Zoe

Nichts und dennoch einfache Tatsache des Lebens, welche allen Lebewesen gemein ist. Ein bisschen kompliziert, fast schon holprig der Einstieg an diesem Sonntag.

Was ich eigentlich sagen möchte, es ist nie ein offizielles Projekt gewesen und dennoch wollte ich herausfinden wie es sich anfühlt ein Elektro Auto zu besitzen, nichts kommt aus seinem Auspuff raus und seine Namensschöpfung klingt genau danach, dennoch ist es irgendwie auch griechisch. Also habe ich alles ausprobiert, bin gefahren auf Straße und Autobahn, mal schnell, mal langsam habe das Auto geteilt, mit Getränken beladen und Strom neu geladen. Alles in allem fande ich es cool und modern, trotzdem bleibe ich Bauer und dumm und fahre meinen alten Trabant auch twingo II genannt einfach weiter bis er irgendwann auseinander fällt.

Die Zukunft als Auto bin ich also schon gefahren, eine andere Zukunft wollte ich eigentlich Ende September probieren, es war quasi alles angerichtet und ausgedacht und dennoch ist es mir dann doch nicht gelungen einen Termin zu finden. Es ist schon komisch da brodelt eine Idee schon über 1 Jahr in mir und ich habe es immer noch nicht geschafft mich selbst für einen Abend einzufangen und aus zu führen. Was dennoch bei mir angekommen ist, das ich nun weiß wonach genau ich irgendwie noch suche und die Frage es zu finden mich neu beschäftigt, es ist spannend ungewöhnliche Ideen und Hobbys zu haben, also werde ich mich erneut Kopfüber in dieses Abenteuer stürzen.

Ich wollte einen großen Text schreiben über die Zukunft, das Wort was mich momentan am meisten fasziniert, zwischen Klimastreik und eigener Verbesserung, da steckt so viel drin, das ich manchmal nur dasitze und schweige. Total in mir ruhend und fokussiert, keine Zweifel die in mir liegen, ein schöner Satz den ich gerade im TV auf schnappen durfte, ich schaue noch linear TV heute Marathon, während andere laufen eine kleine Pause für mich, aber nicht lang der Plan für neue Abenteuer steht schon.

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Ich will verreisen.

Vielleicht ist es Flucht, vielleicht ist es Neuanfang, aber auf alle Fälle ist es Reisen. Es gab diesen einen Moment, anfang dieser Woche am Montag, da wusste ich der Sommer ist vorbei, lange Hosen sind jetzt wieder im Standard Programm, die Sonne neigt sich immer schneller dem Horizont entgegen, Zeit also ein kleines Projekt abzuschließen und für eine neue Lichtstimmung zu sorgen, Bettwäsche wechseln und sich einkuscheln. Ich bastel immer an Ideen für meine Zukunft, Ende September wird sich ein Projekt abschließen an dem ich seit 20 Monate grübel, es trägt den simplen Titel Zukunft. Trotzdem ist es immer ein schmaler Grad, zwischen gestern und heute, ich führe lange Selbstgespräche da hänge ich gedanklich noch zwischen 2014 und werte Situationen aus die längst vergangen sind, unterhalte mich mit mir selbst über eine Person die 2015 den Weg in mein Leben fand, sich breit gemacht und dieses Jahr nicht mit Fragen sparte, die aufploppten und zerplatzen wie Seifenblasen. Es hat meine Seele aufgeraut, denn es gibt Sachen die sind oberflächlich in dieser schnellen Zeit und dennoch von tieferem Bestand und so werde ich nicht ruhen. Zeit also einmal über den Sommer nachzudenken. Die große Überraschung ist, es gab die ein oder andere Challenge, alle habe ich sie gebrochen und trotzdem viel über mich gelernt, exakt 3 kg abgenommen so wie das gewünscht war, Produkt einiger Erinnerungen und harter Arbeit verbunden mit Tropfen vom Schweiß. Eis esse ich immer noch, fast bin ich am Ende angekommen mit meiner Suche, es bleiben auch nur noch ein paar Wochen, es hat die Erkenntnis gebracht, das ich dabei unheimlich viel Spaß hatte mich in ein Thema so tief hinein zu versetzen, Kieze zu erkunden, Gespräche zu führen, für eine Sache zu stehen und am Ende sogar ein bisschen Bekanntheit zu erlangen, 2 Kugeln in der Waffel ist mehr als ein Erofföffnungssatz geworden. Ich springe aus der Vergangenheit in die Gegenwart, denn Bekanntheit erlangen ist ein gutes Stichwort für eine Sache die ganz plötzlich über mich kam und so stande ich Freitag Abend plötzlich auf der Bühne im flax und moderierte die Karaoke Show, war das anfangs ungewohnt hatte ich schnell meinen Witz gefunden und kam viel schneller in Kontakt als sonst. Wenig Schlaf und ein Ausflug nach Leipzig in den Zoo, einige Stunden Stillstand in Werdau ließen mein Gehirn einfrieren und so endet der Text plötzlich

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Weder Fisch noch Fleisch

Challenge ein Wort aus dem Englischen, ziemlich exakt gemeint mit Herausforderung, sich selbst oder gegen andere ganz egal am Ende gibt es nur Gewinner oder Verlierer. Ich habe gegen mich selbst gespielt, nicht so ultra streng, doch trotzdem habe ich mir Gedanken gemacht und mein Weltbild erweitert, verloren habe ich trotzdem, weil ich mein Weltbild zwar erweitern wollte, aber eben auch nicht, mich in meiner Freiheit einschränken lasse wollte.

Um die Ernährung sollte es gehen, da war diese irre Woche mit Sport vor dem TV und die Idee weder Fisch noch Fleisch, vegatrisch also. Es begann mit Tagen auf Probe, ein gemütlicher Einkauf vorbei an ein paar Ersatzprodukten hin zu den Dingen die mich wirklich reizen, viel Salat und Gemüse, neue Ideen in der Pfanne, ein Burger auch mal vegetarisch oder Döner ohne Fleisch weil es schnell gehen musste und dann war er da der 1. August. Medial ausschlachten sollte ich es, am besten Essen und Fresse in die Kamera halten, aber das bin ich nicht, lieber geheimnisvoll und dann später rauskommen mit der Botschaft das ich es nicht geschafft habe, weil da der eine Tag in der Kantine war, mit Seelachs unter leichter Panade und später auch ein Stück von Kasslerbraten. Schlimm ist das alles nicht.

Ich habe gelernt zu lieben und zu leben so wie ich es für mich am schönsten finde, das sind viele Geschichten von nur nach vorn und doch wieder zurück, manchmal ist es eine Geschichte des Scheiterns, ich sehe das immer öfter als probieren und alles wissen wollen, wie sagte ein weiser Mann vor kurzem ganz nett und dezent, du hast immer einen Plan an einem das Tag, am nächsten dann etwas anderes, zwischendurch Zeit für dich selbst und später für Freunde ohne dabei gestresst zu wirken und so soll es auch sein einfach leicht und wunderbar.

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Dreihundert

Dreihundert in Worten, nicht in Zahlen, ein Jubiläum sozusagen, ich würde laut vorlesen, alsbald, sollte aber in die Runde fragen, wen interessiert das so halb, dann bitte ich um Handzeichen auch von den gemobbten, schön mit Witzen aus der guten alten Zeit und einem großen Topf an Geschichten. Vielleicht lasse ich auch Zahlen ziehen und errate anhand der Uberschift den lustigen Inhalt oder eben nicht, das wird ein Spaß im Sommergarten, meiner kleinen Raumstation im Friedrichshain. Das Fundament steht, aus Sachsen da komm ich her, verschlagen nach Berlin und so einiges durchgemacht, da hat es dann auch angefangen, meine ersten Worte waren extrem, danach kam ein Klassiker von dem sie manchmal heute noch rezitieren, ich habe mich durch gearbeitet über Stationen, selbst nie gefunden und immer weiter optimiert. Zwischendurch wars schlimm so richtig allein auf der Suche nach Identität und ein halbes Jahr später schon wieder verrückt. Ich habe immer ausprobiert, mal war es laut bis früh halb 7 als Unternehmer, mal wars leise im stillen Wald bei Grünau, es gab Sätze von immer verstehen wollen und Entwicklung im Detail. Ich denke es war auch Glück dabei, ich habe mich unter Wert verkauft und bin angeeckt. In bestimmten Dingen ist meine Meinung heute radikal, modern und um Jahre vorrausgedacht, in anderen Beziehungen habe ich Trends total verschlafen. Geschärft habe ich mein Profil und die Sicht auf die Dinge, ich war schon immer aufgeschlossen für asiatische Kulturen, habe sehr lange Zeit damit verbracht und mir danach einen bowlcut aufgesetzt, mich total in ein schwimmende Objekt verliebt und verstanden das Reisen ein Kernelement von mir ist. Ich habe mich spezialisiert auf viele Dinge und wenn ich aufzähle, runterschreibe vom Badminton, Volleyball, Bowling, dem Stammtisch, Freunden, Museumsbesuchen, ständig und wieder kehrendem Eis essen dann fragen mich so manche wie ich das alles schaffe und dann sage ich, es ist Leben genau jetzt und glücklich sein im hier und jetzt, nichts verschieben, nicht auf morgen und schon gar nicht auf über morgen, es ist leisten und pünktlich Feierabend machen, ständig auf der Suche nach Ideen, sei es in der Reduzierung dem Minimalismus, dem Bodyworkout via Youtube vorm TV oder dem immer wieder kehrenden Traum von Alleinzeit im Sternerestaurant bei Food und cold brew coffee, es ist alles erst der Anfang und das Fundament, ihr werdet noch viel von mir hören, auf die nächsten dreihundert, 300, cheers!

