My enemy

And you could be my remedy

If you could show me love

If I could stop remembering

All the time that you used up

* aus CHVRCHES My enemy

Ja es ist wahr und trotzdem muss ich mir die Frage beantworten was ich mir von dem ganzen erhoffe.

Wenn selbst das härteste Mobbing nicht hilft. Es ist meine Entscheidung und so sehe ich das erste mal nach Jahren wieder brauchbare Bilder und lausche einem kleinen voice clip. Es ist alles noch nicht klar was das soll und eigentlich ist es auch nur eine Randnotiz in dem allem was deutlich wichtiger ist.

Ich gehe meinen eigenen Weg. Ich bin dabei meinen Kopf durch zu setzen bis es Fristen hagelt. Andächtig sitze ich im Backstagebereich, bin Glücklich und kann das nicht zeigen weil ich heimlich auf was falsches hoffe.

Das Maifest interessiert mich nicht, weil ich solche Tage mit Sport verbringe und meine Freizeit sorgfältig plane.

Party brauche ich nicht. Da ist mir ein Ausflug am Sonntag zum Müggelturm und ein Rundgang durch die Altstadt in Köpenick wichtiger.

Ich suche ständig nach neuen Wegen und so entspanne ich erstmals Sonntags nachmittag in einem Garten und lausche der House Musik, etwas tanzen darf es auch sein. Später fahre ich mit einem Rad durch Friedrichshain und esse Ramen in japanischer Atmosphäre. Ich teile. Zeit, es ist jede Woche ein neues Ratespiel mit wem, wann und wo, aber ich liebe den Kampf den Streit und wenn am Ende alles gut wird.

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Tanz in den Mai

Sometimes life plays tricks on you, to keep your life excited. Keep following your heart of happiness and everything is coming the way you need it to be.

Sprüche vom Kalenderblatt. Es kommt in einer Phase in der ich denke und weiß nichts ist voraus zu ahnen. Erst suche ich mein heil in der Flucht. Es ist heiß in Magdeburg, ich beweise mir selbst das ich noch springen und tanzen kann, auf MIA. Konzerten. 9 Jahre musste ich auf dieses Foto warten, es bedeutet mir was und es ist auch nicht erzwungen. Es ist meine Vergangenheit die mir plötzlich unheimlich oft über den Weg läuft. Erst 2008 dann 2013. Was will jemand nach 5 Jahren so plötzlich von mir, es wirft mich kurz aus dem Konzept und ich tanze verrückt auf den Balkon.

Tags später entspanne ich bei LEA im übervollen Musik & Frieden. Ich weiß mit meiner Platzangst umzugehen und stehe luftig an der Tür. Wie froh bin ich doch neue Musik schnell zu entdecken.

Es treibt mich durch eine Woche. Ich esse moderat, schaue Fußball und Teile Zeit mit mir selbst und dem Kaiser von China. Es vergeht ein langes Wochenende, Party kann ich auch aber noch interessanter sind Eindrücke von einer unscheinbaren Dinner Party.

Da sitzt du auf einmal im asiatischen Stimmengewirr und durchlebst die Phasen einer solchen Party. Du verstehst nichts und wagst dich an ein Gespräch mit deutschen Gästen. Nichts ahnend wer da genau neben dir sitzt verschlägt es dir am Abend danach bei der Recherche fast die Sprache. Da bin ich mit meinem 4 Bildern von einem Künstler wirklich arm, es gibt noch viel zu tun.

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Weiß

Ich habe nicht nur das Jahrzehnt gewechselt, sondern auch gleich die Haarfarbe. Und so enden die 20er Jahre mit dem Besuch beim Friseur und der Umsetzung einer Idee die ich schon einige Monate mit mir herum trage. Von Aschblond zu weißblond, als Pate steht Benjamin Jarvis, echt cool das ich mich das traue und so positiv sind auch die Reaktionen Tags danach, denn mein neuer Look überstrahlt alles an einem perfekten Tag an dem ich nach der Arbeit exklusiv Eis essen gehe und Abends mit 12 Freunden Fleisch und Gemüse Grille und später bei einer Art Night kreativ werde.

Natürlich kommen jetzt die Fragen, ob ich mir was spezielles vorgenommen habe für das neue Jahrzehnt oder ob ich einfach so weiterleben will wie bisher.

Sagen wir mal so, vieles ändern werde ich nicht, dafür bin ich gerade zu sehr Fluss. Es ist eher die Idee noch konsequenter zu sein. Meine Wohnung habe ich jetzt wirklich im Griff, ich lasse nichts mehr liegen habe das Meisterwerk einer Freiheitsstatue gleich aufgehangen und das Poster zur Nie wieder 20 Tour Tage später auch.

Ich bin ausgebucht für die nächsten Tage, ich tue das was sozial gut ist! möglichst viel Kontakt und sich selten zurück ziehen und nachdenken, dann schon lieber raus gehen, auch mal bewusst allein etwas entdecken bei Essen und Musik von Panda Lux.

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Ist das eigentlich schlimm?

