Zum ersten Mal Nintendo

Der Mensch braucht etwas das ihn antreibt. Ob es nun die Vorfreude auf eine kleine Portion feuriges Chili, eine mittelgroße Haxe oder die nächste große kurze Reise ist.

Genau dann bin ich doch am besten, wenn ich die Lust in mir spüre, wenn ich planen kann und die Gedanken wild in mir umher springen.

Diese Woche war am besten bisher und trotzdem gab es diesen einen Moment. Ihr kennt das schon mit dem Schaum vorm Mund und nachts über die Tanzfläche vom Rosis Rollen.

Nun ist es diese Woche ein wenig anders. Musikalisch hat es mich nicht neu erwischt. Es ist eher altes Gewand neu verpackt.

Es drückt aus was ich nie vergessen darf und etwas das ich mir für dieses Jahr auf die Fahnen geschrieben habe.

Einfach mal dazu gehören
Das wär was gewesen.
In irgendwas der Beste sein,
Irgendwo hingehör’n

* aus „Zum ersten Mal Nintendo“ von Philipp Poisel

Um es rund zu machen. Ich habe meinen Rhythmus gefunden. Sportliche Tage für mich. Tage für uns mit Seien schauen, Essen gehen und kochen. Aber es ist noch mehr geworden. Es ist jetzt auch unser Bett, unser Sofa und unsere Zeit. Vielleicht leidet der ein oder andere darunter, aber ich werde da Konsequent sein. Es gibt Pläne in der Theorie und die Praxis und wenn nicht alles perfekt ist und der ein oder andere Fehler die Woche eckig macht ist das schon schön.

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Bermudadreieck

Ich habe da ja schon eine gewisse Routine, einen guten Riecher, Bauchgefühl und eine große Portion Orientierungssinn. Es gab schon Tage, da bin ich bei einer Betriebsstörung der S Bahn zum richtigen Zeitpunkt rausgesprungen, habe mich in das nächste car 2 go oder drivenow geworfen, bin ein paar Stationen gefahren oder direkt nach Hause. Oft ist das gut gegangen, Zeit wurde gespart, aber am Freitag war so ein gebrauchter Tag. Morgens früh auf dem Weg zur Arbeit Polizei und Notarzteinsatz, nichts ging mehr im Bermudadreieck zwischen Schönhauser Allee, Gesundbrunnen und Bornholmer Straße. Immerhin brachte mir dieser Gag einen Top Jodel ein, aber auch 60 min Verspätung auf Arbeit.

Immerhin stand das am Ende einer Woche die doch genau so verlief wie sie verlaufen sollte. Montag freundschaftlich zu zweit, mexikanisch und romantisch im Kino zu einem Schießfilm, danach wieder Geschrei in der Nacht.

Dienstag wirklich so richtig zu zweit, schön Maultaschen essen und etwas Frieren beim spazieren.

Sport sollte es noch geben und eine richtig gute Bolognese, was man aus Sellerie so alles machen kann, unglaublich.

Ich weise nun darauf hin das ich mir mit dem nun folgenden Absatz keine neuen Freunde machen werde. Irgendwann habe ich das Thema auch schon diskutiert, aber ich bin leicht unzufrieden mit dem was sich Indie Party nennt. Schluss kurz nach 3, früher ging es bis 8 und in dem andern Club kam auch sehr viel anderer musikalischer Scheiß. Zeit also, um doch nochmal laut darüber nachzudenken wie Club Kultur 2017 aussehen könnte.

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Würfeleis

Wenn ich eines bin, dann vor allen Dingen…

Bei der Suche nach dem einen Wort bin ich am Freitag gescheitert. Weil ich eben mehr sein will als dieses eine perfekte Wort.

Getrieben von Projekten ist es auch mal schön zu sagen das gerade nichts besonderes ansteht. Die Technik läuft, die Wohnung hat ihre Abläufe gefunden und läuft sogar zu 2. Mal ordentlich mit frischen Wäscheduft in der Luft, mal Schweißtreibende asiatische Chilischärfe in der Luft. Am Dienstag brodelt ein Kimchi Eintopf auf dem Herd, am Freitag gibt es Schwein in Rahm, das sind so Einblicke die ich geben kann.