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Das Rennpferd

Das Rennpferd lahmt ein bisschen, in mir ist etwas nicht sichtbares, subtiles, für Tage verschwunden am nächsten Morgen wieder da, was mich hindert zu springen und zu hüpfen. Die Zähne werden geschont mit einer kleinen Schiene für die Beißerchen, die Füße begradigt mit Einlagen, so fühlt sich das also an, wenn oben und unten repariert wird.

Ich lasse diese Woche jetzt einfach an diesem Punkt hier stehen, unvollendet bleibt der große Plan, ich wollte Debütant sein, jetzt ess ich wieder Eis. Neuanfang quasi, von Entlassung und Erlassung der Verträge war quasi schon die Rede, doch am Ende wieder nur Sanktionen. In meinem Kopf war schon alles ausgemalt und dann Lachs bei der Butter oder wie man so komisch sagt.

Es gibt so Wochen da ist alles ausgemalt und dann finde ich die 2. Seite und setze fort bis tief in die Nacht. Ich hasse diese Entwicklung, gelb und blau bestimmen nicht mein Leben aber ich habe es mir besser vorgestellt.

Es gibt so Wochen da Zweifel ich an allem, da bin ich nur in der Lage zu kopieren, es kam über mich bei 38 Grad, Tennis woher auch immer und jetzt muss ich wieder alles in Frage stellen was kommt, was bleibt und ganz heimlich sind da diese Zeilen kaltes Wasser, kopfüber, ein rauschender Chor und es ist nichts wie davor.

Es wird keine Sommerpause geben nur eine kleine Vorschau es bleibt dabei, auf zu neuen Ufern, jeder einzelnen Tag ausgeschöpft und verplant, Mittwoch geht es los eine Woche später Sonntag bin ich zurück und dann muss ich noch einmal scharf nachdenken, ich wäre gern Debütant.

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Sommergeschichten

Das war unglaublich, ich will nicht mit Lob sparen, ich weiß das Pendel schlägt schnell aus zwischen diesen Momenten wie an Wochenenden im Juni und anderen Gedanken zuvor. Ich hasse besonders ein Wort. Allein, du wirst im Restaurant fragend angeschaut wenn du allein kommst, der Bettler lacht über dich weil du allein bist und an der Clubtür schauen sie kritisch. Ich habe diesen Zustand zu meinem Zustand gemacht. Ich weiß um die Zeit vor einigen Wochen wo ich am Restaurantfenster saß und wie in einem Spiegelbild mich selbst sah, äußerlich ruhig und gelassen, innerlich eine wilde Diskussion über Richtigkeit der Dinge und der Suche nach dem ganz großem Glück. Ich habe mich zurück erinnert an Zeiten aus 2014, wo dieser Blog ein wöchentliches Ritual am Ende einer Woche war, wo alles so leicht ging obwohl ich täglich 9h im Gefängnis saß. Ich kann nicht oft genug betonen wie stolz ich bin alles getauscht zu haben und trotzdem will es mir manchmal nicht gelingen leicht zu sein. Da lecke ich an meinem Eis treibe durch Kieze dieser Stadt und erwarte hinter jeder Ecke eine neue Herausforderung und dann kommt sie einfach nicht. Ich weiß nicht was ich konkret gemacht habe, es muss an dieser Temperatur Kurve liegen die plötzlich Steil nach oben schaut und das ich jeder Hitze trotz und hinter jedem Tag eine neue Herausforderung suche. Ich bin ausgegangen habe meine Freiheit im Tanz und in der Nacht gesucht, habe beobachtet und erobert ganz für mich allein, mehr muss ich nicht dazu sagen außer das ich am Ende dieser Zeit fast am Ende meiner Kräfte war und es trotzdem weiter geht.

