Ozean

Wie jeder mit etwas geographischer Grundbildung weiß ist Teneriffa einen Insel im Atlantik. Und wie es sich für einen späten Sommerurlaub gehört war ein Badeausflug notwendig. Schon etwas surreal am 1. November im Ozean zu treiben! Bei immerhin 21 Grad Wassertemperatur trotzdem ein angenehmer Ausflug nur gut 500m von der Hoteltür entfernt.

Einen weiteren Ausflug hatten wir nach La Caleta unternommen. In dem bereits angesprochenen kleinen Dorf zwischen Tourismus und Ursprünglichkeit fanden wir eine Tapas Bar, die zu mindestens grundlegende Spanische Küche serviert.

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Geradeaus

Am ersten Tag ging es um nicht viel mehr als einfach nur gerade aus schauen. Für Seele baumeln lassen und entspannen soviel man eben mag. Das Wetter spielt bei 27 Grad und Sonnenschein dabei noch mit, sodass ich gleich noch einen ersten Hauch braune mitnehmen konnte.

Für den ersten Abend stand so wie schon am Vormittag eine kleine Runde durch den Pool schwimmend an. Hier bei 21 Grad auch noch sehr erträglich.

Später ging es vorbei an schwarzen Sandstrand nach La Caleta einem kleineren Dorf das durch den Tourismus berührt aber noch nicht verschandelt wird.

Fotos heute keine da mein Handy tagsüber in Tresor ruht

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Katzensprung

Im Vergleich zu meinem großen Abenteuer Tokio, ist die Reise nach Teneriffa ein Katzensprung. 11h waren wir unterwegs und alles ging sehr geordnet zu. Von der Abfahrt zu Hause bis zur Ankunft im Hotel keine Aufregung. Am Flughafen in Teneriffa steht ein TUI Mitarbeiter mit Schild und weist den Weg. Alles einfach und genau zu wie ich mir das auch vorgestellt hatte. Einfach mal den Kopf ausschalten und treiben lassen. Abendessen war für uns ja schließlich auch schon gekocht. Ich finde das gut so und freue mich auf die kommenden Tage.

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In ihren Häusern

Die Menschen sitzen in Ihren Häusern
Express Besuch in Werdau
Ankunft 15 Uhr. Letzter Ausgang um 19 Uhr. 4 Stunden reichen um alles zu sehen. Landschaftlicher Blick am Elternhaus. Kaffee und Kuchen und ein kurzer Rundgang in die ehemalige Kinderstube.
Zum Besuch zur Oma sind es nur 5 min. Bis zum ehemaligen Verein auch nur 5 min. Das ist der Vorteil das die Wege hier so super kurz sind.
Der Nachteil ist das die Menschen in Ihren Häusern sitzen. Abends um 19 Uhr kein Leben mehr auf den Straßen. Das ist verwunderlich.

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Die Dunkelheit drückt

Sonnenuntergang heute 16:46. Dank Winterzeit nun wieder früher und in den nächsten Wochen stetig sinkend. Damit muss man erstmal klar kommen und das war auch der Grund für eine recht ungewöhnliche Woche. Wer mich kennt weiß um mein hohes Aktivitätslevel. 3x Sport die Woche, Freunde treffen, unterwegs sein und nur den Sonntag Nachmittag nutzend für Erholung. Das ging immer super gut weil Freund und Freunde riesen Ansporn sind das zu tun. Aber irgendwann ist der Akku mal leer oder auf einer Stufe wo Ruhe mehr bringt als Verausgabung. Ich hatte sowas schon mal im März oder keine Ahnung wann, aber immer wenn es so war, war ich ziemlich schnell unglücklich.

Diesmal nicht, aktive Entspannung bei leichten Terminen beim Arzt oder ein bewusster Spaziergang, ein Buch lesen, eine Runde Konsole spielen. Dinge tun die andere als Freizeit betrachten  und für mich auch mal als Aktivität und Freizeit gelten lassen. Kuschelfreitag bis Sonntag, nicht so einfach weil schnell Lagerkoller entsteht, aber Nähe und Wärme sind immer noch wichtiger als einfach nur Termine abzuarbeiten.

Ich bin im Urlaub und werde die nächsten Tage aktiv entspannen, in den Urlaub fliegen, Sonne tanken und mich auf viele Winterprojekte freuen.

Es wäre so schön, wenn es regnet

Oder anders gesagt, ich will jetzt Herbst. Unwirklich warm, das passt nicht zu den schon längst vollzogenen Aktivitäten. Im Schein des Kerzenlichtes schreibe ich diesen Eintrag, An einem Sonntag Abend, der seit über 3 Stunden Dunkelheit in sich trägt und trotzdem nach außen noch eine glühende Mittelmeerwärme abgibt.