Um diese Frage kreist sich alles. Im Fokus steht in erster Linie das älter werden, aber auch die Frage was ich mitgenommen habe in meiner längeren Abwesenheit von mehreren Wochen, gespickt mit 14 Tagen Kreuzfahrt und 10 Inseln zwischendurch.

Es folgt also ein Beitrag der mir mehr am Herzen liegt als jeder andere zuvor, weil die Aufgabenstellung und Erwartungshaltung an mich selbst nie größer war. Es geht um mehr als einfach nur runter zu schreiben, nein an diesem entscheidenden Punkt in meinem Leben ist es gleich ein ganzes Jahrzehnt was hinter mir liegt.

Und so habe ich gesucht unter und über Wasser, im dichten grün und weißem Sand und gefunden schließlich in der Galerie, weil ich keine Angst vor der Kunst habe. Das Bild hat mir vielleicht gar nicht mal so sehr gefallen aber der Titel dazu ist es, der alles überstrahlt.

Life is fun, sometimes dumb, sometimes we laugh and cry, but we always try.

Und so geht es also weiter im Leben, ich werde nicht aufhören zu probieren. Für mich gibt es nur schwarz und weiß und ich will immer weiß. Eigentlich geht es mir gut doch ich will mehr, ich habe alles was ich brauche doch ich will mehr.

Und so verbleibe ich mit dem einfachen Satz. Dieser Text trägt meinen Namen, denn ich bleibe das Fundament.

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Eiskalt

Ich bin mal wieder durchgeprügelt durch die Woche, eiskalt im Herzen und von den Temperaturen her sowieso.

Da war dieser kurze Moment am Montag Abend. Soll ich oder soll ich nicht zum Badminton gehen, doch kaum ist die Frage gestellt, bin ich auch schon wieder im Rhythmus, telefonieren, kurz essen und dann weiter zum Sport. Ein lustiger Abend, wie immer sportlich wertvoll und am Ende besonders lustig, bei Reiswaffel und diesmal fliegen wir auch nicht bei Edeka raus weil wir zu laut unsere schwulen Witze reißen.

Der Wind schneidet eisig durch die Straßen der Großstadt, die Finger frieren bald ab und doch bin ich da wo ich gehöre, draußen auf der Suche nach einem neuen Rucksack, Begleiter für den Alltag, neumodisch auch Daypack genannt. Eine erste Idee in der komplexen Suche zwischen Form, Funktion und Design endet im Schneidersitz und koreanischen Köstlichkeiten.

Verwunderlich das ich schon einen Tag später eine Entscheidung treffen kann, das bin gar nicht ich, der so eine Aufgabenstellung eigentlich bis ins kleinste Detail durchleuchtet, aber das ist jetzt auch so eine Angewohnheit, Dinge noch schneller zu entscheiden, oberflächlicher, das Leben in Hochgeschwindigkeit sozusagen. Und so schaukelt sich der Mittwoch zum perfekten Tag auf, bei Wiener Schnitzel und später mit 2 Freunden im Dampf. Nur ein kleines Detail stört als ich nachts den heiligen Tempel der Untriebigkeit wieder verlasse, eine falsche Handbewegung, eine Unachtsamkeit und dann passiert das was in 7 Jahren nicht passiert, ein Diebstahl passiert und mich juckt es irgendwie kaum. Der Gegenstand schlechthin dem wir mehr Berührungen am Tag widmen als unseren Partnern einfach so weg. Nicht einmal 24h dauert es da habe ich schon wieder Ersatz besorgt und eine neue Marke dazu auch noch, das zeigt doch wie wenig emotionale Bindung ich doch aufbauen kann.

Ganz so spurlos geht es dann doch nicht an mir vorbei, in mir brodelt es gewaltig muss ich doch alles neu aufsetzen und gleichzeitig überlegen was davon notwendig ist. Einige Tage lang habe ich damit gekämpft, die große Revolution ist es nicht geworden, ist aber auch nicht notwendig, denn wir sind im März und damit lohnt es sich erstmals einen Monat weiter zu schielen. Eine großartige Idee die ich wochenlang mit mir runtrug und gut verheimlichen konnte, feste Zusagen von Freunden, sind genug Vorbereitung für einen Tag an dem ich nicht nur das Jahr sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt wechseln werde und damit steht auch eine wirkliche große Veränderung an von der keiner weiß. Sowieso habe ich seit einigen Tagen ein komisches Gefühl in mir, es scheint so als ist nach 29 verdorbenen Jahren doch noch nicht alles verloren. Ich denke über Dinge nach die so nie waren und vielleicht muss man erst 30 werden um am vermeintlich richtigen Ufer zu schwimmen.

