Golden

Golden und schön frittiert soll sie sein, die Fritte. Pommes essen auf einem anderem Niveau, dem nächsten Foodtrend folgend, der eine probiert die deutsche Fritte mit gezupftem Eisbein, Sauerkraut, gepuffter Schweinehaut und Majo Flecken dazu. Der andere probiert die asiatische Variante mit Peking Ente, saurem Krautgemüse und Pflaumen Majo. Gut genug war es allemal, diesmal sogar so gut das wir für die Nachtisch Kreation mit Banane wieder kommen werden.

Goldene Zeiten sind es dann, wenn die Sonne langsam am Friedrichshainer Horizont untergeht, die Steaks saftig bruzzeln und König Fußball die Welt regiert und diesmal sind es dann auch die schwarz gelben, die den goldenen Pokal abräumen.

Ich Reise weiter durch die Zeit, auch wenn diesmal schwer zu sortieren ist was wann eigentlich genau war. Ich hatte diese kurze Zukunftsvision von der Hängematte auf dem Balkon, habe sie dann aber wieder verworfen weil es zu spät im Jahr wäre damit zu beginnen, weil das ganze Projekt mit viel zu viel Aufwand verbunden wäre und weil es sowieso schon genügend Plätze zur Entspannung gibt.

Goldene Zeiten haben sie mir versprochen da unten in Österreich, knallhart abgesagt habe ich, weil hier gerade einfach alles und manchmal zu viel perfekt passt.

Großzügig ausgelassen habe ich viele Geschichten aber das ist es mir diesmal wert.

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Club

Club, dieses übermächtig allgegenwärtig beherrschende Wort, besonders in Berlin. Aber was ist eigentlich dran an diesem Mythos und bin ich gerade oder dauerhaft dabei, mich weiter zu entwickeln?

Die Welt geht vor die Hunde, Junge, traurig aber wahr. Gewarnt und trotzdem gemacht, weil von dem einstigen Ideal die Nacht durch zu machen und zu tanzen bis man schwitzt nicht mehr viel da ist. Aufwärmabend für ein Festival sollte sein, der Ruf und die Verlockung waren groß, aber aufgewärmt wird längst schon woanders. Das war der erste Abend auf dem Balkon und der nächste einer epischen Fifa Schlacht, dann doch später weiter ins Rosis um da fest zu stellen das der DJ schlecht ist und dann Hoffen auf einen goldenen Löwen, aber wie gesagt so richtig lang wurde die Nacht nicht.

Ganz anders da schon der nächste Tag, erst die Angst vor einem langweiligen Abend und dann mit etwas Nachdruck wie aus dem Nichts ein Treffen mit 3 weiteren Freunden organisiert. Spontan gleitet der Abend dahin, erst ein paar mal die Ballonabwehr beim Tischtennis geprobt und dann in Zimmer mit Ballons noch ein bisschen singen.

Sonntage sind sonnig, besonders dann wenn man Sonne wirklich genießen kann und wenn man weiß wie schlau wirklich geht. Zu den beiden Museen die wir kostenlos besuchen kommt ganz legal aber schon ein bisschen dreist, da in einer 5 Gruppe aufschlagend ein kostenloses Kaffeegetränk hinzu.

Zu guter letzt noch ein Satz über Weiterentwicklung mit etwas umräumen, neue Klarheit im Badezimmer und bald ein frischer Duft, weil ich den Planet liebe.

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Kulinarik

Kulinarik, das Wort gibt es doch gar nicht meinte einer meiner Freunde einst. Oh doch erwiderte ich, nicht nur das es diesmal ausnahmsweise grammatisch korrekt ist, weiß ich darüber hinaus noch viel mehr.

Also habe ich mich auf die Suche begeben nach dem nächsten großen Trend nach Burger, Süßkartoffel und Co.

