Was soll’s mit der Zurückhaltung

Wenn die ersten Tage im Mai nicht der Durchbruch waren, dann weiß ich auch nicht. Durchbruch auch nur weil ich mir Anfang des Jahres mal so ein System ausgedacht hatte und prompt über Standard bis auf Reihenweise 10 geschossen bin. Danach hatte es etwas nachgelassen, punktuell bin ich sehr glücklich gewesen aber ich bin ab und an auch unter Standard gefallen, viel gearbeitet, weniger auf Party gewesen, das Leben tagsüber geschätzt und dann auf einmal 4 freie Tage am Stück, sorgen für einen Strudel an Verabredungen und Neuigkeiten, dabei habe ich sogar mit eigenen Regeln gebrochen.

 

Diesmal gelbe App, es gibt Tage da sitzt du davor und es passiert nichts und es gibt so Phasen da weißt du gar nicht wie du es managen sollst.

 

Fangen wir mal ganz langsam an, ein bisschen Ball spielen Montag und Dienstag, ein kurzer Anschiss auf Arbeit, sich zusammen reißen und wieder ausbügeln können. Danach ein entspannter Mittwoch und abends kurze lange weile. Also gelbe App an und danach noch mal schnell nach Karlshorst rollen.

 

Für Donnerstag markiere ich einen schönen Satz. „Gibt es da eine extra Kategorie für bei tinder?“ Offensichtlich schon auch wenn es grindr war, so treffen sich am Ende 2 Jungs dir vegetarischen Burger essen und mit ihrem Scooter über das Tempelhofer Feld rollen, nach einer Kugel Eis am Ende und einem kleine Kuss darf ich die Hoffnung auf ein Wiedersehen niederschreiben.

 

Freitag im Garten, im Norden bei der Tante, wieder gelbe App, 2 Stunden später schon im Park und abends noch im flax, wie schnell doch alles geht, dabei er eigentlich zu jung und ich viel zu jung Gestylt, am Ende gilt dasselbe wie für oben.

 

Samstag sportlich über den Kanal per Muskelkraft, abends schön sitzen bei Roastbeef und Spargel, der Tag wird sich am erst um 6 Uhr morgens zu Ende neigen, ich tanze noch ab bei Rose Kennedy im Jahrmarkt von  Birgit und Bier.

 

Mehr geht nicht Danke Sommer Sonne Sonnenschein

 

kajak

Ja, bitte draußen

Ich komme nach Hause, ich war draußen, ich war im Herbst, der Regen beschließt sich in Pfützen zu entladen, mir egal ich tanze darin.
Dieser Satz, hat es also nach oben geschafft, gerade denke ich fast nur noch in Überschriften.
Alternativen gab es unglaublich viele, diese Wochen, es geht immer nur um diesen einen Satz, der es nach oben schafft.

 

Ein richtiger Kracher wäre auch dieses vom kotzen, ritzen und ins Maul spritzen gewesen, der hat eigentlich alles was dieser eine Satz braucht. Provokant, ein Reim in sich und trotzdem spare ich mir den auf, für eine Ankündigung damit auf Tour gehen zu wollen, die Idee von der Lesebühnentour ist zurück. Ich werde prüfen und abwägen und mich umschauen, im
Dezember geht es los bei mir zu Hause so viel ist klar.

 

Einer war noch, überall und nirgendwo, aber das bezieht sich auf den Freitag und ich will es verdammt nochmal nicht brechen, also chronologisch, weil brechen, ist wie Balbina schreiben, wirr und trotzdem gerade aus, Montag, Montag, ich zeig dir was ein Montag kann, da war Balbina das war wunderbar.

Dienstag ein bisschen Sport, das kennt ihr schon in kleiner Gruppe, bisschen schmunzeln mit M. und M., ach was für ein Wortspiel.

 

An Mittwoch kann ich mich spontan nicht erinnern, das war der Tag mit Stress und Reise buchen und dann Friseur, flax, ach ja erst gemütlich essen, dann Tischtennis spielen.

 

Ach komm den Donnerstag überspringe ich, ich brenne für das Wochenende und den Freitag, von Wittenau nach Friedrichstraße, zu Fassbender und Rausch eine Schokolade trinken und dann in die mall of Berlin, in Begleitung natürlich, eine Winterjacke shoppen, ich allein?, nie!

Abends singen im flax, wenigstens einmal singen, dann ihn ansprechen, weil du kommst und mich ignorierst, das machen wir nicht, ich will wenigstens wissen was du machst, den Rest kannst du selber entscheiden. Ich bin der Meinung du bist überall und nirgendwo, stolperst mit deinem Bier von A nach B und wirkst aufgesetzt, sorry dafür. Aber der Tag an dem es dunkel um uns beide wurde rückt näher und ich bin jetzt weiter, habe viel poliert und polieren lassen, glaube aber, wenn ich die Hände vors Gesicht falte, ich will mich, unglaublich, binden ja!

 

Ich werde schauen suchen, alles durcheinander wirbeln, so wie auch Samstag, Erst 2 Schleifen beim Badminton Turnier sammeln, dann auf der Spree schippern, dann wieder ins flax und abends im Schwuz. Kritik heute an dieser Stelle, nur tanzen reicht nicht, man muss auch Blickkontakt haben, ansprechen, dieser letzter Schritt, den muss ich auch machen, vor der Ablehnung darf ich keine Angst haben.

Das letzte Wort wieder aus dem flax. sauren Apfelshot trinken und Fanta dazu.
Crêpe mit Zucker und Zimt oh was für ein Traum, stöhne auf und beende das hier und jetzt!

Ich werde immer besser

Energie. Das erste Wort heute gleicht sich mit dem letzten von vor einer Woche. Ich sag’s doch. Ich werde immer besser und sogar das mit der Grammatik haut heute mal hin.
Ich wusste das es wieder kommt, aber das es dann mit so brachialer Gewalt auf mich einstürzt, kaum zu glauben es ist immer noch Sommer und ich habe immer noch oder endlich wieder Lust und Energie das zu tun.

 
Und so fragen die Freunde wieder. Wann, ja wann bist du denn eigentlich mal zu hause oder woher nimmst du eigentlich die Energie das zu tun was du machst.
Ja weißt du früher war ich ein Stubenhocker und heute habe ich einfach das Bedürfnis das nach zu holen, so einfach ist das.

 
Also fangen wir mal an, ihr kennt das schon und jeder der mich kennen lernt kann es sich einfach anhören.

 
Ich hatte Montag das Bedürfnis nach gutem Vietnamesischen Essen und Völkerball im Sand. Gesagt getan. Kurzer Verschnaufpause am Dienstag, Auswärtsspiel am Nöldnerplatz.
Schönster Tag und in der Hektik fast vergessen der Ausflug am Mittwoch zum Plötzensee. Einmal quer durch den See und am Abend weiter zum Äthiopier, schön mit den Händen essen, einfach rein, einfach mal jede Etikette vergessen.

 
Ich kann’s noch steigern. Freitag Nägel leckeren lassen und dann zu den Lesben im den darkroom, aber halt nur für Frauen, was soll das denn. Kurz fühle ich mich diskriminiert, aber ich will akzeptieren ist es doch für diese selten Spezies die einzige Möglichkeit im Monat sich der intensiven Spielerei zuzuwenden. Man sagt manchem Weib die Fähigkeit nach, einen Orgasmus aus squirt zu bekommen, verrückte Welt.

 
Samstag war ich bei der langen Nacht der Museen, einmal ganz viel mitnehmen Bitte. Es bleibt hängen, das Gender Thema natürlich aber warum auch nicht.

 
Nachts bin ich bei einer hetero Party und flirte mit einem, spreche ihn sogar an aber er wird weggezogen von seinem Begleiter mit den Worten: „Komm wir gehen jetzt Hase“. Losgelöst von allen Grenzen. Schwule auf einer Hetero Party und einen Tag zuvor 2 hetero Jungs auf einer Lesben Party. So soll es sein.

Keine Angst mehr

Überschrift heute abgeguckt von Fabian Römer und seinem Song Kein Mensch mehr. Kein Künstler der in die Schaum vorm Mund Kategorie fällt, aber trotzdem wenn sich das abgewandelt in die Überschrift mogelt muss es ja irgendwas haben. Wie ich zu Rap komme keine Ahnung, es ist wohl eine Mit Vergnügen Nachwehe, auf dieser Party wo ich einst irgendwann mal war und ich mit Überraschungskünstlern zu gebombt wurde.

