younow

Ich bin immer noch überwältigt von diesem schönen Abend.
Ich bin immer noch Glückselig ob der vielen Freunde die den Weg in das wunderschöne Berlin J. gefunden haben.
Ich bin immer noch fasziniert von der Idee meine Lesung und die Aftershow Party live in das Internet zu stellen und die Dynamik und das unvorhersehbare zu beobachten.

Dann wenn A. die Lampe auf den Kopf fällt, die Community lacht, ja dann ist Samstag Nacht. Weil ja hier alles von IKEA ist. Die Lampe,  die Schränke,  die Tassen,  die Menschen!  Wir sind wie eine Hartz 4 Kommune in ihrer 1 Zimmer Wohnung auf dem Weg in ihre Samstag Party Nacht.

Eigentlich wollte ich ja etwas schreiben über Löschung,  Szene und so, wieder die üblichen Zeilen von innerlichen Zerrissenheit, wenn die Liebe gay schreit und die Freunde Indie rufen.

Aber so ist das dann halt. Dieser Abend bringt für mich Fortschritt in ganz neuen Medien. Das ich younow so mag liegt an dieser witzigen unkomplizierten Art der Plattform, dieser Möglichkeit der Selbstdarstellung und Nicht Ernsthaftigkeit und das es trotzdem die Möglichkeit bietet neue Freunde zu finden.

Kik und Instagram gesellen sich auch noch dazu und so explodiere ich gerade an der Lust mich mit zu teilen.

Und was ist eigentlich mit Romeo. Ach ja das läuft ja auch noch nebenbei, so ganz unbemerkt. Es ist wie ein Laster was man gern hat, was man liebt und hasst. Es ist ja im Prinzip auch nur eine spezielle Form von neuen Leuten kennen lernen. Aber wann habe ich spontan schonmal Zeit, bei diesem Freundeskreis. Irgendwann diese Woche vielleicht Freitag Abend oder Samstag habe ich mal ein freies Zeitfenster, ja und dann kann ich es treiben oder lassen, denn bis dahin hat sich schon wieder was neues ergeben und das geht immer so und immer so und immer so weiter.

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