Erst blühte vegetarische Kost ganz stark auf, doch schon bald wurde alles veganisiert. Blöd nur für einen der sich zu Fleisch bekennt. So darf es dann auch die „Meat plate“ für 2 im black beards sein. Eines dieser unkomplizierten Restaurants mit flotter Jazz Musik, persönlichem Service und eben hervorragenden Fleischgerichten, neuerdings auch ganz praktisch zum teilen halt. Das ist nicht mehr so wie früher am Sonntags Tisch in Sachsen, schön das Mittag um 12, die exakt gleiche Portion Roulade, Soße, Kraut und Klöße für jeden.

In Berlin wird quer über den Tisch gegessen, sharing is caring, getreu dem Motto sein Essen nicht mehr nur bei Instagram zu teilen, sondern direkt am Tisch.

Ganz neu ist die Idee nicht, asiatische und arabische Küche zelebrieren das schon seit Jahrtausenden, aber der Deutsche hatte bisher gern immer seine eigene Portion Kartoffel an Schnitzel, Soße und Gemüse. Gut kein Problem, kann er auch gern weiterhin haben, aber nicht nur ich sehe im Prinzip des Teilens den nächsten Großen Trend.

Das ist dann auch gleichzeitig ein Aufruf gegen den Bestellwahn, deliveroo, foodora und wie sie alle heißen. Besser gemeinsam raus an den Tisch, speisen und teilen, teurer ist das auch nicht.

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Der 673. Morgen

„Er konnte sich kaum erinnern, wie lange er schon hier vor Ort war, doch irgendwie schien es jetzt genug, obwohl so schlecht es nun auch nicht war“

Eine Kette liegt im Raum, man sieht sie kaum, es hängt kein Bild an der Wand, das nennt man jetzt also Kunst.

Wir sind aus an Tag eins zum Gallery weekend und es wird nicht das letzte bleiben. Erstaunt bleiben wir zurück, das also alles ist Kunst. Auch bleiben Rätsel beim Blick auf die Preislisten, 8 schwule Bilder für 10.000€ das kann ich doch auch!

1. Mai unangenehme Stimmung in der Luft, Hühnchen teile essen und an einer zu vollen Veranstaltung scheitern.

Ein kurzer Ritt nach Österreich. Papierherstellung ansehen und schön Smalltalk führen. Darin bin ich gut in anderen Dingen nicht aber scheiß egal.

Kaum zurück schon wieder rein in das schwule Getümmel. China Restaurant und Karaoke so muss das sein.

Mehr zu sagen fällt wahrlich schwer. Es gibt kein Sommer, es gibt kein Frühling, Freunde hissen das schwarze Tuch und fragt man mich finde ich für alles eine Antwort.

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Furchtbar Fruchtbar

Es kommt nicht mehr so oft, frustrierte Worte eines jetzt älter gewordenen Bloggers. Der Druck muss nicht mehr so oft raus, früher war es immer der Sonntag, man konnte die Uhr danach stellen und abgerotzt habe ich auf das virtuelle Papier. Jetzt habe ich mich von diesem Gedanken gelöst, manchmal spritzt es noch vor Ideen, aber immer öfter ist das nur ein kleiner Schwall der einfach kommt und den ich dann auffangen muss.

So wie Ostern zum Beispiel. Großes hatten wir uns vorgenommen, aber am Ende war man zweimal müde beim tanzen, einen Tag ganz zu Hause und Berlin war sowieso leer, ja wie leer war Berlin eigentlich?

Erholung und besser kurz danach, ein IKEA Ausflug wird zur Erkenntnis, das große Neuanschaffungen nicht im Raum stehen, wer bald 30 wird verabschiedet sich nach und nach vom Power Billig Möbel shoppen.

Sport getrieben und Freizeit genossen, einmal vortrinken, beim Fifa verlieren und tanzen bis kurz vor 5, was für mich schon als früher morgen gilt. Einen richtig schönen Sonntag im Museum für Kommunikation haben und zum Abschluss essen und Baden,  das klingt jetzt irgendwie nach einer Mischung aus Aufbruch und Gewohnheit und war kurz gesagt ein tolles Wochenende.

