Dem Regen

Dem Regen ist die heutige Überschrift gewidmet und das der Autor schreibt.
Immer auf der Suche nach dem was hängen bleibt, diese Woche sehr gemischt. Das Bunte erkennen meine Aufgabe. Der Start in diese Woche war, auf der Suche nach einem schönen Wort habe ich mich auf dröge geeinigt. Das ist norddeutsch und reiht sich ein in eine Liste das etwas sowas beschreibt wie trocken, langweilig uninteressant.
Immer auf der Suche nach etwas besonderem zu sein kann auch anstrengend sein. Da verlerne ich es den tollen Start mit Indiaca zu viert. Schwimmen und Essen und Badminton bis zum schweißigen Adlerlass, zu schätzen. Donnerstag war ich sogar soweit gegen schlechte Laune zu kämpfen. Das kenne ich und hatte es letztes Jahr schon. Ihr wisst ja eingesperrt in einem kleinen Labor, gefangen in der Lethargie und dem Staub und Dreck der Maschinen der 80er Jahre. Was diese Woche genau war weiß ich nicht. Vielleicht lag es an der dummen Aufgabe etwas in Englisch zu schreiben und der Tatsache, dass ich etwas Zeit dehnen musste bis zum Feierabend. Ich lieber Herausforderungen, auch im Beruf, und kann mich nicht nur mit Routine abfinden.
Also flüsterte ich mir in der S Bahn zu. Zähne zusammenbeißen. Einen Tag noch, dann ist Wochenende und ich kann wieder ausbrechen, Freunde treffen und das machen was lebenswerter ist denn je.

Innerlich zerreißt es mich.

Die einen warten schon im flax und knutschen mich ab, da steht kaum 2h später der nächste vor dem Imperial Club zur Propaganda Party bereit. Ich stehe schön auf der Gästeliste so wie sich das gehört, die Party ist blöd, der Schwede hübsch, warum man dem ins Haar wichsen kann weiß er nicht, wir lassen das so stehen als Zitat des Abend und ich trage es in den Blog. Also tragen wir unsere Füße zu McDonalds sitzen bei Iced Shake und einen formvollendeten Cheese Burger.

Innerlich zerfleischt es mich

Samstags waren so viele aus zum Demonstrieren aus, ich blieb zu Haus. Wir sind alle anders, wir sind alle gleich. Eigentlich bescheuert das ich immer noch entscheide zwischen hetero und gay weggehen. Und so spaltet sich der Abend in eine gepflegte heterosexuelle Veranstaltung und dem Versuch Fuß zu fassen in einem Club, in dem ich mich gerade nicht wiederfinden. Freunde reißen an meinen Arm, aber ich bin fixiert es gay zu treiben. Die Neon stunde ab 3 hat es mir wieder angetan und so wird es ein langer Abend mit anderen Freunden bis 6.
Flexibel bleiben, eine letzte Reise noch, raus aus dem Bett kurz vor 2 und flaxen im Flax, mal wieder, dann ein Toffie Käffchen und mit dem car2go das erste mal tanken fahren. Endstation Remix Abend und schon wieder am planen für die nächsten Tagen.

Mit Seife geht die wohl nicht weg.

Kygo – Epsilon

 

Allergische Reaktion

Die Woche begann gut, die Woche begann schön, mit einem Schmunzeln auf beiden Seiten. Ein Freund von mir verlies die Insel Berlin für kurze Zeit und so gab ich diese Zeilen mit auf dem Weg.

Ich halt den Platz für dich in Berlin besetzt, ich pass auf das keiner über dich petzt.

*aus MIA. Biste Mode

Es war ein schöner Auftakt in die Woche.

Bei der Suche nach der heutigen Überschrift habe ich mich trotzdem in die negative Ecke vorgewagt, es ist das was hängen geblieben ist, diese Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wo ich kurz nach 4 mit geschwollener Nase aufgewacht bin und wach lag und grübelte. Es war auch der Beginn von etwas schnellem ganz spontan schönem dieser Woche. Ich gebe zu ich tummle mich in einem Forum und hatte tags darauf ein Date zum Tischtennis, ich erwische mich dabei ein bisschen auf Bart zu stehen, aber so ganz das gesuchte ist es wohl auch nicht.