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Nothing 2 lose

Jonathan ist Kellner. Guter Job mit dem Lackieren übrigens, aber eigentlich ist das selbstverständlich und ich bin viel mehr als das. Ein guter Spion auf alle Fälle, der ständig beobachtet und jedes Puzzleteil zusammensetzt, ein gutes Team habe ich auf alle Fälle auch. Menschen zusammenbringen kann ich auch, Events veranstalten sehr gern sogar und am Ende laufe ich durch Kreuzberg und sauge auf wenigen 100m Ideen für mehrere Tage auf. Kalt ist es sowieso, aber Berlin ist einfach zu lebenswert als das man sich einfach drinnen verkriecht. Außerdem ist das alles schon mal da gewesen. Vor 2 Jahren bin ich genau so dick eingepackt gewesen und geschadet hat es mir auch nicht. Was auch schonmal da war ist die Feststellung, immer dann wenn ich denke das Leben verstanden habe kommt etwas um die Ecke was ich nicht fassen kann, diesmal ist es ein unscheinbar wirkender Modestore in Kreuzberg. Hier gesellt sich ein hochwertiges Stück an das andere und dann taucht da etwas auf, ein einfaches weißes T-Shirt mit einem Print, das Motiv bin ich, ein großes Schiff, die Farben, das bin ich, bunt und es scheint so als wollen sie nicht zusammenpassen tun es aber doch. Dann gibt es da noch einen netten Aufnäher, auch bunt aber anders, fast schon konträr zum oben gezeigten, mit einem Strandmotiv auch sehr schön. Dann schreiben Sie noch Prada drauf und zack wollen sie mal eben 320€ für haben. Aber vlt rechnet man in diesem Regionen anders, das weiß ich doch nicht.

Es war viel die Tage . Ich habe Licht bei Skalar gesehen, überragend fande ich es nicht, nicht einmal überraschend. Scheinbar wird es immer schwerer einen Großstädter zu überzeugen.

Besser war es da schon bei irgendeinem KunstFotografieInstallations Festival in der Wolke zu schweben und völlig entspannt zu sein.

Das bin ich auch genau jetzt wo sich der Druck gelöst hat, auf bald BOY PWR.

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All stars

We all stars, we are one

We light up the night like a black sun
We all shine, we are chrome
And we are shimmering

*aus All Stars – Martin Solveig feat. Alma

Ich weiß nicht wer mir diese Melodie ins Gehirn gepflanzt hat, aber irgendwann Donnerstag war sie da und dann wollte ich sie immer und immer wieder hören.

Es ist dieses älter werden. Ich finde es total schön, umso älter ich werde, umso mehr kann ich erleben, um davon zu erzählen. Ich brauche immer Stoff zum Schreiben und deswegen hatte ich mir die letzte Woche auch extra voll gepackt, so sehr das ich Sonntag Abend kotzend im Bett lag und es dann fast ein bisschen bereuhen sollte.

Aber zuvor war eine Perfektion von gewohnten und neuen Kontakten.

Flexibel sein und nachdenken hieß es am Montag im Kino. 7 von 10 für Wind River im Sneak. Wahrscheinlich hat der Film mehr Tiefe als ich es erahne. Für mich ist es mal wieder ein Thriller in weißen Landschaften und Tristesse so ein bisschen wie der Ort wo ich herkomme, auch wenn man das fast vergessen darf, aber eigentlich auch nicht sollte.

Kulinarischer Hochgenuss, einige Entdeckungen machen hieß es am Dienstag. Erst tafeln sie Thai BBQ im Khwan auf dann tanzen wir noch in der Teledisko ab.

Ausspannen und andere Entdeckungen machen hieß es am Mittwoch im Schaum wo man so schön entspannen kann. Aufgeheizt fährt mein Körper mit mir nach Hause.

Viel Neuland gibt es am Donnerstag. Erst einen Bowlcut 3.0 , übrigens nur eine Vorstufe vor der großen Veränderung und dann beim Bowlen die Pins fliegen lassen. Es ist ein bisschen Bezug zu einer Sportart die ich jahrelang betrieben habe, nun lasse ich das erstmal einmalig in großer Runde modern aufleben, das da so eine Art 2 wöchiges Hobby draus werden könnte, ich glaube schon.

Ein bisschen tiefer ins Detail gehen muss ich wegen Freitag, weil es mich selbst beim duschen am Samstag noch beschäftigt hat. Ich hatte eine Begegnung, sie war so vieles, aber vor allem dunkel und wenig kommunikativ und trotzdem ging es in den wenigen Sätzen zwischen einem 28 und 29 jährigen um genau dieses Problem des älter werdens, das man irgendwann einfach nur noch Stundenlang vor dem Internet sitzt, nichts passiert, bis man es irgendwann nicht mehr mag. Dann fängt man an sich Alternativen zu suchen und trifft sich da wo es dunkel ist. So richtig stolz sein weil ich darauf jetzt nicht, aber muss ich auf anderer Seite auch sagen, habe ich mich doch etwa getraut wo vor ich so oft zurück schrecke, ich habe jemanden angemacht und eine positive Reaktion bekommt und das schafft Selbstzufriedenheit und Vertrauen.

Den Samstag habe ich mir dann auch noch vollgepackt mit Freundschaftszeit, Sport und der aberwitzigen Idee nachts noch Pancake zum Essen,um nachts im Club lang zu tanzen. Die Nacht wurde kurz das essen lag mir schwer im Magen und Sonntag kam alles wieder raus. 2 Tage hat es gebraucht jetzt sitze ich wieder Sortiert hier und bastel an neuen Plänen.

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Wundere dich nicht

Wundere dich nicht, über diesen schönen Blogeintrag.
Alles, alles ist gut, wenn es so läuft wie diese Woche.

