Im Homoladen

Im Homoladen, gibt´s was neues von MIA. und noch viele andere nette Sachen.

Es begann im Januar. Ein Ausflug zum MIttwoch´s Buffet endet im Freudenrausch. 2 Tage vor Veröffentlichung von „Fallschirm“ halte ich nicht nur Single sondern auch alle Remixe in meinen Händen. Dafür musste ein kleiner Schein den Besitzer wechseln, aber dafür handelt es sich auch um ein lohnenswertes Sammlerstück.

Einige Zeit später. Es ist Bingoabend und die Lottofee lost mir diesmal einen Link zu. Wieder die neue Single „Immer wieder“ mit fast allen Remixen.

Nur 2 Wochen später bin ich fast der Meinung es gäbe nichts neues. Aber auch diesmal werde ich überrascht. Für mich schon bereit gestellt, ein Tacheles Tour Plakat, sowie ein Stapel Flyer.

Nicht nur deswegen sind die Ausflüge lohnenswert. Einfach Freitag, mit der richtigen Stimmung da vorbeischauen, meist wird ein toller Party Abend daraus. Mit etwas Mut, seinen Benutzernamen auf einen Zettel schreiben, oder besser noch persönlich miteinander sprechen, darauf folgt meist ein schöner Samstag, es klappt öfter und öfter.

Morgen der wichtigste Tag dieses Jahr.

Du, du wagst es?

Fragen

Wie ist es zu Hause gewesen?
Schön. Wie Urlaub. Ein Ort wo die Zeit anscheinend nicht vergeht, nichts passiert. Ein Ort wo man in Fragen lebt.
Warum ich so dünn geworden bin?
Eigentlich habe ich kein Kilogramm abgenommen. Nur meine Hosen und Shirts trage ich etwas enger, das scheint die Optik zu verändern.
Wie es mit dem Diplom aussieht?
Ganz klar, die Sache muss bis August abgeschlossen?

Kurzes schweigen.

Eine Freundin? Nein. Gibt es da in Berlin nicht genug? Schweigen. Ich weiß es nicht.

Kurzes schweigen.

Wie es in der Zukunft weitergeht?
Ich will in Berlin bleiben. Achso, das heißt du kommst gar nicht mehr zurück? Nein. Höchtens an Geburtstagen am Wochenende.

Langes Schweigen.

Die Reise nach Hause war auch ein Fluchtversuch. Aber es scheint weiterhin ein Schatten mich zu begleiten, ich kenne ihn, auch wenn er Anonym bleiben will.

Verschwommen

Erholung. Jeden Abend das gleiche Spiel, irgendwann sinke ich in den Schlaf und in der Nacht bricht die Wahrheit über mich herein.
Eigentlich sollte ich ja vergessen, würde vielleicht auch ganz gern, aber irgendwie kann ich nicht.
So beginnen viele Träume recht verschwommen. Irgendwo in der Stadt unterwegs, kann ich die Orte meist nicht zuordnen. Diesmal war es recht kühl und auch eher dunkel. Mehr im Wald und am Stadtrand begann diesmal die Reise. Und schon da war klar das jemand in meiner Nähe ist. Die selben markanten Dinge wie ich sie schon einmal beschrieben habe.

Ende wieder einmal an einem S Bahn Gleis. Viel heller und warm fixiere ich meinen Blick, drehe eine Runde und steige in den selben Wagen. Es bleibt das wir uns beobachten und kein Wort fällt.

Still go on

Monster mit den braunen Haaren

Vor ein paar Monaten hatte ich einen Traum. Ich war in der S Bahn unterwegs und es fühlte sich warm an, genau so wie letztes Wochenende.
Eine Fahrt wie immer. Einfahrt in einen Bahnhof, ein Blick nach draußen und die Tür öffnet sich.

Plötzlich für einen Moment sehe ich einen Junge, kurze Hose, ein T-Shirt, eine Tasche quer über den Bauch und braune Haare. Ich schrecke hoch, fast gegen die Dachschräge und muss feststellen, dass ich wirklich geträumt habe.
Jetzt ein paar Monate später betrachtet erinnert mich die Szene sehr stark an den Film „Wo die wilden Kerle wohnen“. Warum weiß ich nicht. Irgendjemand ist der wilder Kerl in diesem Traum.