Nehmen wir uns ein Beispiel daran und setzen fort, schon heute Abend bei einem Handjob, Schilder hochhalten bei TV Noir als Human Jingle.

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Angezogen, ausgezogen, abgezogen

Das Haar in der salzigen Suppe ist doch wenn Sie hinter deinem Rücken streiten und sich nicht einig sind.

Zurück auf dem Level von 2013, weise Worte vom Manager und integriert. 13 sitzen nun an der langen Tafel. Sie kommen von nah aus dem Friedrichshain bis fern aus Horst und kein Horst weiß wo das liegt.

Es wird gegrillt und gebrutzelt, gescherzt und gelacht, manchmal fliegt ein böser Blick quer über den Tisch und am Ende wird im flüssigen Schokokuchen umher gerührt.

Ich habe nun Aufgaben bekommen und ich werde sie gewissenhaft abarbeiten damit aus Frühjahr Sommer wird. Es geht also Blumen gucken zu 4. Ein bisschen Tischtennis trainieren. Konsole spielen und natürlich Instagram nicjt vergessen. Eine kleine Spanien Reise steht an zum Pfefferberg und einmal schlemmen bitte. Die Pfunde abtrainieren kann ich im Tramploinhaus dann. Ein paar Blumen schmücken das Haus zur Entspannung geht es zum Kinoabend und später in ein Cremebad. Ein gutes Buch darf dabei nicht fehlen und wenn ich ganz eifrig bin wird in Aquarell gemalt.

Danke dafür und für alles bis zum nächsten Jahr.

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Kunstkenner

Gute Rahmung, schöne Hängung etwas überleuchtet. So ein Spruch passt wie die Faust aufs Auge am Freitag Abend, dem zweiten Sommertag des Jahres, als hätte man den Frühling übersprungen und ist direkt angekommen in Jubel, Trubel, Heiterkeit.

Einen Tag später Freunde in den April schicken und selbst zum Mond fliegen, Hühnchenteile essen, Sport machen und zocken bis das Gamepad qualmt.

Da sind sie wieder die bunten Zeiten, kreuz und quer in der Stadt. Es bricht der erste Friedrichshainer Sommer an, vorbei die Zeiten wo ich laute Melodien auf dem Johannisthaler Balkon spielte, nach Perfektion strebte und insgeheim auf noch mehr hoffte.

Die Steigerung für sich selbst gefunden, mal eben zum Tischtennis und Körbe werfen im Freundeskreis rollen und Minuten später schon zurück im trauten Heim.

Kurz und knapp, sicherlich hätte es noch mehr gegeben aber ich entlasse mich zurück in die Freiheit vom Montag morgen.

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Weiß

Ein weißes T-Shirt reicht um beim Online Video Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck zu hinterlassen.  Nach Wien telefonieren, warum ich das mache, so klar ist mir das selbst nicht, es ist einfach mehr dieses Üben und im Training bleiben.

Genauer gesagt wäre es ja St. Pölten, aber selbst das trifft den Nagel immer noch nicht auf den Kopf. Was will ich eigentlich da, wenn Berlin mir im Schnelldurchlauf etwas bietet was ich da nie erleben werde, sei es die Kiffende Omi am Montag morgen in Witttenau oder Ficken Ficken Möse lecken mit Schamlippen so groß wie Rhababerblätter und ein Kitzler so groß wie ein Rindsfilet am Sonntag Abend.

Wo bleibe ich gedanklich hängen bei dieser letzten Woche. Wahrscheinlich  bei diesem phantastischen Poetry Slam am Abend, wie man doch aus so wenig richtig viel machen kann.

Auch der Rest ist ganz glatt gelaufen. Abende für mich und Abende mit Abendessen für uns, dazu Spinat satt ganz grün mit Kartoffel und Ei.

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Lohnt sich nicht zu lesen

Ich bin raus. Out. Abgeschrieben. Kein Trendsetter mehr, kein Hipster.
Gut, selbst dieser Satz ist geklaut aus der Timeline eines Freundes, ihr merkt schon hier kommt nichts mehr, es lohnt sich wirklich nicht zu lesen.

Ziel erreicht die Überschrift irgendwie in den ersten Absatz eingebunden, um ab hier im Hauptteil fröhlich mit inhaltslosem Gelaber auf sich aufmerksam zu machen.

Wie waren die Worte einst noch. 7 Tage Kreuzfahrt und dann finde ich mich in einer völlig neuen Weltordnung wieder. Großer Schwachsinn und eine übertriebene Anfangseuphorie. Am Ende war es eine Kreuzfahrt wie jeder andere auch. Am Ende bin ich heimgekommen, habe mich wieder aufs Sofa gesetzt und weiter gemacht wie zuvor. Keine Neuerungen, wirklich nicht. Da hockt man wieder auf der guten alten Arbeit, gibt das Hirn beim Pförtner ab und versucht möglichst elegant bis kurz nach 3 durchzukommen. Nachmittags gibt es etwas Hausarbeit, eine Serie mit dem Freund, meinem Freund und ein Videospiel. Abends geht man zum Sport oder kocht und wiederholt die Reihenfolge. Manchmal geht man auch raus trifft Freunde zum Bowling und ist spontan, dann führt man sowas wie einen Museumstag am Sonntag ein und isst im China Restaurant.

Was bleibt übrig als größte Leistung dieser Woche lieber Leser und Leserinnen. Vielleicht die, das ich mein Fahrrad verkauft habe oder nicht beim Bingo gewesen bin.

Schnell noch der Abschlusssatz mit schönem Ausblick auf den Frühling, dann wenn die Uhren vorgedreht werden gibt es auch frischen Wind oder auch nicht, wer weiß das schon.

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Davor & danach

Es ist wieder einmal soweit, auf Reisen für 7 Tage. Und es stellt sich wieder einmal die Frage. Was ist davor und was ist danach? Wie sehr können 7 Tage verändern und kommt man wirklich wieder und arbeitet an einer völligen neuen Weltordnung.

Vorher war schon die Frage. Warum eigentlich schon wieder einer dieser riesigen Metalldampfer. Noch schlägt das Pendel wild hin und her aber hinterher werde ich wieder begeistert sein, obmal ich bei der Suche nach Perfektion diesmal nicht nur in Begleitung eines Kabinenteilers, sondern einer jungen Truppe echt was gefunden habe wo es viel zu erzählen gibt.

Eines weiß ich jetzt schon ich werde es wieder machen trotz des Gegenwindes, jeder dieser Tage ist verdammt wertvoll und ich bin hier nochmal ganz anders als zu Hause. Es gab schon einmal den Single Flo, diesmal ist es der flotte Florian, der echt was vorhat für danach, denn wir stehen an der Schwelle zum Frühling.

Eine Kurzbilanz der ersten beiden Monster sieht durchaus gut aus, aber ich weiß das da noch mehr geht. Es ist Platz für viele dieser Dinge im Ich & wir.

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Technostrich

Die schwulen haben im Pfefferkuchenhaus gefickt. Das ist doch mal ein Einstiegssatz und lang überfällig. Einfach übersprungen habe ich den Blog Alltag am Sonntag Letzte Woche, noch zu geflasht von den Eindrücken vom schwulen Techno im Burg Schnabel, noch zu müde vom Badminton Schläger schwingen.

Nicht so schlimm das ganze, klar geht es hier um Regelmäßigkeit aber eben auch um Qualität und die kommt manchmal erst dann wenn man seinen Körper 5h zu Techno durchschüttelt. Ich hatte da was ausgesucht so ganz aus dem Nichts ein G Dance und es war ein Volltreffer und sofort kommen in mir die Zeilen hoch, wenn ihr Qualität wollt dann müsst ihr eben auch 10€ bezahlen, das ist mit ewiger Gästenliste Schnorrerei eben nicht zu bekommen. Ich habe da meine Prinzipien, das Codewort für die nächste Party heißt Tambourin, das ist jetzt ganz speziell auf mich und dich gemünzt.

Was war sonst so in dieser Zeit. Es gibt einen der fleißig malt und kocht, wir haben Valentinstag im Billig Steak Haus gefeiert und Tage danach nochmal selbst gebrutzelt.

Ich bin mal wieder durch die Lehren sächsischer Gründlichkeit gegangen, beim nächsten mal nehme ich mir eine Putzfrau, bin mal gespannt wie sie dann reagiert wenn hier alles perfekt ist, ihre Putzsucht mit dem ollen Lappen in alle Ecken wird trotzdem hochkommen und schön über die Fidschi Haare meckern es gibt halt Dinge die man können muss.

Ich widme mich da lieber lieben Freunden, sei es im Chat oder persönlich vor Ort. Im März dann auch wieder Bingo und Bowling alles dabei.

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Schefflera arboricola

Etwas Botanik bitte. Ich habe jetzt seit Anfang der Woche eine neue Freundin, eine Strahlenaralie. Und das schöne ist zur Begrüßung am Montag haben wir erstmal zusammen geduscht und dann hat sie ihren Platz gefunden zwischen Wohnzimmer und Essbereich. Im übrigen ist damit ein Projekt abgeschlossen an dem ich zwar nicht Wochenlang saß, aber trotzdem recherchiert habe. Zum Glück flatterte dann die Lidl Werbung in den Briefkasten und die Entscheidung war gefällt.

So eine Zimmerpflanze ist ja auch was nützliches, jetzt wo hier öfters gebraten, gebrutzelt uns ganze Hühnerteile frittiert werden ist es auch ganz gut wenn da etwas Frischluft erzeugt wird.

Ich hänge immer noch am Anfang der Woche mit China Essen und Film gucken, viel glücklicher denn im Verlauf der Woche sollte langsam das schwarze Tuch aufziehen. Donnerstag wurde es mir so richtig übergestülpt und erst recht am Freitag. Da waren sie wieder die Hasstiraden von wegen der schaut dir in die Ordner und der braucht auch Strom und Wasser und die Betriebskosten werden dich in den Ruin treiben. Schon komisch da Bunkert man zu Hause im eigene Tresor bestimmt hübsch ein paar tausend Euro aber dann ist man grundlegend vergeizt und nicht in der Lage zu lieben, vertrauen und einfach modern zu leben.

Angestachelt von dem auch noch eine dumme Diskussion am Samstag und ein ich bin sauer Wochenende ist perfekt. Zum Glück habe ich mich erklärt und weiß nun nicht weinen und enjoy now. Scheiß auf die paar Cent Betriebskosten und eine spießige Meinung und lass uns bald zusammen ziehen.

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Zum ersten Mal Nintendo

Der Mensch braucht etwas das ihn antreibt. Ob es nun die Vorfreude auf eine kleine Portion feuriges Chili, eine mittelgroße Haxe oder die nächste große kurze Reise ist.

Genau dann bin ich doch am besten, wenn ich die Lust in mir spüre, wenn ich planen kann und die Gedanken wild in mir umher springen.

Diese Woche war am besten bisher und trotzdem gab es diesen einen Moment. Ihr kennt das schon mit dem Schaum vorm Mund und nachts über die Tanzfläche vom Rosis Rollen.

Nun ist es diese Woche ein wenig anders. Musikalisch hat es mich nicht neu erwischt. Es ist eher altes Gewand neu verpackt.

Es drückt aus was ich nie vergessen darf und etwas das ich mir für dieses Jahr auf die Fahnen geschrieben habe.