Montag, Montag ja da fängt die Woche an. Badminton, das wird gespielt und danach ein Getränk im Edeka genommen, wie die Penner in der Sitzecke. Es sinkt für sie das Niveau.

Dienstag, Dienstag ja da bin ich spontan. Nur ein paar Minuten zu Hause auf dem Sofa entspannt, doch kurze Zeit später sitze ich schon wieder in der Tram, einmal hinein in das richtige Friedrichshain. Einmal Limonade in der Getränkefeinkost kaufen, dann schnell eine Schüssel BBQ Schwein, Kimchi, Pak Choi und Reis im Nyom. Danach reicht die Zeit sogar noch für ein Vorgespräch mit K., das ich älter werde ist ja kein Geheimnis, das ich großes plane nun vielleicht auch nicht mehr.
Gemütlich klingt der Abend aus im Kino, leider war der Film nicht ganz so gut, nur eine 6 von 10 für „downsizing“ dafür 10 für Spontanität und freundschaftliches Limonade und Popcorn teilen.

Mittwoch, Mittwoch ja da fühle ich mich fit. Plane meine Zeit knapp und fliege aus zum treffen mit jemand neuen. Endlich hilft er mir sich zu entscheiden, neue Air Max 90 werden es in dunklem blau und weißer Sohle. Neu Geschnürt in weiß habe ich sie auch schon und damit geht es bald raus und los. Das Abendessen im schwulen Kreise darf ich natürlich nicht vergessen, essen gut, aber für meinen Geschmack etwas zu ruhig.

Donnerstag, Donnerstag ja da gönne ich mir eine Pause. In Vorbereitung auf das Wochenende soll etwas Ordnung machen und eine Pause reichen.

Wochenende ganz kompakt, im Zug nach Hannover sitzen und Aida Freunde treffen, spontan das Bedürfnis nach Pizza befriedigen und Abends beim Dschungel einschlafen.

Neues entdecken heißt im Garten spazieren gehen und den Schmetterlingen beim fliegen zu sehen. Im Großkaufhaus Mittag essen und dann großartige Kunst genießen. Es folgt eine Pause und europäisch vietnamesisches essen ehe ich mich in Bargesprächen bei Berliner Sound probiere. Die Zeit reicht noch für einen kurzen Tanz zu Eurodance bis es bei Hyper Hyper zu peinlich wird.

Sonntags sitzt man beim Frühstück und so muss man sagen, Hannover präsentiert sich modern, sicherlich 2-3 Jahre hinter der ganz großen Metropole aus der ich komme, aber zum Glück auch nicht ländlich. Ich komme wohl wieder im Sommer aber jetzt heißt es erst mal Berlim erobern, eine ganz volle Woche steht an.

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I get overwhelmed

Ich werde überwältigt, von Gefühlen die so lange nicht da waren.
Die Überschrift entdeckt von einer Band die den dunkel Raum im Namen tragen und ein schönes mystisches Stück geschrieben haben.

Da sitze ich nun im dunklen Garten, morgens kurz vor Sonnenaufgang und denke darüber nach was habe ich falsch und was habe ich richtig gemacht die letzten Stunden.

Es ist mehr richtig als falsch machen und wenn überhaupt dann geht es eher um das nicht machen. Nach so vielen Jahren Club Kultur reduziere ich es aufs tanzen, das ist gut so und Kernelement meiner Leidenschaft für die Nacht, aber so langsam erkenne ich Club kann mehr sein als nur Musik. Da liegt Liebe in der Luft und ich will ein Teil davon sein.

Dafür tue ich unfassbar viel, gehe Konsequent meinen Weg mit 3 mal Sport die Woche und einem Workout zu Hause.

Ich denke über Zucker reduzierte Ernährung nach, vielleicht ist dass das viel schlimmere Gift als Fleisch.

Es ist der unfassbare Drang mehr zu wollen und besser zu werden, natürlich ist das nicht immer ganz so wahr, manchmal bin ich auch einfach nur faul und knicke gegenüber mir selbst ein, dann ist Zeit allein angesagt und das tut auch mal ganz gut so, auch wenn ich das erst nicht so wahr haben will.

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Ein Jahr startet 

Die ersten Tage, die erste Woche, ein Jahr startet. Selten bin ich so glücklich und sortiert in ein Jahr gestartet. 

Ich hatte ein Ziel, es war immer mal Thema hier, minimalistisch und besser zu werden. Jetzt ist der erste Teil fertig, da wo vorher eine Mischung aus Ablage, Arbeitsplatz und Essensplatz war, ist jetzt mein Platz im Friedrichshain. Ich habe alle Dinge entfernt die stören nur die rote Zuckerdose und der Abreißkalender sind geblieben. Dahinter ist ist ein Poster und ein Glücksbringer, mehr nicht. 

Ich werde das jetzt durchziehen Schrank für Schrank befinde ich mich im Optimierungswahn. 

