Kreative Krise

Eine Alliteration in der Überschrift, das ist auch schon das kreativste was ich heute zu bieten habe. Es war eine ganz komische Woche und am Ende bin ich weder ich selbst noch verstehe ich warum.

Es läuft und läuft und läuft. Ganz automatisch spule ich mein Programm ab. Das ich nie allein bin ist gut, ich kann jeden Moment der Woche mit einem Hobby oder einem Erlebnis füllen. Das ich trotzdem Angst vor der Zukunft habe ist komisch. Ich wünsche mir mehr feste Bindungen und Rückhalt, egal ob es grau ist oder sie Sonne strahlt.

Eigentlich wollte ich irgendwann mal einen Text über „Glück“ schreiben.

Eigentlich wollte ich irgendwann mal einen Text über „Dating Apps“ schreiben.

Jetzt tue ich beides und meine zu behaupten das eine brauche ich nicht, das andere habe ich schon, was will ich eigentlich noch mehr, wo kommt nur diese komische Unzufriedenheit her?

Ständig irgendwann verbessern müssen, jede Woche neues erleben wollen, aus diesem Antrieb schöpfe ich Kraft und manchmal Verzweiflung. Dann wenn ich allein nach Hause treibe weiß ich irgendwie war ich heute nicht ich selbst oder gerade doch.

Ich bin und plötzlich fällt mir ein

es ist was ganz Besonderes, zu sein

Ich brauche und brauch nirgendwer anders sein

grad das scheint mir was Besonderes, Besonderes

und steh ich neben mir dann fällts mir plötzlich ein

auch das scheint was ganz besonderes, zu sein

und bin ich glücklich und weiß nicht mal warum

dann ist das was ganz besonderes, Besonderes

* aus „Was besonderes“ von „MIA.“

Bilder im Kopf

Ich bin schon wieder in Berlin, so schnell vergeht die Zeit. Als Nachtrag quasi die letzten beiden Tage auf Gran Canaria, die sich nicht so spannend lesen, aber trotzdem etwas ausgelöst haben, was wichtig für mich ist.

Der ganze Urlaub war schon von einer großen Lockerheit geprägt. Beeinflusst von meinem Reisepartner und dem schönen Spruch, aber bitte doch im Moment zu leben und nicht zu viel im Voraus zu planen.

Und so startete unser Freitag mit einer spontanen Änderung. Kurzfristig sprang ich als Fahrer ein, weil mein Reisepartner seinen Führerschein nicht dabei hatte. Eigentlich hasse ich solche spontanen Änderungen, weil sie Unruhe in meinen Körper bringen. Aber diesmal stellte ich mich schnell auf diese Situation ein, beherrschte das Schaltauto schon nach der 2. Kreuzung und fühlte mich frei und sicher.

Und so ging es nach Las Terrazas in ein Outlet Center auf der Jagd nach besondere spanischer Mode oder bekannten und günstigen Markenprodukten. Ausgelöst hat es in mir das ich ganz besonders auf Muster und Farbe stehe, am besten Bunt, denn tragen kann ich offensichtlich alles. Ausgewählt habe ich aber nur ein Stück mit einem schönen und bekannten Motiv, was ich bald auftragen werde

Später fand ich im Atlántico noch eine kleine goldene Casio Uhr, einer dieser Stücke die mir schon länger im Kopf rumschweben.

Am nächsten und letzten Tag blieb ich für mich allein, weil diesmal mein Reisepartner einen anderen Rhythmus einschlug. Also rein in die Dünen zum Sonnen und später an der Promenade entlang, eine Steinskulptur bauen und ein Eis essen und ganz viel glücklich sein in diesem Moment.

Es ist soweit

Löschung erfolgreich. Ich will das wirklich. Habe monatelang daran gehangen, zu viel Quatsch getrieben und Zeit verbraucht.

Ich hatte vor langer Zeit, da muss man zurückblicken auf 2012 oder 2013, einmal den Mut in real das zu wagen, was im Chat ein einfaches „Hey“ bei mir lange Zeit war.

Und auch dieses Jahr klappte das immer sehr gut. Egal in welchem Monat, in welcher Situation, unter Menschen war meine Art zu kommunizieren wesentlich erfolgreicher als in einem Chat. Da wo man schoneinmal ungefragt Bilder zugesendet bekommt die kein inhaltliches Niveau haben.

