Die Komplexität der Dinge

Ich schleiche, ich lustwandle, ich gehe los, ich beobachte, ich bin still und warte und warte, mir fehlt was, ich esse allein, Tagträume, ich schaue links und gehe rechts, oben und unten, alles ist Form und Farbe, organisch geformt wie Korallen oder bakterienartig, manch einer erkennt sogar Formen von Geschlechtsteilen darin.

Ich stehe in großen Hallen, Hamburger Bahnhof in Berlin, selbst die Verwirrung ist verwirrt und alles was ich mir wünsche noch tiefer einzutauchen in etwas pastellartiges Schritt für Schritt.Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Das Jahr 2023 reiht sich ein in die große Ordnung von Krisen, Inflation und Kriege, Klimakleber und Erderwärmung, Fachkräftemangel und 4-Tage Woche. Meiner Linie bin ich nicht ganz treu geblieben und trotzdem habe ich es gewagt, einen Ort verlassen wo ich schon länger nicht erwünscht war und mein Zelt neu aufgeschlagen. Neue Konditionen und Herausforderungen, Elektromobilität statt Papierbeschichtung. In den ersten Wochen ging das alles rasend schnell, Schlag um Schlag, es gab Momente da dachte ich bin so gut als hätte ich nie was anderes gemacht, sicherlich bin ich auch schon an meine Grenzen gestoßen weil ich lernen muss noch mehr zu fordern, noch mehr ich selbst zu sein.

Was ich geschafft habe, meine Ordnung wieder herzustellen, etwas straffer organisiert und mit einer gewissen Portion Mogelei alles in eine Woche zu pressen, Sport & fine Dining, Zeit mit Freunden und allein, lange Abende und Clubkultur am Wochenende, Kunst anschauen und Quatsch zu Hause treiben und nebenbei die kleinen großen Katastrophen mit Schlüssel abbrechen und Fahrradschloss knacken.Ich weiß nicht, will ich das nun regelmäßiger so machen, ist das eine kurze Ausnahme oder was ist das alles hier. Die Welt geht unter und ich muss trotzdem arbeiten? Es geht weiter doch neue Ideen tun sich als Horizont auf, es und ich ruhe eine Woche lang, auf bald und neue Worte.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog