatscht und lacht weil ich es schon wieder getan habe, aber ehrlich gesagt ich fühle mich jetzt freier als zuvor und ich habe eine klare Vision davon wo ich hin will.

Bisher war in mir eine so lose Ansammlung von Listen, Dingen die ich mal abarbeiten will, daraus ist jetzt die konkrete Forderung an mich selbst entstanden 1x in der Woche etwas neues zu erleben. Und so gesehen war der Ausflug nach Potsdam zur Abstraktion ein richtig guter. Denn ehrlich gesagt genau das bin ich. Etwas sehen, nicht verstehen oder begreifen und einfach auf sich wirken lassen und eine eigene Meinung zu basteln. Dieses verrückte ohne Anfang oder Ende einfach so bunt auf bunt, grau oder einfach langgestreckte Linien.

Und so habe ich mich auf das besonnen was wirklich Spaß macht, bin mit Freunden auf Konzerten gewesen, habe meinen ganz persönlichen Plan weiterverfolgt und schon mal angefangen einfach los zu ziehen, sei es ins Sportbad mit Hightech Rutsche oder wieder in Gruppe zum Bowl Restaurant das ich schon immer mal testen wollte und das alles frei ohne gelenkt zu sein von einer App mit Radar.

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Storkower Straße

Technische Probleme plagten den Blog die letzten Tage, ich war kurz davor alles hin zu schmeißen. Fast fühlte es sich an, als ist dieser Beitrag der letzte seiner Art. Ich bin gut darin zu codieren, aber ich weiß nicht ob es mir heute gelingen wird und wenn dann rauskommt was ich getrieben habe werden bestimmt alle Systeme runtergefahren.

Ich habe mich gewehrt gegen den Gedanken, weil der Blog so schlecht und langweilig er auch geworden ist die einzige kreative Leistung ist, die ich vollbringen, zwischen einem langweiligen Leben mit Arbeit und spießigen Hobbys die sich in Vereinsaktivität, ein bisschen Club und Museum sehr schnell zusammenfassen lassen.

Fast fühlt sich mein Leben wie eine Dauerschleife an in der ich heftige House Hits aus 2014 und andere Dinge entdecke auf die ich gleich eingehen werde. Wo ist die Inspiration und Neuerung die ich in 2018 einfach erwarten muss. Klar bin ich wie verrückt dabei neue Sachen zu entdecken, schlürfe das erste mal ein wachsweiches Egg benedict und weiß dann, das ich doch alles richtig mache.

Ein Widerspruch ist es dann trotzdem warum ich sowas mitten in der Nacht notwendig habe. Geisteskrank als Wort ist dabei noch viel zu schwach formuliert. Eigentlich dachte ich ja mein Körper würde ganz anders auf diese Begegnung reagieren, sowas wie Zusammenbruch und zu hohe psysische Belastung hätte ich eher erwartet. Abe eigentlich ist es ja klar, denn wir empfinden keine Gefühle. Vielleicht ging dann doch alles viel zu schnell um einmal in Ruhe drüber nach zu denken. Am Ende war es ein ganz ruhiges aufeinander treffen mitten in der Nacht an einem fast Menschenleeren Bahnhof. Kein Drehbuch hätte das je so vorgesehen. Wahrscheinlich gehört das zu meinem Leben dazu, das die verrücktesten Dinge immer Nachts passieren. Ich habe gesehen was ich sehen wollte und gehört was ich hören wollte. Es hat mich nicht sonderlich berührt, nachts bin ich wieder ins Bett gegangen mit der Gewissheit es war falsch und gleichzeitig gut das getan zu haben.

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Nach Bahrenfeld im Bus

Es ist egal, aber ich schreibe trotzdem, über eine Woche im Fluss obwohl ich mehr abgesagt als zugesagt habe. Ich bin mir und meinen Vorstellungen treu geblieben, wer Mitglied im Verein ist muss das auch ausnutzen, also ran an den Schläger.

Ich Blicke zurück, die Playlist lässt Sommerklassiker erklingen, erinner dich mal, das war 2014 oder 2015 und dann entdecke ich einfach mal so lustige Zeilen wie oben.

Ich träume eigenartige Dinge, von Millionen die ich im Lotto gewinne und welches Auto ich mir dann kaufen würde, wie ich zum russischen Oligarch werde und eine Spielshow in der Ringbahn moderiere.

Ich bin es nicht offen, trage keine Symbole an mir und manchmal wünschte ich mir das es einfacher ist. Es sind diese Begegnungen wie in der U5 die mich zweifeln lassen, die das was tief in mir verborgen ist zum Ausdruck bringen, es zermartert mein Gehirn und dann wische ich sinnlos bei tinder nach rechts obwohl ich weiß das es nie so sein wird.

Ich verstecke mich und auf der anderen Seite bin ich präsent, niemand fällt so sehr auf mit weiß goldenem Haar, dem Roller in der Hand, viele sprechen über mich nur der eine eben nicht.

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Midsommar

Ich hatte mir das alles ganz einfach vorgestellt, einfach mal den Weißheitzahn ziehen lassen und weiter geht’s. Ich habe mich schon sitzen sehen bei Abendessen und Frühstück, mein Auto beim TÜV und ich am Leben teilnehmen.

Ganz anders war es. Erst floss mir der Speichel, dann wurde die Backe dick. Und so saß ich bei Suppe und Brot, wälzte mich im Bett und sah erstmals die Bälle Rollen bei der Fußball WM.

So langsam wurde es besser, erst bei Tofu mit Reis, dann Hüherfrikasse und dann pünktlich zum ersten Deutschland Spiel die erste Bratwurst der Saison.

Jetzt sind wir also im Fußball Fieber, vor 4 Jahren war mir das nicht so wichtig, vielleicht hatte ich es auch ein bisschen verpasst mit Freunden zum Public Viewing zu gehen. Dieses Jahr nun alles besser, beim zweiten mal im Burger Laden morgen schon wieder woanders. Getippt habe ich auch, diesmal auf England und so falsch liege ich damit nicht.

Es ist der Sommer es sind die langen Tage, ich war beim Festival so wie ich das für mich definiere gezielt zu einem Künstler gehen und glücklich sein.

Manchmal gönne ich mir auch eine Auszeit, Abende am TV obwohl es lange hell ist, die Zeit ins Land gehen lassen für neue Monate, neue Ideen und Begegnungen, es wird Sommer.

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Love, Simon

Und so wage ich es zu Beginn zu zitieren.

„Ich habe gemerkt wie eine einzelne Träne mir über die Backe floss und dann habe ich einmal rübergeschaut und da war alles nass.“

Es ist ganz schwere Kost die ich heute aufarbeiten muss, besonders dann wenn es mich so unvorbereitet trifft. Es ist schon eine Woche her, trotzdem wirkt dieser Montag nach. Dabei ist der Ablauf immer gleich, beginnend mit einem Treffen am Ostkreuz, einem vegetarisch asiatischem essen, danach wird ein Parkettplatz gekauft und es sich im Rang bequem gemacht, das ist Kino und ein Überraschungsfilm.

Gut ich könnte vieles schreiben, dieser Vergleich vom Riesenrad in dem man sitzt, in dem einem Moment noch ganz oben in dem anderen schon ganz unten, aber das ist kopiert und gelogen so ging es mir nicht dabei.

Es ist auch nicht meine Geschichte die ich da gesehen habe, auch nicht verdammt nah dran, es ist eher die grundsätzliche Frage was ist da jahrelang passiert mit mir und wann habe ich es gemacht und ganz besonders was hat es mit mir gemacht.

Wahrscheinlich ging es mir dann doch genau so das ich jahrelang die Luft angehalten habe und erst als ich nach Berlin gekommen bin so langsam angefangen habe zu atmen.

Was sich daraus entwickelt hat ist, jede Periode genau zu beobachten und ihr einen Sinn oder ein Thema zu geben, dieser Versuch jeden Sommer noch ein Stückchen besser zu werden. Mittlerweile zähle ich nicht mehr die Tage an denen ich etwas unternehme, sondern die an denen ich nichts unternehme. Was sich daraus entwickelt hat ist eine unglaubliche Lust zu Leben, fast schon eine Art Sucht jeden Tag etwas neues zu entdecken. Reguläre Abläufe interessieren mich kaum noch. Natürlich gebe ich Dingen wie Badminton und Bowling ihre Bedeutung und manchmal beiße ich mich auch richtig rein.

