Leipzig

Auch wenn es schon über eine Woche her ist, ich war auf der Suche nach der perfekten Übersicht und bin gelandet bei dem Gefühl von Zugehörigkeit und sich an einem glücklichen Ereignis zu bedienen. Es ist schon überraschend wie einfach ich die Dinge miterweile so herunterspule, in den späten 2000ern und frühen 2010ern wäre das noch undenkbar gewesen, sich einfach in den Zug setzen, nach Leipzig fahren, bei einer unbekannten Person auch Gastgeber genannt auf dem Sofa schlafen, mit Vereinskollegen Essen gehen, Badminton spielen und für die Organisation des nächsten Abendessens zuständig sein, früher auch wenn es lang her ist hätte man mir so eine Sache nicht anvertraut, miterweile habe ich eine riesige Portion Menschenkenntnis im Kopf.Gefährlich ist wie souverän und gleichgültig ich die Dinge runterspule, ob man mich ausfragt ja fast schon beleidigt, im Zug anrempelt oder ein schreiendes Kind fast schon scheint es so als lächel ich alles Gefühlskalt weg.Dabei war das ein schöner Augenblick, als ich mal die blöden Spielerein mit mir selbst zwischen langeweile und kurzer Bruckentagsdepression hinter mir gelassen habe und mir mal die Zeit genommen haben für Gespräche und Kennenlernen, von Ideen mit Spaziergang und Waffel essen, das was ich getan war so in dieser Form irgendwas zwischen 2 oder 3 Jahren so nicht da, es ist wie ein kompletter Sinneswandel das es auch einmal so sein kann, ich habe an anderer Stelle radikaler geschrieben und kurz darauf wieder gelöscht, was jetzt bleibt ist Augen und Ohren offen zu halten, denn ich bin ständig dabei etwas zu Plan sei es für mich allein oder zusammen mit anderen.

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Blog