Fotografie

Anspruchsvolle Fotografie für sinnlose Dinge.

Da ist mir doch tatsächlich wieder einer eingefallen und das nach einer gefühlten Ewigkeit an Sommerpause. Das ich zwischendurch auf dem Schiff war ist kein Geheimnis, das ich einen Reisebericht schreiben wollte auch nicht. Der Text ist zu 95% fertig, aber er lagert in den Archiven, weil ich selten einmal nicht zufrieden bin, es fühlt sich an wie herunter geschriebener Rotz, ein Logbuch, um es kurz zu machen, ich hatte 10 Tage eine tolle Zeit ohne Internet und ich werde es wiederholen fertig aus.

Zurück in Berlin, 2 Wochen erlebt, die eine verstellt gegenüber sich selber, süchtig nach Kontakten und Dates, Phase 10 geschrieben und Schwanz gerieben, aber der Preis ist teuer, kein Völkerball, kein Badminton.

Die andere Woche deutlich bewusster, zwischen schwulem stillstand und heterosexueller Kreativität, das ich den geklaut habe ist natürlich klar, aber um es richtig auszudrücken ich entscheide jeden Tag auf´s neue in welche Welt ich gehöre und die, die ich gerade finde ist alles wird perfekt.

Was dabei herauskommt ist der Spaß sich am Treffen und neue Ideen, ich bin jetzt wieder bei Instagram das ist okay, nicht mehr bei grindr das ist wichtig, blaue App habe ich noch aber umso mehr Freunde mich zu treffen und an treffen mobben umso weniger brauche ich das, ausgebucht zu 90% und ganz große Projekte im Fokus.

Ganz unbemerkt ist etwas offiziell geworden, ich wandere in die Stadt, ab September im Friedrichshain, jetzt schon liebevoll als Fhain oder nur Hain bezeichnet. Das wirft große Schatten voraus, schon jetzt eine lange Liste im Kopf zwischen Fernseher und Designersofa, das wird eine spannende Zeit, aber jetzt machen wir erstmal Sommer.

AIDAblu

Jetzt bin ich zurück nach einer kleinen Pause und einer irren Rundreise, Atlantik kompakt, 4 Kanarische Inseln und Madeira in 7 Tagen auf AIDA, das ist schon ein hartes Programm, das es so ein Wahnsinn werden würde, wer hätte das vorher gedacht. Und genau deswegen macht man das, dieses Reisen und zurück kommen mit neuen Ideen und wenn es nur so ein kleiner Satz ist nach dem ich 7 Tage suche, dann ist es doch schön zu wissen das es auf der Welt noch viel zu entdecken und zu verbessern gibt.

 
Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe, da im Loro Park die Orca Show war nett, aber das ist eben auch oft die kleine Schwester von scheiße, denn Tiere gehören nun mal nicht in Gefangenschaft, sondern in die Freiheit der Weltmeere, auf denen ich die Welt entdeckt habe und werde.

 
Ich für meinen Teil kann sagen das ich ein was Wichtiges mitgenommen habe. Wir leben also immer noch in dieser Matrix, in der man kategorisiert und eingeordnet wird, als Single scheint man automatisch gleich heterosexuell zu sein, Kreuzfahrten sind immer noch ein angestaubtes Produkt für ältere und Radfahren mit Helm und Rucksack ist ja mal generell uncool.

 
Heute trete ich also an, um all das von mir zu werfen und nochmals zu sagen was für eine irre Zeit ich hatte. Die wirren Begriffe auf meinem Schnellen Notizblock im Handy baue ich jetzt zu diesem Meisterwerk zusammen.

 
Samstag vor einer Woche also, Anflug nach Gran Canaria, das 3. Mal dieses Jahr gewohnt vertraut, eine Fanta Limon aus dem Supermercado und in den Bus rein, 25 min später erblicke ich die AIDAblu das erste Mal, der Mund klappt auf, am Ziel meiner Träume für dieses Jahr sozusagen, ein obligatorisches Webcam Foto für die Sicherheit , Übergabe der Kabinenkarte, ein kurzer Sprint zum Schiff und auf Deck 5, Kabine 5131 Außen mit Meerblick das Zuhause für die kurzen Nachtruhen in den nächsten Tagen. Ein kurzer Schiffsrundgang, ein Espresso im Café Mare und bald weiter mit meinem Mitreisenden M. zum Abendessen im Bella Donna. Ein Tisch für 7, sächsisch thüringische Freundschaft für ein Abendessen. Geschichten von der letzten Kanaren Tour, Sturm und vom Gouverneur gesperrten Inseln machen und keine Angst, wir stürmen lieber das Buffet, die Gläser bei AIDA wie immer viel zu klein, erfahrene Wiederholer greifen da lieber zum viel größeren Teeglas. Der erste Abend vergeht mit der Seenotrettungsübung bei deutscher Gründlichkeit, anstehen bei Gratis Sekt und dem Auslaufen in Las Palmas de Gran Canaria. Es folgt ein letzter Tanz in der Anytime Bar.

 
Es folgt der erste See Tag, wir essen Torte mit Hans der Geburtstag hat, eine Zufallsbekanntschaft und saunieren bis mittags. Einer kleiner Asiasrunde im East Restaurant folgt ein kleines Shoppingerlebnis in der Kunstgalerie, der 2. Rizzi, mit Kunsttransport in 10-12 Wochen bei mir, die Sammlung kann weiter gehen. Eine kleine Kaffeepause bei Stollen und Nikolaus, dann die Animationen Dart und Volleyball im Doppelpack, das Abendessen mit den ersten Bekanntschaften, zum Tagessieger wird Saltimbocca gewählt, beim Black Jack 48€ gewinnen und an der AIDA Bar mit Olli und später in der Anytime bar tanzen, BÄM liest sich das krass.

 

Wir frühstücken vor der Insel Madeira und beobachten die bunte Vogelwelt. Es folgt eine Oldtimer- und Kabinenfahrt auf den Monte in Funchal. Ein Spaziergang in den engen Gassen und eine Korbschlittenfahrt zurück werden zum Erlebnis. Das Mittagessen im Bella Donna, Tagessieger diesmal Rippchen mit Honig und Rosmarin und das verbotene Hähnchen mit Zitrone aus der Allergiker Abteilung.

 
Wieder ein Spaziergang in Funchal, durch den botanischen Garten, mit fleißigen Arbeitern und schönen Schwänen. Ein kleiner Saunagang am Abend und ein schöner Spießbraten im Brauhaus, es folgt eine Karaoke Nacht mit Single F. und Single M., die Masse tobt, wir rocken das Brauhaus bis um 12 und tanzen wild weiter in der Anytime Bar.

 
Am 2. See Tag wieder ein Saunavormittag, danach ein Bananen Lassie und ein Feuerlamm in der Asiatischen Abteilung, es geht weiter zum Pokerturnier, niemand wird mich durchschauen können, ich spiele total crazy All in mit 6 und 9 am Dealer button und werde am Ende mit einem Bubenpaar 350€ abräumen. Es geht weiter zum Shuffleboard und Tabu spielen. Wir wandern in unser Anti Pasti Restaurant Bella Donna und in das Brauhaus, doch Skandal! der Tafelspitz ist aus, doch H. kann das richten und so gibt es Schnitzel und danach den heiß ersehnten Tafelspitz. Es gibt eine schöne Runde Werwolf und R. lässt mich leben, die braven Bürger leben und gewinnen, es werden noch 50€ bei was spielen wir hier, Black Jack! Auf den Kopf geworfen dann geht es ins Bett.

 
Wir landen in Lanzarote und wandern in den Feuerbergen, das Mittag gibt es bei einem crispy Hähnchen Burger im California grill. Es folgt Sauna und Volleyball und dann wieder das Bella Donna Restaurant, diesmal ohne Tagessieger. Die Party steigt am Pool und hinter und liegt Arrecife.

 
Der nächste Tag beginnt schon in Fuerteventura, jetzt geht es hintereinander weg. Erst mit dem Rad 350 m in die Höhe dann fast nackt in den Atlantik, diesmal eine schöne Pizza zum Mittag und weiter zum Volleyball. Das Bella Donna wird wieder zu unserem Vorspeisenrestaurant und die Runde versammelt sich zum großen Steakessen im California Grill. Den Abschuss geben wir uns erst an der AidaBar und dann im Anytime, eine kurze Nacht.

 
Erwacht wird in Teneriffa und es folgt eine morgendliche Busfahrt in den Loro Park, sehr schön die Pinguin Anlage, ein paar weite Tiger, viele Papageien und andere Vögel, leider auch Orcas und Delfine in Gefangenschaft, ich klage mich selber an und merke nun, aller zu kommerziell, beim nächsten Mal folgt Protest und ein andere Ausflug. Zum späten Mittag auf einen Goulasch in das Brauhaus, dann schnell einen Kuchen und Volleyball, eine Runde 4D Kino, der letzte Abend in Marktrestaurant, die Roulade wird Tagessieger, ich stoße an mit einem Ipanema an der Aida bar zocke noch einmal Black Jack und wir tanzen zu MIA. und Sia beim Einlaufen in Las Palmas.
Das letzte schnelle Frühstück im East Restaurant, ein ganzen halben Tag in der Wellness Oase bei Kräutertee und Whirlpool, eine thailändische Ölmassage zum Abschluss und es folgt ein langes Abschiednehmen im Marktrestaurant bei Vorspeise, 2 Hauptspeise und Kuchen, manche wird man leider nur als Urlaubsbekanntschaft gesehen haben, andere mehr als 4 an der Zahl sind schon jetzt mehr als Freunde für eine Woche.

 
Ich kann es immer noch nicht fassen, einen Riesen Dank an M. ; C. ; J. R. ; R. ; A. und mich selbst, Dankeschön!

Meer

Was für ein schönes einfaches Wort für einen einfach schönen Urlaub.

 
So gefasst und sortiert saß ich lange nicht im Flugzeug, Platz am Gang, Blick nach vorn, spotify im Ohr und mit sich selbst diskutieren, herausgekommen ist kein völlig neuer Lebensentwurf, aber das was mich mal ganz stark gemacht hat ist zurück, appfrei mal wieder, euch hängt das zum Halse raus, genau wie mir, scheinbar gefangen in dieser Scheinwelt, seien wir mal ehrlich das war ich doch auch.

 
Gran Canaria dafür als Gegenentwurf, WLan nur im Bungalow, dafür viel Face to Face Kommunikation, angekommen und deutsches Abendessen in Spanien, das ist Widerspruch, das bin ich. Der erste Tag am Strand und in den Dünen, ein erster Ausflug in den Supermarkt und Abendessen in el tablero, diesmal wieder Deutsch aber mit einheimischen Produkten. Ausfahrt nach Las Terrazas zum Shoppen und auf der Suche nach Mustern neue Ideen, diesmal was klassisches Slim Fit, mit Krokodil drauf und ein paar Kaffeekapseln dazu, Láminas de Chocolate Negro 70% Cacao. Abendessen bei Nudeln an Karotte und Champignons und Serano Schinken, dazu ein Gläschen Antioxidant.

 
Ein Tag trennt uns es, ich Segel raus auf den Atlantik, er sucht seinen Lebensentwurf in den Dünen, Abendessen italienisch und dann eine lange Nacht. Ich komme nicht in den Schlaf, frage und grüble immer wieder, es endet in einem Spaziergang, lass uns runtergehen ans Meer so wie wir grad sind, bei Sonnenaufgang.

 
Ein Tag in den Dünen und einen Tag in der Stadt, neue Mode für den Sommer 2016 jetzt schon kaufen, Nike Air Max besitzen, das muss halt auch sein, wenn einer mit 27 auftreten will wie 18. Eine letzte Nacht und Stangentanz, Sonne tanken und zurück nach Berlin fliegen, die Löschung vollziehen und mit einem Freund so großartig vietnamesisch essen gehen und mit dem nächsten eine Waffel, das ich weiß, ja es ist richtig, ich brauch das alles nicht mehr.

Köln

Willkommen im November, ich raste nicht und setze mich nicht zur Ruh, 2 mal fliegen hin und her, dazu viel Programm in dieser schnellen Zeit, so schnell das ich doch glatt 4h von diesem Samstag der Horror Nacht unterschlagen habe, genau dieser Moment, wenn sich so 50 Mann, in einem Wohnzimmer versammeln und zu 2 Künstlern lauschen, wunderschön, danke dafür.

 
Dann also los rein in diese Woche, am Montag schnell noch ein paar Handmuster zum metallisieren, dann rein ins Taxi an den Flughafen. Da sitzt er also der kleine große Junge in seinen bunten Turnschuhen zwischen den ganzen Business Typen. Ich bin aufgeregt, es ist nicht mein erstes Mal, aber immerhin geht es zu einem Seminar von hohem Wert.
Am ersten Abend nur essen vom Buffet, noch nicht viel los, einfaches Zimmer, komisches Rundlauf im Hotel, egal, Augen zu und Gute Nacht.

 
Dienstag ein paar Stunden Seminar, so der Knaller wird das nicht, das spüren alle irgendwie recht früh, aber anstatt in Lethargie zu versinken traue ich mich raus. Die anderen verweilen beim Kegelturnier, mich treibt es nach Köln, treffen mit K. und nochmal K., MIA. Konzert ganz groß, ohne blaue Flecke, diesmal in der Menge, Platzangst überwunden, irgendwas hat mir einen Schub gegeben.

 
Mittwoch wir langweilen uns irgendwie weiter, es zieht sich bis 17:30 Uhr, ich genieße danach die Annehmlichkeiten in der Sauna und nicht nur, Abendessen und ab ins Bett.
Donnerstag ich lache mich schlapp beim Werner Film in der Nacht, vorher gibt es ein überaus gutes Treffen mit einem Kabinenteiler für AIDA, ja wir schmieden Pläne für die Zukunft, 2016 ist nicht mehr fern.

 
Freitag dann zurück, leider etwas Zeit verschwendet am Flughafen, aber egal, das plant und bezahlt die Firma. Ich bereite und denke lieber weiter voraus für 2016, Koffer kaufen mit Tante am Samstag, Tanzen zu Glasperlenspiel am Abend mit mir allein, Freunde mit denen ich glücklich werde gab es diese Woche um genau zu sein keine, ein vergammelter Sonntag und weitere Pläne für die nahe Zukunft, der Anspruch an mich selbst ist immer hoch, ich will immer raus, immer was machen, dafür habe ich die nächste Woche organisiert und die wird groß. Hamburg. CHVRCHES, wieder Flugzeug Gran Canaria, Sonne 25 Grad.

Ich lass ein Haar

Ich lass ein Har diese Woche, nur welche Farbe hat es eigentlich.

 
Ist es grau, des Alterns wegen?

Ist es schwarz vom Ärgern?

Ist es blond, weil ich Freude strahle?

Ist es gar blau, so wie bei Mieze Katz?

 
Egal wie ich mich schüttle, diese Woche fällt ganz viel von mir ab.

 
Es ist immer abhängig vom Anspruch den man mitnimmt, wenn man ausfliegt und wiederkehrt.
Natürlich hätte ich eine tolle Woche in Berlin haben können, bei Freunden und bei Sport, tagsüber vielleicht mit Ausflügen in der Stadt versehen, oder Langeweile, aber ich mag keine Konjunktivkonstruktionen, also habe ich mich entschieden aus zu fliegen.

 
Erst ging es nach Sachsen, um da relativ schnell fest zu stellen, wie wenig da los ist. Keine alten Kontakte mehr, die Luft riecht nicht nach Mobbing und Gewalt, alles ist verflogen, was übrig bleibt ist Alter auf den Straßen, zwischen Asia Imbiss und Dönerstand.
Also gab es ein zurückhaltendes Programm aus Oma & Opa, sowie Großtante besuchen, viel Essen, wenig sehen, ein wenig Kino und weiter nach München.
Hinein in eine saubere reine Stadt, rotzfrech tönt die Mieze im Backstage Protest, gut wir haben schon besseres gesehen und ich habe auch schon wilder getanzt aber es war okay, weil es nach wie glücklich macht, Punkt aus, fertig los für 2 weitere Tage, einmal in der Filmwelt zu Bavaria Filmstudios und dem Tierpark bei Hellabrunn. Erwähnen muss ich noch, das ich die sitzende Frau von Picasso gesehen habe, ein fabelhaftes Meisterwerk, aber dann bitte ganz schnell zurück nach Berlin, da wo alle so schön dreckig rum laufen, das reden die, die keine Ahnung haben, kommen vom Dorf, da wo es nicht mal eine Gah-leh-ria gibt in die wir Abends einfach mal reinspazieren, nur um Lockstoff für die weiteren Stunden auf zu tragen.

Ich schwebe weiter

Zum Sonntag früh, sowas besonderes, ich ändere meinen Rhythmus leicht, weil ich dann gleich ausfliege in das Sachsen- und später noch in das Bayernland.
Es ist Oktober und ich benenne einen Song der mich so warm einhüllt, wie der Monat nur werden kann.

Boy- We were here

Für mich ist es nun offiziell, der Sommer darf vorbei sein, ich bin vorbereitet, mit all seinen Pullovern, Hemden, dicken Decken, Kerzen, Schalen, Handschuhen.

 
Heute blicke ich ausnahmsweise mal nach vorn, weil ich mich freue auf die vielen Dinge die da kommen. Im Prinzip alles einmal gedreht. 2014 war der Job scheiße, aber die die Liebe groß. Gemacht haben wir zusammen viel, aber 2015 ist der Job gut, es gibt keine Liebe mehr und allein mache ich noch so viel mehr.

 
Die Trompetentöne treiben mich nach vorn, es wartet bestimmt ein „Was es ist“ Marsch auf mich. Die Zeit der Touren und Konzerte beginnt. Ich weiß wie ich mit mir selber umgehen muss, irgendwo weiter hinten, gefangen in mir selbst und trotzdem glücklich und frei. Später im Monat wartet noch Balbina auf mich, ein Ausflug mit dem Light Art Ship, ein Besuch zu Komik bei Stermann & Grissemann zu „Die Ente bleibt draußen“, dazu Sport, Freunde und Diskospaß.

 
Vielleicht wiederholen sich ein paar Dinge, wie Pilze sammeln, Sushi essen oder es passiert was ganz großes und man ist plötzlich wieder zu zweit.

 
Es ist Herbst, hülle mich ein und halte die Augen offen.

Huckepack

Ich hab das rote Licht, den roten Mond gesehen, es war so wunderschön, komm ich nehme dich Huckepack und einfach mit.

 
Wer F&E arbeitet muss sich auch F&E kleiden. Ich trage ein Hemd dessen Oberfläche so behandelt ist das es changiert, Kleidung und Beruf verschmelzen, that fits, blau tailliert kommt drüber, halt den kennen wir doch schon, Vintage Kint Blazer, a touch of indie, it’s true i believe it.
It´s birthday bash, wir schreiben R.O.T und wenn ich jetzt hier so da oben stehe denke ich mir, wow das habe ich geschafft, dabei war ich früher doch nur ein kleines dummes Mobbingopfer.
DDP it´s time, für eine Party, so spontan so aus dem nichts das ich nicht weiß, komm ich an oder wo geh ich hin. Eine Route durch Berlin im Sound des Eurodance, ich fass das nicht und greif nach Luft.

 
So kaputt, so viel gesehen das ich vor dem Wochenende einmal tief atme, denn ich weiß es ist soweit für einen Ablauf wie aus dem Bilderbuch, diesmal perfekt ich kann nicht meckern, ich sage nicht ab und Date trotzdem, Pho Bo und einmal von vorn und von hinten.

 
Schon bald sitze ich verzweifelt im Reisebüro, für einen der sich nicht binden mag oder nicht gebunden, scheint allein reisen unheimlich schwer, ich kombiniere trotzdem, irgendwann.
Ich bin aus, am Hackeschen Markt und im Prenzlauer Berg, ich sehe 2 Wohnungen in denen ich definitiv nicht wohnen möchte, schon bald werde ich beim Möbel rücken helfen.

 
Keine Party am Freitag und am Samstag ich mache das alles am Sonntag, ich fahre raus nach Brandenburg und wieder rein nach Berlin, mich trennen nur 30 Minuten Power Mittagsschlaf vom nächsten Geburtstag, ich gehe essen um 2 Uhr und tanzen um 1 Uhr, das ist Berlin das ist Sonntag, ich mache meine Augen auf, es ist Montag 13 Uhr, Dachgeschoss, Prenzlauer Berg, wir haben es nicht getrieben uns nur bei der Kurzstrecke vom Taxi verrechnet, es ist immer noch Montag, viel Schlaf und Kartoffelstampf, das war mein Montag und mein Urlaubstag.

Bilder im Kopf

Ich bin schon wieder in Berlin, so schnell vergeht die Zeit. Als Nachtrag quasi die letzten beiden Tage auf Gran Canaria, die sich nicht so spannend lesen, aber trotzdem etwas ausgelöst haben, was wichtig für mich ist.

Der ganze Urlaub war schon von einer großen Lockerheit geprägt. Beeinflusst von meinem Reisepartner und dem schönen Spruch, aber bitte doch im Moment zu leben und nicht zu viel im Voraus zu planen.

Und so startete unser Freitag mit einer spontanen Änderung. Kurzfristig sprang ich als Fahrer ein, weil mein Reisepartner seinen Führerschein nicht dabei hatte. Eigentlich hasse ich solche spontanen Änderungen, weil sie Unruhe in meinen Körper bringen. Aber diesmal stellte ich mich schnell auf diese Situation ein, beherrschte das Schaltauto schon nach der 2. Kreuzung und fühlte mich frei und sicher.

Und so ging es nach Las Terrazas in ein Outlet Center auf der Jagd nach besondere spanischer Mode oder bekannten und günstigen Markenprodukten. Ausgelöst hat es in mir das ich ganz besonders auf Muster und Farbe stehe, am besten Bunt, denn tragen kann ich offensichtlich alles. Ausgewählt habe ich aber nur ein Stück mit einem schönen und bekannten Motiv, was ich bald auftragen werde

Später fand ich im Atlántico noch eine kleine goldene Casio Uhr, einer dieser Stücke die mir schon länger im Kopf rumschweben.

Am nächsten und letzten Tag blieb ich für mich allein, weil diesmal mein Reisepartner einen anderen Rhythmus einschlug. Also rein in die Dünen zum Sonnen und später an der Promenade entlang, eine Steinskulptur bauen und ein Eis essen und ganz viel glücklich sein in diesem Moment.

In der Kathedrale

Das ich aus dem Blog Rhythmus gekommen bin, wertet es als gutes Zeichen.

Gestern morgen zeigte sich die Sonne das erste mal richtig und das bedeutet den ersten Ausflug an den Strand. Das mag langweilig klingen aber wer ein bisschen was über Gran Canaria weiß wird mit der Codierung Strandbad Nummer 7 bestimmt etwas anfangen können. Da angekommen trafen wir dann noch 2 weitere gleichgesinnte aus Berlin für ein lockeres plaudern.  Weiterhin  stand ein Bad im Atlantik und  ein kurzer Ausflug in die Dünen an. Alles so wie Gott mich schuf, ein befreiendes Gefühl.

Den weiteren Tag verbrachten wir bei Tapas und Menü im Hotel. Abends schlichen wir dann wieder nach Playa del Ingles,  wo angeblich die Luft brennt. Ein heißes Pflaster wie man uns sagte. In einer Bar erweiterten wir die Runde und es wurde ein schöner Abend.

Der neue Tag begrüßte uns so wie der vorherige. Also wieder einen Ausflug in die Dünen.  Diesmal den roten Weg entlang und dann links tiefer hinein, da bei den 3 Palmen gibt es ein Gelände mit Büschen und einer Art Kathedrale wo Männer Männer glücklich machen. Der Rückweg wieder an den Strand und in den Atlantik.

Zum Mittagessen an die Promenade und zum Papagei der Nässe knackt. Noch eine große Kugel Eis als Nachtisch und dann dann immer der Promenade nach bis zur nächsten Badebucht zum Sonnenuntergang.

Leicht aktiv

Komm wir kiffen jetzt noch einen. Na da musst du ja nur bis zum Tennisplatz rüber gehen. Da wo der Bimbo den nach Hauseweg antritt oder schnell noch was dealt.

Man weiß es nicht in dieser Gegend hier, die so ruhig und idyllisch voller friedvoller Golfspieler scheint. Irgendwie mischt sich etwas dubioses unter uns. Es ist alt und weiße und tastet sich geschickt in der Sauna heran. Ja es ist etwas kühler als letztes Jahr und der Saharasand verdeckt die Sonne. Schnell werden ein paar Grundfakten abgefragt und in der Dampfsauna das Gespräch weiter eingewickelt.  Wir vertiefen das beim Abendessen ganz unauffällig bis zu dem entscheidenden Satz nach der Gay Szene.  Ausgang ungewiss.

Und sonst so. Wieder viel gelacht und eben auch etwas aktiv gewesen, im sportlichen Sinne. Boccia, Shuffleboard,  Aquagym und eine Runde Tennis.

Abends wieder Schach was psychisch extrem auslaugt. Und so kommt es zu ganz neuen Wortschöpfungen. Schwimmschach. Fickschach. Alles lässt sich irgendwie kombinieren und so fällt auch auf das ich im Urlaub bisher 3 Latte und einen Espresso hatte.

Rochade

Es beginnt ganz einfach.  20 Grad bei einem frischen Wind. Das sind die Bedingungen für den ersten kompletten Gran Canaria Tag.

Bei frischem Frühstück mit Smoothie und Müsli sitzen wir schon wieder zwischen denen die ihren Lebensabend genießen.

Also bringen wir etwas Schwung in die Bude und leihen erstmal ein Rad für einen ersten Ausflug, der uns zum Golfplatz führt.  Eine ungewöhnliche Anreise für eine ungewöhnliche Sportart. Gehoben ist das und so werden wir gleich von der ersten älteren Dame angesprochen.  Einen Mann hätte sie der so gern Golf spielt, während sie ja in den Dünen liegt. Dann kommt noch ihre Tochter ins Spiel die den Sport ja so liebt. Irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, das man erstmal viel Geld reinpumpen muss, bis man halbwegs spielen kann. Und so bleibt es bei ein paar konzentrieren Schlägen und Puts.

Der Nachmittag gestaltet sich mit einer umfangreichen Wanderung durch die Bühnen nach Playa del Ingles. Den Moment genießen, einmal für sich sein und Spuren ziehen die schnell wieder verwischen. Vor Ort schwanken wir zwischen feiner spanischer Designer Kleidung und Tourismus Schnick Schnack. Ein erster Blick für heute.

Lieber vertiefe ich mich in etwas ganz einfachen wie Schach.  Mit wenig Ahnung wird gezogen diskutiert und rocharchiert.  Was bleibt ist die Bewunderung für das einfache mit wahnsinniger Tiefe. Das simple ausgefallene kommt mir so nah.

Im Blogstress

Das ist also der erste Abend in Gran Canaria.  Ja ich habe es mal wieder getan. Nicht wirklich spontan aber doch irgendwie kurzfristig.  Diesmal ohne Eltern, dafür mit dem, mit dem ich schon in Tokio war.

Das heißt Leichtigkeit,  dieses fast blinde Verstehen und ganz viel Spaß.

Das geht schon bei der verwirrenden Suche nach dem Car 2 go Parkspot am Flughafen in Schönefeld los und endet hier in der Lobby vom Hotel.

Dazwischen gibt es viel. Besonders die Details sind es dann doch die zum schmunzeln bringen. Und irgendwie passen wir doch nicht ganz ins Raster. Im Flieger sieht man Familien mit noch nicht Schulpflicht Kindern oder eben Rentner die dem Winter flüchten.

Wir probieren es auf die gehobene Variante. Lassen im Flugzeug essen servieren und reden im Bus mit einem älteren Paar über Golf. Ja weißt du noch wie ich damals an der 9 den Schlag ins Rough verzogen habe. Authentisch sind wir und marschieren weiter in das gebuchte Hotel.

Eine Runde durch die Anlage in die Dampfsauna und später zum Abendessen. Am Nachbartisch geht es wieder um Golf und das alles so super toll ist. Entspannung legt sich über den Tag und der endet bei einer Partie Schach.  Ich verliere, gebe mich fair und reif geschlagen und

Gute Nacht!