Ganz in schwarz

Techno sollte es werden, Retro ist dabei rausgekommen. Dabei hatte ich mich doch extra ganz in schwarz mit goldener Uhr gekleidet, bereit für den nächsten Club Ausflug in neuem Gefilde, doch auch das soll es Berlin dann plötzlich wieder geben, eine Schlange schon um 1 Uhr jenseits der 90 min und irgendwann die Erkenntnis, lass uns neue Pläne schmieden.

Es ist wie Funken in meinen Kopf, besser ist es wenn man meine Gehirnströme nicht misst, da werden Pläne geschmiedet und Optionen bereitgehalten, um dann manchmal sekundenschnell umzuentscheiden. Gewaltige Aufgaben, kein Tag der ruhig steht, jeder Tag der sich drängt der beste zu sein, ganz nebenbei breche ich Rekorde oder ist es etwas wichtig wie lang ich genau in einem Club war, was zählt ist das Gefühl und die Stimmung und wenn ich früh morgen 7 Uhr ganz plötzlich Tischtennis spielen möchte, so mach ich das.

Es schockt mich auch kein Allergie und Hitzeschub, die Möbel müssen in die 17. Etage, der Schrank bricht zusammen, Sanktionen warten schon.

Und schon zähe ich die Stunden bis zum Kino und Bingo in kurzen Hosen.

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Change my mind

I didn’t know what happened on Monday or Tuesday, but the start of the week definitely changed my mind.The influence of a little Chat was so heavy, that I decided to change my language for this blog.

It is always the same, it starts with a little hi and than it goes very fast. For me it is often very annoying, at first I get a nice compliment that I am not one of this superficial boys how you can find so often in Berlin. Than I share some pics and get not answer. It seems to be, that you Must be very pretty and muscular to get a Chance.

Sometimes I really miss the time where chatting and dating was very slow. Sometimes it was only 1 message per month but then this one was very long and thoughtful.

I had a bit fear before Tuesday. A Day without any plan or idea. That means shopping some salad and take time for himself and the joystick, yeah you guess right from The playstation I mean. End of the day I was very happy to done all what I want.

The Rest of the week was easy. It is always the decision between beeing alone or stay with friends. For friday and saturday I choosed friends, take a long walk through the city, watch some murals, and find crazy spots.

For sunday I choosed to be alone. Very far away from the loud carneval of culture, in a museum for applied arts. Take a very quiet look into the future of food and eat the best ice cream atferwards with vanilla, olive oil, salt and some choko cream. But the day never ends. Take a long ride through the city, only me and my scooter, ending in a bar with some friends.

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Zwischen den Aktivitäten

Da sah ich mich schon vor einem Egg benedict sitzen, das pochierte Ei etwas gesalzen und dann das flüssige Eigelb langsam verlaufen lassen. Doch ich muss lernen um 12:30 ist es nicht zu spät zum Frühstücken, in Friedrichshain ist das genau die richtige Zeit, also doch rüber zum Asiaten und essen wie immer. Dabei bin ich schon seit einigen Stunden auf den Beinen. Ich glaube ich bin momentan doch Spießiger und sortierter als sonst, dabei bin ich immer auf der Suche nach einem neuen Wahnsinn. Also halte ich mal fest nach nur 3 Tagen der Arbeit wegen kommt ein langes Wochenende, Tür und Tor stehen mir weit offen aber ich suche nach dem Sinn zwischen Tag und Nacht und entscheide mich für einen klassischen Tagesablauf mit Aufstehen, Ordnung schaffen, Mittag essen etwas nachmittags Aktivität sei es bei der Tante, im Museum für Magie oder auf dem heimischen Sofa. Abends suche ich dann Ausgleich bei Sport.

Es ist schon verrückt wie oft ich mein Schlüsselloch anbiete, das ich ab und zu auch einen Schlüssel finde stimmt mich froh, das noch niemand abgeschlossen hat darüber wird nach zu denken sein.