 
Nun mal zu dem was wichtig war letzte Woche. Der Satz ein Montag der sich wie Sonntag anfühlt kommt mir schrecklich bekannt vor, muss ich irgendwann mal geschrieben haben, ich habe jetzt keine Lust nach zu schauen wann, ihr könnt das ja machen, dann weiß ich das den Ranz hier wenigstens einer liest. Aus dem Ghetto kommen aber immer wieder Stimmen das sich der Blog laufender Beliebtheit erfreut, aus dem anderen Lager kommen Klassiker die durch Berlin wie ein Echo treiben und aus dem Lager der Mobber nichts neues da war die Sache mit dem Absperrband wohl nicht Vorlage genug gewesen.

 
Jetzt aber endlich mal zu dem Punkt, es war eigentlich so gewesen wie immer, ich mache mega viel Sport, das Programm ist gerade ein wenig ein anderes, es gesellen sich nun Badminton, Völkerball und Schwimmen irgendwie in die Woche. Aber so eine Woche setzt erst dann einen Highlight wenn irgendwas Besonderes passiert mit dem ich nicht rechne, das ist der Anspruch mittlerweile, Wahnsinn. Also wurde ich diese Woche mal eben zum WM Teilnehmer beim Strandvölkerball, erst dachte ich ja das ist alles Spaß, okay eine Fun Veranstaltung bleibt es, wenn jedes Volk einzieht und erstmal eine lustige Choreografie aufführt, in unserem Fall war es die U ru gayer die ein wenig tanzten und sogar ein Spiel unter Regenbogen gewannen, das kann kein Zufall sein. Auf dem Platz stand ich auch, einmal abgeschossen, paar Ballkontakte, keine Riesenleistung aber trotzdem dabei gewesen das reicht doch aus um am Ende von sich zu behaupten, ich war WM Teilnehmer.

So soll es sein

Montagmorgen. Indie Feel good. Es ist alles wieder perfekt auf einander abgestimmt. Hellrote Schuhe, hellrotes Hemd. Keine Zeit zum Blog schreiben am Sonntagabend.

Meine wachen Augen wachen mich auf. Es ist nicht der Schlaftreibsand der mich aus dem Bett holt, es ist die Neugier.

Fenster auf. Radio an, ein vorsichtiger Tanz bei knappen 30 Grad, heut soll es noch heißer werden, das liegt am lieben gelben Planeten der von oben feuert und von den 5 anderen Jungs mit denen ich mich gleich durch dir brandenburgische Steppe hebele. Draisienfahrt nennen wir das. Vorher ein Stück Vanille Mandarine Kuchen für die Damen im Mann und dann los.

Unser Einweiser erklärt alles im tiefsten sächsisch und dann aber jetzt wirklich los. Schranken hoch und Straßen sperren, weiter bis zum Strandbad. Im Wasser den Salto verpackt ach Rücken, ach zu alt dafür und trotzdem Spaß dran.

Zurück mit der Entscheidung spontan zum Grillen weiter zu treiben. Ein Eis hinter her und die letzten Stunden am See. Der Sonnenuntergang führt uns zurück in die Club Nacht. Heute kombiniere ich meine kürzeste Hose, mit den buntesten Schuhen und dem weißesten Hemd. Es ist bump! Es ist Retro Zeit aber was ist da los. Der Club um 12 schon gut voll, die Musik so leicht das ich hüpfen mag. Schnell streifen meine Blicke, heut will ich nicht allein sein und so schaffe ich das was ich zuletzt noch an mir kritisierte. Ich spreche jemand an, er ist Asiate und kann nur Englisch. Es ist egal, so süß wie er tanzt, so eine Lebensfreude und Energie, schnell überträgt sich das auf mich, schnell sind wir ein paar für die nächsten Stunden.

Es ist Sonntagmorgen. Ich habe mir meinen Platz auf dem Balkon eingerichtet, heute schau ich gerade aus, kannste, kannste vergessen. Schnell erreicht mich eine Frage wegen Baden und schon finde ich mich im Wasser der Spree wieder. Ich schlafe ein und wache auf, gleich noch einmal. Der Treibsand der Stadt zieht mich ein, mein erstes Treffen beim Vietnamesen, mein 2. Zum Eis. Alles ohne blaue Seiten, okay ein bisschen Facebook wars.

Unfassbar, ich sitze im Sand, ich lass es einfach nicht sein, dieses mausen und jagen.

Jubiläum

Die Glitzerblase weißt auf einen besonderen Moment hin. First birthday GIH – summer edition
Ich kaufe keine Likes, ich habe echte Freunde.

 
Heute ist der Abend wo ich auf dem Balkon stehe, mir den warmen Sommer Wind um die Ohren blasen lasse und die Kerze der Glückseligkeit auspuste.