Also rein in das Abenteuer, denn das was hängen bleibt, ist meist sowas wie mein Monsterprogramm zum Wochenende. So ging es freitags ganz pünktlich nach der Arbeit zum World press photo award und weiter in der Berlinische Galerie zur Ausstellung „Radikal modern“. Abends dann eine Aneinanderreihung von dem was ich gern mache und Liebe, Flammkuchen im Xion, it´s Hokey Pokey time danach, viele Schläge beim Badminton, der Arm Schmerz, die Laune sinkt und steigt danach im flax wieder an, ich treffe die die Freunde sind, den der mal Freund war und sehe Menschen die sich nicht für mich interessieren und wage danach ein paar Tanzschritte im Rosis, ach schön wars, aber auch nicht mega zum ausrasten.

Samstags tat ich das was ich immer tat, erst Badminton dann Schwuz, alte und neue Gesichter, ich sollte mich aber trotzdem mal fragen warum ich mich nicht überwinden kann doch mal jemand an zu flirten, ich bin da sehr eigen geworden.

Kontakte knüpfen und halten noch auf dem Stadtfest und jetzt

Gute Nacht

Nichtstun

Schreibe eine Überschrift, die nichts, ja gar nichts zu tun hat, mit dem was du sagen willst.

Schreibe einen Text, der aus Satzkonstruktionen besteht, die jedem Grammatiklehrer, die Haare zu Berge stehen lassen würden, mit Kommas an Stellen, die da nicht hingehören und und Konstruktionen die immer weiterspinnen was sich im Kopf dreht.

Ich stehe mit offenem Mund auf dem Balkon, es kommt wie eine Lawine ganz sanft über mich gerollt, ich bin ganz bei mir und höre und empfehle heute

Balbina

Nichtstun

Ich muss was gegen das Nichtstun tun
Denn das Nichtstun tut mir gar nicht gut
Denn das Nichtstun tut mir gar nicht gut

Hauptcharakter dieser sanften Popmusik ist eine eporchale abgehackte Lyric, ausgetüftelt bis ins letzte Detail.

Oft sind es Alltagsobjekte, die Balbina inspirieren. Ein Stück Seife zum Beispiel: „Ich überlege, wie man etwas ungeschehen machen könnte, dann fällt mir bei irgendeiner Tätigkeit auf: Ach ja, Seife macht ja Flecken weg. Dieser Gedanke nimmt mich mit, ich philosophiere herum: Kann man das auf etwas Generelles übertragen? Gibt es so etwas wie Seife für das Leben? Ich suche über das Kleine einen Lösungsansatz für größere Fragen.“

Im zugehörigen Song klingt das so: „Schwamm drüber, ich wisch das schnell weg/ Mit Seife geht das vielleicht/ Mit Seife geht das vielleicht… weg“. In der Strophe wird es dann komplexer, doppelbödiger, entwickelt sich zu einem faszinierenden Flow aus Assoziationen und Aphorismen, die an Sprechgesang erinnern: „Nicht jeder Fehler geht weg/ Egal wie viel Tipp-Ex man draufkleckst/ Da bleibt ein Fleck zurück/ Der Fleckenteufel freut sich: Wie entzückend!“

*aus Spiegel online

Es spiegelt mein Denken und Fühlen wieder, es beginnt ganz klein mit einem Iced Cappuccino auf dem Balkon und endet ganz groß, mit diesen Vergleichen zwischen Juni 2014 und Juni 2015. Und dieser Feststellung das kaum was anders ist. Es ist nur so, dass man das positive kaum noch steigern kann. Irgendwann hast du jeden Tag was zu tun, genug Freunde, Hobbys und alles und alles. Dann kannst du nur darüber Nachdenken das Negative verschwinden zu lassen, wie war das noch als ich in einem Labor festsaß, 40h die Woche, nur die Zeit absitzend, ja genau das ist es, jetzt da bin ich freier, habe konkrete Aufgaben die mich fordern und fördern und ich kann das einteilen wie ich will, na klar geht es auch mal länger, aber es gibt auch Tage da gehe ich Mittag mal für 2h aus dem Haus nur um einen Freund zu treffen oder darf mich eher verabschieden weil es gerade passt.

Ich finde keine Lücken mehr und wenn dann fülle ich diese geschwind mit mir allein und freue mich über einen 2,8 km Lauf in 20 min oder einem Tanz, Arme breit und Füße in der Luft, geschätzt mal wieder auf 19, Jungs die nicht nur flirten, sondern, förmlich an mir reißen, Dunkelheit und Neon Set bis zum Morgengrauen, bis um 6 Uhr morgens.

Und wenn doch mal was daneben geht, ein Satz der nicht passt, oder jemand der meint er mag mich, aber ich ihn nicht, dann Schwamm drüber ich wisch das schnell weg.