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E-Scooter

Eine profane Überschrift, für einen Zeitraum oder Abschnitt, der mit reichlich Gegenwind begann. Da war die einfache Frage ob ich denn überhaupt so viel Urlaub habe, keine Sorge man muss meine wilden Rechnungen nicht verstehen, aber ich weiß sehr genau was mir zusteht und wie ich es einsetze. Da war die Rede davon das ich es schon wieder mache und ob es nicht langsam mal langweilig werden würde. Andere gönnten es mir so gar nicht und verabschiedeten sich ganz, aber das wichtigste zum Schluss ich wollte unbedingt und habe es dann auch einfach gemacht, 4 Tage Urlaub eingereicht und 8 Kreuzfahrttage rausgeholt und meine erste Transreise gemacht, zwar nur von Hamburg nach Warnemünde aber immerhin. Ich will gar nicht viel schreiben über die einzelnen Stationen oder es chronologisch auswerten. Ich hatte meine Erwartungen ob neuer Begleitung und gewähltem Reisezeitraum niedrig gesteckt und bin umso mehr überrascht worden, nicht nur von dem übertrieben gutem Wetter, auch von der Harmonie und Rhythmus die diese Reise mit sich brachte. Und so saß ich entspannt im Regionalexpress zurück nach Berlin ließ die Augen zu fallen und träumte weiter, nur um wenige Tage die Bombe platzen zu lassen und gleich die nächste Route zu buchen. Das dann auch mal jemand von der Sache überzeugt ist und es gut findet, wie ich das so mache, zeigt mi, ich werde einfach unbeirrt weiter machen, so lange bis ich das erste mal wirklich Zweifel haben sollte, ob dieses Konzept noch zu mir passen sollte.

Irgendeinen Sinn müssen die 8 Tage aber doch haben, denn nach Hause kommen und nicht über die ein oder andere Sache nachdenken wäre langweilig. Ich bin begeistert von der Modernheit und Coolheit der beiden bereisten Länder Norwegen und Dänemark. Ich bin ein bisschen tiefer eingedrungen und habe hinterfragt woran es liegt. Es gibt nicht die einzig wahre Antwort aber ein gewisser Zusammenhang zwischen wöchentlicher Arbeitszeit, Einkommenverhältnissen und vielen anderen Faktoren ist erkennbar. Und so bin ich Zeuge geworden von sehr glücklichen und hilfsbereiten Menschen, die in ihrer Technologie viel weiter sind als wir, alles sehr sauber und aufgeräumt, an der Eisdiele kann ich kontaktlos mit meiner Visa Card bezahlen und die Technik der E-Scooter hat längst Einzug gehalten. Natürlich bin ich eine Runde gefahren, vielleicht bin ich nicht vollends überzeugt aber es gehört in ein modernes Stadtbild des 21. Jhd. da gibt es nichts weg zu diskutieren.

Es gibt auch eine Zeit außerhalb des ganzen Kreuzfahrtquatschs. Aufmerksame Beobachter haben längst erkannt seit einigen Wochen wird fleißig geleckt, war es am Anfang eher ein Spaß, ist daraus eine Serie entstanden die so langsam in ein ernstes Hobby gipfelt. Hinter jeder geleckter Kugel steckt aufwendige Recherche ob die Qualität der gewählten Eisdiele meinen verwöhnten Gaumen zufrieden stellen kann, es ist erst die Ausstattung und Sortenvielfalt zu bewerten und am Ende muss natürlich intensiv geleckt werden, dabei wird die jeweilige Kugel Eis sanft über die ganze Zunge geführt um auch wirklich jede Geschmackskomponente zu entdecken und auch hier gilt, trotz des ein oder anderen giftigen Kommentares werde ich solange weiter machen wie es mir schmeckt und ich natürlich jeden erwähnenswerte Eisladen von Berlin kenne.

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Explodieren / Why so serious?

Jetzt sitze ich hier und denke darüber nach, wann bin ich das letzte mal richtig explodiert? Ich bin genervt von dieser andauernden Frechheit, von den Fragen im Staccato Takt, das mir erlaubt wird oder nicht und das ich neuerdings auch noch versprochen bin.