 
Das Projekt GIH feiert für mich heute seinen ersten richtigen Geburtstag.
Projektstart 11. April 2013. Aber ihr kennt ja die Geschichten vom kleinen dominanten, dem nicht ich selbst sein und Freunde verlieren und verraten. 2013 war kein gutes Blog Jahr. Keine Knaller, keine Klassiker.

 
2014 ein Zurück kämpfen ohne Blog und dann eine Explosion in mir. Es begann am 3. Juli 2014 mit Krass Flo krass krass, einem Zwergaufstand und der Feststellung Wir werden Freunde. Dieser Blog, dieses Schatzsuche nach Worten und Begebenheiten macht mich so glücklich das ich einfach mal eine Laudatio schreiben möchte für euch.

 
Der größte Dank geht raus an meinen Manager, den Mann an der Technik, der der das Blubberblasen Design mit mir umgesetzt hat. Der, der mit mir die wohl meiste Zeit hier in meiner großen kleinen Welt erlebt hat. Der, der mich immer motiviert, kritisiert und die Bühnen dieser Welt rockt und wenn es schief läuft in die Seite sticht.

 
Ein Dank geht raus an den anderen Manager. Der, der mit mir dieses großartige Abenteuer in der Mega City in dem fernen Land der aufgehenden Sonne überlebt hat. Der mit den tollen Sprüchen, Karriereberater und Club Begleiter ist. Und am Ende standen wir sogar vor Gericht, ach was haben wir gelacht.

 
Ein lieber Gruß geht raus an meine Mädels, die ritzen, kotzen, kiffen, saufen, feiern, aber auch mit mir kochen, lachen, schmunzeln und unterwegs sind, sei es auf dem Land oder im Club.
Ich klatsche für die, die mit mir schwofen gehe, dem Kappenträger, dem großen Schlanken mir der Bummelmütze, der kleinen und der großen rothaarigen, die mich auf dem Spieleabend verkuppelt hat, dem Informatiker mit dem Blaukopf, dem Tanz Mädchen aus der Elektrostube, Set ab 5, dem Mädel mit den knallroten Lippenstift, dem Mädel vom Spieleabend, dem der mich als Berthold Brecht auf die Gästeliste geschrieben hat und alle anderen die mich schubsen und mit mir tanzen, dem weisen Indie Mann der die Platten tanzen lässt, dem göttlichen, dem der mich Neon tanzen lässt, dem Mann der eine Frau ist, eine Airline besitzt und die Kugeln flitzen lässt.

 
Ich verneige mich vor euch sportlichen unter euch. An den Daddy, dem nie zufriedenen, dem Verhaltenstherapeuten mit Kunstgeschmack, dem großen schnellen beim Sprint, dem Hartz IV Widerstandskämpfer, dem Nachbar aus Treptow, dem Doktor für eine Nacht, dem der mich Fritzel nennen darf, auch wenn dieses Wort unglaublich negativ belegt ist, dem Pharmazeuten für Samstags, die Mädels für Mittwochs, dem großen schlanken der gerade seine Master Arbeit abgibt und alle anderen die den großen und kleinen Federball mit mir flitzen lassen.

 
Geherzt und umarmt ist mein kleiner Indonese, mit dem ich so toll essen gehen kann, meinem Kaffeefreund in Weißensee der den besten Mix spiel der alte Kubbfreund und der, der im Flax flaxen machen lässt. Alle die, die ertragen wie schief ich singen kann. Meine kleine Maus für einen Kuss, der Bi Junge für den anderen Kuss, dem Kugelblitz, dem Kapitän vom Müggelsee, dem großen sportlichen mit dem Hut, dem Sonntags Zeitungsleser, dem hoodietragenden Sozialberater, dem Kimmenlecker aus dem Zauberwald, dem Logorrhoekranken, den ganzen Jungs die suchen, finden und verlieren.

 
Ein Kuss für den der Teil von mir war, sag mir was hast du heut Abend vor, ach ich weiß es ich sing Queen für dich aber von ABBA und tanze atemlos Samba.

 
Ein allerletzter Gruß für eine ganz frische noch nicht einmal paar Stunden alte Freundschaft, dem schwulen Nachbar unter mir und seinem Freund dem Holländer. Großen Dank für Tischtennis, Essen und die tiefgreifende Diskussion über Erdgeschoss, Hochparterre und die falsch nummerierten Klingelschilder.

 
Und eins bleibt noch.

 
Ich hab das Gefühl zu leben, wenn ich etwas von mir gebe… Unaufhaltsam

 
Auf ein Neues schönes Blog Jahr.

 
Prost

Dem Regen

Dem Regen ist die heutige Überschrift gewidmet und das der Autor schreibt.
Immer auf der Suche nach dem was hängen bleibt, diese Woche sehr gemischt. Das Bunte erkennen meine Aufgabe. Der Start in diese Woche war, auf der Suche nach einem schönen Wort habe ich mich auf dröge geeinigt. Das ist norddeutsch und reiht sich ein in eine Liste das etwas sowas beschreibt wie trocken, langweilig uninteressant.
Immer auf der Suche nach etwas besonderem zu sein kann auch anstrengend sein. Da verlerne ich es den tollen Start mit Indiaca zu viert. Schwimmen und Essen und Badminton bis zum schweißigen Adlerlass, zu schätzen. Donnerstag war ich sogar soweit gegen schlechte Laune zu kämpfen. Das kenne ich und hatte es letztes Jahr schon. Ihr wisst ja eingesperrt in einem kleinen Labor, gefangen in der Lethargie und dem Staub und Dreck der Maschinen der 80er Jahre. Was diese Woche genau war weiß ich nicht. Vielleicht lag es an der dummen Aufgabe etwas in Englisch zu schreiben und der Tatsache, dass ich etwas Zeit dehnen musste bis zum Feierabend. Ich lieber Herausforderungen, auch im Beruf, und kann mich nicht nur mit Routine abfinden.
Also flüsterte ich mir in der S Bahn zu. Zähne zusammenbeißen. Einen Tag noch, dann ist Wochenende und ich kann wieder ausbrechen, Freunde treffen und das machen was lebenswerter ist denn je.

Innerlich zerreißt es mich.

Die einen warten schon im flax und knutschen mich ab, da steht kaum 2h später der nächste vor dem Imperial Club zur Propaganda Party bereit. Ich stehe schön auf der Gästeliste so wie sich das gehört, die Party ist blöd, der Schwede hübsch, warum man dem ins Haar wichsen kann weiß er nicht, wir lassen das so stehen als Zitat des Abend und ich trage es in den Blog. Also tragen wir unsere Füße zu McDonalds sitzen bei Iced Shake und einen formvollendeten Cheese Burger.

Innerlich zerfleischt es mich

Samstags waren so viele aus zum Demonstrieren aus, ich blieb zu Haus. Wir sind alle anders, wir sind alle gleich. Eigentlich bescheuert das ich immer noch entscheide zwischen hetero und gay weggehen. Und so spaltet sich der Abend in eine gepflegte heterosexuelle Veranstaltung und dem Versuch Fuß zu fassen in einem Club, in dem ich mich gerade nicht wiederfinden. Freunde reißen an meinen Arm, aber ich bin fixiert es gay zu treiben. Die Neon stunde ab 3 hat es mir wieder angetan und so wird es ein langer Abend mit anderen Freunden bis 6.
Flexibel bleiben, eine letzte Reise noch, raus aus dem Bett kurz vor 2 und flaxen im Flax, mal wieder, dann ein Toffie Käffchen und mit dem car2go das erste mal tanken fahren. Endstation Remix Abend und schon wieder am planen für die nächsten Tagen.

Mit Seife geht die wohl nicht weg.

Kygo – Epsilon

 

Nichtstun

Schreibe eine Überschrift, die nichts, ja gar nichts zu tun hat, mit dem was du sagen willst.

Schreibe einen Text, der aus Satzkonstruktionen besteht, die jedem Grammatiklehrer, die Haare zu Berge stehen lassen würden, mit Kommas an Stellen, die da nicht hingehören und und Konstruktionen die immer weiterspinnen was sich im Kopf dreht.

Ich stehe mit offenem Mund auf dem Balkon, es kommt wie eine Lawine ganz sanft über mich gerollt, ich bin ganz bei mir und höre und empfehle heute

Balbina

Nichtstun

Ich muss was gegen das Nichtstun tun
Denn das Nichtstun tut mir gar nicht gut
Denn das Nichtstun tut mir gar nicht gut

Hauptcharakter dieser sanften Popmusik ist eine eporchale abgehackte Lyric, ausgetüftelt bis ins letzte Detail.