Ich

Zu Beginn ganz plakativ ein Selfie, fortgesetzt wird mit Selbstironie.

Ich, welch ein schönes Wort. Aber bin ich doch mal ehrlich, ist dieser Blog nicht zu selbstbezogen, eine Aneinanderreihung von Gedanken, Texten, Bildern und Glück, immer wiederkehrend gedacht in Gefühlen und Projekten die ich beginne und beende.

Ich, der es immer noch nicht fassen kann, ich der mächtig stolz drauf ist, ich der in einer Abteilung für Produktentwicklung arbeitet, hat die Macke entwickelt in Projekten zu denken.

Das Projekt „Wohnung“ wurde auf Eis gelegt und erhält den Status „on hold“ Es ist noch ein wenig zu früh sich so ernsthaft damit zu beschäftigen wie in den letzten 2 Wochen. Der Traum zentral zu wohnen bleibt.

Zunächst bleibt das Pendeln und das Projekt in der S Bahn Musik zu hören, weil mir das einfach verdammt gut tut. Das gliedert sich dann auf in die Unterprojekte, Spotify Premium besorgen, Kopfhörer besorgen und mobile Internetverbindung überprüfen.

Ich der glaubt 2015 macht gar keinen großen Unterschied, verglichen mit 2014. Ich bin im Takt, halte einen kleinen minimalen Freiraum für Überraschungen wie den Besuch im Wintergarten Varieté zu Beginn der Woche.

Ich den die Lust gepackt hat, fleißig schwimmt und im Badminton prompt die nächste Leistungsklasse erklimmt.

Ich der sich die Zeit nimmt für Freunde und Ausflüge.

Ich – perfekt.

Ich hör jetzt Homo Pop

Ich hör jetzt Homo Pop. Ich bin jetzt Mode. Irgendwann kommt der Tag x da musst du dich entscheiden. Heut werd ich schreiben als wär ich nie weg gewesen. Ich habe einmal ausgesetzt mit dem blogge, ob ihr es bemerkt habt oder nicht ist mir egal, ob Zusatzstoffe explodieren oder nicht, interessiert mich nicht, ich bin auch ohne Alkohol und Drogen in der Lage recht sinnfreie Texte rauszuwerfen.

Eigentlich war ja alles fertig, die Überschrift und der Text dazu, doch dann kam Pfingsten mit seinem anderen Rhythmus und dann war Montag der Sonntag und dann kam das nicht Papier was ich eigentlich sagen wolle, eine schöne Selbstironie und eine Albumkritik zu „Biste Mode“, dann halt ohne mich.

Gerade passt Glasperlenspiel sowieso besser, eine Band zu der ich mich auch schon abgehen sehen habe, die bald als Vorband von Helene Fischer auftreten werden und ja wenn irgendjemand das lesen sollte, Gästeliste nehme ich gern, aber 80€ für ein Konzert sind mir dann auch zu heftig, da wird man ja gleich beim kaufen des Tickets Atemlos.

Warum rede ich so gern über den Tag x, es ist ja gar nichts passiert was entscheidend oder brandwichtig wäre. Ich dachte ja erst, das ich es groß auf facebook poste, aber dann verlagere ich es doch lieber auf den Blog hier, das lesen weniger Leute, aber dafür umso intensiver. Also ganz einfach gesagt es ist wie eine Parodie auf mich selbst. Ich schrieb einst eins. Aber ich bin Entwicklung und nach Grünau und Johannisthal habe ich nun mächtig Lust auf darauf ein Mitte Hipster zu sein. Und zack was kommt, eine Zusage für eine Wohnung in Mitte, nur komischerweise verbunden mit ein paar Möbeln die ich abkaufen muss/soll oder kann und einer eventuellen Renovierung die im Raum steht und sowieso zu vielen Fragen und Konjunktiv der im Raum steht und ihr wisst wie sehr ich das hasse.

Also warten wir erstmal ab und stürzen uns in eine neue Woche

Kurz und lang

Kurze Woche und langes Wochenende, also, also schreiben wir das heute mal antichronologisch, das bringt Schwung und Abwechslung in diesen Blog, der eigentlich nur auf Cool tut und sich jede Woche mit den verdammten gleichen Fragen auseinandersetzt.

Wer bin ich? Wo bin ich? Was ist das alles? Ein paar Geschichten über Freunde, Selbstreflexion und der ständige Drang nach Perfektion, es war auch diese Woche nicht anders und trotzdem gehört diese Woche auch in eine Schatztruhe an Dingen die ich erlebe.

Ich bin das gar nicht mehr gewohnt bis 5 Uhr aus zu sein und bis 14 Uhr zu schlafen, aber diesmal war der Bedarf einfach da. 4 freie Tage, davon an 2 Abenden mit Freunden die einen zärtlich in die Seite mobben, ihren Schwanzdurst stillen wollen, oder einfach nur mit einer Mate in der Hand und einer Kappe auf dem Kopf tanzen wollen.

Also anders ausgedrückt, einmal Geburtstag im Bang und Bang bei den Klangtherapeuten gefeiert und das andere mal im Rosis einem Lebensentwurf gelauscht, der heute nur Charts spielen wollte. Schichtbeginn 3 Uhr, Ende offen.

Ich bin meiner Linie treu geblieben, die Wege führen zur Karaoke immer in eine bestimmte Bar, das mich da eine Freundin und ein Freund überraschen, die gar nicht so sexuell geneigt sind wie ich, freut mich sehr. Das zeigt mir doch das ich da nicht ganz fehl am Platz bin, trotz des Alters das steigt und steigt, aber das ist ja jetzt seit ein paar Tagen ein running Gag. Ich mache einen auf 19 und bleibe jung.

Etwas Kultur konnte ich mir auch gönnen, in der Volksbühne bei Mit Vergnügen gab es viele musikalische Überraschungen und on Mieze „Biste Mode“ feat. Dem Berliner Kneipenchor, schön war´s, unglaublich das diese Frau mit immer wieder Gänsehaut auf den Körper zaubert.

Wenn ich auf eine Sache diese Woche auch noch stolz bin, dann ist es wieder eine gelungene Zeitplanung, alle Freunde zu sehen und sich selbst treu zu bleiben und etwas zu tun, bei gekochtem Spargel und Kartoffeln. Ich habe das Projekt mit der bunten Bettwäsche erfüllt und bin jetzt quasi fertig mit allem was ich mir einst wünschte und zack ich baue auf und reiße nieder, schaue ich mir eine Wohnung in Mitte an und habe diese in der engeren Wahl, wenn der Vermieter das auch so sieht heißt es ganz schnell neues schaffen, aber zum Glück kann man fast die gesamte Einrichtung übernehmen.

I’m running with the wolves tonight

Ich renne mit den Wölfen diese Nacht.

Was für eine Woche!

Das was ich Dienstag sagen wollte, gilt Sonntag schon nicht mehr. Ein Übermaß an Energie in mir, leichter Schlafmangel inklusive und alle schlechten Gedanken wie weggeblasen und das obwohl niemand zwischen Beinen war. Ich brauche das nicht mehr und wenn doch dann will ich jemanden der mich einwickelt in ein warmes Tuch am kühlen Abend, im Mittsommernachtstraum, scheiße Grönemeyer zitiert, schöner kann´s nicht werden.

Wo war ich, was bin ich?

Eigentlich dudelte Aurora nur so nebenbei und plötzlich springe ich auf und Wedel umher, was für eine Energie , was für ein Song und nur Tage später tanze ich erneut auf dem Balkon und rolle mit Schaum vorm Mund über den Boden. MIA. hauen ihre Songschnipsel zu „Biste Mode“ raus und trotz all des Gegenwinds bin ich verliebt, es bleibt dabei, jeder sollte eine Mieze Katz zum gemeinsamen schnurren haben und da ich diese noch nicht habe tue ich ganz viel dafür.

Ich bin immer unterwegs und steigere meine eigene Leistung auf 5 Sporttermine in der Woche. Und so begegne ich neuen und alten Bekannten die mich unterstützen und vielleicht ist ja der ein oder andere dabei der ein Auge auf mich wirft. Ich denke es gibt da jemanden der sich nicht sofort in dem Muster findet in dem ich suche, aber trotzdem etwas haben könnte, was mir gefallen könnte. Ermahnung Florian, wir denken nicht im Konjunktiv, wir handeln jetzt.

Dass ich sogar den Besuch meiner Eltern in ein fließendes Wochenende untergebracht habe ohne an Freizeit und Mehrwert zu verlieren begeistert mich sehr. Ich bin noch vor einem aufeinandertreffen in der Stadt, lasse die Haare moderat schneiden und schließe einen Punkt von meiner Projektliste, mit dem Erwerb eines James Rizzi Kunstwerkes ab.

