Große Poesie

Geklaut: „Manchmal denke ich, dass wir als Single wirklich eine andere Gestalt haben. Wenn wir nach einem Partner suchen, haben wir Ein- und Ausbuchtungen wie Puzzleteile und halten ständig nach dem Gegenstück Ausschau. Als Single hingegen sind wir glatt und rund und selbstgenügsam und können uns nicht mehr nahtlos in andere Persönlichkeiten einfügen. Es sei denn, jemand ist wie ein großes rundes Vakuum, was natürlich wenig attraktiv ist.

* aus: Nein! Ich möchte keine Kaffeefahrt von Virgina Ironside

Selbst geschrieben: „Diese Woche war mein Leben wie der Punkt auf dem i, nicht nur ein simpler Kreis, ausgemalt viel perfekter“

 

Schön ist es, wenn der Muskelkater nachlässt und die Endorphine ausgeschüttet werden, dann sind diese kleinen Dinger die sich Glückshormone nennen. Jedenfalls bin ich dieses Wochenende rangekommen an meine körperlichen Grenzen, habe unglaubliche 18 Stunden auf dem Badmintonfeld gestanden und das alles nur um einem Projekt näher zu kommen. Vom C Spieler will ich mich zum C+ Spieler mausern, ein kleiner Schritt eigentlich, aber im Detail unglaublich schwer zu gehen. Liga spielen will ich, ab September, das ist also bald, montags die Heimspiele, am Wochenende die Auswärtsspiele in Berlin, kurzum der Herbst wird sportlich und ich habe eine eindeutige Priorität, dessen Tiefe und Faszination ich gerade erst erkenne.

 

Das alles gilt es zu entdecken vom Ring aus und da sind wir schon bei dem 2. Projekt das mir im Kopf rumgeistert und es ist wirklich so, es vergeht kein Tag wo ich nicht schon virtuell in meiner Wohnküche stehe und in weißen klaren Linien male, was mal das schönste meiner neuen Wohnung sein soll. Über das genaue Design des Sofas bin ich noch unschlüssig, ich schwankte zwischen klar und einfach oder doch einen Hauch extravagant und als haptischer Typ muss ich sowieso alles anfassen und fühlen, ich bin da kompliziert oh mein Gott.

 

Dabei gehen all die anderen Dinge fast unter, im Park zum Sport, zum Kochen beim Manager, hart gehen wir ins Gericht miteinander, das Gericht was ich koche schmeckt eher bescheiden, China kann er halt nicht der kleine mit den blonden Haaren die wieder so perfekt sitzen das es zum Daten mehr als reicht, entsteht da wohl mehr oder stehe ich mir da selbst wieder im Weg, ich rundes Puzzleteil.

Ganz nah bei mir

Rausgeklettert auf den Balkon, dieses eine Lied gehört, diesmal ohne Xylophon Begleitung, weil ich es verliehen habe, glücklich gewesen an diesem Abend.

 

Wenig später schon, im Bett liegend, an das Ende denkend und an alle die, die es schon erreicht haben, danke dass wir mit dir tanzen, lachen, singen und schwitzen durften, du wirst vermisst.

 

Ganz nah bei mir ist einer dieser Artikel, der tiefer geht, näher dran ist an der eigenen Reise zum Ich, als die letzten zuvor.

 

Letzte Woche habe ich noch einen menschlichen Fehler gemacht, ein einfache Tut mir Leid hätte ausgereicht, aber in meinen Kopf waren eher S Bahn Abfahrtszeiten, simple Ausreden und das Schimpfen auf andere, als dieser einfache Satz. Jetzt sitze ich hier und gleiche die Schuld mit einem Gyros vom Drehspieß aus, komme zu spät zum Völkerballtraining, lasse mich von fremden beeinflussen  und fange mir die nächste Rüge ein.

 