Es sind Zeilen wie diese die entstehen beim aufwärmen für Volleyball, schlagen der Federbälle beim Badminton oder wenn 3 Finger sanft in das Loch einer Bowlingkugel gleiten und zum Strike Wurf ansetzen. Wochenlang habe ich über den Trick dahinter nachgedacht, dann habe ich es versucht mit einer schweren Kugel dessen Löcher ich mit meinen zarten Händen nicht richtig greifen kann. Doch dann schlägt es hinten ein und aus Kraft wird Energie und alle Pins fallen oder besser gesagt 220 Stück von 300 möglichen. Im Bowling ist es also wie im Leben auch, es ist ein langer Weg zur Perfektion sie zu finden braucht lang, viele werden sie nicht erreichen und sich mit dem zufrieden geben was sie schon haben, ich bin da anders untersuche jedes Detail eines einzelnen Tages und einer langen Woche, manchnal fühlt es sich wie das qualvollen Abarbeiten von Listen an, im andernden Moment überrascht mich meine eigene Ablehnung zum Leben, ich darf ein nein nicht akzeptieren, denn ein Nein heißt Isolation und das kenne ich aus alten Tagen die ich nicht und nie wieder will.

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My enemy

And you could be my remedy

If you could show me love

If I could stop remembering

All the time that you used up

* aus CHVRCHES My enemy

Ja es ist wahr und trotzdem muss ich mir die Frage beantworten was ich mir von dem ganzen erhoffe.

Wenn selbst das härteste Mobbing nicht hilft. Es ist meine Entscheidung und so sehe ich das erste mal nach Jahren wieder brauchbare Bilder und lausche einem kleinen voice clip. Es ist alles noch nicht klar was das soll und eigentlich ist es auch nur eine Randnotiz in dem allem was deutlich wichtiger ist.

Ich gehe meinen eigenen Weg. Ich bin dabei meinen Kopf durch zu setzen bis es Fristen hagelt. Andächtig sitze ich im Backstagebereich, bin Glücklich und kann das nicht zeigen weil ich heimlich auf was falsches hoffe.

Das Maifest interessiert mich nicht, weil ich solche Tage mit Sport verbringe und meine Freizeit sorgfältig plane.

Party brauche ich nicht. Da ist mir ein Ausflug am Sonntag zum Müggelturm und ein Rundgang durch die Altstadt in Köpenick wichtiger.

Ich suche ständig nach neuen Wegen und so entspanne ich erstmals Sonntags nachmittag in einem Garten und lausche der House Musik, etwas tanzen darf es auch sein. Später fahre ich mit einem Rad durch Friedrichshain und esse Ramen in japanischer Atmosphäre. Ich teile. Zeit, es ist jede Woche ein neues Ratespiel mit wem, wann und wo, aber ich liebe den Kampf den Streit und wenn am Ende alles gut wird.

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Tanz in den Mai

Sometimes life plays tricks on you, to keep your life excited. Keep following your heart of happiness and everything is coming the way you need it to be.

Sprüche vom Kalenderblatt. Es kommt in einer Phase in der ich denke und weiß nichts ist voraus zu ahnen. Erst suche ich mein heil in der Flucht. Es ist heiß in Magdeburg, ich beweise mir selbst das ich noch springen und tanzen kann, auf MIA. Konzerten. 9 Jahre musste ich auf dieses Foto warten, es bedeutet mir was und es ist auch nicht erzwungen. Es ist meine Vergangenheit die mir plötzlich unheimlich oft über den Weg läuft. Erst 2008 dann 2013. Was will jemand nach 5 Jahren so plötzlich von mir, es wirft mich kurz aus dem Konzept und ich tanze verrückt auf den Balkon.

Tags später entspanne ich bei LEA im übervollen Musik & Frieden. Ich weiß mit meiner Platzangst umzugehen und stehe luftig an der Tür. Wie froh bin ich doch neue Musik schnell zu entdecken.

Es treibt mich durch eine Woche. Ich esse moderat, schaue Fußball und Teile Zeit mit mir selbst und dem Kaiser von China. Es vergeht ein langes Wochenende, Party kann ich auch aber noch interessanter sind Eindrücke von einer unscheinbaren Dinner Party.

Da sitzt du auf einmal im asiatischen Stimmengewirr und durchlebst die Phasen einer solchen Party. Du verstehst nichts und wagst dich an ein Gespräch mit deutschen Gästen. Nichts ahnend wer da genau neben dir sitzt verschlägt es dir am Abend danach bei der Recherche fast die Sprache. Da bin ich mit meinem 4 Bildern von einem Künstler wirklich arm, es gibt noch viel zu tun.

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Weiß

Ich habe nicht nur das Jahrzehnt gewechselt, sondern auch gleich die Haarfarbe. Und so enden die 20er Jahre mit dem Besuch beim Friseur und der Umsetzung einer Idee die ich schon einige Monate mit mir herum trage. Von Aschblond zu weißblond, als Pate steht Benjamin Jarvis, echt cool das ich mich das traue und so positiv sind auch die Reaktionen Tags danach, denn mein neuer Look überstrahlt alles an einem perfekten Tag an dem ich nach der Arbeit exklusiv Eis essen gehe und Abends mit 12 Freunden Fleisch und Gemüse Grille und später bei einer Art Night kreativ werde.

Natürlich kommen jetzt die Fragen, ob ich mir was spezielles vorgenommen habe für das neue Jahrzehnt oder ob ich einfach so weiterleben will wie bisher.

Sagen wir mal so, vieles ändern werde ich nicht, dafür bin ich gerade zu sehr Fluss. Es ist eher die Idee noch konsequenter zu sein. Meine Wohnung habe ich jetzt wirklich im Griff, ich lasse nichts mehr liegen habe das Meisterwerk einer Freiheitsstatue gleich aufgehangen und das Poster zur Nie wieder 20 Tour Tage später auch.

Ich bin ausgebucht für die nächsten Tage, ich tue das was sozial gut ist! möglichst viel Kontakt und sich selten zurück ziehen und nachdenken, dann schon lieber raus gehen, auch mal bewusst allein etwas entdecken bei Essen und Musik von Panda Lux.

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Ist das eigentlich schlimm?

Um diese Frage kreist sich alles. Im Fokus steht in erster Linie das älter werden, aber auch die Frage was ich mitgenommen habe in meiner längeren Abwesenheit von mehreren Wochen, gespickt mit 14 Tagen Kreuzfahrt und 10 Inseln zwischendurch.

Es folgt also ein Beitrag der mir mehr am Herzen liegt als jeder andere zuvor, weil die Aufgabenstellung und Erwartungshaltung an mich selbst nie größer war. Es geht um mehr als einfach nur runter zu schreiben, nein an diesem entscheidenden Punkt in meinem Leben ist es gleich ein ganzes Jahrzehnt was hinter mir liegt.

Und so habe ich gesucht unter und über Wasser, im dichten grün und weißem Sand und gefunden schließlich in der Galerie, weil ich keine Angst vor der Kunst habe. Das Bild hat mir vielleicht gar nicht mal so sehr gefallen aber der Titel dazu ist es, der alles überstrahlt.

Life is fun, sometimes dumb, sometimes we laugh and cry, but we always try.

Und so geht es also weiter im Leben, ich werde nicht aufhören zu probieren. Für mich gibt es nur schwarz und weiß und ich will immer weiß. Eigentlich geht es mir gut doch ich will mehr, ich habe alles was ich brauche doch ich will mehr.

Und so verbleibe ich mit dem einfachen Satz. Dieser Text trägt meinen Namen, denn ich bleibe das Fundament.

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Eiskalt

Ich bin mal wieder durchgeprügelt durch die Woche, eiskalt im Herzen und von den Temperaturen her sowieso.

Da war dieser kurze Moment am Montag Abend. Soll ich oder soll ich nicht zum Badminton gehen, doch kaum ist die Frage gestellt, bin ich auch schon wieder im Rhythmus, telefonieren, kurz essen und dann weiter zum Sport. Ein lustiger Abend, wie immer sportlich wertvoll und am Ende besonders lustig, bei Reiswaffel und diesmal fliegen wir auch nicht bei Edeka raus weil wir zu laut unsere schwulen Witze reißen.

Der Wind schneidet eisig durch die Straßen der Großstadt, die Finger frieren bald ab und doch bin ich da wo ich gehöre, draußen auf der Suche nach einem neuen Rucksack, Begleiter für den Alltag, neumodisch auch Daypack genannt. Eine erste Idee in der komplexen Suche zwischen Form, Funktion und Design endet im Schneidersitz und koreanischen Köstlichkeiten.

