Ein schwerer gang

Ihr wisst ja, ein romantischer Till Schweiger Film sollte es werden, aber nachdem ich das Skript bis zu Ende gelesen habe, muss ich euch leider sagen, ein Happy end wird es dieses Jahr nicht mehr geben.

Nach der doch etwas peinlichen Ansprache und Zettelübergabe bin ich erstmal geflohen, doch jede Reise hat auch ihr Ende und ich habe mich schon sehr früh damit auseinandergesetzt, wie es wohl sein wird Dienstags wieder in der Kantine zu sitzen.

Noch etwas geschwächt von der über 5 stündigen Flugreise und einer unruhigen Nacht sollte Dienstag die Zeit schnell vergehen. Mit dem Kollegen an der Labormaschine arbeiten, heißt auch beim Mittag etwas flexibel zu sein, da kam es mir ganz gelegen das ich schon um 11:45 Uhr in der Kantine saß. Der Couscous zu trocken, meine Stimmung schlecht und kommen sollte besagte Person auch nicht.

Am nächsten Tag ein erstes Aufeinandertreffen, ich am Scherzen mit Kollegen, er stolziert vorbei, ein grinsender Blick, irgendwas war das doch. Noch eine Chance am nächsten Tag, diesmal ein langes aus der Ferne Mustern von ihm, dass da noch was offen ist, ist so klar wie die Kloßbrühe die zu Hause serviert wird. Fortsetzung erst 2018.

Und plötzlich stehst du mit deiner Reisetasche am Hauptbahnhof und fährst nach. Ich sage jetzt bewusst nicht das Wort was jeder erwarten würde. Ich fahre nach W., der Ort an dem meine Jugend und Seele verbrannt wurden, nur ganz bestimmten Leuten, eigentlich nur einem ist es zu verdanken das ich irgendwann die verbrannten Reste aufgekehrt habe, um sie vor 6 Jahren in Berlin neu einzupflanzen.

Ich habe das Beste aus der Zeit in Werdau gemacht. Erstmal Kopf ausschalten, das hilft einigermaßen schadlos die zu erwartende Trostlosigkeit zu überstehen. Profis kennen die Weihnachtsgeschichte ja, mit dem immer gleichen Ablauf und dem Aal der am Ende auf dem Kamin liegt. Es sollte diesmal nahezu identisch sein, bis auf den Aal der gar nicht erst gekauft wurde. Eingestreut wurden diesmal ein extrem leckeres italienisches Abendessen in Zwickau, etwas Indie Kultur fast schon nachts, kurzes Verweilen in der Kirche und ein Überraschungsfilm im Kino.

So gesehen war es am Ende doch ganz nett, trotzdem rumoren Gedanken in mir es mal ganz anders zu machen, flüchten in den Urlaub ist ein Lösung, auch mal alleine feiern keine Schande, so ganz klassisch mit Weihnachtsbaum und so. Wenn ich das Leben nach meiner Auffassung in Drittel einteilen dann bin ich jetzt am wirklich ersten großen Wendepunkt. Ich habe zwar keine Familie gegründet, aber eine feste Arbeit, Wohnung, Freunde und ganz besonders mich selbst gefunden,  Zeit also anders zu denken und 2018 ganz andere Farben zu geben, ihr werdet schon sehen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Seegang

Ich bin geflohen, 10 Tage Schiff, wenig Internet und noch viel mehr erleben. Die Qunitessenz danach ist einfach wie komplex.

Ausgerechnet ein Seetag überstrahlt die eigentlich sonst so viel interessanteren 6 Landtage.

Fakt ist, im Urlaub bin ich einer der entspanntesten Menschen. Kaum angekommen auf AIDA, navigiere ich mich wie blind durch das Schiff auf dem Weg zu meiner Kabine. Nur leider will die nicht öffnen, eine kurze Nachfrage an der Rezeption reicht, schon kommt der Elektriker. Der folgende Wechsel des elektronischen Türsystems wird zum Slapstick zu Beginn der Reise.

Der erste Abend bringt die erwartete nette Bekanntschaft mit einer Reisebegeleitung, einfach nur eine befreundete Konstellation aus einem Mädchen und einem Jungen, Mitte Ende 20, regional ganz schwierig einzuordnen, irgendwo in einem Eck aus vielen Städten die ich noch nicht gesehen habe.

Überfahrt nach Madeira also, ein bisschen Seegang, erste Aktivitäten wobei sich Volleyball und Shuffleboard als Favorit herausstellen werden. Abends erstrahlt Funchal im weihnachtlichen Lichterglanz, ich besuche den Weihnachtsmann persönlich und schwelge in Erinnerungen an 2015.