Menschlich bin ich trotzdem weiter gekommen diese Woche, ich habe alle Pläne aufrecht erhalten und neues entdeckt, das wichtigste was ich gelernt habe ist, Erfolg ist nicht so wichtig, lieber dieses Teamgefühl, Nudelsalat machen, tanzen, anfeuern und eben ein Nein an einer Stelle akzeptieren an der es andere nicht können, das hat mich Stolz gemacht und finden andere sogar cool. 2 schöne Nachmittage im Sand bei der Strandvölkerballweltmeisterschaft, das bleibt.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine lockere lässige Freundschaft zu führen und so diskutieren wir über E Zigaretten und Langzeitstudien zu Bananen, es endet friedlich mit einer Kakaolimonade auf dem Balkon, es ist einer dieser freudschen  Versprecher der diese Woche bereichern soll.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee eine locker lässige Freundschaft zu führen und so sitzen wir gemeinsam in der selben Bahn auf dem Weg zum Abendbroten mit Freunden, das wir Stühle und Tische erst selbst raustragen müssen und der Kellner seinen Berliner Humor spielen lässt, ist Teil des Konzepts sich wohl zu fühlen. Am Essen und so scheint es, das ist das wichtigste gibt es nichts zu meckern, Bruschetta aus dem Ofen, eine säuerlich scharfe Soljanka, eine leicht cremiges Schweinegeschnetzeltes und ein Eis mit Cookies und Sahne, es gibt eben nichts zu meckern.

 

Ich bin weiter gekommen in meiner Idee nach neuen Clubmöglichkeiten Ausschau zu halten. Ich weiß jetzt was ich nicht brauche. Ich brauche keinen Darkroom, keine Transe die Schnaps ausschenkt, keine Transe die eine Show bietet, keine Tombola, keine Karaoke, keinen Aktionsfloor, keinen Candyboy, keine Fotowand, kein Kuchenbuffet, keinen Discobus, kein Karussell, keine Wurf Bude, keine Mega Hollywood Schaukel, keinen Mann mit Mega Brüsten, keine Frau mit Bart, keine Wahrsagerei und vor allen Dingen keinen Türsteher der mir sagen will das ich in locker lässigen Jogginghosen hier nicht reinkomme, weil wir da drin ja so ein gewisses … und dann traut er es sich nicht einmal auszusprechen, Niveau haben. Es ist viel zu einfach die schwule Partyszene in einem langen Schachtelsatz nieder zu schreiben. Da können die Schwulen und Lesben in Zukunft schön allein im Kreis tanzen, ich habe ganz spontan den nächsten Schritt gemacht und bin ausgegangen zu Techno, House und 80&90 Trash Pop und diese Party war besser als alles was ich im ersten halben Jahr gesehen habe, ein Hoch auf Birgit und sein Bier.

 

Und gerade fühle ich, das ist gerade erst der Anfang, einer neuen Club Zeit, ich habe noch mehr als 28 Jahre vor mir, hoffentlich. Guter Plan, gute Nacht.

Gaga

Endlich mal wieder ein guter und Ich musste den Absatz in deinem Blog zum Zehnjährigen Mobbing Festival dreimal lesen bis ich es verstanden habe … willkommen im Club.

 

So schön, dabei war das was da letzte Woche auf dem Papier stand, eigentlich nur eine Rohfassung, schade hätte ich den Rest gebracht, wäre es ein Knaller gewesen.

 

Nun hat man sich auf Anfang Juli datiert, das Line-up steht. Eröffnet wird um 16 Uhr im Biergarten. 16 Uhr an einem Samstag, das ist eine Zeit wo die letzten Techno Jünger aus dem Berghain stolpern und ich gemütlich beim Badminton ein paar Bälle schlagen. Da wo sie mich Fritzel nennen, ist das nicht genial eine Abwandlung die so gar nichts mit meinem Nachnamen zu tun hat. Ab 18 Uhr soll Buffet stehen, schön die deutsche Küche hoch und runter, aus der Aufwärmbox, dabei kenne ich nur Street Food. Den Rest des Abends kann ich mir schenken, ich bin geladen zum Konzert, MIA. spielen auf, ja die Band die ja eigentlich keine Musik spielt, na und!

 

Nach der überdimensionalen Einleitung noch schnell ein Querschlag durch die Woche. Ich hab vielleicht minimal das Tempo rausgenommen, anfangs zwei Abende zu Hause verbracht und dann doch bei schön schwül warmen Wetter geschwitzt. Ich habe den Drang unbedingt neue Komponenten meinem Leben hinzuzufügen, diese Woche gab es aber kein Projekt das da konkret erfolgreich. Ich war in der EM Bar essen, wie passend der Spaß geht ja bald los und ich freue mich denn viele Spiele werde ich auf dem Schiff sehen und danach mich quer durch die Stadt treiben lassen, Spanien wird es dieses Jahr da habe ich mich festgelegt, mehr gibt es nicht  zu sagen.

 

Nicht ganzunwichtig, Sonntag habe ich einen Tag für mich allein genossen, eine letzte Abschiedsrunde mit dem Scooter durch Johhannisthal und Adlershof schön wars.

Standardbahn

Hättet ihr mich am Montag nach meinem Befinden gefragt, ich hätte mich selbst gehasst dafür, kein Antrieb, keine Idee, keine Energie, nur fürs Rausbringen des Glasmülles hat es noch gereicht, danach ein paar Sachen sortieren und feststellen das man doch ein wenig zu viel an Besitzt hat, das eine T-Shirt zu viel, den einen Longsleeve zu wenig und einen Handel mit Reisetaschen könnte ich auch aufmachen, aber die werden noch nützlich sein, für den Umzug, das Gerücht streue ich an dieser Stelle ganz offiziell, drücken wir die Daumen das alles so klappt wie ich es mir vorstelle, noch ist nichts offiziell.

 

Dienstag war ich schon besser sortiert, morgens 7:38 Uhr die Hinfahrt nach Reinickendorf zur Arbeit, nachmittags 16:01 zurück, das ist mir mittlerweile so in Fleisch und Blut übergegangen, das ich das kurzum Standardbahn nenne und mir alle anschließenden Aktivitäten im Kopf ausmalen kann. Am Dienstag hat es tatsächlich noch für eine kleine Runde PS3 gereicht, bis ich wieder Bälle werfen gegangen bin. Auch dafür gibt es mittlerweile mit 19:33 Uhr eine Standardzeit, mein Leben eng getaktet, zum Glück.

 

Mittwoch war auch sehr standardmäßig wenn man das so sagen darf, ein bisschen Farbe ausmustern, diesmal grün, Abend Badminton und anschließend noch eine Apfelschorle und ein wenig Talk 😉

 

Den sportfreien Donnerstag nutze ich, um mit Badmintonschuhen aufzurüsten, danach noch eine Pizza Hawaii am Alexanderplatz und weiter nach Hause.

 

Ich liebe mein Wochenende, weil, Vietnam mit Rind vor dem Sport, singen und Freunde aus 2012 treffen danach.

Der Samstag ein Tag, da passt es wie Arsch auf Eimer, ein Rind Stroganoff zum Mittag, nochmal ein paar Bälle schlagen, dann weiter zur Salatbar, einen Abend vorher ausgeguckt, am nächsten Tag direkt umgesetzt, kurz zur queren Kuppelshow und dann endlich, ja endlich mal wieder tanzen bis man schwitzt im Irrenhouse, der Göttliche ist zurück und ich freue mich endlich mal wieder dieses Gefühl erlebt zu haben.

 

Es bleibt ein Sonntag, wie er ein Sonntag ist, ein Tag an dem ich aufstehe, frühstücke und entspanne und dann spontan die Entscheidung fälle, heute wieder Scoter und W., auch wenn der Reim besser passen würde, Namen zensiere ich, da bin ich mir treu, genau wie in dem Punkt ganz zum Abschluss auch noch Zeit für einen engen Freund und Thai zu haben.

 

Glas

Im Prinzip ist mein Leben wie ein volles Glas Wasser, sagen wir Mineralwasser, die Quelle alles Lebens. Fällt irgendwo ein Tropfen hinein, schwappt an anderer Stelle einer heraus, daran lässt sich nichts ändern. Es ist so wenig Platz für neues das ich mir angewöhnt habe Dinge immer sofort zu erledigen, um zügig durch die Woche zu kommen, Verdichtung nenne ich das, mit dem Drang alles ganz genau auf die Minute planen zu wollen.

 

Reingekommen bin ich ganz gut, vielleicht mit einem minimalen Schnupfen, weil ich mich tags zuvor im Mauerpark etwas verkühlt hatte, mal war mir heiß, mal war mir halt und dann saß ich auch schon mit E. beim Thai, einmal Ente Kross in Curry Soße zum Montag, was für ein Auftakt. Schnell noch Spargel mitgenommen auf dem Heimweg, die nächsten Tage schon im Takt.

 

Badminton diesmal Montags, etwas Fortgeschrittene Luft beim Training schnuppern, ich habe sofort was mitgenommen und es ist auch was hängen geblieben, ich weiß seit dieser Woche da ist ganz viel Potenzial, vielleicht noch minimal am Material und der Fitness schrauben, dann ist das mit der Liga ein ganz ernstes Projekt.

 

Spargel am Dienstag, wieder mal Völkerball, coole 2 Stunden, gut geschwitzt und die erste Pause am Mittwoch, schön im flax auf der Couch sitzen, sich durchs Abendmenü essen.

