Ein wunderschönes Labyrinth

Ein wunderschönes Labyrinth, verlauf ich mich, rein und raus, bis die Sonne gleißend rot untergeht, hinterm Horizont. Heute wage ich mich an Poesie, weil noch viel offen ist verstecke ich das hinter blumigen Geschichten und lass mich selbst finden.

Ich hatte die Phantasie von einer Zukunft, die Spannung gezügelt nun muss ich sagen das ist alles geplatzt, was übrig bleibt ist dieses Textfragment welches seit Wochen in meinem Hirn herumwabert, raus damit!

Es gibt Dinge die entscheide ich blitzschnell und es gibt andere die reifen in mir quasi als Langzeitidee. Oft wäge ich ab, teile ich das jetzt  oder behalte ich es für mich allein und manchmal ist es ein zwischendrin vom suchen, finden, diskutieren und am Ende nur heiße Luft. Ganz einfach gesagt, ich wollte essen, die Zukunft im Restaurant Golvet, 1 Michelin Stern, teuer sicherlich, aber mit alkoholfreier Begleitung dem Trend der Zeit folgend, erst 4 Gänge genießen und danach einen Drink an der Bar zum Abschluss, bis in die Nacht hinein, also teilte ich diese Idee, weil es mir allein doch ein bisschen komisch vorkommen würde, da allein zu sitzen. Eine halbe Zusage hatte ich schon, künstlich und virtuell, ich will nicht sagen das es einfach so platzte, aber irgendwann nach dem 3. Anlauf hatte ich keine Lust mehr. Jetzt ist die Zukunft verschoben irgendwo hin in den Frühling 2020, bis ich das Labyrinth in meinem Kopf durchschritten haben.

Alles in mir laut ist eine dieser Textzeilen, aus einer der neuesten MIA. Kreationen, wenn ich es für mich umschreibe heißt es besser, alles in mir stumm, ich mag die leisen Diskussionen die ich mit mir allein führe ohne Druck und Hektik, ganz besonders am Wochenende, wenn die Stadt ein riesiges Tor wird und alles offen steht.

Glück ist auch ein neues Lieblingswort, es steht seit kurzem für neue Musik, von hetero normativen Einheitspop auf der Suche nach dem egalsten aller Popsongs ist die Rede. Mir gefällt es trotzdem und da ist es wieder das ich öfters schwarz und weiß denke als grau. Grau das ist eine Dekade her und nichts hat heute mehr damit zu tun.

Ich probiere mich durch die Welt auf der Suche nach Erlebnissen und Entdeckungen und so kam es mir gerade recht das ich ein meetup haben durfte fernab von Szenegeflüster und irgendeiner Randgruppe, eben was ganz spießiges zum Sonntag sich in die Bahn setzen, ein Stündchen fahren, ein bisschen wandern gehen und neue Erlebnisse, Freunde oder was der Nachmittag eben noch so bereit hält machen.

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