Die erste Woche war gut, weil ich einen gesunden Qurschnitt durch mein Leben erlebt habe. Ich habe meine Grenzen auf einer Party Silvester ausgetestet, danach war ich platt, trotzdem gehört das weiter zu meinem Lebensentwurf. Ich habe viele Freunde getroffen genau da wo ich mich wohlfühle und glücklich bin, entweder auf Geburtstagen oder privat und ganz wichtig dabei werde ich nicht müde die Stadt zu entdecken. Das erste Eis des Jahres ist schon im Januar geleckt und gut essen war ich auch. 

Nun heißt es den Blick schärfen für die nächste Woche, die treffen die anstehen und die Zeit die ich für mich allein verbringen will. Wenn ich wirklich perfekt sein will muss ich mich aber noch mehr öffnen, spontan sein in einem Moment den ich nicht erwarte und endlich das Rätsel lösen.

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Mein Herz schlägt langsam Falten

Diese wunderschöne Überschrift ist genau in dem Moment entstanden, zwischen schließen der Bürotür und auf dem Weg in den Feierabend sein.

Kein spezieller Tag, ich war weder auf dem Weg zu einer Verabredung, noch einer Vereinsaktivität und auch nicht mit irgendwelchen Freunden verabredet, nein ich tat etwas viel wichtigeres.

Diese Überschrift ist in der Lage gleich zwei Themen abzudecken. Da geht es einmal um das eigene älter werden und das der Freunde gleichermaßen. Diese zählt man im Laufe der Zeit umso intensiver und deswegen ist es auch so schön Geschenke zu besorgen.

Und da geht es auf der anderen Seite um dieses ungute Gefühl für jemanden Gefühle zu empfinden und nicht zu wissen ob diese auf anderer Seite erwidert werden. Man könnte dem natürlich ganz einfach aus dem Weg gehen, aus den Augen aus dem Sinn, aber nein wir müssen uns ja jeden Mittag über den Weg laufen.
Da sitze ich nun, der Blick starr, es ist ein Augenschmaus keine Frage,  auch ein Gaumenschmaus weil es meistens wirklich schmeckt in der Kantine, aber es gibt Tage da schmeckt es mir nicht mehr so gut, da ist der Blick leer und ich Blase die Backen auf und Grübel darüber was ist der Kieselstein an Information den ich im Sand der Informationen bei Facebook gefunden habe wert. Ist es nicht ein bisschen verrückt die Namen der Auszubildenden zu lesen und in Facebook zu übertragen und dann den einzigen Treffer den man hat zu nutzen um die Freundesliste zu studieren und da jemanden zu finden der vom Aussehen her passt, aber nur mit einem Bild von 2013, einer Altersangabe die passt und dem Hinweis Thailand der auch passt.

Habe ich nicht vor kurzem teuer dafür bezahlt meine Neugierde nicht im Griff zu haben und geht es jetzt schon wieder los.

Natürlich muss ich das endlich lassen, denn von alleine geht das nicht vorbei. Was ich mir offen lasse ist die letzte Chance, so wie sie heute ganz plötzlich und unvorbereitet über mich kam. Unser Feierabend wird sich sicherlich bald mal wieder überschneiden und dann hinzugehen und was nettes zu sagen ist keine Schande, besonders dann wenn ich mit einem Nein fast schon rechnen muss.

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Everything is Not enough

Aufgeschnappt, weil es auf dem T-Shirt von einem Lockenkopf stand, der im Club tanzte.

Das ist es also das Motto für 2018, alles und trotzdem nicht genug. Ein ganz kniffliges Jahr liegt da vor mir, weil ich nun das 7. Mal in Folge ein Jahr in Berlin beginne, kein verflixtes siebtes Jahr, aber erneut mit der Aufgabe noch mal eine Schippe draufzulegen. Während andere darüber nachdenken wie sie etwas entschleunigen können, suche ich nach Möglichkeiten die Zeit zwischen Montag und Sonntag noch effektiver zu nutzen.

Die Liste ist lang und beginnt damit über den Fleischkonsum nachzudenken, sicherlich angestiftet vom Freundeskreis, aber die ganze Gänsekeule mit Knochen die da Weihnachten serviert wurde, das war mittelalterlich, es muss moderner gehen.

Die Ziele sind klar gesteckt, die Augen offen halten für tausend Möglichkeiten, trotzdem ein klarer Fokus auf bestimmte Tag und ihre sportlichen Aktivitäten, besser essen gehen an den anderen, zu Hause an den Muskeln trainieren, um Schlussendlich einfach nur noch hübscher zu werden. Ich werde bald 30, nichts hält mich auf.

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Ein schwerer gang

Ihr wisst ja, ein romantischer Till Schweiger Film sollte es werden, aber nachdem ich das Skript bis zu Ende gelesen habe, muss ich euch leider sagen, ein Happy end wird es dieses Jahr nicht mehr geben.

Nach der doch etwas peinlichen Ansprache und Zettelübergabe bin ich erstmal geflohen, doch jede Reise hat auch ihr Ende und ich habe mich schon sehr früh damit auseinandergesetzt, wie es wohl sein wird Dienstags wieder in der Kantine zu sitzen.

Noch etwas geschwächt von der über 5 stündigen Flugreise und einer unruhigen Nacht sollte Dienstag die Zeit schnell vergehen. Mit dem Kollegen an der Labormaschine arbeiten, heißt auch beim Mittag etwas flexibel zu sein, da kam es mir ganz gelegen das ich schon um 11:45 Uhr in der Kantine saß. Der Couscous zu trocken, meine Stimmung schlecht und kommen sollte besagte Person auch nicht.

