Ich laufe auf eingetreten Pfaden, geblendet vom grellen Gegenlicht und irgendwann erwischt mich der Bösewicht.
Ich bin an dem Punkt angekommen wo ich mir ernsthaft die Frage stellen muss, ob in Berlin ein Platz für mich frei ist.
Menschlich, auf alle Fälle. Es sind viele Momente, an die ich gar nicht alle erinnern kann. Man stelle sich nur vor, ich sitze in einem Raum mit 20 Personen, 5 sind enge Freunde von mir, 5 kenne ich gut, ein paar flüchtig, ein paar gar nicht und 3 lerne ich an dem Abend kennen, sodass wir uns später im Facebook verlinken werden. Oder wie wäre es mit den zahlreichen Ausflügen in die Berliner Nacht & Clublandschaft. Es ist schon längst kein Problem mehr für mich, denn ich habe gelernt, dass es erst um 2 losgeht und NIE aufhört.
Das größere Problem ist es nun eine passende Arbeit für mich zu finden. Ich bin qualifiziert und spezialisiert und kann nicht erwarten, dass ausgerechnet hier gerade ein Platz für mich frei ist. Vielleicht ist er es woanders wo, dann muss ich gehen.
