Dieser Winter ist wunderschön

Dieser Winter ist wunderschön und ich werde ihn wieder mal glücklich überstehen.

Noch 18 eklige und dunkle Tage bis zur Wintersonnenwende und noch 21 Tage bis zum Weihnachtswahnsinn.

Gerade weiß ich nicht ob ich es hassen oder ertragen soll. Ein bisschen Liebe ist zu mindestens auch dabei, wenn ich meine gebrannten Mandeln knabber. Aber alles andere klingt eher nach einer Abrechnung, mit allen Dingen die sich nur um diesen einen Tag drehen, wenn man sich im schenken mal wieder überbieten will und ich eigentlich nicht nur über Minimalismus nachdenke, sondern erste Schritte ernsthaft eingeleitet habe.

Und dann geht es ja noch ums essen, im Anfertigen von Festmählern und dann kommt die Frage ist das auch vegan und dann lachen sie und sagen, ess doch was richtiges, aber wer entscheidet schon was richtig und was falsch, da ist die Diskriminierung ja schon vorprogrammiert.

Und letztendlich bleibt es doch dabei, ich selbst entscheide darüber wann ich etwas brauche, dann kaufe ich es einfach und warte damit nicht bis zum magischen Tag und wenn ich mir etwas gönnen will, sei es Döner oder Sternerestaurant dann mache ich das einfach, wobei Sternekoch noch auf der Liste für 2018 steht dann gehe ich zu Tim Raue und lasse Geld sprudeln da würden anderen ein ganzes Jahr von Bemmen essen.

Worum geht es denn nun eigentlich im Dezember, sagen wir es mal so. Überraschenderweise ist alles schön vorgeplant von 1 das war am Freitag zur Karaoke über 2 auf dem Weihnachtsmarkt und Abends Sport bis hin zu 3 wie Museum und Abendessen. Alle andere Tage sind bereits geplant wie ein Film der läuft jetzt flüssig durch bis zum Ende und dann wechselt das Jahr.

Quasi Zeit einmal Luft zuholen, das nächste ist ein Reiseblog und danach strudeln die Gedanken ganz straff weiter.

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Gefährliche Worte

Wir sitzen an langen Glastischen und debattieren darüber was ich gesagt habe und in Zukunft sagen darf. Der Krieg der Worte er hat jetzt offiziell begonnen. Alles andere wird spannend aber später.

Heute kuschel ich mich besonders tief in meine Sofaecke. Nach leicht krankheitsbedingten Tagen ist es mal wieder passiert, ein Running Gag den es schon länger gibt, wieder einmal alles gelöscht weil mir das alles viel zu schnell ging.

Ich stehe für mehr als ich den letzten Tagen gezeigt habe. Klare Ideen im Kopf aber umgesetzt nur komischen Quatsch. Immer in der Hoffnung das gleich der richtige blinkt und zu viel Zeit damit vergeudet.

Zäh war es. Mittwoch hatte ich schon eine Vorahnung das Halsschmerzen auf mich zurollen werden. Zäh bin ich geblieben trotzdem zum Abendessen in schwule Gefilde.

Erste Schluckbeschwerden am Donnerstag, beeindruckt hat mich das nur wenig, trotzdem ausgeflogen zum Burger essen und Lesung anhören.

Freitag ein schöner Abschluss bei 10 Jahre alten Indie Konzerten und in einer Kiffer WG auch das muss sein und dann Ruhe.

Die Frage ist bellt es eigentlich noch, nach dem es ruhig geworden war jeder für sich hier und da ausgeflogen war stark in seiner eigenen Meinung aber wenig gewuffel zusammen. Erste Kritik kam hoch und so hat man sich doch kurz zusammengerauft und ein hippes Donoutlokal besucht

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Man man man

Die 3 fache Aufeinanderreihung eines beliebigen Füllworts fügt sich an dieser Stelle zu einem Ausruf zusammen. Das Produkt überschüssiger kreativer Ideen, ein Nachtrag auf einen sowieso schon langen Beitrag, einfach mal so rausgehauen ohne Vorankündigung an einem Mittwoch. Das bin ich. Wobei die Frage wer ich wirklich bin an dieser Stelle diskutiert werden will.