Dabei habe ich schon längst umgestellt. Jedes Jahr die selbe Prozedur, diesmal sehr selbstständig ausgeübt. Das Auto rollt auf Winterpneus, die Schale in den Schubkästen warten darauf mich zu wärmen und das Zimmer reicht schon längst nach Herbst.

Ich habe nur einmal noch Bedürfnis zu fliehen, in wenigen Wochen in die Sommersonne, danach darf es gern kalt werden. Ich freue mich auf gemütliche Kuschelstunden, Filme, Spieleabende und die detektivische Arbeit wie ich mein Leben noch weiter optimieren kann.

Gleich hülle ich mich in neue Handtücher oder putze Gemüse mit neuen Messern.  Gewürze bevölkern mein Regal und Kochkunst hat hie rauch eingezogen.

Minimale Veränderung, immer der Weg zur Perfektion.

Das sind wir

Alle haben einem Job. Kein Bock mehr auf kiffen, saufen, feiern.
Bei uns heißt das eher.
Alle haben einen scheiß Job und Bock auf kotzen, ritzen, saufen, feiern.
Willkommen in den Abgründen einer Generation die ihre ersten Berufsjahre erleben. Geschunden von unbezahlten Überstunden, beleidigenden Vorgesetzten und unbezahlten Praktia direkt in den Weg der psysischen Erschöpfung. Der Druck muss raus. Da wird gekotzt was kaum gegessen, geritzt was kaum gewachsen, etwas Schaumwein zur Betäubung ziehen wir hinaus in die uns einst so vertraute Partywelt. Der Indie der hier um 2 Uhr läuft ist uns nicht vertraut. Wir kennen dur Gesichter nicht und feiern nicht so hart. Bis 3 Uhr, dann wenn es gerade richtig voll ist oder andere noch den Club suchen, sehnen wir uns nach Bett und Geborgenheit.
Ein normaler Rhythmus ist uns lieber. Aufstehen. Essen. Die Sonne ansehen. Rausgehen. Abends essen. Flüchten vor der Welt die uns den Alltag vorgibt.

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Früher waren wir härter

Pärchensonntag. Klappe die 2. Sozusagen.

Diesmal in andere Kombination, aber andere Vorzeichen heißen nicht das es auch anders läuft. Es ist so, das wir gern zurückblicken auf Zeiten, wo wir Sonntags um 2 gerade mal erwachten von der 3. Oder 4. Clubnacht der Woche. Trotz Gehirnerschütterung in den Club, Nachschicht von 24 bis 3 Uhr, wobei 3 Uhr noch kurz war.

Jetzt stanzen wir aber nicht mehr nachts die Beine im Club wund sondern fahren wir lieber mal aufs Land. Wir tun das was wir früher spießig fanden und schauen uns nun die an die wir spießig finden und werden es selber in ein paar Jahren sein. Wir schauen uns ältere Leute an und fragen uns was wir in 10 Jahren tragen werden.

Trotzdem kommen wir uns jung vor und wollen uns das selber beweisen. Also ab auf die Kinderrutsche und in den Streichelzoo. Noch eine Runde durch das Maislabyrinth das Quiz für Experten ausgefüllt und dann zurück in die Stadt.

Gereift sind wir, Abstand brauchen wir mal, aber so ein muffig süßer Geruch vom Club wollen wir so schnell nicht vermissen.

I am not me

Ich bin nicht ich, und doch bin ich ich.

Walk, laufen, einfach über den Dingen schweben auf einem richtigen Laufsteg das war vor einer Woche meine Aufgabe. Noch nie gemacht und deswegen so spannend, ein kleiner Wunsch oder Traum je nachdem wie man es nimmt.

In der Probe hieß es. Model muss laufen als ob es keine Arme hat. Straight walk, kurze Pose und zurück. Zweimal proben vor leere Halle.

Abends dann die Verwandlung, ich werde hell geschminkt, bekomme dunkle Augen und dann geht es 1:30 Uhr in den Backstage. Das sind Arbeitszeiten von denen man doch mal träumt. Eine Flasche Sekt geht durch die Runde, damit die Nervosität sinkt und dann heißt es raus. Fotografen am Start, das Licht gesetzt, der I am not me Beat treibt uns raus. Kurze Walk bis zur Bühne, Pose und dann 10m nach vorn. Schön gerade, langer Schritt, wie schweben, Pose und zurück

🙂

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Das Ende der Coolheit

Es ist eine Krankheit, eine neumodische Erscheinung, ein Berlin Effekt, wahrscheinlich in Berlin ganz besonders gern ausgelebt.