Ich war wohl auch irgendwann einmal im Mai erfolgreich damit einfach jemanden „Hallo“ zusagen, meine Telefonnummer weiterzugeben und dann den Dingen einfach Ihren Lauf zu überlassen.

Wir haben schon August.

Voll Zuversicht leg ich mich in deine Arme
Denn ich weiß bald schon ist das ewige Suchen vorbei
Und mit jedem Schritt nimmst du deinen Lauf warten Möglichkeiten
Tut sich Neues auf
Sei willkommen

Krass Flo, krass krass krass

Überschrift falsch geschrieben, das kennen wir doch schon!

Alte Zeiten kann man nicht aufleben lassen. Ich finde zurück ist kein erstrebenswerter Weg. Der Weg nach vorn ist gerade ein extrem energetischer.

Heute blogge ich und dabei habe ich gar keine Wut in mir. Gut ich wollte einen Witz machen. Einen Witzel über den Fritzel, aber ich bin da vorsichtig geworden. Es gibt Menschen die glauben eine unheimliche Macht zu haben. Sie könnten, Achtung Konjunktiv, dich um Schlaf und Verstand bringen. Sie könnten machen, das es dich deinen Job kostet weil du einen Flug buchst und nebenbei verlierst du alle deine Freunde

Kleiner Mann großes Syndrom. Schön das alles nur Konjunktiv ist und nebenbei eigentlich alles besser wird. Gerade ist das so das ich strebe, lebe, irgendwelche kleinen Reime bastle und irgendwie keine Zeit finden für diesen Schatz an Blog hier. Mit all seinen Worten, Rechtschreibfehlern und Zitaten die durch die Straßen von Berlin getragen werden.

Es lodert und dennoch will ich versuchen es hier aufleben zu lassen.

Früher war mehr offline

Viel passiert ist in den letzten Tagen nicht. Alles ist sauber, ordentlich und vorbereitet. Fast möchte ich schreien, ab morgen bin ich offline. Na ja fast. Ich werde meinen Rhythmus umstellen. Aufstehen um 5:30 Uhr. Arbeitsbeginn 7 Uhr. Feierabend 16 Uhr. Erreichbarkeit nicht vorhanden, warum auch?

Für mich ist es besser, ein logischer Schritt nach einem Arbeitssuche und Veränderung wird damit einkehren. Ich freue mich darauf nicht mehr die Zeit totschlagen zu müssen oder ständig erreichbar zu sein. Mein Leben wird straffer organisiert sein, darin bin ich ja sowieso perfekt.

Auch für die Freizeit danach gibt es konkrete Hobbys und Pläne.
Schön ist es trotzdem Freunde zu haben, denen eine Nachricht freut oder die meine Leben mit mir teilen. Es wird alles knapper werden, aber nicht unmöglich.

Phase 2 ist damit überwunden. Phase 3 heißt Neuanfang und Aufbruch zu neuen und alten Ufern.

In meinen Händen liegt ein Jahr

Jahresrückblick schreiben. Nach der Reaktivierung des Blogs die nächste Aufgabe, auf dem Weg zurück. Im Radio läuft schon der Jahrescountdown der besten Hits, also wird es Zeit.

In meinen Händen liegt ein Jahr. Auf der einen Seite wiegen positive Dinge schwer, sie liegen mehr in der Zukunft. Ich habe meine Wohnung bezogen und mich eingelebt. Ich habe Arbeit gefunden und werde in wenigen Tagen starten, das ist die größte Freude momentan.

Die andere Hand ist leer geworden. Ich habe mich verstellt, falsch verhalten und war nicht Ich. Verloren habe ich Freunde und Kontakte und starte auf diesem Gebiet recht frisch.

Nun etwas Chronologie. Im Januar stand ich recht im frisch im Saft. Zu mindestens, was das ausgehen anbetrifft übertrumpfte ich mich Woche für Woche selbst. Ob ich dabei immer ich selbst war, weiß ich nicht so genau. Oberflächliche Kontakte sammeln, die Nacht zum Tag machen, irgendwas ging immer und ein Ende gab es nicht. In einem war ich mir stets sicher. Ich strebte und traute mich im April das erste mal, auch im Mai, auch, auch, auch… bis in den Dezember hinein.