Ich bin kurz davor das Jahrzehnt zu wechseln von Ende 20 auf ganz frisch 30 und das wirft andere Fragen auf. Wie glücklich oder unglücklich bin ich wirklich und wer will ich wirklich sein. All die schönen Dinge die ich mir in letzter Zeit gekauft habe, was sind sie wirklich wert? Wichtiger ist es doch wichtig von unwichtig zu trennen, ich kenne da jemanden der macht es wirklich gut und so ändert sich mein Leben gerade von der bunten Pop Art der letzten Jahre hin zu einem klaren Minimalismus. Ideen habe ich genug im Kopf, aber jetzt kommt auch der Moment wo ich ganz klar fein säuberlich umsetzen muss.

Ganz anders sieht es da bei einem Projekt auf Arbeit aus, das schießt übertrieben formuliert gerade durch die Decke. Diesmal habe ich wirklich alles selber gemacht. Nach der ersten Kundenanfrage Ideen gesammelt,  Gespräche mit Lieferanten geführt und Muster erstellt. Dem Kunden hat es gefallen jetzt also bitte mehr. Preise kalkulieren und Muster fahren und das ausgerechnet bei einem Projekt namens Regenbogeneffektlaft, als ob es jemand gerochen hat das ich dafür am besten geeignet ist.

Was übrig bleibt ist eine Erfahrung aus dem Dampf,  diese schreibt man am Besten im Reim.

Ein Männlein steht im Dampf,
Man sieht ihn kaum.
Ein zweiter kommt hinzu
Ein dritter bricht auch das tabu
Der vierte nun alle im kreis
Ein Penis ist der Preis
Nun beginnt das bange warten
Wer nimmt ihn in die Hand den harten.
Ein fünfter fummelt doch am Loch.
Nun langsam wird es eine Gruppe
Eine echt nette Truppe
Gleich geht einer auf die Knie
Für ihn ist das Therapie
Weiter mach ich nicht
Einfach aus Rücksicht

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Passive Künstler

Es ist ein kleiner schöner zweideutiger Wortwitz von einem schon eine Woche zurückliegenden wirklich spannenden Wochenende. Bestes Wetter und ein aufregender Spaziergang durch die Schöneberger Galerie und Atelierwelt, dabei Kunst genießen und für was das andere steht wisst ihr selbst. 

So schön und abwechslungsreich diese Woche auch war, sie lässt mich fragend und zweifelnd zurück. Ob das alles richtig ist was ich getan habe und tun werde, nur Erlebnisse wissen das.

Ich bin eingestiegen bei einem gefestigten Erlebnis das trotzdem immer eine Überraschung mit sich bringt. Diesmal bei falscher und echter Ente und danach dem Überraschungsfilm einer Schweizer Produktion mit dem Kernsatz: „Manchmal muss man mutig sein“

Es scheint so als habe ich das mitgenommen und zum Kernelement nachfolgender Erlebnisse  gemacht. Mir war von Anfang an klar das es jeden Tag eine Aktivität geben wird, vollkommen unabhängig davon ob die Gruppe blau blinkt oder die homosexuelle blaue und gelbe App ruft. Sogar mein Status eine erregte sexuelle Flamme sollte mich nicht davon abhalten meiner Linie unfassbar treu zu bleiben.

Das war sie also die schöne Zeit bei Kuchen am Dienstag und unfassbar anstrengendem Badminton am Mittwoch.