Es fühlt sich an, als legen Fesseln sich um mich herum, mir wird genommen die Selbstbestimmung , doch ich will selbst bestimmen wann sie kommt in mir die Lust.


Ich weiß meine Welt teilt sich scharf auf, da sind sie die gewöhnlichen Veranstaltungen beim Sport oder Abendessen, auch einen Spieleabend oder die ein oder andere Verabredung wird mir nicht verwährt, aber wehe dem ich habe einmal langeweile und komme auf solche Ideen wie Ostereier suchen im dunklen Raum oder am nächsten Tag mit meinem Roller durch die Gegend fahren und nach einem Brettspiel auf dem Spielplatz suchen, das ist dann gleich wieder nicht Niveaugerecht oder entspricht nicht meiner Alterskategorie.
Sowieso ist es wunderlich auf was für Ideen ich komme, wenn mir einmal zu viel Zeit zur Verfügung steht. Es war ein zäher Sonntag an dem ich so vor mich hindöste die Explosion kurz vor mir, am Abend noch auf dieser lang angekündigten Party mit vielen DJ’s. Am Ende sollte man ein einsehen haben, ausgerechnet an Ostern, das war jetzt auch nicht das Gelbe vom Ei und dann erfüllt es mich schon ein wenig mit Stolz, das habe ich euch alles vor Jahren schon gesagt. Man bedenke nur den legendären Eintrag „Let’s just pretend it’s summer“ wo ich bereits angeregt mit mir selbst über den Tod der Indie Szene diskutiert hatte und jetzt fast 5 Jahre später kommen sie wieder auf die Fragen. Es ist längst an der Zeit anders zu planen. Ich kann es nicht mehr hinnehmen immer nur die Begleitung für den Club zu sein, ich will auch eigene Impulse setzen und ich werde nicht müde sein zu fragen ob man nicht auch einmal bereit ist die Sichtweise zu wechseln, nur einmal, das würde mir schon reichen.


It’s the first time that I divide one Blog entry into two parts. But there is more to say and now I’m in the right flow to do something crazy. Last year it was a risk to change my hair colur from brownblond to white, this year I took the next step from brownblond to some honey blond with a Touch of of Rose. It guided me into a sensatinoal spring rush coming to the point to think about my musical feelings. For a long time there was no special song in my ears, but than it started very slowly with a lovely TV noir Version of Why so serious, coming to the point that i tapped my foots to this mix of easy listening and dance number. I even understood the text for myself and so there is no more the question why so serious, it is more the answer to start 2019 definetly now.

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Ernst

Ich möchte einen Nachtrag schreiben, über den Tag davor, den eigentlichen Tag und das Wochenende danach.

Es ging nicht darum in irgendeinem möchtegern Restaurant zu sitzen, auch ging es nicht um Prestige oder Selbstdarstellung, es ging einfach nur um wollen und etwas ausprobieren was schon lange auf meiner Liste stande. Eben dieses trauen Dinge mit Niveau zu machen, lieber suche ich die Perfektion in 34 Gängen im Sternerestaurant als irgendwo anders. Noch Tage zuvor hatte ich über dunkle Taten links neben einst Berlins bestem Club nachgedacht. Es kann nicht sein das ich in meinen Gedanken so stark schwanke, ich muss da mehr Konstanz reinbringen und die Dinge machen die wirklich schön sind vollkommen unabhängig ob nun allein wie der Abend im ernst oder mit Freunden im Katz orange oder Prince Charles.

Ich bin so froh ausprobiert zu haben, ein Wochenende und 2 Clubbesuche später kann ich sagen mit 31 kann ich die Dinge genau so gut wie mit 18, mehr noch ich bin wirklich von A bis Z, wie es in diesem schönen Text stand und ich renne beschleunigt durch dieses Leben. Da ist es wirklich ärgerlich das ein Eistest am Freitag ausfallen musste. Jeder Moment ist wichtig, jede Begegnung und jedes Wort schätze ich sehr, sei es Menschenfleischfressende Verspottungen oder ein aufrichtiges Dankeschön nach einer kurzen Autofahrt.

