Aufwärts, Abwärts

Ich war kurz im Flow, dieser geiler Tag wo ich dachte es lohnt sich mal etwas Einsatz zu zeigen. Die Rechnung wäre einfach gewesen. Ich arbeite ein bisschen länger, bekomme das entlohnt oder Zeitlich ausgeglichen. Wie gesagt, wäre, Konjunktiv und so. Denn in eingerosteten Gehirnen spuken andere Leitungen. Überstunden gibt es nicht. Schön so ein inhaltsloser Halbsatz. Also wollen wir es nicht anderes. Wieder ein Stück voneinander entfernt. Freitag werde ich eher gehen, erinnert mich einfach daran. Nix anderes.

Privat alles im Flow.

Ich kleiner Wirbelwind der manchmal zur Unordnung neigt habe am Freitag in 20 min alles in Ordnung gebracht, um meinen Freund bei Kaffee und Kuchen zu begrüßen. So war der Plan, so war das dann auch. Bewerbungen zusammen danach. Auf der Suche nach interessanten Wörter. Wir einigen uns auf „spannend“

Ein Abend im flax. Eigenartige Karaokeversionen die über unsere Lippen gleiten. Ein bisschen Fremdschämen aber das ist zusammen doch egal. Kurzes Tänzchen im Connection, ich war irgendwie 15 min total entspannt am Tanzen, gern auch als lesbischer Ausdruckstanz bezeichnet. Mehr brauchte es nicht.

Samstag ein bisschen Zeit zusammen, dann zur Tante ein wenig die allgemeine Familienpflege betreiben. Allgemeiner Lebensrat bei Kartoffelpfanne und Tomatensalat. Weiter zum Wehrwolfspielen Abend. Mein Freund flüchtet von Spandau zu uns. Alle freuen sich. Ich moderiere auf sächsisch. Wir lachen Tränen. Wunderbar.

Sonntag der erste Pärchensonntag.  Neben dem Festssaal Kreuzberg eine Runde Minigolf auf dem Parkdeck. Unpefekte Schläge, ein wenig Wind im Haar und wunderschöne Fotos. Ein kleines Abendessen bei Pizza und Quiche´. Ein paar Stunden zu Hause. Glücklich, Tränen fließen mehr oder weniger fast.

Eine Parodie auf

Mein Blog ist eine Abhandlung von persönlichen Alltagsgeschichten, begleitet von Einflüssen von Freunden.

 

Es gibt da gerade ein Konkurrenzprodukt auf dem Markt, von einem laufenden Meter, der im letzten Beitrag sich selbst in die Wüste geschickt hat. Die Medien sind schon auf ihn aufmerksam geworden und oh Wunder das tun Sie jetzt bei mir auch.

 

Ein annonymer Fan, der ein großes einflussreiches Medium vertritt, hat mir einen kurzen Text zu meinem Blog gesendet. Es ist so geschrieben, als wären es meine Worte.

meine zielgruppe sind ja eher intellektuelle edel schwule. deswegen bin ich froh, dich gefunden zu haben. auch auf dem blog läuft es. andere haben nur 24 likes, bei mir sind es schon viel mehr. mein leben ist gut zurzeit. leben? bin ich dabei!

 

Ich bedanke mich für diesen geistreichen Gastbeitrag und freue mich auf eine weitere ironische Zukunft mit dir, mein lieber Konkurrenzschreiber.

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Geil

Warum war dieser Tag heute so geil?
Warum ist es erstrebenswert von 7-19:45 Uhr zu arbeiten. Einfach weil man es mal gemacht haben muss.

Alles strebt gerade seinen richtigem Weg. Nachdem Zucker süßen Post am Sonntag folgte ein schönes Wiedersehen. Wir haben das gemacht was mich bestätigt. Essen. Spazieren. Spontanität. In dem Verhältnis wie ich liebe und lebe. Alles mit Liebe, Niveau und dem Gefühl das ich mich bei dir sehr wohl fühle.

