Alles jetzt ist eine zeitliche Hommage an die ganz großen Zeiten irgendwo 2013 oder auch 2015 sucht es euch raus.
Jetzt ist 2017, das heißt Reifung und nicht müde werden ein Programm runter zu spulen bis es in den Beinen brennt.
Es muss die Moabiter Hauslimonade gewesen sein die mir für diese Woche Zauberkräfte verliehen hat. Jedenfalls hat es mich dahin verschlagen, weil ich jemanden habe der meine Augen offen hält für Konzerte fernab vom Mainstream Indie Scheiß, immer nur Rosis Lido , Lido Rosis, es geht eben auch anders. Eine Katze haben wir gesehen, gleich mit 3 Schlagzeugern, so lauter Indie Punk das gleich mal die Polizei anrückt. Mehr muss man dazu nicht sagen. Auch wenn es nicht der beste Abend war, so bin ich froh dabei gewesen zu sein.
Manchmal sitze ich da und Frage mich, was mache ich eigentlich hier und dann fällt es mir ein, es ist meine extrem freundliche Art zu lieben und zu geben, jeden Moment zu nutzen, offen zu sein für jede Rasse, Art und Vielfalt. Ich bin extrem neugierig nach Lebensläufen und der extremsten Frage nach dem Warum? Das führt mich dazu einem extremen Drang nach zu kommen alles wissen zu wollen und lange war ich nicht mehr so gut darin. Sei es zu wissen das der kleine Witz in Bottrop wohnt oder ein anderer kleiner schlagfertiger Mann nun einen Fehler begangen hat die ihm die Trennung brachte. Und ich hasse es extrem wenn jemand besser darin ist etwas über mich heraus zu finden. Und so ist wuenschdir ein netter Versuch aber am Ende auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Das bringt mich zurück zur Frage von oben. Während das Schweinefleisch auf dem heißen Grill brutzelt wird mir bewusst. Es ist der Versuch zu erkennen was eine Metropole wie Berlin im Inneren zusammen hält. Wie ist es möglich das so viele Menschen auf engem Raum so gut funktionieren. Es ist die Suche immer nach dem besten Stück dieser Stadt, der schönsten Reistafel beim Vietnamesen genau so wie ein einfacher Blick ins graue leere vom Fernsehturm.