Am Donnerstag hatte ich das Gefühl alles perfekt machen zu wollen. Erst besondere Parfüme kaufen, dann spontan eine Galerie besuchen und noch eine Ausstellung hinter her. Der krönende Abschluss bei einem Schnitzel Wiener Art und das alles allein. Da waren sie die Gedanken das ich nichts falsch gemacht habe in den letzten Jahren, keine Selbstständigkeit, keine falschen Rechnungen, keine Anklageschrift, nein ich selber bin dafür verantwortlich die Schraube der Lebensqualität immer tiefer zu bohren, langsam und stetig mit Ende 20 bin ich an einem Punkt angelangt bin wo ich weiß, ich bewege mich auf extrem dünnem Eis, sicherlich habe ich eine rote Linie überschritten und kurz mit dem Feuer getanzt aber was soll mich jetzt noch aufhalten. Gut ein kleines Anwaltsschreiben, das kann einen schon mal kreidebleich und zitternd auf dem Sofa sitzen lassen, aber deswegen klein bei geben und einfach Geld überweisen, dann hätten wir uns doch mobben lassen und einfach nur dämliche Schwäche bewiesen.

Also anders gesagt ich hatte eine ganz konkrete Idee von diesem Wochenende. Auf der einen Seite wollte ich individuell sein, auf der anderen auch Freunde einbinden, dass das nicht funktionieren würde bei grauem nassen November Wetter war klar, was ist das eigentlich für ein unfassbar schlechter Monat der uns so depressiv zurück lassen will.

Letztendlich wollte ich es mir selbst beweisen das ich Dinge allein Unternehmen kann und den Mut dazu habe neues zu probieren. Noch viel mehr wollte ich es mir beweisen das ich unfassbar jung bin. Zweimal Sport am Samstag, erst 2h Volleyball und dann 90 min Badminton und dann trotzdem noch im Schwuz tanzen gehen es geht. Auch wenn ich einsehen muss die ganz großen Zeiten sind vorbei aber auf der anderen Seite will ich es auch nicht akzeptieren Samstag abends einfach nur zu Hause sitzen.

Weder gestern noch morgen, die Pläne sind gemacht und alles wird weiter gehen.

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Everything now

Alles jetzt ist eine zeitliche Hommage an die ganz großen Zeiten irgendwo 2013 oder auch 2015 sucht es euch raus.
Jetzt ist 2017, das heißt Reifung und nicht müde werden ein Programm runter zu spulen bis es in den Beinen brennt.

Es muss die Moabiter Hauslimonade gewesen sein die mir für diese Woche Zauberkräfte verliehen hat. Jedenfalls hat es mich dahin verschlagen, weil ich jemanden habe der meine Augen offen hält für Konzerte fernab vom Mainstream Indie Scheiß, immer nur Rosis Lido , Lido Rosis, es geht eben auch anders. Eine Katze haben wir gesehen, gleich mit 3 Schlagzeugern, so lauter Indie Punk das gleich mal die Polizei anrückt. Mehr muss man dazu nicht sagen. Auch wenn es nicht der beste Abend war, so bin ich froh dabei gewesen zu sein.

Manchmal sitze ich da und Frage mich, was mache ich eigentlich hier und dann fällt es mir ein, es ist meine extrem freundliche Art zu lieben und zu geben, jeden Moment zu nutzen, offen zu sein für jede Rasse, Art und Vielfalt. Ich bin extrem neugierig nach Lebensläufen und der extremsten Frage nach dem Warum? Das führt mich dazu einem extremen Drang nach zu kommen alles wissen zu wollen und lange war ich nicht mehr so gut darin. Sei es zu wissen das der kleine Witz in Bottrop wohnt oder ein anderer kleiner schlagfertiger Mann nun einen Fehler begangen hat die ihm die Trennung brachte. Und ich hasse es extrem wenn jemand besser darin ist etwas über mich heraus zu finden. Und so ist wuenschdir ein netter Versuch aber am Ende auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das bringt mich zurück zur Frage von oben. Während das Schweinefleisch auf dem heißen Grill brutzelt wird mir bewusst. Es ist der Versuch zu erkennen was eine Metropole wie Berlin im Inneren zusammen hält. Wie ist es möglich das so viele Menschen auf engem Raum so gut funktionieren. Es ist die Suche immer nach dem besten Stück dieser Stadt, der schönsten Reistafel beim Vietnamesen genau so wie ein einfacher Blick ins graue leere vom Fernsehturm.