Ganz heimlich habe ich mit einem neuen Projekt begonnen, es nennt sich clean eating und gipfelt in der bewussten Auseinandersetzung mit Ernährung. Und so habe ich die letzten Pulver und Tüten abgeschafft, den Vanillezucker selbst angesetzt, schon die ein oder andere Limonade selbst gemischt und schon seit Anfang des Jahres gibt es zum Mittag Wasser anstatt der Limonade. Es ist nicht das Essen an sich das uns dick macht, es ist der böse industriell versteckte Zucker, ich habe dem jetzt den Kampf angesagt, es sind kleine Schritte kombiniert mit 2 mal die Woche Sport die mich so fühlen lassen sollen wie ich gerade fühle. Ich verbiete mir nichts aber es ist eine bewusste Reduzierung. Letztes Jahr war es noch eine große Runde, dieses Jahr saßen wir zu 4. Ich habe nicht das Gefühl etwas verloren zu haben, gab es Jahre der Explosion in diesem Bereich so ist es jetzt wieder wichtiger zu wissen wer genau zu mir hält. Bald werde ich mich in einem Raum einsperren lassen oder im Sommer auf einem Festival im Kreis tanzen, genau an eben einem Wochenende wo ich mich rar machen wollte, es ist ja eigentlich auch ganz schön aber es geht eben auch nicht immer, besonders nicht bei Einladung und Aufforderung zum gemeinsamen Tanz.

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Melodie des Lebens

Ein Text ist dann fertig, wenn er gut ist, trotzdem kann ich diesen Monat nicht ohne Blogeintrag vergehen lassen.


Alles nimmt seinen Ursprung irgendwo im Februar an einem Sonntage, wo ich eigentlich schon durch bin mit dem Wochenende und dann kommt noch dieser Vorschlag zum Abend ein Konzert zu besuchen. Es endet bei kostenlosem Espresso, lustigen Fotos und Worten denen ich gemütlich in der ersten Reihe lauschen darf und da prägt es sich ein, dieser Satz der mich wochenlang begleitet hat.
Da wollte die ganze Zeit was raus, aber immer wenn es fertig war, war es auch schon wieder verschwunden. Ich habe es einfach nicht geschafft Sätze vom Gehirn auf das virtuelle Papier zu transportieren.
Also bin ich in mich gegangen habe nachgedacht über Ende, Projekte sterben lassen und mir eingeredet, dass das mit Anfang 30 der richtige Wege ist und Tage später war ich wieder voller Sätze und wusste es wird wieder kommen.
Ich habe die Melodie meines Lebens weiter gespielt, mich zu Tode optimiert, stande Sonntags in Museen statt Samstag Nachts im Club. Das sich Dinge wandeln weiß ich, das ich damit nach und nach klar komme auch. Es gibt sie noch die Nächte wo ich im Dunkeln umhertappe und zwischen zuckenden Diskolichtern meinen Körper schüttel, aber es gibt eben immer öfters die Tage da spiele ich tagsüber eine Melodie, Reihe Aktivität an Aktivität und habe mehr vom Tag.
Ich bin auf Reisen gegangen, 14 Tage weit weg, nicht ganz für mich allein aber dennoch in einem Zustand in dem ich mir sage, ich erlebe das jetzt und das lasse ich mir von niemanden wegnehmen oder vermiesen. Es hat irgendwas mit meiner Stimmung gemacht, das ich danach vollkommen neu sein wollte und bin erstmal gnadenlos gescheitert. Es hat 1 Woche gedauert zu verstehen wie sie funktioniert meine Welt, sie ist am besten ganz klein und dennoch groß im Herzen und in der Güte, ich brauche kein aufgesetztes Make up oder Selbstdarstellung, ich bin einfach und plane voraus immer mit dem Fokus es geht um Erlebnis und Zusammenhalt ohne Fehltritt mehr nicht.

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Lachen und Applaus

Eine Überschrift mit Fröhlichkeit, eine Zeit ohne Blog, kurz nach 6 an einem Donnerstag der eisig ist, schon längst vergangen, plötzlich ferne Tage später, an einem Dienstag der kuschelig ist, nach einer heißen Dusche auf dem Sofa.

Letztens war es ein Geheimnis, diesmal möchte ich offener sprechen, ich bleibe meiner Linie da jetzt treu, freie Zeit fülle ich mit Kultur und so geht es diesmal in ein Museum eines ehemaligen Staatsapparates der auch viele Geheimnis hatte. Horch und guck im Volksmund, Ministerium für Staatssixherheit, kurz Stasi als offizielle Bezeichnung.

Grüne Woche war da auch noch irgendwann an einem Dienstag an dem ich mir die Zeit zurück geholt habe nach einem langen Montag, unglaublich wie einfach das geht.