Einblicke in neue Welten, unabhängig davon ob ich nun da sein wollte oder nicht. Ständige Weiterentwicklung im Kopf wandte ich mich alten Tugenden ab und wurde das erste mal im Leben richtig frech.

Ich will es doch allgemein halten, weil es keinen Moment gibt, den ich speziell für 2013 charakterisieren möchte.

Wir sehen uns bald wieder hier.

Happy new year

Für immer

http://www.youtube.com/watch?v=k1XYSGcY3RY

Der Tag an dem wir beschließen, dass es für immer ist.

Heute bin ich nah am Wasser gebaut. Ich werde aus meinen Träumen gerissen und muss mit ansehen, was die Quintessenz einer Beziehung ist. Das Monatelange Zusammenleben, zusammengepackt in einem fremden Auto. Keine Kraft für Gespräche oder Tränen, nur noch weg von hier. Ausgetauscht gegen jemand, der gerade besser in das eigene Lebenskonzept passt.

Ich möchte nicht ausgetauscht werden. Ich möchte einzigartig sein. 1 Monat ist zu kurz, um zu reflektieren was in 2 Monaten oder 4 oder 8 oder oder oder ist. Ich hinterfrage nicht, aber suche bewusst das Gespräch, um zu entlocken was wirklich wirklich ist. Sicher kann ich mir nie sein, aber ich will, dass das was ich gerade erlebe in dieser schnelllebigen Zeit von langer Dauer ist und irgendwann für immer.

Leben statt planen

Ein Plädoyer für mehr Lust, Lässigkeit, Abenteuer und Gefühl.

Wie wäre es mit Kunst? Aber zuvor…

Eine letzte Geschichte, nur für dich. Es geht um Zuverlässigkeit, Liebe und letztendlich darum dich endgültig zu löschen. Und gleichzeitig möchte ich mich vor einem großen Fehler bewahren.
Es ging darum ein möglichst unabhängiges geoutetes Leben mit dir zu führen. Mit Freunden und in Zweisamkeit, an jedem Ort der Welt. Du hast es nicht einmal in Berlin geschafft.
Weißt du was dir fehlt, einfach die Lust es auszuleben. Du denkst zu viel nach und hast Angst davor dem Zufall eine Chance zu geben. Festhalten schon seit November 2011, das ist nun vorbei.

Es ist ein paar Tage her, da meintest du, du würdest mit deinen Freunden etwas unternehmen. Abgesagt haben sie dir. Unzuverlässig waren sie.

Einen Tag später. Du folgst wieder deiner Routine und gehst in den selben Club, wie so häufig. Du bist mit 3 Freunden anwesend die dein Geheimnis nicht kennen und sie werden es an diesem Abend und nie erfahren. Ich habe extra für dich meine Freunde verlassen und habe an diesem grausamen Sport „Social Zapping“ teilgenommen. Ich habe dich gedrückt und wäre gern einfach in deinen Freundeskreis aufgenommen worden, aber du hast mich nicht beachtet und dumme Sätze in dein Handy getippt. Die letzte Berührung, der letzte Kuss, es ist alles dunkel in mir, ich habe keine Energie mehr dir in irgendeiner Form zu helfen, sonst gehe ich kaputt. Also du betrunken gegangen bist habe ich dich nur noch als schwarzen leblosen Streifen war genommen. Da ist nichts mehr.

Also habe ich beschlossen dich zu löschen, viel mehr noch. Ich räume in meinem Leben radikal auf, so habe ich es Anfang 2012 schon einmal getan und es ist wieder Zeit dafür. Ich habe Freunde gesammelt, die Zahl 70 bei facebook ist erreicht und wir streben unaufhaltsam der 100 entgegen. Darüber hinaus bin ich Foren angemeldet die nur vor Sinnlosigkeit trotzen. Also löschen, radikal und sofort.

Du wirst mich nicht mehr finden und nur noch per Handy erreichen, das wars.
Was ich mit facebook mache weiß ich noch nicht.

