Die Leute wollen das

1. Januarausflug, irgendwie der trägste Tag in dieser Stadt. Ich brauche erst gar nicht fragen ob jemand Zeit hat denn eh man nach dem Silvestertaumel wieder in die Spur kommt ist es viel zu spät.

Offen hat sowieso nichts und auch die Schwimmhalle in der ich mich fit halten will wirbt mit unattraktiven Öffnungszeiten. Also schwanke ich den ganzen Tag zwischen einmaliger Homoattraktivität oder Date mit mir allein.

Doch irgendwie kommt unser Chat nicht so richtig in Gang und als der die richtige Wendung nimmt plane ich in 5 Minuten um, heute darf ich das, habe ja keine andere Verpflichtung. Gut ich weiß das ist so eine schnelle Sache wo man ein bisschen die Münder aufeinanderlegt und sich dann anderen Regionen widmet, aber heute ist das okay für mich.

Ich treffe also ironischerweise den Menschen der mich vor einem Jahr geblendet hat, weil er von vorn ein ganz netter Junge ist, aber hinten rum immer noch 3-4 Chats am Laufen hat wurde mir das irgendwann mal zu bunt. Es hatte sowieso nie so richtig gepasst, weil mir die Begeisterung an ihm fehlte. Ein Mensch so ganz ohne Hobby, der ab und zu mal einen Brettspieleabend macht aber sonst eher mit seinem Studium rumhängt und nichts sucht, ist nicht kompatibel für mich.

Heute bin ich nur für kurze Zeit zu Gast und trotzdem schaue ich mich. Gut es ist ein bisschen chaotisch das kann am Neujahr liegen, aber Kisten in der Küche, Post im Bad und überall andere Überraschungen wundern mich doch. Kreativ wirkt das auf mich nicht, eher nach keiner Lust und so, und dann frage ich mal nach und da heißt es: „Ach ja ich ziehe um nächste Woche“ „Ist mir zu klein hier, ich bleibe in Lichtenberg, ich denke 100m² sollten reiche. Ich bin verdutzt. „Kostet zwar 1000€ aber ich bin ja auch bald fertig mit dem Studium und so“

Eines ist mir nun klar, das Projekt mit der Wohnung werde ich vorantreiben, ich bin da immer noch viel zu schüchtern bei meiner Suche, denn wenn ein Student sich das leisten kann, darf ich das erst recht, gehe ja auch arbeite, irgendwie als einziger der so ziemlich was vernünftiges macht.

Neujahr

It could be something new that blogging goes more and more in new directions. English is a fancy style, maybe used in future oftenly. But at first I want to wish you a

HAPPY NEW YEAR

Neujahr also, der Schalter ist auf null gelegt und wieder geht´s von vorne los. Aber warum von vorn, das war doch ein wunderbarer Jahreswechsel, mit vertrauten und fremden Gesichtern und einer Sympathie die seines gleichen sucht. Ein klassischer Partyabend, nur alles eine Nummer aufregender diesmal. Zum Vor-Vor trinken auf ein KitKat, dann weiter nach Friedrichshain zum bunten Staunen an Feuerwerkshimmel und dann gegen 2 in einen Club rein.

Neujahr heißt auch, sich einmal Gedanken zu machen zu dem was kommt. Ja die Zukunft deuten oder besser noch ganz aktiv mit gestalten. Ganz unbemerkt aber nicht spurlos wird es an euch vorbeigegangen sein. Ich blogge jetzt professioneller über eine Adresse die ich direkt bei facebook einbinden kann.

Der Blog wird weiterhin eine private Lebensgeschichte blieben, aber es wird mehr und mehr kommerziell. Ich werde mehr abgrenzen zwischen Privatperson und Kunstfigur . Letztes Jahr bin ich privat als Model in einem schwulen Club, unter den wachsamen Augen enger Indiefreunde, gelaufen. Dieses Jahr wird es eine Lesung als Kunstfigur geben, ich traue mich mehr und mehr auf Bühnen und entdecke die Welt. Ich bleibe für das was ich stehe, aber Liebe, Schwul und Indie stehen mir exzellent.

Gerade schlägt was wildes exzessives in mir. Viel zu schüchtern war ich beim Friseurtermin Ende 2014, jetzt will ich Undercut 2015, das ist das erste kleine Projekt was ich angehen werde, morgen schon! Aber da kommt noch mehr auf mich zu. Ich trage schon die ersten Indieshirts der Kollektion 2015 im Club auf und Freundschaft wird für mich mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit.

Also schauen wir weiter in die Zukunft. Ab Februar werde ich größere Brötchen packen, Lacktechniker und so, in Reinickendorf, das war das zur Arbeit was ich angekündigt hatte. Aber pendeln will ich das? Ja muss ich ja erstmal zwangsläufig, aber jetzt kommts.

Johannisthal da wohne ich und ich habe diesen Standort immer verteidigt. Die energiesparenden Wohnung, der Balkon in der 4. Etage als Süd West Blick bis zum Fernsehturm, die gute Anbindung bis zum Schlesischen Tor und die S Bahnen in 10 min Fußweg mehr oder weniger vor der Tür. Aber ich bin Entwicklung und nach Grünau und Johannisthal habe ich nun mächtig Lust auf darauf ein Mitte Hipster zu sein. Nun muss es nicht zwingend Mitte sein aber irgendwo im Stadtring wohnen ist der nächste Schritt und so groß das es ein ganzes Jahr Projekt wird.

2014

2014. Überschrift richtig geschrieben, aber das war ja auch nicht so schwer.

Ein Jahr vom suchen, finden und wieder suchen. Geprägt von ständigem Drang und großer Selbstzufriedenheit.

Ich weiß nicht ob ich es sanft oder hart schreiben soll, aber vor genau einem Jahr hatte ich mich quasi rar gemacht.

Gayindieheart in der Krise nach einer Trennung im Dezember 2013, sozial stark isoliert und nicht fähig zu schreiben.

Silvester war also scheiße. Gefeiert habe ich quasi allein, nur zusammen mit einer Person in die ich Hoffnungen setzte, die mich blendeten.

Die Frage wie ich mich rausgekämpft habe beschäftigt mich gerade am meisten. Der erste Antrieb im Januar war meine neue Arbeit, eine reguläre Struktur und Beschäftigung.  Am Anfang noch das große Glück sollte sich schnell tiefe Leere in mir breit machen. Es ist schon komisch, da hat man eine Arbeit und kommuniziert so gut wie nicht mit den Kollegen, da man den ganzen Tag in einem Raum verbringt der sich Labor nennt aber mehr einer großen Abstellkammer ähnelt.

Großer Druck und Drang in mir. Am Anfang war da viel Szene. Altbekannte Orte wieder entdecken, neues probieren und sich leider Unzuverlässigkeit gegenüber stellen und sich auch ein wenig ausnutzen lassen. Der Drang war auch die wenigen Freunde einzubinden und Berlin neu zu entdecken. Mit einem zitty Jahrbuch in der Hand ging es schlechten Burger essen und immer wieder an verschieden Orte in der Stadt. Erfahrungen sind das, die ich gern sammel, aber sich auf das besinnen was mal war konnte ich in dieser Zeit nicht.

Viel gegeben habe ich in dieser Zeit, immer auf der Suche nach Kontakt. Bekommen habe ich wenig Rückhalt. Der Verein und das regelmäßige Schwimmtraining stabilisierten mich, genau an dem Tag als eine Anzeige wegen Stalkings mich erreichte oder ich erfahren habe das aus meiner Anzeige wegen Körperverletzung nichts wird. Der Februar fühlt sich trotzdem leer an.

Trotzdem bin ich stark geblieben und habe regelmäßig mein Leben geteilt und der Frühling brachte Aufschwung.  In mir war Energie die ich an den Wochenenden ganz stark im Club auslebte. Connection, Schwuz, Konzert von Frida Gold das ließt sich erstmals recht fulminant, da war sogar der Zwerg noch mit dabei. Kurzer Ausflug wegen der Arbeit nach Brüssel, ein seltener Moment in dem ich mich gebraucht und wert geschätzt fühlte. Und irgendwie hat es in mir geblüht, denn da kam ja schon der April.

Da lese ich schon wieder etwas von einem Konzertbesuch. Das war bei Glasperlenspiel, wo ich 2 Tickets gekauft hatte und mir wieder mal kurzfristig abgesagt hatte. Glücklicherweise konnte ich in den Unweiten meines Freundeskreises dann noch jemand ausfindig machen der die Freude mit mir teilte.

Ungekürzt kann ich meine Liebe vom 4. April teilen.

„Als Gott mich schuf, sagte er du bist mein schönstes Stück“ Das ist Liebe, Liebe zu einer Band. 5:15 Uhr auf dem Balkon der neuen Single lauschend, dabei tanzen und großartig verzaubert sein. Tausend und einen Dank für diesen Moment. Meine Queens MIA.

Wahnsinnig schnell ging es um diese Zeit voran. Da war ich offen für viele neue Idee, betrachtete zum ersten mal bewusst Kunst und verkrachte mich mit dem Zwerg der für eine lange Story in diesem Jahr sorgen sollte.

Ganz schnell geht es zum Geburtstag über wo ich mich ganz los löste von allen Freunden und bei meinem Ausflug ins Casino kräftig abräumte. Das ich den Abend dann trotzdem noch mit jemand verbrachte ist ein sehr wichtiger Satz, denn Anfang April sollten sich Freundschaften festigen und vieles von selbst laufen.

Tanzen und Party waren zu diesem Zeitpunkt immer noch wichtige Beschäftigungen. Gerade der harte Abriss Abend bei den Ostblockschlampen wird ewig bleiben, schon einen Tag säter mit 2 Freunden durch die Kunstszene in Schöneberg laufen und die ersten wichtigen Chats. Ja ich kann es wiederholen, da blühte und entstand was.

Denn im Mai sollte ich erstmalig über eine schwere Zeit reden, die von der ich fassungslos über mich ein großes ENTSCHULDIGUNG schreiben muss, Ihr wisst schon, die Sache vom spießigen Sachsen, den Getränken, der Anzeige und die harte Verbannung aller Freunde Mitte 2013.

Und so entschieden wir uns für Aussprache und das ich mich erstmal beteilige beim Umzug zu helfen und ein paar Leuten Hallo zu sagen. Ziemlich schüchtern schlich ich da an und war trotzdem wieder schnell beliebt. Irgendwas sozial nettes habe ich dann doch in mir, man muss es mir nur regelmäßig an meiner schwachen Stelle an der rechten Bauchseite rausmobben, weißt du!