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Go solo

I’m happy, nothing’s going to stop me. I’m making my way home, i’m making my way.

Das hat die künstliche Intelligenz also ausgespuckt diese Woche. In meiner spotify Zeitlkapsel landet der Song go solo aus Honig im Kopf und ich habe mir den Kopf zerbrochen. Woher wissen die das? Ja ich war irgendwann im Kino und habe diesen Film gesehen. Vielleicht hatte ich da auch schon ein Smartphone und habe eine digitale Spur hinterlassen. Das ist also das Ergebnis dieser Social media Berufe. Da sitzt irgendwo einer im großräumigen Büro und wertet meine digitale Spur aus nur um mir ein Lied in die Zeitkaspsel zu laden.

Und was hat es gebracht? Ich habe es angehört laut und lauter aufgedreht besonders den Niklas Ibach Remix und dann habe ich das gemacht was früher einmal war bin rausgeklettert auf den Balkon habe getanzt und bin anschließend über den Teppich gerollt, vielleicht nicht mit ganz so viel Schaum vorm Mund aber immerhin.

Schuster bleib bei deinen Leisten haben sie gesagt. Also jetzt immer Sonntags vom Sofa ganz bescheiden am Handy getippt mit Musik zur Inspiration aus den 5.1 Boxen. Gelobt sei der es installiert hat und mein Leben so viel besser macht sei es durch hartes Mobbing oder nette Spieleabende.

Jetzt also wieder mehr Sport. 2x in der Woche Badminton und 1x Volleyball. Neue Bewegungen neuer Muskelkater.

1 Tag für mich an dem ich wirklich faul war und 1 Tag im Szenebezirk Neukölln mit dazu Vortinken und Indie Musik am Samstagabend

Und Sonntag ist Sonntag halt da macht man mal was geheimes oer auch nicht. Am Ende landet man wieder hier.

Saying God, make me famous

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Bowl

Bowls sind auch nur Schüsseln mit einer Buchstabensuppe drin und wir schwimmen von A nach Z.

Angekommen bei H, so am Ende des ersten Drittels quasi, wo sich mehr Dinge verändern als auf den ersten Blick offensichtlich sind.

Alle werden jetzt vegan, essen rohe Kost aus ihren Schüsseln,  ich esse weiter Fleisch, ich brauche das Gift.
Das ist also der neue Foodtrend in diesem Jahr, nachdem ich das Foodsharing groß zelebriert habe nun also die Entwicklung alles in einer Bowl zu servieren. Geh mal nach Mitte und bestell ein Wiener Schnitzel, nicht mehr möglich ohne das der Kartoffelsalat aufwendig in einer Schüssel mit einem Stängel Petersilie angerichtet wird.

Bowl das ist auch ein neuer Trend dem ich jetzt Folge. Bowl als cut aber, nach einigen Undercut, den ewig gleichen und billigen Sidecut Versuchen und zuletzt einem braven Jungen Schnitt nun also bowl cut. Mit Ende 20 also noch mal ein neuer Versuch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Vielleicht lasse ich mir zum Finale noch die Farbe rausziehen, mich würde es glücklich machen.

Glück ist es auch eine neue Sportart erlernen zu dürfen. Habe ich in den letzten 2 Jahren auf diesem Sektor Stillstand betrieben sortiere ich nun wieder um. Auf den Weg zu mehr Flexibilität und Nähe bin ich beim Volleyball gelandet, weil seit einigen Wochen genau diese Idee in meinem Kopf rumschwirrt. Nun das ganze vollendet und Spaß gehabt.

In diesem Sinne, neue Frisur, neues Lächeln, neues Sport, alles Gut.