Verwunderlich das ich schon einen Tag später eine Entscheidung treffen kann, das bin gar nicht ich, der so eine Aufgabenstellung eigentlich bis ins kleinste Detail durchleuchtet, aber das ist jetzt auch so eine Angewohnheit, Dinge noch schneller zu entscheiden, oberflächlicher, das Leben in Hochgeschwindigkeit sozusagen. Und so schaukelt sich der Mittwoch zum perfekten Tag auf, bei Wiener Schnitzel und später mit 2 Freunden im Dampf. Nur ein kleines Detail stört als ich nachts den heiligen Tempel der Untriebigkeit wieder verlasse, eine falsche Handbewegung, eine Unachtsamkeit und dann passiert das was in 7 Jahren nicht passiert, ein Diebstahl passiert und mich juckt es irgendwie kaum. Der Gegenstand schlechthin dem wir mehr Berührungen am Tag widmen als unseren Partnern einfach so weg. Nicht einmal 24h dauert es da habe ich schon wieder Ersatz besorgt und eine neue Marke dazu auch noch, das zeigt doch wie wenig emotionale Bindung ich doch aufbauen kann.

Ganz so spurlos geht es dann doch nicht an mir vorbei, in mir brodelt es gewaltig muss ich doch alles neu aufsetzen und gleichzeitig überlegen was davon notwendig ist. Einige Tage lang habe ich damit gekämpft, die große Revolution ist es nicht geworden, ist aber auch nicht notwendig, denn wir sind im März und damit lohnt es sich erstmals einen Monat weiter zu schielen. Eine großartige Idee die ich wochenlang mit mir runtrug und gut verheimlichen konnte, feste Zusagen von Freunden, sind genug Vorbereitung für einen Tag an dem ich nicht nur das Jahr sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt wechseln werde und damit steht auch eine wirkliche große Veränderung an von der keiner weiß. Sowieso habe ich seit einigen Tagen ein komisches Gefühl in mir, es scheint so als ist nach 29 verdorbenen Jahren doch noch nicht alles verloren. Ich denke über Dinge nach die so nie waren und vielleicht muss man erst 30 werden um am vermeintlich richtigen Ufer zu schwimmen.

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Nothing 2 lose

Jonathan ist Kellner. Guter Job mit dem Lackieren übrigens, aber eigentlich ist das selbstverständlich und ich bin viel mehr als das. Ein guter Spion auf alle Fälle, der ständig beobachtet und jedes Puzzleteil zusammensetzt, ein gutes Team habe ich auf alle Fälle auch. Menschen zusammenbringen kann ich auch, Events veranstalten sehr gern sogar und am Ende laufe ich durch Kreuzberg und sauge auf wenigen 100m Ideen für mehrere Tage auf. Kalt ist es sowieso, aber Berlin ist einfach zu lebenswert als das man sich einfach drinnen verkriecht. Außerdem ist das alles schon mal da gewesen. Vor 2 Jahren bin ich genau so dick eingepackt gewesen und geschadet hat es mir auch nicht. Was auch schonmal da war ist die Feststellung, immer dann wenn ich denke das Leben verstanden habe kommt etwas um die Ecke was ich nicht fassen kann, diesmal ist es ein unscheinbar wirkender Modestore in Kreuzberg. Hier gesellt sich ein hochwertiges Stück an das andere und dann taucht da etwas auf, ein einfaches weißes T-Shirt mit einem Print, das Motiv bin ich, ein großes Schiff, die Farben, das bin ich, bunt und es scheint so als wollen sie nicht zusammenpassen tun es aber doch. Dann gibt es da noch einen netten Aufnäher, auch bunt aber anders, fast schon konträr zum oben gezeigten, mit einem Strandmotiv auch sehr schön. Dann schreiben Sie noch Prada drauf und zack wollen sie mal eben 320€ für haben. Aber vlt rechnet man in diesem Regionen anders, das weiß ich doch nicht.

Es war viel die Tage . Ich habe Licht bei Skalar gesehen, überragend fande ich es nicht, nicht einmal überraschend. Scheinbar wird es immer schwerer einen Großstädter zu überzeugen.

Besser war es da schon bei irgendeinem KunstFotografieInstallations Festival in der Wolke zu schweben und völlig entspannt zu sein.

Das bin ich auch genau jetzt wo sich der Druck gelöst hat, auf bald BOY PWR.

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All stars

We all stars, we are one

We light up the night like a black sun
We all shine, we are chrome
And we are shimmering

*aus All Stars – Martin Solveig feat. Alma

Ich weiß nicht wer mir diese Melodie ins Gehirn gepflanzt hat, aber irgendwann Donnerstag war sie da und dann wollte ich sie immer und immer wieder hören.

Es ist dieses älter werden. Ich finde es total schön, umso älter ich werde, umso mehr kann ich erleben, um davon zu erzählen. Ich brauche immer Stoff zum Schreiben und deswegen hatte ich mir die letzte Woche auch extra voll gepackt, so sehr das ich Sonntag Abend kotzend im Bett lag und es dann fast ein bisschen bereuhen sollte.

Aber zuvor war eine Perfektion von gewohnten und neuen Kontakten.

Flexibel sein und nachdenken hieß es am Montag im Kino. 7 von 10 für Wind River im Sneak. Wahrscheinlich hat der Film mehr Tiefe als ich es erahne. Für mich ist es mal wieder ein Thriller in weißen Landschaften und Tristesse so ein bisschen wie der Ort wo ich herkomme, auch wenn man das fast vergessen darf, aber eigentlich auch nicht sollte.

Kulinarischer Hochgenuss, einige Entdeckungen machen hieß es am Dienstag. Erst tafeln sie Thai BBQ im Khwan auf dann tanzen wir noch in der Teledisko ab.

Ausspannen und andere Entdeckungen machen hieß es am Mittwoch im Schaum wo man so schön entspannen kann. Aufgeheizt fährt mein Körper mit mir nach Hause.

Viel Neuland gibt es am Donnerstag. Erst einen Bowlcut 3.0 , übrigens nur eine Vorstufe vor der großen Veränderung und dann beim Bowlen die Pins fliegen lassen. Es ist ein bisschen Bezug zu einer Sportart die ich jahrelang betrieben habe, nun lasse ich das erstmal einmalig in großer Runde modern aufleben, das da so eine Art 2 wöchiges Hobby draus werden könnte, ich glaube schon.

Ein bisschen tiefer ins Detail gehen muss ich wegen Freitag, weil es mich selbst beim duschen am Samstag noch beschäftigt hat. Ich hatte eine Begegnung, sie war so vieles, aber vor allem dunkel und wenig kommunikativ und trotzdem ging es in den wenigen Sätzen zwischen einem 28 und 29 jährigen um genau dieses Problem des älter werdens, das man irgendwann einfach nur noch Stundenlang vor dem Internet sitzt, nichts passiert, bis man es irgendwann nicht mehr mag. Dann fängt man an sich Alternativen zu suchen und trifft sich da wo es dunkel ist. So richtig stolz sein weil ich darauf jetzt nicht, aber muss ich auf anderer Seite auch sagen, habe ich mich doch etwa getraut wo vor ich so oft zurück schrecke, ich habe jemanden angemacht und eine positive Reaktion bekommt und das schafft Selbstzufriedenheit und Vertrauen.

Den Samstag habe ich mir dann auch noch vollgepackt mit Freundschaftszeit, Sport und der aberwitzigen Idee nachts noch Pancake zum Essen,um nachts im Club lang zu tanzen. Die Nacht wurde kurz das essen lag mir schwer im Magen und Sonntag kam alles wieder raus. 2 Tage hat es gebraucht jetzt sitze ich wieder Sortiert hier und bastel an neuen Plänen.

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Wundere dich nicht

Wundere dich nicht, über diesen schönen Blogeintrag.
Alles, alles ist gut, wenn es so läuft wie diese Woche.

Montag, Montag ja da fängt die Woche an. Badminton, das wird gespielt und danach ein Getränk im Edeka genommen, wie die Penner in der Sitzecke. Es sinkt für sie das Niveau.

Dienstag, Dienstag ja da bin ich spontan. Nur ein paar Minuten zu Hause auf dem Sofa entspannt, doch kurze Zeit später sitze ich schon wieder in der Tram, einmal hinein in das richtige Friedrichshain. Einmal Limonade in der Getränkefeinkost kaufen, dann schnell eine Schüssel BBQ Schwein, Kimchi, Pak Choi und Reis im Nyom. Danach reicht die Zeit sogar noch für ein Vorgespräch mit K., das ich älter werde ist ja kein Geheimnis, das ich großes plane nun vielleicht auch nicht mehr.
Gemütlich klingt der Abend aus im Kino, leider war der Film nicht ganz so gut, nur eine 6 von 10 für „downsizing“ dafür 10 für Spontanität und freundschaftliches Limonade und Popcorn teilen.

