Leben statt planen

Ein Plädoyer für mehr Lust, Lässigkeit, Abenteuer und Gefühl.

Wie wäre es mit Kunst? Aber zuvor…

Eine letzte Geschichte, nur für dich. Es geht um Zuverlässigkeit, Liebe und letztendlich darum dich endgültig zu löschen. Und gleichzeitig möchte ich mich vor einem großen Fehler bewahren.
Es ging darum ein möglichst unabhängiges geoutetes Leben mit dir zu führen. Mit Freunden und in Zweisamkeit, an jedem Ort der Welt. Du hast es nicht einmal in Berlin geschafft.
Weißt du was dir fehlt, einfach die Lust es auszuleben. Du denkst zu viel nach und hast Angst davor dem Zufall eine Chance zu geben. Festhalten schon seit November 2011, das ist nun vorbei.

Es ist ein paar Tage her, da meintest du, du würdest mit deinen Freunden etwas unternehmen. Abgesagt haben sie dir. Unzuverlässig waren sie.

Einen Tag später. Du folgst wieder deiner Routine und gehst in den selben Club, wie so häufig. Du bist mit 3 Freunden anwesend die dein Geheimnis nicht kennen und sie werden es an diesem Abend und nie erfahren. Ich habe extra für dich meine Freunde verlassen und habe an diesem grausamen Sport „Social Zapping“ teilgenommen. Ich habe dich gedrückt und wäre gern einfach in deinen Freundeskreis aufgenommen worden, aber du hast mich nicht beachtet und dumme Sätze in dein Handy getippt. Die letzte Berührung, der letzte Kuss, es ist alles dunkel in mir, ich habe keine Energie mehr dir in irgendeiner Form zu helfen, sonst gehe ich kaputt. Also du betrunken gegangen bist habe ich dich nur noch als schwarzen leblosen Streifen war genommen. Da ist nichts mehr.

Also habe ich beschlossen dich zu löschen, viel mehr noch. Ich räume in meinem Leben radikal auf, so habe ich es Anfang 2012 schon einmal getan und es ist wieder Zeit dafür. Ich habe Freunde gesammelt, die Zahl 70 bei facebook ist erreicht und wir streben unaufhaltsam der 100 entgegen. Darüber hinaus bin ich Foren angemeldet die nur vor Sinnlosigkeit trotzen. Also löschen, radikal und sofort.

Du wirst mich nicht mehr finden und nur noch per Handy erreichen, das wars.
Was ich mit facebook mache weiß ich noch nicht.

Ich weiß ,das eine radikale Lösung keine dauerhafte Lösung ist, aber ich habe gerade Lust meinem Gefühl zu folgen und nicht jede Veranstaltung auf die Minute zu planen…

Erstlingswerk

Ich lasse Revue passieren. Ich muss da noch was niederschreiben. Wie fühlt man sich nach einer Nacht die man durchgefroren und verheult passieren lässt?

Geduld, Selbstbewusstsein und Mut sind die richtigen Zutaten. Ich hatte im Vorfeld genau das durchgespielt, meine eigene Kommunikation überprüft und es einfach gewusst. Und trotzdem in dem Moment wenn es Wirklichkeit wird, ist nicht fassbar. Es gibt einen zweiten Ort in Berlin, den ich markieren muss. In welcher Welt schwebst du eigentlich, wenn du mich siehst? Und warum hattest du diesmal den Mut zu gestehen, wie es wirklich ist.

Ich weiß nun besser Bescheid als je zuvor. In dieser Nacht stand ich dir allein Gegenüber. Ich werde es wieder tun, weil ich der einzige Mensch bin, der dich versteht.

Ein Streifzug

Ein Streifzug durch dieses Jahr.

Ich glaube es ging darum viele Dinge neu zu definieren. Berlin, was ist das? Kann man das irgendwie fassen und begreifen? Nein. Das muss man erleben. Die Zeitrechnung erfolgt hier nicht nur zwischen Sonnenaufgang und Untergang, nein es lebt jede einzelne Sekunde dieser 24h die jeden Tag vergehen.