Das ist jetzt das neue Projekt unter dem Kürzel 24/7 abgelegt entsteht eine ganz neue Welt aus Zweisamkeit zwischen Schloss teilen und Einkäufe erledigen ist noch Platz für gay Sport und Indie Party. Fein ausgewählte Perlen, gemeinsam mit dem großen Meister 7€ Eintritt sparen oder Montags über Getreidebrei philosophieren.

Es ist wie es bleibt, ein Stamm aus Verrückten ist gefunden, mit Ende 20 auch bitter nötig. Eine Sanktion hier, ein Mobbing Spruch da und nächste Woche sind wir wieder ganz die alten.

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Gefroren & gefrostet

Ich mache das ja mit schöner Regelmäßigkeit, also weiß ich Anfang Januar 2016 war kalt und trotzdem heiß zu Beginn.

Ganz so feurig war es 2017 bisher noch nicht. Pünktlich mit dem Neujahr kam auch der Schnee, draußen gefroren, das Getränk auf dem Balkon gefrostet. Auch so lernt man neues Deutsch.

Friedlicher Wochenstart, ein bisschen faul, trübe Gedanken, es braucht ein bisschen Zeit. Ich mache das wie versprochen, ehrlich sein, sich an Verabredungen halten und mitziehen.

Schön gekocht erst das Hühnchen, dann gebraten das Schnitzel, Gott was haben wir gesunken,  kein Wunder das der Abend mäßig war und nicht im Club endete.

Kaum zurück aus dem großen Urlaub schon der nächste Ausflug in unbekanntes Territorium. Kaum 2h gefahren, schon in Polen. Gar nicht weit weg aber dank fremder Sprache und Währung ein ganz anderes Gefühl. Ein kleiner Ausflug in das Nachtleben, spätestens Frühstück, viel Spaß, etwas Verplantheit wie immer das sind die Eckdaten für diesen Ausflug.

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Zwischen den Jahren 

2017 ist schon da. Es ist Sonntag und ich bin quasi zurück. Ich hatte einiges überlegt, Jahresrückblick, Reiseblog und am Ende ist gar nichts draus geworden.
Ich habe kein Feuer gespürt, Asien war schön, ich mag das Land, die Kultur, besonders das Essen, aber es gab auch Tage da war es ein wenig Kampf und Krampf, vielleicht war das alles zu lang geplant und ich am Ende Müde vom ganzen Kreuzfahren.
Zurück in Berlin, ein paar Tage zum Ideen sammeln, ein neues Jahr und ehrlicherweise liegt einiges in Trümmern. Neu Aufbauen, sich Gedanken machen und das Abarbeiten was belastet. Viel gekauft in den letzten Wochen, alte Dinge irgendwo hin gepackt, Zeit also Ordnung zu schaffen, auch für sich selber, geradliniger, zielstrebiger und ehrlicher sein. Genau wissen was zu tun und was nicht. Sich Gedanken machen über Hobbys und Möglichkeiten, die eigene Stadt mehr denn je entdecken, offen sein für neue Freunde, Möglichkeiten, Essen, Kultur und was es alles gibt. Die gute Ausgangsbasis nutzen und immer aktiv sein, das ist es was ich mir wünsche, so kann es laufen. 

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Still ruht der See

Der letzte Eintrag war der Renner im Netz. Zumindestens haben mich gleich 2 Personen aus unterschiedlichen Freundeskreisen gefragt wie es sich den auf den neuen Sofa so sitzt. Ganz wunderbar und Grund genug eine Woche mal die Füße hochzulegen.

Plötzlich angekommen im Dezember heißt auch das die Zeit gekommen ist etwas weiter zurück und noch viel weiter nach vorn zu schauen. Eines weiß ich jetzt schon. Es wird vielleicht etwas Mikroblogging aus dem großen Asien Urlaub kommen, aber eines ist noch viel sicherer. Mit einer Tastatur am Tablet werden dann bald die Zeilen für 2016 viel leichter reinfliegen als das gerade am Handy geht.

Eines ist gewiss. War ich anfangs nach den Umzug im Schneckentempo unterwegs und brauchte ich witzigerweise über einen Monat um das verdammte Internet einzurichten bin ich in den letzten Tagen viel schneller gewesen. Quasi zwischen Freitag und Montag habe ich alles an Technik installiert was mir schon lang in Kopf rumschwirrte. Ein Riesen Forschtritt plötzlich Serien übers Internet zu sehen oder Musik per spotify connect hören zu dürfen. Das alles in bester Qualität und wuchtigen Sound qualifiziert mich für eine deftige EM Übertragung leider erst 2018. Den Ball lasse ich trotzdem schon Rollen dank Konsole und FIFA 17. Ob mich das nun fauler oder zu einem besseren Menschen macht, auf jeden Fall bin ich gerade bei bestimmten Freunden wahnsinnig gut integriert.