 

Beruflich auch viel zu tun, Labormaschine mit 70 m/min fahren, für den hanfwerklich ungeschickten Homosexuellen eine Mischung aus Herausforderung und Glück wenn alles klappt.

 

Nochmal freies Spiel beim Badminton, die Bälle am Netz rauskratzen und im flax etwas Ping Pong, am Samstag die Balkonpflanzen in den Kübel hauen, Mittag im Kattelbach, Designer Sale, die Sommer cruise Trip Stücke stehen jetzt, ein Eis rundet alles ab.

 

Sonntags Freizeit für neue Erlebnisse, ich treffe das Monster mit den braunen Haaren, er ist nicht mehr der Junge der einen versetzt, sondern steht ganz brav und artig bereit zum Sonntagcafé in der AHA, wir reden 2h lang und es endet der Tag mit Indie Nudisco Chillout House.

Mingle

Mingle ist nicht die Antwort auf alles, 42 aber auch nicht, oder doch, zu mindestens wenn ich es antichronologisch schreibe. Festgestellt habe ich das ich mich wohlfühle in diesem Mix aus Bindung und Freiheit und an diesem Abend wo die Tuntigkeit ein Lied singt oder meistens nur die Lippen bewegt zum Würfelspiel, trotzdem haben wir gelacht.

 

Eine Woche, vorher schon im Kopf bis zum Erbrechen durchgeprobt und dann trotzdem immer wieder anders.

 

Montags treffe ich jemanden der meinen Blog liest und sein Fan Da sein dadurch zum Ausdruck bringt, Gruß an dieser Stelle, wir sind also um 17 Uhr in einem Neuköllner Café, die Bedienung entschuldigt sich erstmal das es kein Frühstück mehr gibt, aber der Koch für die Abendkarte auch noch nicht da ist, alles sehr nett, der Minze Tee angemessen süß, das Gespräch irgendwie auch nur ohne Erkenntnis, aber man muss ja auch nicht immer suchen in dieser Zeit.

 

Ich würze die Woche mit Völkerball am Dienstag, mal wieder nach längerer Zeit, ob ich die Stimmung und den Sport wirklich von tiefsten innerem Herzen und vollster Überzeugung mag kann ich Stand heute nicht ganz sagen.

 

Meine Weltordnung aus Prioritäten und Projekten gerät immer wieder aus ihrer Ordnung, um sich dann anschließenden wieder neu aufzubauen. Gerade lebe ich Badminton, laufe mir die Füße wund beim Pendeln, suche nach einer Wohnung und weiß irgendwas gibt es einen Knall und dann bin ich schon wo ganz anders.

 

Drum basteln und werkeln wir weiter mit dieser Idee und ich entlasse euch in die nächste Woche voll Frühling und seid fröhlich und lustig, ups geklaut.

Meer

Was für ein schönes einfaches Wort für einen einfach schönen Urlaub.

 
So gefasst und sortiert saß ich lange nicht im Flugzeug, Platz am Gang, Blick nach vorn, spotify im Ohr und mit sich selbst diskutieren, herausgekommen ist kein völlig neuer Lebensentwurf, aber das was mich mal ganz stark gemacht hat ist zurück, appfrei mal wieder, euch hängt das zum Halse raus, genau wie mir, scheinbar gefangen in dieser Scheinwelt, seien wir mal ehrlich das war ich doch auch.

 
Gran Canaria dafür als Gegenentwurf, WLan nur im Bungalow, dafür viel Face to Face Kommunikation, angekommen und deutsches Abendessen in Spanien, das ist Widerspruch, das bin ich. Der erste Tag am Strand und in den Dünen, ein erster Ausflug in den Supermarkt und Abendessen in el tablero, diesmal wieder Deutsch aber mit einheimischen Produkten. Ausfahrt nach Las Terrazas zum Shoppen und auf der Suche nach Mustern neue Ideen, diesmal was klassisches Slim Fit, mit Krokodil drauf und ein paar Kaffeekapseln dazu, Láminas de Chocolate Negro 70% Cacao. Abendessen bei Nudeln an Karotte und Champignons und Serano Schinken, dazu ein Gläschen Antioxidant.

 
Ein Tag trennt uns es, ich Segel raus auf den Atlantik, er sucht seinen Lebensentwurf in den Dünen, Abendessen italienisch und dann eine lange Nacht. Ich komme nicht in den Schlaf, frage und grüble immer wieder, es endet in einem Spaziergang, lass uns runtergehen ans Meer so wie wir grad sind, bei Sonnenaufgang.