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Es ist soweit

Löschung erfolgreich. Ich will das wirklich. Habe monatelang daran gehangen, zu viel Quatsch getrieben und Zeit verbraucht.

Ich hatte vor langer Zeit, da muss man zurückblicken auf 2012 oder 2013, einmal den Mut in real das zu wagen, was im Chat ein einfaches „Hey“ bei mir lange Zeit war.

Und auch dieses Jahr klappte das immer sehr gut. Egal in welchem Monat, in welcher Situation, unter Menschen war meine Art zu kommunizieren wesentlich erfolgreicher als in einem Chat. Da wo man schoneinmal ungefragt Bilder zugesendet bekommt die kein inhaltliches Niveau haben.

Ich war wohl auch irgendwann einmal im Mai erfolgreich damit einfach jemanden „Hallo“ zusagen, meine Telefonnummer weiterzugeben und dann den Dingen einfach Ihren Lauf zu überlassen.

Wir haben schon August.

Voll Zuversicht leg ich mich in deine Arme
Denn ich weiß bald schon ist das ewige Suchen vorbei
Und mit jedem Schritt nimmst du deinen Lauf warten Möglichkeiten
Tut sich Neues auf
Sei willkommen

Ich starte

Nur 10 min. Nur eine kurze Fahrt bis zum Ostkreuz. Es könnten 10 min sein bevor sich alles verändert?

Übertrieben geschrieben. Ja, denn das was ich mache ist nur die logische Umsetzung von dem was ich selbst von mir erwarte.

Es ist selten geworden auf den liebevoll blauen Seiten genannt, knallhart gesagt gayromeo, jemanden kennen zu lernen der einfach mal Interesse auf ein unverfängliches Treffen hat.

So ganz ohne Hintergedanken. So ganz ohne Schwanz rein und Sperma raus.

Spannend ist das alles mal. Und wenn sich gleich die Tür am Ostkreuz öffnet bin ich einfach gespannt was mich erwartet.

In diesem Tempo

Das war gut. Wirklich gut, muss ich sagen, wie ich die letzten Tage gestaltet habe.

Mein Wochenende war die fast perfekte Kopie meiner Gedanken vom Donnerstag. Es gab kaum Raum für Spontanität. Und wenn doch nutze ich diesen perfekt.

Eine positive Liste liest sich dann so:
Abendessen mit G.
Flax mit Freunden.
Schwuz allein.
Festival in Brandenburg allein.
Bar abend mit A.
Propaganda Party allein.
Abendessen im Flax mit A. Und D.

Montag und Dienstag dann noch 2 Bewerbungsgespräche an die Arbeit Ränge hängt und zusätzlich mit D. Getroffen.

Das klingt toll, aber ich muss auch Kritik üben. Von meinen Freunden erwarte ich immer hohe Aufgeschlossenheit und Ideen. Das klappt mittlerweile zu gut. Ich neige dann oft dazu das ich die Anfragen nach Verabredungen zu gleichgültig behandel und gern in einen Plan Presse.

Eine Forderung ist mehr Raum für Spontanität und die Anfragen ernster zu nehmen. Manchmal steht eine Idee im Raum. Nicht zu Ende diskutiert weil man sich nochmal melden will. So war das am Mittwoch als mein Akku (köroerlich) leer war und ich mich nicht bei einem anderen D. Der mich vermisst hat gemeldet habe.

Ich entschuldige mich dafür.

Tanzen

Es wird immer mehr zum Lieblingshobby. Ich wusste schon immer das genau das in mir steckt. Manchmal muss ich diebisch lachen wenn der House Beat meinen Körper ergreift und ich durch die Wohnung flitze.

So dann auch am Wochenende. Der Auftakt im Schwuz ganz bewusst auf dem Indie Rockfloor. Gegen 1 Uhr war ich da die typische Berliner Zeit wo jede Party startet. Der ein oder andere Favorit Song versteckte sich im Set. Gut war es. Nicht mega genial aber die Momente des diebischen Lachens zu erzeugen ist nicht immer notwendig.