Weiter geht es, ich wird zu wir und ich sammle Ideen für die Idee mit den bunten Kissen auf dem Bett. Nächste Woche steht das an.

Wir optimieren am nächsten Tag ein Detail in meiner Wohnung, es ist schon verrückt was man nach 1,5 Jahren immer noch an Möglichkeiten entdeckt. Wenn ich hier so sitze und mich im Kreis drehe und auf das schaue was entstanden ist in dieser Zeit, ist es eigentlich töricht nach was Neuem zu schauen. Aber die Mühlen mahlen auf diesem Gebiet bekanntlich langsam, das ist ein sehr langfristiges Projekt.

Sport das fünfte Mal in dieser Woche, Abendessen in den Hackeschen Höfen und Club in der Nacht. Es ist das einzige was ich an mir Kritisieren muss an mir, das ich einen Wolf gefressen habe an diesem T., einen Menschen den ich nicht kenne und trotzdem schon so anziehend finde. Ich muss da vorsichtig sein.

Also raus aus diesen Gedanken und zu schauen wie ALBA Berlin ein paar Körbe wirft, das erste Mal in der O2 world steht an.

Ich renne mit den Wölfen in der Nacht.

Chinesische Suppe und Sesam Fondue

Ihr kennt mich. Eigentlich ist Blog schreiben nur Sonntags mein Ding. Heute breche ist aus, also muss was besonderes passiert sein.
Ich habe ein Übermaß an Energie in mir. Meine Eltern haben sich fürs Wochenende angekündigt, die Planung steht schon, die Wohnung ist auf Hochglanz poliert und ich habe freie Zeit.
Was also tun?
Ihr wisst das ja, gerade geht ganz viel Sport, Sport und nochmals Sport. Ich habe da mit Badminton angefangen, erst ganz langsam stolperte ich vor 2 Monaten noch übers Feld, ging artig zum freien Spiel am Samstag und zum Training für Einsteiger am Donnerstag. Bei mir ist das so, das ich mich in eine Sache richtig reinsteigern kann, mit viel Wille und Ehrgeiz. Also heute auf zum Training für Fortgeschrittene Anfänger. Ich wusste nicht wie das abläuft, also bin ich in eine leichte Schüchternheit verfallen und genau im falschen Moment wollte ein kleiner Giftzwerg das ich nicht mit trainiere und einfach frei spielen.
Also zurück auf die Bank und erst mal Rat suchen bei einem den ich Bekannter oder Freund nenne. Nix da, rin da und mitgemacht. Der Trainer war schon voll bei der Sache und so gab es erstmal aufwärmen und dann ein kleines Königsspiel. 3x gewonnen und einmal ganz knapp gegen den Giftzwerg verloren, der gar nicht glauben wollte das ich auf dem Feld bin. Mit mir würde das ja nix bringen, aber das hätte er mal besser nicht gesagt. Der Trainer ging flott weiter in seinem Programm. Seine chinesische Aussprache sorgte für viel Spaß bei mir. Statt dänisches Doppel verstand ich chinesische Suppe und einmal auch Sesam Fondue. Am Ende bin ich total platt und trotzdem immer noch voller Tatendrang.

Der Knaller

Ich gelte mittlerweile als ernst zu nehmender Blogger. Da heißt es jede Woche einen raushauen, immer auf der Suche nach Worten und Zeilen, dem Knaller halt.

Blog schreiben nur um des Blog schreiben willens, Quartals oder Aprilrückschau oder doch der Knaller im nächsten Monat.

Ich faste gerade wieder ein wenig. Klar Highlights gibt es genug, aber nicht alles mit zu nehmen, im Club oder der Nacht heißt auch mehr Zeit zu haben für den Tag, Freunde und Orte in Berlin, die einem sonst verborgen bleiben würden.

Ich habe mich damit angefunden, dass es so schnell nicht wieder jemanden geben wird mit dem ich vieles eilen kann, nicht nur das Bett. Ich habe sortiert und abgewogen, reduziert und bin angekommen. Ich setze keine virtuellen Hoffnungen mehr, ich lebe jetzt von dem was ich habe oder probiere es real. Okay 2 hetero Jungs in einer Gay Bar kennen zu lernen, das ist Pech, aber wie las ich das diese Woche doch. Wer im Erwachsenenalter Freundschaft schließen will, der plant nicht, dem hilft der Zufall ungemein.