Mittwoch, Mittwoch ja da fühle ich mich fit. Plane meine Zeit knapp und fliege aus zum treffen mit jemand neuen. Endlich hilft er mir sich zu entscheiden, neue Air Max 90 werden es in dunklem blau und weißer Sohle. Neu Geschnürt in weiß habe ich sie auch schon und damit geht es bald raus und los. Das Abendessen im schwulen Kreise darf ich natürlich nicht vergessen, essen gut, aber für meinen Geschmack etwas zu ruhig.

Donnerstag, Donnerstag ja da gönne ich mir eine Pause. In Vorbereitung auf das Wochenende soll etwas Ordnung machen und eine Pause reichen.

Wochenende ganz kompakt, im Zug nach Hannover sitzen und Aida Freunde treffen, spontan das Bedürfnis nach Pizza befriedigen und Abends beim Dschungel einschlafen.

Neues entdecken heißt im Garten spazieren gehen und den Schmetterlingen beim fliegen zu sehen. Im Großkaufhaus Mittag essen und dann großartige Kunst genießen. Es folgt eine Pause und europäisch vietnamesisches essen ehe ich mich in Bargesprächen bei Berliner Sound probiere. Die Zeit reicht noch für einen kurzen Tanz zu Eurodance bis es bei Hyper Hyper zu peinlich wird.

Sonntags sitzt man beim Frühstück und so muss man sagen, Hannover präsentiert sich modern, sicherlich 2-3 Jahre hinter der ganz großen Metropole aus der ich komme, aber zum Glück auch nicht ländlich. Ich komme wohl wieder im Sommer aber jetzt heißt es erst mal Berlim erobern, eine ganz volle Woche steht an.

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I get overwhelmed

Ich werde überwältigt, von Gefühlen die so lange nicht da waren.
Die Überschrift entdeckt von einer Band die den dunkel Raum im Namen tragen und ein schönes mystisches Stück geschrieben haben.

Da sitze ich nun im dunklen Garten, morgens kurz vor Sonnenaufgang und denke darüber nach was habe ich falsch und was habe ich richtig gemacht die letzten Stunden.

Es ist mehr richtig als falsch machen und wenn überhaupt dann geht es eher um das nicht machen. Nach so vielen Jahren Club Kultur reduziere ich es aufs tanzen, das ist gut so und Kernelement meiner Leidenschaft für die Nacht, aber so langsam erkenne ich Club kann mehr sein als nur Musik. Da liegt Liebe in der Luft und ich will ein Teil davon sein.

Dafür tue ich unfassbar viel, gehe Konsequent meinen Weg mit 3 mal Sport die Woche und einem Workout zu Hause.

Ich denke über Zucker reduzierte Ernährung nach, vielleicht ist dass das viel schlimmere Gift als Fleisch.

Es ist der unfassbare Drang mehr zu wollen und besser zu werden, natürlich ist das nicht immer ganz so wahr, manchmal bin ich auch einfach nur faul und knicke gegenüber mir selbst ein, dann ist Zeit allein angesagt und das tut auch mal ganz gut so, auch wenn ich das erst nicht so wahr haben will.

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Ein Jahr startet 

Die ersten Tage, die erste Woche, ein Jahr startet. Selten bin ich so glücklich und sortiert in ein Jahr gestartet. 

Ich hatte ein Ziel, es war immer mal Thema hier, minimalistisch und besser zu werden. Jetzt ist der erste Teil fertig, da wo vorher eine Mischung aus Ablage, Arbeitsplatz und Essensplatz war, ist jetzt mein Platz im Friedrichshain. Ich habe alle Dinge entfernt die stören nur die rote Zuckerdose und der Abreißkalender sind geblieben. Dahinter ist ist ein Poster und ein Glücksbringer, mehr nicht. 

Ich werde das jetzt durchziehen Schrank für Schrank befinde ich mich im Optimierungswahn. 

Die erste Woche war gut, weil ich einen gesunden Qurschnitt durch mein Leben erlebt habe. Ich habe meine Grenzen auf einer Party Silvester ausgetestet, danach war ich platt, trotzdem gehört das weiter zu meinem Lebensentwurf. Ich habe viele Freunde getroffen genau da wo ich mich wohlfühle und glücklich bin, entweder auf Geburtstagen oder privat und ganz wichtig dabei werde ich nicht müde die Stadt zu entdecken. Das erste Eis des Jahres ist schon im Januar geleckt und gut essen war ich auch. 