 
Ein Tag in den Dünen und einen Tag in der Stadt, neue Mode für den Sommer 2016 jetzt schon kaufen, Nike Air Max besitzen, das muss halt auch sein, wenn einer mit 27 auftreten will wie 18. Eine letzte Nacht und Stangentanz, Sonne tanken und zurück nach Berlin fliegen, die Löschung vollziehen und mit einem Freund so großartig vietnamesisch essen gehen und mit dem nächsten eine Waffel, das ich weiß, ja es ist richtig, ich brauch das alles nicht mehr.

los

Ich reduzier´s auf 3 Buchstaben, ich schreib´s von A nach B. Ich suche nach einer Überschrift für genau diese Woche. Normalerweise ist es immer so, das mir was über den Weg läuft, wenn ich so eine Woche erlebe. Es war so bunt, es war so schön, ich sage zu, ich sage ab, Date und erlebe, sportel und treffe die kleinen großen Entscheidungen.

 

Ich schreib´s in einem Satz. Schwimmen ist jetzt aus. Am Ende ging die Kosten-Nutzen Rechnung nicht mehr auf. 35 min Anfahrt für eine Stunde schwimmen, von A nach B, mit der gepflegten älteren Herren Schaft, wenig kommunikativ, nicht spielerisch, vielleicht sportlich, aber das reicht nun heutzutage nicht, meine Ansprüche steigen und steigen, es ist noch Luft nach oben.

 

Ich wähle aus, ich suche aus. Montags habe ich nun die 3. Möglichkeit auf dem Silbertablett serviert bekommen. Diesmal Völkerball, so muss das sein, wir wärmen uns auf, spielen mit abwerfen, Namen ansagen und kennen lernen, dann mit verschieden Bällen und 2 Bällen, hart.

 

Zum Schwimmen noch ein Wort, ich liege wach von 2 bis 3, denke nach von 5-8, es wächst mir ein Verdacht nun ist es aus, Micky Maus.

 

Mittwoch, kaum zu fassen, ich weiß nicht mehr was war, so unwichtig verschwindet der Tag im Nebel und im Herbst.

 

Donnerstag bin ich schon wieder dabei, beim Badminton spiele ich alle entzwei, na mit einem Augenzwinkern geschrieben der Satz, heute ein Reim morgen ein Schrein für dieses Wochenende, ich weiß es nun nicht.

 

Ich habe ein Date ich gebe es zu, ich weiß nicht was ich will, Single und paar Schwänze sehen ist ganz toll, etwas mehr Bindung um Gottes willen, ich weiß es immer noch nicht und so schreibe und rufe ich die Eltern von der Ostsee herbei, der Ablauf ist klar. Samstag gebe ich sie ab, 3 Stunden Alexanderplatz das reicht als Schock, dann gehe wir essen sehr fein, ein Eis um 9, ja ist das denn normal, schnell zurück ins Hotel und ich ins Bett vor 12, so ist das eben manchmal auch okay.

 

Sonntag der war und läuft, geschrieben im flax was für ein Spaß.

Sommer im September

Sommer im September, die Überschrift wiederhole ich gern, weil es runtergeht wie Öl oder ein innerer Vorbeimarsch ist, das habe ich von meinem Mathelehrer, interessant wo die Gedanken überall herkommen, gleich zum Einstieg.

 
Diese Woche etwas, das gab es schon mal, 2.5 Tage nicht in Berlin, weil Dienstreise und so, das war im April und danach habe ich mich total vereinsamt.

 
Diesmal wollte ich es also besser machen, zum Wocheneinstieg erstmal ein schöner Satz. Ich bin mittlerweile in 4 Sportgruppen organisiert und kann es mir jede Woche aussuchen wie ich es gestalte. Indiaca zu 4. Und Völkerball zu . so hießen die kleinen Runden diesmal. Auch mit der Arbeit das nehme ich nicht so genau, sehr genau. Dienstag wäre ich ja fas tan die 10h Marke ran gerobbt aber da kenne ich meine Rechte sehr genau.

 
Dienstreise ab Mittwoch dann. 400 km hin, bis Neustadt an der Aisch, wieder einmal, da war ich ja auch im April. Diesmal alles ganz locker. 1 Tag Training und Abendveranstaltung und Freitag überpünktlich zurück. Hinein ins Wochenende, ich versuche es mit tanzen, einmal hetero, einmal schwul, beide Mal allein, so ganz gelingen will mir das nicht, Müdigkeit verschleppt. Zum Glück pusht mich Badminton nach vorn, ein enges Spiel gegen C. und ein sonntägliches Abendessen mit D.

 
Wie sagt der Busfahrer so schön. „Vergessen Sie nicht Ihr Handgepäck, egal was der Abend auch bringt, machen Sie das Beste daraus“

Müssen kombinieren

Nicht aus dem Rhythmus kommen, nur nicht aus dem Rhythmus kommen. Eine Freundin und Blog Leserin fragte mich heute Morgen ob alles klar, ich sehe das als Warnschuss zu schreiben.
Wie komme ich darauf, die Überschrift meine ich natürlich. Ich habe mal nachgezählt. Von 5 Werktagen habe ich 3 so verbracht früh aus dem Haus zu gehen und abends nach Hause zu kommen, einmal sogar nachts. Da muss man natürlich kombinieren, was kommt früh in den Beutel, was begleitet mich tagsüber.
Am Montag war das schon fest eingeplant. Turnzeug und Schuhe rein, damit ich nach getaner Arbeit bei herrlichem Sommerwetter schnell im Sale shoppen kann, um es mir danach beim Vietnamesen gut gehen zu lassen und abends noch ein paar Bälle zu werfen.
Mittwoch war das auch recht einfach, da brauchte ich nur mich und einen Freund mit dem ich beim Kaffee sitzen kann und abends nochmals Freunde mir denen ich beim Abendessen sitzen kann, obwohl es das erste mall kühl war.
Schön ist es immer dann wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Sehen wir es als Randbemerkung für den Blog. Ich hatte einen netten Chat, ein paar Smiley flogen hin und her, Tischtennisschläger hatte ich für ein anderes treffen dabei und dann kam er mit der Idee noch was zu machen. Im Prinzip war es wie eine Reise in eine andere Welt, einmal nach Springpfuhl bitte. Treffen am Bahnhof und dann in seine sehr gepflegte Wohnung. Of Monsters and Men Ticket an der Pinnwand am Eingang, die Musik die ich gerade höre während die Zeilen hier entstehen, das kann ja nur gut werden dachte ich mir.
Aber ich mache es kurz, denn das habe ich gelernt oder geklaut keine Ahnung.
Wenn sich Jungs nicht bei dir melden, dann stehen sie einfach nicht auf dich. Ganz einfaches Prinzip!
So ist das und das heißt auch das ich ein schönes, sagen wir normales Wochenende hatte, mit 3x Party, einmal nackt, ein wenig freundschaftlichen Kontakt und weniger Schlaf als benötigt, deswegen entsteht das alles hier erst heute.

Keine Angst mehr

Überschrift heute abgeguckt von Fabian Römer und seinem Song Kein Mensch mehr. Kein Künstler der in die Schaum vorm Mund Kategorie fällt, aber trotzdem wenn sich das abgewandelt in die Überschrift mogelt muss es ja irgendwas haben. Wie ich zu Rap komme keine Ahnung, es ist wohl eine Mit Vergnügen Nachwehe, auf dieser Party wo ich einst irgendwann mal war und ich mit Überraschungskünstlern zu gebombt wurde.

 
Nun mal zu dem was wichtig war letzte Woche. Der Satz ein Montag der sich wie Sonntag anfühlt kommt mir schrecklich bekannt vor, muss ich irgendwann mal geschrieben haben, ich habe jetzt keine Lust nach zu schauen wann, ihr könnt das ja machen, dann weiß ich das den Ranz hier wenigstens einer liest. Aus dem Ghetto kommen aber immer wieder Stimmen das sich der Blog laufender Beliebtheit erfreut, aus dem anderen Lager kommen Klassiker die durch Berlin wie ein Echo treiben und aus dem Lager der Mobber nichts neues da war die Sache mit dem Absperrband wohl nicht Vorlage genug gewesen.

 
Jetzt aber endlich mal zu dem Punkt, es war eigentlich so gewesen wie immer, ich mache mega viel Sport, das Programm ist gerade ein wenig ein anderes, es gesellen sich nun Badminton, Völkerball und Schwimmen irgendwie in die Woche. Aber so eine Woche setzt erst dann einen Highlight wenn irgendwas Besonderes passiert mit dem ich nicht rechne, das ist der Anspruch mittlerweile, Wahnsinn. Also wurde ich diese Woche mal eben zum WM Teilnehmer beim Strandvölkerball, erst dachte ich ja das ist alles Spaß, okay eine Fun Veranstaltung bleibt es, wenn jedes Volk einzieht und erstmal eine lustige Choreografie aufführt, in unserem Fall war es die U ru gayer die ein wenig tanzten und sogar ein Spiel unter Regenbogen gewannen, das kann kein Zufall sein. Auf dem Platz stand ich auch, einmal abgeschossen, paar Ballkontakte, keine Riesenleistung aber trotzdem dabei gewesen das reicht doch aus um am Ende von sich zu behaupten, ich war WM Teilnehmer.