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Immer noch da

Ich will Herbst bunt schön und laut.
In diesem Sinne. Ich mache da weiter wo ich letztens aufgehört habe. Immer noch da, trotz Pause, weil es viel zu diskutieren gab. Es gab ein so richtig verregnetes Wochenende und eines was schöner war. Ich habe viele schöne Dinge unternommen in diesem Herbst und mich manchmal in mein Schneckenhaus verkrochen.

Ich habe nachgedacht, nicht über einen ganz großen Neuanfang aber zu mindestens über eine Teilverseifung des Polyvinylalkohols. Herausgekommen ist eine kleine Verbesserung in den heimischen 4 Wänden , stark angefangen und stark nachgelassen. Wozu taugt eigentlich Fhain. Diese Frage habe ich so im Detail noch gar nicht diskutiert. Fakt ist, die Wege sind unfassbar kurz und alles läuft sehr eingespielt. Meine Wohnung taugt nicht als Vortrink Location aber zum spielen kommt man gern her, meist ungefragt.

Diesen letzten schönen Tag, verbracht habe ich genau hier mit einem Eis auf dem Sofa.

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Futurium

Das ist sie also die Zukunft, wenn die Fußballspielenden Roboterkollegen umkippen und sich auf den Boden Kugeln. Zu Gast im Futurium quasi dem neuen Flagschiff und Zentrum für Zukunftsgestaltung im Berliner Regierungsviertel. So wird also gebaut im Jahr 2017, groß, hell, Lichtdurchflutet, fast ein bisschen kahl wirkte das alles was bald noch mit realem oder virtuellen Leben gefüllt werden soll.

„Ich will“ ,das sind ja klassische Zukunftsformulierungen. Wie war es also letzte Woche Sonntag gleich nochmal an einem der letzten Sommertage. Ich will ein Eis, ich will schaukeln, ich will Mittag essen, ich will jetzt Seilbahnfahren. Also trauen wir uns hoch auf den Wolkenhain und schauen bis nach Friedrichshain. IGA halt. In Berlin zu wohnen ist auch dieses riesengroße Glück hier in einem Überfluss an Kulturangebot zu leben. Ich habe es doch selbst gesehen in Osnabrück da sitzen 10 Mann im Restauant und 10 im Kino und die anderen tausend zu Hause.

Ich will das alles nicht. Ich will Herbst bunt schön und laut.

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1

Schon 1 Jahr, unglaublich, wie die Zeit reist.

Gleich 2 Jubiläen standen an. Weil ich vor einem Jahr entschieden habe am Tag des Umzuges auch gleich noch meine Beziehung zu verkünden.

War es vor einem Jahr der Koreaner mit Freunden, ist es dieses Jahr ein Hot Pot zu zweit. Asiatisch essen in Berlin viel geiler als im Sachsenland wo sie Thai China Vietnam Küche alles in einen Topf schmeißen.

Und wie feiern wir das nun genau, mit einer Überraschung hier und einer Überraschung da, genauer gesagt heißt das ein neues Kunstwerk für die Wohnung und mich und ein Frühstück am gedeckten Tisch für ihn. Schon tags zuvor gute Stimmung bei der fashion Show im Bikini Haus.

Ich sortiere meine Gedanken, ein ganz besonderer Schlüssel ist nicht nur die Zeit zu zweit, sondern auch die Zeit allein, die da wäre beim Sport, bei einer neuen Freundin im Norwegenkiez oder bei einem schwarzen Eis, lang wird es das nicht mehr geben dieses Jahr, ich trag schon jetzt Trauer in mir.

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Augüstchen

Augüstchen bringt sein letztes warmes laues Lüftchen.

Etwas Poesie bevor wir in den ganzen staubtrockenen Fakten ersticken.

31 lange Tage, öfter verregnet als im Sonnenschein gebadet. Den Balkon habe ich so gut wie gar nicht genutzt für 2018 muss ich hier nach einem Konzeptwechsel suchen.

Baden war dieses Jahr auch keine Sau und das man gegrillt hat war wohl auch eher im Mai als im August.

