Ich packe es

Plötzlich Lust bekommen, es ist doch halt mehr als einfach mal in den Urlaub fahren, denn am Ende will alles mit umziehen, die Klobürste auch. In diesem Sinne steht dann oben auch das was mich gerade antreibt, ich packe es und in der Tat, ich bin sehr weit gekommen. 10 Tage  auf Sparflamme leben, am Mittwoch schon mal die Schlüssel übernehmen und die ersten Dinge reinstellen, in das noch leere Schmuckstück im Friedrichshain.

 

Einfach mal mutig gewesen, einen handgewebten Teppich im Moroccan Sunset Design bestellt, buntes Muster mit Pfeilen die mich nach vorn treiben werden. Darauf darf aufgebaut werden, schauen wir mal wie es weiter geht.

 

Ansonsten vieles beim Alten. Mein Sportprogramm mal eben auf 0 reduziert, um etwas mehr Zeit für Freunde zu haben, eigentlich ins Kino gewollt, dann nicht geschafft und halt Pizza essen gewesen. Wedding ist wild, mit Wedding werde ich nur langsam warm.

 

Ein bisschen geschlendert durchs Möbelhaus, MIA. mal wieder live gesehen Umarmung von Mieze abgeholt, das alles auf dem Rooftop ohne Aussicht, blöd. Trotzdem ich liebe diese lockeren Sommernächte mit Freunden die ich so zwanglos habe.

 

Nächste Woche vielleicht mehr, vielleicht auch weniger.

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Extreme Neigungen

Stell dir vor du hast einen Freund, du teilst Zeit mit ihm und dein Herz freut sich.

Stell dir vor du hast viele Freunde, du teilst viel Zeit mit Ihnen und dein Herz, fragt besser nicht, am überschäumen.

 

Einer meine Freunde wollte es so, also erst Asia Essen und dann nach KW kurzgesagt, lang gesagt dann eher doch Königs Wusterhausen oder doch Königs Wuuusterhausen, keiner weiß das so genau und da sitzen sie dann bei abkühlender Sommerluft und lauschen den Tieren die Menschen streicheln, die Bank hat eine extreme Neigung, einer sagt ich habe eine extreme Neigung wegen meiner na ihr wisst schon, was für ein Witz, was haben wir gelacht.

 

5 jähriges Berlin Jubiläum gehabt, so ganz unbemerkt, nicht wirklich gefeiert, dafür einfach mal die Woche durchgelebt. Hättet ihr mich vor 5 Jahren an so einen Ort wie die Grießmühle entführt, mich hätte es vor Sprachlosigkeit einfach umgeworfen, jetzt aber spaziere ich wie selbstsicher durch das Labyrinth der Liebe, sitze im dunklen Raum und streichle seine zarten Hände oder spiele einfach Pong, it´s a friendly game.

 

Projekte, Projekte, Projekte, Kisten packen hier, sich über Sofadesign mit sich selbst streiten da und ganz nebenbei noch die Türen für den Kleiderschrank zusammenstellen. Bald, seht bald, nah dran an der magischen 14 Tage Marke wird es hier etwas chaotischer im Sammeln von Ideen und Finden von Fragen und Lösungen.

 

Ich gebe ab, bis nächste Woche.

Große Poesie

Geklaut: „Manchmal denke ich, dass wir als Single wirklich eine andere Gestalt haben. Wenn wir nach einem Partner suchen, haben wir Ein- und Ausbuchtungen wie Puzzleteile und halten ständig nach dem Gegenstück Ausschau. Als Single hingegen sind wir glatt und rund und selbstgenügsam und können uns nicht mehr nahtlos in andere Persönlichkeiten einfügen. Es sei denn, jemand ist wie ein großes rundes Vakuum, was natürlich wenig attraktiv ist.