Die einzige Möglichkeit in diesem Großstadttreiben zu überleben ist mitzumachen. Ich kann wirklich von mir behaupten dies erlebt zu haben. Nur ein Beispiel. Nehme man sich die Uhrzeit 6:30 heraus. Ich erlebte zu diesem Zeitpunkt alles. Ob nach der Disko beim Bäcker mit einem freundlichen Guten Morgen begrüßt zu werden oder bereits sich auf Arbeit einzuloggen, weil man unbedingt früh etwas schaffen will.

Berlin hat wirklich dafür gesorgt mein Herz richtig zum Schlagen zu bringen. Andersherum muss ich mich dann fragen wann es mal nicht so war. Besondere Momente die mich aus dem Takt brachten.

Gleich ganz am Anfang des Jahres, im Januar, in Gedanken noch irgendwo in 2011 hängend überrollt mich plötzlich audiomediale positive Energie. Es passiert irgendwann am 6. Januar nachmittags als ich mein Ohr ganz sachte an ein altes Radio drücke: „Ich, zurück…“
Im März dann endlich Tacheles. Ich weiß noch ganz genau wie ich mit Beutel und La Boom auf dem S Bahnhof herumwirbelte. Auf dem Weg zu einem Menschen der für eine bestimmte Zeit besonderes werden sollte. Ein erster Kuss im Lustgarten, ein letzter Kuss am S Bahnhof. Warum haben wir uns nicht getraut es länger auszuhalten?

So verbringe ich die Tage vor meinem Geburtstag im April doch wieder allein. Vielleicht wirklich die einzigste Zeit dieses Jahr in der es mit wirklich schlecht ging. Zur Aufmunterung ein Geburtstag mit den engsten Freunden, die es auch heute immer noch sind.

Es folgt eine Zeit die so im Flug vergeht das ich keine einzelnen Daten herauspicken kann. Es begab sich irgendwann im Mai das ich plötzlich einen neuen Freundeskreis aufbaute, der viel Energie von mir verlangte. Partynächte, ungewöhnliche Leute und viele Erlebnisse außerhalb des grauen Lebens. Gleichzeitig arbeite ich an einem Projekt, das eine 6 jährige Studientätig abschließen sollte. Der Erfolg sollte sich im Oktober endgültig vollenden.

Für den 17. September muss ich ein Erlebnis als ganz besonders markieren. Wenn man fast 1 Jahr darum kämpft, mehrmals verarscht wird und dann trotzdem vertraut kann das nur etwas mit Liebe zu tun haben. Kurz vor um 5 mitten in der Nacht, ganz allein und ein paar Monate später im Dezember zwischen vielen Menschen. Es soll genauso sein. Wir wissen es voneinander, aber wir leben es nicht aus.

Den Winter habe ich ganz ausgiebig mit einer Lieblingsbeschäftigung verbracht. Das was dazwischen „Sturm“ und „Das Haus (Neubau)“ passiert ist für außenstehende sicherlich rätselhaft. Für mich ist es Ausdruck größer Liebe, die in Überwindung von Ängsten gipfelt.

In diesem Sinne

Boom

Auf ein gutes Neues Jahr

gefangen

Ein einzelner Händedruck und dabei haben wir uns nicht einmal in die Augen geschaut. Das ist also das Ergebnis eines zweiten Treffens. Es ist so konträr zu allem was ich bisher erlebt habe das ich immer noch nicht einordnen kann wo ich gerade stehe. Da habe ich sogar das Gefühl versagt die Neuropsychologie. Wir wissen wie wir es ausdrücken das wir uns lieben, aber wir wissen nicht wie wir damit umgehen soll. Also verschweigen wir das Problem einfach. Aber was tun wenn wir doch plötzlich einen Raum teilen. Das sich Interessen überschneiden ist natürlich und selbst in so einer großen Stadt wie Berlin ist immer Platz für ein Wiedersehen.

Also ist plötzlich alles Realität. Im Nachhinein wird mir bewusst, das nichts zufällig war. Der Ort an dem wir tanzten, die Art wie wir uns kleideten und auch die Personen die um uns rum waren. Alles gewohnt, alles vertraut und eigentlich wäre es dich nur ein kleiner Schritt. Doch wir beide sind gefangen und wissen nicht was passiert wenn wir uns übertreten und kommunizieren müssen. Ich vermisse den Diskoähnlichen Zustand in dem ich mich fallen lassen kann. Ich häre mein Herz nur allzu deutlich schlage, zucke, tanze, transpiriere und entscheide im letzten Moment einen Schritt.