Was übrig bleibt ist die Erinnerung an einen wahnsinnig rührenden Film, zumindestens für mich und die Tatsache heute war ein ruhiger Tag und es war auch schön sich der Müdigkeit und Langeweile einmal entspannt hinzugeben.

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Ganz in schwarz

Techno sollte es werden, Retro ist dabei rausgekommen. Dabei hatte ich mich doch extra ganz in schwarz mit goldener Uhr gekleidet, bereit für den nächsten Club Ausflug in neuem Gefilde, doch auch das soll es Berlin dann plötzlich wieder geben, eine Schlange schon um 1 Uhr jenseits der 90 min und irgendwann die Erkenntnis, lass uns neue Pläne schmieden.

Es ist wie Funken in meinen Kopf, besser ist es wenn man meine Gehirnströme nicht misst, da werden Pläne geschmiedet und Optionen bereitgehalten, um dann manchmal sekundenschnell umzuentscheiden. Gewaltige Aufgaben, kein Tag der ruhig steht, jeder Tag der sich drängt der beste zu sein, ganz nebenbei breche ich Rekorde oder ist es etwas wichtig wie lang ich genau in einem Club war, was zählt ist das Gefühl und die Stimmung und wenn ich früh morgen 7 Uhr ganz plötzlich Tischtennis spielen möchte, so mach ich das.

Es schockt mich auch kein Allergie und Hitzeschub, die Möbel müssen in die 17. Etage, der Schrank bricht zusammen, Sanktionen warten schon.

Und schon zähe ich die Stunden bis zum Kino und Bingo in kurzen Hosen.

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Change my mind

I didn’t know what happened on Monday or Tuesday, but the start of the week definitely changed my mind.The influence of a little Chat was so heavy, that I decided to change my language for this blog.

It is always the same, it starts with a little hi and than it goes very fast. For me it is often very annoying, at first I get a nice compliment that I am not one of this superficial boys how you can find so often in Berlin. Than I share some pics and get not answer. It seems to be, that you Must be very pretty and muscular to get a Chance.

Sometimes I really miss the time where chatting and dating was very slow. Sometimes it was only 1 message per month but then this one was very long and thoughtful.

I had a bit fear before Tuesday. A Day without any plan or idea. That means shopping some salad and take time for himself and the joystick, yeah you guess right from The playstation I mean. End of the day I was very happy to done all what I want.

The Rest of the week was easy. It is always the decision between beeing alone or stay with friends. For friday and saturday I choosed friends, take a long walk through the city, watch some murals, and find crazy spots.

For sunday I choosed to be alone. Very far away from the loud carneval of culture, in a museum for applied arts. Take a very quiet look into the future of food and eat the best ice cream atferwards with vanilla, olive oil, salt and some choko cream. But the day never ends. Take a long ride through the city, only me and my scooter, ending in a bar with some friends.

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Zwischen den Aktivitäten

Da sah ich mich schon vor einem Egg benedict sitzen, das pochierte Ei etwas gesalzen und dann das flüssige Eigelb langsam verlaufen lassen. Doch ich muss lernen um 12:30 ist es nicht zu spät zum Frühstücken, in Friedrichshain ist das genau die richtige Zeit, also doch rüber zum Asiaten und essen wie immer. Dabei bin ich schon seit einigen Stunden auf den Beinen. Ich glaube ich bin momentan doch Spießiger und sortierter als sonst, dabei bin ich immer auf der Suche nach einem neuen Wahnsinn. Also halte ich mal fest nach nur 3 Tagen der Arbeit wegen kommt ein langes Wochenende, Tür und Tor stehen mir weit offen aber ich suche nach dem Sinn zwischen Tag und Nacht und entscheide mich für einen klassischen Tagesablauf mit Aufstehen, Ordnung schaffen, Mittag essen etwas nachmittags Aktivität sei es bei der Tante, im Museum für Magie oder auf dem heimischen Sofa. Abends suche ich dann Ausgleich bei Sport.

Es ist schon verrückt wie oft ich mein Schlüsselloch anbiete, das ich ab und zu auch einen Schlüssel finde stimmt mich froh, das noch niemand abgeschlossen hat darüber wird nach zu denken sein.