Ein kleiner Rückblick zeigt aber auch, dass ich endlich mal zufrieden sein muss mit dem was ich habe. Sport, Sport und immer wieder Sport. Dazu Freunde in einer Brunch Runde, beim Bowlen, in verschiedenen Bars, an meinen Geburtstag und zum Stadt entdecken. Ausgeflogen war ich auch noch einmal in Bayern und ganz frisch in Brandenburg, aber das war ganz streng genommen schon am 1. Mai, ach scheiß drauf.

Und im Mai ja da sorge ich für Abwechslung und Durchmischung. Ich dachte mir da gönne ich mir mal was. Es wartet „5 Jahre Mit Vergnügen auf mich“ und vielleicht einer kleinen MIA. Überraschung, wer weiß das schon. Auf dem MIA. Konzert werde ich auch sein und zur elektrischen Formel 1 gehe ich auch noch.

Und vielleicht knacke ich den einen Jungen ja auch noch, mein einziges virtuelles WhatsApp Laster gerade noch.

Ich bin jetzt

Ich bin jetzt. Ich habe jetzt. Techniker. Gehalt

Diese Woche war zunächst geprägt von ihrem ganz normalen Rhythmus. Sport am Montag und Dienstag, dazu gutes Steak, fertig aus.

Ein kleiner Bruch, geschäftlich gesehen hat es mich nach Bayreuth, Nürnberg, Neustadt an der Aisch, Gerhardshofen und Erlangen getrieben.

Okay von Bayreuth habe ich nur das Hotel gesehen und von Nürnberg nur das Messegelände, aber immerhin das, weil ich nun weiß , ich bin wirklich angekommen in einer professionellen Welt und ich werde geschätzt von Kollegen auch außerhalb dieser Welt.

In Neustadt an der Aisch gab es dann auch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang und ein zünftiges Abendessen. Gerhardshofen ist zwar nur ein Dorf, aber es ist immer wieder verblüffend das gerade da extrem moderne Firmen sitzen.

In Erlangen brauchte ich erstmal einen kurzen Rundgang, um dann doch noch ein Eis zu finden.

Mit dem ICE ging es dann hinein in ein Wochenende das mir rätselhaft bleiben wird.

Die Sammelnachricht an meine Freunde schon eine falsche Entscheidung, gerade ich, einer der die Individualität so schätzt falle in so ein einfaches Muster zurück. Kein Wunder das ich dann keine befriedigenden Antworten bekomme und Freitag Abend allein sitze. Das ich weder Freitag noch Samstag nicht in der Lage bin auf eine Party zu gehen liegt an einer eigenartigen Angewohnheit von mir gerade. Irgendwie ist es so, dass ich gebeten werden möchte, dabei ist dieser Ansatz falsch, denn im Weggehen und Freunde treffen war ich doch einst so stark.

Immerhin war ich beim Sport und im Tierpark, letzteres habe ich ob bewusst oder unbewusst allein gemacht.

Ich bin jetzt und das ist die wichtige Nachricht für dieses Wochenende Appfrei, das heißt ich bin frei von Romeo, Grindr, Tindr und was es da alles noch so gibt. Ich glaube der virtuelle Raum ist keiner in dem ich existieren sollte. Ich war einst sehr gut darin raus zu gehen und Kontakte zu knüpfen.

Ich bin jetzt wieder freier dafür.

Ich werd mein Leben leben

Ja es ist wahr. Ja ich hatte letzte Woche ein kleines Tief. Das ist in dem Beitrag „Älter werden“ bestimmt deutlich geworden.

Was genau eigentlich los war kann ich nicht sagen. Es ist wohl so, dass ich über meinen eigenen „Über mich“ Text gestolpert bin. Die Perfektion, die Macken, ich habe es nicht so unter Kontrolle gebracht wie ich mir das vorgestellt habe und dann ist das Kartenhaus der Gedankenwelt einfach zusammengestürzt und ich war ganz böse gefangen. Gut das ich es rausgelassen habe, mit Tränen Sonntagnacht 30 min lang bevor ich eingeschlafen bin.

Gut das ich Sonntag tagsüber was gemacht habe. Gut das ich eine Woche später ganz andere Zeilen schreiben kann.

Ich bin mir meinem eigenen Anspruch bewusst geworden und das es gar nicht schlimm ist auch mal zu scheitern, wenn eben Dinge nicht so funktionieren wie gedacht.

Also los dachte ich mir und schrie mir am Montag auf dem Weg zum Indiaca einen Satz ins Ohr:

„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“

Und siehe da es hat funktioniert. Auf auf zu neuen Taten mit einer Projektliste im Kopf.
Nun habe ich auf dem Balkon Salat angepflanzt, ob es funktioniert? No risk, no fun. Just try and give it a chance.