Es bleibt nichts, nur das Gefühl das ich weiter dabei bleibe wie es schon in etlichen Beiträgen zuvor erwähnt habe.

Ein Gedanke

Zum ersten Mal seit langem, das ich darüber hinaus komme mehr als eine Zeile zu schreiben ohne abzubrechen. Lang war ich auf der Suche nach Inspiration und den Worten etwas richtig zu verpacken. Da war es gut, dass ich Berlin und seine alten Muster für einen kurzen Zeitraum verlassen habe.

Ich weiß, dass ich es schon oft genug thematisiert habe, aber noch nie war der Gedanke dafür so klar wie jetzt. Ich habe überhaupt gar kein Problem damit Anschluss zu finden. Kaum war ich in Köln hatte ich 2 Kontakte. Eine Grundlage, die ich für weitere schöne Tage nutzte. An dieser Stelle darf ich gern einen Dank rausschieben. Dass ich hier keine Namen verwende ist bekannt. Also vielen Dank. Grinsebacke.

Das andere Problem ist eindeutig, dass ich nach wie vor allein bin. Verdrängen funktioniert ganz gut, aber es gibt dann immer diese Situationen, wenn man allein im Café sitzt oder schlimmer noch nach Hause zurückkehrt und weiß das niemand am Hauptbahnhof.
Um es etwas konkreter zu formulieren. Ich habe mittlerweile gelernt wie du funktioniert. Nachts wenn alles schläft bist du wach und in Aufruhr. Ich würde gern mit dir sein.

Hast du mich lieb?
Ich blies dir arge Wolken von der Stirn und tat ihr blau
Was tust du mir in meiner Todesstunde?

Liebeskreisel

Die schönsten Momente im Leben nimmt man real kaum bewusst wahr, aber sie prägen, im Besten Fall ein Leben lang.
Es ging in so vielen Beiträgen genau darum, dann scheue ich mich jetzt auch nicht davor es auf den Punkt zu bringen.
Die größten Ängste überwunden, alle Zweifel beiseite geräumt und ein spontaner Moment. Es ist Nacht, vielleicht genau eine Uhrzeit wo nur noch wenige auf den Beinen sind, aber genau jetzt beschließen 2 Menschen den großen Schritt zu wagen. Von ganz allein zu Zweisamkeit in wenigen Sekunden kann das wirklich funktionieren? Auf die Antwort warte ich bis heute noch.
Vergessen werde ich nie, weitermachen muss ich trotzdem.
Es ereignet sich eine gewisse Zeit später. An einem unbekannten Ort, äußerlich betrachtet brach liegend, innerlich gut ausgestattet für Musik. Und Musik ist das Motto dieses Abends. Es beginnt ganz schüchtern, mit mitklatschen etwas Fußwippen, doch schon Minuten später springen alle quer durch den Raum. Das meist gewünschteste Lied erklingt und es bildet sich ein kleiner Kreisel, diesmal zu 4.
Ein Liebeskreisel

Ein Kuss

Wenn du im Leben nur einen Menschen küssen könntest wer wäre es?

Mein Freund.

Aber was ist wenn man diesen nicht besitzt. Eltern hat man lieb, okay, aber richtig küssen bis man außer Atem ist und einem die Lippen wehtun, das nur mit meinem Freund.
Ich warte auf genau diesen Menschen. Zwischendurch treffe ich mich anderen, okay ich gebe zu ab und zu küsse ich auch, nur um zu wissen wie es sich anfühlt, aber dieser eine Kuss, dieser eine Mensch, darauf warte ich noch.

Ich weiß nicht welchen Tag, ob Sommer, Winter, Frühjahr oder Herbst, ob morgens oder abends, aber irgendwann werde ich in der S Bahn sitzen oder stehen und zum Ziel fahren.
Vor langer Zeit bin ich im Traum die Strecke fahren, im Blog hatte ich es schon thematisiert und ich bin mir sehr sicher, dass wir auf einem guten Weg sind.

Ein Versprechen

Ein Moment der Spießigkeit und da waren sie die falschen Gedanken. Ich soll mir 2 oder 3 Städte in Deutschland suchen, die mir Gefallen und mich da gezielt bewerben. Moment gefallen schon, aber besser als in Berlin. Niemals.

„Nein nie zurück, nie nie nie…“

Ich habe gelernt hier zu leben und ich habe gelernt zu warten.
Ich habe jetzt ein Versprechen, dass irgendwann einmal für mich alles getan werden wird, damit ich glücklich bin. Eine gewaltige Aufgabe, los nimm sie an, du wirst nicht glauben wie unglaublich gut dir das tun wird.

Ich habe noch kein Versprechen für eine weitere Beschäftigung hier, aber ich weiß warten heißt auch hier die Devise. Ich werde meinen Platz und meine Nische finden.

Herz zerreißend

Ich schreibe diesen Eintrag, weil ich weiß, dass sein Inhalt irgendwann einmal wichtig werden wird.
Ich möchte jemandem zum Geburtstag gratulieren. Er gehört nicht zu meiner Familie, nicht zu meinem Verwandtenkreis und auch nicht zu meinen Freunden. Ich kenne Ihn nur virtuell und trotzdem ist er ein wichtiger Teil in meinem Leben momentan.
Was ist das zwischen uns?
Alles begann im November. Ein Blick, ein Bild und in diesem Moment ist irgendwas passiert. Bis heute weiß ich nicht genau was mich an deinem Gesicht fasziniert, aber irgendetwas hast du, etwas das ich mir nicht erklären kann, kurzum etwas Besonderes.
Wir schrieben, ein paar Worte und ich spürte von Anfang an eine Verbundenheit. Du auf der Schüchternen Seite, ich kommunikativer, aber es passte genau so.
Wir überwanden ein erstes Tabu und telefonierten im Januar. Du magst das nicht, sagtest du am Anfang und trotzdem sprachen wir fast 90 min lang, mitten in der Nacht um 12. Deine weiche Stimme, etwas schüchtern trotzdem direkt mit der gewissen Portion Humor und Aussagen die genau zu dir passten.
Wir wollten das größte Tabu überwinden und uns treffen. Doch du sagtest mir ab und ich weinte einen Nachmittag lang. Ich verzieh dir, weil du weiter kommuniziertest. Die Texte wurden länger die Aussagen direkter, es spitze sich auf eine Brief zu, eine Zeile zitierte ich bereits in einem Eintrag, weil ich sie faszinierend fand. Ich kenne deine größte Angst und auch noch mehr von dir.
Wir wollten es erneut probieren mit einem Treffen doch du sagtest mir wieder ab, auf eine Art und Weise wie ich es noch nie erlebt habe. Ich war wütend, sauer und traurig. Wir stritten und wollten nichts mehr von einander hören.
Doch was passierte dann? Du warst jeden Tag auf meinem Profil und verfolgtest mich wie ein Schatten. Plötzlich kam wieder eine Anfrage von dir und ich gab dir erneut eine Chance. Ich war klar und direkt und sagte nicht viel. Du warst ähnlich in deiner Kommunikation.
Du wolltest einen Text schreiben für mich, einen langen. Du meintest er sei fertig ,du müsstest ihn nur noch absenden. Das war das letzte was ich von dir gehört habe.
Ich weiß nicht warum, aber irgendwo her wusste ich, dass heute dein Geburtstag ist. Jeden Tag schaute ich und heute war es soweit und der Zähler sprang um. Also beschloss ich dir eine SMS zu schreiben, sogar einmal dich anzurufen, aber du hast nicht reagiert, wie so oft.
Ich weiß nicht was du heute gemacht hast. Ich weiß nicht ob du einen schönen Tag hattest, mit deiner Familie oder Freunden gefeiert hast. Ich weiß so wenig über dich.
Das einzige was ich weiß ist, dass du heute an mich gedacht hast und ich an dich.
Deswegen wünsche ich dir von ganzem Herzen
Alles Gute zum Geburtstag.