Oft sind es Alltagsobjekte, die Balbina inspirieren. Ein Stück Seife zum Beispiel: „Ich überlege, wie man etwas ungeschehen machen könnte, dann fällt mir bei irgendeiner Tätigkeit auf: Ach ja, Seife macht ja Flecken weg. Dieser Gedanke nimmt mich mit, ich philosophiere herum: Kann man das auf etwas Generelles übertragen? Gibt es so etwas wie Seife für das Leben? Ich suche über das Kleine einen Lösungsansatz für größere Fragen.“

Im zugehörigen Song klingt das so: „Schwamm drüber, ich wisch das schnell weg/ Mit Seife geht das vielleicht/ Mit Seife geht das vielleicht… weg“. In der Strophe wird es dann komplexer, doppelbödiger, entwickelt sich zu einem faszinierenden Flow aus Assoziationen und Aphorismen, die an Sprechgesang erinnern: „Nicht jeder Fehler geht weg/ Egal wie viel Tipp-Ex man draufkleckst/ Da bleibt ein Fleck zurück/ Der Fleckenteufel freut sich: Wie entzückend!“

*aus Spiegel online

Es spiegelt mein Denken und Fühlen wieder, es beginnt ganz klein mit einem Iced Cappuccino auf dem Balkon und endet ganz groß, mit diesen Vergleichen zwischen Juni 2014 und Juni 2015. Und dieser Feststellung das kaum was anders ist. Es ist nur so, dass man das positive kaum noch steigern kann. Irgendwann hast du jeden Tag was zu tun, genug Freunde, Hobbys und alles und alles. Dann kannst du nur darüber Nachdenken das Negative verschwinden zu lassen, wie war das noch als ich in einem Labor festsaß, 40h die Woche, nur die Zeit absitzend, ja genau das ist es, jetzt da bin ich freier, habe konkrete Aufgaben die mich fordern und fördern und ich kann das einteilen wie ich will, na klar geht es auch mal länger, aber es gibt auch Tage da gehe ich Mittag mal für 2h aus dem Haus nur um einen Freund zu treffen oder darf mich eher verabschieden weil es gerade passt.

Ich finde keine Lücken mehr und wenn dann fülle ich diese geschwind mit mir allein und freue mich über einen 2,8 km Lauf in 20 min oder einem Tanz, Arme breit und Füße in der Luft, geschätzt mal wieder auf 19, Jungs die nicht nur flirten, sondern, förmlich an mir reißen, Dunkelheit und Neon Set bis zum Morgengrauen, bis um 6 Uhr morgens.

Und wenn doch mal was daneben geht, ein Satz der nicht passt, oder jemand der meint er mag mich, aber ich ihn nicht, dann Schwamm drüber ich wisch das schnell weg.

Ich hör jetzt Homo Pop

Ich hör jetzt Homo Pop. Ich bin jetzt Mode. Irgendwann kommt der Tag x da musst du dich entscheiden. Heut werd ich schreiben als wär ich nie weg gewesen. Ich habe einmal ausgesetzt mit dem blogge, ob ihr es bemerkt habt oder nicht ist mir egal, ob Zusatzstoffe explodieren oder nicht, interessiert mich nicht, ich bin auch ohne Alkohol und Drogen in der Lage recht sinnfreie Texte rauszuwerfen.

Eigentlich war ja alles fertig, die Überschrift und der Text dazu, doch dann kam Pfingsten mit seinem anderen Rhythmus und dann war Montag der Sonntag und dann kam das nicht Papier was ich eigentlich sagen wolle, eine schöne Selbstironie und eine Albumkritik zu „Biste Mode“, dann halt ohne mich.

Gerade passt Glasperlenspiel sowieso besser, eine Band zu der ich mich auch schon abgehen sehen habe, die bald als Vorband von Helene Fischer auftreten werden und ja wenn irgendjemand das lesen sollte, Gästeliste nehme ich gern, aber 80€ für ein Konzert sind mir dann auch zu heftig, da wird man ja gleich beim kaufen des Tickets Atemlos.