* aus: Nein! Ich möchte keine Kaffeefahrt von Virgina Ironside

Selbst geschrieben: „Diese Woche war mein Leben wie der Punkt auf dem i, nicht nur ein simpler Kreis, ausgemalt viel perfekter“

 

Schön ist es, wenn der Muskelkater nachlässt und die Endorphine ausgeschüttet werden, dann sind diese kleinen Dinger die sich Glückshormone nennen. Jedenfalls bin ich dieses Wochenende rangekommen an meine körperlichen Grenzen, habe unglaubliche 18 Stunden auf dem Badmintonfeld gestanden und das alles nur um einem Projekt näher zu kommen. Vom C Spieler will ich mich zum C+ Spieler mausern, ein kleiner Schritt eigentlich, aber im Detail unglaublich schwer zu gehen. Liga spielen will ich, ab September, das ist also bald, montags die Heimspiele, am Wochenende die Auswärtsspiele in Berlin, kurzum der Herbst wird sportlich und ich habe eine eindeutige Priorität, dessen Tiefe und Faszination ich gerade erst erkenne.

 

Das alles gilt es zu entdecken vom Ring aus und da sind wir schon bei dem 2. Projekt das mir im Kopf rumgeistert und es ist wirklich so, es vergeht kein Tag wo ich nicht schon virtuell in meiner Wohnküche stehe und in weißen klaren Linien male, was mal das schönste meiner neuen Wohnung sein soll. Über das genaue Design des Sofas bin ich noch unschlüssig, ich schwankte zwischen klar und einfach oder doch einen Hauch extravagant und als haptischer Typ muss ich sowieso alles anfassen und fühlen, ich bin da kompliziert oh mein Gott.

 

Dabei gehen all die anderen Dinge fast unter, im Park zum Sport, zum Kochen beim Manager, hart gehen wir ins Gericht miteinander, das Gericht was ich koche schmeckt eher bescheiden, China kann er halt nicht der kleine mit den blonden Haaren die wieder so perfekt sitzen das es zum Daten mehr als reicht, entsteht da wohl mehr oder stehe ich mir da selbst wieder im Weg, ich rundes Puzzleteil.

Chaotic

From the outside point of view my life seems to be running in a very orderly and regularly way. Just doing some sports, meeting friends, going out for a dinner and have time for myself. But when you take a look a bit closer you see, I drive much through the city, I have so many friends who like to spent time with me and end of the discussion is, to bring this all together is every week a challenge, simply chaotic.

 

Just start on Monday, maybe the reason why doing this blog in English today. Visiting J. for a short round Kubb and then going to the Gleisdreieck, introducing a new person to other players, doing this all in English, it´s a lot of fun. I found a person completing my friends circle just on that way, so cool.

 

So trying something new this week, going out for a typical Chinese restaurant. Ordering in Chinese language is like getting lost in the own city, so beautiful. Take some cucumber in a spicy style. The chicken in a broth out of glass noodles, mushrooms and spices which I cannot assign, is not really my taste, good that my friend ordered this. I take some beef in a bed of vegetables, seasoned powerful with cumin is more my style.

 

So just flying to the weekend. After a long period of time I decided to take the way to good old Saxony, just visiting my parents, there care dog, a very calm and sweet dachshund, this translation is very crazy but obviously right and last but not least my grandma and grandpa in there new flat. It was how I expected it, nothing special, just have some traditional DDR food, going out for collecting some ideas for my new room and just coming back happy to Berlin. All good.

Ganz nah bei mir

Rausgeklettert auf den Balkon, dieses eine Lied gehört, diesmal ohne Xylophon Begleitung, weil ich es verliehen habe, glücklich gewesen an diesem Abend.

 

Wenig später schon, im Bett liegend, an das Ende denkend und an alle die, die es schon erreicht haben, danke dass wir mit dir tanzen, lachen, singen und schwitzen durften, du wirst vermisst.

 

Ganz nah bei mir ist einer dieser Artikel, der tiefer geht, näher dran ist an der eigenen Reise zum Ich, als die letzten zuvor.

 

Letzte Woche habe ich noch einen menschlichen Fehler gemacht, ein einfache Tut mir Leid hätte ausgereicht, aber in meinen Kopf waren eher S Bahn Abfahrtszeiten, simple Ausreden und das Schimpfen auf andere, als dieser einfache Satz. Jetzt sitze ich hier und gleiche die Schuld mit einem Gyros vom Drehspieß aus, komme zu spät zum Völkerballtraining, lasse mich von fremden beeinflussen  und fange mir die nächste Rüge ein.