Eigentlich liebe ich diese Tage, die so flüssig durchlaufen entweder mit einem Plan oder besser noch wenn ich früh aufstehe und noch nicht weiß das ich Abends beim ISTAF sitze und das genau so unglaublich nebenbei wie alles andere auch.

Ich habe einen Plan geschmiedet, wenn ich etwas unbedingt will dann mache ich das auch, also 4 mal Kreuzfahrt dieses Jahr, scharf gerechnet und ja gesagt dazu, warum weil ich diese Stadt Berlin liebe in der ich lebe und ich nicht mehr unterscheide zwischen Montag oder Sonntag wo jeder Tag ist wie er ist, aber eben auch irgendwann mal der Moment kommt wo ich rauswill, weiter machen neues entdecken und mit nach Hause bringen, genau so wie dieser Eintrag hier der 10 Tage warten musste bis er endlich rausdarf.

Zwischenzeitlich hatte ich darüber nachgedacht übers aufgeben, selbst zersplittert, aber das geht nicht, nicht im 10. Jahr unabhängig davon ob das nun stimmt oder nicht. Ich weiß wo ich herkomme und wie ich angefangen habe und von welcher Wut und bösem Wort ich zerfressen war, heute sitze ich hier und höre alte Musikmitschnitte aus dieser Zeit mühevoll aufgenommen am PC, mit diesem lächerlichen Plop Geräusch von ICQ wenn jemand online ging, das war der einzige Kanal den ich manchmal hatte und heute habe ich mich befreit von dieser Last ständig sein zu müssen, ich habe einen Plan und auch keinen und trotzdem ist jeder Tag neu.

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Geheimnis

Da hat es gewechselt, das Jahr und der 10. Tag geht vorbei. Nichts besonderes ist passiert, es war Kreuzfahrt mit Weihnachten und später noch Silvester in Berlin.

Ich hatte brutal viele Pläne so kurz vorm Jahreswechsel, welche genau bleibt mein Geheimnis.

10 Tage sind vergangen, was ich sagen kann, die eine große extreme Neuerung oder Änderung wird es nicht geben. Mein Leben ist konstant, eingefahren vielleicht auch langweilig, jedenfalls nicht mehr so wild wie früher. Es sind die kleinen Veränderungen die ich suche, ein Projekt was ich mal hatte wieder verkaufen, im der Mittagspause nur noch Wasser trinken, ein bisschen Ordnung schaffen real wie virtuell.

Ich konzentriere mich jetzt nur noch auf die Freunde die wirklich zuverlässig sind und wirklich etwas unternehmen wollen. Ich bin noch einmal Opfer der homosexuellen Unzuverlässigkeit geworden, 2x hatte ich geplant und überlegt, dann bin ich ausgerastet, scheiß auf die Dose und den Cent Betrag den ich damit verloren habe, entweder bekomme ich sie wieder oder nicht, was ich aber nicht zurückbekomme ist die verlorene Zeit.

Glücklich bin ich über die Dinge die ich bewusst erlebe, dann wenn ich mal für mich bin und in einer Ausstellung umher laufe, aber auch das bleibt mein Geheimnis.

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Reise zu sich selbst

Wie soll man es schreiben an einem dieser Tage der wie aus heiterem Himmel als einer der besten 2018 eingehen wird, einfach so kurz bevor das Jahr so unscheinbar abläuft. Es ist schon ein wenig her, aber ich habe mir Zeit zum Nachdenken und zu sich selbst finden genommen. 


Ich habe in den letzten Wochen einige Fehler gemacht, krank vor Sucht und geblendet von einem blauen Bildschirm habe ich mir eingebildet genau da das zu finden was mir zwar schon 3 mal vergönnt aber eben über 30 Jahre lang nur selten möglich war.
Gelogen habe ich vor mir selbst und viel schlimmer meinem besten Freund auch!, ganz dreist obwohl ich wegen jeder Mücke gleich angekrochen komme, habe ich ausgerechnet diesen Fakt peinlich genau unterschlagen und das schon seit September.
Zeit wird es also die Sünde jetzt abzubüßen, nach 10 Jahren Freundschaft lang genug überfällig. Sind doch solche Verabredungen immer ein schmaler Grat zwischen hartem Mobbing und echter Freundschaft. Haben wir nicht eben noch über Besetzung Setlist und selten gespielte Lieder philosophiert und dann trifft es mich wie aus heiterem Himmel und es wird eine neue Tour für 2019 angekündigt. Ist jetzt Ende des Jahres nicht gerade der perfekte Zeitpunkt neu zu starten, wobei dieser Neustart ja kein neu in dem Sinne ist es wie ich es von mir erwarte, es ist eher ein zurück zu einer Zeit ohne Applikation in blau, gelb und rot. Es ist der erneute Versuch radikaler besser und zielgerichteter zu Leben. Ich fange hier gerade an, Rad gefahren und die Muskeln gestärkt, Kontakt gesucht zu denen die wichtig sind und kleine Freuden verbreitet. Es kann los und weitergehen. 