Auf der Suche nach persönlichen Höhepunkten gerate ich auch kurz ins Stocken. Es gab nicht so einen Übermoment wie in den Jahren zuvor und wenn ich einmal bis 6 Uhr auf Party gehe bin ich direkt danach einen Tag krank.

Aber dieser Beitrag muss mehr sein wie ein lauwarmer Aufguss vom August. Wo waren sie also die Momente von denen wir noch in Jahren schwärmen werden.

Ich glaube es ist das Zusammenspiel von uns zwei, Tag ein Tag aus und wenn ich dann mal allein bin helfe ich bei Umzügen, halte und knüpfe neue Kontakte und treibe Sport. Dann gibt es noch Bromance Abende im Kino wo Liebe in Aussicht ist.

Das ist das Rätsels Lösung, das Puzzle welches sich aus vielen Teilen zusammensetzt, das ich in einem Jahr im FHain so schnell alles zusammengefügt habe das es keinem Tag mehr gibt wo ich über den nächsten Schritt an Perfektion nachdenken muss.

Ja das ist alles und dafür wird man wohl mal Danke sagen dürfen.

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Paxologe

Beschreibung für einen Menschen der sich in dem intensiven Prozess von Auswahl, Einkauf, Transport und insbesondere dem Aufbau einer PAX Ikea Schlafzimmerwand befindet.

Gern auch als Verb, paxen, im weiteren Sinne das paxen, also schaffen wir schon verwendet.

Der Paxologe kann in diesem Zusammenhang aber auch psysische Aufbauarbeit bei eventueller Paxmüdigkeit betreiben.

So ist das also. Gerade befinden sich 2 Freundinnen im Umzugsprozess, das hatte ich ja nach dem eigenen im letzten Jahr ja lange nicht mehr. Also heißt es mal wieder Transporter fahren und erstmal wieder kapieren wie das mit so ein paar Tonnen unterm Hintern und den Gängen gleich war. Hinzu kommt ein äußerst amüsanter Besuch bei IKEA am Samstag, das ist wie so eine Loveparade im Möbelhaus, schön den Massen hinterher und am Ende mit einem Pax raus.

Durchgekommen sind wir allemal und diesmal bin ich auch standhaft geblieben und nur ein neues Spannbetlaken und 2 neue Badematten landeten in meiner blauen Einkaufstasche. Ich sehe den Prozess des Einrichtens und sich selbst optimierens auch als abgeschlossen an. Viel mehr sind es die kleinen Stellschrauben an denen man drehen kann. Und eigentlich geht es ja auch ums ausmisten von längst vergessenen Technikgenerationen, weil ich auch schon eine Generation weiter bin.

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Blau

Dieser Blog macht blau.

Ich weiß auch nicht welche Inspiration ich brauche, um so zu schreiben wie früher. Vielleicht sollte man einfach mal die harte Hand wieder anwenden.

Jede Zeit hat ihren Sinn und Abschnitt. Als das hier entstanden ist, war es 2013, tief im ALG II Strudel und heftig auf der Suche nach sich selbst. Da gab es Zeiten mit Smileys auf der Hose beim Gespräch im Jobcenter und lackierten Nägeln beim Vorstellungsgespräch. Es war mein Protest gegen das System Arbeit zu rebellieren und jetzt stecke selbst tief fest in den System aus Montag bis Freitag, zum Glück nur 32h die Woche.

Damals war ich offensiv schwul, es gab eine bestimmte Bar in der ich zu viel Zeit verbrachte, ich suchte im Club nach dem Sinn der Subkultur und verschwendete Zeit auf dem schwulen Einwohnermeldeamt.

Und jetzt? Zeit das Ende zu verkünden?

Es läuft seit Wochen so glatt durch, erst auf Kreuzfahrt gewesen, nicht erwähnenswert weil gut, dann ein schneller Einstieg zurück auf Arbeit, auch nicht erwähnenswert weil immer so und dann mit dem Freund zu Hause, auch nicht erwähnenswert weil immer so.