Leave a trace

… eine Spur hinterlassen …

 
Das war Sie also die KW30, ich denke, also bin ich, ganz klassisch in Kalenderwochen nun. Arbeitstechnisch alles beim alten, da kann ich locker die Worte von 2014 wählen, aber diesmal hat es ein festes Fundament, okay das wird es nie ganz geben, aber wann gibt es das schon. Also Urlaub genehmigt, Visitenkarten angekommen und Namensschild an der Tür wird auch bald geändert.

 
Also schauen wir mal auf das zurück was diese KW30 wirklich ausgemacht hat. Sonntag in KW29 wohlgemerkt war ich voller Energie und schwärmte von diesen 3 neuen Dingen die auf mich zukommen würden, oder sagen wir 2 wirklich neue Dinge und ein was grob bekanntes.

 
Und so fand ich mich am Dienstag auf dem Boden der Tatsachen beim Völkerball wieder, aber nein gestolpert bin ich nicht, es war ein tolles Ballvergnügen, was ich öfters wiederholen werde.
Ich rauschte weiter durch die Woche, ein Donnerstag wie er nie war, mit dem Scooter nach der Arbeit in das bunte wilde Kreuzberg, Milchreis kaufen, auf der Bank löffeln und einen Text über Freundschaft lesen und grinsen weil ich welche hab, hier Johannisthal und in ganz Berlin nur in Moabit nicht, aber da brauche ich auch keine, was für ein Diss herrlich.

 
Die zweite Sache war nicht so lang im Voraus geplant, es kam mehr oder weniger über mich, mit einem Freund in die Stadt, Sushi essen und dann kräftig den Hintern knackig und gay bei Asbjorn schütteln.

 
Unheimlich gefreut habe ich mich auf das Freiwasserschwimmen in Teupitz am See, ich habe damit keine Erfahrung, auch weil ich als Kind nie wirklich im See baden war. Nun also 1,4 km durchs Wasser, geplagt von Zweifeln ob ich es schaffe, Fragen zum richtigen Tempo und einer tollen Feststellung es zu schaffen, Zeit egal, Hauptsache der Tag war schön, bei Gulasch und Kugeleis, aus einer Telefonzelle heraus zu Hause anrufen.

Allergische Reaktion

Die Woche begann gut, die Woche begann schön, mit einem Schmunzeln auf beiden Seiten. Ein Freund von mir verlies die Insel Berlin für kurze Zeit und so gab ich diese Zeilen mit auf dem Weg.

Ich halt den Platz für dich in Berlin besetzt, ich pass auf das keiner über dich petzt.

*aus MIA. Biste Mode

Es war ein schöner Auftakt in die Woche.

Bei der Suche nach der heutigen Überschrift habe ich mich trotzdem in die negative Ecke vorgewagt, es ist das was hängen geblieben ist, diese Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wo ich kurz nach 4 mit geschwollener Nase aufgewacht bin und wach lag und grübelte. Es war auch der Beginn von etwas schnellem ganz spontan schönem dieser Woche. Ich gebe zu ich tummle mich in einem Forum und hatte tags darauf ein Date zum Tischtennis, ich erwische mich dabei ein bisschen auf Bart zu stehen, aber so ganz das gesuchte ist es wohl auch nicht.

Also rein in das Abenteuer, denn das was hängen bleibt, ist meist sowas wie mein Monsterprogramm zum Wochenende. So ging es freitags ganz pünktlich nach der Arbeit zum World press photo award und weiter in der Berlinische Galerie zur Ausstellung „Radikal modern“. Abends dann eine Aneinanderreihung von dem was ich gern mache und Liebe, Flammkuchen im Xion, it´s Hokey Pokey time danach, viele Schläge beim Badminton, der Arm Schmerz, die Laune sinkt und steigt danach im flax wieder an, ich treffe die die Freunde sind, den der mal Freund war und sehe Menschen die sich nicht für mich interessieren und wage danach ein paar Tanzschritte im Rosis, ach schön wars, aber auch nicht mega zum ausrasten.

Samstags tat ich das was ich immer tat, erst Badminton dann Schwuz, alte und neue Gesichter, ich sollte mich aber trotzdem mal fragen warum ich mich nicht überwinden kann doch mal jemand an zu flirten, ich bin da sehr eigen geworden.

Kontakte knüpfen und halten noch auf dem Stadtfest und jetzt

Gute Nacht

Chinesische Suppe und Sesam Fondue

Ihr kennt mich. Eigentlich ist Blog schreiben nur Sonntags mein Ding. Heute breche ist aus, also muss was besonderes passiert sein.
Ich habe ein Übermaß an Energie in mir. Meine Eltern haben sich fürs Wochenende angekündigt, die Planung steht schon, die Wohnung ist auf Hochglanz poliert und ich habe freie Zeit.
Was also tun?
Ihr wisst das ja, gerade geht ganz viel Sport, Sport und nochmals Sport. Ich habe da mit Badminton angefangen, erst ganz langsam stolperte ich vor 2 Monaten noch übers Feld, ging artig zum freien Spiel am Samstag und zum Training für Einsteiger am Donnerstag. Bei mir ist das so, das ich mich in eine Sache richtig reinsteigern kann, mit viel Wille und Ehrgeiz. Also heute auf zum Training für Fortgeschrittene Anfänger. Ich wusste nicht wie das abläuft, also bin ich in eine leichte Schüchternheit verfallen und genau im falschen Moment wollte ein kleiner Giftzwerg das ich nicht mit trainiere und einfach frei spielen.
Also zurück auf die Bank und erst mal Rat suchen bei einem den ich Bekannter oder Freund nenne. Nix da, rin da und mitgemacht. Der Trainer war schon voll bei der Sache und so gab es erstmal aufwärmen und dann ein kleines Königsspiel. 3x gewonnen und einmal ganz knapp gegen den Giftzwerg verloren, der gar nicht glauben wollte das ich auf dem Feld bin. Mit mir würde das ja nix bringen, aber das hätte er mal besser nicht gesagt. Der Trainer ging flott weiter in seinem Programm. Seine chinesische Aussprache sorgte für viel Spaß bei mir. Statt dänisches Doppel verstand ich chinesische Suppe und einmal auch Sesam Fondue. Am Ende bin ich total platt und trotzdem immer noch voller Tatendrang.

Ich werd mein Leben leben

Ja es ist wahr. Ja ich hatte letzte Woche ein kleines Tief. Das ist in dem Beitrag „Älter werden“ bestimmt deutlich geworden.

Was genau eigentlich los war kann ich nicht sagen. Es ist wohl so, dass ich über meinen eigenen „Über mich“ Text gestolpert bin. Die Perfektion, die Macken, ich habe es nicht so unter Kontrolle gebracht wie ich mir das vorgestellt habe und dann ist das Kartenhaus der Gedankenwelt einfach zusammengestürzt und ich war ganz böse gefangen. Gut das ich es rausgelassen habe, mit Tränen Sonntagnacht 30 min lang bevor ich eingeschlafen bin.

Gut das ich Sonntag tagsüber was gemacht habe. Gut das ich eine Woche später ganz andere Zeilen schreiben kann.

Ich bin mir meinem eigenen Anspruch bewusst geworden und das es gar nicht schlimm ist auch mal zu scheitern, wenn eben Dinge nicht so funktionieren wie gedacht.

Also los dachte ich mir und schrie mir am Montag auf dem Weg zum Indiaca einen Satz ins Ohr:

„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“
„Ich werd mein Leben leben!“

Und siehe da es hat funktioniert. Auf auf zu neuen Taten mit einer Projektliste im Kopf.
Nun habe ich auf dem Balkon Salat angepflanzt, ob es funktioniert? No risk, no fun. Just try and give it a chance.

Ich habe mich sportlich betätigt. Wieder das bunte Programm aus Indiaca, Schwimmen und Badminton. Ja ich weiß, ich werde in keiner Sportart perfekt sein, aber das ist auch nicht mein Anspruch. Es geht mir um die Bewegung und um die Leute die dabei sind.
Ich lasse mich auch nicht verwirren von anderen. Nicht von denen die meinten ich wäre raus oder müsste auf Liste stehen. Ich kann das auch selber bezahlen und ich kann trotzdem noch Indie weggehen, ganz einfach Freitags Nacht.

Ich habe auch plötzlich kein Problem mehr den einen Ex-Freund zu sehen. Wenn er wüsste was er mit mir verpasst. Das Tempo was ich gerade wieder gehe ist hoch, ich bin so unheimlich aktiv, es ist so wunderbar. Dankeschön!