Madeira Tag 2. Da ich Funchal nun schon bei Tag und Nacht kenne, lasse ich mich nun lieber mit dem Bus in den Norden der Insel fahren und erkunde die Levadas. Ich schaue mir nicht nur die Natur in Madeira an, sondern auch eine Hundebande und Kinder beim Sonntäglichen Fußballspiel. Der Poncha wirkt, trunken geht es zurück zum Schiff, hier fällt der Blick erst auf die riesige MSC Seaside und dann erst auf die kompakte AIDAblu. Der Nachmittag vergeht bei Sport und Spiel und am Abend schaukelt sich das Schiff langsam ein für den nächsten Seetag und nachfolgend prägendsten Erlebnis dieser Reise.

Schon beim Frühstück schaukelte es kräftig und während sich die Reihen lichteten und die Außenaktivitäten alle ausfielen, bereitete ich mich so langsam auf den Tanz am Mittagsbuffet vor. Auch beim Poker schaukelt es kräftig und bei Wahrheit oder Lüge an der Bar taumelten wir nur noch hin und her. Windstärke 7 also, der Wind Knallt genau von Norden seitlich auf das Schiff. Die Fläche wird zum Segel, der Kapitän kämpft, beim Abendessen fliegen die Teller und sogar die Karaffe mit Wasser kippt einfach um. Überstanden habe ich es ohne einmal Umkehrfunktion und am nächsten Morgen liegen wir dann ganz in Ruhe in Lissabon.

Die Zeit in dieser Stadt und dem Höhepunkthafen ist knapp, deswegen geht es direkt los mit dem Segway für 2.5h durch die Gassen der Alfama Altstadt. Zum Abschluss ein paar Tapas und ein letzter Blick über die Stadt dann stechen wir schon wieder in See, auf dem Weg nach Cadiz.

Es erwartet uns ein extrem sonniger Tag. Wir erklimmen den Torre Tavira und erstaunen bei den glasklaren  Bildern der Kamera Obscura.
Es folgt ein ausführlicher Rundgang durch die Stadt, die witzigste Entdeckung bleibt eine kleine lustige Galerie. Der Nachmittag Klingt aus bei Rad fahren mit Widerstand, Shuffleboard und Volleyball, bei Rippchen esse ich mich satt und dann geht es weiter.

Am 2. Seetag wird das Schiff zu meinem Spielplatz. Ich hatte mir etwas Entspannung vorgenommen doch kaum klingt das Frühstück aus schlage ich schon wieder die Bälle beim Tischtennis, Hetze weiter zum Volleyball. Auch beim Poker finde ich keine Entspannung, es wird zu meinem ganz eigenen Kampf, ein bisschen gegen den Tisch, dann doch wieder gut, einmal grob falsch, am Ende ein 5. Platz, kein Geld oder Hauptgewinn aber immerhin 2h Spaß.

Der nächste Tag, die nächste Station. Fuerteventura präsentiert sich karg, planlos waren wir für diese Station sowieso und so endet es mit einem Spaziergang durch die Stadt bis hin zum Einkaufszentrum. Zurück durch ein paar Gassen, rote Mojo wird noch gekauft und dann steht am Nachmittag etwas Sonnenprogramm an.

Also auf nach La Gomera, eine kleine Perle der Kanaren. Das Wetter wechselhaft, die Stimmung anfangs auch. Erstmal geht es mit dem Bus in luftige Höhen, es wird gewandert in den Wäldern der Berge, alles sehr touristenfreundlich. Wir stärken und mit Quellwasser und bei Ziegenkäse. Es bleibt ein wechselhafter Tag, immer gerade so das wir den Wolken davon fahren oder gerade mittendrin sind. Zum Mittag essen wird es spektakulär, wir sitzen direkt am skywalk und futtern uns durch kanarische Tapas. Überlebt und frisch gestärkt geht es gen Strand die letzte Sonne tanken.

Der letzte Tag, die letzte Insel, die letzte Aufregung. Eine Pedelec Tour steht an, schön mit Elektromotor die Berge hoch. Anfangs dominiert noch Respekt doch schon bald wird es zu einem großen Spaß. Zur Messe läuten die Glocken und es gibt guten Cortado. Die letzte Abfahrt, der letzte Abend auf dem Schiff, am Ende wird man sagen es war schön und kurzweilig und genau darum ging es auch.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Wie in einem romantischen Till Schweiger Film

Wie in einem romantischen Till Schweiger Film, nur offen ist das Happy End.

Es ist folgendermaßen. Ich habe mir das nicht selbst ausgesucht, es ist einfach so in meinem Genpol verankert, das ich nur ganz bestimmte Signale und Schwingungen empfange und versende.

Für einen kurzen Moment dachte ich mein Leben ist perfekt und läuft in geregelten Bahnen, doch dann stolpere ich über diesen komischen Montag.

