Ein grauer Blick

Ich bin durchgekommen durch diese Woche. Auch wenn es Tage gab an denen ich morgens am Frühstückstisch saß und leer in das dunkle grau nach draußen gestarrt habe. Warum das genau so war kann ich auch nicht sagen, wichtiger ist dann doch das ich Sonntags wieder hier sitze und Glück zurück in meinen Körper strömt.

Ich habe das getrennt behandelt. Die Zeit mit meinem Freund, ein bisschen trösten, ein bisschen Freunde treffen, beim tanzen zu müde sein. Die andere Zeit war mit dem Besuch aus Sachsen, ein bisschen arbeiten, viel reden und am Ende bleibt auch hier ein glückliches Ende.

Ich bin kulinarisch unterwegs gewesen diese Woche. Nach langem warten konnte ich am Dienstag die Lichter der Großstadt bestaunen und dann vorzüglich essen. Ob es nun das wirklich wert war ist schwer zu diskutieren. Sterneküche bleibt Sterneküche, ein bisschen unantastbar, besonders und eben teuer.

Da war die Idee einen Tag später ein schönes Wiener Schnitzel und ein paar deutsche Tapas zu teilen genau so gut. Dabei lerne ich das Sauerkraut nichts anderes ist als deutsches Kimchi. Wir haben gelacht und hatten dann doch eine tolle Woche.

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