 

Menschlich bin ich trotzdem weiter gekommen diese Woche, ich habe alle Pläne aufrecht erhalten und neues entdeckt, das wichtigste was ich gelernt habe ist, Erfolg ist nicht so wichtig, lieber dieses Teamgefühl, Nudelsalat machen, tanzen, anfeuern und eben ein Nein an einer Stelle akzeptieren an der es andere nicht können, das hat mich Stolz gemacht und finden andere sogar cool. 2 schöne Nachmittage im Sand bei der Strandvölkerballweltmeisterschaft, das bleibt.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine lockere lässige Freundschaft zu führen und so diskutieren wir über E Zigaretten und Langzeitstudien zu Bananen, es endet friedlich mit einer Kakaolimonade auf dem Balkon, es ist einer dieser freudschen  Versprecher der diese Woche bereichern soll.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine locker lässige Freundschaft zu führen und so sitzen wir gemeinsam in der selben Bahn auf dem Weg zum Abendbroten mit Freunden, das wir Stühle und Tische erst selbst raustragen müssen und der Kellner seinen Berliner Humor spielen lässt, ist Teil des Konzepts sich wohl zu fühlen. Am Essen und so scheint es, das ist das wichtigste gibt es nichts zu meckern, Bruschetta aus dem Ofen, eine säuerlich scharfe Soljanka, eine leicht cremiges Schweinegeschnetzeltes und ein Eis mit Cookies und Sahne, es gibt eben nichts zu meckern.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee nach neuen Clubmöglichkeiten Ausschau zu halten. Ich weiß jetzt was ich nicht brauche. Ich brauche keinen Darkroom, keine Transe die Schnaps ausschenkt, keine Transe die eine Show bietet, keine Tombola, keine Karaoke, keinen Aktionsfloor, keinen Candyboy, keine Fotowand, kein Kuchenbuffet, keinen Discobus, kein Karussell, keine Wurf Bude, keine Mega Hollywood Schaukel, keinen Mann mit Mega Brüsten, keine Frau mit Bart, keine Wahrsagerei und vor allen Dingen keinen Türsteher der mir sagen will das ich in locker lässigen Jogginghosen hier nicht reinkomme, weil wir da drin ja so ein gewisses … und dann traut er es sich nicht einmal auszusprechen, Niveau haben. Es ist viel zu einfach die schwule Partyszene in einem langen Schachtelsatz nieder zu schreiben. Da können die Schwulen und Lesben in Zukunft schön allein im Kreis tanzen, ich habe ganz spontan den nächsten Schritt gemacht und bin ausgegangen zu Techno, House und 80&90 Trash Pop und diese Party war besser als alles was ich im ersten halben Jahr gesehen habe, ein Hoch auf Birgit und sein Bier.

 

Und gerade fühle ich, das ist gerade erst der Anfang, einer neuen Club Zeit, ich habe noch mehr als 28 Jahre vor mir, hoffentlich. Guter Plan, gute Nacht.

Danke für nix

Ich nehme das Motto des diesjährigen CSD in meine Überschrift auf, auch wenn ich dieses Jahr nicht persönlich dabei war. Sommer 2016 läuft anders als gedacht, aber für was steht dieser Sommer eigentlich.

 

Erinnern wir uns zurück.

 

Sommer 2012: Angekommen in Berlin, neue Freunde, viele neue Erfahrungen, Diplomarbeit.

Sommer 2013: Arbeitslos, die erste Liebschaft, neue und alte Freundschaft, ein Tanz auf der Rasierklinge.

Sommer 2014: Der erste Job, die zweite Liebschaft, eine unglaubliche Reise nach Japan, die wohl beste Zeit oder?

Sommer 2015: Der zweite Job, keine Liebschaft, sich selbst vollkommen neu entdecken.

 

Und jetzt?

 

Nach dem Motto für 2016 suche ich noch. Die AIDA Kreuzfahrt hat es eingeläutet, die Freunde mit denen ich die Zeit verbringe begleiten es fort, aber es scheint so, dass das ganz große Finale mir noch bevorsteht. Jede Woche ein kleiner Schritt, der Speditionsauftrag ist unterschrieben, 3 Kisten warten im Wohnzimmer, um gefüllt zu werden, aber vorher erstmal Leben.