Nun heißt es den Blick schärfen für die nächste Woche, die treffen die anstehen und die Zeit die ich für mich allein verbringen will. Wenn ich wirklich perfekt sein will muss ich mich aber noch mehr öffnen, spontan sein in einem Moment den ich nicht erwarte und endlich das Rätsel lösen.

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Mein Herz schlägt langsam Falten

Diese wunderschöne Überschrift ist genau in dem Moment entstanden, zwischen schließen der Bürotür und auf dem Weg in den Feierabend sein.

Kein spezieller Tag, ich war weder auf dem Weg zu einer Verabredung, noch einer Vereinsaktivität und auch nicht mit irgendwelchen Freunden verabredet, nein ich tat etwas viel wichtigeres.

Diese Überschrift ist in der Lage gleich zwei Themen abzudecken. Da geht es einmal um das eigene älter werden und das der Freunde gleichermaßen. Diese zählt man im Laufe der Zeit umso intensiver und deswegen ist es auch so schön Geschenke zu besorgen.

Und da geht es auf der anderen Seite um dieses ungute Gefühl für jemanden Gefühle zu empfinden und nicht zu wissen ob diese auf anderer Seite erwidert werden. Man könnte dem natürlich ganz einfach aus dem Weg gehen, aus den Augen aus dem Sinn, aber nein wir müssen uns ja jeden Mittag über den Weg laufen.
Da sitze ich nun, der Blick starr, es ist ein Augenschmaus keine Frage,  auch ein Gaumenschmaus weil es meistens wirklich schmeckt in der Kantine, aber es gibt Tage da schmeckt es mir nicht mehr so gut, da ist der Blick leer und ich Blase die Backen auf und Grübel darüber was ist der Kieselstein an Information den ich im Sand der Informationen bei Facebook gefunden habe wert. Ist es nicht ein bisschen verrückt die Namen der Auszubildenden zu lesen und in Facebook zu übertragen und dann den einzigen Treffer den man hat zu nutzen um die Freundesliste zu studieren und da jemanden zu finden der vom Aussehen her passt, aber nur mit einem Bild von 2013, einer Altersangabe die passt und dem Hinweis Thailand der auch passt.

Habe ich nicht vor kurzem teuer dafür bezahlt meine Neugierde nicht im Griff zu haben und geht es jetzt schon wieder los.

Natürlich muss ich das endlich lassen, denn von alleine geht das nicht vorbei. Was ich mir offen lasse ist die letzte Chance, so wie sie heute ganz plötzlich und unvorbereitet über mich kam. Unser Feierabend wird sich sicherlich bald mal wieder überschneiden und dann hinzugehen und was nettes zu sagen ist keine Schande, besonders dann wenn ich mit einem Nein fast schon rechnen muss.

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Everything is Not enough

Aufgeschnappt, weil es auf dem T-Shirt von einem Lockenkopf stand, der im Club tanzte.

Das ist es also das Motto für 2018, alles und trotzdem nicht genug. Ein ganz kniffliges Jahr liegt da vor mir, weil ich nun das 7. Mal in Folge ein Jahr in Berlin beginne, kein verflixtes siebtes Jahr, aber erneut mit der Aufgabe noch mal eine Schippe draufzulegen. Während andere darüber nachdenken wie sie etwas entschleunigen können, suche ich nach Möglichkeiten die Zeit zwischen Montag und Sonntag noch effektiver zu nutzen.

Die Liste ist lang und beginnt damit über den Fleischkonsum nachzudenken, sicherlich angestiftet vom Freundeskreis, aber die ganze Gänsekeule mit Knochen die da Weihnachten serviert wurde, das war mittelalterlich, es muss moderner gehen.

Die Ziele sind klar gesteckt, die Augen offen halten für tausend Möglichkeiten, trotzdem ein klarer Fokus auf bestimmte Tag und ihre sportlichen Aktivitäten, besser essen gehen an den anderen, zu Hause an den Muskeln trainieren, um Schlussendlich einfach nur noch hübscher zu werden. Ich werde bald 30, nichts hält mich auf.

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