Warum rede ich so gern über den Tag x, es ist ja gar nichts passiert was entscheidend oder brandwichtig wäre. Ich dachte ja erst, das ich es groß auf facebook poste, aber dann verlagere ich es doch lieber auf den Blog hier, das lesen weniger Leute, aber dafür umso intensiver. Also ganz einfach gesagt es ist wie eine Parodie auf mich selbst. Ich schrieb einst eins. Aber ich bin Entwicklung und nach Grünau und Johannisthal habe ich nun mächtig Lust auf darauf ein Mitte Hipster zu sein. Und zack was kommt, eine Zusage für eine Wohnung in Mitte, nur komischerweise verbunden mit ein paar Möbeln die ich abkaufen muss/soll oder kann und einer eventuellen Renovierung die im Raum steht und sowieso zu vielen Fragen und Konjunktiv der im Raum steht und ihr wisst wie sehr ich das hasse.

Also warten wir erstmal ab und stürzen uns in eine neue Woche

Kurz und lang

Kurze Woche und langes Wochenende, also, also schreiben wir das heute mal antichronologisch, das bringt Schwung und Abwechslung in diesen Blog, der eigentlich nur auf Cool tut und sich jede Woche mit den verdammten gleichen Fragen auseinandersetzt.

Wer bin ich? Wo bin ich? Was ist das alles? Ein paar Geschichten über Freunde, Selbstreflexion und der ständige Drang nach Perfektion, es war auch diese Woche nicht anders und trotzdem gehört diese Woche auch in eine Schatztruhe an Dingen die ich erlebe.

Ich bin das gar nicht mehr gewohnt bis 5 Uhr aus zu sein und bis 14 Uhr zu schlafen, aber diesmal war der Bedarf einfach da. 4 freie Tage, davon an 2 Abenden mit Freunden die einen zärtlich in die Seite mobben, ihren Schwanzdurst stillen wollen, oder einfach nur mit einer Mate in der Hand und einer Kappe auf dem Kopf tanzen wollen.

Also anders ausgedrückt, einmal Geburtstag im Bang und Bang bei den Klangtherapeuten gefeiert und das andere mal im Rosis einem Lebensentwurf gelauscht, der heute nur Charts spielen wollte. Schichtbeginn 3 Uhr, Ende offen.

Ich bin meiner Linie treu geblieben, die Wege führen zur Karaoke immer in eine bestimmte Bar, das mich da eine Freundin und ein Freund überraschen, die gar nicht so sexuell geneigt sind wie ich, freut mich sehr. Das zeigt mir doch das ich da nicht ganz fehl am Platz bin, trotz des Alters das steigt und steigt, aber das ist ja jetzt seit ein paar Tagen ein running Gag. Ich mache einen auf 19 und bleibe jung.

Etwas Kultur konnte ich mir auch gönnen, in der Volksbühne bei Mit Vergnügen gab es viele musikalische Überraschungen und on Mieze „Biste Mode“ feat. Dem Berliner Kneipenchor, schön war´s, unglaublich das diese Frau mit immer wieder Gänsehaut auf den Körper zaubert.

Wenn ich auf eine Sache diese Woche auch noch stolz bin, dann ist es wieder eine gelungene Zeitplanung, alle Freunde zu sehen und sich selbst treu zu bleiben und etwas zu tun, bei gekochtem Spargel und Kartoffeln. Ich habe das Projekt mit der bunten Bettwäsche erfüllt und bin jetzt quasi fertig mit allem was ich mir einst wünschte und zack ich baue auf und reiße nieder, schaue ich mir eine Wohnung in Mitte an und habe diese in der engeren Wahl, wenn der Vermieter das auch so sieht heißt es ganz schnell neues schaffen, aber zum Glück kann man fast die gesamte Einrichtung übernehmen.

In der Kathedrale

Das ich aus dem Blog Rhythmus gekommen bin, wertet es als gutes Zeichen.

Gestern morgen zeigte sich die Sonne das erste mal richtig und das bedeutet den ersten Ausflug an den Strand. Das mag langweilig klingen aber wer ein bisschen was über Gran Canaria weiß wird mit der Codierung Strandbad Nummer 7 bestimmt etwas anfangen können. Da angekommen trafen wir dann noch 2 weitere gleichgesinnte aus Berlin für ein lockeres plaudern.  Weiterhin  stand ein Bad im Atlantik und  ein kurzer Ausflug in die Dünen an. Alles so wie Gott mich schuf, ein befreiendes Gefühl.

Den weiteren Tag verbrachten wir bei Tapas und Menü im Hotel. Abends schlichen wir dann wieder nach Playa del Ingles,  wo angeblich die Luft brennt. Ein heißes Pflaster wie man uns sagte. In einer Bar erweiterten wir die Runde und es wurde ein schöner Abend.

Der neue Tag begrüßte uns so wie der vorherige. Also wieder einen Ausflug in die Dünen.  Diesmal den roten Weg entlang und dann links tiefer hinein, da bei den 3 Palmen gibt es ein Gelände mit Büschen und einer Art Kathedrale wo Männer Männer glücklich machen. Der Rückweg wieder an den Strand und in den Atlantik.

Zum Mittagessen an die Promenade und zum Papagei der Nässe knackt. Noch eine große Kugel Eis als Nachtisch und dann dann immer der Promenade nach bis zur nächsten Badebucht zum Sonnenuntergang.

Leicht aktiv

Komm wir kiffen jetzt noch einen. Na da musst du ja nur bis zum Tennisplatz rüber gehen. Da wo der Bimbo den nach Hauseweg antritt oder schnell noch was dealt.

Man weiß es nicht in dieser Gegend hier, die so ruhig und idyllisch voller friedvoller Golfspieler scheint. Irgendwie mischt sich etwas dubioses unter uns. Es ist alt und weiße und tastet sich geschickt in der Sauna heran. Ja es ist etwas kühler als letztes Jahr und der Saharasand verdeckt die Sonne. Schnell werden ein paar Grundfakten abgefragt und in der Dampfsauna das Gespräch weiter eingewickelt.  Wir vertiefen das beim Abendessen ganz unauffällig bis zu dem entscheidenden Satz nach der Gay Szene.  Ausgang ungewiss.

Und sonst so. Wieder viel gelacht und eben auch etwas aktiv gewesen, im sportlichen Sinne. Boccia, Shuffleboard,  Aquagym und eine Runde Tennis.

Abends wieder Schach was psychisch extrem auslaugt. Und so kommt es zu ganz neuen Wortschöpfungen. Schwimmschach. Fickschach. Alles lässt sich irgendwie kombinieren und so fällt auch auf das ich im Urlaub bisher 3 Latte und einen Espresso hatte.

Internet Mensch

Morgen geht es für mich und den Blog auf die Schwuz Lesebühne, aber vorher gibt es noch einen Kracher aus meinem Archiv, der Internet Mensch, in Anlehnung an „Warum liegt hier Stroh“ in einer modernen Variante.

Internet Mensch

Ja das ist der Internetanschluss mit dem wir immer Probleme haben.

Na da muss ich mal mein Kabel suchen.

Sie können ihr großes Kabel ja mal bei mir reinstecken.

Es fließt aber noch kein Strom durch mein Kabel.

Na dann blas ich Ihnen einen.

Es ist soweit

Löschung erfolgreich. Ich will das wirklich. Habe monatelang daran gehangen, zu viel Quatsch getrieben und Zeit verbraucht.

Ich hatte vor langer Zeit, da muss man zurückblicken auf 2012 oder 2013, einmal den Mut in real das zu wagen, was im Chat ein einfaches „Hey“ bei mir lange Zeit war.

Und auch dieses Jahr klappte das immer sehr gut. Egal in welchem Monat, in welcher Situation, unter Menschen war meine Art zu kommunizieren wesentlich erfolgreicher als in einem Chat. Da wo man schoneinmal ungefragt Bilder zugesendet bekommt die kein inhaltliches Niveau haben.

Ich war wohl auch irgendwann einmal im Mai erfolgreich damit einfach jemanden „Hallo“ zusagen, meine Telefonnummer weiterzugeben und dann den Dingen einfach Ihren Lauf zu überlassen.

Wir haben schon August.

Voll Zuversicht leg ich mich in deine Arme
Denn ich weiß bald schon ist das ewige Suchen vorbei
Und mit jedem Schritt nimmst du deinen Lauf warten Möglichkeiten
Tut sich Neues auf
Sei willkommen

Ich starte

Nur 10 min. Nur eine kurze Fahrt bis zum Ostkreuz. Es könnten 10 min sein bevor sich alles verändert?

Übertrieben geschrieben. Ja, denn das was ich mache ist nur die logische Umsetzung von dem was ich selbst von mir erwarte.

Es ist selten geworden auf den liebevoll blauen Seiten genannt, knallhart gesagt gayromeo, jemanden kennen zu lernen der einfach mal Interesse auf ein unverfängliches Treffen hat.

So ganz ohne Hintergedanken. So ganz ohne Schwanz rein und Sperma raus.

Spannend ist das alles mal. Und wenn sich gleich die Tür am Ostkreuz öffnet bin ich einfach gespannt was mich erwartet.