Ein Gedanke

Zum ersten Mal seit langem, das ich darüber hinaus komme mehr als eine Zeile zu schreiben ohne abzubrechen. Lang war ich auf der Suche nach Inspiration und den Worten etwas richtig zu verpacken. Da war es gut, dass ich Berlin und seine alten Muster für einen kurzen Zeitraum verlassen habe.

Ich weiß, dass ich es schon oft genug thematisiert habe, aber noch nie war der Gedanke dafür so klar wie jetzt. Ich habe überhaupt gar kein Problem damit Anschluss zu finden. Kaum war ich in Köln hatte ich 2 Kontakte. Eine Grundlage, die ich für weitere schöne Tage nutzte. An dieser Stelle darf ich gern einen Dank rausschieben. Dass ich hier keine Namen verwende ist bekannt. Also vielen Dank. Grinsebacke.

Das andere Problem ist eindeutig, dass ich nach wie vor allein bin. Verdrängen funktioniert ganz gut, aber es gibt dann immer diese Situationen, wenn man allein im Café sitzt oder schlimmer noch nach Hause zurückkehrt und weiß das niemand am Hauptbahnhof.
Um es etwas konkreter zu formulieren. Ich habe mittlerweile gelernt wie du funktioniert. Nachts wenn alles schläft bist du wach und in Aufruhr. Ich würde gern mit dir sein.

Hast du mich lieb?
Ich blies dir arge Wolken von der Stirn und tat ihr blau
Was tust du mir in meiner Todesstunde?

Das kleine Glück

ch kann ein ganzes Wochenende unterwegs sein und Sonntag Abend trotzdem traurig im Bett liegen. Ich gebe alles, bin ständig auf der Suche und erweitere meinen Horizont. Das bringt alles Glück, flüchtiges Glück. Glück ist sowieso ein flüchtiger Begriff wie ich gelernt habe. Es kann schnell da sein und ebenso schnell verfliegen. Ich nutze jede Möglichkeit, stehe auf der Karaokebühne oder tanze mir in der Disko einen Ast. Das heißt ich verrenke mich möglichst geschickt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das was ich mit nach Hause nehme ist die Erkenntnis, dass das alles wenig Beachtung findet. Vielleicht mag der ein oder andere mich beobachten oder ich ihn, aber trauen muss man sich, den Schritt wagen, funkeln muss es in den Augen und klappern in der Kiste.

Das kleine Glück ist etwas ganz anderes. Es kommt spontan und unerwartet. Ich erledige meine Arbeit, als Pizzafahrer. Nicht sonderlich gut bezahlt oder beliebt, fühlt es sich an wie eine Pflichtaufgabe.

Das kleine Glück überrascht mich auf einer meiner letzten Fahrten. Eine Familie hat bestellt. Die kleine Tochter, höchstens 5 freut sich am Eingang ganz besonders. Sie gibt mir das Trinkgeld und 2 selbstgemalte Bilder. Vielleicht nur gekritzel für den einen, aber für mich eine Aufmerksamkeit die von Herzen kommt, für einen Jungen der Sonntag Abends ohne Familie allen im Bett liegt.

Das kleine Glück ist, wenn ein Mensch online ist

Liebeskreisel

Die schönsten Momente im Leben nimmt man real kaum bewusst wahr, aber sie prägen, im Besten Fall ein Leben lang.
Es ging in so vielen Beiträgen genau darum, dann scheue ich mich jetzt auch nicht davor es auf den Punkt zu bringen.
Die größten Ängste überwunden, alle Zweifel beiseite geräumt und ein spontaner Moment. Es ist Nacht, vielleicht genau eine Uhrzeit wo nur noch wenige auf den Beinen sind, aber genau jetzt beschließen 2 Menschen den großen Schritt zu wagen. Von ganz allein zu Zweisamkeit in wenigen Sekunden kann das wirklich funktionieren? Auf die Antwort warte ich bis heute noch.
Vergessen werde ich nie, weitermachen muss ich trotzdem.
Es ereignet sich eine gewisse Zeit später. An einem unbekannten Ort, äußerlich betrachtet brach liegend, innerlich gut ausgestattet für Musik. Und Musik ist das Motto dieses Abends. Es beginnt ganz schüchtern, mit mitklatschen etwas Fußwippen, doch schon Minuten später springen alle quer durch den Raum. Das meist gewünschteste Lied erklingt und es bildet sich ein kleiner Kreisel, diesmal zu 4.
Ein Liebeskreisel

Veränderung

Veränderung beginnt im Kopf. Veränderung entsteht durch machen.

