Die Angst muss man auch verstehen

Aber fremdes ist manchmal auch sehr gut. 2€ hat mich diese Erkenntnis gekostet, aufgesammelt eines Morgens in einer merkwürdig leeren S Bahn irgendwo zwischen grauem Februar und Ferienzeit.Lang dauert nun die Reise schon.

Diese Reise nach Jerusalem oder Reise nach Rom ist ein Gesellschaftsspiel mit beliebig vielen Mitspielern, das einen einzigen Gewinner ermittelt; es kann auch als Kinderspiel betrieben werden.

Vorsichtig muss man sein mit jedem dieser Zeilen, denn das was am Anfang ganz glasklar klang ist jetzt ganz bitterböse ausgegoren. Ich kenne nun jeden dieser Tische ganz genau, besonders beliebt ist der runde kleine, hoch oben im Turm, dem Quadrat der Macht.

Es ist die Angst, immer nur die Angst, da kommt einer um die Ecke und mutiert das Firmenmotto „think outside the Box“ dramatisch um. Ende der 80er Jahre geboren und ausgestattet mit einer Neugier und Streitwut der Gen Z, neuerdings soll es Fälle geben da wird sich gleich am Tisch festgeklebt.

Nun da was feststeht wird diese Streiwut auf eine ganz neue Probe gestellt, nichts kann mich erschüttern, denn auch in stürmisch kalten Zeiten mit Schneetreiben und dunklen Tagen bleibt ein Netz um mich gespannt. Eng verworren und scharf überwacht immer ein Balanceakt zwischen Lob und Sanktion kann und will ich mich daraus nicht befreien.

Die Pläne sind nun schon gemacht und dabei werde ich nicht nur dem engsten sondern auch dem nächst weiteren Kreis schöne Momente bescheren. Einer dieser bleibt eine spezielle Überraschung und ich hüte mich vor zu vielen Worten.

Die Pläne sind nun schon gemacht. 2023 wird ein Stückwerk aus einigen kleinen Reisen und einem großen Abenteuer.

Auf mehr freie Zeit hatte ich mich gefreut, am Ende war die Angst vor etwas neuem wohl doch zu groß, ein Nein ist ein Nein, aber wie sagt man doch so schön das Ende der Fahnenstange ist längst noch nicht erreicht.

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