Fragen

Wie ist es zu Hause gewesen?
Schön. Wie Urlaub. Ein Ort wo die Zeit anscheinend nicht vergeht, nichts passiert. Ein Ort wo man in Fragen lebt.
Warum ich so dünn geworden bin?
Eigentlich habe ich kein Kilogramm abgenommen. Nur meine Hosen und Shirts trage ich etwas enger, das scheint die Optik zu verändern.
Wie es mit dem Diplom aussieht?
Ganz klar, die Sache muss bis August abgeschlossen?

Kurzes schweigen.

Eine Freundin? Nein. Gibt es da in Berlin nicht genug? Schweigen. Ich weiß es nicht.

Kurzes schweigen.

Wie es in der Zukunft weitergeht?
Ich will in Berlin bleiben. Achso, das heißt du kommst gar nicht mehr zurück? Nein. Höchtens an Geburtstagen am Wochenende.

Langes Schweigen.

Die Reise nach Hause war auch ein Fluchtversuch. Aber es scheint weiterhin ein Schatten mich zu begleiten, ich kenne ihn, auch wenn er Anonym bleiben will.

Verschwommen

Erholung. Jeden Abend das gleiche Spiel, irgendwann sinke ich in den Schlaf und in der Nacht bricht die Wahrheit über mich herein.
Eigentlich sollte ich ja vergessen, würde vielleicht auch ganz gern, aber irgendwie kann ich nicht.
So beginnen viele Träume recht verschwommen. Irgendwo in der Stadt unterwegs, kann ich die Orte meist nicht zuordnen. Diesmal war es recht kühl und auch eher dunkel. Mehr im Wald und am Stadtrand begann diesmal die Reise. Und schon da war klar das jemand in meiner Nähe ist. Die selben markanten Dinge wie ich sie schon einmal beschrieben habe.

Ende wieder einmal an einem S Bahn Gleis. Viel heller und warm fixiere ich meinen Blick, drehe eine Runde und steige in den selben Wagen. Es bleibt das wir uns beobachten und kein Wort fällt.

Still go on

Monster mit den braunen Haaren

Vor ein paar Monaten hatte ich einen Traum. Ich war in der S Bahn unterwegs und es fühlte sich warm an, genau so wie letztes Wochenende.
Eine Fahrt wie immer. Einfahrt in einen Bahnhof, ein Blick nach draußen und die Tür öffnet sich.

Plötzlich für einen Moment sehe ich einen Junge, kurze Hose, ein T-Shirt, eine Tasche quer über den Bauch und braune Haare. Ich schrecke hoch, fast gegen die Dachschräge und muss feststellen, dass ich wirklich geträumt habe.
Jetzt ein paar Monate später betrachtet erinnert mich die Szene sehr stark an den Film „Wo die wilden Kerle wohnen“. Warum weiß ich nicht. Irgendjemand ist der wilder Kerl in diesem Traum.

Genauer betrachtet stand die S Bahn für Monate still, die Tür offen und keiner bewegte sich einen Schritt. Nur ein Fremder, der Zettel zwischen uns austauscht mit langen Sätzen.
Irgendwann werden die Sätze kürzer.

Und jetzt ist der Moment gekommen wo die S Bahn weiter fährt und die Tür sich schließt. Sollte es die Ringbahn sein werde ich an der Station wieder vorbeikommen und schauen.

Der Junge wird als Erinnerung noch sehr lang da stehen.

Oster Spaziergang

Vor einer Woche.

„Weine nicht“
„Mache ich nicht“ – „Nicht heftig“ Aber ich tue es.

Plötzlich dunkel, das Licht ausgelöscht, einsam, ein paar Tage lang.
Mechanisch das Denken und handeln, nichts das mich antreibt oder erfreut.
Um mich herum erblüt es, im nächsten Moment fällt vom Schnee vom Himmel.

Immer wieder.

Eine Woche später.

Im Thale grünet Hoffnungs-Glück

Ich bin unter Menschen. Fremd ist mir alles, aber ich bin mittendrin und merke wie wichtig es ist.
Exil ist keine Lösung. Ich mag es genau so jeden Tag erleben.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn