los

Ich reduzier´s auf 3 Buchstaben, ich schreib´s von A nach B. Ich suche nach einer Überschrift für genau diese Woche. Normalerweise ist es immer so, das mir was über den Weg läuft, wenn ich so eine Woche erlebe. Es war so bunt, es war so schön, ich sage zu, ich sage ab, Date und erlebe, sportel und treffe die kleinen großen Entscheidungen.

 

Ich schreib´s in einem Satz. Schwimmen ist jetzt aus. Am Ende ging die Kosten-Nutzen Rechnung nicht mehr auf. 35 min Anfahrt für eine Stunde schwimmen, von A nach B, mit der gepflegten älteren Herren Schaft, wenig kommunikativ, nicht spielerisch, vielleicht sportlich, aber das reicht nun heutzutage nicht, meine Ansprüche steigen und steigen, es ist noch Luft nach oben.

 

Ich wähle aus, ich suche aus. Montags habe ich nun die 3. Möglichkeit auf dem Silbertablett serviert bekommen. Diesmal Völkerball, so muss das sein, wir wärmen uns auf, spielen mit abwerfen, Namen ansagen und kennen lernen, dann mit verschieden Bällen und 2 Bällen, hart.

 

Zum Schwimmen noch ein Wort, ich liege wach von 2 bis 3, denke nach von 5-8, es wächst mir ein Verdacht nun ist es aus, Micky Maus.

 

Mittwoch, kaum zu fassen, ich weiß nicht mehr was war, so unwichtig verschwindet der Tag im Nebel und im Herbst.

 

Donnerstag bin ich schon wieder dabei, beim Badminton spiele ich alle entzwei, na mit einem Augenzwinkern geschrieben der Satz, heute ein Reim morgen ein Schrein für dieses Wochenende, ich weiß es nun nicht.

 

Ich habe ein Date ich gebe es zu, ich weiß nicht was ich will, Single und paar Schwänze sehen ist ganz toll, etwas mehr Bindung um Gottes willen, ich weiß es immer noch nicht und so schreibe und rufe ich die Eltern von der Ostsee herbei, der Ablauf ist klar. Samstag gebe ich sie ab, 3 Stunden Alexanderplatz das reicht als Schock, dann gehe wir essen sehr fein, ein Eis um 9, ja ist das denn normal, schnell zurück ins Hotel und ich ins Bett vor 12, so ist das eben manchmal auch okay.

 

Sonntag der war und läuft, geschrieben im flax was für ein Spaß.

We used to wait

Wir sind es gewohnt zu warten. Überschrift diese Woche geklaut bei J. aus dem WhatsApp Status, aber eigentlich innerlich gemeint und angewendet auf M. und da sind wir schon wieder bei dem inneren Chaos, einer ständigen Aufruhr, kurzum diese Woche war so gut das ich Sonntagmorgen 7:30 Uhr auf dem Balkon sitze, meine Monster frei lasse und das Glück einfach rausheule.

 

Was War das, ach ja Montag ja eigentlich frei aber anstatt Füße hoch heißt es lieber mal das neue GMF besuchen. Gut der Mega Knaller war es nicht aber da bin ich glücklicherweise mittlerweile sehr konsequent zu mir selber das zu erkennen und einfach zu beenden, was gar nicht angefangen hat.

 

Also lieber montags tagsüber eine Waffel und ein Eis dann schön zu IKEA und zum Sport. Schreiben wir kulinarisch weiter mit asiatischem Krautsalat und Hähnchen in Mango soße. Natürlich kurzfristig und spontan mit 2 Freunden und einer Freundin.

 

Es bleibt dabei ich renne am Mittwoch quer durch die Stadt, setze mich ein für die Mietpreisbremse und genieße am Abend Steak, Pfefferlinge und Kartoffelgratin.

 

Es bleibt immer noch dabei, ich renne auch am Donnerstag durch die Stadt, schönes Kubb Spiel am Humanplatz, schönes Ipanema Eis und am Abend einem Knoblauchrausch à la Aglio e olio.

 

Ich Wechsel den Schreibstil, ich bin im Wochenende, ich könnte reden über das Date am Freitagabend, mach ich aber nicht, weil ich niemanden hinter her laufe.

 

Also lieber fokussieren auf Freunde und Zeit teilen am Ufer der Spree im Treptower Park. Abends Zeit teilen mit dem Manager Freund. Um die Platte hetzen, im Finale stehen, den Floor wechseln und Geschichten auspacken, unterbrochen von einer Umarmung und wildem knutschen. Nein ich verschweige dir nichts. Irgendwann schließt sich der Kreis auch dieser. Wir kennen uns nicht mehr einfach nur virtuelle da ist jetzt was und ich lasse es ganz langsam wachsen, denn nochmal ich habe gut genug in mir erkannt das alles auf mich zu kommt, ich muss nicht suchen, ich muss nicht hetzen, ich darf sitzen schweigen und genießen.