Ganz entscheidend für diese Woche war ein sehr schöner Satz. Ich halte nicht viel von diesem Trend, immer nur am Smartphone zu kleben, Pokémon zu fangen, Spots abzulaufen und Chats zu führen, dafür ist die Welt doch viel zu schön. Also raus mit echten Freunden zum Völkerball und Badminton, nach Brandenburg zum Musikfestival und auch mal absagen müssen, weil sich Arbeit einen Tag in Knechtschaft verwandelt und ich den nächsten Tag darunter leide und allein sein möchte. Zum Glück hat es nur einen Tag gedauert und Sonntag kann ich sagen, die Sonne scheint mir aufs Gesicht und ich freue mich mit euch.

Fütter dein Gehirn

Am Montag gleich die Schockdiagnose, vom ganzen deepthroaten und Schwänze blasen haben sich 2 kleine Löcher in die jeweils hinteren Backenzähne, hätte ich das vorher gewusst, man sollte halt manche Sachen nicht so tief in den Mund nehmen, oder besser putzen, ein Auftakt mit einer Mischung aus Spaß und Ernst also.

Ich habe mir mal die Statistiken angesehen, letzte Woche melde ich mich zurück aus der Sommerpause und ausgerechnet einen Tag vorher verirren sich 34 Besucher auf meinen Blog. Da stimmt doch was nicht, dachte ich mir sofort und weiß natürlich auch gleich warum. Da muss es auf dem Festival zu Hause wohl doch Empfang und Smartphones gegeben haben um nochmal kurz zu mobben, das nicht mal was sinnvolles dabei raus kommt und man sich jetzt jemanden anderen sucht, so ist das halt.

Ich bin froh im Trend zu sein, vor einer Woche noch wäre so eine Jugendsprache undenkbar gewesen, doch jetzt auf einmal liegt Lockstoff beim Griechen und Menschen versammeln sich mit Ihrem Smartphone in der Hand, um ein paar Pokémon zu fangen, wir machen da mal eben mit im Volkspark Friedrichshain, doch die Server sind down, also machen wir das was man Samstags eben macht, die Zeit vergessen, sich mit dem Drivenow nach IKEA Lichtenberg verirren, Sofas ansehe, Kuchen essen, Kleinkram kaufen.

Später wird man noch im Club sitzen und schimpfen über das was man eigentlich liebt, sonst wären wir ja nicht ausgerechnet das geworden und würden das jetzt genau arbeiten, trotzdem so 2x 6 Monate Urlaub wäre schon nett und dann stellen wir fest das wir alt werden und bleiben im Club bis 4 länger geht nicht.

Ein Überblick der Woche musikalisch, es fängt elektronisch an mit „Feed your head“, doch schnell schwenkt es um, „Einhorn“ ist jetzt neu aber nur 2 Tage lang da mag ich „Von wegen Lisbeth“ schon wieder und höre mich mal eben so ein bisschen quer durch die deutsche Indie Szene, woher das nur kommt, es gibt da einen Einfluss den ich nicht verschwiegen will, wir haben eine gute Zeit.

Fotografie

Anspruchsvolle Fotografie für sinnlose Dinge.

Da ist mir doch tatsächlich wieder einer eingefallen und das nach einer gefühlten Ewigkeit an Sommerpause. Das ich zwischendurch auf dem Schiff war ist kein Geheimnis, das ich einen Reisebericht schreiben wollte auch nicht. Der Text ist zu 95% fertig, aber er lagert in den Archiven, weil ich selten einmal nicht zufrieden bin, es fühlt sich an wie herunter geschriebener Rotz, ein Logbuch, um es kurz zu machen, ich hatte 10 Tage eine tolle Zeit ohne Internet und ich werde es wiederholen fertig aus.

Zurück in Berlin, 2 Wochen erlebt, die eine verstellt gegenüber sich selber, süchtig nach Kontakten und Dates, Phase 10 geschrieben und Schwanz gerieben, aber der Preis ist teuer, kein Völkerball, kein Badminton.

Die andere Woche deutlich bewusster, zwischen schwulem stillstand und heterosexueller Kreativität, das ich den geklaut habe ist natürlich klar, aber um es richtig auszudrücken ich entscheide jeden Tag auf´s neue in welche Welt ich gehöre und die, die ich gerade finde ist alles wird perfekt.

Was dabei herauskommt ist der Spaß sich am Treffen und neue Ideen, ich bin jetzt wieder bei Instagram das ist okay, nicht mehr bei grindr das ist wichtig, blaue App habe ich noch aber umso mehr Freunde mich zu treffen und an treffen mobben umso weniger brauche ich das, ausgebucht zu 90% und ganz große Projekte im Fokus.

Ganz unbemerkt ist etwas offiziell geworden, ich wandere in die Stadt, ab September im Friedrichshain, jetzt schon liebevoll als Fhain oder nur Hain bezeichnet. Das wirft große Schatten voraus, schon jetzt eine lange Liste im Kopf zwischen Fernseher und Designersofa, das wird eine spannende Zeit, aber jetzt machen wir erstmal Sommer.

Gaga

Endlich mal wieder ein guter und Ich musste den Absatz in deinem Blog zum Zehnjährigen Mobbing Festival dreimal lesen bis ich es verstanden habe … willkommen im Club.

 

So schön, dabei war das was da letzte Woche auf dem Papier stand, eigentlich nur eine Rohfassung, schade hätte ich den Rest gebracht, wäre es ein Knaller gewesen.

 

Nun hat man sich auf Anfang Juli datiert, das Line-up steht. Eröffnet wird um 16 Uhr im Biergarten. 16 Uhr an einem Samstag, das ist eine Zeit wo die letzten Techno Jünger aus dem Berghain stolpern und ich gemütlich beim Badminton ein paar Bälle schlagen. Da wo sie mich Fritzel nennen, ist das nicht genial eine Abwandlung die so gar nichts mit meinem Nachnamen zu tun hat. Ab 18 Uhr soll Buffet stehen, schön die deutsche Küche hoch und runter, aus der Aufwärmbox, dabei kenne ich nur Street Food. Den Rest des Abends kann ich mir schenken, ich bin geladen zum Konzert, MIA. spielen auf, ja die Band die ja eigentlich keine Musik spielt, na und!

 

Nach der überdimensionalen Einleitung noch schnell ein Querschlag durch die Woche. Ich hab vielleicht minimal das Tempo rausgenommen, anfangs zwei Abende zu Hause verbracht und dann doch bei schön schwül warmen Wetter geschwitzt. Ich habe den Drang unbedingt neue Komponenten meinem Leben hinzuzufügen, diese Woche gab es aber kein Projekt das da konkret erfolgreich. Ich war in der EM Bar essen, wie passend der Spaß geht ja bald los und ich freue mich denn viele Spiele werde ich auf dem Schiff sehen und danach mich quer durch die Stadt treiben lassen, Spanien wird es dieses Jahr da habe ich mich festgelegt, mehr gibt es nicht  zu sagen.

 

Nicht ganzunwichtig, Sonntag habe ich einen Tag für mich allein genossen, eine letzte Abschiedsrunde mit dem Scooter durch Johhannisthal und Adlershof schön wars.

Maispaziergang

Ich dachte eigentlich das Wochenende soll der Erholung dienen aber bei F. ist das wohl anders, der ist ja nur unterwegs. Was für ein schöner Satz am Sonntagabend von einem meiner Freunde und gleichzeitig Barbesitzer. Gleich 3x sollte ich abends für ein paar Stunden in diesem 2. Wohnzimmer zu finden sein.

 

 

Um zu sortieren was ich diese Woche alles erlebt habe will ich mit etwas ganz unspektakulärem anfangen. Ich war spazieren im, ach das darf ich ja noch nicht sagen. Jedenfalls liegt der Mietvertrag mir seit Freitag vor und es ist nur noch ein Detail abzustimmen dann wird unterschrieben und im September umgezogen. Eins kann ich ja sagen, Mitte was ich mal favorisiert hatte, wird es nicht werden, klingt ja auch doof zu sagen ich mache einen Spaziergang im Mitte, das wäre grammatikalisch falsch und würde ja nur zeigen das ich damals bei Frau V. nicht richtig aufgepasst habe.

Den Rest runter zu erzählen macht jetzt keinen großen Sinn.

 

Man hat sich also dazu entschieden in der Schenke zu Erdbeere das 10 jährige Mobbingfestival zu zelebrieren, gut nicht alle gehörten dazu, aber was habe ich schon zu erwarten von den Leuten da, schade um die paar Jahre die man mir versaut habe, aber dazu bin ich hier um mir das jetzt schnellstmöglich zurück zu holen.

 

Ich war mal so gut darin in Projekten zu schreiben, eine Eis Liste die führe ich noch und ist am Montag dann wieder um einen Tipp nahe Mauerpark erweitert wurden, fragt mich.

Auch wer essen gehen mag wird recht schnell 2 neue Tipps von mir bekommen.

Sport war auch noch angesagt, einmal auf Höchstleistungsniveau, einmal gut und einmal entspannt.

 

Die Sache ist, feiern gehe ich immer noch ganz gern, aber ich halte Ausschau nach was neuem, es soll hetero werden, elektronisch, gern groß, auch mal an der Tür sich abweisen lassen, ich bin jetzt Ende 20 keine Schande also.

 

Es gibt so viele Dinge die unaufgezählt bleiben aber dieses flache runterschreiben wäre ja auch niveaulos.

 

Standardbahn

Hättet ihr mich am Montag nach meinem Befinden gefragt, ich hätte mich selbst gehasst dafür, kein Antrieb, keine Idee, keine Energie, nur fürs Rausbringen des Glasmülles hat es noch gereicht, danach ein paar Sachen sortieren und feststellen das man doch ein wenig zu viel an Besitzt hat, das eine T-Shirt zu viel, den einen Longsleeve zu wenig und einen Handel mit Reisetaschen könnte ich auch aufmachen, aber die werden noch nützlich sein, für den Umzug, das Gerücht streue ich an dieser Stelle ganz offiziell, drücken wir die Daumen das alles so klappt wie ich es mir vorstelle, noch ist nichts offiziell.

 

Dienstag war ich schon besser sortiert, morgens 7:38 Uhr die Hinfahrt nach Reinickendorf zur Arbeit, nachmittags 16:01 zurück, das ist mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, das ich das kurzum Standardbahn nenne und mir alle anschließenden Aktivitäten im Kopf ausmalen kann. Am Dienstag hat es tatsächlich noch für eine kleine Runde PS3 gereicht, bis ich wieder Bälle werfen gegangen bin. Auch dafür gibt es mittlerweile mit 19:33 Uhr eine Standardzeit, mein Leben eng getaktet, zum Glück.

 

Mittwoch war auch sehr standardmäßig wenn man das so sagen darf, ein bisschen Farbe ausmustern, diesmal grün, Abend Badminton und anschließend noch eine Apfelschorle und ein wenig Talk 😉

 

Den sportfreien Donnerstag nutze ich, um mit Badmintonschuhen aufzurüsten, danach noch eine Pizza Hawaii am Alexanderplatz und weiter nach Hause.

 

Ich liebe mein Wochenende, weil, Vietnam mit Rind vor dem Sport, singen und Freunde aus 2012 treffen danach.

Der Samstag ein Tag, da passt es wie Arsch auf Eimer, ein Rind Stroganoff zum Mittag, nochmal ein paar Bälle schlagen, dann weiter zur Salatbar, einen Abend vorher ausgeguckt, am nächsten Tag direkt umgesetzt, kurz zur queren Kuppelshow und dann endlich, ja endlich mal wieder tanzen bis man schwitzt im Irrenhouse, der Göttliche ist zurück und ich freue mich endlich mal wieder dieses Gefühl erlebt zu haben.

 

Es bleibt ein Sonntag, wie er ein Sonntag ist, ein Tag an dem ich aufstehe, frühstücke und entspanne und dann spontan die Entscheidung fälle, heute wieder Scoter und W., auch wenn der Reim besser passen würde, Namen zensiere ich, da bin ich mir treu, genau wie in dem Punkt ganz zum Abschluss auch noch Zeit für einen engen Freund und Thai zu haben.