Am nächsten Tag ein erstes Aufeinandertreffen, ich am Scherzen mit Kollegen, er stolziert vorbei, ein grinsender Blick, irgendwas war das doch. Noch eine Chance am nächsten Tag, diesmal ein langes aus der Ferne Mustern von ihm, dass da noch was offen ist, ist so klar wie die Kloßbrühe die zu Hause serviert wird. Fortsetzung erst 2018.

Und plötzlich stehst du mit deiner Reisetasche am Hauptbahnhof und fährst nach. Ich sage jetzt bewusst nicht das Wort was jeder erwarten würde. Ich fahre nach W., der Ort an dem meine Jugend und Seele verbrannt wurden, nur ganz bestimmten Leuten, eigentlich nur einem ist es zu verdanken das ich irgendwann die verbrannten Reste aufgekehrt habe, um sie vor 6 Jahren in Berlin neu einzupflanzen.

Ich habe das Beste aus der Zeit in Werdau gemacht. Erstmal Kopf ausschalten, das hilft einigermaßen schadlos die zu erwartende Trostlosigkeit zu überstehen. Profis kennen die Weihnachtsgeschichte ja, mit dem immer gleichen Ablauf und dem Aal der am Ende auf dem Kamin liegt. Es sollte diesmal nahezu identisch sein, bis auf den Aal der gar nicht erst gekauft wurde. Eingestreut wurden diesmal ein extrem leckeres italienisches Abendessen in Zwickau, etwas Indie Kultur fast schon nachts, kurzes Verweilen in der Kirche und ein Überraschungsfilm im Kino.

So gesehen war es am Ende doch ganz nett, trotzdem rumoren Gedanken in mir es mal ganz anders zu machen, flüchten in den Urlaub ist ein Lösung, auch mal alleine feiern keine Schande, so ganz klassisch mit Weihnachtsbaum und so. Wenn ich das Leben nach meiner Auffassung in Drittel einteilen dann bin ich jetzt am wirklich ersten großen Wendepunkt. Ich habe zwar keine Familie gegründet, aber eine feste Arbeit, Wohnung, Freunde und ganz besonders mich selbst gefunden,  Zeit also anders zu denken und 2018 ganz andere Farben zu geben, ihr werdet schon sehen.

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Seegang

Ich bin geflohen, 10 Tage Schiff, wenig Internet und noch viel mehr erleben. Die Qunitessenz danach ist einfach wie komplex.

Ausgerechnet ein Seetag überstrahlt die eigentlich sonst so viel interessanteren 6 Landtage.

Fakt ist, im Urlaub bin ich einer der entspanntesten Menschen. Kaum angekommen auf AIDA, navigiere ich mich wie blind durch das Schiff auf dem Weg zu meiner Kabine. Nur leider will die nicht öffnen, eine kurze Nachfrage an der Rezeption reicht, schon kommt der Elektriker. Der folgende Wechsel des elektronischen Türsystems wird zum Slapstick zu Beginn der Reise.

Der erste Abend bringt die erwartete nette Bekanntschaft mit einer Reisebegeleitung, einfach nur eine befreundete Konstellation aus einem Mädchen und einem Jungen, Mitte Ende 20, regional ganz schwierig einzuordnen, irgendwo in einem Eck aus vielen Städten die ich noch nicht gesehen habe.

Überfahrt nach Madeira also, ein bisschen Seegang, erste Aktivitäten wobei sich Volleyball und Shuffleboard als Favorit herausstellen werden. Abends erstrahlt Funchal im weihnachtlichen Lichterglanz, ich besuche den Weihnachtsmann persönlich und schwelge in Erinnerungen an 2015.

Madeira Tag 2. Da ich Funchal nun schon bei Tag und Nacht kenne, lasse ich mich nun lieber mit dem Bus in den Norden der Insel fahren und erkunde die Levadas. Ich schaue mir nicht nur die Natur in Madeira an, sondern auch eine Hundebande und Kinder beim Sonntäglichen Fußballspiel. Der Poncha wirkt, trunken geht es zurück zum Schiff, hier fällt der Blick erst auf die riesige MSC Seaside und dann erst auf die kompakte AIDAblu. Der Nachmittag vergeht bei Sport und Spiel und am Abend schaukelt sich das Schiff langsam ein für den nächsten Seetag und nachfolgend prägendsten Erlebnis dieser Reise.

Schon beim Frühstück schaukelte es kräftig und während sich die Reihen lichteten und die Außenaktivitäten alle ausfielen, bereitete ich mich so langsam auf den Tanz am Mittagsbuffet vor. Auch beim Poker schaukelt es kräftig und bei Wahrheit oder Lüge an der Bar taumelten wir nur noch hin und her. Windstärke 7 also, der Wind Knallt genau von Norden seitlich auf das Schiff. Die Fläche wird zum Segel, der Kapitän kämpft, beim Abendessen fliegen die Teller und sogar die Karaffe mit Wasser kippt einfach um. Überstanden habe ich es ohne einmal Umkehrfunktion und am nächsten Morgen liegen wir dann ganz in Ruhe in Lissabon.