Es gab keine Sanktionen wir waren viel aus und schon bald sprießen neue Gedanken in meinem Kopf.

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Das Sofa ist da

Experten wissen, wenn was von Sofa in der Überschrift steht, dann geht es wohl auch darum. Ihr wisst um den Kampf den ich gekämpft habe mit mir selber. Ich habe alles abgesucht zwischen Billig Sofa und Designer Teil. Ich bin durch Geschäfte und Online Shops gestriffen, habe mit mir selbst gekämpft, angefasst und abgewogen. Es war wie ein Kind kriegen, in der 9. Woche des Wartens sollte sich nun endlich die Tür öffnen und 2 reife Männer 2 große Kisten hereinbugsieren. Am Nachmittag habe ich mich dann dem auspacken gewidmet. Das Sofa in die richtige Ecke gestellt, den Hocker ran und abgewartet. Das was ich sehe ist wirklich auffällig. Türkis als Farbe, klar in seinen Linien, Ende der Woche fanden Freunde die richtigen Worte dafür, Purismus.

Die Beziehung zwischen uns wird enger, da er öfters hier ist und auch bleibt wäge ich genau ab was zu tun und zu lassen ist. Ich habe mich durchgesetzt, Sport gemacht und einen privaten Abend gehabt. Ich habe nachgegeben und ein scharfes koreanisches Topfgericht gegessen.  Es gab Zeit mit Freunden und mit Krankheit. Am Wochenende habe ich sicherlich nicht Vollgas gegeben, mich in Ruhe geübt, viel gekocht und gekauft. Mit der Technik geht es weiter, weil wir bald Musik und Videos streamen wollen und das in vernünftiger Qualität.

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Warum seid Ihr hier?

Dieser Blog Eintrag will mehr sein als der übliche Lauf von Montag zu Sonntag. Denn seit dieser Woche weiß ich, die Zeit ist nicht zwingend linear. Es gab Entscheidungen diese Woche die mir aufzeigen, das nicht das wissenschaftlich belegte oder die Vernunft den Sieg bringen, sondern blanker Populismus viel mehr verändern zu scheinen als gedacht. Ein politischer Beitrag vielleicht, aber es kann möglich sein das so manche Spezies ihren Höhepunkt gerade erlebt haben und schon in einigen Jahren in Ketten anderen zu Füßen liegt.

Alles ausgelöst durch einen Wochenauftakt der mir Gänsehaut beschert. Im Kino sitzen und nicht wissen was auf einen zukommt, um dann mit voller Wucht von einem mehr als ruhigen und nachdenklichen Science Fiktion Film erwischt zu werden.

Anschließend habe ich mich auf die Suche nach dem Geheimnis begeben. Nach 2 Monaten kann ich keine Antwort dazu geben, das beste ist wohl sich immer wieder in die Augen zu blicken und sich gegenseitig mit Wünschen glücklich zu machen. Gegenseitig die verschiedenen Kulturen schätzen, chinesisch kochen und es gut finden, mit Freunden deutsche Trinkspiele machen und im Club glücklich tanzen. Es zählt auch dazu das manches eben nicht genau so geplant war und man trotzdem auch in diesen Momenten zusammenhält. Da sorgt für ganz besondere Schübe an Liebe.

Ich stehe kurz vor einem radikalen Umbruch. Da es sich nun mehrfach verschoben hat erwarte ich das Sofa erst morgen, den 4K TV bald und andere Spielereien später.

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Ansehen

Das kann man mir ansehen, das mein Ansehen gestiegen ist. Freude strahlend schiele ich in mein Wohnzimmer, 30 Kelen rufen da meinen Namen. Für einen Augenblick bin ich der Mittelpunkt der Welt. Besser gesagt habe ich Freunde und Unbekannte versammeln lassen für ein Wohnzimmerkonzert. Man lobt es, das ich den Mut habe meine Wohnung dafür herzugeben, nichts geht kaputt, alle sind glücklich.

Ich habe das schwarze Tuch abgegeben. Gemacht habe ich das durch viel Sport. Indiaca und Badmintonen waren mir wichtig. Einen Abend haben wir gekocht, Hühnchen in goldener Curry Soße, dazu Gemüse. Das hat mich so aufgeheizt das ich danach direkt friedlich eingeschlafen bin, während mein Freund noch in der Dusche stand.

Chinesische Kultur habe ich vertieft, einmal bei Dumplings und dann bei einem würzigen Mittagessen mit 4 verschiedenen Schätzen.

Etwas neue Kleidung habe ich besorgt und sitze immer noch auf dem alten Stuhl. Hoffen wir mal dass das Sofa nächste Woche kommt. Beiträge mit solchen Überschriften sind immer sehr beliebt bei mir.

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Ein grauer Blick

Ich bin durchgekommen durch diese Woche. Auch wenn es Tage gab an denen ich morgens am Frühstückstisch saß und leer in das dunkle grau nach draußen gestarrt habe. Warum das genau so war kann ich auch nicht sagen, wichtiger ist dann doch das ich Sonntags wieder hier sitze und Glück zurück in meinen Körper strömt.

Ich habe das getrennt behandelt. Die Zeit mit meinem Freund, ein bisschen trösten, ein bisschen Freunde treffen, beim tanzen zu müde sein. Die andere Zeit war mit dem Besuch aus Sachsen, ein bisschen arbeiten, viel reden und am Ende bleibt auch hier ein glückliches Ende.

Ich bin kulinarisch unterwegs gewesen diese Woche. Nach langem warten konnte ich am Dienstag die Lichter der Großstadt bestaunen und dann vorzüglich essen. Ob es nun das wirklich wert war ist schwer zu diskutieren. Sterneküche bleibt Sterneküche, ein bisschen unantastbar, besonders und eben teuer.

Da war die Idee einen Tag später ein schönes Wiener Schnitzel und ein paar deutsche Tapas zu teilen genau so gut. Dabei lerne ich das Sauerkraut nichts anderes ist als deutsches Kimchi. Wir haben gelacht und hatten dann doch eine tolle Woche.

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Orientierung

Früher war das so, da war ich Ergebnis und Zeit orientiert. Es war fast schon eine Sucht jede Stunde  und jede Minute mit einem Ereignis vollzupacken. Von A nach B, gern weiter zu C und D.

Heute bin ich eher Entspannungsorientiert, es schert mich nicht wann die Sonne aufgeht. Zumindestens am Wochenende entscheide ich in dem Moment wenn ich mich umdrehe wann die Sonne aufgeht.

Es ist schwer etwas über die Liebe zu schreiben, aber der obere Satz war schon eindeutig der Beste.

Es sind die Kleinigkeiten die das Gesamtpuzzle ausmachen. Wenn dein Freund dich im Club auf die Tanzfläche holt, weil es eine Überraschung gibt und da dann dein Lieblingslied läuft weißt du, hier bist du richtig. Das er dies erkennt obwohl es nicht mal in seiner Heimatsprache ist, zeigt dir noch viel mehr.

Ich will gar nicht so viel über die Woche schreiben, aus Angst zu ersticken in den immer selben Mustern habe ich mal wieder fleißig durch gemischt in meinen Aktivitäten. Wir hatten einen Pizzafail und ich ein wenig Angst vorm Blut abnehmen.

Dann kam das Wochenende und seine Ideen. Wir wollten Ramen essen gehen. Die Schlange in Mitte war uns zu lang, in Kreuzberg mussten wir 20 Minuten auf einen Tisch warten, geschmeckt hat es auch, da bleibt einem Europäer und Berlin erfahrenen wie mir auch mal eben der Mund offen stehen. Was ist hier los?

Mit Freunden waren wir aus. Fleißig Selfies knipsen an jeder Ecke, wohl ein asiatisches Hobby. Umgeben von chinesischer Sprache immer wieder glücklich.

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Im Aufschwung

Ihr kennt dieses Gefühl an grauen Herbsttagen, wenn man denkt man kommt einfach nicht vorran. Zwischenzeitlich stand ich genau da. Die 2. Ablehnung für das DSL Internet stande ich ratsuchend im entsprechenden Shop. Erstmal das Hausnummern Chaos lösen und dann das Kabel Internet bestellen. 3 Tage später schon die Box im Haus, WLAN aufgebaut und Handy und Drucker verbunden, geht doch. Jetzt kann die Zukunft kommen.
Zwischenzeitlich dachte ich mir auch das ich hier ein Montags Haus erwischt habe. Erst erreiche ich die Hausverwaltung nicht, dann geht die Heizung lahm und meine Küche ist auch noch nicht ganz fertig. Doch auch hier erscheint Licht am Ende des Tunnels. Das mit der Küche wird sich bald klären und die Heizung läuft dann auch an, mir wird warm am Arsch dank Fußboden Heizung.