 

Eine Frage

Eine Frage: „Wie definierst du Erfolg?“

 

Gut ich habe mir das Meisterwerk mal durchgelesen, die Erkenntnis ist, Berlin atmet auf und nach 4 Jahren verlässt ein ganz kleiner Mann die Stadt, da habe ich es wohl schon weiter gebracht, wohne immerhin seit September 2011 hier und demnächst treibt es mich auch noch in die Innenstadt, auch wenn es mir unter den Nägeln brennt, verkünden darf ich es erst wenn es offiziell ist, bis dahin heißt es die Tage zählen und schon mal träumen und sich ausmalen was ich mit der 1 Stunde Zugewinn an Freizeit machen werde.

 

Fakt ist, am Anfang der Woche bin ich so richtig durchgepeitscht, nein das ist keine Anspielung auf irgendeine SM Spielart, ich war nach dem langen Wochenende zuvor wunderbar sortiert, stand Montag fit auf der Matte und Abends in der Turnhalle, so lief das dann weiter und fand seine Krönung in Rindfleisch an Wasserspinat mit Reis und Badminton am Mittwochabend.

 

Am Donnerstag kam dann der Abfall, im wahrsten Sinne des Wortes. Mich hat es das erste Mal vom Scooter geschmissen, seit über einem Jahr rase ich recht sicher auf dem Ding zwischen Wohnung und S Bahnhof Schöneweide hin und her, teilweise auch Kreuz und quer durch die Stadt, aber dann habe ich an einer kleinen Bordsteinkante die etwas feucht war nicht aufgepasst und schon lag ich da.

 

Nicht so weiter schlimm trotzdem sollten die nächsten Tage für mehr Langeweile als Lebensfreude stehen. Freitag wollte ich eigentlich pokern gehen, aber weil mir die Leute da nicht passten habe ich das Projekt kurzerhand aus meiner Liste geschmissen, so empfindlich kenne ich mich gar nicht, einmal ausgeheult, den Zeiten nachgetrauert als ich noch deutlich kreativer und beliebter war, sagen manche, finde ich selber sogar auch ging es dann so durchs Wochenende.

So bleibt am Ende ein schöner Satz und die Erkenntnis es wird nicht alles anders werden aber ich werde genauer zuhören, aufmerksam sein

„Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen

Was soll’s mit der Zurückhaltung

Wenn die ersten Tage im Mai nicht der Durchbruch waren, dann weiß ich auch nicht. Durchbruch auch nur weil ich mir Anfang des Jahres mal so ein System ausgedacht hatte und prompt über Standard bis auf Reihenweise 10 geschossen bin. Danach hatte es etwas nachgelassen, punktuell bin ich sehr glücklich gewesen aber ich bin ab und an auch unter Standard gefallen, viel gearbeitet, weniger auf Party gewesen, das Leben tagsüber geschätzt und dann auf einmal 4 freie Tage am Stück, sorgen für einen Strudel an Verabredungen und Neuigkeiten, dabei habe ich sogar mit eigenen Regeln gebrochen.

 

Diesmal gelbe App, es gibt Tage da sitzt du davor und es passiert nichts und es gibt so Phasen da weißt du gar nicht wie du es managen sollst.

 

Fangen wir mal ganz langsam an, ein bisschen Ball spielen Montag und Dienstag, ein kurzer Anschiss auf Arbeit, sich zusammen reißen und wieder ausbügeln können. Danach ein entspannter Mittwoch und abends kurze lange weile. Also gelbe App an und danach noch mal schnell nach Karlshorst rollen.

 

Für Donnerstag markiere ich einen schönen Satz. „Gibt es da eine extra Kategorie für bei tinder?“ Offensichtlich schon auch wenn es grindr war, so treffen sich am Ende 2 Jungs dir vegetarischen Burger essen und mit ihrem Scooter über das Tempelhofer Feld rollen, nach einer Kugel Eis am Ende und einem kleine Kuss darf ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen niederschreiben.

 

Freitag im Garten, im Norden bei der Tante, wieder gelbe App, 2 Stunden später schon im Park und abends noch im flax, wie schnell doch alles geht, dabei er eigentlich zu jung und ich viel zu jung Gestylt, am Ende gilt dasselbe wie für oben.

 

Samstag sportlich über den Kanal per Muskelkraft, abends schön sitzen bei Roastbeef und Spargel, der Tag wird sich am erst um 6 Uhr morgens zu Ende neigen, ich tanze noch ab bei Rose Kennedy im Jahrmarkt von  Birgit und Bier.