Ganz automatisch gleiten wir so durch den Mai  in den Juni. Anfang Juni war auch der erste Berührungspunkt für einen Mensch den ich 2 Monate später meinen Freund nennen würde. Ich habe mich nicht aufgezwungen, einfach nur meine Telefonnummer weitergegeben und ihm ganz allein die Entscheidung überlassen was er damit macht. Er hat die Nummer nicht nur eingesteckt, sondern auch eingespeichert und mir geschrieben und so sollte der Sommer spannend werden.

Ich habe mich immer mehr integriert und vieles erlebt. So viel Energie hatte ich wohl ewig nicht mehr in mit. Der erste Sommer in der eigenen Wohnung, die Stadt die mich ständig antreibt und ganz große Pläne in der Hand. Vom Zwerg ließ ich mich dann auch nicht abhalten, auch wenn mir angedroht wurde das ich alle meine Freunde verlieren würde, meine berufliche Existenz und mein Lebensqualitätsstandard sinken würde, irgendwie am Ende vom Lied meine Lieblingswortkombination dieses Jahr.

Und so machte ich in der WM Zeit im Sommer richtig Dampf. Ausflüge mit alten Freunden nach Brandenburg und zahlreiche Berlinexkursionen standen an. Zeitweise sollte ich für viele Tage am Stück fast nur noch die Nacht in meiner Wohnung verbringen. Schnell noch den WM Sieg gefeiert und dann ging es los in das größte Abenteuer des Jahres.

Ohne Vorahnung und Sprachkenntnisse reiste ich nach Tokio. Hierzu sei die eigene Tokio Abteilung zu empfehlen, es waren zu viele Eindrücke in 10 Tagen um es für den Jahresrückblick nochmal zu verdichten.

Auch Tokio konnte mir keine Energie rauben. Nach 20h Rückreisezeit und 9h Schlaf trat ich wieder pflichtgemäß meinen sinnlosen Labordienst an und die Wut in mir auszubrechen sollte auch im August nicht abklingen. Immer tiefer in den Clubdschungel hinein, zum tanzen sogar nach Brandenburg mit dem Auto.

Ein Zufall und eine gepflegte heterosexuelle Veranstaltung, sollten mich endgültig mit meinem Freund zusammen bringen. Doch was ich gleich äußerte waren meine Prioritäten, das Freunde und Hobbys wichtig sind, aber ich immer für ihn da bin, wenn er es braucht.

Der August brachte Pärchensonntage und verstärkten Einfluss von Hetero Freunden. An gemeinsamen Wochenenden fanden wir immer einen Kompromiss, es ist auch hier zu viel alles zu schreiben, ich habe einfach geliebt und gelebt, das irgendwann mal ein Freund zu mir sagt das meine Beziehung der perfekte Kompromiss ist, ohne alte Freunde zu verlieren ehrt mich sehr.

Eine verdammt lustige Zeit in der die Angebote nur so reinflatterten. Ich lief als Model im Schwuz und fand eine Perfektion meines Lebens in Indiaca. So füllte sich die Woche um 3 Sporttermine und einen gemeinsamen Tag mit meinem Freund. Wochenenden sowieso ausgebucht. Vollkommene reale Existenz und alles lief, wunderbar.

Viel gemeinsame Zeit, 2 intensive Monate aber Ende Oktober sollte die Stimmung kippen. Mit 19 Jahren noch nicht bereit für eine Beziehung, ein kurzer nicht nennenswerter Urlaub mit meinen Eltern in Teneriffa und dann die endgültige Trennung vom Freund und der Arbeit. Was für ein Doppelschlag, Angezählt wie beim Boxen, es half heftige Integrierung und der offene Umgang mit Freunden. Wie viele mir so eng stehen und Mut zu sprechen, das hat für Freudentränen gesorgt. Der verdiente Lohn für ein 3/4 Jahr intensive Arbeit an meinen sozialen Kompetenzen, die ich nie verlieren darf. Die Homsünde darf sich nicht zu intensiv in mir ausbreiten. Ein bisschen Sport im Verein, mal Club, mal ein Date und allerhöchstens einen Schwanz im Arsch oder auch mal den eigenen wo reinstecken, das muss reichen.

Ich bin ganz gut durch die dunkle Jahreszeit gekommen, habe Nächte mit Party verbracht und viele Freunde aus 2013 reaktiviert. Ganz nebenbei habe ich eine neuer Arbeit ab 1.2.2015, das lest ihr dann auch bald.  Wer mir nicht verziehen kann, dem sei es erlaubt. Darüber hinaus bin ich schwul integriert und habe keine Angst irgendwo hinzugehen.

Voller Vorfreude sind auch schon Pläne für 2015 geschmiedet. Ich bin selbst genau so gespannt wie ihr, das glaubt ihr gar nicht!

Ich bin zufrieden

Die frohe kunde vorab. Weihnachten ist vorbei und viele kehren gerade wieder heim.

Vor einer Woche brachen viele auf in Ihre Heimatstadt mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite froh zum Jahresabschluss für ein paar Tage einen gewohnten Rhytmus in der Heimat zu erleben, auf der anderen Seite angespannt ob der Familie die einen mit Fragen und Langeweile erwartet.

Bei mir war das ganz ähnlich. Am Montag saß ich ohne eine konkrete Vision von Weihnachten im Bus und schon ist eine Woche vergangen.

Mit dem Ablauf an Weihnachten bin ich zufrieden weil es mir gelungen ist der Zeit eine sinnvollen Charakter zu verleihen.

Es begann wie gewohnt mit zu vielen Fragen und zu wenig antworten. Doch diese Zeit war schnell vorrüber. Schon einen Tag später trieb ich mich und meine Familie an zum letzten gemeinsamen Weihnachtseinkauf und auf den Weihnachtmarkt.

Der Weihnachtstag sollte der einzige sein an dem ich nicht das Haus verlassen sollte. Um der sich aufblähenden Langeweile am Nachmittag entgegenzuwirken brachte ich eine kleine Runde Rommé als Idee in die Runde und es wurde gut angenommen.

Nach den üblichen Weihnachtsgansritual am 1. Feiertag stand als Kontrastprogramm Kino auf dem Plan. Für 2h gut amüsiert bei Honig im Kopf und dann wieder nach Hause.

Der 2. Weihnachtsfeiertag mit dem üblichen gemeinsamen Mittagessen und dann als nächstes Kontrastprogramm auf in das Schwimmbad.

Das heißt insgesamt habe ich die Weihnachtszeit ein wenig aktiv und glücklich verbracht. Trotzdem bin Ich gerade voller Glück im Bus zurück nach Berlin zu sitzen.

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Elektronische Tanzmusik

Gestern Abend ging ich heim, mit dem Gefühl das mich irgendwas glücklich macht, ohne zu wissen was. Das Wochenende spannt sich mal wieder von Donnerstag bis Sonntag, musikalisch Indie Rock, über Hip Hop, 60s, Rock-Alternative, Singer Songwriter, Pop-Chats bis hin zu House, Elektro technoliden Klängen.
Alte Erfahrungen spielen eine große Rolle, aber der Reiz es mit neuem verknüpfen drängt sich bei dem Freundeskreis einfach auf.

Wir starten wieder einmal im Rosis am Donnerstag. Der Club, das Wohnzimmer, was ich ganz unbemerkt wohl am öftesten besucht habe bisher, nicht nur 2013, auch 2014 feiern wir eine „Welcome Back“ Hier ist unsere Indie Heimat, aber trotzdem bin ich bereit für Überraschungen. Zum Beispiel dann, wenn der klassische Indie Rock gebrochen wird von feinem Casper Rap, dann wenn der Tanzstil wechselt und aus dem einfachen Vor und Zurückschwingen ein wilder Bodentanz wird.

Freitag neue Wege

Die Nacht soll auch diesmal lang werden. Nach Steak und MIA. Konzert treibt es uns ins Kaffee Burger. Hier ist die Heimat aller die, die den Indie schon seit längerer Zeit leben, denen ein 60er Jahre Stück nicht fremd ist und die Ihre Jugend aufleben lassen wollen. Da uns ein vertrauter DJ auflegt sind wir mittendrin und wissen noch nicht ob wir uns wohl fühlen. Es ist schön zu Wissen das wir auch in 10 Jahren eine Heimat haben werden

Samstag noch neuere Wege

Das uns vertraute Bingo im NBI führt uns diesmal in das Laika nach Neukölln, eine ganz neue gemütliche Heimat. Wir finden altbekannte Freunde und treiben weiter in die sehr unscheinbare Kim Bar an der Brunnenstraße. Hier wird ganz stilvoll und klassisch Musik von Platte gespielt. Musik die schon seit den 60er Jahren komponiert ist und hier eine Heimat findet. Es ist nur eine Bar und auch nicht voll, Heimat wird das nicht für uns, aber ein paar neue Einblicke darum geht es jetzt. Ganz zum Schluss eine neue Indie Party im Privatclub. Auch in der Indieszene gibt es Gentrifizierungsproblem. Da kommt ein Holländer und legt fast wöchentlich in irgendeinem Club seine Kill All hipsters Party auf. Der Eintritt ist über Gästeliste bei facebook quasi immer frei, nur die dummen Touristen kommen und zahlen. Sich einmal dagegen zu stemmen und in der Indieszene noch eine Nische zu finden tut gut. So gibt es reduzierten Eintritt für Studenten, ein junges Publikum und viel Rock und Mischung.

Sonntag Abschied und alte Heimat

Es beginnt mit der letzten Sendung von TV noir (vorerst!, hoffentlich). Nach eine interessanten und tiefgründigen Show mit Tex und Götz feiern wir Abschied und Neubeginn bei Tomatencremesuppe und Weißbrot. Letzte Gespräche mit dem Freundeskreis der mich bisher begleitet hat, dann breche ich aus. Gegen 2 Uhr betrete ich recht entspannt das GMF im Cafe Moskau. Die Musik die mir hier entgegenpfeift hat seinen speziellen Reiz, Black Pop und düstere Elektro. Ich brauche ein bisschen um mich darauf einzulassen, aber dann finde ich mich rein und lasse mich darauf ein. Ich treffe ein paar alte bekannte die erstaunlicherweise nett grüßen oder auf dem Heimweg sich sogar überraschend nett mit mir unterhalten. Das sorgt dann auch dafür das ich glücklich bin, denn…

Gelernt vom Wochenende ist nun das alte, neue und alle Wege immer zu netten Kontakten, Freundschaft und Glück führen.

Eine große Karriere geht langsam zu Ende

Ich habe MIA. Schon überall gesehen, ob im kleinen Proberaum vor gerade mal 50 Fans oder in der Max Schmeling Halle vor 10.000 Fans. Und immer war die Botschaft der Setlist voller Liebe.
Gestern Abend hat zum ersten mal etwas gefehlt.

Die Würfel Bühne steht etwas verloren vor dem großen MIA. Banner. Der ganze technische Schnick Schnack macht das Bühnenbild fast schon wieder etwas kaputt. Dann wird das Licht gesetzt und die MIA. Jungs betreten die Bühne zu United States of Ich&DU fragen sie: „Sag mir was hast du heut Abend vor, sprich dich aus ich bin ganz Ohr“ Mieze wiederholt den Chorus und die Show beginnt. Schnell wird klar wie unterschiedlich die Geschmäcker im MIA. Publikum sind. Während der eine zum ersten Stück einfach tanzen mag, steht der nächste bei Kill 4 you ratlos in der vollen, aber nicht ganz ausverkauften Halle. Es ist der Wahnsinnige Bruch zwischen Elektropunkpop Attitude und QueenPop Kommerz den MIA. In Ihrer Setlist bedienen müssen. Und so richtig will das nicht gelingen. Die Aneinanderreihung der Stücke wirkt zu wahllos. MIA. Spielen das was sie können, spielen das was eben die ein oder die andere Fan Gruppe hören will, aber wirklich eine Verbindung, eine Geschichte gibt es nicht. Früher war Mieze bekannt für ausgefeilte Kostüme, Trapezshow und ganz ergreifende Momente, dann wenn sie bei „Ich atme“ oder „Brüchiges Eis“ auf den Boden sank wusste man wieviel Liebe die Band gibt.

Heute passen die Übergänge und Experimente auf der Bühne zwar immer noch, aber es fehl die Leichtigkeit und Perfektion. Klar gibt Mieze als Kapitän, als Fallschirm oder mit Ihren Jungs bei „Hoffnung“ ein schönes Bild ab, aber es fehlt die ganz große Überraschung.
Vielleicht kann man über „Hungriges Herz“ positives schreiben, dann wenn das Stück sich mal wieder neu erfindet und zu „Sweet dreams“ wird, weiß man das MIA. Voller Ideen und Live Attitude stecken. Trotzdem wer das „Hungrige Herz“ Intro von Willkommen im Club oder der Tacheles Tour kennt, den wird der Diskosound nicht schmecken.

Und so gleiten MIA. durch den Abend. Die neuen noch unveröffentlichten Stücken reihen sich unauffällig in die Setlist ein. Mieze redet über Freundschaft, Liebe und „Geld“. Nach Geld kommt wieder Liebe und sie gehen ab. Kaum gibt es Zugabe Rufe und trotzdem hauen sie noch ein Instrumental raus, wo es gleich mal den Strom raushaut. Die Technik bemüht nach 10 Sekunden steht das Elektro Gedudel wieder und Mieze darf sich zu“ Machtspiele“ und“ Was es ist“ austoben. Nach „Tanz der Moleküle“ wird man mit „Floß“ nach Hause geschickt. Mieze ist voller künstlicher Glück, wie in jeder Stadt der Tour und das Publikum ist traurig. Nach „DSDS“ haben MIA. Nur mit Nein!Nein!Nein! dahingefunden wo sie hingehören, der Rest ist verwaschen. Ein Album das nicht fertig werden will, eine Tour die nicht ausverkauft werden will, und eine Band die zwar will, aber wie lang noch darf?

Internet Mensch

Morgen geht es für mich und den Blog auf die Schwuz Lesebühne, aber vorher gibt es noch einen Kracher aus meinem Archiv, der Internet Mensch, in Anlehnung an „Warum liegt hier Stroh“ in einer modernen Variante.

Internet Mensch

Ja das ist der Internetanschluss mit dem wir immer Probleme haben.

Na da muss ich mal mein Kabel suchen.

Sie können ihr großes Kabel ja mal bei mir reinstecken.

Es fließt aber noch kein Strom durch mein Kabel.

Na dann blas ich Ihnen einen.

Die Weihnachtsgeschichte

Es ist der 24.11 und es ist so als hätte jemand ganz plötzlich auf einen Knopf gedrückt und mit eingepflanzt das nun die Weihnachtszeit beginnt. Okay es gab da noch eine kleine Sache zu erledigen die schon seit 2 Wochen negative Stimmung auslöst.

Also stand um dekorieren auf dem Plan. Bilder und anderes weg, dafür Weihnachten hin. Und weil ich einmal dabei bin gibt es jetzt „Die Weihnachtsgeschichte“ Schon mal formuliert vor ein paar Jahren, vorgetragen bei einer legendären Busfahrt und jetzt im Blog, weil es jede Jahr das gleiche ist und das ist ja auch irgendwie beruhigend so.

Alles beginnt quasi irgendwann zwischen dem 21. Und 23. Dezember. Da werden Einkaufslisten abgearbeitet, weil man sich ja 3 Festtage mit Nahrungsmitteln versorgen muss. Spätestens am 23.12 sollte dann alles eingekauft sein, weit gefehlt wenn man meint. Zunächst einmal landet am 23.12 ein Bio Suppenhuhn mit Wurzelgemüse in einem großen Topf und darf artig ein paar Stunden köcheln, bevor es abgeputzt wird.

24.12 der Weihnachtstag beginnt mit frischen Brötchen und einer Parade von frischen Wurstwaren. Danach passiert das was passieren muss. Urplötzlich stellt sich heraus, dass von der Einkaufsliste noch eine entscheidende Komponente fehlt. Mutti also auf in die Stadt und Vati verschwindet auch plötzlich, um wohl noch eine entscheidende Komponente für das Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Gern lagern auch schon mal geheime Amazon Pakete irgendwo im Haus.

