2014

2014. Überschrift richtig geschrieben, aber das war ja auch nicht so schwer.

Ein Jahr vom suchen, finden und wieder suchen. Geprägt von ständigem Drang und großer Selbstzufriedenheit.

Ich weiß nicht ob ich es sanft oder hart schreiben soll, aber vor genau einem Jahr hatte ich mich quasi rar gemacht.

Gayindieheart in der Krise nach einer Trennung im Dezember 2013, sozial stark isoliert und nicht fähig zu schreiben.

Silvester war also scheiße. Gefeiert habe ich quasi allein, nur zusammen mit einer Person in die ich Hoffnungen setzte, die mich blendeten.

Die Frage wie ich mich rausgekämpft habe beschäftigt mich gerade am meisten. Der erste Antrieb im Januar war meine neue Arbeit, eine reguläre Struktur und Beschäftigung.  Am Anfang noch das große Glück sollte sich schnell tiefe Leere in mir breit machen. Es ist schon komisch, da hat man eine Arbeit und kommuniziert so gut wie nicht mit den Kollegen, da man den ganzen Tag in einem Raum verbringt der sich Labor nennt aber mehr einer großen Abstellkammer ähnelt.

Großer Druck und Drang in mir. Am Anfang war da viel Szene. Altbekannte Orte wieder entdecken, neues probieren und sich leider Unzuverlässigkeit gegenüber stellen und sich auch ein wenig ausnutzen lassen. Der Drang war auch die wenigen Freunde einzubinden und Berlin neu zu entdecken. Mit einem zitty Jahrbuch in der Hand ging es schlechten Burger essen und immer wieder an verschieden Orte in der Stadt. Erfahrungen sind das, die ich gern sammel, aber sich auf das besinnen was mal war konnte ich in dieser Zeit nicht.

Viel gegeben habe ich in dieser Zeit, immer auf der Suche nach Kontakt. Bekommen habe ich wenig Rückhalt. Der Verein und das regelmäßige Schwimmtraining stabilisierten mich, genau an dem Tag als eine Anzeige wegen Stalkings mich erreichte oder ich erfahren habe das aus meiner Anzeige wegen Körperverletzung nichts wird. Der Februar fühlt sich trotzdem leer an.

Trotzdem bin ich stark geblieben und habe regelmäßig mein Leben geteilt und der Frühling brachte Aufschwung.  In mir war Energie die ich an den Wochenenden ganz stark im Club auslebte. Connection, Schwuz, Konzert von Frida Gold das ließt sich erstmals recht fulminant, da war sogar der Zwerg noch mit dabei. Kurzer Ausflug wegen der Arbeit nach Brüssel, ein seltener Moment in dem ich mich gebraucht und wert geschätzt fühlte. Und irgendwie hat es in mir geblüht, denn da kam ja schon der April.

Da lese ich schon wieder etwas von einem Konzertbesuch. Das war bei Glasperlenspiel, wo ich 2 Tickets gekauft hatte und mir wieder mal kurzfristig abgesagt hatte. Glücklicherweise konnte ich in den Unweiten meines Freundeskreises dann noch jemand ausfindig machen der die Freude mit mir teilte.

Ungekürzt kann ich meine Liebe vom 4. April teilen.

„Als Gott mich schuf, sagte er du bist mein schönstes Stück“ Das ist Liebe, Liebe zu einer Band. 5:15 Uhr auf dem Balkon der neuen Single lauschend, dabei tanzen und großartig verzaubert sein. Tausend und einen Dank für diesen Moment. Meine Queens MIA.

Wahnsinnig schnell ging es um diese Zeit voran. Da war ich offen für viele neue Idee, betrachtete zum ersten mal bewusst Kunst und verkrachte mich mit dem Zwerg der für eine lange Story in diesem Jahr sorgen sollte.

Ganz schnell geht es zum Geburtstag über wo ich mich ganz los löste von allen Freunden und bei meinem Ausflug ins Casino kräftig abräumte. Das ich den Abend dann trotzdem noch mit jemand verbrachte ist ein sehr wichtiger Satz, denn Anfang April sollten sich Freundschaften festigen und vieles von selbst laufen.

Tanzen und Party waren zu diesem Zeitpunkt immer noch wichtige Beschäftigungen. Gerade der harte Abriss Abend bei den Ostblockschlampen wird ewig bleiben, schon einen Tag säter mit 2 Freunden durch die Kunstszene in Schöneberg laufen und die ersten wichtigen Chats. Ja ich kann es wiederholen, da blühte und entstand was.

Denn im Mai sollte ich erstmalig über eine schwere Zeit reden, die von der ich fassungslos über mich ein großes ENTSCHULDIGUNG schreiben muss, Ihr wisst schon, die Sache vom spießigen Sachsen, den Getränken, der Anzeige und die harte Verbannung aller Freunde Mitte 2013.

Und so entschieden wir uns für Aussprache und das ich mich erstmal beteilige beim Umzug zu helfen und ein paar Leuten Hallo zu sagen. Ziemlich schüchtern schlich ich da an und war trotzdem wieder schnell beliebt. Irgendwas sozial nettes habe ich dann doch in mir, man muss es mir nur regelmäßig an meiner schwachen Stelle an der rechten Bauchseite rausmobben, weißt du!