Einfach mal dazu gehören
Das wär was gewesen.
In irgendwas der Beste sein,
Irgendwo hingehör’n

* aus „Zum ersten Mal Nintendo“ von Philipp Poisel

Um es rund zu machen. Ich habe meinen Rhythmus gefunden. Sportliche Tage für mich. Tage für uns mit Seien schauen, Essen gehen und kochen. Aber es ist noch mehr geworden. Es ist jetzt auch unser Bett, unser Sofa und unsere Zeit. Vielleicht leidet der ein oder andere darunter, aber ich werde da Konsequent sein. Es gibt Pläne in der Theorie und die Praxis und wenn nicht alles perfekt ist und der ein oder andere Fehler die Woche eckig macht ist das schon schön.

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Bermudadreieck

Ich habe da ja schon eine gewisse Routine, einen guten Riecher, Bauchgefühl und eine große Portion Orientierungssinn. Es gab schon Tage, da bin ich bei einer Betriebsstörung der S Bahn zum richtigen Zeitpunkt rausgesprungen, habe mich in das nächste car 2 go oder drivenow geworfen, bin ein paar Stationen gefahren oder direkt nach Hause. Oft ist das gut gegangen, Zeit wurde gespart, aber am Freitag war so ein gebrauchter Tag. Morgens früh auf dem Weg zur Arbeit Polizei und Notarzteinsatz, nichts ging mehr im Bermudadreieck zwischen Schönhauser Allee, Gesundbrunnen und Bornholmer Straße. Immerhin brachte mir dieser Gag einen Top Jodel ein, aber auch 60 min Verspätung auf Arbeit.

Immerhin stand das am Ende einer Woche die doch genau so verlief wie sie verlaufen sollte. Montag freundschaftlich zu zweit, mexikanisch und romantisch im Kino zu einem Schießfilm, danach wieder Geschrei in der Nacht.

Dienstag wirklich so richtig zu zweit, schön Maultaschen essen und etwas Frieren beim spazieren.

Sport sollte es noch geben und eine richtig gute Bolognese, was man aus Sellerie so alles machen kann, unglaublich.

Ich weise nun darauf hin das ich mir mit dem nun folgenden Absatz keine neuen Freunde machen werde. Irgendwann habe ich das Thema auch schon diskutiert, aber ich bin leicht unzufrieden mit dem was sich Indie Party nennt. Schluss kurz nach 3, früher ging es bis 8 und in dem andern Club kam auch sehr viel anderer musikalischer Scheiß. Zeit also, um doch nochmal laut darüber nachzudenken wie Club Kultur 2017 aussehen könnte.

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Würfeleis

Wenn ich eines bin, dann vor allen Dingen…

Bei der Suche nach dem einen Wort bin ich am Freitag gescheitert. Weil ich eben mehr sein will als dieses eine perfekte Wort.

Getrieben von Projekten ist es auch mal schön zu sagen das gerade nichts besonderes ansteht. Die Technik läuft, die Wohnung hat ihre Abläufe gefunden und läuft sogar zu 2. Mal ordentlich mit frischen Wäscheduft in der Luft, mal Schweißtreibende asiatische Chilischärfe in der Luft. Am Dienstag brodelt ein Kimchi Eintopf auf dem Herd, am Freitag gibt es Schwein in Rahm, das sind so Einblicke die ich geben kann.

Das ist jetzt das neue Projekt unter dem Kürzel 24/7 abgelegt entsteht eine ganz neue Welt aus Zweisamkeit zwischen Schloss teilen und Einkäufe erledigen ist noch Platz für gay Sport und Indie Party. Fein ausgewählte Perlen, gemeinsam mit dem großen Meister 7€ Eintritt sparen oder Montags über Getreidebrei philosophieren.

Es ist wie es bleibt, ein Stamm aus Verrückten ist gefunden, mit Ende 20 auch bitter nötig. Eine Sanktion hier, ein Mobbing Spruch da und nächste Woche sind wir wieder ganz die alten.

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