Ich weiß ,das eine radikale Lösung keine dauerhafte Lösung ist, aber ich habe gerade Lust meinem Gefühl zu folgen und nicht jede Veranstaltung auf die Minute zu planen…

Das kleine Glück

ch kann ein ganzes Wochenende unterwegs sein und Sonntag Abend trotzdem traurig im Bett liegen. Ich gebe alles, bin ständig auf der Suche und erweitere meinen Horizont. Das bringt alles Glück, flüchtiges Glück. Glück ist sowieso ein flüchtiger Begriff wie ich gelernt habe. Es kann schnell da sein und ebenso schnell verfliegen. Ich nutze jede Möglichkeit, stehe auf der Karaokebühne oder tanze mir in der Disko einen Ast. Das heißt ich verrenke mich möglichst geschickt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das was ich mit nach Hause nehme ist die Erkenntnis, dass das alles wenig Beachtung findet. Vielleicht mag der ein oder andere mich beobachten oder ich ihn, aber trauen muss man sich, den Schritt wagen, funkeln muss es in den Augen und klappern in der Kiste.

Das kleine Glück ist etwas ganz anderes. Es kommt spontan und unerwartet. Ich erledige meine Arbeit, als Pizzafahrer. Nicht sonderlich gut bezahlt oder beliebt, fühlt es sich an wie eine Pflichtaufgabe.

Das kleine Glück überrascht mich auf einer meiner letzten Fahrten. Eine Familie hat bestellt. Die kleine Tochter, höchstens 5 freut sich am Eingang ganz besonders. Sie gibt mir das Trinkgeld und 2 selbstgemalte Bilder. Vielleicht nur gekritzel für den einen, aber für mich eine Aufmerksamkeit die von Herzen kommt, für einen Jungen der Sonntag Abends ohne Familie allen im Bett liegt.

Das kleine Glück ist, wenn ein Mensch online ist

Liebeskreisel

Die schönsten Momente im Leben nimmt man real kaum bewusst wahr, aber sie prägen, im Besten Fall ein Leben lang.
Es ging in so vielen Beiträgen genau darum, dann scheue ich mich jetzt auch nicht davor es auf den Punkt zu bringen.
Die größten Ängste überwunden, alle Zweifel beiseite geräumt und ein spontaner Moment. Es ist Nacht, vielleicht genau eine Uhrzeit wo nur noch wenige auf den Beinen sind, aber genau jetzt beschließen 2 Menschen den großen Schritt zu wagen. Von ganz allein zu Zweisamkeit in wenigen Sekunden kann das wirklich funktionieren? Auf die Antwort warte ich bis heute noch.
Vergessen werde ich nie, weitermachen muss ich trotzdem.
Es ereignet sich eine gewisse Zeit später. An einem unbekannten Ort, äußerlich betrachtet brach liegend, innerlich gut ausgestattet für Musik. Und Musik ist das Motto dieses Abends. Es beginnt ganz schüchtern, mit mitklatschen etwas Fußwippen, doch schon Minuten später springen alle quer durch den Raum. Das meist gewünschteste Lied erklingt und es bildet sich ein kleiner Kreisel, diesmal zu 4.
Ein Liebeskreisel

Pfade

Ich laufe auf eingetreten Pfaden, geblendet vom grellen Gegenlicht und irgendwann erwischt mich der Bösewicht.

Ich bin an dem Punkt angekommen wo ich mir ernsthaft die Frage stellen muss, ob in Berlin ein Platz für mich frei ist.

Menschlich, auf alle Fälle. Es sind viele Momente, an die ich gar nicht alle erinnern kann. Man stelle sich nur vor, ich sitze in einem Raum mit 20 Personen, 5 sind enge Freunde von mir, 5 kenne ich gut, ein paar flüchtig, ein paar gar nicht und 3 lerne ich an dem Abend kennen, sodass wir uns später im Facebook verlinken werden. Oder wie wäre es mit den zahlreichen Ausflügen in die Berliner Nacht & Clublandschaft. Es ist schon längst kein Problem mehr für mich, denn ich habe gelernt, dass es erst um 2 losgeht und NIE aufhört.

Das größere Problem ist es nun eine passende Arbeit für mich zu finden. Ich bin qualifiziert und spezialisiert und kann nicht erwarten, dass ausgerechnet hier gerade ein Platz für mich frei ist. Vielleicht ist er es woanders wo, dann muss ich gehen.

Im Homoladen

Im Homoladen, gibt´s was neues von MIA. und noch viele andere nette Sachen.

Es begann im Januar. Ein Ausflug zum MIttwoch´s Buffet endet im Freudenrausch. 2 Tage vor Veröffentlichung von „Fallschirm“ halte ich nicht nur Single sondern auch alle Remixe in meinen Händen. Dafür musste ein kleiner Schein den Besitzer wechseln, aber dafür handelt es sich auch um ein lohnenswertes Sammlerstück.

Einige Zeit später. Es ist Bingoabend und die Lottofee lost mir diesmal einen Link zu. Wieder die neue Single „Immer wieder“ mit fast allen Remixen.

Nur 2 Wochen später bin ich fast der Meinung es gäbe nichts neues. Aber auch diesmal werde ich überrascht. Für mich schon bereit gestellt, ein Tacheles Tour Plakat, sowie ein Stapel Flyer.

Nicht nur deswegen sind die Ausflüge lohnenswert. Einfach Freitag, mit der richtigen Stimmung da vorbeischauen, meist wird ein toller Party Abend daraus. Mit etwas Mut, seinen Benutzernamen auf einen Zettel schreiben, oder besser noch persönlich miteinander sprechen, darauf folgt meist ein schöner Samstag, es klappt öfter und öfter.

Morgen der wichtigste Tag dieses Jahr.

Du, du wagst es?

Verschwommen

Erholung. Jeden Abend das gleiche Spiel, irgendwann sinke ich in den Schlaf und in der Nacht bricht die Wahrheit über mich herein.
Eigentlich sollte ich ja vergessen, würde vielleicht auch ganz gern, aber irgendwie kann ich nicht.
So beginnen viele Träume recht verschwommen. Irgendwo in der Stadt unterwegs, kann ich die Orte meist nicht zuordnen. Diesmal war es recht kühl und auch eher dunkel. Mehr im Wald und am Stadtrand begann diesmal die Reise. Und schon da war klar das jemand in meiner Nähe ist. Die selben markanten Dinge wie ich sie schon einmal beschrieben habe.

Ende wieder einmal an einem S Bahn Gleis. Viel heller und warm fixiere ich meinen Blick, drehe eine Runde und steige in den selben Wagen. Es bleibt das wir uns beobachten und kein Wort fällt.

Still go on

Oster Spaziergang

Vor einer Woche.

„Weine nicht“
„Mache ich nicht“ – „Nicht heftig“ Aber ich tue es.

Plötzlich dunkel, das Licht ausgelöscht, einsam, ein paar Tage lang.
Mechanisch das Denken und handeln, nichts das mich antreibt oder erfreut.
Um mich herum erblüt es, im nächsten Moment fällt vom Schnee vom Himmel.

Immer wieder.

Eine Woche später.

Im Thale grünet Hoffnungs-Glück

Ich bin unter Menschen. Fremd ist mir alles, aber ich bin mittendrin und merke wie wichtig es ist.
Exil ist keine Lösung. Ich mag es genau so jeden Tag erleben.

Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn

Perspektive

Die Perspektive gibt uns vor wie man die Dinge zu sehen hat.
Meine Perspektive ist die Beobachtung. Täglich, aber bevorzugt am Wochenende verfalle ich in diese Perspektive. Umso näher Menschen mir sind, umso ausgeprägter ist es.

Ich stehe dabei ganz gern im Mittelpunkt. Aber nur dann wenn die Menschen um mich herum mich schätzen. So wird aus einem Wort, eine Frage oder ein Lachkrampf. Ganz frei unbeschwert zähle ich die Minuten, nachts und morgens um 6.

Es streng ein wenig an. Immer präsent sein und in jeder Situation das Richtige zu tun wird nicht möglich sein. Ich muss auch Fehler eingestehen. Dann blicke ich zurück und weiß das Fehler immer dann passieren wenn du nicht frei bist. Zu mindestens wiegt der Fehler dann viel schwerer.

Ich drehe mich um und habe nun eine andere Perspektive. Es ist schön auch auf der anderen Seite.