Genauer betrachtet stand die S Bahn für Monate still, die Tür offen und keiner bewegte sich einen Schritt. Nur ein Fremder, der Zettel zwischen uns austauscht mit langen Sätzen.
Irgendwann werden die Sätze kürzer.

Und jetzt ist der Moment gekommen wo die S Bahn weiter fährt und die Tür sich schließt. Sollte es die Ringbahn sein werde ich an der Station wieder vorbeikommen und schauen.

Der Junge wird als Erinnerung noch sehr lang da stehen.

Der letzte Satz

Ich werde mich melden, ganz bestimmt.
Das ist er immer, der letzt Satz in einer homosexuell geprägten Kommunikation.
Es folgt die Absage, oder das sich derjenige nicht mehr meldet.
Ich habe darin eine gewisse Routine entwickelt, das es mich fast gar nicht mehr stört.

So war es dann auch heute morgen um 11 wieder.
Ich stehe plötzlich vor der Aufgabe allein den Tag zu gestalten.
Es läuft ab wie immer. Ein wenig Angst, eine Entscheidung und dann geht es los. Ein gewisser Beutel mit der Aufschrift MIA. unterstützt mich dabei. Insgeheim hoffe ich ja, in Berlin einen gleichgesinnten zu finden, dann werde ich ihn oder sie ansprechen.
Vorbei am Alexanderplatz, ein Tacheles Sticker, es war zu erwarten.

Angekommen im flax zum Bruch. Steffen weiß sofort Bescheid. Ich bin der Junge aus dem Süden mit dem komischen Akzent und er fragt sofort ob ich bei der MIA. Autogrammstunde war. Er hätte immer an mich gedacht und so zeige ich stolz meinen Beutel mit den Autogrammen. Beutel als Kommunikationsmittel, das klappt doch.

Der tag vergeht. Ich speise wie immer ausgiebig, chatte und unterhalte mich auch, das ist die Hauptsache.

Später zu Hause. Meine Absage meldet sich doch. Mit dem Hund wäre was gewesen. Na schauen wir mal.

Flackern der Lichter in unseren Gesichtern

10.4
Es ist erst 5 vor 12.
Der Mondschein wirft ein Schattenspiel an meine Wand. Ich war gerade am einschlafen und das was ich da als Blumenmuster geträumt habe, ist nur ein Schatten eines Astes.
Ich bin hellwach und irre im Zimmer umher. Geht es jetzt zu Ende?
Ein Blogeintrag über den Tod? Ach quatsch!
5 nach 12. Die ersten Gratulationen zum Geburtstag trudeln über facebook ein. Ich fühle mich virtuell akzeptiert. Ich trudel ins Bett. Für einen Moment schrecklich allein, daran habe ich mich gewöhnt. 5 min Gänsehaut und dann bin ich eingeschlafen.

Am Morgen. Ich sitze allein am Frühstückstisch. Meine Vermieterin ist gedankenverloren in der Küche. Sie hat meinen Geburtstag vergessen. Erst nach einer kleinen Erinnerung gratuliert sie mir herzlich.

In der Firma sitze ich im Büro. Mir gratuliert niemand. Diplom- oder Diplomarbeiten scheinen wichtiger als Zwischenmenschliches. Nach einer Erinnerung gratuliert man.
Da sind andere Abteilungen aber wesentlich netter. Manche fallen mir fast um den Hals. Hier herrscht noch Leben.

Wirklich angekommen bin ich aber erst nach Feierabend. Ich bin noch nie mit einem Freund mit einem Regionalexpress zum essen gefahren. Das wird unvergessen bleiben. Bei traditionellem vietnamesischen essen begrüßen mich Freunde, egal ob lässig gestylt oder im Anzug.

Es ist schön, so soll es zu Ende und weitergehen.

Oster Spaziergang

Vor einer Woche.

„Weine nicht“
„Mache ich nicht“ – „Nicht heftig“ Aber ich tue es.

Plötzlich dunkel, das Licht ausgelöscht, einsam, ein paar Tage lang.
Mechanisch das Denken und handeln, nichts das mich antreibt oder erfreut.
Um mich herum erblüt es, im nächsten Moment fällt vom Schnee vom Himmel.

Immer wieder.

Eine Woche später.

Im Thale grünet Hoffnungs-Glück

Ich bin unter Menschen. Fremd ist mir alles, aber ich bin mittendrin und merke wie wichtig es ist.
Exil ist keine Lösung. Ich mag es genau so jeden Tag erleben.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn

weiß – grau

Ich bin auf dem Weg zum Tischtennis. Die Abendstimmung färbt den Himmel auf eine ganz besondere Weise. Der Hintergrund vom Sonnenuntergang weiß – grau und die Wolken am Himmel dunkelgrau. Schleier bilden sich und die Abstrakten Formen vermischen sich am Himmel.

Warum mir das auffällt?

Ich habe frei, also Freizeit. Ich bin nicht mehr in dem Tunnel, bestehend aus Praxissemester, Praxisarbeit und Terminen. Freizeit kann sehr schön, aber auch belastend sein. Zu mindestens, dann wenn man lange weile hat.

Ich bin in einer Freizeit, bewusst, ganz bewusst. Bisher habe ich alles sehr aktiv erlebt. Disko, Spieleabend, Konzert und weitere Dinge werden folgen.

Mein Verhalten hat sich der Freizeit angepasst. Im Supermarkt kann ich mir Zeit nehmen und Wähle Quark und Kresse als Besonderheit aus. Dazu Putzmittel für den Frühjahrsputz.

Morgen will ich aufräumen, nach einem halben Jahr wird das auch mal wieder Zeit.

Überfluss

Die Schlange am Dönerstand am Mehringdamm ist nachts um halb 1 länger, als die auf dem Platz der Annoncenuhr in Werdau um halb 1 Mittags.
Der Nachtbus in Neukölln ist nachts um 1 voller als die Stadtlinie in Werdau, Mittags um 1.
An der Disko reißt die Schlange nicht ab und Wartezeiten von 1-2h sind normal. In Werdau geht man nach 2h in der Disko manchmal wieder.

In Berlin zu leben heißt ständigen Überfluss zu konsumieren. Ob das gut ist darüber diskutieren wir in der Schlange am Dönerstand. Irgendwann lernt man das ganze nicht mehr zu schätzen, so die einheitliche Aussage am Ende.

Da ist es doch gut zu wissen, das es einen Sonntag gibt. Jeder entspannt auf seine eigene Weise und fährt sich einmal herunter. Ein Freund sendet ein Foto vom Tegeler See, ich weiß es geht ihm gut, er hat die letzte Nacht zusammen mit mir gut überstanden.

Spezialitäten Kabinett

Weiße Turnschuhe, grüne Hose, bunte Neonfarbe Jacke, weißer Hut und ein bleiches Gesicht mit nichtssagender Brille. Diesen Mann, schätzungsweise Mitte 30, hätte ich in der U- oder S Bahn nur ein müdes Lächeln geschenkt. Aber ich weiß mittlerweile, das es in Berlin viele Verrücke Typen gibt und man nicht nur nach Aussehen urteilen sollte.

Interessante Menschen mit charakterlicher Tiefe und einer gewissen Leidenschaft zur Kommunikation sind es, die mich begeistern. Neulich meinte ein Junge im Chat zu mir, ob ich Kommunikationswissenschaft studieren würde. Ja es stimmt tatsächlich, ich bin auf dem Gebiet etwas perfektionistisch. Aber viel lieber etwas offen und schräg, als total verschüchtert.

Sicherlich ist so ein Spieleabend etwas speziell und hat nur im geringsten etwas mit coolen Indie-Pop oder Homoszenen in Berlin zu tun, aber es ist trotzdem amüsant. Das was ganz harmlos um 8 beginnt, endet meist zwischen 1-3 in großer Freude. Stunden der Kommunikation, zwischen Freude, Ärger und non verbalen Momenten.

Ich mag es.

Schatten Springer

Es ist theoretisch und praktisch nicht möglich über seinen Schatten zu springen. Die Sonne und der Mond begleiten uns ständig und selbst in der finstersten Nacht begleitet uns ein innerer Schatten.

Was aber möglich ist, das dir die Sonne des Lebens so stark ins Gesicht scheint, das der Schatten hinter dir verborgen bleibt und du blind wirst. Gepaart mit unbedingtem Willen, dann ist vieles möglich.

So wage ich mich das 2. mal allein in das Schwuz. Auch unter der Woche ist das Clubleben in Berlin hart. Offizieller Einlass schon ab um 11. Ich war erst um 1 Uhr da und damit im guten Durchschnitt. Viel ging am Anfang noch nicht. 1 Popfloor und 1 Sportsfloor mit Kicker und Tischtennisplatte. Genau auf diese etwas andere Art der Kontaktmöglichkeit hatte ich abgezielt. Der Start zunächst misraten. Am Kickertisch keinen Anschluss gefunden und auf dem Tanzfloor fühlte ich mich allein auch deplaziert. Also besonn ich mich auf das was ich kann und weswegen ich da war. Tischtennis. Ich wusste der Abend würde sich entwickeln. Egal ob als aktiver Spieler oder passiver Zuschauer, Kontakt baut sich schnell auf. Nur mal den Ball fangen, nett lächeln und zurückwerfen oder einfach Fragen ob jemand mitspielen mag. Aber genau das ist es ja, jemanden ansprechen. Irgendwann, war die Runde dann komplett. So etwa 6 Mann die konstant miteinander, darunter 2 die mir gefallen. Irgendwann gab einer von denen seinen Schläger ab. Ich wollte ihn aber nicht aus den Augen verlieren, also musst eich genau das tun was für mich über den Schatten springen bedeutet. Genau das habe ich getan.

Der Rest des Abends war gerettet.

Was ist deine größte Angst

Ein Dankeschön an Tim, Matthias, Axel, Henry, Simon, Arne, Jana, Johannes, Lorenz, Mario und Tim.

Für die perfekte Organisation und Umsetzung eines wirklich tollen Nach Mittages, mit Billard, asiatischer Küche und 2 tollen Gesellschaftsspielen.

Lassen wir folgenden Satz einmal auf uns wirken.

Allein den Mut habe ich schon.

Es scheint ganz normal. Es beschreibt nur das ich Mut habe. Setzen wir nun das Komma an einer entscheidenden Stelle, bekommt der Satz eine ganz neue Bedeutung.

Allein, den Mut hat er schon.

Ja es ist tatsächlich so. Das Komma trennt das Wort Allein vom Rest des Satzes und zeigt deutlich auf das Allein auch allein bedeutet. Und trotzdem habe ich den Mut neue Dinge anzugehen. Auch wenn ich allein bin.

Ein weiterer Satz hat sich in den letzten Wochen in mein Gehirn gebrannt. Ich will, dass du weißt, was meine größte Angst ist. Ich habe am meisten Angst davor […],dass du mich abstößt […].

Ich sag dir mal was, es geht nicht anders als das jetzt mal zu schreiben. Ich wohne seit August hier in Berlin und kämpfe jeden Tag um Anschluss. Fast jeden Tag ein neues Erlebnis und auch Absagen, oder Nicht Reaktionen. Manchmal tut es weh. Ich habe ja noch nicht so eine große Basis wie du. Du kannst bestimmt auf Freunde zurückgreifen, die mit dir was machen. Ich dagegen stehe vor jedem Wochenende vor der Entscheidung was ich mit meiner Freizeit anstellen soll. Also gehe ich raus. Immer mit der Angst im Nacken auch abgestoßen zu werden. Manchmal strengt mich das psychisch sehr an, manchmal habe ich eine Freudenexplosion.

Wegen dir hatte ich beides.

In mir ist alles in Aufruhr.

Tacheles

Vom Suchen und Finden

Wenn schon suchen, dann das Glück. So sagt er der Berliner Songwriter Masen.