Doch der Reihe nach. Zurückblickend kann ich nicht mehr genau sagen, wann die Geschichte beginnt sich zu entwickeln. Es muss irgendwann im Sommer gewesen sein, wobei ich mich an einen so richtigen Sommer gar nicht erinnern kann, also sagen wir September. Ich habe da ja mein Ritual meist gegen 12 Uhr mit Kollegen, an Schnitzeltagen gern auch mal 10 min früher oder wenn mir die Laune danach ist auch mal allein und erst Viertel nach 12 in die Kantine bei der Firma neben an zu gehen.

Erfreulicherweise haben die einen jüngeren Altersschnitt als wir selbst und in letzter Zeit immer wieder neue Leute eingestellt.

Und so fiel mein Blick auf einem Jungen, offensichtlich Anfang 20, vielleicht nur ein Praktikant oder auch ein Student, jedenfalls anfangs unregelmäßig zum essen und deshalb auch nicht so wichtig für mich.

Doch bald wurde aus den flüchtigen Begenungen eine gewisse Regelmäßigkeit und so begann ich zu beobachten. Mal kam er in Arbeitskleidung, mal privat, immer sitzt er bei bestimmten Kollegen an einem Tisch ganz hinten, isst sehr schnell und spielt dann am Handy.

Mal war ich eher in der Kantine als er, mal später, aber oft genug trug er fröhlich fast schon leicht hopsend sein Tablett an mir vorbei und es kreuzten sich auch Blicke, ob bewusst oder unbewusst ich kann es nicht sagen.

Einmal sagte er Hallo, aber ich wusste nicht ob es mir galt oder einfach nur ins nichts hinein war. Es war auch zu einer Zeit als er wohl noch nicht sicher war ob ich in der selben Firma arbeite wie er.

Einmal sahen wir uns morgens in der Bahn, er mit Longboard, ich mit Roller und an der Ampel musterten wir uns gegenseitig neugierig. Später saßen wir auch im Bus, stiegen an der gleichen Haltestelle aus und gingen getrennte Wege, um uns beim Mittag wieder zu sehen.

Also intensivierte ich meine Routine. Ging bewusster und ab und an gern auch mal allein essen, suchte auch mal einen Platz in seiner Nähe um unauffällig das Handydisplay zu studieren oder im Idealfall auch einen virtuelles schwules Radarhilfsmittel zu entdecken.

Dreisterweise war ich auch einmal in der Lage ein paar interessante Gesprächfetzen über sein Privatleben zu hören. Doch wirklich Aufschlussreich waren diese nicht.

Was blieb war der Blickkontakt, von meiner Seite bewusster von ihm ab und an irgendwo zwischen bewusst und flüchtig.

Und so vergingen die Wochen zwischen Oktober und November bis hin zum Dezember.

Einmal noch hatte ich die Möglichkeit ihn näher zu studieren als er neben mir stand und sich freundlich beim Koch danach erkundigte was genau Hoki Filet sei.

Und so lege ich mich jetzt fest, nicht rein Deutsch weil mit einem Einschlag aus Asien, möglicherweise indonesisch und sagen wir 23, also schon solide ausgebildet oder gerade frisch aus dem Studium kommend, jedenfalls in einem Bereich der Technik und Verwaltung miteinander verbindet also Mechatronik, ob ich es jeweils so genau erfahren werde es liegt nun in seinen Händen. Wie kommt das genau?

Wie gesagt ich bin über diesen komischen Montag gestolpert. Mein Chef fragte mich schon 11:40 Uhr ob ich essen gehe. Eine neuerdings komische Anngewohnt sich vor der Hochzeit ab 12 Uhr schön das Essen zu sichern. Ich sehe das locker und entspannt und gehe dann wenn ich Hunger habe, diesmal also 12:15 Uhr. Und diesmal war alles so sie immer. Er saß wieder in der letzten Reihe, gerade fertig mit Essen und dann schnell am Handy spielen. Ich aß in Ruhe und 20 min später sollte er sein Tablet an mir vorbeitragen und einen Blick gab es auch und ganz unbewusst war der nicht. Mein Arbeitstag verging und diesmal sollte ich erst den Bus um 16:20 Uhr nehmen. Auf dem Nach Hause Weg hatten wir uns bisher noch nicht gesehen. Er saß bereits im Bus und ich stellte mich auf Sichtkontakt. Wahrgenommen hat er mich aber nicht aktiv geschaut und nach kurzer Fahrt sollten wir am U Bahnhof beide aussteigen, nebeneinander über die Ampel und dann zufällig sich anschauen, aber nicht einfach nur kurz sondern schon eine recht lange Sekunde. Er etwas flotter die Rolltreppe hinunter und ich auf dem Treppen langsam hinterher. Spätestens jetzt war mir klar ich kann und muss was sagen, wenn ich mehr herausfinden will, aber ein einfache spontanes Hallo wollte mir nicht über die Lippen und dann war er auch schon weg, weil er spontan in die andere Richtung gefahren ist.

Traurig saß ich in der U Bahn und screenshottete mein Leben. Du fehlst. Warum traust du dich nicht ihn anzusprechen und du hast Angst vor Ablehnung und Misserfolg standen da.

Und so suchte ich Rat im Freundeskreis und setzte noch am Abend einen kleinen Text auf einem weißen Blatt Papier auf, der mich für die kommenden 3 Tage in meiner Geldbörse begleiten sollte.

Und so perfektionierte ich in den nächsten Tagen meine Abläufe, ging  bewusst später und allein essen, setzte mich so das ich ihn stets sehen konnte, einfach in der Hoffnung das er irgendwann allein sitzt oder allein sein Tablett zurück trägt und ich etwas sagen kann, doch dazu sollte es nicht kommen.

Ich überlegte noch einmal später einen Bus zu nehmen, wusste aber auch es ist nicht gut sich in irgendeine Abhängigkeit zu begeben.

Die Woche eilte voran bis Donnerstag Nachmittag und ich war schon spät dran als ich 16:35 Uhr am Bus mit Roller stand. Und plötzlich war er da auch auf der anderen Straßenseite, gerade auf dem Handy am schauen wie er wohl am Besten nach Hause kommt. Ich wusste jetzt ist meine letzte Chance also bin Ich etwas stürmisch mit dem Zettel in der Hand zu ihm hin und habe gesagt das ist für dich. Verdutzt und etwas ängstlich hat er gesagt was ist das? Und ich erwiderte das ist ein Zettel für dich, da steht etwas drauf für dich und wir sehen uns in 10 Tagen wieder. Dann bin ich einfach los. Mit anderen Worten ein paar nette Worte hat er jetzt und auch meine Handynummer, ich bin jetzt geflüchtet. 10 Tage Schiff, weniger Internet und viel mehr erleben.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Dieser Winter ist wunderschön

Dieser Winter ist wunderschön und ich werde ihn wieder mal glücklich überstehen.

Noch 18 eklige und dunkle Tage bis zur Wintersonnenwende und noch 21 Tage bis zum Weihnachtswahnsinn.

Gerade weiß ich nicht ob ich es hassen oder ertragen soll. Ein bisschen Liebe ist zu mindestens auch dabei, wenn ich meine gebrannten Mandeln knabber. Aber alles andere klingt eher nach einer Abrechnung, mit allen Dingen die sich nur um diesen einen Tag drehen, wenn man sich im schenken mal wieder überbieten will und ich eigentlich nicht nur über Minimalismus nachdenke, sondern erste Schritte ernsthaft eingeleitet habe.

Und dann geht es ja noch ums essen, im Anfertigen von Festmählern und dann kommt die Frage ist das auch vegan und dann lachen sie und sagen, ess doch was richtiges, aber wer entscheidet schon was richtig und was falsch, da ist die Diskriminierung ja schon vorprogrammiert.

Und letztendlich bleibt es doch dabei, ich selbst entscheide darüber wann ich etwas brauche, dann kaufe ich es einfach und warte damit nicht bis zum magischen Tag und wenn ich mir etwas gönnen will, sei es Döner oder Sternerestaurant dann mache ich das einfach, wobei Sternekoch noch auf der Liste für 2018 steht dann gehe ich zu Tim Raue und lasse Geld sprudeln da würden anderen ein ganzes Jahr von Bemmen essen.

Worum geht es denn nun eigentlich im Dezember, sagen wir es mal so. Überraschenderweise ist alles schön vorgeplant von 1 das war am Freitag zur Karaoke über 2 auf dem Weihnachtsmarkt und Abends Sport bis hin zu 3 wie Museum und Abendessen. Alle andere Tage sind bereits geplant wie ein Film der läuft jetzt flüssig durch bis zum Ende und dann wechselt das Jahr.

Quasi Zeit einmal Luft zuholen, das nächste ist ein Reiseblog und danach strudeln die Gedanken ganz straff weiter.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Gefährliche Worte

Wir sitzen an langen Glastischen und debattieren darüber was ich gesagt habe und in Zukunft sagen darf. Der Krieg der Worte er hat jetzt offiziell begonnen. Alles andere wird spannend aber später.

Heute kuschel ich mich besonders tief in meine Sofaecke. Nach leicht krankheitsbedingten Tagen ist es mal wieder passiert, ein Running Gag den es schon länger gibt, wieder einmal alles gelöscht weil mir das alles viel zu schnell ging.

Ich stehe für mehr als ich den letzten Tagen gezeigt habe. Klare Ideen im Kopf aber umgesetzt nur komischen Quatsch. Immer in der Hoffnung das gleich der richtige blinkt und zu viel Zeit damit vergeudet.

Zäh war es. Mittwoch hatte ich schon eine Vorahnung das Halsschmerzen auf mich zurollen werden. Zäh bin ich geblieben trotzdem zum Abendessen in schwule Gefilde.