Ich habe mich sportlich betätigt. Wieder das bunte Programm aus Indiaca, Schwimmen und Badminton. Ja ich weiß, ich werde in keiner Sportart perfekt sein, aber das ist auch nicht mein Anspruch. Es geht mir um die Bewegung und um die Leute die dabei sind.
Ich lasse mich auch nicht verwirren von anderen. Nicht von denen die meinten ich wäre raus oder müsste auf Liste stehen. Ich kann das auch selber bezahlen und ich kann trotzdem noch Indie weggehen, ganz einfach Freitags Nacht.

Ich habe auch plötzlich kein Problem mehr den einen Ex-Freund zu sehen. Wenn er wüsste was er mit mir verpasst. Das Tempo was ich gerade wieder gehe ist hoch, ich bin so unheimlich aktiv, es ist so wunderbar. Dankeschön!

Älter werden

Ich weiß nicht was ich von diesem Wochenende halten soll. In mir schwankt es extrem. Auf der einen Seite golden strahlend in der Sonne tanzen, auf der anderen Seite nachts im Club gegen sich selber und den inneren Dämon kämpfen.

So ein Geburtstag ist ein guter Gradmesser wieviel Freunde man wirklich hat. Wer kommt persönlich, wer denkt in besondere Form an einen, wer sendet einen kurzen Gruß, wer übergeht es völlig.
Das Bild das sich diesmal zeichnet ist klar. Mein Freundeskreis ist älter als ich, diese Analyse überrascht mich doch sehr. Gerade ich, als einer der in den letzten Monaten stark der Jungendlichkeit nachgerannt ist, muss einsehen, dass sich nun alles setzt. Wilde Partys sind nicht mehr, lieber trifft man sich in einem kleinen Kreis und diskutiert erlebtes und Vergangenes. Oder man treibt Sport und geht in eine Bar, oder man geht tanzen, um da dann festzustellen, dass da keiner ist den man kennt.

Und für eine Nacht kämpfe ich mal wieder gegen mich, laufe im weitesten Sinne jemand hinterher der an diesem Abend für kurze Zeit ein Schnittpunkt ist und erhoffe mir Dinge die nicht kommen werden. Ich weiß das alles mal war, eine andere Zeit letztes Jahr zusammen, das ich das gerade nicht habe schmerzt mich sehr, dass ich oftmals beim kennen lernen zu oberflächlich bin weiß ich auch. Und nun werde ich nicht alles ändern, aber ich bin mir bewusster wer wirklich Zeit mit mir teilt, an welche Orte es sich lohnt zu gehen und trotzdem suche ich immer noch nach der perfekten Zeit.

Niveauflexibel

Schöne Wörter, Schöne Sätze, schöne Freunde, schöner Osterbrunch.

Schöne Kommunikation? Sagen wir mal so, mit mir ist das immer recht speziell, da hat man schnell mal Spank und Fist als kleines Ostermenü.

Warum auch immer, ich bin für jede Abartigkeit zu haben, aber es geht auch besser. Philosophisch sozusagen. Ich habe da ein Problem. Aus dem Problem entbrennt eine Diskussion, es geht um dem Klimawandel, unsere Leistung dafür und dagegen, um Zukunft, um Bewusstsein und was ist wenn wir am Ende sind.

Über das Ende nachdenken, jetzt im Frühjahr ist nicht mein Stil. Gut kurz eingenickt bin ich, etwas müde die letzten Tage, viel darüber nachdenkend was Freundschaft nun genau ist, es etwas mit Abkopplung probiert, in neuem Fuß gefasst, so passiert das alles, der Lauf der Zeit eben.

Ich freue mich auf das was kommt, ganz besonders auf meinen Geburtstag. Einen schönen Satz den ich aufgeschnappt habe diese Woche

Die Alter ist nur eine Zahl mehr nicht, die Chemie muss passen.

Ich wünsche mir

Du kannst dir alles kaufen, du kannst alles haben, der größte, schönste und Beste sein, aber das nützt dir nichts wenn du keine Freunde hast. Eine Huldigung auf die Freundschaft.

1 Woche noch, dann werde ich Geburtstag haben und feiern und weil ich das nicht alleine tun will gibt es eine große Geburtstagsshow. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich traue mich wieder auf die Bühne. Es ist meine eigene, mein Wohnzimmer wird sich verwandeln in einen Tempel der Gaylheit und ihr seid herzlich eingeladen.