Ganz automatisch gleiten wir so durch den Mai  in den Juni. Anfang Juni war auch der erste Berührungspunkt für einen Mensch den ich 2 Monate später meinen Freund nennen würde. Ich habe mich nicht aufgezwungen, einfach nur meine Telefonnummer weitergegeben und ihm ganz allein die Entscheidung überlassen was er damit macht. Er hat die Nummer nicht nur eingesteckt, sondern auch eingespeichert und mir geschrieben und so sollte der Sommer spannend werden.

Ich habe mich immer mehr integriert und vieles erlebt. So viel Energie hatte ich wohl ewig nicht mehr in mit. Der erste Sommer in der eigenen Wohnung, die Stadt die mich ständig antreibt und ganz große Pläne in der Hand. Vom Zwerg ließ ich mich dann auch nicht abhalten, auch wenn mir angedroht wurde das ich alle meine Freunde verlieren würde, meine berufliche Existenz und mein Lebensqualitätsstandard sinken würde, irgendwie am Ende vom Lied meine Lieblingswortkombination dieses Jahr.

Und so machte ich in der WM Zeit im Sommer richtig Dampf. Ausflüge mit alten Freunden nach Brandenburg und zahlreiche Berlinexkursionen standen an. Zeitweise sollte ich für viele Tage am Stück fast nur noch die Nacht in meiner Wohnung verbringen. Schnell noch den WM Sieg gefeiert und dann ging es los in das größte Abenteuer des Jahres.

Ohne Vorahnung und Sprachkenntnisse reiste ich nach Tokio. Hierzu sei die eigene Tokio Abteilung zu empfehlen, es waren zu viele Eindrücke in 10 Tagen um es für den Jahresrückblick nochmal zu verdichten.

Auch Tokio konnte mir keine Energie rauben. Nach 20h Rückreisezeit und 9h Schlaf trat ich wieder pflichtgemäß meinen sinnlosen Labordienst an und die Wut in mir auszubrechen sollte auch im August nicht abklingen. Immer tiefer in den Clubdschungel hinein, zum tanzen sogar nach Brandenburg mit dem Auto.

Ein Zufall und eine gepflegte heterosexuelle Veranstaltung, sollten mich endgültig mit meinem Freund zusammen bringen. Doch was ich gleich äußerte waren meine Prioritäten, das Freunde und Hobbys wichtig sind, aber ich immer für ihn da bin, wenn er es braucht.

Der August brachte Pärchensonntage und verstärkten Einfluss von Hetero Freunden. An gemeinsamen Wochenenden fanden wir immer einen Kompromiss, es ist auch hier zu viel alles zu schreiben, ich habe einfach geliebt und gelebt, das irgendwann mal ein Freund zu mir sagt das meine Beziehung der perfekte Kompromiss ist, ohne alte Freunde zu verlieren ehrt mich sehr.

Eine verdammt lustige Zeit in der die Angebote nur so reinflatterten. Ich lief als Model im Schwuz und fand eine Perfektion meines Lebens in Indiaca. So füllte sich die Woche um 3 Sporttermine und einen gemeinsamen Tag mit meinem Freund. Wochenenden sowieso ausgebucht. Vollkommene reale Existenz und alles lief, wunderbar.

Viel gemeinsame Zeit, 2 intensive Monate aber Ende Oktober sollte die Stimmung kippen. Mit 19 Jahren noch nicht bereit für eine Beziehung, ein kurzer nicht nennenswerter Urlaub mit meinen Eltern in Teneriffa und dann die endgültige Trennung vom Freund und der Arbeit. Was für ein Doppelschlag, Angezählt wie beim Boxen, es half heftige Integrierung und der offene Umgang mit Freunden. Wie viele mir so eng stehen und Mut zu sprechen, das hat für Freudentränen gesorgt. Der verdiente Lohn für ein 3/4 Jahr intensive Arbeit an meinen sozialen Kompetenzen, die ich nie verlieren darf. Die Homsünde darf sich nicht zu intensiv in mir ausbreiten. Ein bisschen Sport im Verein, mal Club, mal ein Date und allerhöchstens einen Schwanz im Arsch oder auch mal den eigenen wo reinstecken, das muss reichen.

Ich bin ganz gut durch die dunkle Jahreszeit gekommen, habe Nächte mit Party verbracht und viele Freunde aus 2013 reaktiviert. Ganz nebenbei habe ich eine neuer Arbeit ab 1.2.2015, das lest ihr dann auch bald.  Wer mir nicht verziehen kann, dem sei es erlaubt. Darüber hinaus bin ich schwul integriert und habe keine Angst irgendwo hinzugehen.

Voller Vorfreude sind auch schon Pläne für 2015 geschmiedet. Ich bin selbst genau so gespannt wie ihr, das glaubt ihr gar nicht!

Die Weihnachtsgeschichte

Es ist der 24.11 und es ist so als hätte jemand ganz plötzlich auf einen Knopf gedrückt und mit eingepflanzt das nun die Weihnachtszeit beginnt. Okay es gab da noch eine kleine Sache zu erledigen die schon seit 2 Wochen negative Stimmung auslöst.

Also stand um dekorieren auf dem Plan. Bilder und anderes weg, dafür Weihnachten hin. Und weil ich einmal dabei bin gibt es jetzt „Die Weihnachtsgeschichte“ Schon mal formuliert vor ein paar Jahren, vorgetragen bei einer legendären Busfahrt und jetzt im Blog, weil es jede Jahr das gleiche ist und das ist ja auch irgendwie beruhigend so.

Alles beginnt quasi irgendwann zwischen dem 21. Und 23. Dezember. Da werden Einkaufslisten abgearbeitet, weil man sich ja 3 Festtage mit Nahrungsmitteln versorgen muss. Spätestens am 23.12 sollte dann alles eingekauft sein, weit gefehlt wenn man meint. Zunächst einmal landet am 23.12 ein Bio Suppenhuhn mit Wurzelgemüse in einem großen Topf und darf artig ein paar Stunden köcheln, bevor es abgeputzt wird.

24.12 der Weihnachtstag beginnt mit frischen Brötchen und einer Parade von frischen Wurstwaren. Danach passiert das was passieren muss. Urplötzlich stellt sich heraus, dass von der Einkaufsliste noch eine entscheidende Komponente fehlt. Mutti also auf in die Stadt und Vati verschwindet auch plötzlich, um wohl noch eine entscheidende Komponente für das Weihnachtsgeschenk zu besorgen. Gern lagern auch schon mal geheime Amazon Pakete irgendwo im Haus.

Mittagszeit. Zu der Hühnersuppe werden Nudeln und Suppengemüse gereicht. Es wird fleißig abgeschmeckt und dann schnell heimlich mit etwas künstlicher Brühe nachgeholfen. Schade um das Bio Huhn das man extra für das Weihnachtsfest gekauft hat, das es nun seine Brühe mit dem Industriepulver teilen muss.

Zum Kaffee fliegen dann Oma und Opa ein, natürlich mit Körbeweise Geschenken und Zutaten für das Abendessen. Aber erstmal Kaffee trinken. Stollen kommt auf den Tisch. Zur Sicherheit von 2 verschiedenen Bäckern. Nun werden Feuchtegehalt und Rosinenanteil ausgiebig diskutiert. Dazu noch die alljährliche Preisentwicklung. Was eigentlich reichen würde, wird noch ergänzt von einer ganzen Parade anderen Naschereien.

Abendessenzeit. Jetzt wird quasi der Höhepunkt erreicht. Klassischerweise würden Kartoffelsalat und Wiener ausreichen. Dazu werden aber verschiedenen Salate, Wurst, Brot und ganz wichtig Aal aufgetischt. Warum Aal weiß ich bis heute nicht so genau, aber jedenfalls wird dieser vorher geräucherter Fisch lauwarm gegessen und auf den Kamin gelegt, merken!
Zunächst einmal geht es los mit Kartoffelsalat und Wiener, die verschiedenen Fleischereien werden ab diskutiert und die Netto Wiener in höchsten Tönen gelobt. Dazu der Kartoffelsalat oh welch eine Pracht. Man widmet sich den Salaten und der Brot und Wurst, kleine Portionen Gang für Gang.
Was gemerkt, ja genau der Fisch, der liegt auf dem Kamin und da lag er schon 2 oder 3-mal auch nach dem Abendessen. Überflüssig diese Speise an einem Weihnachtstag.

Auf zur Geschenkestunde. Es ist ja so, dass wir vorher sagen, dieses Jahr schenken wir uns nichts. Cleverer Ansatz, aber warum dann die Körbe voller Geschenke. Und so wird dann fleißig ausgetauscht, Süßigkeiten die zuvor im Angebot waren, Kleinigkeiten vom Weihnachtsmarkt, so eine richtige Überraschung in den letzten Jahren gab es selten.

2. Weihnachtstag

Zu den Brötchen vom Vortag gesellen sich noch Stollen und Reste, das erste Mal. Es wird ein Vormittag vertrödelt und es geht weiter zur Weihnachtsgans bei Oma und Opa. Wir hatten da schon tolle Momente, von den 2 Soßen einmal mild und einmal scharf, über ein fremdartiges Gewürz bis hin zu einem einfach tollen Weihnachtsessen. Nachtisch selbstverständlich, gern eine Angebotspackung Eis der letzten Wochen.
Mittagsschlaf und relativ schneller Übergang zum Kaffeetrinken zu Hause dann wieder. Wieder Stollen, wieder süßes, wieder zu viel.

Keine Freiheit auch beim 2. Abendessen. Gern die Suppe vom Vortag, Salat und alles wie beschrieben.
Ich lass das an dieser Stelle mal so, werden in einem Monat abhacken was davon eintritt und nicht.
Bis dahin eine schöne Weihnachtszeit.

Eine Revue

Eine Revue vereinigt Musik-, Tanz- und Wortbeiträge zu einer Gesamtdarbietung; es fehlt jedoch im Gegensatz zu diesen ein durchgehender Handlungsstrang. Vielmehr dient ein allgemeines Thema – auch ein aktuelles oder historisches Ereignis – als Motto zu einer lockeren Aneinanderreihung von Einzeldarbietungen.

So ist das dann wenn ich einen Blog schreibe. Trennung ist noch immer das aktuelle Thema. Es vermischt sich mit Freiheit, das wird mir immer bewusster. Im Prinzip steht alles offen auf einmal. Da eine neue Arbeit gefunden werden will zieht das Konsequenzen nach sich die ich noch nicht abzuschätzen mag. Aber es geht ja auch nicht um Zukunftsdeutung.
Das mit der Trennung und Freiheit habe ich recht entspannt aufgefasst, fast so als wusste ich das es irgendwie so kommen würde. Herbstmonate sind immer negativ belastet, irgendwie. Schön ist das ich nicht total meinen Rhythmus verloren habe. Okay ein paar Dinge sind im Wandel, tagsüber gönne ich mir jetzt öfters mal Freizeit die dann einfach so an mir vorbeizieht. Früher war ich oft stark strukturiert, hatte für viele Dinge ein Zeitmuster im Kopf und habe Tätigkeit an Tätigkeit an einander gereiht. Man könnte auch sagen Hobby an Hobby an einander gereiht. Dabei waren manche Dinge gar kein Hobby. Lesen ist nicht natürlichen Hobby Ursprungs bei Mir. Playstation spielen das war mal früher. Viel eher schon Sport und ganz wichtig soziale Kontakte, raus einfach raus bitte.

Gut ein bisschen Depression war da auch. Besonders am Wochenende wenn der gewohnte Rhythmus fehlt und ich auf den Clubmodus umschalte. Da geht es halt erst gegen 23 Uhr raus aus der Wohnung und zurück ist man gegen 5. Dann wird geschlafen bis 12 oder 13 Uhr und dann zieht sich der Tag. Heute haben mich negative Gedanken getrübt weil ich die vergangene Zeit Revue passieren lassen habe. Da floss ein Tränchen und dann habe ich es geschafft meine Wohnung aufzuräumen. Aufzuräumen.

Morgen wird auf Weihnachten umgestellt. Die Bilder die unsere Beziehung begleitet haben, auch wenn es nur kurz war, werden dann verschwinden und etwas Weihnachtsromantik wird einziehen. Besuch hier ist übrigens immer nett, auch wenn ich vielleicht nicht so zentral wohne, an die S Bahn angebunden bin ich äußerst gut und nach 10 min Fußweg ist man auch schon da.

Trennung

Trennung ist gerade ein sehr wichtiges Wort für mich. Trennung ist schmerzhaft und bedeutet Freiheit. Noch sind die Eindrücke zu frisch und trotzdem wage ich mich an diesen Text.

Ich hatte es schon kurz angedeutet, aber kann es jetzt auch nochmal offiziell schreiben. Die Phase der Beziehung ist beendet, also ich bin getrennt. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht, auch wenn es harmonisch war. Ob er sich nun von mir getrennt hat, oder ich von Ihm spielt keine Rolle. Mann und Mann möchten nicht mehr, der eine zu jung, der andere eingebunden in ein ekliges System von Arbeit.

Wo wir schon bei Trennung sind. Ich hatte es nie ehrlich genug in den Blog schreiben können, aber ich war mit meiner Arbeit einfach nicht zufrieden und es passte nicht zu mir und ich hatte nie die Eier in der Hose mal richtig was zu bewegen. Einfach gefangen in einem System von Lethargie, zwischen Dreck und Staub der Maschinen der 80er Jahre ist kein Platz für jemanden der frisch von der Uni kommt.

Und so war der Urlaub auch nur ein Lückenfüller, während die Firma schon fleißig meinen Abgang vorbereitete. Einen Tag war ich zurück, kaum was gemacht an meinem Arbeitsplatz und eine Ausschreibung für meinen eigenen Arbeitsplatz schon fertig. Anonym und heimlich wollte man das machen, aber ich habe ein wachsames Auge und einmal die Eier in der Hose mit offenen Karten zu sprechen. Warum die Ausschreibung hinter meinem Rücken? Warum keine Unterstützung mehr für mich. Und da fühlte man sich auf den Schlips getreten von jemand der neu ist vorgeführt zu bekommen was geplant ist. Zack wandert die Kündigung über den Tisch und bin frei.

Eine neue Freiheit mit der ich lernen muss zu leben. Zum Glück kann ich innerhalb von 1h mit der Antwort von 3 Freunden rechnen. Es reicht einfach das zu sagen. Dankeschön.

Innen & Außen

Manchmal ist es so, das eine Überschrift existiert und ich keinen passenden Gefühlszustand dazu finde. Und manchmal gibt es schon einen Gefühlszustand aber ich suche nach der passenden Überschrift.
Diesmal ist quasi beides perfekt vorhanden, aber trotzdem fällt es mir unheimlich schwer diesen Text zu schreiben.
Innen
Innen ist aus dem harmonischen Wir nun doch wieder ein einzelnes Ich geworden. Stark und gereift wie selten zuvor, sofort wieder in der Lage mit anderen Ich´s zu kommunizieren und sich nicht in Selbsttrauer zu verlieren. Natürlich hat es eine Lücke in mein Herz gerissen die sich dieses Jahr langsam schließen wird und ich bin auch nicht sofort bereit für etwas neues, das sollte jeder da draußen verstehen und ich selbst am meisten. Außerdem gibt es da Innen noch ein anders schlafwandlerisches Problem, welches ich dieses Jahr anpacken werde.
Außen
Außen ist das was man sieht. Gerade ist es etwas recht gefasstes aber auch Stilles. Ein Gezeichnetes Gesicht, nicht mehr so stark verpickelt wie einst aber trotzdem tue ich auch da etwas für. Es ist gerade auch nicht die Mega Verrücktheit mir anzusehen, aber trotzdem ist lachen und glücklich sein, allgemein Energie die ich nach außen transportiere ein ganz wichtiges Element

Es ist nun Zeit zum Schlafen gehen, die schönen Dinge hinter sich zu lassen und ab nächste Woche wieder für viel Neues und altes bereit zu sein.

Es wäre so schön, wenn es regnet

Oder anders gesagt, ich will jetzt Herbst. Unwirklich warm, das passt nicht zu den schon längst vollzogenen Aktivitäten. Im Schein des Kerzenlichtes schreibe ich diesen Eintrag, An einem Sonntag Abend, der seit über 3 Stunden Dunkelheit in sich trägt und trotzdem nach außen noch eine glühende Mittelmeerwärme abgibt.

Dabei habe ich schon längst umgestellt. Jedes Jahr die selbe Prozedur, diesmal sehr selbstständig ausgeübt. Das Auto rollt auf Winterpneus, die Schale in den Schubkästen warten darauf mich zu wärmen und das Zimmer reicht schon längst nach Herbst.

Ich habe nur einmal noch Bedürfnis zu fliehen, in wenigen Wochen in die Sommersonne, danach darf es gern kalt werden. Ich freue mich auf gemütliche Kuschelstunden, Filme, Spieleabende und die detektivische Arbeit wie ich mein Leben noch weiter optimieren kann.

Gleich hülle ich mich in neue Handtücher oder putze Gemüse mit neuen Messern.  Gewürze bevölkern mein Regal und Kochkunst hat hie rauch eingezogen.

Minimale Veränderung, immer der Weg zur Perfektion.

Früher waren wir härter

Pärchensonntag. Klappe die 2. Sozusagen.

Diesmal in andere Kombination, aber andere Vorzeichen heißen nicht das es auch anders läuft. Es ist so, das wir gern zurückblicken auf Zeiten, wo wir Sonntags um 2 gerade mal erwachten von der 3. Oder 4. Clubnacht der Woche. Trotz Gehirnerschütterung in den Club, Nachschicht von 24 bis 3 Uhr, wobei 3 Uhr noch kurz war.

Jetzt stanzen wir aber nicht mehr nachts die Beine im Club wund sondern fahren wir lieber mal aufs Land. Wir tun das was wir früher spießig fanden und schauen uns nun die an die wir spießig finden und werden es selber in ein paar Jahren sein. Wir schauen uns ältere Leute an und fragen uns was wir in 10 Jahren tragen werden.

Trotzdem kommen wir uns jung vor und wollen uns das selber beweisen. Also ab auf die Kinderrutsche und in den Streichelzoo. Noch eine Runde durch das Maislabyrinth das Quiz für Experten ausgefüllt und dann zurück in die Stadt.

Gereift sind wir, Abstand brauchen wir mal, aber so ein muffig süßer Geruch vom Club wollen wir so schnell nicht vermissen.

Wunderschön

Ein Montag wie er lang nicht war. Ein Montag an dem weder etwas speziell negatives oder speziell positiv passiert und doch ein Montag der sich einreiht in die Kategorie „Wunderschön“

Warum das so ist hat der intelligente Leser längst erkannt. Gut das ich nur intelligente Leser habe. Dieser Blog steckt voller wunderschöner Wortschöpfung, entsprungen aus dem Kopf, der so bezeichne ich das selbst eine eher kurze Aufmerksamkeitsspanne besitzt.

Aller 3 Minuten sich drehen und schütteln, tanzen, springen schreien, alles das machen wenn man unbeobachtet ist, zu zweit!

An dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf mein Wochenende. Gut unser würde jetzt hier auch passen, aber egal.

Schreiben möchte ich nur die besonderen Dinge, eben die außergewöhnlich spannend waren.

Wie wäre es mit „Gay Baby“ im Botanischen Garten zu Berlin.  Diese Pelargonie mit den efeuartigen kleinen Blättern zeichnet sich durch einen ausgesprochen flachen und gedrungenen Wuchs aus. Ihr Laub verströmt bei Berührung ein herbes, frisches, an kühlen Wald nach einem Sommerregen erinnerndes Aroma. Das klingt wunderschön romantisch und gilt für mich als Erlebnis. Einfach mal rausgehen, die Zeit fließen lassen und Natur erleben so sollte es doch sein.