 

Mehr geht nicht Danke Sommer Sonne Sonnenschein

 

kajak

Der helle Wahnsinn

Schreiben kann ich das noch? Ist ja sowieso jede Woche die selber Leier hier. Heute mal am Handy, das hatten wir lange nicht, soll gut sein, da fließen die Gedanken anders, spontaner vielleicht, dem Satzbau wird es wohl kaum helfen vermute ich mal.

 

Ich scrolle zurück auf Montag, seit Ewigkeiten mal wieder Indiaca, aber was für ein Spaß. Es muss halt nicht gleich immer der härteste Sport auf Erden sein.

 

Dienstag Völkerball, ein Volltreffer ins Gesicht, Nase rot, soll vorkommen.

 

Mittwoch dann in der AHA, slammen im Dunkeln ja ich gebe zu ich hatte Angst.

 

Für Donnerstag notiere ich Fischstäbchen mit Kräuter Kartoffelstampf, was für ein Krampf diese hochkomplizierte Aromakomplexizität ins Handy zu hauen.

 

Für Freitag hatte ich eigentlich Pause eingeplant, aber mit mir geht das nicht so lang, kurz 1.5 h geschlafen und dann doch einen Abend im flax verbringen.

 

Samstag dann das was es heute in die Überschrift geschafft hat, ich war zur Show gewesen am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, klingt spießig und das soll es ja auch. Ganz so überragend das es stehende Ovationen gab fande ich es nicht,  aber immer noch gut genug von Story und Schauspiel herum es weiter zu empfehlen. Danach am Samstag die wohl verdiente Pause im Bett und das tue ich jetzt auch.

 

Glas

Im Prinzip ist mein Leben wie ein volles Glas Wasser, sagen wir Mineralwasser, die Quelle alles Lebens. Fällt irgendwo ein Tropfen hinein, schwappt an anderer Stelle einer heraus, daran lässt sich nichts ändern. Es ist so wenig Platz für neues das ich mir angewöhnt habe Dinge immer sofort zu erledigen, um zügig durch die Woche zu kommen, Verdichtung nenne ich das, mit dem Drang alles ganz genau auf die Minute planen zu wollen.

 

Reingekommen bin ich ganz gut, vielleicht mit einem minimalen Schnupfen, weil ich mich tags zuvor im Mauerpark etwas verkühlt hatte, mal war mir heiß, mal war mir halt und dann saß ich auch schon mit E. beim Thai, einmal Ente Kross in Curry Soße zum Montag, was für ein Auftakt. Schnell noch Spargel mitgenommen auf dem Heimweg, die nächsten Tage schon im Takt.

 

Badminton diesmal Montags, etwas Fortgeschrittene Luft beim Training schnuppern, ich habe sofort was mitgenommen und es ist auch was hängen geblieben, ich weiß seit dieser Woche da ist ganz viel Potenzial, vielleicht noch minimal am Material und der Fitness schrauben, dann ist das mit der Liga ein ganz ernstes Projekt.

 

Spargel am Dienstag, wieder mal Völkerball, coole 2 Stunden, gut geschwitzt und die erste Pause am Mittwoch, schön im flax auf der Couch sitzen, sich durchs Abendmenü essen.

 

Beruflich auch viel zu tun, Labormaschine mit 70 m/min fahren, für den hanfwerklich ungeschickten Homosexuellen eine Mischung aus Herausforderung und Glück wenn alles klappt.

 

Nochmal freies Spiel beim Badminton, die Bälle am Netz rauskratzen und im flax etwas Ping Pong, am Samstag die Balkonpflanzen in den Kübel hauen, Mittag im Kattelbach, Designer Sale, die Sommer cruise Trip Stücke stehen jetzt, ein Eis rundet alles ab.

 

Sonntags Freizeit für neue Erlebnisse, ich treffe das Monster mit den braunen Haaren, er ist nicht mehr der Junge der einen versetzt, sondern steht ganz brav und artig bereit zum Sonntagcafé in der AHA, wir reden 2h lang und es endet der Tag mit Indie Nudisco Chillout House.