Zwischen Stationen

Ich bin immer noch auf Reisen. Fantastisch langsam sozusagen in 48h von Teneriffa nach Berlin. Das ging von Tokio aus etwas flotter und dazu war es noch ein geileres Gefühl in der fetten Boeing zu sitzen.

Letzter Tag in Teneriffa. Der späte Abflug sorgte dafür das ich noch einen halben Tag Spa genießen konnte. Zwischen Jacuzzi. Iglo und Dampf Sauna liegen 3h.

Letztes Mittagessen zu 3. Pizza wird geteilt mit den Eltern. Das die Mittags keinen Junger haben ist für mich ungewohnt. Ich verbrennen da meine Energie wohl anders. Muss am Alter liegen.

Rückflug in der Economy class, liebevoll auch als Holz Klasse bezeichnet. Das Essen unterirdisch schlecht, die Heimfahrt in Auto über irdisch nebelig.

Zwischenstopp in Werdau. Wegen Bahnstreik einen ganzen ungeplanten Tag. Nochmal die Möglichkeit was zu sehen von dieser Stadt, die nach Mittagessen bei Oma und Kaffee Trinken bei Großtante ihren feuchten dunklen Nebelteppich legt. Das nichts los ist, ist mir schon klar aber das es so schnell geht das es so ist wie früher verwundert nicht. Abendessen mit Mutti, Vati und dem Sittich das wars.

Tausend Fragen von Mutti. 995 davon Inhalts los. Kaum eine positiv oder mal was zu meiner Beziehung. Wir schweigen lieber, Tod.

Rückfahrt im Fernbus. Lustige Ansprache vom Fahrer mit Dialekt aus Berlin. Oh mein Berlin ich komm zu dir 😉

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Siam Park

Langsam werde ich zu alt für den Scheiß, oder nicht oder doch.
Gestern noch einmal fast an die 30 Grad bei bewölkten Wetter sollte es für mich allein in den Siam Park, einem Aqua Park gehen. Viele Herausragende Rutschen Attraktionen und einen steile, angeblich sogar steilste Wasserrutsche der Welt.

Los ging es hinein in das Vergnügen jung wie ein kleines Kind. Die Treppen aufwärts und die Rutschen hinunter ohne zu wissen was einen genau erwartet. Mal allein, mal zusammen mit 3 anderen fremden in einem großen Reifen. Und auch beim 2. oder 3. Mal immer noch eine Mischung aus Respekt und Spaß. Selten so lang mit anderen gelacht, denn jede Abfahrt hat ihren eigenen Reiz.

Gegen Mittag dann das Wagnis im Tower oft Power. Irgendwo 27m über dem Zielbereich, einfach nur fast senkrecht nach unten schießen, bei fast 80 km/h so verspricht es der Park. Im Aufgang zur Rutsche mystische Ruhe denn wer die höchste Ebene erklommen hat sieht die waren Ausmaße der Rutsche die im letzten Teil durch eine Plexiglas Röhre und ein Haifisch Becken führt.

Das Wagnis dauert nur etwa 10 sec, die Beschleunigung ist atemberaubend, die Gischt spritzt sodass man kaumnwas sieht und dann blubbert es und man landet im Auffangbecken.
Leichte Abzüge nur dafür das man nichts sieht und es so schnell vorbei ist.

Alle anderen Attraktionen dauern länger und machen mehr Spaß als Ernst.

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Das Grundproblem der Toleranz

Nach den beiden Tagen in den Bergen hatte ich gestern einen erholsamen Tag, keine Frage. Der Ablauf kurz zusammengefasst. Frühstücken. Sonnen. Baden im Meer und Pool. Mittag. Spaziergang. Sonnen. Baden im Pool. Abendessen. Ich bin glücklich.

Wir reisen ja zusammen und gestern war es wieder mal problematisch. Einer ist da entspannt, eben im Urlaub hier. Die andere sucht den ganzen Tag nach dem negativen. Erst ist das Frühstücks buffet nicht abwechslungsreich genug. Dann ist es die Mozzarella Diskussion zum Mittag und zum Schluss ist es dann so das sie feststellen muss nach Teneriffa zu reisen und dann hier niemand Deutsch spricht. Schade immer diesen hohen Ansprüche und sich nicht mal anpassen wollen. So war das dann auch bei der Nachricht im Radio. Schwule und Lesben in Russland verboten das scheint gut so, weil nicht normal und nicht tolerant also ablehnen.

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In den Bergen

Die letzten 2 Tage waren wir mit dem Mietwagen unterwegs. Einen Mischung aus Abenteuer und Versuch gewohntes zu finden.
Die Ansprüche etwas möglichst einheimisches zu Erleben Mit einer großen Portion Skepsis passen natürlich nur schwer zusammen. Das liegt aber nicht an mit sondern eher den Mitreisenden.
Los ging es Richtung Westen zu den Lis Gigantos einer großen Felsen formation. Weiter bergauf nach Santaigo de La Tiede. Abzweigend dann nach Masca über eine beeindruckende und enge Straße die erst seit 20 Jahren betrieben wird. Vor Ort kurze Diskussionen ob des Wetters und der Kleidungwahl. Im Gebirge bei 1000m hatten wir diesmal schlimmen Regen erwischt. Die Abfahrt zeigte sich dann entspannt. Auf Meeresniveau angekommen erkundeten wir kurz einen Golfplatz und die Gesteinsküste. Kurze Diskussion ums Mittagessen. Einheimisch sollte es sein aber in die Kaschemme gehen wir dann lieber doch nicht. Am Ende bleibt es bei einem einfachen Restaurant am Meer eher touristisch aber dennoch gut. Die Heimfahrt dann eher Kurz und knapp wieder in den Wolken zurück bergauf und bergab.

Tag 2. Der Weg führt uns nach Norden in Richtung Teide dem höchsten Berg der Insel und Spaniens. Auffahrt von Meereshöhe auf 2000m über mehrere Zwischenstationen fast 3h lang. Zwischendurch viele Fotostopps in Gesteins wüsten oder Pinienwälder. Die Abfahrt dann etwas schneller an der Nordseite der Insel bis zum Mittagsstop. Diesmal nur etwas auf die Hand in einer Bäckerei, dafür deutlich einheimischer. Le pan ist das Brot und das Mittag kam heute aus einer Bäckerei. Die Weiterfahrt an der Küste bis zu einen kleinen Badeort. Eiskaffee und Espresso besonders günstig hier.

Internationales Buffet am Abend im Hotel.

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Ozean

Wie jeder mit etwas geographischer Grundbildung weiß ist Teneriffa einen Insel im Atlantik. Und wie es sich für einen späten Sommerurlaub gehört war ein Badeausflug notwendig. Schon etwas surreal am 1. November im Ozean zu treiben! Bei immerhin 21 Grad Wassertemperatur trotzdem ein angenehmer Ausflug nur gut 500m von der Hoteltür entfernt.

Einen weiteren Ausflug hatten wir nach La Caleta unternommen. In dem bereits angesprochenen kleinen Dorf zwischen Tourismus und Ursprünglichkeit fanden wir eine Tapas Bar, die zu mindestens grundlegende Spanische Küche serviert.

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Geradeaus

Am ersten Tag ging es um nicht viel mehr als einfach nur gerade aus schauen. Für Seele baumeln lassen und entspannen soviel man eben mag. Das Wetter spielt bei 27 Grad und Sonnenschein dabei noch mit, sodass ich gleich noch einen ersten Hauch braune mitnehmen konnte.

Für den ersten Abend stand so wie schon am Vormittag eine kleine Runde durch den Pool schwimmend an. Hier bei 21 Grad auch noch sehr erträglich.

Später ging es vorbei an schwarzen Sandstrand nach La Caleta einem kleineren Dorf das durch den Tourismus berührt aber noch nicht verschandelt wird.

Fotos heute keine da mein Handy tagsüber in Tresor ruht

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Katzensprung

Im Vergleich zu meinem großen Abenteuer Tokio, ist die Reise nach Teneriffa ein Katzensprung. 11h waren wir unterwegs und alles ging sehr geordnet zu. Von der Abfahrt zu Hause bis zur Ankunft im Hotel keine Aufregung. Am Flughafen in Teneriffa steht ein TUI Mitarbeiter mit Schild und weist den Weg. Alles einfach und genau zu wie ich mir das auch vorgestellt hatte. Einfach mal den Kopf ausschalten und treiben lassen. Abendessen war für uns ja schließlich auch schon gekocht. Ich finde das gut so und freue mich auf die kommenden Tage.

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