Ich wollte noch was schreiben über Arbeit. Freitag haben wir einen lustigen Clip gesehen, ausgerechnet auf Arbeit. Gib Arbeit keine Chance. Eine Selbsthilfegruppe, die mal wieder eine Woche überstanden hat. Clever aus der Affäre gezogen habe ich mich mit einem tollen Spruch. Ich kann das, du kannst das aber auch, deswegen kannst du es auch machen. Cool wieder was gelernt.

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Kunst

Die Kunst des Verstehens, zu hören und etwas schönes daraus machen. Es ist herbstlich, ich trage das Haar jetzt wieder länger und bräunlicher. Nur unbewusst, weil das blond des Sommers sich verabschiedet. Was bleibt ist das Wissen um viele tolle Momente und Menschen mit denen ich Zeit hatte. Einen davon trage ich in den Herbst. Denken für 2 und immer wieder gut zuhören und die Gefühle und Wünsche des anderen erkennen.
Für mich selber erstmal Sport machen. Bälle werfen und schlagen sich fit halten und raus gehen. Dann Abends ins Kino gehen zu Original sprache , sich die versauten Würste ansehen.

Am nächsten Abend mit unglaublich vielen Freunden, 10 an der Zahl zur Einweihung bowlen und dann noch bei mir knallig weiter feiern.

Am Samstag dann die Einzelpremiere. Nicht verkackt, aber auch nicht großartig gespielt, also weiter üben.

Burger verputzt und Hot pot gegessen, Zeit und Romantik geteilt mehr gibt es nicht zu sagen.

Fever

Getragen vom Fieber der Roosevelts geht es quer durch die Stadt. Wiedermal Möbel kaufen bei Ikea. Ich bin schon am Feinschliff, Vorhang planen, Kleiderschrank verändern, begleitet von einem Freund der mich antreibt.
2 Tage mit meinem Freund. Einmal japanisch essen und den Abend genießen. Einen Abend geht es mir nicht gut, gut zu wissen das er auch nach einer dunklen Stunde für mich da ist.

Danach bleibt nicht viel. Ein arbeitsreiches Wochenende, viel Schlaf, wenig Schöne Gespräche. Gut das am Ende alles fertig ist und zwei mich wieder auffangen. Eine Nacht zusammen und viel Entspannung, es braucht auch das in diesem schnellen hektischen Leben. Und gerade jetzt im Herbst träume ich von gemeinsamen Spaziergängen,Tee und Zeit auf dem Sofa das noch fehlt genau so wie der Zugang zur smarten medialen Welt.

Wir arbeiten daran und machen jeden Tag was neu.

Einmal schön essen im Transit, ein Ausgleich am Tag der Einheit, der schon für ein bisschen was von oben steht, halt nur Sofa und Internet fehlen noch, aber manchmal braucht es nicht viel um glücklich zu sein.

Schön

Schön habe ich es hier. Mit diesem Gedanken habe ich die Woche begonnen. Endlich mehr Zeit. Einmal rund um die Storkower Straße schlendern, etwas die Wohnung machen und dann zufrieden zum Sport pendeln. Schön auspowern, 4 x diese Woche.
Mehr Zeit zum schönen Eis essen oder schön auf dem Balkon sitzen.

Schön die schönste Zeit am Wochenende. Erst eine Pizza essen und Crêpe dazu. Dann schön mit Freunden vortrinken und schön zu Indie Musik tanzen, schön mit Gästeliste so gehört sich das.

Schön eine kleine Meinungsverschiedenheit, ausdiskutiert und dann seinen Plan gefolgt. Schön geformte Dumplings essen und dann ein schönes Schaumbad bei Wein mit Holunder.

Schöner Spaziergang am Sonntag, bei schönem Wetter, ein bisschen Friedrichshain, ein bisschen Mitte. Schön es Mittagessen, dann Schönheitsschlaf. Brownies mit Birne backen und schön mit Kokosraspeln verzieren.