Die Zeit in dieser Stadt und dem Höhepunkthafen ist knapp, deswegen geht es direkt los mit dem Segway für 2.5h durch die Gassen der Alfama Altstadt. Zum Abschluss ein paar Tapas und ein letzter Blick über die Stadt dann stechen wir schon wieder in See, auf dem Weg nach Cadiz.

Es erwartet uns ein extrem sonniger Tag. Wir erklimmen den Torre Tavira und erstaunen bei den glasklaren  Bildern der Kamera Obscura.
Es folgt ein ausführlicher Rundgang durch die Stadt, die witzigste Entdeckung bleibt eine kleine lustige Galerie. Der Nachmittag Klingt aus bei Rad fahren mit Widerstand, Shuffleboard und Volleyball, bei Rippchen esse ich mich satt und dann geht es weiter.

Am 2. Seetag wird das Schiff zu meinem Spielplatz. Ich hatte mir etwas Entspannung vorgenommen doch kaum klingt das Frühstück aus schlage ich schon wieder die Bälle beim Tischtennis, Hetze weiter zum Volleyball. Auch beim Poker finde ich keine Entspannung, es wird zu meinem ganz eigenen Kampf, ein bisschen gegen den Tisch, dann doch wieder gut, einmal grob falsch, am Ende ein 5. Platz, kein Geld oder Hauptgewinn aber immerhin 2h Spaß.

Der nächste Tag, die nächste Station. Fuerteventura präsentiert sich karg, planlos waren wir für diese Station sowieso und so endet es mit einem Spaziergang durch die Stadt bis hin zum Einkaufszentrum. Zurück durch ein paar Gassen, rote Mojo wird noch gekauft und dann steht am Nachmittag etwas Sonnenprogramm an.

Also auf nach La Gomera, eine kleine Perle der Kanaren. Das Wetter wechselhaft, die Stimmung anfangs auch. Erstmal geht es mit dem Bus in luftige Höhen, es wird gewandert in den Wäldern der Berge, alles sehr touristenfreundlich. Wir stärken und mit Quellwasser und bei Ziegenkäse. Es bleibt ein wechselhafter Tag, immer gerade so das wir den Wolken davon fahren oder gerade mittendrin sind. Zum Mittag essen wird es spektakulär, wir sitzen direkt am skywalk und futtern uns durch kanarische Tapas. Überlebt und frisch gestärkt geht es gen Strand die letzte Sonne tanken.

Der letzte Tag, die letzte Insel, die letzte Aufregung. Eine Pedelec Tour steht an, schön mit Elektromotor die Berge hoch. Anfangs dominiert noch Respekt doch schon bald wird es zu einem großen Spaß. Zur Messe läuten die Glocken und es gibt guten Cortado. Die letzte Abfahrt, der letzte Abend auf dem Schiff, am Ende wird man sagen es war schön und kurzweilig und genau darum ging es auch.

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Wie in einem romantischen Till Schweiger Film

Wie in einem romantischen Till Schweiger Film, nur offen ist das Happy End.

Es ist folgendermaßen. Ich habe mir das nicht selbst ausgesucht, es ist einfach so in meinem Genpol verankert, das ich nur ganz bestimmte Signale und Schwingungen empfange und versende.

Für einen kurzen Moment dachte ich mein Leben ist perfekt und läuft in geregelten Bahnen, doch dann stolpere ich über diesen komischen Montag.

Doch der Reihe nach. Zurückblickend kann ich nicht mehr genau sagen, wann die Geschichte beginnt sich zu entwickeln. Es muss irgendwann im Sommer gewesen sein, wobei ich mich an einen so richtigen Sommer gar nicht erinnern kann, also sagen wir September. Ich habe da ja mein Ritual meist gegen 12 Uhr mit Kollegen, an Schnitzeltagen gern auch mal 10 min früher oder wenn mir die Laune danach ist auch mal allein und erst Viertel nach 12 in die Kantine bei der Firma neben an zu gehen.

Erfreulicherweise haben die einen jüngeren Altersschnitt als wir selbst und in letzter Zeit immer wieder neue Leute eingestellt.

Und so fiel mein Blick auf einem Jungen, offensichtlich Anfang 20, vielleicht nur ein Praktikant oder auch ein Student, jedenfalls anfangs unregelmäßig zum essen und deshalb auch nicht so wichtig für mich.

Doch bald wurde aus den flüchtigen Begenungen eine gewisse Regelmäßigkeit und so begann ich zu beobachten. Mal kam er in Arbeitskleidung, mal privat, immer sitzt er bei bestimmten Kollegen an einem Tisch ganz hinten, isst sehr schnell und spielt dann am Handy.

Mal war ich eher in der Kantine als er, mal später, aber oft genug trug er fröhlich fast schon leicht hopsend sein Tablett an mir vorbei und es kreuzten sich auch Blicke, ob bewusst oder unbewusst ich kann es nicht sagen.