Samstag Nachmittag ein Ausflug nach Baruth in Brandenburg. House sollte es geben von mehreren DJ’s. Gut gemacht war die Location irgendwo zwischen Gartenkolonie und Feuerwehrhaus. An der Musik lag es nicht. Vielleicht eher an der Jugend, der Wärme aber am allermeisten wohl an der Uhrzeit. Und so tanzten um 17 Uhr nur eine handvoll Leute sehr individuell und das war auch schon wieder gut genug.

Abends die Propaganda. Etwas müde war ich schon. Der Elektrofloor wollte mich und andere nicht ganz mitziehen. Phasenweise witzig wenn es hart war. Zwischendurch tanzbar aber ohne eine Prise die einen nach vorn treibt.

Popfloor gut aber irgendwie wollte ich das gerade nicht hören. Schluss um 4.

Hier noch eine Bilderkiste. Asiatische Nudel Suppe mit eingelegter Ingwerbeilage.

Bilderkiste

Und so ist das dann. Man kommt zurück aus der größten Metropolregion der Erde in die Großstadt Berlin.

Die Wege am Hauptstadt Flughafen in Tegel sind erstaunlich kurz. Die Laune der BVG Busfahrer am Terminal sonntäglich schlecht.

Im Bus denke ich mir so. Wenn ihr wüsstet das ich gerade aus Tokio wiederkomme. Ein Prolet auf seinem Drahtesel heißt mich in Berlin willkommen. Er schlängelt sich zwischen mir auf dem Fußweg und anderen auf dem Radweg hindurch und Pöbelt

Die erste Woche zurück. Im Express tempo stelle ich meine Grundordnung her.

Mittwoch bin ich schon wieder einsatzfähig. Der erste Freund die ersten Berliner Erlebnisse bei Pommes und Waffel.

Schwimmen am Donnerstag ist herrlich. Im Freien bei angenehme 25 Grad. Ihr alle wollt wissen wie es war und lest fleißig den Blog. Ein paar Bilder wollte ich Posten in dieser Bikderkiste. Aber sind es es zu viele streikt das Handy.

Hier eine Erinnerung.

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Ausklang

Nach den Erlebnissen des Vortrages stand erst einmal ausschlafen auf dem Programm. Da die Hitze mich wieder weckte verbrachte ich noch einige Zeit in der klimatisierten Wohnung.

Für den letzten Tag hatte ich ein ruhiges Programm mit bekannten Komponenten im Kopf.
Mein erstes Ziel war dee Bahnhof in Shibuja den ich mir in Ruhe noch einmal in allen Dimensionen ansehen konnte. Zwischen New South Entrance und North Entrance liegen fast 750m. Das Hauptgebäude ist mehrgeschossig und fast nicht zu verstehen.
Das Ticket zu kaufen für den Zug zum Heimflug ging überraschend gut, nach 15 min Suche war ich am richtigen Schalter.

Mich trieb es weiter zum Mittag essen im Wired Café konnte ich etwas entspannend. Kurz durch die Hitze und die Menge in das nächste Kaufhaus. Parfum erstanden bei einer Dame die etwas kompliziert war mit Ihren Englisch Kenntnissen.

Auf ein Designer T-Shirt verzichtete ich. Irgendwie war mir die angebotene Hilfe zu schrill und das gerade Sale ist steht ja aller 5 Meter.

Also zu H&M eine dünne Hose kaufen und ein Shirt dazu. Ob es das auch in Deutschland gibt werde ich ja bald sehen.

Rückweg mit dem Bus und noch ein Abendessen bei Pizza, diesmal ohne Experimente.

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Fast getrieben ins Verderben

Gerade während des Schwimmtraining schien sich die Stadt ein wenig abzukühlen. Ein schweres Gewitter zog über Tokio, doch schon Stunden später war davon nichts mehr zu spüren.

Und so begann auch der nächste Tag bei 35 Grad heiß, nur diesmal trocken heiß.
Ich ließ mich in Richtung Ropongi treiben, einem Viertel ansatzweise mit dem Potsdamer Platz zu vergleichen. Ein hohes Gebäude von über 200m als markanter Punkt. Ein shopping Center und der übliche Tokio Wahnsinn. Ziel war für mich das National Art Center. Von außen schön zu betrachten sollten im Inneren einige Ausstellungen warten. Wie immer tat ich mich mit der Kommunikation am Eingang schwer und so zeigte ich einfach auf ein Bild und fand mich wenig später in romantischer französischer Malerei wieder. Für die Japaner wohl sehr faszinierend, aber ich hatte mich da ein wenig verwählt. Und so beließ ich es bei einem kurzen Rundgang und zog weiter.

Es trieb mich nach Ueno, um bei dem Berlin Vergleich zu bleiben ist es hier etwas wie am Zoologischen Garten. Ein großer Bahnhof, dee Highway kreuzt zusätzlich und 2 Viertel. Das eine eher klein und unscheinbar. Hier trieb es mich zum Mittag essen. Und ich hatte Glück und fände eine Art Pasta Restaurant mit Bildern und dee Möglichkeit auf Englisch zu reden.

Weiter ging es in das andere Viertel. Hier ist der Ueno Zoo und viele Museen. Sehr günstig und gut war das Museum für nature and science. Umfangreich aufgearbeitet Mit einem schönen Garten auf der oberen Etage zum entspannen.

Zurück ging es mit der Ringbahn nach Shinjuku in das Metropolitan Städte Gebäude. Kurze Fahrt auf die 45. Etage zur Aussicht bei Sonnenuntergang.

Um 20 Uhr dann ein treffen. Es begann ganz nett bei ein paar Englischen Worten und süßen Blicken. Schnell waren wir zu 3. Und bei der Happy Hour in einer Bar. Er trank in 1h 4 kleine Cocktails und war schnell entsprechend angeheitert. Weiter in eine Bar zum tanzen. Alle 3 Taschen in einen Spind und sein Freund hatte den Schlüssel. Da war ich schon etwas skeptisch. Wir tranken und tanzten und dann waren beide plötzlich weg. Ich befürchtete schon das schlimmste hatte dann aber doch noch Glück. 15 min später waren sie beide wieder da wir nahmen unsere Taschen und saßen noch irgendwo draußen. Nachtleben in Tokio halt.
Trotzdem begab ich mich dann bald auf den Heimweg.

Viel erlebt und nur noch ein Tag.

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Hitzewallungen

Ich kann gleich die letzten beiden Tage zusammenfassen.
Das Wetter in Tokio ist vielleicht nicht besonders, aber an den letzten beiden Tagen ist es sehr tropisch gewesen.
Über 30 Grad und hohe Feuchtigkeit.
Das Leben geht trotzdem weiter, Vlt etwas langsamer als gewöhnlich. Es wird even viel geschwitzt.

Wir weilten einen Tag in der Stadt. Waren bei der Firma von A. und haben zurückgezogen gegessen. Weiter ging es durch das ein oder andere Kaufhaus und einen Abschluss im Schwulen viertel.

Heute ging ich allein in das modernen Museum von Tokio. Es war nicht zwingend spannend aber kühl. Zur richtigen Abkühlung ging es dann schwimmen.

Abends noch ein kleines Abenteuer. Wir waren mal wieder japanisch essen. Diesmal war es etwas verwirrend mit nudeln, Reis, Fisch und Huhn. Dazu Salat aber nicht zwingend gut.

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Tokio Skytree

Natürlich endeten die Erlebnisse der ersten Tages allein nicht sofort. Abends brauchte ich erstmal eine Pizza als europäischen Ausgleich.

Dann ging es weiter nach Ni-Chome in die Dragon Bar. bei Saft und Chips gab es hier noch netter Gespräche.

Nach erholsamer Nacht startete ich auch den nächsten Tag allein. Mit der Bahn ging es quer durch die Stadt zum Tokio Skytree. Meine Mission war es das 2. Höchste Gebäude der Welt zu besuchen. Trott Andrang keine Hektik. Nach nur 20 min warten ging es nach oben. Es folgte ein kleiner Rundgang. Die Aussicht war gut aber leicht vernebelt. Trotzdem finde ich die Höhe und Rundumsicht beeindruckend. Schließlich ging es noch weiter nach oben bis auf 451.2m Höhe.

Ich verbrachte den restlichen Tag in dem Gebäudekomplex. Ich ließ mich zum Mittag bei asiatischer Nudelsuppe treiben und blieb bis zum Abend im Aquarium. Unglaublich reduziert aufgearbeitet, gleichzeitig aber beruhigend und beeindruckend stand ich zwischen Pinguinen und Fischen.

Es folgte der Heimweg und eine erholsame Nacht.

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Lagerkoller

Der Abend im Yoyogi Park endete in Shibuja bei Gewitter Stimmung. Dunkle Wolken hingen über der Stadt und es regnete für einige Zeit. Das erstaunliche dabei ist, dass das an der Stimmung der Stadt nichts ändert. Kleine Regenschirme gibt es für 100yen an jeder Ecke. Dieser wird aufgeklappt und das Gewusel bleibt.

Wir zogen uns dann auf unser Zimmer zurück. Jeder für sich mit verschiedene Plänen für den nächsten Tag.

Ich bevorzugte den ersten Ausflug allein, mit der Bahn bis zum Hauptbahnhof und dann nach Ginza in die Shopping Streets. Viel zu sehen gibt es hier von billig bis edel und teuer.

Für die erste Pause wählte ich das International Forum und ein normales Schnell Restaurant. Ich bestellte mit zeigen und Bildern und bekam Suppe und Brot.

Weiter ging es in den offenen Bus zur Stadtrundfahrt. Richtung Norden über den Highway vorbei an traditionellen Ecken von Tokio bis zum Tokio Skytree. Zurück durch einige Viertel bis zum Hauptbahnhof.

Ich wählte noch einem Spaziergang zu den kaiserlichen Gärten, machte viele Fotos von Hochhäusern und zurück nach Hause.

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Nacht/Tag

Es ist gar nicht so einfach in einer Chronologie zu schreiben. Nacht und Tag verschwimmen hier zu sehr.

Ich hatte ja von dieser gay Party berichtet. Als wir nach 1h Wartezeit gegen 2 Uhr endlich drin waren blieb nur ein Staunen ob es Gigantismus. Der Main Floor ist eine Main Hall. Der Popfloor mit Pool und Schaum Party. Der Island Floor im Küstenstil.

Einen unheimliche Energie floss durch den Raum. Und wir wussten um ein Gesetz in Japan. Eine Art Sperrstunde um 6 Uhr. Und genau dieses Warten stellte sich bald ein. Es folgten ab 6 Uhr die letzten Lieder. Der Floor war immer noch voll und jeder wartete auf das Ende. Der DJ einige Meter in der Höhe, angestrahlt wie eine Galionsfigur. Allein das Abgeben der Kopfhörer eine Prozession.

Wrecking Ball – und auch ich tanze Oberkörper frei. Das Ende dann um 6:30 Uhr. Alle verlassen den Floor wie nach einer Theater Aufführung.  Applaus. Erschöpfung. Glücklich.

Geschlafen haben wir dann erst ab 8 Uhr bis 15 Uhr. Zur Entspannung ging es in den Yoyogi Park und zum Einkaufen. Ein lokales Gewitter konnte die Laune dabei nicht trüben.

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Tränen in Tokio

Die Sonne geht auf und ich kann nicht richtig schlafen.

In den ganz stillen und einsamen Momenten denke ich immer noch an dich.

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