Man stelle sich einmal vor, es ist Freitag und dein Wochenende beginnt sich gerade Kopf zu stellen, gegen dich. Noch beschäftigt mit der Arbeit, beginnt gerade der geplante Tischtennistermin sich zu verabschieden. Im Kopf rechne ich schon die Minuten, die mir noch verbleiben. Irgendwie schaffe ich es dann doch. Dann halt das Abendessen to go auf die hand und schnell mit der Schnellbahn in die Stadtmitte. Ich Suche da ebenbürtige Mitspieler im Tischtennis und finde aber nur vom Ehrgeiz zerfressen Gegner. Also scheide ich im Doppel KO System schnell aus und suche mir die, die den Sport als Spaß verstehen und gewinne sogar.

Freitag Abend dann die erwartete Absage. Da gezielte Verabredungen bei mir nach wie vor nicht fruchten wollen, plane ich um. Aber auf was. Und so kommt es Samstag zu einem einfachen freundschaftlichen Treffen bei dem ich Dinge finde, die ich so nicht erwartet habe. Am Ausgang des Kunsthauses „Tacheles“ wird uns beiden Marihuana angeboten. Ja ich wusste ja noch nicht einmal wie man das schreibt. Angeblich soll man das rauchen wer weiß. Es vergehen die Stunden. Ich befriedige meine Lust auf süßes und werde in den Restposten von C&A fündig. Eine neue Jeans kleidet nun mein Bein. Es wird später und ich möchte nach Hause. An der Tram Station kommen 2 Typen Anfang 30 auf uns zu und sagen ganz unverblümt. Habt ihr Bock auf eine SM Session. Du bist der Passive und dein Freund filmt. Wir lehnen dankend ab das suchten wir nicht.

Sonntag Morgen ihr ahnt es schon. Es kommt die gewohnte Absage. Wie gut das ich bereits geplant habe. Also geht es tänzelnd mit der S Bahn zu meiner Tante. Eine Frau spricht mich an, ob ich an einer Kundenbefragung teilnehmen möchte. Ich habe nix dagegen und vertreibe mir ein paar Minuten in einem Gespräch, so kann man auch Menschen kennen lernen. Ganz in Ruhe vergeht der restliche Tag. Und darüber bin ich auch nicht böse.

Danke M&M

Schhneespuren

Der Winter geht langsam in seine sibirische Heimat zurück und was zurück bleibt ist ein brauner Teppich aus Matsch. Was haben wir in diesem Winter für Spuren hinterlassen auf unserem Weg zur Arbeit, zu Freunden, in den Club oder wieder nach Hause. Und jetzt also alles wieder weg.

Da muss man doch einmal darüber nachdenken was wir für Spuren diesen Winter hinterlassen haben.
Viel war von Protest geprägt. Für oder gegen Internet. Für oder gegen Nazis. Für oder gegen.

Wofür bin ich eigentlich?

Ich habe mich nicht immer ganz korrekt, der Regeln entsprechend verhalten. Spontan ja, aber auch manchmal über das Ziel hinausgeschossen. Belehrt trenne ich mich von Dingen und lasse gleichzeitig neue entstehen.

Zwischen wildem Drang und unbedingtem Herausgehen und häuslicher Liebe. So schaut es aus.

Perspektive

Die Perspektive gibt uns vor wie man die Dinge zu sehen hat.
Meine Perspektive ist die Beobachtung. Täglich, aber bevorzugt am Wochenende verfalle ich in diese Perspektive. Umso näher Menschen mir sind, umso ausgeprägter ist es.

Ich stehe dabei ganz gern im Mittelpunkt. Aber nur dann wenn die Menschen um mich herum mich schätzen. So wird aus einem Wort, eine Frage oder ein Lachkrampf. Ganz frei unbeschwert zähle ich die Minuten, nachts und morgens um 6.

Es streng ein wenig an. Immer präsent sein und in jeder Situation das Richtige zu tun wird nicht möglich sein. Ich muss auch Fehler eingestehen. Dann blicke ich zurück und weiß das Fehler immer dann passieren wenn du nicht frei bist. Zu mindestens wiegt der Fehler dann viel schwerer.

Ich drehe mich um und habe nun eine andere Perspektive. Es ist schön auch auf der anderen Seite.