Einmal sagte er Hallo, aber ich wusste nicht ob es mir galt oder einfach nur ins nichts hinein war. Es war auch zu einer Zeit als er wohl noch nicht sicher war ob ich in der selben Firma arbeite wie er.

Einmal sahen wir uns morgens in der Bahn, er mit Longboard, ich mit Roller und an der Ampel musterten wir uns gegenseitig neugierig. Später saßen wir auch im Bus, stiegen an der gleichen Haltestelle aus und gingen getrennte Wege, um uns beim Mittag wieder zu sehen.

Also intensivierte ich meine Routine. Ging bewusster und ab und an gern auch mal allein essen, suchte auch mal einen Platz in seiner Nähe um unauffällig das Handydisplay zu studieren oder im Idealfall auch einen virtuelles schwules Radarhilfsmittel zu entdecken.

Dreisterweise war ich auch einmal in der Lage ein paar interessante Gesprächfetzen über sein Privatleben zu hören. Doch wirklich Aufschlussreich waren diese nicht.

Was blieb war der Blickkontakt, von meiner Seite bewusster von ihm ab und an irgendwo zwischen bewusst und flüchtig.

Und so vergingen die Wochen zwischen Oktober und November bis hin zum Dezember.

Einmal noch hatte ich die Möglichkeit ihn näher zu studieren als er neben mir stand und sich freundlich beim Koch danach erkundigte was genau Hoki Filet sei.

Und so lege ich mich jetzt fest, nicht rein Deutsch weil mit einem Einschlag aus Asien, möglicherweise indonesisch und sagen wir 23, also schon solide ausgebildet oder gerade frisch aus dem Studium kommend, jedenfalls in einem Bereich der Technik und Verwaltung miteinander verbindet also Mechatronik, ob ich es jeweils so genau erfahren werde es liegt nun in seinen Händen. Wie kommt das genau?

Wie gesagt ich bin über diesen komischen Montag gestolpert. Mein Chef fragte mich schon 11:40 Uhr ob ich essen gehe. Eine neuerdings komische Anngewohnt sich vor der Hochzeit ab 12 Uhr schön das Essen zu sichern. Ich sehe das locker und entspannt und gehe dann wenn ich Hunger habe, diesmal also 12:15 Uhr. Und diesmal war alles so sie immer. Er saß wieder in der letzten Reihe, gerade fertig mit Essen und dann schnell am Handy spielen. Ich aß in Ruhe und 20 min später sollte er sein Tablet an mir vorbeitragen und einen Blick gab es auch und ganz unbewusst war der nicht. Mein Arbeitstag verging und diesmal sollte ich erst den Bus um 16:20 Uhr nehmen. Auf dem Nach Hause Weg hatten wir uns bisher noch nicht gesehen. Er saß bereits im Bus und ich stellte mich auf Sichtkontakt. Wahrgenommen hat er mich aber nicht aktiv geschaut und nach kurzer Fahrt sollten wir am U Bahnhof beide aussteigen, nebeneinander über die Ampel und dann zufällig sich anschauen, aber nicht einfach nur kurz sondern schon eine recht lange Sekunde. Er etwas flotter die Rolltreppe hinunter und ich auf dem Treppen langsam hinterher. Spätestens jetzt war mir klar ich kann und muss was sagen, wenn ich mehr herausfinden will, aber ein einfache spontanes Hallo wollte mir nicht über die Lippen und dann war er auch schon weg, weil er spontan in die andere Richtung gefahren ist.

Traurig saß ich in der U Bahn und screenshottete mein Leben. Du fehlst. Warum traust du dich nicht ihn anzusprechen und du hast Angst vor Ablehnung und Misserfolg standen da.

Und so suchte ich Rat im Freundeskreis und setzte noch am Abend einen kleinen Text auf einem weißen Blatt Papier auf, der mich für die kommenden 3 Tage in meiner Geldbörse begleiten sollte.

Und so perfektionierte ich in den nächsten Tagen meine Abläufe, ging  bewusst später und allein essen, setzte mich so das ich ihn stets sehen konnte, einfach in der Hoffnung das er irgendwann allein sitzt oder allein sein Tablett zurück trägt und ich etwas sagen kann, doch dazu sollte es nicht kommen.

Ich überlegte noch einmal später einen Bus zu nehmen, wusste aber auch es ist nicht gut sich in irgendeine Abhängigkeit zu begeben.

Die Woche eilte voran bis Donnerstag Nachmittag und ich war schon spät dran als ich 16:35 Uhr am Bus mit Roller stand. Und plötzlich war er da auch auf der anderen Straßenseite, gerade auf dem Handy am schauen wie er wohl am Besten nach Hause kommt. Ich wusste jetzt ist meine letzte Chance also bin Ich etwas stürmisch mit dem Zettel in der Hand zu ihm hin und habe gesagt das ist für dich. Verdutzt und etwas ängstlich hat er gesagt was ist das? Und ich erwiderte das ist ein Zettel für dich, da steht etwas drauf für dich und wir sehen uns in 10 Tagen wieder. Dann bin ich einfach los. Mit anderen Worten ein paar nette Worte hat er jetzt und auch meine Handynummer, ich bin jetzt geflüchtet. 10 Tage Schiff, weniger Internet und viel mehr erleben.

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