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Eine Liebeserklärung an das Leben

Vivid the grand Show. Eine Liebeserklärung an das Leben. Ein Anlass für einen Text also, auch wenn es über eine Woche in mir gebrodelt hat. Na gut ganz so schlimm war es dann doch nicht. Genauer gesagt bin ich eher mäßig durch den November gekommen, immer den Anspruch im Kopf was will ich erleben und was ist neu und treibt mich an. Aber an diesem Anspruch bin ich auch gescheitert, ein langweiliger Freitag, keine neue Idee für Samstag und schon wieder ein langweiliger Sonntag, statt Ausflug in die Kunsthalle in der Kindl Baruerei noch mal auf dem Sofa gewälzt und am Ende doch in der Thüringer Stuben einen Braten gegessen.

Trotzdem musste etwas her, etwas neues großartiges, etwas was ich so vorher noch nicht erlebt habe und so spielte der Zufall und ein Afterwork Ticket für 25€ mir in die Hände. Gut etwas eng war es in der 12. Reihe rechts, aber die Sicht gut und so saß ich da und schaute mir etwas an was mutig als hypersinnliche Reise zu sich selbst und eine Liebeserklärung an das Leben umworben wird. Es liegt in meiner Natur sich fragen zu stellen. Wer kann ich sein und wann habe ich zum letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Über 2 Stunden Show, viele bunte, schöne und spektakuläre Eindrücke später kann ich nach Hause gehen still schweigen die blaue Stunde genießen und froh sein. Ich weiß das Wort allein ist eklig und es belastet mich manchmal schwer und im nächsten Moment bin ich so froh genau so zu sein. Jede Entscheidung ist meine Entscheidung und ich habe so viel Mut und Kreativität zu erleben und manchmal bin ich wie ein Kartenhaus stark und wie eine Festung aber wehe man zieht eine falsche Karte heraus dann bricht alles zusammen für einen Moment, dann braucht es wieder einen neuen Eindruck und alles geht von vorn los.

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Neu

Neu ist all das was in 14 Tagen ohne Blog passiert. Kaum den Mercedes Platz erkundet ist das schon wieder alt und wir fallen ein in die East side Mall. Ein Stadtbezirk rasend schnell im Wandel, was gestern noch cool war ist heute schon wieder alt backen, ich kann das verstehen und strebe danach alles mit zu nehmen was sich mir bietet.

Neu ist, das ich etwas über den Dingen schwebe, nicht so neu ist das ich mal wieder mit Menschen spiele, und wiederum neu ist das ich es mir jetzt sogar trauen kann eine Absage für ein Vorstellungsgespräch zu schreiben. Es ist schon lustig was alles für Pannen passieren können, da warten sie auf mich für ein Gespräch und ich weiß nichts davon, kann ich auch nicht weil ich nie eine E Mail erhalten habe und wenn dann doch eine kommt schaffen sie es nicht einmal Wochentag und Datum richtig zuzuordnen. Was ich mir geschworen habe ist professionell zu bleiben, also freundlich absagen und ab sofort seinen eigenen Wert kennen.

Nicht so neu ist das es Wochen gibt die recht standardmäßig durchlaufen mit Sport und anderen Freizeit Terminen. Schön ist aber das ich mich berufen kann auf Freunde und Kontakte, den einen mal mehr den anderen mal weniger, aber immmer mit einem klaren Ziel vor Augen auch im Herbst ist keine Ruhe angesagt. Ich war hüpfen bei MIA. Eine neue Setlist hatten sie nicht, aber es gibt immer einen Moment den ich besonders in Erinnerung behalten werde, diesmal habe ich bei FC Elektro punk Remix den Kaugummi verschluckt und bei Mausen mich im Kreis gedreht.

Neu macht sich der November werfen wir eine Auge drauf.

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