Spontane asiatische Woche und etwas geplantere europäische Woche hinter uns. Mit allen Freunden und Hobbys einmal durchrotiert, ein zwei Dinge nicht geschafft, bei manchem weiter als geplant.

Und so bleibt es wie oben schon gesagt. Der Blog macht blau, keine Regelmäßigkeit, aber auch kein Ende, irgendwo dazwischen pfeifen wir die Zukunft herbei.

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Pong

Sommer, Ende Juni zur Sommersonnenwende, nicht zu spät, aber lang erwartet. Wir lassen uns treiben am Kanal, von gegenüber grüßt ein Graffiti, „Scheiß Sommer“ steht da. Ein Widerspruch ganz klar. Sommer 2017 beginnt gerade erst. Eine konkrete Taktik habe ich für mich selbst nicht festgelegt. Es soll einfach so werden wie die letzten Jahren auch. Aber da das zu einfach wäre, dann doch herzlich wilkommen im Selbstoptimierungswahn. Details in der Wohnung abgehackt. Der Salat sprießt langsam auf dem Balkon, in der Gewerbefläche baut man auch. Ich habe nachgedacht über Hängematte, Sekretär und sogar neue Stühle. Alles verworfen, dann doch lieber einmal sortieren, nicht gebrauchtes in den Keller und einmal abgestaubt, mehr Platz für zwei, traumhaft wie es funktioniert.

Optimierungen am Lebenslauf wurden vorgenommen. Wenn man sich über 2 Jahre nicht mit diesem Stück Papier beschäftigt hat, tut Beratung gut, für einen neue Perspektive. Was bleibt ist der Traum einer 32h Woche den ich schon lebe, aber auch dem Gefühl das ich noch mehr kann. Also schauen und offen bleiben für neues, aber nur innerhalb Berlins bitte.

Pong, das war also ein Abend in der Grießmühle, die Beine am Wasser treiben lassen, im Darkroomlabyrinth sich selbst entdecken und mal nachvollziehen wie sich so ein Lack im Inneren eines Mischkessels fühlt, gar nicht mal so schlecht finden wir. Noch schnell ein Stockbrot grillen. Die Phallussymbole außen schön knusprig und innen weich das es auf der Zunge vergeht. Sportlicher Rundlauf an der Tischtennis Platte bis diese krachend zusammen kracht. Zum Schluss Gespräche am Lagerfeuer, das Leben ist noch lang, ich habe schon neue Ideen.

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Rückfall

Da sind sie einmal aus die Freunde, zum Festival und auf Heimatbesuch und schon wackelt die Indie Pyramide. Wie war das noch mit Indie only? Nein an diesem Wochenende sollte es schöner Homopop sein. Eintritt gleich mal 12€, das ist für jemanden der es mehr oder weniger auf Gästeliste feiern zu gehen gleich mal ein Schock. Fast schon wäre ich auf dem Absatz umgekehrt, aber ich wusste ja was auf mich zukommt.
Drinnen nun also 3 Räume so wie man es kennt. Ein bisschen Retro, verrrauchter House und einen große Pop Kathedrale, die sich im Laufe des Abends zu einer Lady Gaga Goldgrube entwickeln sollte. Genau so schön die Tischtennis Ecke zum Bälle nach flitzen. Viele Ecken zum entspannen haben sie auch eingerichtet, da muss man fast enttäuscht sein das es keine Bumsecke gibt.

Ich habe mich auf die Suche nach einem Geheimnis begeben. Wunderbar wie es funktioniert trotz viel Sport am Abend und anderer gemeinsamer Zeit. Trotzdem lustige Abende auf der Couch und beim Kochen. Kino schauen und mach draußen, Deutsch und asiatisch Essen, das alles zwischen Freunden, wunderbar wie es funktioniert.

Längster Tag des Jahres und bald auch schon bald Jahreshalbzeit. Wenig Raum um einmal Bilanz zu ziehen. Krasse Worte gelingen mir nicht, das ruhige sortierte ist aber auch ganz nett.

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