Herz zerreißend

Ich schreibe diesen Eintrag, weil ich weiß, dass sein Inhalt irgendwann einmal wichtig werden wird.
Ich möchte jemandem zum Geburtstag gratulieren. Er gehört nicht zu meiner Familie, nicht zu meinem Verwandtenkreis und auch nicht zu meinen Freunden. Ich kenne Ihn nur virtuell und trotzdem ist er ein wichtiger Teil in meinem Leben momentan.
Was ist das zwischen uns?
Alles begann im November. Ein Blick, ein Bild und in diesem Moment ist irgendwas passiert. Bis heute weiß ich nicht genau was mich an deinem Gesicht fasziniert, aber irgendetwas hast du, etwas das ich mir nicht erklären kann, kurzum etwas Besonderes.
Wir schrieben, ein paar Worte und ich spürte von Anfang an eine Verbundenheit. Du auf der Schüchternen Seite, ich kommunikativer, aber es passte genau so.
Wir überwanden ein erstes Tabu und telefonierten im Januar. Du magst das nicht, sagtest du am Anfang und trotzdem sprachen wir fast 90 min lang, mitten in der Nacht um 12. Deine weiche Stimme, etwas schüchtern trotzdem direkt mit der gewissen Portion Humor und Aussagen die genau zu dir passten.
Wir wollten das größte Tabu überwinden und uns treffen. Doch du sagtest mir ab und ich weinte einen Nachmittag lang. Ich verzieh dir, weil du weiter kommuniziertest. Die Texte wurden länger die Aussagen direkter, es spitze sich auf eine Brief zu, eine Zeile zitierte ich bereits in einem Eintrag, weil ich sie faszinierend fand. Ich kenne deine größte Angst und auch noch mehr von dir.
Wir wollten es erneut probieren mit einem Treffen doch du sagtest mir wieder ab, auf eine Art und Weise wie ich es noch nie erlebt habe. Ich war wütend, sauer und traurig. Wir stritten und wollten nichts mehr von einander hören.
Doch was passierte dann? Du warst jeden Tag auf meinem Profil und verfolgtest mich wie ein Schatten. Plötzlich kam wieder eine Anfrage von dir und ich gab dir erneut eine Chance. Ich war klar und direkt und sagte nicht viel. Du warst ähnlich in deiner Kommunikation.
Du wolltest einen Text schreiben für mich, einen langen. Du meintest er sei fertig ,du müsstest ihn nur noch absenden. Das war das letzte was ich von dir gehört habe.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwo her wusste ich, dass heute dein Geburtstag ist. Jeden Tag schaute ich und heute war es soweit und der Zähler sprang um. Also beschloss ich dir eine SMS zu schreiben, sogar einmal dich anzurufen, aber du hast nicht reagiert, wie so oft.
Ich weiß nicht was du heute gemacht hast. Ich weiß nicht ob du einen schönen Tag hattest, mit deiner Familie oder Freunden gefeiert hast. Ich weiß so wenig über dich.
Das einzige was ich weiß ist, dass du heute an mich gedacht hast und ich an dich.
Deswegen wünsche ich dir von ganzem Herzen
Alles Gute zum Geburtstag.

Keine Angst mehr

Überschrift heute abgeguckt von Fabian Römer und seinem Song Kein Mensch mehr. Kein Künstler der in die Schaum vorm Mund Kategorie fällt, aber trotzdem wenn sich das abgewandelt in die Überschrift mogelt muss es ja irgendwas haben. Wie ich zu Rap komme keine Ahnung, es ist wohl eine Mit Vergnügen Nachwehe, auf dieser Party wo ich einst irgendwann mal war und ich mit Überraschungskünstlern zu gebombt wurde.

 
Nun mal zu dem was wichtig war letzte Woche. Der Satz ein Montag der sich wie Sonntag anfühlt kommt mir schrecklich bekannt vor, muss ich irgendwann mal geschrieben haben, ich habe jetzt keine Lust nach zu schauen wann, ihr könnt das ja machen, dann weiß ich das den Ranz hier wenigstens einer liest. Aus dem Ghetto kommen aber immer wieder Stimmen das sich der Blog laufender Beliebtheit erfreut, aus dem anderen Lager kommen Klassiker die durch Berlin wie ein Echo treiben und aus dem Lager der Mobber nichts neues da war die Sache mit dem Absperrband wohl nicht Vorlage genug gewesen.

 
Jetzt aber endlich mal zu dem Punkt, es war eigentlich so gewesen wie immer, ich mache mega viel Sport, das Programm ist gerade ein wenig ein anderes, es gesellen sich nun Badminton, Völkerball und Schwimmen irgendwie in die Woche. Aber so eine Woche setzt erst dann einen Highlight wenn irgendwas Besonderes passiert mit dem ich nicht rechne, das ist der Anspruch mittlerweile, Wahnsinn. Also wurde ich diese Woche mal eben zum WM Teilnehmer beim Strandvölkerball, erst dachte ich ja das ist alles Spaß, okay eine Fun Veranstaltung bleibt es, wenn jedes Volk einzieht und erstmal eine lustige Choreografie aufführt, in unserem Fall war es die U ru gayer die ein wenig tanzten und sogar ein Spiel unter Regenbogen gewannen, das kann kein Zufall sein. Auf dem Platz stand ich auch, einmal abgeschossen, paar Ballkontakte, keine Riesenleistung aber trotzdem dabei gewesen das reicht doch aus um am Ende von sich zu behaupten, ich war WM Teilnehmer.

Bauch und Kopf

Ihr wisst ja wie das ist, letzte Woche habe ich noch über das entdecken gebloggt und dabei hatte ich gleichzeitig panische Angst in den nächsten Tagen nichts zu erleben. Verrückt war das und dann kam das was kommen musste, Schaum vorm Mund, ihr wisst was das heißt, ich habe mal wieder ein Lied entdeckt und stand wie eingefroren am Mittwochmorgen vorm Radio.