Ich wünsche mir Freunde, Freude, egal ob männlich oder weiblich, ob lesbisch oder schwul, ob Transe oder Drag, ob klein oder groß, ob dick oder dünn, ob, ob, ob… an diesem Abend ist es egal. Wir sind alle zusammen und werden feiern und weil ich heute schon weiß was es nächste Woche gibt will ich euch die Spannung jetzt schon nehmen.

Wir sehen uns wieder für ein Live Programm der Extraklasse. Mit Musik Intro, kurzen Blogtexten à la freestyle, einer Improeinlage und Konfetti!

Und dann werde ich lesen, dafür gibt es wieder eine Setlist mit vielen Wahrheiten und Unwahrheiten, Ansprachen und sicherlich dem ein oder anderen Zwischentext. Ich gehe dabei auch wieder live, ob nun Trend oder nicht, younow und die Welt werden mich genauso begleiten wie ihr mich.

Damit es bunt und lustig wird, kommt, kommt, ja verdammt nochmal kommt vorbei, dann stoßen wir an mit Sekt und essen Kuchen, kitzeln uns und lachen, weil wir alle Ende 20 oder gar noch älter sind und diesen Spaß und Freiheit an diesem Tag genießen werden.

#Florianhatam11.AprilGeburtstag

So fest ich kann

Ich weiß das Krokodil, das beißt nicht. Ich mag Mode. Ich mag Mode die Gimmicks haben mit denen man nicht rechnet. Spacig war ich aus und habe 3 Zacken entdeckt. 3 Zacken wie von einem Krokodilbiss. 3 Zacken die nicht böse sind, es geht nur um ein bisschen auffallen in der allzu grauen Masse. Fresh halt.

Florian ich will ganz ehrlich zu dir sein. Die spannendsten Momente sind immer die, wenn sich wichtige Fragen klären. Dann wenn ich das kribbeln spüre und eine Antwort erhalte. Auch wenn es freundlich negativ ist, so bleibt eine Zeile die diese Woche mich ganz sehr motiviert hat.

Und ich halte meine Welt ganz fest zusammen

ich halte meine Welt so fest ich kann

und wenn du mich berührst fällt alles zusammen

alles zusammen

und ich halte meine Welt ganz fest zusammen

das niemand raus oder rein kann

und wenn du mich berührst fällt alles zusammen

fällt alles zusammen

* aus „So fest ich kann“ von „JULI“

Florian ich will ganz ehrlich zu dir sein. Das war eine tolle Woche. In jeder Situation die richtige Entscheidung. Ein sportlicher Auftakt mit Freunden, ein kribbelnder Mittwoch, ein perfekt strukturierter Donnerstag der mich am Abend mit Glück überströmt das es nicht fassen kann.

Der einzige Moment wo ich nicht ganz bei mir war, war dieser Freitagnachmittag. Da habe ich mich kurz verloren in Gedanken. An Freitage die mit D. um 17 Uhr begannen. Jetzt beginne ich allein und stehe manchmal vor dieser Leere, vor dieser Frage was mache ich jetzt mit all dieser Zeit. Ich kann so schwer allein sein, ich will immer Freunde und Freude um mir herum haben und ich brauche immer einen Plan.

Ich trieb auf das Juli Konzert. Das ist Musik die mich abholt und dahin bringt wo ich hingehöre. Midtempo Pop mit soften Mitspringpassagen, keine Platzangst, nette Gespräche, Gehalt in Tourshirt investiert, ja so soll das sein. Dann weiter in die „Heile Welt“ Club Mate, Orangina gelb und rot. Ein Abend mit Enddreißiger Freundschaft und mir.

Samstag wieder kurze Leere, aber ich war motiviert etwas draus zu machen. Also ein kleiner Ausflug an die Nordsee in der Frankfurter Allee und dann zum Badminton. Es zeigt sich wieder einmal. Mitdreißiger integrieren mich nett. Ich brauche den ganzen jugendlichen Scheiß gar nicht mehr.

Samstags nachts gehe ich aus, habe ich oben schon erwähnt. Wer clever ist, weiß was ich anhatte und wo ich war. Interessiert hat das vor Ort ein paar. Neu verkuppelt wurde ich nicht, aber ich treffe immerhin jemand der am nächsten Morgen mein Frühstücksgast ist. Dann trödel ich so dahin. Erwarte nochmals Besuch ob das nun was bringt oder nicht weiß nicht.