Mittagszeit. Zu der Hühnersuppe werden Nudeln und Suppengemüse gereicht. Es wird fleißig abgeschmeckt und dann schnell heimlich mit etwas künstlicher Brühe nachgeholfen. Schade um das Bio Huhn das man extra für das Weihnachtsfest gekauft hat, das es nun seine Brühe mit dem Industriepulver teilen muss.

Zum Kaffee fliegen dann Oma und Opa ein, natürlich mit Körbeweise Geschenken und Zutaten für das Abendessen. Aber erstmal Kaffee trinken. Stollen kommt auf den Tisch. Zur Sicherheit von 2 verschiedenen Bäckern. Nun werden Feuchtegehalt und Rosinenanteil ausgiebig diskutiert. Dazu noch die alljährliche Preisentwicklung. Was eigentlich reichen würde, wird noch ergänzt von einer ganzen Parade anderen Naschereien.

Abendessenzeit. Jetzt wird quasi der Höhepunkt erreicht. Klassischerweise würden Kartoffelsalat und Wiener ausreichen. Dazu werden aber verschiedenen Salate, Wurst, Brot und ganz wichtig Aal aufgetischt. Warum Aal weiß ich bis heute nicht so genau, aber jedenfalls wird dieser vorher geräucherter Fisch lauwarm gegessen und auf den Kamin gelegt, merken!
Zunächst einmal geht es los mit Kartoffelsalat und Wiener, die verschiedenen Fleischereien werden ab diskutiert und die Netto Wiener in höchsten Tönen gelobt. Dazu der Kartoffelsalat oh welch eine Pracht. Man widmet sich den Salaten und der Brot und Wurst, kleine Portionen Gang für Gang.
Was gemerkt, ja genau der Fisch, der liegt auf dem Kamin und da lag er schon 2 oder 3-mal auch nach dem Abendessen. Überflüssig diese Speise an einem Weihnachtstag.

Auf zur Geschenkestunde. Es ist ja so, dass wir vorher sagen, dieses Jahr schenken wir uns nichts. Cleverer Ansatz, aber warum dann die Körbe voller Geschenke. Und so wird dann fleißig ausgetauscht, Süßigkeiten die zuvor im Angebot waren, Kleinigkeiten vom Weihnachtsmarkt, so eine richtige Überraschung in den letzten Jahren gab es selten.

2. Weihnachtstag

Zu den Brötchen vom Vortag gesellen sich noch Stollen und Reste, das erste Mal. Es wird ein Vormittag vertrödelt und es geht weiter zur Weihnachtsgans bei Oma und Opa. Wir hatten da schon tolle Momente, von den 2 Soßen einmal mild und einmal scharf, über ein fremdartiges Gewürz bis hin zu einem einfach tollen Weihnachtsessen. Nachtisch selbstverständlich, gern eine Angebotspackung Eis der letzten Wochen.
Mittagsschlaf und relativ schneller Übergang zum Kaffeetrinken zu Hause dann wieder. Wieder Stollen, wieder süßes, wieder zu viel.

Keine Freiheit auch beim 2. Abendessen. Gern die Suppe vom Vortag, Salat und alles wie beschrieben.
Ich lass das an dieser Stelle mal so, werden in einem Monat abhacken was davon eintritt und nicht.
Bis dahin eine schöne Weihnachtszeit.

Eine Revue

Eine Revue vereinigt Musik-, Tanz- und Wortbeiträge zu einer Gesamtdarbietung; es fehlt jedoch im Gegensatz zu diesen ein durchgehender Handlungsstrang. Vielmehr dient ein allgemeines Thema – auch ein aktuelles oder historisches Ereignis – als Motto zu einer lockeren Aneinanderreihung von Einzeldarbietungen.

So ist das dann wenn ich einen Blog schreibe. Trennung ist noch immer das aktuelle Thema. Es vermischt sich mit Freiheit, das wird mir immer bewusster. Im Prinzip steht alles offen auf einmal. Da eine neue Arbeit gefunden werden will zieht das Konsequenzen nach sich die ich noch nicht abzuschätzen mag. Aber es geht ja auch nicht um Zukunftsdeutung.
Das mit der Trennung und Freiheit habe ich recht entspannt aufgefasst, fast so als wusste ich das es irgendwie so kommen würde. Herbstmonate sind immer negativ belastet, irgendwie. Schön ist das ich nicht total meinen Rhythmus verloren habe. Okay ein paar Dinge sind im Wandel, tagsüber gönne ich mir jetzt öfters mal Freizeit die dann einfach so an mir vorbeizieht. Früher war ich oft stark strukturiert, hatte für viele Dinge ein Zeitmuster im Kopf und habe Tätigkeit an Tätigkeit an einander gereiht. Man könnte auch sagen Hobby an Hobby an einander gereiht. Dabei waren manche Dinge gar kein Hobby. Lesen ist nicht natürlichen Hobby Ursprungs bei Mir. Playstation spielen das war mal früher. Viel eher schon Sport und ganz wichtig soziale Kontakte, raus einfach raus bitte.

Gut ein bisschen Depression war da auch. Besonders am Wochenende wenn der gewohnte Rhythmus fehlt und ich auf den Clubmodus umschalte. Da geht es halt erst gegen 23 Uhr raus aus der Wohnung und zurück ist man gegen 5. Dann wird geschlafen bis 12 oder 13 Uhr und dann zieht sich der Tag. Heute haben mich negative Gedanken getrübt weil ich die vergangene Zeit Revue passieren lassen habe. Da floss ein Tränchen und dann habe ich es geschafft meine Wohnung aufzuräumen. Aufzuräumen.

Morgen wird auf Weihnachten umgestellt. Die Bilder die unsere Beziehung begleitet haben, auch wenn es nur kurz war, werden dann verschwinden und etwas Weihnachtsromantik wird einziehen. Besuch hier ist übrigens immer nett, auch wenn ich vielleicht nicht so zentral wohne, an die S Bahn angebunden bin ich äußerst gut und nach 10 min Fußweg ist man auch schon da.

Trennung

Trennung ist gerade ein sehr wichtiges Wort für mich. Trennung ist schmerzhaft und bedeutet Freiheit. Noch sind die Eindrücke zu frisch und trotzdem wage ich mich an diesen Text.

Ich hatte es schon kurz angedeutet, aber kann es jetzt auch nochmal offiziell schreiben. Die Phase der Beziehung ist beendet, also ich bin getrennt. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht, auch wenn es harmonisch war. Ob er sich nun von mir getrennt hat, oder ich von Ihm spielt keine Rolle. Mann und Mann möchten nicht mehr, der eine zu jung, der andere eingebunden in ein ekliges System von Arbeit.

Wo wir schon bei Trennung sind. Ich hatte es nie ehrlich genug in den Blog schreiben können, aber ich war mit meiner Arbeit einfach nicht zufrieden und es passte nicht zu mir und ich hatte nie die Eier in der Hose mal richtig was zu bewegen. Einfach gefangen in einem System von Lethargie, zwischen Dreck und Staub der Maschinen der 80er Jahre ist kein Platz für jemanden der frisch von der Uni kommt.

Und so war der Urlaub auch nur ein Lückenfüller, während die Firma schon fleißig meinen Abgang vorbereitete. Einen Tag war ich zurück, kaum was gemacht an meinem Arbeitsplatz und eine Ausschreibung für meinen eigenen Arbeitsplatz schon fertig. Anonym und heimlich wollte man das machen, aber ich habe ein wachsames Auge und einmal die Eier in der Hose mit offenen Karten zu sprechen. Warum die Ausschreibung hinter meinem Rücken? Warum keine Unterstützung mehr für mich. Und da fühlte man sich auf den Schlips getreten von jemand der neu ist vorgeführt zu bekommen was geplant ist. Zack wandert die Kündigung über den Tisch und bin frei.

Eine neue Freiheit mit der ich lernen muss zu leben. Zum Glück kann ich innerhalb von 1h mit der Antwort von 3 Freunden rechnen. Es reicht einfach das zu sagen. Dankeschön.

Innen & Außen

Manchmal ist es so, das eine Überschrift existiert und ich keinen passenden Gefühlszustand dazu finde. Und manchmal gibt es schon einen Gefühlszustand aber ich suche nach der passenden Überschrift.
Diesmal ist quasi beides perfekt vorhanden, aber trotzdem fällt es mir unheimlich schwer diesen Text zu schreiben.
Innen
Innen ist aus dem harmonischen Wir nun doch wieder ein einzelnes Ich geworden. Stark und gereift wie selten zuvor, sofort wieder in der Lage mit anderen Ich´s zu kommunizieren und sich nicht in Selbsttrauer zu verlieren. Natürlich hat es eine Lücke in mein Herz gerissen die sich dieses Jahr langsam schließen wird und ich bin auch nicht sofort bereit für etwas neues, das sollte jeder da draußen verstehen und ich selbst am meisten. Außerdem gibt es da Innen noch ein anders schlafwandlerisches Problem, welches ich dieses Jahr anpacken werde.
Außen
Außen ist das was man sieht. Gerade ist es etwas recht gefasstes aber auch Stilles. Ein Gezeichnetes Gesicht, nicht mehr so stark verpickelt wie einst aber trotzdem tue ich auch da etwas für. Es ist gerade auch nicht die Mega Verrücktheit mir anzusehen, aber trotzdem ist lachen und glücklich sein, allgemein Energie die ich nach außen transportiere ein ganz wichtiges Element

Es ist nun Zeit zum Schlafen gehen, die schönen Dinge hinter sich zu lassen und ab nächste Woche wieder für viel Neues und altes bereit zu sein.

Zwischen Stationen

Ich bin immer noch auf Reisen. Fantastisch langsam sozusagen in 48h von Teneriffa nach Berlin. Das ging von Tokio aus etwas flotter und dazu war es noch ein geileres Gefühl in der fetten Boeing zu sitzen.

Letzter Tag in Teneriffa. Der späte Abflug sorgte dafür das ich noch einen halben Tag Spa genießen konnte. Zwischen Jacuzzi. Iglo und Dampf Sauna liegen 3h.

Letztes Mittagessen zu 3. Pizza wird geteilt mit den Eltern. Das die Mittags keinen Junger haben ist für mich ungewohnt. Ich verbrennen da meine Energie wohl anders. Muss am Alter liegen.

Rückflug in der Economy class, liebevoll auch als Holz Klasse bezeichnet. Das Essen unterirdisch schlecht, die Heimfahrt in Auto über irdisch nebelig.

Zwischenstopp in Werdau. Wegen Bahnstreik einen ganzen ungeplanten Tag. Nochmal die Möglichkeit was zu sehen von dieser Stadt, die nach Mittagessen bei Oma und Kaffee Trinken bei Großtante ihren feuchten dunklen Nebelteppich legt. Das nichts los ist, ist mir schon klar aber das es so schnell geht das es so ist wie früher verwundert nicht. Abendessen mit Mutti, Vati und dem Sittich das wars.

Tausend Fragen von Mutti. 995 davon Inhalts los. Kaum eine positiv oder mal was zu meiner Beziehung. Wir schweigen lieber, Tod.

Rückfahrt im Fernbus. Lustige Ansprache vom Fahrer mit Dialekt aus Berlin. Oh mein Berlin ich komm zu dir 😉

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Siam Park

Langsam werde ich zu alt für den Scheiß, oder nicht oder doch.
Gestern noch einmal fast an die 30 Grad bei bewölkten Wetter sollte es für mich allein in den Siam Park, einem Aqua Park gehen. Viele Herausragende Rutschen Attraktionen und einen steile, angeblich sogar steilste Wasserrutsche der Welt.

Los ging es hinein in das Vergnügen jung wie ein kleines Kind. Die Treppen aufwärts und die Rutschen hinunter ohne zu wissen was einen genau erwartet. Mal allein, mal zusammen mit 3 anderen fremden in einem großen Reifen. Und auch beim 2. oder 3. Mal immer noch eine Mischung aus Respekt und Spaß. Selten so lang mit anderen gelacht, denn jede Abfahrt hat ihren eigenen Reiz.

Gegen Mittag dann das Wagnis im Tower oft Power. Irgendwo 27m über dem Zielbereich, einfach nur fast senkrecht nach unten schießen, bei fast 80 km/h so verspricht es der Park. Im Aufgang zur Rutsche mystische Ruhe denn wer die höchste Ebene erklommen hat sieht die waren Ausmaße der Rutsche die im letzten Teil durch eine Plexiglas Röhre und ein Haifisch Becken führt.

Das Wagnis dauert nur etwa 10 sec, die Beschleunigung ist atemberaubend, die Gischt spritzt sodass man kaumnwas sieht und dann blubbert es und man landet im Auffangbecken.
Leichte Abzüge nur dafür das man nichts sieht und es so schnell vorbei ist.

Alle anderen Attraktionen dauern länger und machen mehr Spaß als Ernst.

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Das Grundproblem der Toleranz

Nach den beiden Tagen in den Bergen hatte ich gestern einen erholsamen Tag, keine Frage. Der Ablauf kurz zusammengefasst. Frühstücken. Sonnen. Baden im Meer und Pool. Mittag. Spaziergang. Sonnen. Baden im Pool. Abendessen. Ich bin glücklich.

Wir reisen ja zusammen und gestern war es wieder mal problematisch. Einer ist da entspannt, eben im Urlaub hier. Die andere sucht den ganzen Tag nach dem negativen. Erst ist das Frühstücks buffet nicht abwechslungsreich genug. Dann ist es die Mozzarella Diskussion zum Mittag und zum Schluss ist es dann so das sie feststellen muss nach Teneriffa zu reisen und dann hier niemand Deutsch spricht. Schade immer diesen hohen Ansprüche und sich nicht mal anpassen wollen. So war das dann auch bei der Nachricht im Radio. Schwule und Lesben in Russland verboten das scheint gut so, weil nicht normal und nicht tolerant also ablehnen.

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In den Bergen

Die letzten 2 Tage waren wir mit dem Mietwagen unterwegs. Einen Mischung aus Abenteuer und Versuch gewohntes zu finden.
Die Ansprüche etwas möglichst einheimisches zu Erleben Mit einer großen Portion Skepsis passen natürlich nur schwer zusammen. Das liegt aber nicht an mit sondern eher den Mitreisenden.
Los ging es Richtung Westen zu den Lis Gigantos einer großen Felsen formation. Weiter bergauf nach Santaigo de La Tiede. Abzweigend dann nach Masca über eine beeindruckende und enge Straße die erst seit 20 Jahren betrieben wird. Vor Ort kurze Diskussionen ob des Wetters und der Kleidungwahl. Im Gebirge bei 1000m hatten wir diesmal schlimmen Regen erwischt. Die Abfahrt zeigte sich dann entspannt. Auf Meeresniveau angekommen erkundeten wir kurz einen Golfplatz und die Gesteinsküste. Kurze Diskussion ums Mittagessen. Einheimisch sollte es sein aber in die Kaschemme gehen wir dann lieber doch nicht. Am Ende bleibt es bei einem einfachen Restaurant am Meer eher touristisch aber dennoch gut. Die Heimfahrt dann eher Kurz und knapp wieder in den Wolken zurück bergauf und bergab.

Tag 2. Der Weg führt uns nach Norden in Richtung Teide dem höchsten Berg der Insel und Spaniens. Auffahrt von Meereshöhe auf 2000m über mehrere Zwischenstationen fast 3h lang. Zwischendurch viele Fotostopps in Gesteins wüsten oder Pinienwälder. Die Abfahrt dann etwas schneller an der Nordseite der Insel bis zum Mittagsstop. Diesmal nur etwas auf die Hand in einer Bäckerei, dafür deutlich einheimischer. Le pan ist das Brot und das Mittag kam heute aus einer Bäckerei. Die Weiterfahrt an der Küste bis zu einen kleinen Badeort. Eiskaffee und Espresso besonders günstig hier.

Internationales Buffet am Abend im Hotel.

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