Okay krass, krass okay

Ich will besser werden, jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, weiter treiben muss ich das jetzt nicht.

 

Ich muss an dieser Stelle nochmal das letzte Wochenende loben.
Von dieser Freizeit zwischen Freitag 16 Uhr und Montag 7 Uhr hatte ich 63h zur Verfügung.
Gut das man schlafen muss ist klar und ich will auch keinen Detailbericht hier geben, aber am Ende und das zählt war ich glaube ich gerade mal 4h wach in meiner Wohnung das war´s. Den Rest Zeit war ich, das kennt ihr draußen oder habe geschlafen.

 

Und dann ist plötzlich Montag und du machst diesen Fehler, das kommt davon, wenn man
Sonntagabend nach Hause trudelt, zu Mausen auf die Bank steigt, runter springt und für sich allein pogt. In Gedanken noch verloren den falschen Schlüssel gegriffen, und dann merkst du es erst am Nachmittag. Nach 748 Tagen das 2. Mal. Okay das ist gut, eine Quote von 0,26%, aber das reicht eben nicht. Für solche Sachen muss es eben eine 0 Fehler Toleranz geben.

 

Die Notlösung hinterlegt bei meiner Tante in Wilhelmsruh, aber so ein Umweg kostet eben Zeit, das kann ich mir bei meiner engen Staffelung an Hobbys, aber eben fast nicht erlauben. Dann halt am Montag keinen Club Mate Bring Dienst, aber trotzdem noch essen für die Völkerballbesprechung und Indiaca Sport danach. So ist das halt, da wird getan und gemacht.
Dienstag habe ich einen kleinen Hänger, ich bin zwar beim Völkerball unter Freunden fühle mich aber gedanklich allein, das kommt vor in dieser dunklen Jahreszeit, das weiß ich, da muss ich durch.

 

Mittwoch ist zurück in die Zukunft Tag, 21.10.2015 wir merken uns das.
Ich mache auch einen Zeitsprung hinein in das Wochenende. Erst hatte ich ja Angst, das die Energie nicht reichen würde oder es sich nichts ergibt, aber dann weiß ich eben auch, da gibt es Freunde mit denen man essen gehen kann und andere in einer Bar und dann wird es wieder eine Nacht bis 3.

Und auch am nächsten Tag wird es wieder lang, der Körper fordert zunächst Schlaf bis um 2, dann aber Badminton und abends hinein ins Lido, die Zeitumstellung macht einen Sprung und dann ist es Sonntag und dann sitzt du wieder hier im flax und bist glücklich und das Rad des Lebens dreht sich weiter.

In diesem Tempo

Das war gut. Wirklich gut, muss ich sagen, wie ich die letzten Tage gestaltet habe.

Mein Wochenende war die fast perfekte Kopie meiner Gedanken vom Donnerstag. Es gab kaum Raum für Spontanität. Und wenn doch nutze ich diesen perfekt.

Eine positive Liste liest sich dann so:
Abendessen mit G.
Flax mit Freunden.
Schwuz allein.
Festival in Brandenburg allein.
Bar abend mit A.
Propaganda Party allein.
Abendessen im Flax mit A. Und D.

Montag und Dienstag dann noch 2 Bewerbungsgespräche an die Arbeit Ränge hängt und zusätzlich mit D. Getroffen.

Das klingt toll, aber ich muss auch Kritik üben. Von meinen Freunden erwarte ich immer hohe Aufgeschlossenheit und Ideen. Das klappt mittlerweile zu gut. Ich neige dann oft dazu das ich die Anfragen nach Verabredungen zu gleichgültig behandel und gern in einen Plan Presse.

Eine Forderung ist mehr Raum für Spontanität und die Anfragen ernster zu nehmen. Manchmal steht eine Idee im Raum. Nicht zu Ende diskutiert weil man sich nochmal melden will. So war das am Mittwoch als mein Akku (köroerlich) leer war und ich mich nicht bei einem anderen D. Der mich vermisst hat gemeldet habe.

Ich entschuldige mich dafür.

Einfach mal da sein

Diese Woche ging es mir nicht so gut. Fröstlich aber auch heiß schleppte ich mich durch die Zeit.
Irgendwie erschien mir alles im Stillstand und ich war einfach nur da.
Da wo ich mich dieses Wochenende auch befand war zu Hause beziehungsweise da wo ich zu Hause definiere wenn ich nach Hause fahre wo ich aufgewachsen bin.
Erstaunlich wie die Zeit da still steht. Die Grundexistenz an Infrastruktur ist zwar vorhanden, aber wirklich mit Leben gefüllt sind nur wenige Plätze.
Richtig zu Hause war das früher belastend, jetzt ist es erholend. Einfach mal dasitzend, wie in Watte gepackt für ein paar Stunden. Im Hintergrund eine Endloskommunikation und Entscheidungslosigkeit, verständlich warum Entwicklung hier anders verstanden wird.
So dehnt sich die Zeit von Freitag Abend bis Samstag Nachmittag, ich bekomme sie rum bin einfach da und das war es auch schon wieder.

Stunden

Vierundzwanzig Stunden.

Es ist die fünfte Stunde und dreißigste Minute. Ich bin kurz wach. Alles ist stumm, auch das Handydisplay hat mir nichts mitzuteilen.
Es ist die sechste Stunde und zehnte Minute. Der Radiowecker spielt eine Melodie und ich werde entgültig wach. Fünf Minuten verweile ich noch.
Es ist die sechste Stunde und vierzigste Minute. Ich sitze am Frühstückstisch. Auf meinem Teller liegt ein geteiltes Brötchen und ein paar Apfelspalten. Noch träume ich aber die süße des Apfels und die Harmonie des Tee´s erwachen mich.
Es ist die siebte Stunde und zwanzigste Minute. Nach einer erfrischenden Fahrradfahrt bin ich auf Arbeit angelangt. Ich genieße für einen Moment die frische Luft und strahle kurz.
Es ist die zehnte Stunde und vierzigste Minute. Ich pausiere kurz, heute habe ich nur eine Banane dabei,
Es ist die erste Stunde nach Mittag. Wir haben beschlossen gemeinsam Mittag essen zu gehen. Unglaublich der Humor hat mich gepackt.

Die Zeit vergeht ein Stück.

Es ist die dritte Stunde nach Mittag und die vierzigste Minute. Ich habe mich für den Heimweg zurecht gemacht. Gemütlich rolle ich nach Hause, lasse die Sonne im Rücken strahlen und warte ab.

Es ist die sechste Stunde. Es ist sehr ruhig so allein. Der Fernsehe läuft stumm, ab und zu mag ein Mensch der etwas wissen mag, aber die interessanten Dinge bleiben aus.
Es ist die achte Stunde und zweiundvierzigste Minute. Viel ist nicht passiert heute. Trotzdem blogge ich.