Spießig bin ich gewesen und das ganz bewusst. Ich kann mit diesem Effekt nichts anfangen, eine Party auf 21 Uhr anzusetzen, aber sich dann selbst als cool einzustufen und erst nach 24 Uhr einzutrudeln. Gerade dann wenn der Gastgeber sich dabei etwas gedacht hat. Umgezogen ist man, einige Kisten wanderten quer durch Berlin, fleißige Hände wurden benötigt und gefunden und dann will man einfach nur mal Danke sagen.

„wir wollen hier kein megabesaeufnis feiern“ … „sondern nur nen supernetten abend mit euch verbringen.“ … „feedback faenden wir ganz gut, dann wissen wir, wie viel pizza wir machen muessen, oder was euer lieblingsgetraenk ist“

Ich war so nett gewesen meinen Getränkewunsch vorher mitzuteilen und eine Kleinigkeit an Knabberei beizusteuern. Die Zeit hatte ich im Kopf gespeichert und war tagsüber mit meinem Freund noch unterwegs. Ganz pünktlich auf die Minute haben wir es auch nicht geschafft aber immerhin in einem vertretbaren Rahmen von etwa 15 min Maximalverspätung sich zu bewegen ist absolut in Ordnung.

Die Gastgeber waren auch super vorbereitet. Die Getränke im Kühlschrank, die Pizza im Ofen. Startklar in etwa 21 Uhr, nicht so supergenau auf die Minute aber trotzdem alles perfekt. Das Licht gesetzt und die Wohnung eingeräumt.

Schnell ergibt sich eine nette Pärchenrunde, gesprochen werden ein paar allgemeine Dinge, Pläne werden geschmiedet und dann dieses gespannte Warten auf ein Klingeln. Weitere Gäste zur angegeben Zeit Fehlanzeige. Denn die, die noch kommen wollen, wollen cool sein. Vorher protzen sie im Chat wie sehr sie sich freuen würden auf diesen super Abend, aber kommen wollen sie ja nicht pünktlich, das würde ja spießig sein, Lieber schnürt man die Spannung auf die eigene Person noch ein wenig, schreibt wo man sich gerade befindet und das es ja hier so cool wäre, weil Festival und so. Kommen wird man gern noch aber gern ein paar Stunden später weil dann ist man sicher cool zu sein.

Leider nicht, denn das ist vorbei.

Es lebe die neue Pünktlichkeit, maximal 15 Minuten zu spät im Freundeskreis, alles andere wird wissentlich ignoriert.

Bling Bling

Bling Bling ist ein Fundstück, aufgenommen in den Straßen von Berlin. Es ist so das viele Dinge, kleine Fundstücke am Ende doch immer was mit MIA. zu tun haben.

Dieser Blog Eintrag nicht und das ist der krass literarische Bruch den ich liebe.

Ein aktueller Gedanke vom Tag beschäftigt sich zum ersten mal damit wie es wohl wäre plötzlich wieder ganz viel Freiheit zu haben und das ganz selbstbestimmt. Oh je das sind ja fritzlarische Zeilen die ich hier schreibe, aber es ist doch so das sich der allein lebende Mensch, der trotzdem in einer Beziehung ist heutzutage nicht viel Geld zum Leben braucht. Ein bisschen Gästeliste hier, eine Einladung da, tausend Dinge die nix kosten und trotzdem Spaß haben. Vielleicht ist der Weg durch Langeweile und Unterforderung sich ein bisschen besseres Lebensniveau zu erwirtschaften nicht der richtige. Ja sogar bald beendet. Ich stehe doch für viel mehr Freude und Spaß, etwas Kreativität und es ist ja nie zu spät nochmal neu anzufangen, sei es chemisch oder mit einer Weiter/Ausbildung zu neuen Ufern mein Kapitän.

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Wunderschön

Ein Montag wie er lang nicht war. Ein Montag an dem weder etwas speziell negatives oder speziell positiv passiert und doch ein Montag der sich einreiht in die Kategorie „Wunderschön“

Warum das so ist hat der intelligente Leser längst erkannt. Gut das ich nur intelligente Leser habe. Dieser Blog steckt voller wunderschöner Wortschöpfung, entsprungen aus dem Kopf, der so bezeichne ich das selbst eine eher kurze Aufmerksamkeitsspanne besitzt.

Aller 3 Minuten sich drehen und schütteln, tanzen, springen schreien, alles das machen wenn man unbeobachtet ist, zu zweit!

An dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf mein Wochenende. Gut unser würde jetzt hier auch passen, aber egal.

Schreiben möchte ich nur die besonderen Dinge, eben die außergewöhnlich spannend waren.

Wie wäre es mit „Gay Baby“ im Botanischen Garten zu Berlin.  Diese Pelargonie mit den efeuartigen kleinen Blättern zeichnet sich durch einen ausgesprochen flachen und gedrungenen Wuchs aus. Ihr Laub verströmt bei Berührung ein herbes, frisches, an kühlen Wald nach einem Sommerregen erinnerndes Aroma. Das klingt wunderschön romantisch und gilt für mich als Erlebnis. Einfach mal rausgehen, die Zeit fließen lassen und Natur erleben so sollte es doch sein.

Pläne für die Zukunft werden natürlich auch geschmiedet. Ich lasse noch etwas frische Luft ins Zimmer.

Aufwärts, Abwärts

Ich war kurz im Flow, dieser geiler Tag wo ich dachte es lohnt sich mal etwas Einsatz zu zeigen. Die Rechnung wäre einfach gewesen. Ich arbeite ein bisschen länger, bekomme das entlohnt oder Zeitlich ausgeglichen. Wie gesagt, wäre, Konjunktiv und so. Denn in eingerosteten Gehirnen spuken andere Leitungen. Überstunden gibt es nicht. Schön so ein inhaltsloser Halbsatz. Also wollen wir es nicht anderes. Wieder ein Stück voneinander entfernt. Freitag werde ich eher gehen, erinnert mich einfach daran. Nix anderes.

Privat alles im Flow.

Ich kleiner Wirbelwind der manchmal zur Unordnung neigt habe am Freitag in 20 min alles in Ordnung gebracht, um meinen Freund bei Kaffee und Kuchen zu begrüßen. So war der Plan, so war das dann auch. Bewerbungen zusammen danach. Auf der Suche nach interessanten Wörter. Wir einigen uns auf „spannend“

Ein Abend im flax. Eigenartige Karaokeversionen die über unsere Lippen gleiten. Ein bisschen Fremdschämen aber das ist zusammen doch egal. Kurzes Tänzchen im Connection, ich war irgendwie 15 min total entspannt am Tanzen, gern auch als lesbischer Ausdruckstanz bezeichnet. Mehr brauchte es nicht.

Samstag ein bisschen Zeit zusammen, dann zur Tante ein wenig die allgemeine Familienpflege betreiben. Allgemeiner Lebensrat bei Kartoffelpfanne und Tomatensalat. Weiter zum Wehrwolfspielen Abend. Mein Freund flüchtet von Spandau zu uns. Alle freuen sich. Ich moderiere auf sächsisch. Wir lachen Tränen. Wunderbar.

Sonntag der erste Pärchensonntag.  Neben dem Festssaal Kreuzberg eine Runde Minigolf auf dem Parkdeck. Unpefekte Schläge, ein wenig Wind im Haar und wunderschöne Fotos. Ein kleines Abendessen bei Pizza und Quiche´. Ein paar Stunden zu Hause. Glücklich, Tränen fließen mehr oder weniger fast.

Eine Parodie auf

Mein Blog ist eine Abhandlung von persönlichen Alltagsgeschichten, begleitet von Einflüssen von Freunden.

 

Es gibt da gerade ein Konkurrenzprodukt auf dem Markt, von einem laufenden Meter, der im letzten Beitrag sich selbst in die Wüste geschickt hat. Die Medien sind schon auf ihn aufmerksam geworden und oh Wunder das tun Sie jetzt bei mir auch.

 

Ein annonymer Fan, der ein großes einflussreiches Medium vertritt, hat mir einen kurzen Text zu meinem Blog gesendet. Es ist so geschrieben, als wären es meine Worte.

meine zielgruppe sind ja eher intellektuelle edel schwule. deswegen bin ich froh, dich gefunden zu haben. auch auf dem blog läuft es. andere haben nur 24 likes, bei mir sind es schon viel mehr. mein leben ist gut zurzeit. leben? bin ich dabei!

 

Ich bedanke mich für diesen geistreichen Gastbeitrag und freue mich auf eine weitere ironische Zukunft mit dir, mein lieber Konkurrenzschreiber.

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Geil

Warum war dieser Tag heute so geil?
Warum ist es erstrebenswert von 7-19:45 Uhr zu arbeiten. Einfach weil man es mal gemacht haben muss.

Alles strebt gerade seinen richtigem Weg. Nachdem Zucker süßen Post am Sonntag folgte ein schönes Wiedersehen. Wir haben das gemacht was mich bestätigt. Essen. Spazieren. Spontanität. In dem Verhältnis wie ich liebe und lebe. Alles mit Liebe, Niveau und dem Gefühl das ich mich bei dir sehr wohl fühle.

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