Erste Schluckbeschwerden am Donnerstag, beeindruckt hat mich das nur wenig, trotzdem ausgeflogen zum Burger essen und Lesung anhören.

Freitag ein schöner Abschluss bei 10 Jahre alten Indie Konzerten und in einer Kiffer WG auch das muss sein und dann Ruhe.

Die Frage ist bellt es eigentlich noch, nach dem es ruhig geworden war jeder für sich hier und da ausgeflogen war stark in seiner eigenen Meinung aber wenig gewuffel zusammen. Erste Kritik kam hoch und so hat man sich doch kurz zusammengerauft und ein hippes Donoutlokal besucht

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Man man man

Die 3 fache Aufeinanderreihung eines beliebigen Füllworts fügt sich an dieser Stelle zu einem Ausruf zusammen. Das Produkt überschüssiger kreativer Ideen, ein Nachtrag auf einen sowieso schon langen Beitrag, einfach mal so rausgehauen ohne Vorankündigung an einem Mittwoch. Das bin ich. Wobei die Frage wer ich wirklich bin an dieser Stelle diskutiert werden will.

Ich bin kurz davor das Jahrzehnt zu wechseln von Ende 20 auf ganz frisch 30 und das wirft andere Fragen auf. Wie glücklich oder unglücklich bin ich wirklich und wer will ich wirklich sein. All die schönen Dinge die ich mir in letzter Zeit gekauft habe, was sind sie wirklich wert? Wichtiger ist es doch wichtig von unwichtig zu trennen, ich kenne da jemanden der macht es wirklich gut und so ändert sich mein Leben gerade von der bunten Pop Art der letzten Jahre hin zu einem klaren Minimalismus. Ideen habe ich genug im Kopf, aber jetzt kommt auch der Moment wo ich ganz klar fein säuberlich umsetzen muss.

Ganz anders sieht es da bei einem Projekt auf Arbeit aus, das schießt übertrieben formuliert gerade durch die Decke. Diesmal habe ich wirklich alles selber gemacht. Nach der ersten Kundenanfrage Ideen gesammelt,  Gespräche mit Lieferanten geführt und Muster erstellt. Dem Kunden hat es gefallen jetzt also bitte mehr. Preise kalkulieren und Muster fahren und das ausgerechnet bei einem Projekt namens Regenbogeneffektlaft, als ob es jemand gerochen hat das ich dafür am besten geeignet ist.

Was übrig bleibt ist eine Erfahrung aus dem Dampf,  diese schreibt man am Besten im Reim.

Ein Männlein steht im Dampf,
Man sieht ihn kaum.
Ein zweiter kommt hinzu
Ein dritter bricht auch das tabu
Der vierte nun alle im kreis
Ein Penis ist der Preis
Nun beginnt das bange warten
Wer nimmt ihn in die Hand den harten.
Ein fünfter fummelt doch am Loch.
Nun langsam wird es eine Gruppe
Eine echt nette Truppe
Gleich geht einer auf die Knie
Für ihn ist das Therapie
Weiter mach ich nicht
Einfach aus Rücksicht

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Passive Künstler

Es ist ein kleiner schöner zweideutiger Wortwitz von einem schon eine Woche zurückliegenden wirklich spannenden Wochenende. Bestes Wetter und ein aufregender Spaziergang durch die Schöneberger Galerie und Atelierwelt, dabei Kunst genießen und für was das andere steht wisst ihr selbst. 

So schön und abwechslungsreich diese Woche auch war, sie lässt mich fragend und zweifelnd zurück. Ob das alles richtig ist was ich getan habe und tun werde, nur Erlebnisse wissen das.

Ich bin eingestiegen bei einem gefestigten Erlebnis das trotzdem immer eine Überraschung mit sich bringt. Diesmal bei falscher und echter Ente und danach dem Überraschungsfilm einer Schweizer Produktion mit dem Kernsatz: „Manchmal muss man mutig sein“

Es scheint so als habe ich das mitgenommen und zum Kernelement nachfolgender Erlebnisse  gemacht. Mir war von Anfang an klar das es jeden Tag eine Aktivität geben wird, vollkommen unabhängig davon ob die Gruppe blau blinkt oder die homosexuelle blaue und gelbe App ruft. Sogar mein Status eine erregte sexuelle Flamme sollte mich nicht davon abhalten meiner Linie unfassbar treu zu bleiben.

Das war sie also die schöne Zeit bei Kuchen am Dienstag und unfassbar anstrengendem Badminton am Mittwoch.