 

Ich hab Flausen im Kopf und Hummeln im Arsch,
ich hab immer was vor, bin immer verplant
doch wird’s mal still um mich dann komm’n die Geister hoch
und ich hinterfrag mich jedesmal

* aus Bauch und Kopf von Mark Forster

Und dann Mittwoch von da an war es wie würfeln. Erst dachte ich mir so jetzt machst du deinen langweiligen Trott gehst Badminton spielen und das war´s, aber dann fiel mir ein wir haben ja Jahrestag, vor einem Jahr der Abflug nach Tokio, last call für drei aber wir waren ja doch nur 2 und das musste natürlich gefeiert werden ohne den Geschäftsführenden eines aufstrebenden IT Unternehmens. Also auf nach Schöneberg in den Garten im 1. OG und dann zum Bingo bei der lieben Frau Bond, das darf man schon mal sagen, auch wenn ich mit Namen sonst nur spärlich umgehe.

Donnerstag wieder dasselbe Spiel, nach einem Anruf am Morgen darf ich auf einen Besuch bei meiner Tante und dem Schwimmtraining. Abends noch beim Italiener Gyros essen, passt nicht schmeckt aber trotzdem gut.

Freitag tagsüber stehe ich wieder vor derselben Panik, was nun machen. Dann findet sich mein Kubbfreund, ein gutes Abendessen vom Asia Imbiss und die Erkenntnis das man im flax auch einfach mal nur was trinken kann, zwar neben der Weinkönigin, aber dafür mit dem Feuerwehrmann.

Am Samstag Würfel ich mir einen Hähnchenbrust Burger bei Hans im Glück und einen Spaziergang mit P. durch die Stadt. Unglaublich das wir über 15 min brauchen um einen Ticketshop im S Bahnhof Friedrichstraße finden. Ein Teil der Herbstkonzerte steht nun schon fest. Danach geht es organisierter weiter, vorbei am Brandenburger Tor über das VW Autohaus Forum, schön designte Toiletten übrigens, bis zum Stadtschloss. Ich bilde mir eine Meinung zu dem Bauwerk und weiß immer noch nicht ob es dahin passt. Wir beenden den Nachmittag mit einer Morddrohung und fliegen nach Hause. Ich schleiche weiter zu 2 Partys. Erst im Astra ein paar Hits und dann im Schwuz weiter, mal eben das Handy schrotten, Hose zu eng, Tasche zu klein, Florence and the machine dog days are over remix zu gut, meine Eltern sind auf einem Tennisturnier, Krawall und Remmi Demmi.

Ein Tag

Eine Dokumentation darüber, was ein Tag ist.
Ich stehe um 6:39 Uhr auf. Ich bin da exakt, schalte den Welter aus und das Radio an. Ich koche Cappuccino in einer roten Tasse. Ich gehe auf Toilette, nutze Deo und wasche mich kurz, ziehe mich an. Im Radio läuft ein Agathe Bauer Song, ich balanciere Brot, Käse und Müsli zum Frühstückstisch. Im Radio laufen Nachrichten, Verkehrsfunk und Wetter. Danach kommt Homo Pop und eine Comedy.
Ich verlasse das Haus um 7:25 Uhr, vorbei an der Installation am S Bahnhof Schöneweide und steige in die S Bahn um 7:38 Uhr an. Ich lese kurz über eine Anleitung zum Unglücklich sein und baue an meiner virtuellen Stadt in Sim City. Umsteigen an der Bornholmer Straße und Ankunft 8:15 Uhr am Eichborndamm.
Einloggen auf Arbeit, Frühbesprechung, Mails checken, in Halle 5 gehen und organisieren, auf den Kollegen warten und Lack an mischen. Mit Problemen an der Kreiselpumpe kämpfen und Fehler in der Elektrik quittieren. Ein Vormittag vergeht.
Zum Mittagstisch Hirtenpfanne und Vanillepudding mit Birnenspalten.
Zurück an den Arbeitsplätzen, schlechte Nachrichten, Überdosierung an MB01, rechnen, planen, diskutieren bis 16 Uhr.
Schnell auf den Scooter und in den X33 und 122er Bus. Bei der Tante im Garten sitzen und mit den Eltern reden, über Urlaub, Pläne, Mode, Verletzungen. Brot essen und an ein Viertel von dem Erdbeerkuchen.
Weiter in den 155er Bus und die S2 zu Dussmann an der Friedrichstraße. Mit D. und D. die letzten 3 Lieder von Balbina hören kurz Bücher und CDs ansehen.
Nach Hause mit der S7 und S9, wieder vorbei an der Installation am S Bahnhof Schöneweide, zur Nachbarin bei veganem Chili auf dem Balkon den Abend ausklingen lassen. Darüber philosophieren wie sich der Bezirk entwickelt, staunen und Diskussionen anstoßen.
23:42 Uhr ein letzter Tanz auf dem Balkon
Gute Nacht

Dem Regen

Dem Regen ist die heutige Überschrift gewidmet und das der Autor schreibt.
Immer auf der Suche nach dem was hängen bleibt, diese Woche sehr gemischt. Das Bunte erkennen meine Aufgabe. Der Start in diese Woche war, auf der Suche nach einem schönen Wort habe ich mich auf dröge geeinigt. Das ist norddeutsch und reiht sich ein in eine Liste das etwas sowas beschreibt wie trocken, langweilig uninteressant.
Immer auf der Suche nach etwas besonderem zu sein kann auch anstrengend sein. Da verlerne ich es den tollen Start mit Indiaca zu viert. Schwimmen und Essen und Badminton bis zum schweißigen Adlerlass, zu schätzen. Donnerstag war ich sogar soweit gegen schlechte Laune zu kämpfen. Das kenne ich und hatte es letztes Jahr schon. Ihr wisst ja eingesperrt in einem kleinen Labor, gefangen in der Lethargie und dem Staub und Dreck der Maschinen der 80er Jahre. Was diese Woche genau war weiß ich nicht. Vielleicht lag es an der dummen Aufgabe etwas in Englisch zu schreiben und der Tatsache, dass ich etwas Zeit dehnen musste bis zum Feierabend. Ich lieber Herausforderungen, auch im Beruf, und kann mich nicht nur mit Routine abfinden.
Also flüsterte ich mir in der S Bahn zu. Zähne zusammenbeißen. Einen Tag noch, dann ist Wochenende und ich kann wieder ausbrechen, Freunde treffen und das machen was lebenswerter ist denn je.

Innerlich zerreißt es mich.

Die einen warten schon im flax und knutschen mich ab, da steht kaum 2h später der nächste vor dem Imperial Club zur Propaganda Party bereit. Ich stehe schön auf der Gästeliste so wie sich das gehört, die Party ist blöd, der Schwede hübsch, warum man dem ins Haar wichsen kann weiß er nicht, wir lassen das so stehen als Zitat des Abend und ich trage es in den Blog. Also tragen wir unsere Füße zu McDonalds sitzen bei Iced Shake und einen formvollendeten Cheese Burger.

Innerlich zerfleischt es mich

Samstags waren so viele aus zum Demonstrieren aus, ich blieb zu Haus. Wir sind alle anders, wir sind alle gleich. Eigentlich bescheuert das ich immer noch entscheide zwischen hetero und gay weggehen. Und so spaltet sich der Abend in eine gepflegte heterosexuelle Veranstaltung und dem Versuch Fuß zu fassen in einem Club, in dem ich mich gerade nicht wiederfinden. Freunde reißen an meinen Arm, aber ich bin fixiert es gay zu treiben. Die Neon stunde ab 3 hat es mir wieder angetan und so wird es ein langer Abend mit anderen Freunden bis 6.
Flexibel bleiben, eine letzte Reise noch, raus aus dem Bett kurz vor 2 und flaxen im Flax, mal wieder, dann ein Toffie Käffchen und mit dem car2go das erste mal tanken fahren. Endstation Remix Abend und schon wieder am planen für die nächsten Tagen.

Mit Seife geht die wohl nicht weg.

Kygo – Epsilon

 

Allergische Reaktion

Die Woche begann gut, die Woche begann schön, mit einem Schmunzeln auf beiden Seiten. Ein Freund von mir verlies die Insel Berlin für kurze Zeit und so gab ich diese Zeilen mit auf dem Weg.

Ich halt den Platz für dich in Berlin besetzt, ich pass auf das keiner über dich petzt.

*aus MIA. Biste Mode

Es war ein schöner Auftakt in die Woche.

Bei der Suche nach der heutigen Überschrift habe ich mich trotzdem in die negative Ecke vorgewagt, es ist das was hängen geblieben ist, diese Nacht von Dienstag auf Mittwoch, wo ich kurz nach 4 mit geschwollener Nase aufgewacht bin und wach lag und grübelte. Es war auch der Beginn von etwas schnellem ganz spontan schönem dieser Woche. Ich gebe zu ich tummle mich in einem Forum und hatte tags darauf ein Date zum Tischtennis, ich erwische mich dabei ein bisschen auf Bart zu stehen, aber so ganz das gesuchte ist es wohl auch nicht.

Also rein in das Abenteuer, denn das was hängen bleibt, ist meist sowas wie mein Monsterprogramm zum Wochenende. So ging es freitags ganz pünktlich nach der Arbeit zum World press photo award und weiter in der Berlinische Galerie zur Ausstellung „Radikal modern“. Abends dann eine Aneinanderreihung von dem was ich gern mache und Liebe, Flammkuchen im Xion, it´s Hokey Pokey time danach, viele Schläge beim Badminton, der Arm Schmerz, die Laune sinkt und steigt danach im flax wieder an, ich treffe die die Freunde sind, den der mal Freund war und sehe Menschen die sich nicht für mich interessieren und wage danach ein paar Tanzschritte im Rosis, ach schön wars, aber auch nicht mega zum ausrasten.

Samstags tat ich das was ich immer tat, erst Badminton dann Schwuz, alte und neue Gesichter, ich sollte mich aber trotzdem mal fragen warum ich mich nicht überwinden kann doch mal jemand an zu flirten, ich bin da sehr eigen geworden.

Kontakte knüpfen und halten noch auf dem Stadtfest und jetzt

Gute Nacht

Nichtstun

Schreibe eine Überschrift, die nichts, ja gar nichts zu tun hat, mit dem was du sagen willst.

Schreibe einen Text, der aus Satzkonstruktionen besteht, die jedem Grammatiklehrer, die Haare zu Berge stehen lassen würden, mit Kommas an Stellen, die da nicht hingehören und und Konstruktionen die immer weiterspinnen was sich im Kopf dreht.

Ich stehe mit offenem Mund auf dem Balkon, es kommt wie eine Lawine ganz sanft über mich gerollt, ich bin ganz bei mir und höre und empfehle heute

Balbina

Nichtstun

Ich muss was gegen das Nichtstun tun
Denn das Nichtstun tut mir gar nicht gut
Denn das Nichtstun tut mir gar nicht gut

Hauptcharakter dieser sanften Popmusik ist eine eporchale abgehackte Lyric, ausgetüftelt bis ins letzte Detail.

Oft sind es Alltagsobjekte, die Balbina inspirieren. Ein Stück Seife zum Beispiel: „Ich überlege, wie man etwas ungeschehen machen könnte, dann fällt mir bei irgendeiner Tätigkeit auf: Ach ja, Seife macht ja Flecken weg. Dieser Gedanke nimmt mich mit, ich philosophiere herum: Kann man das auf etwas Generelles übertragen? Gibt es so etwas wie Seife für das Leben? Ich suche über das Kleine einen Lösungsansatz für größere Fragen.“

Im zugehörigen Song klingt das so: „Schwamm drüber, ich wisch das schnell weg/ Mit Seife geht das vielleicht/ Mit Seife geht das vielleicht… weg“. In der Strophe wird es dann komplexer, doppelbödiger, entwickelt sich zu einem faszinierenden Flow aus Assoziationen und Aphorismen, die an Sprechgesang erinnern: „Nicht jeder Fehler geht weg/ Egal wie viel Tipp-Ex man draufkleckst/ Da bleibt ein Fleck zurück/ Der Fleckenteufel freut sich: Wie entzückend!“

*aus Spiegel online

Es spiegelt mein Denken und Fühlen wieder, es beginnt ganz klein mit einem Iced Cappuccino auf dem Balkon und endet ganz groß, mit diesen Vergleichen zwischen Juni 2014 und Juni 2015. Und dieser Feststellung das kaum was anders ist. Es ist nur so, dass man das positive kaum noch steigern kann. Irgendwann hast du jeden Tag was zu tun, genug Freunde, Hobbys und alles und alles. Dann kannst du nur darüber Nachdenken das Negative verschwinden zu lassen, wie war das noch als ich in einem Labor festsaß, 40h die Woche, nur die Zeit absitzend, ja genau das ist es, jetzt da bin ich freier, habe konkrete Aufgaben die mich fordern und fördern und ich kann das einteilen wie ich will, na klar geht es auch mal länger, aber es gibt auch Tage da gehe ich Mittag mal für 2h aus dem Haus nur um einen Freund zu treffen oder darf mich eher verabschieden weil es gerade passt.

Ich finde keine Lücken mehr und wenn dann fülle ich diese geschwind mit mir allein und freue mich über einen 2,8 km Lauf in 20 min oder einem Tanz, Arme breit und Füße in der Luft, geschätzt mal wieder auf 19, Jungs die nicht nur flirten, sondern, förmlich an mir reißen, Dunkelheit und Neon Set bis zum Morgengrauen, bis um 6 Uhr morgens.

Und wenn doch mal was daneben geht, ein Satz der nicht passt, oder jemand der meint er mag mich, aber ich ihn nicht, dann Schwamm drüber ich wisch das schnell weg.

Ich hör jetzt Homo Pop

Ich hör jetzt Homo Pop. Ich bin jetzt Mode. Irgendwann kommt der Tag x da musst du dich entscheiden. Heut werd ich schreiben als wär ich nie weg gewesen. Ich habe einmal ausgesetzt mit dem blogge, ob ihr es bemerkt habt oder nicht ist mir egal, ob Zusatzstoffe explodieren oder nicht, interessiert mich nicht, ich bin auch ohne Alkohol und Drogen in der Lage recht sinnfreie Texte rauszuwerfen.

Eigentlich war ja alles fertig, die Überschrift und der Text dazu, doch dann kam Pfingsten mit seinem anderen Rhythmus und dann war Montag der Sonntag und dann kam das nicht Papier was ich eigentlich sagen wolle, eine schöne Selbstironie und eine Albumkritik zu „Biste Mode“, dann halt ohne mich.

Gerade passt Glasperlenspiel sowieso besser, eine Band zu der ich mich auch schon abgehen sehen habe, die bald als Vorband von Helene Fischer auftreten werden und ja wenn irgendjemand das lesen sollte, Gästeliste nehme ich gern, aber 80€ für ein Konzert sind mir dann auch zu heftig, da wird man ja gleich beim kaufen des Tickets Atemlos.

Warum rede ich so gern über den Tag x, es ist ja gar nichts passiert was entscheidend oder brandwichtig wäre. Ich dachte ja erst, das ich es groß auf facebook poste, aber dann verlagere ich es doch lieber auf den Blog hier, das lesen weniger Leute, aber dafür umso intensiver. Also ganz einfach gesagt es ist wie eine Parodie auf mich selbst. Ich schrieb einst eins. Aber ich bin Entwicklung und nach Grünau und Johannisthal habe ich nun mächtig Lust auf darauf ein Mitte Hipster zu sein. Und zack was kommt, eine Zusage für eine Wohnung in Mitte, nur komischerweise verbunden mit ein paar Möbeln die ich abkaufen muss/soll oder kann und einer eventuellen Renovierung die im Raum steht und sowieso zu vielen Fragen und Konjunktiv der im Raum steht und ihr wisst wie sehr ich das hasse.

Also warten wir erstmal ab und stürzen uns in eine neue Woche

Kurz und lang

Kurze Woche und langes Wochenende, also, also schreiben wir das heute mal antichronologisch, das bringt Schwung und Abwechslung in diesen Blog, der eigentlich nur auf Cool tut und sich jede Woche mit den verdammten gleichen Fragen auseinandersetzt.

Wer bin ich? Wo bin ich? Was ist das alles? Ein paar Geschichten über Freunde, Selbstreflexion und der ständige Drang nach Perfektion, es war auch diese Woche nicht anders und trotzdem gehört diese Woche auch in eine Schatztruhe an Dingen die ich erlebe.

Ich bin das gar nicht mehr gewohnt bis 5 Uhr aus zu sein und bis 14 Uhr zu schlafen, aber diesmal war der Bedarf einfach da. 4 freie Tage, davon an 2 Abenden mit Freunden die einen zärtlich in die Seite mobben, ihren Schwanzdurst stillen wollen, oder einfach nur mit einer Mate in der Hand und einer Kappe auf dem Kopf tanzen wollen.

Also anders ausgedrückt, einmal Geburtstag im Bang und Bang bei den Klangtherapeuten gefeiert und das andere mal im Rosis einem Lebensentwurf gelauscht, der heute nur Charts spielen wollte. Schichtbeginn 3 Uhr, Ende offen.

Ich bin meiner Linie treu geblieben, die Wege führen zur Karaoke immer in eine bestimmte Bar, das mich da eine Freundin und ein Freund überraschen, die gar nicht so sexuell geneigt sind wie ich, freut mich sehr. Das zeigt mir doch das ich da nicht ganz fehl am Platz bin, trotz des Alters das steigt und steigt, aber das ist ja jetzt seit ein paar Tagen ein running Gag. Ich mache einen auf 19 und bleibe jung.

Etwas Kultur konnte ich mir auch gönnen, in der Volksbühne bei Mit Vergnügen gab es viele musikalische Überraschungen und on Mieze „Biste Mode“ feat. Dem Berliner Kneipenchor, schön war´s, unglaublich das diese Frau mit immer wieder Gänsehaut auf den Körper zaubert.

Wenn ich auf eine Sache diese Woche auch noch stolz bin, dann ist es wieder eine gelungene Zeitplanung, alle Freunde zu sehen und sich selbst treu zu bleiben und etwas zu tun, bei gekochtem Spargel und Kartoffeln. Ich habe das Projekt mit der bunten Bettwäsche erfüllt und bin jetzt quasi fertig mit allem was ich mir einst wünschte und zack ich baue auf und reiße nieder, schaue ich mir eine Wohnung in Mitte an und habe diese in der engeren Wahl, wenn der Vermieter das auch so sieht heißt es ganz schnell neues schaffen, aber zum Glück kann man fast die gesamte Einrichtung übernehmen.

In der Nacht

Ich komme entspannt und ich gehe entspannt und das was dazwischen liegt nennt sich Arbeit, oder sagen wir besser Berufung.  32h die Woche arbeiten, so entspannt war ich noch nie. Dabei trotzdem das Gefühl haben ernst genommen und gebraucht zu werden und trotzdem noch Zeit für Freunde zu haben. Freunde sind Arbeit, nein das sollten sie eigentlich nicht, aber wer wie ich den hohen Anspruch hat so viel wie möglich mit Freunden zu unternehmen darf sich nicht hängen lassen.

Diese Woche, da war noch viel Konsumgedanken im Kopf. Es ist wie ein Kreislauf, ich trenne mich von Dingen und schaue nach neuem, verbessere mein Ordnungssystem und steigere die Qualität. Ich suche nach einer Steigerung für mich selbst und hinterfrage. Kallax Regal aufgebaut und Schubkästen eingeschraubt. Wie ich den Platz auf nur 35m² nochmals optimiert habe ist eine große Leistung. Und trotzdem wohnlich, sauber, ordentlich das sind nun Ziele. Und Platz für neues heißt nun zu prüfen was ist der nächste Schritt wo geht es hin, das ist es ja was mich immer antreibt.

Ich suche nach besonderen Stücken und habe diese Idee im Kopf die mich nicht so loslässt. Ich will das hier nochmal bunt durchdesignen und es auf dem Körper tragen, und wenn es 200€ kostet dann bin ich auch bereit dazu.

Day to night das ist ein schönes Motto. Ich treibe hinaus und bin darauf vorbereitet, das es ein neues Wiedersehen gibt. Ich spüre kurz Wärme in mir und rede dann und amüsiere mich später, weil ich weiß es war eine schöne Zeit aber ich brauche das nicht, weil  ich einen Menschen will der zu mir passt und keinen der sich noch ausprobiert. In der Nacht, das ist das wo ich allein bin obwohl ich das nicht mehr jeden Abend mag und so konzentriere ich mich auf den Tag. Ich stelle fest, das es sich in der Sonne sehr schön leben lässt. Dann wenn man früh aufsteht und zum Frühstück geht, wenn man mehr hat vom Tag als nur Club und Nacht und cool.

Keine neuen Wege aber sich einfach darauf besinnen was zwischenmenschlich wichtig ist.

Ich bilde mir Hoffnung ein

Ich zog alleine los, das ist immer so, wenn ich aus meinem Freundeskreis ausbrechen mag. Eng gesteckt ist der Zeitplan sowieso, da ist es auch egal ob man vorher im Urlaub weilt oder so. Freunde warten immer, wollen was machen, aber manchmal habe ich meine Macken und behaupte etwas ganz bestimmtes erleben zu wollen und dann breche ich aus.

Am Mittwoch war das so. Gestört aber geil legten auf, im Astra, einem Club in dem ich noch nie war, also doppelt spannend für mich. Ich habe ja diese Houseliebe, besonders dann wenn DJ´s sich öfters an Deutsche Stücke wagen, und das ist bei dem Team der Fall.

Nun gut, voll war es, mit vielen die sich zwischen 16 und 25 schimpfen, größtenteils einfach bekleidet, mit einem Bier bewaffnet und nicht wirklich freundlich zueinander. Nach vorn habe ich mich gewagt, etwas am Rand, trotzdem voll war es. Friedlich habe ich mich verhalten und trotzdem schimpfte einer sofort das ich zu nah an ihm dran stehen würde und die andere meinte mein Ellenbogen wäre gefährlich, wenn die wüssten wie ich tanzen kann, auf dem Boden liegend zappeln wie ein lebendiger Aal, da war das nur Kinderkram, ein bisschen rumstehen, ein paar bekannte Songs mit einem Housebeat unterlegt, nicht mal das Intro war spannend, dabei bin ich Intro Fan und Oh je Satzzeichen habe ich auch schon wieder vergessen. Also muss ich sagen, mäßig war es, gehyped halt, da war der Ostblockschlampenabriss den ich im Frühling 2014 erlebt habe härter und überraschender.

Ein was gutes hat es, mir ist diese Überschrift in den Kopf geschossen beim Tanzen, gut das ich schnell genug am Handy war, schon Sekunden später wusste ich nicht mehr was gerade da war in diesem Gehirnkreisel.

Was ich erkannt habe ist die große Zufriedenheit wenn ich allein los ziehe, dieses Selbstbewusstsein, dieses Gönnen was ich früher nicht hatte und sich seit Gran Canaria nochmals entwickelt hat. Ich will euch nicht langweilen mit der ewig These das ich im ständigen Wandel bin, das scheint bei mir immer so. Was dazu gekommen ist, ist dieses Gönnen, dieses nicht mehr nachdenken, sondern Leben im Moment, statt einer Apfelschorle sind es dann 2 und anstatt um 1 Uhr nach Hause zu fahren fahre ich eben noch an den Bundesplatz und hole das Monster mit den braunen Haaren ab und gehe ins Schwuz tanzen bis 5 Uhr.

Wenn ich eine kleine Selbstkritik bringen darf, dann muss ich ein wenig aufpasse,  das mich das mit dem Ständigen Wandel nicht überfordert. Ich muss auch mal lernen Stillstand zu genießen, dass das gerade nicht so ist mir bewusst,  das es bald wieder etwas anders sein wird auch, aber ich freue mich auf alles was da kommt

Und ganz besonders

Das ist jetzt ein Bruch

Auf meinen 1. Gig – meine Comedy Action Show Lesung MORGEN in der Busche.

Großer Gewinn, kleiner Verlierer

Ich darf in meinem Blog schreiben was ich will. Auch bei der Wahl meiner Überschrift bin ich frei. Und wenn jetzt irgendein Insider hier was erkannt haben will, dann muss ich sagen.

Ja es stimmt.

Die Sache ist jetzt vom Tisch. Man macht sowas auch nicht. Sich im Freundeskreis verklagen, das ist, dafür fehlen mir sogar die Worte.

Gerade geht es auch viel um Ablehnung und Akzeptanz, immer  noch Hin und Her gerissen zwischen Indie und Gay, wird das auch immer so bleiben. Weil die Liebe gay schreit aber die Freunde Indie rufen, wie ein ewiges Labyrinth gefangen in der Clubmusik, die ich Liebe und mir später zum Hals raushängt.

Mutig bin ich, weil ich etwas wage, für mich allein, im Flax, sitze ich da, mit meiner Zeitung, in der Ecke, hockt er, auf der Mauer auf der Lauer sitze ein Hungriges Herz, wird beachtet und nicht beachtet, sieht Freunde und Ex Freunde. Geschichten sind es die mich traurig machen. Spricht mich einer an: „Wie lang hat es gehalten?“ „2.5 Monate sage ich stolz““ Solang“ sag er, das hätte ich euch gar nicht zugetraut, grinst und geht. Die Schnelllebigkeit der Szene nervt mich. Das man so wahnsinnig schnell raus ist ohne was falsch gemacht zu haben. Das gibt es bei Indie nicht und deswegen ziehe ich weiter.

Ich will heute mal eine Richtung einschlagen, die sagen wir, experimenteller ist, elektronisch sozusagen. Mich treibt ja das Neue, die Überraschung, das große und Unberechenbare an. Und da es mir Privaten, diesmal zu privat war musste Elektro her, also rüber in den Ritter Butzke, ganz entspannt so 3:30 Uhr, aber trotzdem aufgeregt, denn das ist einer dieser Elektro Clubs, der bei Top10 Berlin auf Platz 7 geführt wird, noch vor dem Tresor. Einlass um diese Uhrzeit kein Problem mehr, doors 12€ bitte, drinnen noch eine Mate und dann auf dem Mainfloor. 3 min später staune ich, von oben schießt Konfetti, auf dem Boden ist alles weiß, wildfremde Menschen stoßen mit mir an und dann treffe ich auch noch auf Indie Bekannte.

Wir wechseln den Floor. Ab um 5 Uhr spielen die Wasted Ruffians, es ist so wunderbar leicht diese Elektronik, trotzdem ausgetüftelt mit Auf und Ab zum soften Abgehen und entspannen und reden. Eine meiner Bekannten fragt mich etwas ernstes was ich um diese Zeit nicht erwarte. Was machst du eigentlich im realen Leben. Ich antworte kurz im Telegrammstil, wie in diesem Blogbeitrag heute.

Der Elektro läuft weiter. Ich glaube das ist das schöne und auch gefährliche an diesem Stil. Es gibt kein Anfang und kein Ende, es treibt dich einfach durch Zeit und Raum und ganz schnell zieht ein Set ins Land und es ist 7:30 Uhr morgens und du findest dich immer noch im Club wieder.

 

 

Elektronische Tanzmusik

Gestern Abend ging ich heim, mit dem Gefühl das mich irgendwas glücklich macht, ohne zu wissen was. Das Wochenende spannt sich mal wieder von Donnerstag bis Sonntag, musikalisch Indie Rock, über Hip Hop, 60s, Rock-Alternative, Singer Songwriter, Pop-Chats bis hin zu House, Elektro technoliden Klängen.
Alte Erfahrungen spielen eine große Rolle, aber der Reiz es mit neuem verknüpfen drängt sich bei dem Freundeskreis einfach auf.

Wir starten wieder einmal im Rosis am Donnerstag. Der Club, das Wohnzimmer, was ich ganz unbemerkt wohl am öftesten besucht habe bisher, nicht nur 2013, auch 2014 feiern wir eine „Welcome Back“ Hier ist unsere Indie Heimat, aber trotzdem bin ich bereit für Überraschungen. Zum Beispiel dann, wenn der klassische Indie Rock gebrochen wird von feinem Casper Rap, dann wenn der Tanzstil wechselt und aus dem einfachen Vor und Zurückschwingen ein wilder Bodentanz wird.

Freitag neue Wege

Die Nacht soll auch diesmal lang werden. Nach Steak und MIA. Konzert treibt es uns ins Kaffee Burger. Hier ist die Heimat aller die, die den Indie schon seit längerer Zeit leben, denen ein 60er Jahre Stück nicht fremd ist und die Ihre Jugend aufleben lassen wollen. Da uns ein vertrauter DJ auflegt sind wir mittendrin und wissen noch nicht ob wir uns wohl fühlen. Es ist schön zu Wissen das wir auch in 10 Jahren eine Heimat haben werden

Samstag noch neuere Wege

Das uns vertraute Bingo im NBI führt uns diesmal in das Laika nach Neukölln, eine ganz neue gemütliche Heimat. Wir finden altbekannte Freunde und treiben weiter in die sehr unscheinbare Kim Bar an der Brunnenstraße. Hier wird ganz stilvoll und klassisch Musik von Platte gespielt. Musik die schon seit den 60er Jahren komponiert ist und hier eine Heimat findet. Es ist nur eine Bar und auch nicht voll, Heimat wird das nicht für uns, aber ein paar neue Einblicke darum geht es jetzt. Ganz zum Schluss eine neue Indie Party im Privatclub. Auch in der Indieszene gibt es Gentrifizierungsproblem. Da kommt ein Holländer und legt fast wöchentlich in irgendeinem Club seine Kill All hipsters Party auf. Der Eintritt ist über Gästeliste bei facebook quasi immer frei, nur die dummen Touristen kommen und zahlen. Sich einmal dagegen zu stemmen und in der Indieszene noch eine Nische zu finden tut gut. So gibt es reduzierten Eintritt für Studenten, ein junges Publikum und viel Rock und Mischung.

Sonntag Abschied und alte Heimat

Es beginnt mit der letzten Sendung von TV noir (vorerst!, hoffentlich). Nach eine interessanten und tiefgründigen Show mit Tex und Götz feiern wir Abschied und Neubeginn bei Tomatencremesuppe und Weißbrot. Letzte Gespräche mit dem Freundeskreis der mich bisher begleitet hat, dann breche ich aus. Gegen 2 Uhr betrete ich recht entspannt das GMF im Cafe Moskau. Die Musik die mir hier entgegenpfeift hat seinen speziellen Reiz, Black Pop und düstere Elektro. Ich brauche ein bisschen um mich darauf einzulassen, aber dann finde ich mich rein und lasse mich darauf ein. Ich treffe ein paar alte bekannte die erstaunlicherweise nett grüßen oder auf dem Heimweg sich sogar überraschend nett mit mir unterhalten. Das sorgt dann auch dafür das ich glücklich bin, denn…

Gelernt vom Wochenende ist nun das alte, neue und alle Wege immer zu netten Kontakten, Freundschaft und Glück führen.