Anspruchsvolle Fotografie für sinnlose Dinge.
Da ist mir doch tatsächlich wieder einer eingefallen und das nach einer gefühlten Ewigkeit an Sommerpause. Das ich zwischendurch auf dem Schiff war ist kein Geheimnis, das ich einen Reisebericht schreiben wollte auch nicht. Der Text ist zu 95% fertig, aber er lagert in den Archiven, weil ich selten einmal nicht zufrieden bin, es fühlt sich an wie herunter geschriebener Rotz, ein Logbuch, um es kurz zu machen, ich hatte 10 Tage eine tolle Zeit ohne Internet und ich werde es wiederholen fertig aus.
Zurück in Berlin, 2 Wochen erlebt, die eine verstellt gegenüber sich selber, süchtig nach Kontakten und Dates, Phase 10 geschrieben und Schwanz gerieben, aber der Preis ist teuer, kein Völkerball, kein Badminton.
Die andere Woche deutlich bewusster, zwischen schwulem stillstand und heterosexueller Kreativität, das ich den geklaut habe ist natürlich klar, aber um es richtig auszudrücken ich entscheide jeden Tag auf´s neue in welche Welt ich gehöre und die, die ich gerade finde ist alles wird perfekt.
Was dabei herauskommt ist der Spaß sich am Treffen und neue Ideen, ich bin jetzt wieder bei Instagram das ist okay, nicht mehr bei grindr das ist wichtig, blaue App habe ich noch aber umso mehr Freunde mich zu treffen und an treffen mobben umso weniger brauche ich das, ausgebucht zu 90% und ganz große Projekte im Fokus.
Ganz unbemerkt ist etwas offiziell geworden, ich wandere in die Stadt, ab September im Friedrichshain, jetzt schon liebevoll als Fhain oder nur Hain bezeichnet. Das wirft große Schatten voraus, schon jetzt eine lange Liste im Kopf zwischen Fernseher und Designersofa, das wird eine spannende Zeit, aber jetzt machen wir erstmal Sommer.