Kreativität ist das was du bist. Kreativität ist das was du machst.

Bin ich ganz nah dran oder doch noch weit? Momentan ist das alles ungewiss. Ich fühlte mich abgetrieben, die Gedanken verloren auf dem dunklen des Meeresgrundes. Ich musste mich sammeln. Stillstand war jetzt keine Lösung, Spontan musste es sein, denn manchmal ist Veränderung die beste Lösung.

Hauptsächlich habe ich mich modernisiert, diesmal nicht äußerlich oder modetechnisch, sondern technisch. Etwas eigenes besitzen, das auf dem Stand der Technik ist und sinnvoll meinen Tageslauf begleitet. Ich mag wieder etwas mehr zurückkehren zu dem wo ich mal hergekommen bin, klassisch zocken, an einer Konsole bei Sportspielen, diesen Wunsch habe ich mir erfüllt.

Dazu kombiniert und dekoriert neue Möbelstücke. Im Stil der Zeit, in dem Stil wie ich ihn mag. Die roten Kerzen auf blauem Steinsand brennen jeden Abend. Der Herbst kann kommen.

Nachziehen musste ich mit der modernen Handytechnik. Touchscreen beherrsche ich schon länger, nun das ganze in einer neuen Dimension mit Internet und Kommunikationsgarantie auch mobil.

Es eröffnet neue Dimensionen und Möglichkeiten, deswegen bin ich näher dran als je zuvor oder weiter weg als ich es je zu träumen gewagt habe.

Ein Kuss

Wenn du im Leben nur einen Menschen küssen könntest wer wäre es?

Mein Freund.

Aber was ist wenn man diesen nicht besitzt. Eltern hat man lieb, okay, aber richtig küssen bis man außer Atem ist und einem die Lippen wehtun, das nur mit meinem Freund.
Ich warte auf genau diesen Menschen. Zwischendurch treffe ich mich anderen, okay ich gebe zu ab und zu küsse ich auch, nur um zu wissen wie es sich anfühlt, aber dieser eine Kuss, dieser eine Mensch, darauf warte ich noch.

Ich weiß nicht welchen Tag, ob Sommer, Winter, Frühjahr oder Herbst, ob morgens oder abends, aber irgendwann werde ich in der S Bahn sitzen oder stehen und zum Ziel fahren.
Vor langer Zeit bin ich im Traum die Strecke fahren, im Blog hatte ich es schon thematisiert und ich bin mir sehr sicher, dass wir auf einem guten Weg sind.

Ein Versprechen

Ein Moment der Spießigkeit und da waren sie die falschen Gedanken. Ich soll mir 2 oder 3 Städte in Deutschland suchen, die mir Gefallen und mich da gezielt bewerben. Moment gefallen schon, aber besser als in Berlin. Niemals.

„Nein nie zurück, nie nie nie…“

Ich habe gelernt hier zu leben und ich habe gelernt zu warten.
Ich habe jetzt ein Versprechen, dass irgendwann einmal für mich alles getan werden wird, damit ich glücklich bin. Eine gewaltige Aufgabe, los nimm sie an, du wirst nicht glauben wie unglaublich gut dir das tun wird.

Ich habe noch kein Versprechen für eine weitere Beschäftigung hier, aber ich weiß warten heißt auch hier die Devise. Ich werde meinen Platz und meine Nische finden.

Pfade

Ich laufe auf eingetreten Pfaden, geblendet vom grellen Gegenlicht und irgendwann erwischt mich der Bösewicht.

Ich bin an dem Punkt angekommen wo ich mir ernsthaft die Frage stellen muss, ob in Berlin ein Platz für mich frei ist.

Menschlich, auf alle Fälle. Es sind viele Momente, an die ich gar nicht alle erinnern kann. Man stelle sich nur vor, ich sitze in einem Raum mit 20 Personen, 5 sind enge Freunde von mir, 5 kenne ich gut, ein paar flüchtig, ein paar gar nicht und 3 lerne ich an dem Abend kennen, sodass wir uns später im Facebook verlinken werden. Oder wie wäre es mit den zahlreichen Ausflügen in die Berliner Nacht & Clublandschaft. Es ist schon längst kein Problem mehr für mich, denn ich habe gelernt, dass es erst um 2 losgeht und NIE aufhört.

Das größere Problem ist es nun eine passende Arbeit für mich zu finden. Ich bin qualifiziert und spezialisiert und kann nicht erwarten, dass ausgerechnet hier gerade ein Platz für mich frei ist. Vielleicht ist er es woanders wo, dann muss ich gehen.

Herz zerreißend

Ich schreibe diesen Eintrag, weil ich weiß, dass sein Inhalt irgendwann einmal wichtig werden wird.
Ich möchte jemandem zum Geburtstag gratulieren. Er gehört nicht zu meiner Familie, nicht zu meinem Verwandtenkreis und auch nicht zu meinen Freunden. Ich kenne Ihn nur virtuell und trotzdem ist er ein wichtiger Teil in meinem Leben momentan.
Was ist das zwischen uns?
Alles begann im November. Ein Blick, ein Bild und in diesem Moment ist irgendwas passiert. Bis heute weiß ich nicht genau was mich an deinem Gesicht fasziniert, aber irgendetwas hast du, etwas das ich mir nicht erklären kann, kurzum etwas Besonderes.
Wir schrieben, ein paar Worte und ich spürte von Anfang an eine Verbundenheit. Du auf der Schüchternen Seite, ich kommunikativer, aber es passte genau so.
Wir überwanden ein erstes Tabu und telefonierten im Januar. Du magst das nicht, sagtest du am Anfang und trotzdem sprachen wir fast 90 min lang, mitten in der Nacht um 12. Deine weiche Stimme, etwas schüchtern trotzdem direkt mit der gewissen Portion Humor und Aussagen die genau zu dir passten.
Wir wollten das größte Tabu überwinden und uns treffen. Doch du sagtest mir ab und ich weinte einen Nachmittag lang. Ich verzieh dir, weil du weiter kommuniziertest. Die Texte wurden länger die Aussagen direkter, es spitze sich auf eine Brief zu, eine Zeile zitierte ich bereits in einem Eintrag, weil ich sie faszinierend fand. Ich kenne deine größte Angst und auch noch mehr von dir.
Wir wollten es erneut probieren mit einem Treffen doch du sagtest mir wieder ab, auf eine Art und Weise wie ich es noch nie erlebt habe. Ich war wütend, sauer und traurig. Wir stritten und wollten nichts mehr von einander hören.
Doch was passierte dann? Du warst jeden Tag auf meinem Profil und verfolgtest mich wie ein Schatten. Plötzlich kam wieder eine Anfrage von dir und ich gab dir erneut eine Chance. Ich war klar und direkt und sagte nicht viel. Du warst ähnlich in deiner Kommunikation.
Du wolltest einen Text schreiben für mich, einen langen. Du meintest er sei fertig ,du müsstest ihn nur noch absenden. Das war das letzte was ich von dir gehört habe.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwo her wusste ich, dass heute dein Geburtstag ist. Jeden Tag schaute ich und heute war es soweit und der Zähler sprang um. Also beschloss ich dir eine SMS zu schreiben, sogar einmal dich anzurufen, aber du hast nicht reagiert, wie so oft.
Ich weiß nicht was du heute gemacht hast. Ich weiß nicht ob du einen schönen Tag hattest, mit deiner Familie oder Freunden gefeiert hast. Ich weiß so wenig über dich.
Das einzige was ich weiß ist, dass du heute an mich gedacht hast und ich an dich.
Deswegen wünsche ich dir von ganzem Herzen
Alles Gute zum Geburtstag.

Kreisel im Kopf

Es mag emotional klingen, aber diese Satz wird die Welt verändern, glaube ich zu mindestens.

„Da gehen sie, die Hipster“
Es ist nachts, schon Freitag und irgendwas um halb 4. Schon etwas eigenartig um diese Zeit unterwegs zu sein, traut sich das der brave Junge. Immerdoch.
An mir ist nichts mehr Fake. Socken, Schuhe, Hosen, Unterhosen, T-Shirt, Frisur und Indie-Nerd Brille, alles dabei, nur meinen Jutebeutel habe ich vergessen. Da würden dann so coole Sprüche drauf stehen „Girls looking for girls“ , „Du hast Angst vom Hermannplatz“ oder „Fuck art let´s dance“

Macht alles keinen Sinn, muss es auch nicht. Herlich willkommen. Berlin.

Regen

„Wenn man die Augen zumacht, klingt der Regen wie Applaus.“
Das ist nicht nur der Satz, den NEON Leser vom Leben gelernt haben, sonder zeitgleich auch ein wunderschönes Zitat von Enno Bunger, einem deutschen Singer-Songwriter.

Was spiegelt es genau wieder. Ich habe mir mal wieder einen Moment Zeit genommen um nachzudenken. Ausgerechnet in einem Moment als es stark geregnet hat. Ich war still in diesem Moment und habe das wirken lassen, was in den letzten Tagen passiert ist.

Mein inneres nach außen kehren, Sturm und Aufruhr auch mal einen Ausdruck geben. Nur über Kleidung definiert sich nicht immer, irgendwas fehlte und ein kleiner Anstoß brachte mich auf eine Idee.

Haare tönen, nicht einfach nur blond oder braun, richtig so das es auffällt. Edelmahagoni und 15 min später ein unsicherer Blick in den Spiegel. Am nächsten Tag die Kommentare „Pumuckel“ oder „Kastanie“. Immerhin ich war aufgefallen, anfangs noch unsicher, taue ich damit langsam auf.
Stunden später ist die unsicher gewichen. Ich bin wieder in meiner Lieblingsbar und familiären Atmosphäre, schaue Fußball, flirte ein wenig und bin gespannt.

Später stehe ich auf der Karaokebühne, diesmal fällt alles ein wenig leichter und ich ernte Applaus.

Das hörte ich noch Tage später, obwohl es regnet.

Jetzt ist die schönste Zeit

Nicht unbedingt wegen der Fußball EM. Was 22 Mann auf dem Rasen treiben sollte nicht wichtiger sein als das eigene Leben.

Der Wochenstart noch etwas träger. Ich fühlte mich fast krank und antriebslos. Gut das mit dem Tischtennistraining gleich ein regelmäßiger Termin mich in Schwung brachte.
Einen Tag später der eigene Antrieb. Ich mag es Menschen zu treffen, um zu kommunizieren. Vielleicht war uns beiden von Anfang an klar das es keinen ernsteren Hintergrund hat, aber allein der Austausch zwischen 2 Welten, war interessant genug.

Und plötzlich war sie da diese innere Aufruhr. Eine Fahrradtour, Kontakt mit Freunden, gutes essen, alles steigerte sich, da ist sie, die schöne Zeit von der ich spreche.

Und so steht plötzlich das Wochenende vor der Tür. Eintauchen in die Berliner Clubszene. Springen, tanzen schwitzen und das bis es hell wird.

Samstag ein kleiner Schreck. Wieder mit dem Fahrrad unterwegs, eine glatte Kante und eine Unachtsamkeit und schon liege ich auf der Fahrbahn. Im ersten Moment scheint nicht viel passiert zu sein, aber später in der S Bahn bemerke ich Blut am Hosenbein und sehe das ich das Knie aufgeschlagen habe. Ich falle, ein Moment wo ich merke es fehlt mir jemand an meiner Seite der mich tröstet oder wenn ich nach Hause komme.

Gut das meine Gastfamilie für mich da ist. Ich bekomme Abendessen, ein Flüssigpflaster und bin schneller fit als gedacht. Keine blöden Fragen oder mahnende Worte. Schneller als gedacht und ich habe schon wieder Lust.

Und so zieht es mich auch an diesem Abend zum tanzen. Zur Popkicker Party ins Schwuz. Ich mag diese Party, ich mag diesen Ort und allein die Tatsache das ich diesen Ort allein betrete ist mutig. Ich bin präsent, spiele Tischtennis, beobachte, sehe bekannte Gesichter und werde bestimmt auch beobachtet. Doch es passiert wenig. Einmal treffen sich Augenpaare, doch diese verschwinden bald. Ich versuche es, doch am Ende steht keine Antwort.

Ich wüsste auch nicht sofort wie diese aussehen würde, aber ich glaube anders als am Sonntag allein seinen Eisbecher zu essen.

My friend <3

Meine Wünsche sind nicht bescheiden

Was ist los?
Körperlich und seelisc brauchte ich genau seit gestern Abend eine Auszeit.
Nicht mehr Aufnahmefähig für meine Umwelt, steuerte ich gestern Abend zielsicher ins Bett, nicht um einzuschlafen, sondern um nachzudenken.

Ich habe viel gemacht in einer Woche, bin spontan gewesen, unterwegs gewesen und habe immer wieder Spaß gehabt. Kommunizieren, sich vorstellen, lächeln, Karaoke singen…
Gestern dann zu viel.

Bei einer bestimmten Person fehlen mir die Worte, wir haben ja gemerkt wie verkrampft wir geredet haben. Immerhin persönlich, besser als nichts.

Mir mangelt es an Konstanz. Ich treffe in Ansätzen zwar die richtigen Personen, aber immer nur für eine kumpelhafte Unternehmung und das war es dann auch schon wieder.

Es ist wirklich schwer jemanden zu finden.

Jemanden der mir meine Hand nimmt, um mich zu beruhigen oder um mich in den Club zu führen. Jemand der mir durchs Haar fährt, weil ich beim Frisör war oder der Wind sie zerzaust hat.

Jemanden der nicht danach fragt wann er anrufen soll, sondern einfach anruft.

Im Homoladen

Im Homoladen, gibt´s was neues von MIA. und noch viele andere nette Sachen.

Es begann im Januar. Ein Ausflug zum MIttwoch´s Buffet endet im Freudenrausch. 2 Tage vor Veröffentlichung von „Fallschirm“ halte ich nicht nur Single sondern auch alle Remixe in meinen Händen. Dafür musste ein kleiner Schein den Besitzer wechseln, aber dafür handelt es sich auch um ein lohnenswertes Sammlerstück.

Einige Zeit später. Es ist Bingoabend und die Lottofee lost mir diesmal einen Link zu. Wieder die neue Single „Immer wieder“ mit fast allen Remixen.

Nur 2 Wochen später bin ich fast der Meinung es gäbe nichts neues. Aber auch diesmal werde ich überrascht. Für mich schon bereit gestellt, ein Tacheles Tour Plakat, sowie ein Stapel Flyer.

Nicht nur deswegen sind die Ausflüge lohnenswert. Einfach Freitag, mit der richtigen Stimmung da vorbeischauen, meist wird ein toller Party Abend daraus. Mit etwas Mut, seinen Benutzernamen auf einen Zettel schreiben, oder besser noch persönlich miteinander sprechen, darauf folgt meist ein schöner Samstag, es klappt öfter und öfter.

Morgen der wichtigste Tag dieses Jahr.

Du, du wagst es?

Fragen

Wie ist es zu Hause gewesen?
Schön. Wie Urlaub. Ein Ort wo die Zeit anscheinend nicht vergeht, nichts passiert. Ein Ort wo man in Fragen lebt.
Warum ich so dünn geworden bin?
Eigentlich habe ich kein Kilogramm abgenommen. Nur meine Hosen und Shirts trage ich etwas enger, das scheint die Optik zu verändern.
Wie es mit dem Diplom aussieht?
Ganz klar, die Sache muss bis August abgeschlossen?

Kurzes schweigen.

Eine Freundin? Nein. Gibt es da in Berlin nicht genug? Schweigen. Ich weiß es nicht.

Kurzes schweigen.

Wie es in der Zukunft weitergeht?
Ich will in Berlin bleiben. Achso, das heißt du kommst gar nicht mehr zurück? Nein. Höchtens an Geburtstagen am Wochenende.

Langes Schweigen.

Die Reise nach Hause war auch ein Fluchtversuch. Aber es scheint weiterhin ein Schatten mich zu begleiten, ich kenne ihn, auch wenn er Anonym bleiben will.

Verschwommen

Erholung. Jeden Abend das gleiche Spiel, irgendwann sinke ich in den Schlaf und in der Nacht bricht die Wahrheit über mich herein.
Eigentlich sollte ich ja vergessen, würde vielleicht auch ganz gern, aber irgendwie kann ich nicht.
So beginnen viele Träume recht verschwommen. Irgendwo in der Stadt unterwegs, kann ich die Orte meist nicht zuordnen. Diesmal war es recht kühl und auch eher dunkel. Mehr im Wald und am Stadtrand begann diesmal die Reise. Und schon da war klar das jemand in meiner Nähe ist. Die selben markanten Dinge wie ich sie schon einmal beschrieben habe.

Ende wieder einmal an einem S Bahn Gleis. Viel heller und warm fixiere ich meinen Blick, drehe eine Runde und steige in den selben Wagen. Es bleibt das wir uns beobachten und kein Wort fällt.

Still go on