Es sind Zeilen wie diese die entstehen beim aufwärmen für Volleyball, schlagen der Federbälle beim Badminton oder wenn 3 Finger sanft in das Loch einer Bowlingkugel gleiten und zum Strike Wurf ansetzen. Wochenlang habe ich über den Trick dahinter nachgedacht, dann habe ich es versucht mit einer schweren Kugel dessen Löcher ich mit meinen zarten Händen nicht richtig greifen kann. Doch dann schlägt es hinten ein und aus Kraft wird Energie und alle Pins fallen oder besser gesagt 220 Stück von 300 möglichen. Im Bowling ist es also wie im Leben auch, es ist ein langer Weg zur Perfektion sie zu finden braucht lang, viele werden sie nicht erreichen und sich mit dem zufrieden geben was sie schon haben, ich bin da anders untersuche jedes Detail eines einzelnen Tages und einer langen Woche, manchnal fühlt es sich wie das qualvollen Abarbeiten von Listen an, im andernden Moment überrascht mich meine eigene Ablehnung zum Leben, ich darf ein nein nicht akzeptieren, denn ein Nein heißt Isolation und das kenne ich aus alten Tagen die ich nicht und nie wieder will.

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My enemy

And you could be my remedy

If you could show me love

If I could stop remembering

All the time that you used up

* aus CHVRCHES My enemy

Ja es ist wahr und trotzdem muss ich mir die Frage beantworten was ich mir von dem ganzen erhoffe.

Wenn selbst das härteste Mobbing nicht hilft. Es ist meine Entscheidung und so sehe ich das erste mal nach Jahren wieder brauchbare Bilder und lausche einem kleinen voice clip. Es ist alles noch nicht klar was das soll und eigentlich ist es auch nur eine Randnotiz in dem allem was deutlich wichtiger ist.

Ich gehe meinen eigenen Weg. Ich bin dabei meinen Kopf durch zu setzen bis es Fristen hagelt. Andächtig sitze ich im Backstagebereich, bin Glücklich und kann das nicht zeigen weil ich heimlich auf was falsches hoffe.

Das Maifest interessiert mich nicht, weil ich solche Tage mit Sport verbringe und meine Freizeit sorgfältig plane.

Party brauche ich nicht. Da ist mir ein Ausflug am Sonntag zum Müggelturm und ein Rundgang durch die Altstadt in Köpenick wichtiger.

Ich suche ständig nach neuen Wegen und so entspanne ich erstmals Sonntags nachmittag in einem Garten und lausche der House Musik, etwas tanzen darf es auch sein. Später fahre ich mit einem Rad durch Friedrichshain und esse Ramen in japanischer Atmosphäre. Ich teile. Zeit, es ist jede Woche ein neues Ratespiel mit wem, wann und wo, aber ich liebe den Kampf den Streit und wenn am Ende alles gut wird.

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Tanz in den Mai

Sometimes life plays tricks on you, to keep your life excited. Keep following your heart of happiness and everything is coming the way you need it to be.

Sprüche vom Kalenderblatt. Es kommt in einer Phase in der ich denke und weiß nichts ist voraus zu ahnen. Erst suche ich mein heil in der Flucht. Es ist heiß in Magdeburg, ich beweise mir selbst das ich noch springen und tanzen kann, auf MIA. Konzerten. 9 Jahre musste ich auf dieses Foto warten, es bedeutet mir was und es ist auch nicht erzwungen. Es ist meine Vergangenheit die mir plötzlich unheimlich oft über den Weg läuft. Erst 2008 dann 2013. Was will jemand nach 5 Jahren so plötzlich von mir, es wirft mich kurz aus dem Konzept und ich tanze verrückt auf den Balkon.

Tags später entspanne ich bei LEA im übervollen Musik & Frieden. Ich weiß mit meiner Platzangst umzugehen und stehe luftig an der Tür. Wie froh bin ich doch neue Musik schnell zu entdecken.

Es treibt mich durch eine Woche. Ich esse moderat, schaue Fußball und Teile Zeit mit mir selbst und dem Kaiser von China. Es vergeht ein langes Wochenende, Party kann ich auch aber noch interessanter sind Eindrücke von einer unscheinbaren Dinner Party.

Da sitzt du auf einmal im asiatischen Stimmengewirr und durchlebst die Phasen einer solchen Party. Du verstehst nichts und wagst dich an ein Gespräch mit deutschen Gästen. Nichts ahnend wer da genau neben dir sitzt verschlägt es dir am Abend danach bei der Recherche fast die Sprache. Da bin ich mit meinem 4 Bildern von einem Künstler wirklich arm, es gibt noch viel zu tun.

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Weiß

Ich habe nicht nur das Jahrzehnt gewechselt, sondern auch gleich die Haarfarbe. Und so enden die 20er Jahre mit dem Besuch beim Friseur und der Umsetzung einer Idee die ich schon einige Monate mit mir herum trage. Von Aschblond zu weißblond, als Pate steht Benjamin Jarvis, echt cool das ich mich das traue und so positiv sind auch die Reaktionen Tags danach, denn mein neuer Look überstrahlt alles an einem perfekten Tag an dem ich nach der Arbeit exklusiv Eis essen gehe und Abends mit 12 Freunden Fleisch und Gemüse Grille und später bei einer Art Night kreativ werde.

Natürlich kommen jetzt die Fragen, ob ich mir was spezielles vorgenommen habe für das neue Jahrzehnt oder ob ich einfach so weiterleben will wie bisher.

Sagen wir mal so, vieles ändern werde ich nicht, dafür bin ich gerade zu sehr Fluss. Es ist eher die Idee noch konsequenter zu sein. Meine Wohnung habe ich jetzt wirklich im Griff, ich lasse nichts mehr liegen habe das Meisterwerk einer Freiheitsstatue gleich aufgehangen und das Poster zur Nie wieder 20 Tour Tage später auch.

Ich bin ausgebucht für die nächsten Tage, ich tue das was sozial gut ist! möglichst viel Kontakt und sich selten zurück ziehen und nachdenken, dann schon lieber raus gehen, auch mal bewusst allein etwas entdecken bei Essen und Musik von Panda Lux.

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Ist das eigentlich schlimm?

Um diese Frage kreist sich alles. Im Fokus steht in erster Linie das älter werden, aber auch die Frage was ich mitgenommen habe in meiner längeren Abwesenheit von mehreren Wochen, gespickt mit 14 Tagen Kreuzfahrt und 10 Inseln zwischendurch.

Es folgt also ein Beitrag der mir mehr am Herzen liegt als jeder andere zuvor, weil die Aufgabenstellung und Erwartungshaltung an mich selbst nie größer war. Es geht um mehr als einfach nur runter zu schreiben, nein an diesem entscheidenden Punkt in meinem Leben ist es gleich ein ganzes Jahrzehnt was hinter mir liegt.

Und so habe ich gesucht unter und über Wasser, im dichten grün und weißem Sand und gefunden schließlich in der Galerie, weil ich keine Angst vor der Kunst habe. Das Bild hat mir vielleicht gar nicht mal so sehr gefallen aber der Titel dazu ist es, der alles überstrahlt.

Life is fun, sometimes dumb, sometimes we laugh and cry, but we always try.

Und so geht es also weiter im Leben, ich werde nicht aufhören zu probieren. Für mich gibt es nur schwarz und weiß und ich will immer weiß. Eigentlich geht es mir gut doch ich will mehr, ich habe alles was ich brauche doch ich will mehr.

Und so verbleibe ich mit dem einfachen Satz. Dieser Text trägt meinen Namen, denn ich bleibe das Fundament.

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Eiskalt

Ich bin mal wieder durchgeprügelt durch die Woche, eiskalt im Herzen und von den Temperaturen her sowieso.

Da war dieser kurze Moment am Montag Abend. Soll ich oder soll ich nicht zum Badminton gehen, doch kaum ist die Frage gestellt, bin ich auch schon wieder im Rhythmus, telefonieren, kurz essen und dann weiter zum Sport. Ein lustiger Abend, wie immer sportlich wertvoll und am Ende besonders lustig, bei Reiswaffel und diesmal fliegen wir auch nicht bei Edeka raus weil wir zu laut unsere schwulen Witze reißen.

Der Wind schneidet eisig durch die Straßen der Großstadt, die Finger frieren bald ab und doch bin ich da wo ich gehöre, draußen auf der Suche nach einem neuen Rucksack, Begleiter für den Alltag, neumodisch auch Daypack genannt. Eine erste Idee in der komplexen Suche zwischen Form, Funktion und Design endet im Schneidersitz und koreanischen Köstlichkeiten.

Verwunderlich das ich schon einen Tag später eine Entscheidung treffen kann, das bin gar nicht ich, der so eine Aufgabenstellung eigentlich bis ins kleinste Detail durchleuchtet, aber das ist jetzt auch so eine Angewohnheit, Dinge noch schneller zu entscheiden, oberflächlicher, das Leben in Hochgeschwindigkeit sozusagen. Und so schaukelt sich der Mittwoch zum perfekten Tag auf, bei Wiener Schnitzel und später mit 2 Freunden im Dampf. Nur ein kleines Detail stört als ich nachts den heiligen Tempel der Untriebigkeit wieder verlasse, eine falsche Handbewegung, eine Unachtsamkeit und dann passiert das was in 7 Jahren nicht passiert, ein Diebstahl passiert und mich juckt es irgendwie kaum. Der Gegenstand schlechthin dem wir mehr Berührungen am Tag widmen als unseren Partnern einfach so weg. Nicht einmal 24h dauert es da habe ich schon wieder Ersatz besorgt und eine neue Marke dazu auch noch, das zeigt doch wie wenig emotionale Bindung ich doch aufbauen kann.

Ganz so spurlos geht es dann doch nicht an mir vorbei, in mir brodelt es gewaltig muss ich doch alles neu aufsetzen und gleichzeitig überlegen was davon notwendig ist. Einige Tage lang habe ich damit gekämpft, die große Revolution ist es nicht geworden, ist aber auch nicht notwendig, denn wir sind im März und damit lohnt es sich erstmals einen Monat weiter zu schielen. Eine großartige Idee die ich wochenlang mit mir runtrug und gut verheimlichen konnte, feste Zusagen von Freunden, sind genug Vorbereitung für einen Tag an dem ich nicht nur das Jahr sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt wechseln werde und damit steht auch eine wirkliche große Veränderung an von der keiner weiß. Sowieso habe ich seit einigen Tagen ein komisches Gefühl in mir, es scheint so als ist nach 29 verdorbenen Jahren doch noch nicht alles verloren. Ich denke über Dinge nach die so nie waren und vielleicht muss man erst 30 werden um am vermeintlich richtigen Ufer zu schwimmen.

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Nothing 2 lose

Jonathan ist Kellner. Guter Job mit dem Lackieren übrigens, aber eigentlich ist das selbstverständlich und ich bin viel mehr als das. Ein guter Spion auf alle Fälle, der ständig beobachtet und jedes Puzzleteil zusammensetzt, ein gutes Team habe ich auf alle Fälle auch. Menschen zusammenbringen kann ich auch, Events veranstalten sehr gern sogar und am Ende laufe ich durch Kreuzberg und sauge auf wenigen 100m Ideen für mehrere Tage auf. Kalt ist es sowieso, aber Berlin ist einfach zu lebenswert als das man sich einfach drinnen verkriecht. Außerdem ist das alles schon mal da gewesen. Vor 2 Jahren bin ich genau so dick eingepackt gewesen und geschadet hat es mir auch nicht. Was auch schonmal da war ist die Feststellung, immer dann wenn ich denke das Leben verstanden habe kommt etwas um die Ecke was ich nicht fassen kann, diesmal ist es ein unscheinbar wirkender Modestore in Kreuzberg. Hier gesellt sich ein hochwertiges Stück an das andere und dann taucht da etwas auf, ein einfaches weißes T-Shirt mit einem Print, das Motiv bin ich, ein großes Schiff, die Farben, das bin ich, bunt und es scheint so als wollen sie nicht zusammenpassen tun es aber doch. Dann gibt es da noch einen netten Aufnäher, auch bunt aber anders, fast schon konträr zum oben gezeigten, mit einem Strandmotiv auch sehr schön. Dann schreiben Sie noch Prada drauf und zack wollen sie mal eben 320€ für haben. Aber vlt rechnet man in diesem Regionen anders, das weiß ich doch nicht.

Es war viel die Tage . Ich habe Licht bei Skalar gesehen, überragend fande ich es nicht, nicht einmal überraschend. Scheinbar wird es immer schwerer einen Großstädter zu überzeugen.

Besser war es da schon bei irgendeinem KunstFotografieInstallations Festival in der Wolke zu schweben und völlig entspannt zu sein.

Das bin ich auch genau jetzt wo sich der Druck gelöst hat, auf bald BOY PWR.

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