Vom Suchen und Finden

Wenn schon suchen, dann das Glück. So sagt er der Berliner Songwriter Masen.

Man stelle sich einmal vor, es ist Freitag und dein Wochenende beginnt sich gerade Kopf zu stellen, gegen dich. Noch beschäftigt mit der Arbeit, beginnt gerade der geplante Tischtennistermin sich zu verabschieden. Im Kopf rechne ich schon die Minuten, die mir noch verbleiben. Irgendwie schaffe ich es dann doch. Dann halt das Abendessen to go auf die hand und schnell mit der Schnellbahn in die Stadtmitte. Ich Suche da ebenbürtige Mitspieler im Tischtennis und finde aber nur vom Ehrgeiz zerfressen Gegner. Also scheide ich im Doppel KO System schnell aus und suche mir die, die den Sport als Spaß verstehen und gewinne sogar.

Freitag Abend dann die erwartete Absage. Da gezielte Verabredungen bei mir nach wie vor nicht fruchten wollen, plane ich um. Aber auf was. Und so kommt es Samstag zu einem einfachen freundschaftlichen Treffen bei dem ich Dinge finde, die ich so nicht erwartet habe. Am Ausgang des Kunsthauses „Tacheles“ wird uns beiden Marihuana angeboten. Ja ich wusste ja noch nicht einmal wie man das schreibt. Angeblich soll man das rauchen wer weiß. Es vergehen die Stunden. Ich befriedige meine Lust auf süßes und werde in den Restposten von C&A fündig. Eine neue Jeans kleidet nun mein Bein. Es wird später und ich möchte nach Hause. An der Tram Station kommen 2 Typen Anfang 30 auf uns zu und sagen ganz unverblümt. Habt ihr Bock auf eine SM Session. Du bist der Passive und dein Freund filmt. Wir lehnen dankend ab das suchten wir nicht.

Sonntag Morgen ihr ahnt es schon. Es kommt die gewohnte Absage. Wie gut das ich bereits geplant habe. Also geht es tänzelnd mit der S Bahn zu meiner Tante. Eine Frau spricht mich an, ob ich an einer Kundenbefragung teilnehmen möchte. Ich habe nix dagegen und vertreibe mir ein paar Minuten in einem Gespräch, so kann man auch Menschen kennen lernen. Ganz in Ruhe vergeht der restliche Tag. Und darüber bin ich auch nicht böse.

Danke M&M