Pläne für die Zukunft werden natürlich auch geschmiedet. Ich lasse noch etwas frische Luft ins Zimmer.

Aufwärts, Abwärts

Ich war kurz im Flow, dieser geiler Tag wo ich dachte es lohnt sich mal etwas Einsatz zu zeigen. Die Rechnung wäre einfach gewesen. Ich arbeite ein bisschen länger, bekomme das entlohnt oder Zeitlich ausgeglichen. Wie gesagt, wäre, Konjunktiv und so. Denn in eingerosteten Gehirnen spuken andere Leitungen. Überstunden gibt es nicht. Schön so ein inhaltsloser Halbsatz. Also wollen wir es nicht anderes. Wieder ein Stück voneinander entfernt. Freitag werde ich eher gehen, erinnert mich einfach daran. Nix anderes.

Privat alles im Flow.

Ich kleiner Wirbelwind der manchmal zur Unordnung neigt habe am Freitag in 20 min alles in Ordnung gebracht, um meinen Freund bei Kaffee und Kuchen zu begrüßen. So war der Plan, so war das dann auch. Bewerbungen zusammen danach. Auf der Suche nach interessanten Wörter. Wir einigen uns auf „spannend“

Ein Abend im flax. Eigenartige Karaokeversionen die über unsere Lippen gleiten. Ein bisschen Fremdschämen aber das ist zusammen doch egal. Kurzes Tänzchen im Connection, ich war irgendwie 15 min total entspannt am Tanzen, gern auch als lesbischer Ausdruckstanz bezeichnet. Mehr brauchte es nicht.

Samstag ein bisschen Zeit zusammen, dann zur Tante ein wenig die allgemeine Familienpflege betreiben. Allgemeiner Lebensrat bei Kartoffelpfanne und Tomatensalat. Weiter zum Wehrwolfspielen Abend. Mein Freund flüchtet von Spandau zu uns. Alle freuen sich. Ich moderiere auf sächsisch. Wir lachen Tränen. Wunderbar.

Sonntag der erste Pärchensonntag.  Neben dem Festssaal Kreuzberg eine Runde Minigolf auf dem Parkdeck. Unpefekte Schläge, ein wenig Wind im Haar und wunderschöne Fotos. Ein kleines Abendessen bei Pizza und Quiche´. Ein paar Stunden zu Hause. Glücklich, Tränen fließen mehr oder weniger fast.

Es ist soweit

Löschung erfolgreich. Ich will das wirklich. Habe monatelang daran gehangen, zu viel Quatsch getrieben und Zeit verbraucht.

Ich hatte vor langer Zeit, da muss man zurückblicken auf 2012 oder 2013, einmal den Mut in real das zu wagen, was im Chat ein einfaches „Hey“ bei mir lange Zeit war.

Und auch dieses Jahr klappte das immer sehr gut. Egal in welchem Monat, in welcher Situation, unter Menschen war meine Art zu kommunizieren wesentlich erfolgreicher als in einem Chat. Da wo man schoneinmal ungefragt Bilder zugesendet bekommt die kein inhaltliches Niveau haben.

Ich war wohl auch irgendwann einmal im Mai erfolgreich damit einfach jemanden „Hallo“ zusagen, meine Telefonnummer weiterzugeben und dann den Dingen einfach Ihren Lauf zu überlassen.

Wir haben schon August.

Voll Zuversicht leg ich mich in deine Arme
Denn ich weiß bald schon ist das ewige Suchen vorbei
Und mit jedem Schritt nimmst du deinen Lauf warten Möglichkeiten
Tut sich Neues auf
Sei willkommen

Egal

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag schon letzte Woche schreiben – Egal

Eigentlich sollte dieser Eintrag einen anderen Anfang haben – Egal

Wäre Egal ein Rap, ich würde ihn so rappen E-G-AL, und noch einmal. E-GE-AL.

Wäre Egal eine Person, ich würde sie nicht kennen.

Letzen Samstag war mir von dem einen auf den anderen Moment alles egal. Ich hatte mich schon am Tag dafür wieder einmal dafür eingesetzt meine Freunde an einem Ort und Abend zusammen zu trommeln. Es hat nicht ganz so gut geklappt. Vielleicht ist gerade nicht die Zeit dafür. Der Winter friert die Skala an Aktivitäten ein, Krankheiten gehen um, und am Ende bin ich froh wenn sich eine kleine Gruppe bildet.

Aber da war ja noch dieser eine besondere Mensch, dem ich besonders viel Aufmerksamkeit widmen wollte. Der Start war gut. Pünktlich verabredet und ohne Probleme getroffen. Ein ruhiges essen zum Einklang und dann ein Abend mit Freunden. Aber plötzlich war ich egal. Er auf der Balz, ich im Schatten. Das schmeckt mir nicht, da bin ich empfindlich.

Nun ich habe mir überlegt, wenn egal ein Wort ist das uns beschreibt lege ich meine Naivität ab und lasse alle Planungen weg. Wunderbar schon eine Woche später bin ich freier. Ich gehe wohin ich mag, finde neuen Anschluss, halte alten und mag auch die Zeit mit mir ganz allein.

Wunderbar statt egal

Im Stillschweigen

Wir hatten uns noch einmal diese Chance gegeben. Vereinbart waren ein Treffpunkt und eine Uhrzeit. Erschienen bist du nicht. Es war deine und unsere Entscheidung. Es ist das Ende einer Serie, von der es keinen neuen Anfang geben wird.
Reden wollten wir. Einen genauen Ziel oder Plan hatten wir nicht. Es wäre wohl auch nur mehr um Versöhnung gegangen als viel mehr. Wahrscheinlich hätte ich auch meine Glaubwürdigkeit verloren, wäre wirklich etwas Besonderes passiert, so wie damals im April. Wir hatten einen Abend vorher persönlich gesprochen, ein Friedensangebot hatte ich gemacht, mehr will ich nicht.

Deine Sachen stehen adressiert im Flur. Morgen trage ich diese zur Post. Eine Kiste mit Erinnerungen, ich schicke sie zurück. Ich will diese Erinnerungen nicht. Kein Foto, keinen Brief, kein Plüschtier, kein Kissen, keine Ü-Ei Figur, keine CD. Nicht von einem Menschen und das muss ich so offen sagen, der mich Geschlagen hat und nicht in der Lage ist, sich zu entschuldigen.

Für meine Gedankenwelt markiere ich nun auch einen Neuanfang. Ich bin wieder auf der Suche. Ich weiß es fällt mir schwer jemanden das Gefühl zu geben, das er jemand ganz besonderes ist. Eine erste Andeutung fällte ich am Freitag. Ich suche nicht nur nach dem, sondern nach mehr. Jemand der für eine ganz bestimmte Sache brennt, für die er alles geben würde. So wie ein Engel und Küsse wie Sand am Meer. Probieren wir es, geben wir uns Zeit.

Guten Morgen, gute Nacht

As the sun goes down neon is all we have
And it’s calling all the lonely people

Auf Deutsch.
Wenn die Sonne untergeht, ist Neon alles was wir haben.
Und es ruft alle Menschen, die einsam sind

Sundown im GMF.
Sonnenuntergang auf einer Dachterrasse in einem Club, in dem sonntags eine der besten Partys der Stadt untergebracht ist. Sie ist schwul. Macht ausgerechnet das den Unterschied?

Gestern war ich allein, ohne dich und trotzdem traute ich mich. Ich trug dasselbe Oberteil vom Vortag, Neongrün.

Vielleicht mag es Zufall sein, vielleicht Absicht. Ich rufe dich.

Ja, gestern musste ich unbedingt an diesem Ort sein. In meinem Streben nach Perfektion und Einmaligkeit war ich um 21:23 Uhr auf der Dachterrasse, exakt 5 Min. nach Sonnenuntergang. In diesem Moment ging es um nichts, nur um den Moment, den ich mit mir selbst genießen wollte. Da sind alle anderen Gäste um mich herum gesichtslos.
Was mich von anderen Menschen unterscheidet, ist mein Mut. Ich gehe gern allein weg und traue mir zu, den Schritt zu tun und in eine bestimmte Welt einzutauchen. Manchmal finde ich Anschluss, manchmal nicht. Mir fällt es schwer, wenn ich gar niemanden kenne, wenn der Ort an dem ich mich befinde mich abweist und mich nicht inspiriert.

Gestern war perfekt. Ich fand Anschluss in Freunden, die vernünftig sind, ein gepflegtes Gespräch bevorzugen und Zusammenhalt beschwören. Ab und an entfernte ich mich, weil ich wieder allein sein wollte. Mit einem vermissenden Gedanken an dich und meiner Leidenschaft zu beobachten, trieb ich umher. Auf dem Elektrofloor fand ich jene Außergewöhnlichkeit, die mich begeistert: 2 Damen und ein Herr tanzen zuckend umher, in einer Mischung aus Yoga und Tanz verschmelzen sie zu dem Beat. Sie beschließen ihre Schuhe auszuziehen, damit sie sich besser erden können. Es mag witzig aussehen, aber sie gehören an diesen Ort wie jeder andere auch.

Glasperlenspiel

Glasperlenspiel, das sind nicht nur Carolin Niemczyk und Daniel Grunenberg, sondern mitlerweile, neben dem Schlagzeuger, mit Bass und Gitarre auch eine richtige Band.

Deutscher Pop, elektronisch verfeinert und tanzbar aber auch nachdenklich, so präsentierte sich das Duo am Freitag bei Ihrem Abschlusskonzert in Berlin.

„Ich schwör dir, heute sind wir grenzenlos“
Das ist nicht nur der Auftaktsong, sondern auch gleichzeitig Motto des Abends. Zu den bekannten Hits gesellen sich im Laufe des Abends viele tanzbare Stücke aus dem aktuellen Album. Mit Licht und Effekten wird nicht übertrieben, der Fokus liegt ganz auf dem Duo, während Daniel fleißig an der Klaviatur spielt und live remixt, singt Carolin gefühlvoll und kräftig. Schnell gewöhnt man sich an Beat und Tempo und vergisst dabei leicht sich selbst. Der angenehme Schwung des Abends wird zur Mitte kurz gebrochen. Eine längere Ansage fordert zum Innehalten auf. „Wollen wir nicht das gleiche?“ heißt es im folgenden Song und die Romantik bricht den Pop dabei.

Zum Ende drehen beide nochmal gut auf. Aus „Risiko“ wird ein richtiger Song zum mitsingen und tanzen. Die aktuelle Single „Nie vergessen“ und der Klassiker „Echt“ dürfen natürlich nicht fehlen.
Im Zugabteil überraschen beide mit einer „Echt“ Remix Version und lassen den Abend mit „Herzzschlag“ ruhig aber bestimmt ausklingen.

Der tiefere Sinn

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann gibt es bei jeder Veranstaltung die ich besuche einen Sinn und einen tieferen Sinn. Der Sinn ist es Spaß zu haben, der tiefere Sinn ist es auch jemanden kennen zu lernen, besonders auf schwulen Veranstaltungen gehe ich dem nach.

Ich erwarte keine Wunderdinge aber meine Hoffnung ist es das irgendjemand mit seinen Augen kurz an mir hängen bleibt und mich im Idealfall noch anlächelt. Darauf bin ich vorbereitet, fast immer steckt hinter dem was ich anhabe und wie ich mich verhalte ein Sinn. Kein Kleidungsstück trage ich zufällig und mittlerweile verfüge ich über genug Outfits die sich gut zwischen Mainstream und Indie einordnen und manchmal auch einen Hauch sexy sind.
Ich erwarte das auch von meinem gegenüber und die allermeisten folgen dem Trend sich beim Ausgehen auch entsprechend an zu ziehen. Leider sagt das wenig über jemanden aus.

Charakter und Persönlichkeit.

Nach der ersten Kontaktaufnahme mit Blickkontakt oder einem Lächeln beginnt für mich immer ein spannendes Spiel. Ich weiß mittlerweile über mich sehr genau, dass ich nicht schüchtern bin, aber ich kalkuliere das erste Wort erst sehr spät ein. Vorher werde ich dich scannen. Bist du überhaupt schwul? Verhältst du dich so? Bist du allein da oder mit deinen Freunden und wie interagierst du mit denen? Bist du überhaupt auf der Suche nach Kontakt oder ist es dir egal und drehst dich immer weg? Kannst du tanzen? Ganz wichtig rauchst du? Trinkst du und wenn ja was und in welchen Mengen? Möglicherweise werde ich meinen Standort immer mal ändern. Ich werde vor dir, neben dir und hinter dir tanzen. Ich will dich von allen Seiten sehen und schauen ob du darauf reagierst. Ich laufe auch gern mal weg für ein paar Minuten, um zu registrieren ob du mir nach siehst oder nicht. Ich werde dir auch unauffällig folgen und schauen ob du rauchst oder was du machst. Vielleicht sieht man sich an einer anderen Stelle wieder und ja, irgendwann fällt das erste Wort. Wie gesagt ich bin nicht schüchtern und werde dir vielleicht winken und Hallo sagen oder Fragen wie es dir geht und dann wird man schauen wie es sich kommuniziert.

Wie gesagt es geht um Charakter und Persönlichkeit.

Da ist ja noch die Geschichte mit dem Darkroom. Ich war gestern zum ersten mal auf einer Veranstaltung wo so etwas angeboten wurde. Es gehört zu meinen Eigenarten sich in einem Club alles anzusehen, also gestehe ich auch das ich im darkroom war. Ich bin hineingegangen und habe das schummrige gedimmte Licht wahrgenommen, bin vorsichtig umhergelaufen und habe mich kurz gesetzt. Es war beklemmend aber ich habe nix gesehen was mich verstören würde.

Ich habe an dem Abend jemand wieder getroffen mit dem ich schon über ein Forum kenne. Wir haben etwas geredet und getanzt und ich habe dir aus Spaß gesagt, dass es einen darkroom gibt, Du meintest das wäre für dich unter der Gürtellinie. Okay ich habe dir geglaubt aber später am Abend bist du von 2 Typen angemacht wurden und bist darauf eingegangen. Zum Spaß vielleicht okay. Als ihr dann aber später zu dritt in den darkroom gegangen seit und du erst nach 20 Minuten wieder herausgekommen bist, war mir klar das du keinen Charakter und keine Persönlichkeit hast.

Es überrascht mich nicht, damit entsprichst du dem klassischen Durchschnitt des anwesenden Publikums.

Ich werde auch in Zukunft weiter durchhalten und hoffen das ich irgendwann jemanden treffe der meine Ansichten teilt.

Ansonsten bleibt zu sagen das auch der gestrige Abend Spaß gemacht hat und der Sinn erfüllt war, aber eben der tiefer Sinn nicht.