Am Donnerstag hatte ich das Gefühl alles perfekt machen zu wollen. Erst besondere Parfüme kaufen, dann spontan eine Galerie besuchen und noch eine Ausstellung hinter her. Der krönende Abschluss bei einem Schnitzel Wiener Art und das alles allein. Da waren sie die Gedanken das ich nichts falsch gemacht habe in den letzten Jahren, keine Selbstständigkeit, keine falschen Rechnungen, keine Anklageschrift, nein ich selber bin dafür verantwortlich die Schraube der Lebensqualität immer tiefer zu bohren, langsam und stetig mit Ende 20 bin ich an einem Punkt angelangt bin wo ich weiß, ich bewege mich auf extrem dünnem Eis, sicherlich habe ich eine rote Linie überschritten und kurz mit dem Feuer getanzt aber was soll mich jetzt noch aufhalten. Gut ein kleines Anwaltsschreiben, das kann einen schon mal kreidebleich und zitternd auf dem Sofa sitzen lassen, aber deswegen klein bei geben und einfach Geld überweisen, dann hätten wir uns doch mobben lassen und einfach nur dämliche Schwäche bewiesen.

Also anders gesagt ich hatte eine ganz konkrete Idee von diesem Wochenende. Auf der einen Seite wollte ich individuell sein, auf der anderen auch Freunde einbinden, dass das nicht funktionieren würde bei grauem nassen November Wetter war klar, was ist das eigentlich für ein unfassbar schlechter Monat der uns so depressiv zurück lassen will.

Letztendlich wollte ich es mir selbst beweisen das ich Dinge allein Unternehmen kann und den Mut dazu habe neues zu probieren. Noch viel mehr wollte ich es mir beweisen das ich unfassbar jung bin. Zweimal Sport am Samstag, erst 2h Volleyball und dann 90 min Badminton und dann trotzdem noch im Schwuz tanzen gehen es geht. Auch wenn ich einsehen muss die ganz großen Zeiten sind vorbei aber auf der anderen Seite will ich es auch nicht akzeptieren Samstag abends einfach nur zu Hause sitzen.

Weder gestern noch morgen, die Pläne sind gemacht und alles wird weiter gehen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Everything now

Alles jetzt ist eine zeitliche Hommage an die ganz großen Zeiten irgendwo 2013 oder auch 2015 sucht es euch raus.
Jetzt ist 2017, das heißt Reifung und nicht müde werden ein Programm runter zu spulen bis es in den Beinen brennt.

Es muss die Moabiter Hauslimonade gewesen sein die mir für diese Woche Zauberkräfte verliehen hat. Jedenfalls hat es mich dahin verschlagen, weil ich jemanden habe der meine Augen offen hält für Konzerte fernab vom Mainstream Indie Scheiß, immer nur Rosis Lido , Lido Rosis, es geht eben auch anders. Eine Katze haben wir gesehen, gleich mit 3 Schlagzeugern, so lauter Indie Punk das gleich mal die Polizei anrückt. Mehr muss man dazu nicht sagen. Auch wenn es nicht der beste Abend war, so bin ich froh dabei gewesen zu sein.

Manchmal sitze ich da und Frage mich, was mache ich eigentlich hier und dann fällt es mir ein, es ist meine extrem freundliche Art zu lieben und zu geben, jeden Moment zu nutzen, offen zu sein für jede Rasse, Art und Vielfalt. Ich bin extrem neugierig nach Lebensläufen und der extremsten Frage nach dem Warum? Das führt mich dazu einem extremen Drang nach zu kommen alles wissen zu wollen und lange war ich nicht mehr so gut darin. Sei es zu wissen das der kleine Witz in Bottrop wohnt oder ein anderer kleiner schlagfertiger Mann nun einen Fehler begangen hat die ihm die Trennung brachte. Und ich hasse es extrem wenn jemand besser darin ist etwas über mich heraus zu finden. Und so ist wuenschdir ein netter Versuch aber am Ende auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das bringt mich zurück zur Frage von oben. Während das Schweinefleisch auf dem heißen Grill brutzelt wird mir bewusst. Es ist der Versuch zu erkennen was eine Metropole wie Berlin im Inneren zusammen hält. Wie ist es möglich das so viele Menschen auf engem Raum so gut funktionieren. Es ist die Suche immer nach dem besten Stück dieser Stadt, der schönsten Reistafel beim Vietnamesen genau so wie ein einfacher Blick ins graue leere vom Fernsehturm.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Go solo

I’m happy, nothing’s going to stop me. I’m making my way home, i’m making my way.

Das hat die künstliche Intelligenz also ausgespuckt diese Woche. In meiner spotify Zeitlkapsel landet der Song go solo aus Honig im Kopf und ich habe mir den Kopf zerbrochen. Woher wissen die das? Ja ich war irgendwann im Kino und habe diesen Film gesehen. Vielleicht hatte ich da auch schon ein Smartphone und habe eine digitale Spur hinterlassen. Das ist also das Ergebnis dieser Social media Berufe. Da sitzt irgendwo einer im großräumigen Büro und wertet meine digitale Spur aus nur um mir ein Lied in die Zeitkaspsel zu laden.

Und was hat es gebracht? Ich habe es angehört laut und lauter aufgedreht besonders den Niklas Ibach Remix und dann habe ich das gemacht was früher einmal war bin rausgeklettert auf den Balkon habe getanzt und bin anschließend über den Teppich gerollt, vielleicht nicht mit ganz so viel Schaum vorm Mund aber immerhin.

Schuster bleib bei deinen Leisten haben sie gesagt. Also jetzt immer Sonntags vom Sofa ganz bescheiden am Handy getippt mit Musik zur Inspiration aus den 5.1 Boxen. Gelobt sei der es installiert hat und mein Leben so viel besser macht sei es durch hartes Mobbing oder nette Spieleabende.

Jetzt also wieder mehr Sport. 2x in der Woche Badminton und 1x Volleyball. Neue Bewegungen neuer Muskelkater.

1 Tag für mich an dem ich wirklich faul war und 1 Tag im Szenebezirk Neukölln mit dazu Vortinken und Indie Musik am Samstagabend

Und Sonntag ist Sonntag halt da macht man mal was geheimes oer auch nicht. Am Ende landet man wieder hier.

Saying God, make me famous

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Bowl

Bowls sind auch nur Schüsseln mit einer Buchstabensuppe drin und wir schwimmen von A nach Z.

Angekommen bei H, so am Ende des ersten Drittels quasi, wo sich mehr Dinge verändern als auf den ersten Blick offensichtlich sind.

Alle werden jetzt vegan, essen rohe Kost aus ihren Schüsseln,  ich esse weiter Fleisch, ich brauche das Gift.
Das ist also der neue Foodtrend in diesem Jahr, nachdem ich das Foodsharing groß zelebriert habe nun also die Entwicklung alles in einer Bowl zu servieren. Geh mal nach Mitte und bestell ein Wiener Schnitzel, nicht mehr möglich ohne das der Kartoffelsalat aufwendig in einer Schüssel mit einem Stängel Petersilie angerichtet wird.

Bowl das ist auch ein neuer Trend dem ich jetzt Folge. Bowl als cut aber, nach einigen Undercut, den ewig gleichen und billigen Sidecut Versuchen und zuletzt einem braven Jungen Schnitt nun also bowl cut. Mit Ende 20 also noch mal ein neuer Versuch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Vielleicht lasse ich mir zum Finale noch die Farbe rausziehen, mich würde es glücklich machen.

Glück ist es auch eine neue Sportart erlernen zu dürfen. Habe ich in den letzten 2 Jahren auf diesem Sektor Stillstand betrieben sortiere ich nun wieder um. Auf den Weg zu mehr Flexibilität und Nähe bin ich beim Volleyball gelandet, weil seit einigen Wochen genau diese Idee in meinem Kopf rumschwirrt. Nun das ganze vollendet und Spaß gehabt.

In diesem Sinne, neue Frisur, neues Lächeln, neues Sport, alles Gut.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Immer noch da

Ich will Herbst bunt schön und laut.
In diesem Sinne. Ich mache da weiter wo ich letztens aufgehört habe. Immer noch da, trotz Pause, weil es viel zu diskutieren gab. Es gab ein so richtig verregnetes Wochenende und eines was schöner war. Ich habe viele schöne Dinge unternommen in diesem Herbst und mich manchmal in mein Schneckenhaus verkrochen.

Ich habe nachgedacht, nicht über einen ganz großen Neuanfang aber zu mindestens über eine Teilverseifung des Polyvinylalkohols. Herausgekommen ist eine kleine Verbesserung in den heimischen 4 Wänden , stark angefangen und stark nachgelassen. Wozu taugt eigentlich Fhain. Diese Frage habe ich so im Detail noch gar nicht diskutiert. Fakt ist, die Wege sind unfassbar kurz und alles läuft sehr eingespielt. Meine Wohnung taugt nicht als Vortrink Location aber zum spielen kommt man gern her, meist ungefragt.

Diesen letzten schönen Tag, verbracht habe ich genau hier mit einem Eis auf dem Sofa.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Futurium

Das ist sie also die Zukunft, wenn die Fußballspielenden Roboterkollegen umkippen und sich auf den Boden Kugeln. Zu Gast im Futurium quasi dem neuen Flagschiff und Zentrum für Zukunftsgestaltung im Berliner Regierungsviertel. So wird also gebaut im Jahr 2017, groß, hell, Lichtdurchflutet, fast ein bisschen kahl wirkte das alles was bald noch mit realem oder virtuellen Leben gefüllt werden soll.

„Ich will“ ,das sind ja klassische Zukunftsformulierungen. Wie war es also letzte Woche Sonntag gleich nochmal an einem der letzten Sommertage. Ich will ein Eis, ich will schaukeln, ich will Mittag essen, ich will jetzt Seilbahnfahren. Also trauen wir uns hoch auf den Wolkenhain und schauen bis nach Friedrichshain. IGA halt. In Berlin zu wohnen ist auch dieses riesengroße Glück hier in einem Überfluss an Kulturangebot zu leben. Ich habe es doch selbst gesehen in Osnabrück da sitzen 10 Mann im Restauant und 10 im Kino und die anderen tausend zu Hause.

Ich will das alles nicht. Ich will Herbst bunt schön und laut.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

1

Schon 1 Jahr, unglaublich, wie die Zeit reist.

Gleich 2 Jubiläen standen an. Weil ich vor einem Jahr entschieden habe am Tag des Umzuges auch gleich noch meine Beziehung zu verkünden.

War es vor einem Jahr der Koreaner mit Freunden, ist es dieses Jahr ein Hot Pot zu zweit. Asiatisch essen in Berlin viel geiler als im Sachsenland wo sie Thai China Vietnam Küche alles in einen Topf schmeißen.

Und wie feiern wir das nun genau, mit einer Überraschung hier und einer Überraschung da, genauer gesagt heißt das ein neues Kunstwerk für die Wohnung und mich und ein Frühstück am gedeckten Tisch für ihn. Schon tags zuvor gute Stimmung bei der fashion Show im Bikini Haus.

Ich sortiere meine Gedanken, ein ganz besonderer Schlüssel ist nicht nur die Zeit zu zweit, sondern auch die Zeit allein, die da wäre beim Sport, bei einer neuen Freundin im Norwegenkiez oder bei einem schwarzen Eis, lang wird es das nicht mehr geben dieses Jahr, ich trag schon jetzt Trauer in mir.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Augüstchen

Augüstchen bringt sein letztes warmes laues Lüftchen.

Etwas Poesie bevor wir in den ganzen staubtrockenen Fakten ersticken.

31 lange Tage, öfter verregnet als im Sonnenschein gebadet. Den Balkon habe ich so gut wie gar nicht genutzt für 2018 muss ich hier nach einem Konzeptwechsel suchen.

Baden war dieses Jahr auch keine Sau und das man gegrillt hat war wohl auch eher im Mai als im August.

Auf der Suche nach persönlichen Höhepunkten gerate ich auch kurz ins Stocken. Es gab nicht so einen Übermoment wie in den Jahren zuvor und wenn ich einmal bis 6 Uhr auf Party gehe bin ich direkt danach einen Tag krank.

Aber dieser Beitrag muss mehr sein wie ein lauwarmer Aufguss vom August. Wo waren sie also die Momente von denen wir noch in Jahren schwärmen werden.

Ich glaube es ist das Zusammenspiel von uns zwei, Tag ein Tag aus und wenn ich dann mal allein bin helfe ich bei Umzügen, halte und knüpfe neue Kontakte und treibe Sport. Dann gibt es noch Bromance Abende im Kino wo Liebe in Aussicht ist.

Das ist das Rätsels Lösung, das Puzzle welches sich aus vielen Teilen zusammensetzt, das ich in einem Jahr im FHain so schnell alles zusammengefügt habe das es keinem Tag mehr gibt wo ich über den nächsten Schritt an Perfektion nachdenken muss.

Ja das ist alles und dafür wird man wohl mal Danke sagen dürfen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog

Paxologe

Beschreibung für einen Menschen der sich in dem intensiven Prozess von Auswahl, Einkauf, Transport und insbesondere dem Aufbau einer PAX Ikea Schlafzimmerwand befindet.

Gern auch als Verb, paxen, im weiteren Sinne das paxen, also schaffen wir schon verwendet.

Der Paxologe kann in diesem Zusammenhang aber auch psysische Aufbauarbeit bei eventueller Paxmüdigkeit betreiben.

So ist das also. Gerade befinden sich 2 Freundinnen im Umzugsprozess, das hatte ich ja nach dem eigenen im letzten Jahr ja lange nicht mehr. Also heißt es mal wieder Transporter fahren und erstmal wieder kapieren wie das mit so ein paar Tonnen unterm Hintern und den Gängen gleich war. Hinzu kommt ein äußerst amüsanter Besuch bei IKEA am Samstag, das ist wie so eine Loveparade im Möbelhaus, schön den Massen hinterher und am Ende mit einem Pax raus.

Durchgekommen sind wir allemal und diesmal bin ich auch standhaft geblieben und nur ein neues Spannbetlaken und 2 neue Badematten landeten in meiner blauen Einkaufstasche. Ich sehe den Prozess des Einrichtens und sich selbst optimierens auch als abgeschlossen an. Viel mehr sind es die kleinen Stellschrauben an denen man drehen kann. Und eigentlich geht es ja auch ums ausmisten von längst vergessenen Technikgenerationen, weil ich auch schon eine Generation weiter bin.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog