Einen Monat lang, alle Worte verloren, gewartet auf die große Explosion, Zeilen geschrieben in Englisch B2 und doch wieder verworfen, aber was da immer stand ist diese wunderschöne Überschrift, die mich begeistert und die ich mit mir herum getragen habe, genau in dieser Zeit. Aufgesammelt und mitgenommen in einer Kunstausstellung am Frankfurter Tor.
Das Jahr läuft, ich probiere neue Dinge aus, bin zufrieden zwischen scheitern und Erfolg. Finde mich wieder in ganz unterschiedlichen Rollenbildern und führe tiefenpsychlogische Gespräche, über den Lauf der Zeit und das Jahr das so verloren scheint.
Wie kann mit Gefühlen umgegangen werden, die eigenen aber auch die von fremden. Wir haben Grenzen, Kontinente und Ozeane überquert, doch unsere Körper sind immer noch eingenommen. Eingenommen von dem immer nach einem Ideal zu Leben, 9 to 5 und Konsum, von Dingen von denen ich mich befreien will und neuen Ideen.
Letztes Jahr war ich mir noch zu fein dafür, stand vor meinem eigenen Schatten, doch sprang nicht drüber, dieses Jahr also doch, beantragt und klar vor Augen. Bildungsurlaub, etwas Gutes für sich selber tun und etwas mehr Freizeit kreieren.
Es waren viele Dinge in Juni, wie im Juli. Ich habe sie geschehen lassen wie ein kleines Kind, war unten und oben, war weich und ganz hart.
Über alle dem stand Zeit zu kreieren, bin früh aus dem Büro raus und habe mich des öfteren in den Sand geworfen. Ich war seit vielen Wochen mal wieder richtig erschöpft und Mitternacht zu Hause nach einem Tag der mit Note 1 bewertet werden sollte.
Ich beschäftige mich weiter, lese ein neues Buch und tanze zu alter Musik.
